Ausgabe 
11.4.1895 Erstes Blatt
 
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Platz beziehe«. Herr von Levehow räumt in diesen Tage» die bisher von ihm innegehabte Wohnung.

Berlin, S. April. Das Befinden des Frei Herrn von Stumm läßt noch zu wünschen übrig. Herr von Stumm ist im Kaiserhof von seinen Leiden noch immer hart mit­genommen. Sobald eine Besserung eintritt, wünscht er nach Hause zurückzukehren, während die Aerzte fit eine Badereise find.

Kriedrichsrnh, 9. April. DaS Befinden des Fürsten Bismarck ist fortgesetzt gut. Der Fürst empfängt dem­nächst weitere Deputationen und Korporationen. Für den 17. d. MtS. find mehrere Tausend deutsche JnnungSmeister angemeldet.

Wien, 9. April. AuS Dolna-Tuzla wird gemeldet, daß die Brona aus ihren Ufern getreten ist und die großen Anpflanzungen vernichtet hat. Die Pflaumenculturen find arg beschädigt. Die nur durch einen schwachen Damm ge­schützte Stadt befindet fich in großer Gefahr.

Arad, 9. April. DaS Waffer der MaroS ist gefahr- drohend angeschwollen und aus nahezu 4 Meter über Null gestiegen. DaS Grundwasser erregt große Besorgniß. Zur Haltung der Dämme wird bei leichtem Regen anstrengend gearbeitet. In Podska stehen 360 Häuser unter Waffer. Mehrere find etngestürzt.

Belgrad, 9. April. Die Donau und die Save find fortgesetzt im Steigen begriffen. Die Stadt Schabatz ist gefährdet.

Brüssel, 9. April. DaS National-Tomitö der Unabhängigen hielt gestern Abend eine Versammlung ab, in welcher einstimmig die Resolution angenommen wurde, dem Senat eine Petition einzureichen, damit derselbe das Gemetnde- wahlgesetz der Kammer verbeffere, die vierte Stimme fallen laffe und das Alter der Wahlberechtigten auf 25 Jahre herabsetze.

Charleroi, 9. April. Die Glasarbeiter nehmen die Arbeit langsam wieder auf. Seit gestern wird wiedec in zwei bedeutenden Werken gearbeitet. Auch die Bergarbeiter verhalten fich ruhig. Man glaubt, daß auch dieser Strike bald zu Ende sein werde.

Pari«, 9. April. Die Regierung ertheilte den Befehl, alle Personen, welche am Sonntag in Nimeö am Stier- gesecht theilgenommen haben, gerichtlich zu versolgen.

Pari», 9. April. In seinem Testamente ordnete der Graf von Paris an, daß seine Wittwe an Arme der Ortschaften, wo er geboren, gelebt und gestorben ist, be­deutende Summen zu vertheilen hat.

Pari«, 9. April. Mehrere Morgenblätter melden: Der oberste Rath der Ehrenlegion habe auf eine diesbezügliche Anfrage dem Justizminister geantwortet, daß daS Großkreuz der Ehrenlegion von dem gewesenen Präfidenten nicht weiter getragen werden dürfte, weil die Auszeichnung sich auf daS Amt und nicht auf die Person beziehe.

London, 9. April.Daily Chrvnicle" meldet aus Berlin, Kaiser Wilhelm werde am Sedantage eine bedeutende militärische Broschüre herauSgeben.

London, 9. April. Wie dieTimes" aus Hongkong meldet, würden die Japaner bei der Einnahme der Formosa- Insel auf keinen Widerstand stoßen.

London, 9. April. Nach einer Meldung derTimes" aus Shanghai schreiten die Friedensverhandlungen mit befriedigender Schnelligkeit fort. Man glaubt, China werde alle Forderungen Japans annehmen.

