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schuß erheblich, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Zimmermann, ein bereits wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung vorbestrafter Mensch, ist dem Trünke ergeben und hat in letzter Zeit seiner Frau wiederholt gedroht, sie zu erstechen. Bor einigen Tagen hat sich Zimmermann einen Revolver gekauft und ihn in Gegenwart seiner Frau geladen, die seitdem in fortwährender Angst gelebt hat, weil sie befürchtete, daß ihr Ehemann einen Mordangriff auf sie auSüben werde. Gestern, gegen 6 Uhr Nachmittags, befand sich die Frau mit dem kleinen Max allein in der Küche, als plötzlich Zimmermann erschien und den Revolver auf seine Frau anschlug. cvn diesem Augenblick streckte der Knabe abwehrend die Hände aus und ries: „Vater, schieß' Mutter nicht!" Aber schon knallte ein Schuß, der zwar die Frau verfehlte, aber den Knaben in die Stirn traf. Von den herbeieilenden Hausbewohnern wurde Zimmermann verhaftet. In seinem Bette versteckt lag außerdem ein schwerer Hammer. Er sucht die That damit zu entschuldigen, daß er sie in der Trunkenheit verübt, nicht aber die Absicht gehabt habe, seine Ehefrau zu erschießen.
* Coblenz, 22. August. Der Schne llzug Nr. 222 Gießen-Coblenz erlitt heute Vormittag um 10 Uhr mitten in einem Tunnel bei Fachingen einen Schaden an der Luftdruckbremse, in Folge dessen der Zug zur großen Beunruhigung vieler Reisenden bis zur Abstellung des Schadens durch das Zugpersonal, etwa 25 Minuten, im Tunnel liegen blieb.
* Gera, 16. August. Dor der hiesigen Strafkammer hatte sich der Handelsmann, Agent und „Heilkünstler". Friedrich Albin Gebauer aus Greiz wegen fahrlässiger Tödtung zu verantworten. Er behandelte im Januar d. I. da- vierjährige Söhnchen des Bäckermeisters Pfeifer in Cuba auf einen leichten Hautausschlag hin mit einer gelblichen Salbe, und als auch sie wirkungslos blieb, wandte er solgendes sinnlose Mittel an. Gebauer begab sich am 6. Februar in die Wohnung der Pseiferschen Eheleute, ließ tüchtig einheizen und badete das Kind eine Viertelstunde in einem 26 Grad warmen Bade, nachdem er es mit einer anderen Salbe beschmiert hatte. Dann wurde das Kind bis ans Gesicht fest verpackt und erhielt eine Wärmflasche an die Füße, das Bett wurde an den Ofen herangefchoben und dieser tüchtig angefeuert. In der Nacht, die dieser „Kur"'folgte, starb der Knabe. Bei der Leichenbesichtigung wurde festgestellt, daß der Tod durch Unterdrückung der Hautathmung eingetreten und unmittelbar auf das Heilverfahren des Angeklagten zurückzuführen sei. Auf die Frage des Präsidenten, woher der Angeklagte das Recht zu einem solchen Heilverfahren nehme, erklärte er, daß Jesus Christus, sein Herr und Gott, ihm den Befehl gegeben habe, seinen Mitmenschen zu helfen. Den menschlichen Körper habe er ebenfalls bet Jesus Christus, seinem Herrn und Gott, studirt. Die Salbe bestand aus mit Kohlenpulver gefärbter Schmierseife, deren ätzende Einwirkung auf den reizbaren Stellen des Körpers noch mehr Reiz hervorrtes. Medicinalrath Häuber sagte aus, daß der Tod durch das Verfahren des Angeklagten herbeigeführt worden sei. Der Angeklagte wurde zu Jahren Gefängniß verurtheilt und sofort verhaftet.
* Budapest, 23. August. Der „Budapester Corespondenz" zufolge verbrannten beim Fiumaner Magazinbrande 57,000 Metercentner verschiedener Maaren, besonders Mehl, Zucker, Pflaumen und Wolle.
♦ Hors-concours. Unter denwenigen auf der Antwerpener Weltausstellung vertretenen deutschen Firmen, welche infolge ihrer Zugehörigkeit zu der internationalen Jury außer Preis- bewerb traten, befindet sich auch die Firma Kathreiners Malzkaffee-Fabrtken München. Diese hohe Auszeichnung zeigt aufs neue, welche achtungsvolle Stellung in der Handelswelt die gcnannnte Firma sich verschafft hat. Wurde doch auch deren Vetreter, Herrn Dr. M. Goetze die hohe Ehre zu Theil, zu einer kürzlich abgehaltenen Soiree im königlichen Palais in Brüffel eine Einladung zu erhalten und von Sr. Majestät dem König Leopold in eine Unterhaltung gezogen zu werden.
* Sonderbare Selbsthulfe. In einem großen Berliner Modewaarengeschäft bemerkte ein Abtheilungschef, wie eine augenscheinlich den besseren Ständen angehörende Dame heimlich mehrere Gegenstände von größerem Werthe an sich nahm. Deßhalb in unauffälliger Form angehalten und zur Rede gestellt, erwiderte die offenbar an „Kleptomanie" Leidende, die trotz deS krankhaften Zustandes keinen Augenblick die Geistesgegenwart zu verlieren schien, im Tone der Entrüstung: „Aber ich bitte mein Herr! Ihr Personal hat so viel zu thun, daß man geradezu gezwungen ist, sich selbst zu bedienen!" Die Angelegenheit wurde in aller Stille beigelegt.
