Ausgabe 
8.10.1895 Erstes Blatt
 
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und versandten Su­che unter con^o» i Verbands vniol^n, der Provinz hr^rn- leben zum Gedanbeu- allen und Erziehung^ iitzchrn in Bezug ans ungen, DttpflrWzl glmg ergebenden Ans- lünbung weiterer 6v steht jedoch der Str- Ar sittlich gefährdete, Mchen. Gerate auj mit der M iw iWm Lvrauk' uuMrn. Währet nd Besserungsanstalie gSzözlinge auszunehM ;ten für die der W feit geeigueler Bescha! für eine größere Anzch [ mit Mcksicht auf de° nint, schchM- lnsialt zusammen unter- )e zu griindenden 8n- auß der Schule ent- ihrem künftige Berufe Ausführung, Lag w Übenden fallen c

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Maschinen fielen zur Zufriedenheit auS. Bis zum 3. October war das ganze angemeldete Milchquantum zur Verarbeitung gekommen,- zur Eröffnung nahm man nur einen Theil desselben.

§ Bermuthshain, 4. October. Seit einigen Tagen herrscht sowohl hier als auch in den umliegenden Orten ein reger Zwetschen-Umsatz. Täglich fahren Landwirthe mit großen Leiterwagen in die Wetterau, um Zwetschen zu holen, diejenigen, welche nicht im Besitz von Fuhrwerk sind, kaufen ihren Bedarf in Zwetschen von hierher kommenden Händlern; letztere verkaufen die alte Simmer (32 Liter) für Mk. 1.50 bt8 Mk. 1.80.

A Mainz, 6. October. Auf Anregung des preußischen Ministeriums wird mit Beginn des kommenden Jahres das Freikartenwef en auf fämmtlichen deutschen Eisenbahnen, einschließlich der Hessischen LudwigSbahn, eine große Beschränkung erfahren, beziehungsweise werden einer ganzen Reihe von Personen die Freifahrtscheine ent- zogen werden, welche bisher ihre amtliche Stellung dazu benutzt hatten, sich eine billige Fahr- und Reisegelegenheit zu beschaffen. ES wird den Staatsbeamten direct untersagt werden, Freikarten zu beanspruchen und anderseits haben die Bahnverwaltungen die Weisung erhalten, nur noch an ganz bestimmt bezeichnete Beamte Freifahrtscheine zu verabfolgen. Seither war man beim Verabfolgen von Freikarten seitens verschiedener Bahnverwaltungen besonders bei Privat­bahnen sehr liberal und hat von den Ministerialbeamten herab bis zu untergeordnetsten Schreibern, jedem Beamten, der nur irgendwie dienstlich mit der Bahn in Verkehr trat, auf dessen Verlangen Freifahrt eingeräumt. Bei diesem Un­fug ist es aber nicht geblieben, indem dieseblinde Passagiere" ihre Freifahrtscheine auch dazu benutzten, Frau, Kind und Kegel mit auf die Reise zu nehmen, dabei natürlich immer die ersten Wagenklaffen benutzend. Dieser Unfug wird wohl zunächst Veranlassung zu Aenderung gegeben haben, von der indeß, wie wir hören, nicht allein Beamte, sondern auch andere Freikarteninhaber berührt werden, indem eine all­

gemeine Beschränkung der Freifahrten auch die seither an einzelne Vertreter der Preffe abgelaffenen Freikarten sollen in Wegfall kommen eintreten soll._____________

Verrnrischter.

