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Hamburg, 26. September. Bon den hiesigen Socialtsten wurden den strikenden französischen Bergleuten 4000 Mk. gesch'ckt.

Ulm, 26. September. Nr. 221 derUlmer Zeitung" wurde gestern Vormittag wegen eines LeitartikelsVon Gottes Gnaden" von der Staatsanwaltschaft conftscirt, ebenso Nachmittags die Nr. 222 wegen eines Leitartikels, der eine Kritik der Kaiserrede enthält.

Wien. 26. September. Profesior Boltzmann gab in der heutigen Sitzung des Naturforschertages eine Er­klärung dahin ab, daß er die Lösung der Frage, betreffend die Lenkbarkeit des Luftballons, für wahrscheinlich und zwar schon für die nächste Zett bevorstehend halte.

Wien. 26. S ptember. Die Mitglieder des Natur- forschertages find für morgen zur Vorstellung bei Hofe befohlen worden. Für den nächsten Versammlungsort wurde Lübeck in Aussicht genommen.

Triest, 26. September. Der deutsche DampferKron­prinz Wilhelm" stieß bei der Einfahrt in den Hasen von Palermo auf eine Felsklippe und trug schwere Havarien davon. 246 Auswanderer, welche sich an Bord befanden, mußten ausgeschifft werden.

Charleroi, 26. September. Die Polizei nahm gestern zwei gefährliche französische Anarchisten in Haft, bei welchen größere Geldsummen und compromittirende Brief­schaften gefunden wurden. Die Anarchisten waren auf der Reise nach Deutschland begriffen.

London, 26. September. Nach einer Depesche aus Peking wird der Kaiser von China, falls die japanischen Truppen gegen Peking vorrücken, seinen Hofstaat nach Nang- king verlegen. Der dortige Vicekönig hat die Weisung er­halten, den kaiserlichen Palast in Stand zu setzen. Vor seiner Abreise wird der Kaiser das diplomatische Corps ein­laden, ihn nach Nangking zu begleiten. Man glaubt aber, daß dasselbe vorziehen wird, sich nach Shanghai zu begeben, wo es für alle Fälle europäische Kriegsschiffe zu seinem Schutze und zu seiner Verfügung hat.

Shanghai, 26. September. Der größere Theil der japanischen Schiffe ist von Haiyungtau abgefahren, das Ziel ihrer Reise ist unbekannt. Infolge deffen herrscht große Erregung und mit Besorgntß sieht man den kommenden Er- eigniffen entgegen. Seitens der chinesischen Regierung wurden deren europäische Agenten beauftragt, alle benutzbaren Kriegs- schiffe aufzukaufen. ________________________________________

CoeaU* rrir- OrooLirzLettes

Gießen, den 27. September 1884.

** Aus dem Justizdieust. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 26. September dem Landgerichtsdirector am Landgericht der Provinz Ober- Hessen Gustav Hofmann die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen und denselben auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 16. October d- I- an, in den Ruhestand zu versetzen.

