stehenden Zusammenkunft de- Kaiser- von Oesterreich mit dem König von Italien al- unwahrschetnltch bezeichnet.
Karlsbad, 3. Mai. Gestern Nachmittag entlud stch über der Stadt ein furchtbare- Gewitter mir Wolkenbruch» arrigem Regen, wodurch an den Häusern und Anlagen großer Schaden angerichtet wurde.
Pari-, 3. Mai. In den Zündholzfabriken wurde gestern Nachmittag die Arbeit wieder ausgenommen. Die A --ständigen hatten dem Direcror durch eine Delegation einen Vorschlag unterbreitet, wonach die Arbeiter 10 pCt. Lohn» erhöhuug, Abschaffung de- zur Fabrikation verwendeten weißen P^o-phor-, sowie Annahme lämmtlicher Au-ftändiger zu- gesichert verlangten. Diese Vorschläge find zum Theil an. genommen worden.
f acolc» und
Gießen, den 4. Mai 1 *85
• • Reue« Theater. Der gestrige Abend brachte eine ganz vorzügliche Opern-Aufsührung: „D i e l u st i g e o W e i b e r von Windsor". Wenige werden beim Anhören der allerliebsten Melodien der Thatsache gedenken, daß der Schöpfer derselben, Nicolai, die Erstaufführung diese- entzückenden Werke- nur um 8 Wochen überlebte (1849). Schon die Ouvertüre, von Herrn Capellmeifter Wo lfh eim dirigirt, errang sich allgemeinen Beifall, der sich während der Aust sührung von Act zu Act steigerte. Herr J-laub entzückte un- al- „Falstaff" sowohl durch seine herrlichen, reichen Stimmmittel, al- nicht minder durch sein humorvolle- Spiel. Glänzend bei Stimme war Herr Becker (Fenton). Der „Reich" de- Herrn Rilik war eine in jeder Beziehung zufriedenstellende Leistung. Alle- Lob verdient Herr Eiler- (Fluth), dessen klangvolle- Organ durch reichen Applaus ge« rechte Würdigung fand. Eine entzückende Leistung boten Frl. Krüger und Frl. Ranko als Frau Reich und Frau Fluth. Gesang und Spiel dieser Künstlerinnen wird durch eine überaus vortheilhaste Bühnenerscheinung gehoben. ES wäre ungerecht, de- Herrn Meyer nicht zu gedenken, der den Junker Spärlich mit köstlichem Humor und trefflicher Komik gab. Wie bereits oben erwähnt, dirigirte Herr Capell» meister Wolfheim die Oper und müffen wir gestehen, daß es Herr Wolfheim wie nicht le'cht ein Anderer versteht, die musikalischen Schönheiten eines Werkes ins rechte Licht zu setzen, so daß man oft meint, eine ganz neue Musik zu hören. Die Gesammtausführung war gestern eine in allen Theilen wohl» gelungene. — Wir verfehlen nicht, auf die morgen Abend stattfindende Ausführung von Lortzings herrlicher Oper „Czar und Zimmermann" aufmerksam zu machen.
• * Die Arena Kuhlmorgeu auf OSwaldSgarlen findet fortgesetzt wegen den vorzüglichen Leistungen ihrer Künstler- fp cialitäten regen Zuspruch deS Publikums. Morgen (Sonntag) finden zwei Vorstellungen mit neuem Programm statt, und zwar um 4 Uhr Nachmittags und 8 Uhr Abends- der Besuch derselben sei hiermit bestens empfohlen.