* Der Tabalverbrauch in den verschiedenen Landern ist nach einer neueren statistischen Aufstellung am geringsten in Finnland, wo jährlich auf den Kopf der Gesammt-Bevölke' rung 100 Gramm Tabak-Verbrauch kommen - in Rumänien beträgt der Verbrauch 200, in Spanien 540, in England 600 Gramm. Frankreich, Rußland, Scandinavien, Deutsch­land und Oesterreich haben ziemlich gleichen Verbrauch pro Person, nämlich 700900 Gramm. Am stärksten raucht Nordamerika und die Schweiz, wo der Verbrauch pro Kopf jährlich 2700 Gramm beträgt- Holland raucht 2600- Belgien 2500 Gramm. Zu diesem Bedarf liefern die Vereinigten Staaten Nordamerikas 225 Millionen Kilo Rohmaterial, Britisch-Jndien 180190 Millionen, 70 Millionen Kilo Tabak producirt Oesterreich Ungarn, 4050 Millionen Ruß­land, 4550 Holländisch Indien, 42 Millionen Deutschland. Als Anhaltepunkt zur Beurtheilung des Verbrauches diene die Mittheilung, daß eine Cigarre ca. 4 Gramm wiegt- mithin kommt in Deutschland pro Tag und Kopf noch kein Quantum gleich dem einer ganzen Cigarre, Frauen und Kinder allerdings mitgerechnet. (Mitgetheilt vom Inter­nationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, SBertin KW.)

Eingesandt.

Lollar, 6. October 1895.

Wäre es nicht zu erreichen, unseren Vätern und Müttern im bejahrten Alter, theilweise von 60 bis 70 Jahren, anstatt Morgens um 8 Uhr, Nachmittags oder nach dem Hauptgoltesdienste das heilige Abendmahl zu reiche«?

Ein Beweis der heutigen Betheiligung bezeugte, wie sehr e8 von diesen alten Leuten beanstandet wird, sich Morgens in aller Frühe mit behaftetem Husten und Altersschwächen in die kalte, ungeheizte Kirche zu setzen

Abhilfe wäre von Seiten vieler Eltern liebenden Kinder sehr erwünscht.

Lpitlpla» der vereinigte« frankfurter Ltadttheater

vpernhau-.

Dienstag den 8. October: Die Hugenotten. Mittwoch den 9. October: Obersteiger. Donnerstag den 10. October: Fra Diavolo. Puppensee. Freitag den II. October: Wilhelm Teil. SamStag den 12 October: Cavalleria rusticana Sonntag den 13.October: Feeta a marina. Hierauf: Silva no.

Schauspielhaus.

Dienstag dm 8. October: Die berühmte Frau. Mittwoch den {9. October: Der Tugendwächter. Frankfurt in Feindesland. Donnerstag den 10. October: Maria Stuart. Freitag den 11. October geschlossen. Samstag den 12. October: Gräfin Fritzi. Sonntag den 13. October, Nachmittags 3VrUhr: Die Fourchambault. Abends 7 Uhr: Gräfin Fritzi.

Verfel?r, tmfc Volkswirthschast.

»rüubeeg, 5. October. Fruchtpreise. Weizen X 15,12, Korn X 14,00, Gerste X 12,40, Hafer X 10,80, Erbsen X 00,00, Linsen .*00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0.00, Samen X 00,00.

am 7. October Mittag« 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage).

Barometerstand.

MIII!l!I!illI!IIWW>!ttlIIIiIl!'WMWWWWlIIWWMliII

Thermometer: min. 4- 16° R., max. + 13° R.

Hygrometer:

Neigung für Regen.

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ti i f| ji n Sofies» ,TRR KZ H Ke vale. Man schreibe um Muster KÜÜS'SiRffiK. wR RR B unter Angabe des Gewüiischten.

von Elten & Keussan, Seid en waaren - Fabrik, CrefflkL

Bekanntmachung.

Wegen Umbau der Freibank be­findet sich die Verkaufsstelle bis auf Weiteres in den Zimmern rechts der Großvieh-Schlachthalle.

Die Schlachthaus-Verwaltung.

8328_________Möhl._________

Verdingung

der Lieferung von

A. 105220 Stück eichenen Bahnschwellen von 2,5 und 2,7 m Länge, 85840 Stück kiefernen Bahnschwellen von 2,5 und 2,7 m Länge, 2000 Stück buchenen Bahnschwellen von 2,7 m Länge.

3. 6440 Stück eichenen und kiefernen

Weichenschwellen in verschie­denen Längen.

Lieferzeiten 1. Februar, 1. Mai, 1. Au­gust und 31. December 1896.

Eröffnung der Angebote am

Montag de« 21. October 1895, Bormittags 11 Uhr.

Zuschlagsfrist bis 25. November 1895.