** Sitzung des Schwurgerichts der Provinz Oberheffen am 25. September 1894. (Schluß). Hierauf faßte Gasche den Christ vorn an der Brust und schlug von oben herab auf dessen Kopf und Schultern ein. Mergenthal war in­zwischen auch herangekommen und hatte den Christ, ihn mit seinen Armen umfassend, festgehalten, während Gasche fort­gesetzt auf Christ losschlug. Nachdem dies längere Zeit ge­dauert, wurde Christ endlich losgelassen. Derselbe fiel bald darauf auf die Erde. Elisabeth Müller war allein bei ihm, die übrige Gesellschaft war inzwischen zum Theil, als die Schlägerei kaum begonnen hatte, geflüchtet. Elisabeth Müller bat nun Christ, doch weiter zu gehen, damit er nicht noch einmal von Gasche angefallen werde. Christ ging denn auch mit ihr, vermochte sich aber nur noch bis an einen Compost- haufen, der auf einer Wiese dem Viaduct, durch welchen der Weg nach dem Thiergarten führt, gegenüber lag zu schleppen. Hier stürzte er zum zweiten Male zusammen. Elisabeth Müller rief hierauf Andere, die sie in ihrer Nähe hörte, zu Hülfe. Niemand kam zu ihr und so begab sie sich dann auch weg, den Christ allein zurücklassend. Während Christ und Elisabeth Müller von der Stelle, wo jener zum ersten Male zusammengebrochen war, weiter gingen, liefen Gasche und Mergenthal noch auf dem Wege herum, wobei ersterer noch wüste Drohungen gegen Christ ausftieß. Die ganze Gesell­schaft, mit Ausnahme von Karl Müller und zwei Mädchen, die vorausgeeilt waren, begab sich dann nach dem Thier­garten. Auch Gasche war dabei, er bedrohte unterwegs noch die Elisabeth Müller, als diese ihm über sein Verhalten Vor­halt machte, mit Schlägen. Als man auf Hof Thiergarten angekommen, hörte man, daß Christ zurückgeblieben war. Elisabeth Müller, ihr Bruder, Traumüller und Emilie Zim­mermann gingen sofort zurück, um nach Christ zu sehen. Sie fanden ihn an dem bereits erwähnten Composthaufen bereits todt vor. Bei der Section der Leiche, die am 9. Juli vor­genommen wurde, wurden nicht weniger als 8 Stichwunden festgestellt, von denen eine unbedingt tödtlich und auch die Ursache des durch Verblutung eingetretenen Todes war. Es war dies die Wunde, die in der Höhe des unteren Schulter­blattwinkels Zentimeter von der Wirbelsäule entfernt, gefunden wurde. Der Stich hatte die Brusthöhle durch­drungen und die rechte Lunge verletzt. Die Geschworenen (Obmann: Herr Dr. August Trapp) bejahten die ihnen vor­gelegten Schuldfragen bezüglich beider Angeklagten unter Zubilligung mildernder Umstände für den Angeklagten Mergen­thal, worauf der Gerichtshof den Angeklagten Gasche in eine Zuchthausstrafe von sechs Jahren, den Angeklagten Mergenthal in eine Gefängnißstrafe von einem Jahre Der» urtheilte. Auch wurde die Einziehung des von Gasche bei der That gebrauchten Messers ausgesprochen.

* * Sitzung des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen am 27. September 1894. Zur Verhandlung kam die Straf­sache gegen Wilh. Schuägelberger von Brauerschwend wegen Brandstistung. Vertreter der Staatsanwaltschaft war