• * 22. MittelrheiuischeS KreiS Turnfest 1895. Der deutsche Turner hat dereinst neben dem deutschen Sänger und Schützen Schulter an Schulter gestritten, um in alle Gauen der 36 brutschen Vaterländer das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit zu tragen, und die Hoffnung und den Wunsch zu erwecken, daß diese Zusammengehörigkeit auch äußerlich Gestalt annehmen möchte. Ihre Bestrebungen waren von reichem Erfolg gekrönt. Schwarzweiße, rothweiße, grünweiße rc. Pfähle konnten wohl noch den äußeren Verkehr, nicht aber die Gedanken und Gesinnungen hemmen. DaS deutsche Volk fühlte sich einig in seinen Wünschen, seinen Hoffnungen, seinen Bestrebungen, und al- die Zett erfüllet war, al- die Feuerprobe mußte bestanden werden, da zeigte sich in seltener Klarheit, wie tief da- Bewußtsein der Zusammengehörigkeit allgemein Wurzel gefaßt hatte und wie man in diesem Bewußtsein die aller, größten Opfer zu bringen bereit war. Heute gilt- zu erhalten, auSzubauen und zu fördern, was theuer erworben ist. Darum auch stellt sich der Turner auch heute noch in den Dienst des Vaterlandes. Die Pflege der Freundschaft und Treue, deö Gehorsam-, der Ordnung und Pünktlichkeit, guter Sitte, von Muth und Entschlossenheit, Ausdauer und Kühn- bett rc., neben der Ausbildung der Kötperkräfte auf dem Turnplatz und bei Turnfahrten sind nicht Selbstzweck. Um diese turnerischen Bestrebungen anzuregen und zu fördern werden unter anderen Veranstaltungen auch Turnfeste gefeiert. Nicht sollen diese Feste Veranstaltungen werden zu Seiltänzer- kunststückchen, sondern zu ernstem, friedlichem, neidlosen Wettkampf. Einfachheit und Anspruchslosigkeit sind dabei deS Turners Zier. Zum vierten Mal rüstet Gießen, um die Turner eiueö großen TdeilS unseres deutschen Vaterlandes zu empfangen. Möchten alle die Tausende, deren hier die herzlichste Gastfreundschaft harrt, reiche Stärkung finden in dem Bewußtem der Zusammengehörigkeit und in dem Bewußtsein, daß daS von den Vätern Ererbte muß erworben werden, um eS zu besitzen. Gut Heil!
* • Omnibus Fahrten. Die neue Linie C. von und nach dem Schiffenbergerwald wird heute definitiv eröffnet und bei günstiger Witterung alltäglich Nachmittags (an Wochentagen mit eingeschränktem Betrieb) befahren werden. An Sonn- und Feiertagen gehen die Wagen sechsmal nach dem Wald und Abends dreimal nach der Stadt zurück. An Wochentagen fährt Nachmittags 3 Uhr und 3 Uhr 40 Min. je ein Wagen. (Siehe Annoncentheil). Zur Bequemlichkeit des Publikums und um sich einen Platz bestimmt reserviren zu können, wird an Wochentagen bet den Herren A. und G. Wallenfels ein Fahrkarten-Vorverkauf eingerichtet werden.
••W. Ausstellung Oberheffifcher Industrie' uad Gewerbe- Erzeugnisse zu Alsfeld. Die im August d. I. zu Alsfeld stattfindende Oberhessische Industrie-Ausstellung nimmt, der Bctheiligung nach zu urtheilen, eine räumliche Ausdehnung an, die weit über den Rahmen deffen geht, was man s. Zt. erwartet hatte. Aus Gießen haben bis jetzt folgende 22 Firmen und Industrielle zum Ausstellen ihrer Erzeugniffe fich angemeldet: 1) Äug. Gabriel jr., 2) Fr. Krogmaun,
3) Hch. Hochstätter, 4) Phil. Uhl. 5) Maschinenfabrik (Aug. MontanuS), 6) W>lh. Reiber, 7) Gail'sche Damp^iegelei, 8) Louis Lotz, 9) A. Kilbinger, 10) Curt v. Münchow, 11) L. Seuling, 12) Carl HaaS jr., 13) A. Srey'chmar, 14) Wilh. Nagel, Schlaffer, 15) Acttenbrauerei, 16) Martin Dörr, Schlaffer, 17) Mayer Katz Söhne, 18) Emil Roth, Verlagsbuchhandlung, 19) Carl Stahr L, Schlaffer, 20) Eunl Kalbfleisch, Bildhauer, 21) R. F. Nickau, 22) Wilh. Spoer- Hase, vorm. C. Staudinger & Cie.