Bedingungen nebst Angebotbogen werden getrennt für die Materialien unter A und 3 gegen postfreie Einsendung von je 70 H (nicht in Briefmarken) von unserem Rech- nungSbureau Hierselbst, Joachimstraße 7, Zimmer 15,11 abgegeben. 8313

Hannover, den 1. October 1895. _______Königliche Eisenbahn-Direction.

Wer die Arbeiten zur Erbreite- nmg, Herstellung u. s. ro. der Verbindungswege innerhalb der Gemeinden Dornholzhausen, Ebersgöns und Obercleen, veranschlagt zu 2500, 2400 und 3000 Mk., übernehmen will, hat seine schriftlichen Forderungen bis zum 16. d. M., Vormittags 9 Uhr, zu welcher Zeit Eröffnung in meiner Amtsstube erfolgt, ein» zur eichen.

Kosten-Anschläge und Bedingungen find hier einzusehen.

Groß-Rechtenbach, 5. Octbr. 1895. 8316 Das Bürgermeister-Amt.

Donnerstag, 10-October,

Nachmittags 2 Uhr, werden im Biekersschen Saale, Neustadt 55, die zum Nachlaß des xerrn Aug. Schultheiß gehörigen ^elzwaaren, als: Muffe, Boas, decken, Jagdstauchen, Schlit- ! nderken u. s. w. versteigert.

Im Auftrag der Erben: 8322_______F. Hoffmann.

Freitag, 11. October,

Nachmittags 2 Uhr, werden im Aug. Schultheiß'schen Hause, Seltersweg 21, die zu dessen Nachlaß gehörigen Möbel, als:

Tische, Stühle, Bette«, Schränke, Commoden, So- Phas , ein Taselclavier, Kücheugeräthe u. s. W.

rn steigert.

Im Auftrag der Erben: 4323 F. Hoffmann.

Versteigerung.

Mittwoch den 16. d. M., Nachmittags 2 Uhr, versteigere im Pfandlocal, Seltersweg 11, gegen Baarzablung:

1 Theke, 1 Buffet, 1 Verticow, zwei Schreibtische, 1 Decimalwaage, zwei Glasschränke, Sophas, Commode, Kleiderschränke, 5 Regulateure, eine Cylinder- und 1 Weckeruhr, 6 Stück Bilder (Aquarell) u. d m.

Versteigerung theilweise bestimmt. Gießen, den 7. October 1895.

8324 Mulch, Vollziehungsbeamter.

Brennholz,

Mittwoch den 8. October, Mittags 1 Uhr, in der früher Merz'schen Hofraithe, in der Bahn­hofstraße, versteigert werden. 8336

Verkauf von Abfallholz, Dünger und Rabattensteinen

Dienstag, 8. October d. Js.,

Nachmittags 4 Uhr, auf Oswaldsgarten gegen Baar­zahlung.______________________8326

IM. MMHltus.

Freibank. [8282

Heute und morgen:

Ochsensieiseh

nicht ladenrein, pr. Pfd. 52 Pfg.

6535] Eine Ladentheke und zwei Werkbänke zu verkaufen.

M. Vogt Wwe., Wallthorstr.8, HL

Einladung.

Die diesjährige Generalversammlung der Spar- und Leihkasse zn Nidda soll

Donnerstag, den 17. October, Vormittags um 10 Uhr, im Rathhaussaale zu Nidda stattfinden.

Es werden hierzu sämmtliche Mitglieder derselben hiermit eingeladen.

Nidda, den 3. October 1895.

Der Director der Sparkasse:

Hofmeyer. 8315

-------- Probe-Nummer gratis = in allen Buchhandlungen.

Nummer 1. (vom 1. Oct. 1895 bis 1. Oct. 1896) 32 Zahrgaug

Ein deutsches Familienblatt mit Zllustrationeu

beginnt im October

seinen 32. Jahrgang mit den spannenden zwei Erzählungen:

^Senior und Junior" von HannS v. Zobeltitz.

»Friede auf Erden" von »ndolph Stratz.

Eine Eigenart des Daheim sind seine Beilagen:

AuS der Zeit für die Zeit: schildert in Wort und Bild wich- 8311 tige Ereignisse aus der Gegenwart.