Wirth von der Absicht sprachen, vom HohenrodSkops durch den Oberwald nach Ulrichstein unfern Weg einzuschlagen, schien beiden die Ausführung schier unmöglich, weil aus dem Gebirgskamme der Schnee noch zu hoch liege, um durch- dringen zu können. Um so stolzer find wir, doch auS- gesührt zu haben. Zwar wurden an unsere Kräfte die höchsten Anforderungen gestellt, denn eS galt in dem durch- schnittlich 1 Meter, stellenweise biß 2 Meter aufgeschichteten Schnee in langsam abgemessenen Schritten ununterbrochen fich Bahn zu schaffen, da noch kein menschlicher Fuß sich »u diese hohe Schneeregion während der letzten Monate ge­wagt hatte. Dazu kam, daß wir in dem nicht mehr trag­fähigen Schnee fortwährend biß über die Kniee einsanken und daß nicht auf eine kurze Wegstrecke, sondern in großer Entfernung zwischen hohen Fichtenstämmen, wo der gleich­mäßig dumpfe Hall unserer Fußtritte bei lautloser Stille ringsum um so eintöniger klang. Auch hier kam War­nung vor einer Ueberhast in der Ausbietung der Kräfte bei der längeren Dauer der Anstrengung den Unein­geweihteren sehr zeitgemäß.

So durchquerten wir die waldige Hochebene beß Ober- roalbcß, bis wir kurz vor dem Wiesenhofe die bequeme Staatsstraße erreichten und nun auf geebnetem Wege rüstig gen Ulrichstein auSschreiten konnten, nicht ohne vorher noch am Spätnachmittag den bisher entbehrten Genuß einer bei aufgeklärtem Wetter prächtigen Fernsicht über des Bogels- bergeß waldige Höhen und weite Wiesenflächen zu haben. Schon von Weitem wies uns der Ulrichsteiner Schloßberg daS Ziel unserer heutigen Wanderung, und mit ungebrochener Kraft hielten wir Einkehr in dieses hochgelegene Städtchen, besten dorsmäßiger Character mit seinen Dungstätten vor den Häusern auf die im Bogelßberge betriebene Viehzucht uns hinwieß. Nun war auch höchste Zeit, unsere rebellischen Magen in sonntägliche Stimmung zu versetzen, » uns im Darmstädter Hos bei Herrn Psannftiel so vortrefflich und reichlich gelang, daß unsere Fußtour hier den glücklichsten Abschluß sand. Die unß nur noch kurz bemeflene Zeit benutzten wir dazu, der freundlichen Ein­ladung beß im Hause wohnenden Herrn Dr. med. N. Folge zu leisten, um wahre CabinetSstücke eines mit Fleiß und kunstvoller Auswahl tm Bogelßberge gesammelten Raritäten­schatzes in Augenschein zu nehmen. Dann ging zu Wagen thalabwärts zu Station Mücke der Fuldaer Strecke und von dort zurück nach unserem heutigen Ausgangspunkte Gießen.

Bonbon, 9. April. Aus Philadelphia wird mit* getheilt, daß die beiden in Havanna verhafteten Amerikaner vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollen. Die spanischen Consnlate in Newyork und Boston beklagen fich, daß von allen Seiten den Rebellen auf Cuba Waffenfendungen zugehen und daß in Nordamerika Mannschaften für die Rebellen an* geworben werden.

totales unb proohtiUlUs.

liefe», den 10. April 1895.

Znr Compagnie Befichtignng des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm traf gestern Abend Se. Excelleuz General von Goßler hier ein und nahm Absteigequartier im Hotel Kühne.

* Znsammenstellbare Fahrscheinhefte. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat unter« 26. v. M. entschieden, daß unter den Formen der telegraphischen VorauSbestellung von Fahrkarten auch die telegraphische Bestellung zusammen- stellbarer Fahrscheinhefte zuzulaffen ist. Die unterschriftliche Vollziehung deS Fahrscheinheftes kann im ©lationßburean erfolgen- ist der Zugaufenthalt zu kurz, so würde der ent­sprechend zu verständigende Zugführer dafür zu sorgen haben, daß die Unterschrift auf der nächsten Station mit längerem Aufenthalt nachgeholt wird.