* * Stenographische». Unter Hinweis auf die heutige Anzeige des Gabelsberger Stenographen - Vereins wird darauf onfmetkiam gemacht, daß nächsten Montag ein neuer Unterrichts - CurfuS in der Gabels- berge r'scheu Stenographie im Univerfitätsgebäude seinen Anfang nimmt, deffen Besuch sehr zu empfehlen ist. Der ungeheuere Nutzen der Kurzschrift ist so allgemein bekannt, daß darüber nichts mehr gesagt zu werden braucht. Es sei nur noch erwähnt, daß im Jahr 1893/94 in der GabelSberger'schen Redezeichenkunst 62 065 Perionen unterrichtet wurden, während die Zahl der in den übrigen deutschen Stenographie-Systemen Unterrichteten 33 910 betrug.
* * Ruhestandsversehnng. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht: Am 23. April den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Ulrichstein Georg Grünewald auf fein Nachfuchea in den Ruhestand zu versetzen.
* • Zu Amerika verstorbene Hefleu. Blue Island, Jll. Vater Klein, 81 Jahre alt, aus Villingen. Buffalo, N. U. Jacob Hiemenz, 70 Jahre alt, aus Lampertheim. Brooklyn, N. U. Jacob Best, 59 Jahre alt, auS Osthofen, Rheinhessen. Milwaukee, WiS. Georg Blum, 38 Jahre alt, aus Flomborn. Washington, D. C. Georg Diehmann, 67 Jahre alt, au» Groß-Zimmern.
• • Prüfung der Fahrkarten. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat durch Erlaß vom 22. April d. I. bestimmt, daß die Prüfung der Fahrkarten an den Ein- und Ausgängen der Stationen und die hierdurch bedingte Absperrung der Bahnsteige für den allgemeinen Verkehr am 1. Oct ob er d. I. auf den sämmtlichen hierzu in Aussicht genommenen, in dieser Beziehung rückständigen Hauptbahnstrecken und wichtigeren Nebenbahnen eingeführt wird. Dabei soll eine etwaige frühere Einführung dieser Maßregel auf einzelnen Strecken, insbesondere in den westlichen DirectionSbezirken, nicht ausgeschloffen sein, sofern hierdurch Vereinfachungen und Erspamiffe in der Verwendung deS Zugbegleitpersonals herbeigeführt werden. Gleichzeitlg soll dafür Sorge getragen werden, daß die Namen der Stationen in reichlicherem Maße angebracht werden, damit die Reisenden, welche bei der neuen Art der Fahrkartenprüiung mehr wie seither auf sich selbst angewiesen sind, dieselben vom Zuge auS erkennen können.
* ♦ Die neuen Kaiserabzeichen für die besten Schieß- ergebniffe sind einzelnen Armeecorps bereits zugegangen. Die neuen Abzeichen sind in gelbem Metall außerordentlich elegant gearbeitet. Es sind ovalgestaltete, etwa 6 Centimcter hohe Eichenlaubkränze, obtn mit der Kaiserkrone abgeschlossen. Der Kranz ist 1 ttentimetcr breit. Inmitten des Kranzes befinden sich für die Infanterie zwei gekreuzte Gewehre ohne Bajonette und darunter die Jahreszahl, für die Artillerie zwei gekreuzte Kanonenläufe. Originell ist die Auszeichnung für Schützen und Jäger, für die sie in Gestalt eines skelettir- ten HtrschkopfeS mit- einem 12-Enber Geweih besteht, das die Kaiserkrone trägt. Die Jahreszahl ist hier auf dem Hirsch- schädel angebracht. Ucbngenß find CabinetSordreS nunmehr auch für die sächsische und bayrische Armee bezüglich der Verleihung solcher Kaiserabzeichen für beste Schießergebniffe ergangen. Getragen werden die Abzeichen auf dem rechten Oberärmel. Die Vertheilung erfolgt nach den vor dem Manöver stattfindenden Prüfungsschießen auf Grund der darüber geführten Schußliften. Die Mannschaften der betreffenden Compagnie oder Batterie erhalten das Abzeichen nur für ein Jahr, die damit becorirren Unteroffiziere ober Kapitulanten, so lange sie bei betreffenber Abtheilung stehen. Zu gleicher Zeit erhält beren Ches für immer ben sogenannten Kaiserschild. Bei ber Marine werben die neuen Kaiser- abzeicken bereits getragen, und zwar von 71 Mann des Panzers „Sachsen", die während der vorigen UebungSperiode im Schießen mit Schiffsartillerie zur Geschützbedienung des Schiffes gehört haben und sich bort noch an Bord befinden.