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derßGroßherzogliche Erste Staatsanwalt Jöckel, vertheidigt wurde der Angeklagte, von Herrn Rechtsanwalt Dr. Stein. Als Geschworene wurden ausgeloost die Herren: Heinrich Keutzer III., Wilhelm Grieb II., Heinrich Schmalbach IV., Caspar Kalbfleisch II., Simon Bieber, Johannes Goebel II., Peter Jacob Moebs III., Wilhelm Schwenk III., Dr. August Trapp, Karl Flach III., Andreas Lepper III. und Karl Heil II. Der Schuhmacher Wilhelm Schuägelberger von Brauerschwend, 47 Jahre alt, steht unter der Anklage, daß er am Morgen des 10. April 1894 das in Brauerschwend gelegene Wohnhaus seiner Ehefrau vorsätzlich in Brand gesetzt habe. Die heutige Verhandlung ergab folgenden Sachverhalt: Wilhelm Schuägelberger von Brauerschwend geriet!) in der letzten Zeit in schlechte Vermögensverhältnisse. Er wurde von Gläubigern gedrängt und beschlagnahmte insbesondere die Lederhandlung Finger zu Lauterbach das Kaufgeld für einen an Ludwig Rott verkauften Acker. Sein 26 Jahre alter Stiefsohn Johannes Rühl konnte sich mit ihm nicht vertragen, zog aus seinem elterlichen Hause weg und betrieb das Schuhmacher­geschäft für sich. Schuägelberger hatte am 13. November 1884 sein Mobiliarvermögen in Höhe von 3860 Mark auf die Dauer von 10 Jahren bei der Feuerversicherungsgefell- schäft Providentia zu Frankfurt a. M. versichert. Am 10. April l- I- zwischen 67 Uhr Morgens brach auf dem Boden des Hauses Schnägelbergers Feuer aus, und brannte Wohn­haus mit Scheuer vollständig nieder. Die abgebrannten Gebäude waren im Brcmdkataster zu 2720 Mark versichert. Dieselben gehörten seiner Ehefrau, der vormaligen Johannes Rühl Wittwe und dem Sohn Johannes Rühl, und befanden sich in keinem besonders guten Zustande. Am 18. April l< I. liquibirte Schuägelberger dem Versicherungöinspector Schneider gegenüber an verbranntem Mobiliar einen Schaden in der Gesammthöhe von 2451 Mark 50 Psg. Bei den hierauf stattgehabten Verhandlungen begnügte er sich aber mit 569 Mk. Nach der Aussage des Conrad Berlau, welcher zuerst auf den Brand aufmerksam wurde und der Erste war, welcher in dein Schnägelberger'schen Hause erschien, war dieser die zum oberen Stock führende Treppe hiuausgelaufen und hatte hierbei wahrgenommen, daß sich die von seinem Standpunkt aus sichtbare Bodenthüre öffnete, Schuägelberger in Weste, Hemd und Hosen erschien, die Bodenthüre hinter sich zumachte, sie verriegelte, sodann eilig die Bodentreppe herunterschritt, in die Oberstube hinein­ging und die Thüre hinter sich schloß. Berlau erschrack über seine Wahrnehmung, ging hinunter in die untere Stube und traf hier den Sohn Schnägelbergers, Ludwig Schuägelberger, welcher zwei Stühle in der Hand hatte, anscheinend, um sie wegzutrageu.

(Fortsetzung in der nächsten Nummer.)

* * AuS dem Zuge gefallen ist vorgestern gegen Mittag während der Fahrt zwischen Butzbach und LanggöuS ein Reservist des 81. Infanterie-Regiments. Ein Zugbeamter hatte den Vorfall bemerkt, der Zug wurde sofort durch die Karpenterbremse gestellt, da kam auch schon der völlig unverletzt gebliebene Reservemann herbei und die Fahrt mit der ParoleHeimath" konnte fortgesetzt werden.

* * Rudersport. Die nächstjährige internationale Regatta ist für den 22. und 23. Juni nach Mainz aus­geschrieben.

* * Geh. Rath Fink, der frühere Chef des hessischen Bau­wesens, ist gestern hochbetagt in Darmstadt gestorben. Fink war lange Jahre hindurch auch Leiter der Centralstelle für das Gewerbe und hat sich in dieser Stellung wesentliche Ver­dienste erworben.

* * Miuisterialrath Dr. Dittmar. Mit Hinweis auf die in No. 225 veröffentlichte, derFrkf. Ztg." entnommene Notiz von der angeblichen Erkrankung des Herrn Miutsterial- rath Dr. Dittmar wird uns von zuständiger Seite mitgetheilt, daß diese Mittheiluug irrig ist. Herr Dr. Dittmar hat, wie uns weiter mitgetheilt wird, seine Thätigkeit als Mit­glied der Commission für das bürgerliche Gesetzbuch nach Ablauf seiner Ferien in Berlin wieder ausgenommen.

* * Der Hauptgewinn der Frankfurter Pferdelotterie, ein vierspänniges Vis-A-Vis, ein vierspänniges Geschirr, zwei englische schwarzbraune Stuten und zwei englische schwarz- braune Wallache, fiel auf No. 56 573, der zweite Haupt­gewinn, ein zweispäuuiges Coups nebst Geschirr und zwei Mecklenburger braunen Stuten auf Nr. 77 940, der dritte, ein zweispäuuiges Coups mit Geschirr und zwei norddeutschen braunen Stuten, auf Nr. 41 244.

