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Spieh ein Sohn, Erich Heinrich Merz ein Sohu, n 18. April.
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1 ? A 2 Stück 10-11 4, »Me pr. 5t. 5—8 4, «Memaöe
pr. 5t. 8 4, »rblen pt. Liter 17 4, etnfen pr. Liter 28 4 rauben pr. Baar -X 0,86—1,10, Hühner pr. Stück X 1,20-1,40. Habner pr.A- 1,50-2,00, Enten pr. 5t X 1.80 bi» 2,20, £)£i'nfldf(t pr. Pst» 70-74 4, Äufr, u Rindfleisch pr. Md. 60—64 4, Schweine, ^jch PT. Md. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Md 60—66 4 irisch pr. Md. 56-68 4, Jtortrffrln pr. 100 JHIr 3.60-4 50 X, itzeißkraut pr. Stück---4 ^niebeir pr. Centn er 8,00— 9,00 x
"^lch pr. 0tter iß 20 4, Enteneier 2 St. 11 4. SSnseeier 10 4, Kirschen pr. Pfd. 30 4-
■ DchLdltchkeit der fliegen in Ltüllen und ihre Beseitigung. Herüber schreibt „Da8 Pferd' tolgenbe»; „Welchen bebeuienben Einfluß zahlreiche Fliegen im Stalle auf die Leislungtz- fähtgkeit unserer Hau-ihiere haben, g.hl auS einem im vergangenen Jahre angestellten Versuche in dem landwirthschasilichen Jnstiiute der Universität Göttingen hervor. Der Vorsteher der dortigen Ser such-statlon, Professor Dr. Lehmann, constatirte, daß noch einem mit Hülfe de» Pettenkoser'ichen Wefptrationeapparattö angt (teilten Versuche bei starker Beunruhigung der Thierr durch Fliegen ein Mehrverbrauch an Kraft pro Tag festgestelll wurde, der einem «/, kg Hafer gleichkommt. Die- ist ein nicht unbedeutender Verlust bet einem Stoßen Biehstande und bei lang anhaltender Wärme im Sommer. Schützen wir dagegen unsere Thiere gegen Fliegen im Stolle, indem wir den Stall verdunkeln und Zugluft Herstellen, außerdem beim W ißen der Ställe unter den Kalk ctma« Alaun mischen, da der -Geruch von Alaunkalk den Fliegen nicht befragt. Endlich können wlr auch große Massen von Fliegen beseitigen, indem wir unter der Stalldecke Bündel von Beifußpflanzen aufhängen, an denen sich Fliegen sammeln und von denen sie durch übergeftreifte Beutel in großer Menge gefangen werden können." - - Der vorft.henden Ausführung laffen wir ein anderes Recept folgen, welche- sich gegen dieselbe Plage richtet: Alle Arten Fliegen, namentlich aber die Stech- fftegen in den Ställen werden in einer Nacht total nertiieben, wenn man Chlorkalk auf einem Brett im Stall aufstreut und ein Fenster ft na« offen läßt. Der Geruch treibt alle Fliegen zum Fenster hinaus. Dem Vieh aber ist der Geruch nicht schädlich.
Technische Fortschritte.
ri — Neharatur von Gummi- uudKautfchurOeOenstLnden. Gegenstände au8 Gummi und Ikautschuk, wie Näder, Nähren, Bänder, Platten, ließen sich bekanntlich di-her sehr schwer oder auch gar nicht repartren, wenn sie R'fle urb Sprünge bekamen. Da- französische Fachblatt .Genie civil* empfiehlt nun al- Kilt jur Reparatur von Kautschukgeaenstänben eine Mischung, bie autz 30 g Schwefelkohlen- ftoff, 4 g Gut'apercha, 8 g lerrtebenen «autschuk unb 2 g Fifchleim besteht. Die Maste wird mittel-^ine- leicht angewärmten Mesters schichtenweise in den gereinigten Spalt eingestrichen, und die durch den Sprung gettennten Theile werden mittels eine« angezogenen Bindfaden« gegen die eingest, ichene Maste gebaltm- Nach 48 Stunden find die Theile fest verbunden. Da- Verfahren eignet sich auch für Kautschukdänder an Eg uipagenr ädern und an Fahrrädern.
Unterhaltungen in Bad-Nauheim
von Sonntag den 27. Mai bi- Freitag ben 1. Juni.
Die Kurcapelle spielt täglich Morgen« von 7 bi- 8 Uhr an der Kurquelle, Nachmittag- und Abend- siehe unten, bei weniger al- 10° R. Wärme im Speise- ober im Concerttaale be- Kurhauses.