• • Verkehr mit Gift. Mit dem 1. Juli d. I. tritt bezüglich des Verkehrs mit Gift eine neue Verordnung des Großh. Ministerium- in Kraft, deren Inhalt nicht nur die Verkäufer, sondern theilweise auch daS Publikum interessirt, weshalb wir die wichtigsten Bestimmungen hier wiedergebeu: Gift darf nur an solche Personen abgegeben werden, welche als zuverlässig bekannt sind und das Gift zu einem erlaubten gewerblichen, wirthschaftlichen, wissenschaftlichen ober künstlerischen Zwecke benutzen wollen. Sofern der Äbgebenbe von dem Vorhandensein dieser Voraussetzungen sichere Kenntniß nicht hat, darf er Gift nur gegen Erlaubntßschein abgeben. Diese Scheine werden von der Polizeibehörde nach Prüfung der Sachlage und in der Regel nur für eine bestimmte Menge, ausnahmsweise auch für ben Bezug einzelner Gifte währenb eines, ein Jahr nicht überfteigenben Zeitraumes ausgestellt. Der Schein oerltert mit bem Ablaufe bc- 14. Tages feine Giltigkeit. An Kinder unter 14 Jahren bürfen Gifte nicht auegebänbigt werben. Personen, welche gewerbsmäßig schäb» liche Thiere vertilgen, müffen ihre Vorräthe von Giften unb gifthaltigen Mitteln unter Beachtung ber Vorschriften, soweit fie die Vorräthe nicht bei Ausübung ihres Gewerbes mit | sich führen, in verschlossenen Räumen, welche nur ihnen und J ihren Beauftragten zugänglich sind, aufbewahren. Sie bür- ' fen die Gifte unb bie Mittel an Andere nicht überlassen.
* • Der Getreidemarkt. (BerichtSwoche vom 26. April dis 3. Mai.) Die feit zwei Wochen stattgefundenen bedeutenden Preissteigerungen auf allen Gebieten des Getreide» markt» scheinen durch daS sehr günstige Wetter, welche- in Europa und Nordamerika herrscht, unb von welchem man
einen vortheilhaften Einfluß auf die Ernte erwartet, einstweilen zum Stillstände gebracht worden zu sein. Ohne Zweifel haben bei den letzten Preissteigerungen auch die starken Ankäufe der Müller, Händler unb Specularten, welche fich in Hinblick auf weitere» Steigen ber Getreide- preise mit Waare versehen haben, viel mitgcrotrfi und nach ber Deckung ist die Kauflust erlahmt. E» sind daher für Weizen unb Roggen bie Preise wieber etwa» gesunken. In Berlin und Leipzig wurden gekauft: Weiten per 20 Centner für 135—157 Mk., Roggen für 129—136 Mk., Geiste für 110—165 Mk. und Hafer für 126—148 Mk.
A lul dem Ohmthal. 3. Mai. Bei den nun zu Ende sich neigenden Brennholzversteigerungen ist da» Holz wirklich theuer geworden unb man bezahlte nicht feiten ba» Doppelte beS vorjährigen Preise» dafür. Währenb man zu Anfang ber Versteigerungen ben Raummet.r Buchenschett für 5—6 Mk., Buchenprügel für 4—5 Mk. kaufen konnte, kostet er gegenwärtig im Durchschnitt von erster Sorte 7 Mk., von zweiter 6-6,50 Mk.
Mainz, 3. Mai. Nach einem Beschluß der national- liberalen Fraktion ber Stabtoerorbneten Versammlung wird sich dieselbe der hiesigen Zustimmung» Erklärung zu ben Beschlüssen ber städtischen Vertretung in Berlin in Angelegenheit ber Umsturzvorlage anschließen.
vermischte».