Von der Rabenau, 24. September. Durch den be­gonnenen Bahnbau ist bereits die Anlage einer bedeuten­den Fabrik in Aussicht gestellt. Ein Herr aus Frank­furt a. M., erwarb nämlich von der Gemeinde Odenhausen eine Wüstung von etwa 14 Morgen für 12 000 Mark, um in gehöriger Entfernung vom Dorfe eine Pulverfabrik zu errichten. Es steht freilich noch die Genehmigung der Großh. Regierung aus, welche aber jedenfalls bei Beobachtung der gesetzlichen Bestimmungen nicht vorenthalten wird. Die Pulverfabrik auf der Rabenau wird die erste derartige Fabrik im Großherzogthum Hessen sein.

MW. Au8 der mittleren Wetterau, 26. September. Die Obstpreise steigen langsam weiter, es sind namhafte Einkäufe zu 6 Mk. 50 per Malter bei uns gemacht worden. Die Obstversteigerungen an den Staatsstraßen fielen sehr billig aus, wodurch die Leute einen hübschen Nebenverdienst erzielen können. Em Württemberger Händler bot hundert Mark mehr für die ObstcreSceuz einer Straßeustrccke, als die Versteigerung gebracht hatte, was natürlich nicht mehr annehmbar war, da der Zuschlag vorher stattgefunden hatte.

§ Grebenhain, 24. September. Heute wurde der zu hiesiger Oberförsterei gehörige, in der Gemarkung Bermuths­hain gelegene Karpfenteich, der sogenannte ßchmittsberger Teich (nicht wie kürzlich in diesem Blatte berichtet wurde, ; der Röthenbacher Teich) ausgefischt. Das Ergebniß war ein j ziemlich günstiges. Infolge eingetretenen Regenwetters und

stark zuströmendem Wasser konnte die Arbeit nicht ganz 6c» t endet werden. Nach der Fischerei vereinigten sich die Be­sucher im Teichhaus in der Rothenbach bei musikalischen Vor­trägen der Bermuthshainer Musik-Capelle und einem vorzüg­lichen Glas Lauterbacher Burg Bier des Gastwirth Strauch von hier.

§ Grebenhain, 23. September. Heute wurde das neue Schulhaus Hierselbst eingeweiht.

r. Alsfeld, 25. September. Infolge einiger in hiesiger Stadt ausgebrochener Typhuserkrankungen ist dem Vernehmen nach ein Brunnen polizeilich geschlossen worden.

Darmstadt, 27. September. Sicherem Vernehmen nach werden Se. Kaiserliche Hoheit der Großfürst-Thron­folger von Rußland nächsten Freitag zu Besuch der Allerhöchsten Herrschaften in Jagdschloß Wolfsgarten ein­treffen.

Mainz. 25. September. Am Freitag, den 28. d. Mts., Nachmittags 6 Uhr, findet in der Rheinischen Bierhalle hierselbst eine Besprechung der Mitglieder des Hessischen Landesvereins für fakultative Feuer b e- stattung statt.

A Mainz. 26. September. Die für das nächste Jahr geplante dritte internationale Geflügel-Ausstellung wird nun definitiv in Mainz nicht zur Abhaltung kommen, indem die am Sonntag in Hannover stattgehabte Versamm­lung des Clubs deutscher und österreichisch-ungarischer Ge­flügelzüchter Hannover oder Düsseldorf als Ausstellungsort in Vorschlag geb-acht hat. Die von dem Mainzer Verein sür Geflügel- und Vogelzucht an die Uebernahme der Aus­stellung geknüpften Bedingungen schienen der am Samstag in Hannover stattgehabten Versammlung nicht annehmbar. Vor etwa 12 Jahren gingen von hier zwei Geschäftsleute, Namens Wolf, nach England flüchtig, die in Gemeinschaft mit verschiedenen inzwischen verstorbenen Militärärzten die Haupt- acteurs in den damals hier und im Elsaß in großartigem Maßstab betriebenen betrügerischen Militärbefreiungsgeschichten waren. Nach der Flucht der Beiden legte die Staatsanwalt­schaft auf deren unbewegliches Eigenthurn Arrest, welcher Arrest laut amtlicher Bekanntmachung jetzt aufgehoben ist, da das Verbrechen, dessen die Flüchtigen sich schuldig gemacht, inzwischen Verjährung erfahren hat.