Sonntag, ben 27. Mai, Nachmittag- L'/r bi- 8'/, Uhr: Concert der Capelle de- Großh. Hest Feldart.-Regiment- Nr. 25 auf der Terrasse. Bei gutem Wetter spielt die Kurcapelle von 4 bitz 7 Uhr am Trichhause. Eintritt frei. Montag den 28. Mai, Nachmittag- von 4 bitz 5 und von G bi- 8 Uhr: Concerl der Kurcapelle auf der Terrasse. Abend- 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Hasemann- TöLter. Dienstag ben ,29 Mai, Nachmittags von 4 bi- 5 unb von 8 dis 10 Ihr: Concert ber Kurcapelle auf ber Terrasse. Mittwoch den 30. Mai, Nachmittag- von 4 bis 5 und von 6 dis 8 Uhr: (Stücke von Liszt und Wagner) Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Ubr im Saale: Theatervorstellung. Die Dragoner, oder: Eine Kneippkur. Donnerstag den 31. Mai, Nachmittag- 5 bi- 6 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terraste. Freitag den 1. Juni, Nachmittags 3*/i bis 6Vi Uhr: Concert der
Kurcapelle auf der Terraste. Abend- 8 Uhr im Saale: Theater» Vorstellung unter Mitwirkung der Kurcapelle. Ga-parone. Vorläufige Anzeige: Sonntag den 3. Juni, Nachmittag-: von 4 bi« 10 Uhr: Gonent der ßapelle de- Fiistlier-Regiment- von Ger-doin Hessische«) Nr. 80 autz Homburg. Bei gutem Wetter spielt die Kurcapelle von 4 di« 7 Ubr am Telcvhause. Eintritt frei.
Tie Nentabilität jeder maschinellen
Anlage wird bedeutend erhöht durch Aufstellung eine« ökonomisch arbeitendenBetriedsmotoi-. AlS sparsamste Beiriebvmaschinen ftnb bte Locom odtlen mit au-ziehbaren Röhrenkesseln von tR. Wolf in Magdevnrg-Bnckuu bitannt u. zu Taufenden in allen Zweigen ber JndustrieunbLanbwirifrschaft verbreitet. GerInger Brenn Materialverbrauch, große Leistungsfähigkeit u. Dauerhaftigkeit sind die Haupt Vorzüge dieser Maschinen, vermöge deren fie nicht nur auf allen deutschen Locomodil Concurrenzen stet- den Sieg daoongetragen haben, sondern auch auf zahlreichen Ausstellungen (u. a. in Chicagos mit den höchsten Preisen au-gezeichnet sind. [4472
W itternn gs aussichten
Wetterhäuschen, Südanlage.
26 Mat.^llktttaa» 12 d
2n Mat, Morg 8 Ubr
Barometer: Thermometer: Hogrometentind:
min. 748 mm, max. 752 mm , 4-140R. ,. 4- 19°R Trocken unb schön-
min. 736 mm, max. 748 mm . -4-SoR. „ - 110R.
Gewitter- u. Hagelbrohenb
Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm.
Temperatur der Lahn nnd der Lnst
nach Reaumur gemessen am 26. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13, Luft 17°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Submission.
Fürdiechirurgisch-ophthalmologische Universitäts-Klinik sollen die bis Ende März 1895 nothigen Weißzeug- und Kleidungsstücke, Roßhaarmatratzen und Schlappen aus dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werben.
Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, Nachmittags von 3 bis 5 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau offen. .
Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 16. Juni d. I., Mittag» 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau «bzugeben.
Die Zuschlagsfrift beträgt 14 Tage.
Gießen, den 28. Mai 1894.
Großh. Verwaltungsdtrection der chtmrg.-ophthalm. UniversitätS-Klintk. 4466 Bose. Vossius__
.Hohlenlieferung.
Für die chirurgisch-ophthalmologische UntverfitätS-Klinik soll die Lieferung von:
ca. 2400 Ctr. Anthracitkohlen,
„ 2800 „ mehrten Kohlen und „ 800 „ Hütten-Coaks
auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden.
Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, Nachmittags von 3 bis 5 Uhr, auf dem VermaltungSbureau offen.
Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 6. Juni d. I., Mittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Die Zuschlagsfrift beträgt 14 Tage.
Gießen, den 22. Mai 1894.
Großh. Verwaltungsdirection der chimrg.-ophthalm. Universitäts-Klinik. 4467 Bose. Vossius.
Ieikgeöotenes.
Neuheiten in Cravatteu, Kragen, Manschetten, Serviteurs, Hosenträgern.
A. Werner, Ecke der Nenenbäne nnd Sonneristraste.
Auf meine Dekorationen unb Preise in ben Schaufenstern erlaube ich be, sonders aufmerksam zu machen. 44'4
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ist in zuverlässiger Weise ausschliesslich nur mittelst des von Prof Dr. Soxhlet selbst erfundenen Sterilisir-Äpparates mit Lull<1 ruckverNcbluNN
D. R.-P. Nr. 57524 durchzuführen. Wer sich vor Misserfolgen schützen will, weise alle Abänderungen Unberufener oder Nachahmungen zurück und verlange den Original-Soxhlet-Apparat mit dem Namenszug des Erfinders; insbesondere achte man darauf, dassjede Flasche diesen Namenszug trägt. Nur diesen Apparaten ist eine richtige, vom Erfinder des Systems verfasste Gebrauchsanweisung beigegeben.
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