Krane« Daheim gibt unter bewährter weiblicher Leitung eine Fülle von Anregungen und Rathschlägen für das häusliche Leben.

HavSmufikr ist der Pflege der edlen Tonkunst am häuslichen Herde gewidmet.

Der Hausgarten r gibt practische Winke für den Gartenbau und die Zimmergärtnerei.

Kinder-Daheimr bringt für die Kinderstube allerlei Kurzweil;

Spiele, lerchte Unterbaltungsaufgabeu, Beschäftigungen u. Räthsel.

Preis : Bterteljöhrl 2M.. bei freier Zustellung ins Haus 2 M. 15 Pf.

auch in dreiwöchentliche« Heften mit schöne« Farben» Umschlag ä 50 Pf.

Man abonnirt bei allen Buchhandlungen ober Postämter«.

SK Stottern.

Mittwoch beginnt, aber nur bei genügender Betheilignng, der letzte CursuS zur Befreiung von Sprachleiden aller Art.

Meldungen Dienstag von 24 Uhr und Mittwoch von 1012 Uhr.

Spätere Meldungen werden nicht mehr angenommen.

Sprachheil-Institut Walther, 8331 Gießen, Bahnhofftr. 18, IH.

c Malter

25

8312

ik. 1. können täglich in Empfang genommen werden Darmstädter Haus".

von 3 Malter an frei ins Haus.

ittergut Nord, Post Allendorf a. d. Lumda.

Kartoffel-Verkauf.

Magnum-bonum, Ruhm v. Heier, Schneerose. Jedes Quantum frei ins Haus, offeriere zum Tagespreis.

Proben stehen zur Verfügung. 8247

_____________Futh, Narburgerstr. 24.

Wohnungsveränderung.

Von heule ab befindet sich meine Wohnung

Plockstratze 1, im Hause des Herrn I. Hach, (Nachtschelle in der Maigasse).

8317 Frau Ruff Wwe, Hebamme.

Bettzeug, weiß und bunt.

Beltbarchent, roth und gestreift.

Drell und Alanell, gute Waare. Halbwollenen Stoff zu Frauenkleideru- Alttbüringtsche Tischdecken mit

Sprüchen.

Altthüringische Tischdecke« mit der Wartburg.

Bestrickte Jagdwesten.

Aertige KanteN'Unterröcke von Mark

2 bis 3 pro Stück.

der Handarbeit keineswegs hoch- Wir offertren:

Handtücher, grob und fein.

Wischtücher in diversen DesstnS- Küchevtücher in diversen Dessins. Staubtücher in diversen Dessins- Taschentücher, leinene.

Scheuertücher.

Servietten in allen Preislagen. Tischtücher am Stück und abgepaßt. Rein Leine« zu H mden u. s. w. Rein Leine« zu Betttüchern und Bett­wäsche.

Halbleine« zu Hemden und Bettwäsche.

Alles mit der Hand gewebt, wir liefern nur gute und dauerhafte Waare. Hunderte von Zeugnissen bestätigen dies.

Muster und Preis-Courante stehen gerne gratis zu Diensten.

Die kaufmännische Leitung besorgt Unterzeichneter ««entseltlich. Wir bitten um gütige Aufträge; wer die bittere Noth der arme« Weber- bevölkerung kennt, giebt uns solche gewiß gerne.

Der Leiter des Thüringer Weber-Vereins.

Kaufmann C. F. Grübel.

An die deutschen Hausfrauen!

Jede Hausfrau, die ihre Freude daran hat, einen schönen dauerhaften, jedem Haushalt zur Zierde gereichenden Leinen- und Wäsche-Vorrath zu besitzen, wende sich an die Geschäftsstelle des

Thüringer Weber-Vereins zu Gotha, die von dem zur Unterstützung der armen Hausweber gebildeten Comits ins Leben gerufen worden ist. Mit der Freude an einem stattlichen Linnenschatze erwirbt sich die Hausfrau zugleich das Verdienst, zur Linderung des in der Handweberet herrschenden Nothstandes beigetragen zu haben

Für die Echtheit und Dauerhastigkeit der von dem Vereine bezogenen Waaren wird jede gewünschte Bürgschaft geleistet. Auch die Preise sind angesichts der Solidität