A Ilsdorf, 9. April. Ein schwerer Unfall ereignete sich heute auf dem in der Nähe belegenen Eisensteinbergwerk, auf dem im Tagbau gearbeitet wird. Während die Arbeiter mit Erdarbeiten beschäftigt, löste sich plötzlich eine Erdmaffe oben los und stürzte herab. Die Arbeiter konnten sich durch rasches Beiseitespringen noch rechtzeitig außer Gefahr bringen bis auf einen, den E., Maurer von Ruppertenrod, den ein im Wege stehender Rollwagen an der Flucht hinderte. Er wurde von der Erdmaffe getroffen, zu Boden geschleudert und schwer am Kopfe verletzt. Daß eine Auge wurde aus dem Kopfe getrieben, so daß eS vor der Augenhöhle sich be­findet, unter dem anderen Auge entstand eine gleichfalls schwere Verletzung, so daß der Verunglückte das Augenlicht auf beiden Augen verlor. Ob er es wieder erhalten wird, ist sehr zweifelhaft. DaS Schicksal beß jungen Mannes ist um so beklagenswerther, als derselbe fich vor kaum Va Jahr verheiratet hat.

§ Aus dem Ohmthal, 9. April. Um volle 8 Mark ist der Gentner Schweinefleisch im Lebendgewicht abgeschlagen. DaS ist ein ganz bedeutendes Zurückgehen im Preise für die Schweine. Woher dieser Preisrückgang kommt, zumal noch genugsam Kartoffelvorräthe vorhanden sind, entzieht sich unserer Kenntniß. Wohl sind auch die Jungschweine im Preise zurückgegangen, aber doch nicht in dem Maße wie die Mastschweine.

nn. Darmstadt, 9. März. Gelegentlich der Vergebung staatlicher Arbeiten bei den Neubauten der Großherzoglichen technischen Hochschule und dem Neubau der Großherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe zu Darmstadt erhob sich be­kanntlich s. Z. ein Sturm von Klagen aus den Kreisen der Gewerbtreibenden deS Landes, daß bei diesen staatlichen Neubauten das einheimische Gewerbe von Seiten der hessi­schen Baubehörden nicht in dem Maße berücksichtigt worden sei, wie dies in anderen Staaten des Deutschen Reiches, z. B. in Baden und Württemberg, der Fall ist, und wurde gegen diese Nichtberücksichtigung mit Entschiedenheit Protest erhoben. Der OrtSgewerbverein Darmstadt, als der am Ort der Ausführung dieser Neubauten am meisten interessirte Verein, hatte die ganze Sache in die Hand genommen, und die An­gelegenheit in einer öffentlichen Versammlung, wobei der Reichstagsabgeordnete Dr. Osann und Landtagsabgeordnete Dr. Schroeder anwesend waren, zur Sprache gebracht. Dabei wurde der Beschluß gefaßt, sich mittels Rundschreiben an die sämmtlichen Gewerbvereine des Landes zu wenden, um eventuell noch weiteres Material über diesen den hessi­schen Gewerbestand tief in feinem Nerv berührenden Gegen­stand zu sammeln. Thatsächlich ging denn auch dem Ge- werbverein Darmstadt von einer großen Zahl von Vereinen ein umfassendes Material zu, auß welchem hervorging, daß von Seiten der Baubehörden, inßbefonbere von verschiedenen Kreißbauämtern nicht immer dem einheimischen Gewerbestand in dem Maße Rechnung getragen wurde, wie sich zur Hebung und Sicherung desselben gehört hätte. Dieses Material wurde von Seiten beß VorftanbeS beß Orts- gewerbvereinS Darmstabt einer Commission, bestehend auS den Herren LandtagSabgeordneten Dr. Schroeder, Stadt­verordneten Rockel und Uhrmacher Speier, unterbreitet, worauf dann ein eingehend begründeter und mit Thatsachen belegter Bericht an die Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe abging. Schon kurze Zeit nach der Absendung wurde dem Gewerbverein Darmstadt von genannter Behörde die erfreuliche Mittheilung, daß die in dem Bericht nieder­gelegten Beschwerden und Wünsche der Großherzoglichen Staatsregierung zur Kenntnißnahme zugegangen seien, und daß man auf eine Besserung der Verhältnisse sicher rechnen dürfe. Thatsächlich hat denn auch die Großherzogliche Staatsregierung in richtiger Würdigung ihrer Ausgaben zur Hebung beß einheimischen Gewerbewesenß an die Kreisbau- ämter entsprechende Weisungen ergehen laffen, von denen man sicher erwarten darf, daß ein gleicher Mißgriff bei Ver­gebung staatlicher Bauarbeiten nicht mehr eintreten werde. Auch an Allerhöchster Stelle fand das Vorgehen beß hessi­schen GewerbestanbeS eine gerechte Billigung unb Würdigung. Sache der Gewerbetreibenden ist nun, bei staatlichen Arbeiten die in den staatlichen Submissionsbedingungen ge­gebenen Ausgaben genau zur Ausführung zu bringen, ander­seits jedoch darüber zu wachen, daß die Bestimmungen über daß hessuche Vergebungswesen von den Baubehörden genau durchgeführt werden. Sollte leider nicht der Fall sein, so müßte von Neuem an hoher Stelle Klage geführt werden.