* Berlin, 2. Mai Bor bem Schwurgericht befi hiesigen LanbgertchtS II hatte sich heute bie 31jährige Frau beS Arbeiters Rottke zu verantworten, die mit ihrem Manne, einem notorischen Trunkenbolde, feit Jahren in unglücklicher Ehe lebte, fast täglich von demselben mißhandelt wurde, fo daß sie in letzter Zeit bei Nachbarn mit ihren Kindern Schutz suchen mußte und in der Nacht vom 2. ,um 3. Februar ihren Mann, als er wiederum trunken nach Hause gekommen war und fie mißhandelt hatte, im Schlafe mit einem Stück Holz erschlagen hatte. Sie war der That geständig, behauptete aber, in ber Nothwehr, als ihr Mann fie von Neuem üb erfaßen, gehandelt zu haben. Auf ben Antrag be» Venhei- bigerS wurde außer ber auf vorsätzliche Tödtung lautenden Schulbfrage noch bie Nedenfrage auf schwere Mißhanblung mit tödtlichern Erfolg gestellt. Der Staat-anwalt bat die Geschworenen, die Angeklagte der vorsätzlichen Tödtung für schuldig zu befinden, aber ihr mildernde Umstände zuzubilligen. Der Spruch der Geschworenen lautete auf nichtschuldig in Betreff beider Fragen, worauf die Angeklagte freigesprochen und sofort auS ber Haft entlassen wurde
* Krossen a. O-, 3. Mai. Eine große Feuersbrunst zerstörte gestern den größten Theil des Dorfes Pommerzig. 65 Wohngebäude unb 150 Scheunen find abgebrannt. Biel Vieh ist umgekommen.
* Nürnberg, 2. Mai. Heute Nachmittag wurde Mufiker Ort und Frau verhaftet. Es wurden 10,000 Mark bei ihnen vorgefunden, welche vom großen Poftdiebstahl her» rühren sollen.
Brodpreise vom 5. Mai bis 19. Mai 1895. Der hiesigen Bäcker.
1 5kg. (2 Pfb.) tafelbrob......23 Pfg.
2 Kg. (4 Pid.) Tastlbrod......46 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod 21 .
bei Äug. Guhr 22 „
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......42 ,
bei Aug. Guhr.......44 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)......19 ,
bei Aug. Gabt.......30 ,
Roggen-Schwar,btod bet Ernst Muth 18 ,
2 Kg. (4 Psd.) Schwarzbrot)......38 ,
bei Aug. Guhr 40 ,
Roggen-Schwarzbrot) bei Ernst Muihu.W. Amend . 36 „
3 Kg. (6 Psd.) Schwär,brod......67 ,
Der an-wärtigen Bäcker.
1 Kg. (2 Pfb.) Weißbrod bei Aug. Deibel von Dteicck 20 W
Wilh. Fabel von Wieseck 22 ,
2 Kg. (4 Psd.) Weißbrod bei Ga. Am. Heuler von Gr.-Linden 36 ,
L Schmidt von Gr. Linden 38 , W. Weitzel von Lang Gön» 40 , 2 Kg. (4 Psd.) Schwarzbrot) bei Gg.A.Heuler v.Gr. Linden 34 ,
LouiS Scdmidt v. Gr.-Linden, r. Kd. Belte v K'rch-GSn», Weitzel v. Lang-Gön» 36 ,
F. Schön v. Ruttershausen, W. Steinmüller o L »GönS. Aug. Deibel o. Wieseck unb G. Jacoby v. Alten-Buseck 38 , W.Steinmüller v Lang Gön» 40 , Dilh. Fabel von Wieseck, 44 , 3 Kg. (6 Pfd.) Schwär,brod bei G. Jacoby v Alten «uleck 57 ,
Baus öhrist Ww. o Wieleck u. ffliiij. Fabel von Wieseck 60 , Der Brodverkäufer.
Dieselben Preise wie bd den Böckern.
Gießen, den 4. Mai 1895.
Grobherzogliches Poli-eiamt Gießen.
I. B.: Wolff, Regterungs-Affeffor.
«m 4. Mai Mittag- 12 Uhr (Wetterhäuschen in bei SübenUge)
Barometerstand
IHIIIII
'llllllll
Thermometer; min. + 211* R mu. + 13» R
Hygrometer.
Trocken