A Mainz, 26. September. In nicht öffentlicher Stadt­verordnetensitzung wurde heute Abend das von der Stadt Mainz in engerer Submission ausgeschriebene 3^ procenttge An l e h en von 5 Millionen der Darmstädter Bank zu dem höchsten Angebot von 99,40 übertragen. Von dem Anlehen wird vorerst nur 1 Million begeben. Außerdem wurde eine Vereinbarung mit der Darmstädter Bank genehmigt, wonach dieselbe der Stadt Mainz ein Kassendarlehen von einer Million Mark, verzinslich zum jeweiligen Reichsbank-Disconto, jedoch nicht unter 3 und nicht über 4% pCt. gewährt. Außer von der Darmstädter Bank waren auf das 5 Millionen-Anlehen noch Offerten etngelanfen: von der Deutschen Bank in Frank­furt (99,08), Sörgel, Parisius u. Cie. in Berlin (99,06)/. Delbrück, Leo u. Cie. in Berlin (98,91), Deutsche Bank in Gemeinschaft mit Gebr. Oppenheim-Mainz (98,67), Mittel­deutsche Creditbank In Frankfurt (98,66), I. Fulda-Mainz mit Dreifuß u. Cie. in Frankfurt (98,60).

ItniverfUäb - Nachrichten.

Marburg, 25. September. Prof. vr. Paasche bleibt unserer Universität erhalten. Herr Prof. Dr. Paasche ersucht zu erklären, daß die von Marburg aus verbreitete Nachricht, er beabsichtige sein academisches Lehramt niederzulegen, durchaus unbegründet ist. Er hänge mit großer Liebe an diesem Lehramt und bedauere, wenn er durch seine zwei parlamentarische Mandate in dessen voller Aus­übung etwas gehemmt sei.

Schiffsnachrichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 26.Septbr. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Poftdampfer Wittekind, Capitän O. Cüppers, vom Nordd. Lloyd in Bremen, welcher am 13. Septbr. von Bremen abgegangen war> ist gestern, 9 Uhr Vormittags, wohlbehalten in Newyork ange­kommen.

Verkehr, £anO» rrnd Volksrvirthfchaft.

Alletldorf a. d. Lda., 25. September. Der heutige Markt war durch das starke Regenwetter wieder ein minimaler­es waren nur 13 Wagen mit Ferkeln angefahren und auch nur wenig größere Schweine angetrteben. Ferkel sind im Preise von 24 bis 30 Mk. umgesetzt worden. Der Krämermarkt wurde durch den Regen ganz vereitelt.

A September. Frachtmarkt. Rother Weizen

^<11.60, weißer Weizen JL 11.40, Korn X 8.75, Gerste 0.00^ Hafer 5.20. r

_ ... . Srarrkfrrrter «tadttheater.

Zwischen der htesigenJntendanz und der berühmten amerikanischen Sängerin Frau Nordica, welche bet den diesjährigen Festspielen in Bayreuth ein geradezu außerordentliches Aufsehen erregt hat, ist so­eben eine Vereinbarung zu Stande gekommen, wonach die Künstlerin im Frankfurter Opernhause austreten wird, noch vor deren Gastspiel in Berlin und anderen deutschen Städten, und zwar zunächst an zwei Abenden, Mittwoch den 3. October und Freitag den 5. October.

NirchlicheAnzeigerr der errang. Gemeinde.

3mtt JohanrreSkirche.

Am nächsten Sonntag, 30. September, wird im Anschluß an den Gottesdienst um 9'/- Uhr Beichte und heil- Abendmahl für die Lukasgemeinde gefeiert werden. Anmeldung am Tage vorher in der Pfarrwohnung. Pfarrer Dingeldey.

Gottesdienst der israelittschen Religionsgesellschast.

Freitag Abend 54\Ubr, SamStag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 6*o Uhr.