Hamburg 9. April. Der wegen Diebstahls untx Einbruchs zu 5 Jahren Zuchthaus verurteilte Strafgefangene Palme wurde bei einem Fluchtversuche von einem Soldat» erschossen.

Karlsruhe, 9. April. In Neustadt auf dem Schwarz­wald wurde die ledige Dienstmagd Janz aus Furthwangen wegen Kindeßmord verhaftet. Sie hat nach eigenem Geständniß ihr Kind getödtet und sodann verbrannt.

Mm a. D., 9. April. Das ehemalige Reichstags­mitglied, früherer Oberbürgermeister von Ulm, Heim, ist in der vergangenen Nacht gestorben.

Washington, 9. Apnl. Bei einer Explosion in Blnncanon-Kohlenmine wurden von 23 in der Mine befind­lichen Personen 21 getödtet.

Achtzig fanre Gurken hat die Stadt Lübbenau dem Fürsten Bißmarck als Geburtßragsspende übersandt. Die Gurken liegen in einem künstlerisch außgesührten Fäßchen, bas anf der einen Seite daS Bißmarck'sche Wappen, auf der andern daS Wappen der Stadt Lübbenau, von Gurkenpflanze» umrankt, aufweift. Der Gabe ist folgender Glückwunsch bei­gefügt :

Bor Bißmarck Sauregurkenzeit

Durch ibn hat Deutschland Einigkeit!

Ihm sendet heut' die Gurkensladt Achtzig der Früchte, die sie hat, Zu unß hoch ehrendem Genuß Mit ehrsurchtßoollstem Dankeßgruß.

Eingesandt.

ließe«, 9. April.

Existirt hier in Gießen kein Polizeioerbot, wonach der Tranßport von Eisenbahnschienen und sonstigem, auf Pflaster großen Spektakel verursachenden Material nur bann gestattet ist, wenn fich Stroh zwischen den einzelnen Stücken befindet? Für Jemanden, der geistig angestrengt arbeitet, ober für Kranke ist dieses Geraffel kaum zum Aushalten, zumal in Frankfurter-, Bahnhofstraße und SelterSweg. Sollte ein Verbot besagter Art nicht exiftiren, so bedürfte bloß einer Anregung, um die Bewohner fowohl der genannten wie aller anderen Straßen zu veranlaffen, an geeigneter Stelle Beschwerde über den gerügten Mißstand zu führen. Eine hohe Behörde würde fich aber jedenfalls mit einem geeigneten Verbot großen Dank ver­dienen. M.

Literatur und Annst

Die Kritik, Wochenschau des öffentlichen Ledens. Heraus gegeben von Karl Schnetdt. Verlag von Hugo Storm, Berlin^., Gleditschstr. 35. Abonnement vierteljährlich 5 Mk. Einzelne Hefte 50 Pfg. H:ft 27 vom 6. April er. enthält: Der goldene Pallasch. Vom Herausgeber. Der Völkerfrieden vor hundert Jahren. Von Dr. M. Brasch. Antichrist Dionysos, von Victor von Hnbrejanoff. Das Aschenbrödel unter dm Künsten. Von Hermann Becker. Das Märchen vom Küste. Von Axel Delmar. Glücksrecepte. Bo» Adalbert von Hanstein. Die blaue Blume. Bon H. Wietholtz.

Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen.

14 Woche, vorn 31. Mär, biß 6. April 1896.

Einwohnerzahl: angenommen zu 22 400 (tncl. 1600 Mann Mllttär). Sterblichkeit»,tffer: 32,50»/« bezw. 20,89 nach Ausfchl. der Ortßtremoai- Kinder

«nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Es starben an: Zusammen . Erwachsene: im

vom

2.-15 Jahr:

1. Lebensjahr:

Diphtheritis

2 (2)

r (2)

Lungentuberkulose Tuberkulose anderer

2 (2)

2 (2)

Organe

1

i

Lungenentzündung

Sonstige entzündliche

Erkrankungen der

2

1

1

Athmungs-Organe

1

1

Neubildungen

2 (1)

2 (1)

Atrophie

Sonstige benannte

1

1

Krankheiten

3

2

1

Summa:

14 (5)

8 (3)

1

6 (2)

kirchliche Anzeigen -er Stadt Gietzen.

Gtzuugklifche lemeiutze.

Gottesdienst.

Donnerstag, den 11. April. Gründonnerstag.

An der «todttirche.

Vormittag» 9V, Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein.

Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus» u Marcusgemetnd;

3« der AohanneSkirche.

Vormittags S>, Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Beichte unb heil. Sbentmahl für Lucas- und Johamiesgemeinde.

Freitag, den 12. April- bharfeeitag.

An der Itadtkieche.'.

Vormtttags 9V, Uhr: Pfarrer Schlosser.

Beichte unb heil. Abendmahl für Matthaus» u. Mareu »gemeinde.

Nachmittag» 2*/, Uhr: Kinderkirche. Pfarrverwalter Dr. Gr ei u.

Abend» 6 Uhr: siehe Iohanneskirche.

3« der Aohannesktrcha.

Vormittag» 9Vt Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Beichte und heil- Abendmahl für Lucas» unb Iobannesgenreinde

Abend» 6 Uhr: Liturgische Andacht unter Mitwirkung des KirchengesangveremS. Pfarrer Dingeldey.

Am 1- Cfterf ei erlag wird In beiden Kirchen eine Collecte ftr die Armen unserer Gemeinden, am 2. Feiertag eine Collecte zum Besten unsere» Kirchenfonds erhoben werben.

Am 2. Osterseiertag, Nachmittag» 2 Uhr, findet in der Stadi- kirche Prüfung unb Vorstellung der Gonftrmanben au» der Mattdäus- gemeinbe statt- Um dieselbe Stunde wirb auch Gottesdienst i» der Friedhof»eapelle gehalten werden.

Kiltzßltsche leeetebe.

Mittwoch den 10 April.

Nachmma^s^um 4'/, Uhr und Abend» um 8 Uhr Gelegenhett zur

Gründonnerstag:

Vormittags von 6'/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;

um 7 und 8 Uhr Ausheilung der hl. Communion;

um 911 Uhr Hochamt Nach dem Hochamt wird daß

Allerheittgste nach dem sog. heil. Grad übertragen nnd dort biß zur Abendandacht anfbewahrt. von 10% Uhr