♦ Ein Gewissenhafter. Dor mehreren Monaten wurden einem Herrn in Berlin 100Mk. gestohlen. Er war sehr überrascht, als ihm vor einigen Tagen folgender Brief zuging: „Sehr geehrter Herr ! Ich habe Ihnen Ihr Geld gestohlen. Nu krieg' ich'S auf einmal mit Gewiffensbiffen zu thun und schicke Ihnen deshalb anliegend einen Zwanzigmarkschein. Sobald ich wieder Gewiffensbtffe kriege, schicke ich Ihnen wieder was."
♦ Ueber ein Wunderkind wird der Hannoverschen Schulzeitung folgendes berichtet. Otto Pöhl er heißt das l3/< Jahre alte Wunderkind Braunschweigs; es ist der Sohn eines Schlächtermeisters. Ein Jahr alt, konnte das Kind annähernd verständlich sprechen und freute sich, den ihm vorgeschriebenen Namen „Otto" lesen zu können. Unbeschreiblich groß aber war seine Freude, als es zu jener Zeit in einer Zeitung den Namen Otto, ohne darauf aufmerksam gemacht zu sein, gefunden hatte. Zeitungsblätter oder Bücher drehte es in seinem Wagen so lange, bis ihm die Buchstaben recht standen. Seit etwa 4 bis 5 Monaten, also im Alter von 1 bis lJ/4 Jahr, fing der Knabe an, sich weitere Wortbilder zu merken und hascht gierig nach jedem neuen Worte. Heute liest daS Kind, wie Schreiber dieses selbst gesehen hat, jedes
Wort in Zeitungen, Bilderbüchern, verschnörkelte Firmenschilder an Häusern und vorbeifahrenden Wagen, an den Mützen der Lohndiener und Portiers, nennt jede Straße, jedes größere Geschäft mit Hausnummer und zählt mit mehrstelligen Zahlen. Oft wiederholt es Fremden gegenüber die Bitte: Bibliothek schenken. ES ist int wahren Sinne des Wortes ein großes Wunderkind und für Pädagogen und Aerzte einfach ein Räthsel.
♦ Pferdekuren. Unter den Hausthieren leidet das Pferd wohl am häufigsten an Rheumatismus und Erkältungskrankheiten, die seine Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen und nur durch Bäder mit Erfolg zu behandeln sind. In mehreren Ländern hat man angesangen, Schlammbäder für steif werdende Pferde einzurichten, und die Engländer haben längst Dampfbäder für sie angelegt. Neuerdings sollen ihnen auch Schwefelbäder zu Gute kommen und die Stadt Baden bei Wien hat jüngst die Summe von 30,000 Gulden zur Erbauung eines von ihren Heilquellen gespeisten Bassins für kranke,'* Pferde ausgeworfen. Da ein Pferd oft ein ansehnliches Capital darstellt, so werden die „Badereisen" für kranke Pferde vielleicht in Aufnahme kommen.
In der Johanneskirche.
Vormittags 9*/« Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Beichte und hell- Abendmahl für die JohanneSgemeinde.
Collette für die innere Mission. Der Gemeinde wird mit- getheilt, daß schon bei der Einweihung unserer JohanneSktrche ein Fonds gegründet wurde zur Erneuerung unsrer Stadtkirche, die im Inneren und Aeußeren einer würdigen Herstellung dringend bedarf. Dieser Fonds ist bis jetzt durch 19 kleinere und größere Gaben — von a 3 bis ,u 150 Mk. — und durch die Collette in der Stadtkirche auf 752 Mk. 41 Pfg. gestiegen. Mit dem herzlichen Dank gegen die Geber wird die herzliche Bitte verbunden, die Gemeinde wolle durch reichliche Gaben den Fonds zu schnellem Wachsen bringen-
Katholische Gemeinde.
Sonntag den 26. August. 15. Sonntag nach Pfingsten-
SamStag:
Nachmittags um 4'/, Uhr und Abends um 8 Mr Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag:
Vormittags von 6*|i Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
„ um 6Vt Uhr erste hl. Meste;
„ nm 7V« Uhr AuStheilung der hl. Communton; Vormittags um 8 Uhr zweite hl- Messe;
„ um 91/» Mr Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Andacht.
Literatur und ICnnff.
Die Eröffnung der «enen Snnstacademie und des Ausstellungspalastes in Dresden findet in einem illustrirten Artikel des neuesten 24 ften Heftes der „Modernen Kunsts (Verlag von Rich. Bong, Berlin, ü. Heft 60 Pfg.) eingehende Würdigung von sachverständiger Seite, wie denn dieses wohlgeleitete Blatt alle Erscheinungen in der Kunstwelt des In- und Auslandes mit gleichem Interesse verfolgt. Mit glücklicher Vermeidung fach- männtfcher Pedanterie erfüllt die „Moderne Kunst", stetig fortschrei- tend, immer mehr ihre Aufgabe, die Pflege des Schönen zu fördern, durch Popularisirung der Kunst und Literatur. Auf welcher Höhe illustrativer Technik dieses Blatt angelangt ist, beweisen sowohl die Farbendrucke als die Kunstbetlagen, unter denen Reproduetionen der Meisterwerke aller Nationen vertreten find. An dem literarischen Theil arbeiten die ersten Autoren mit, ihre neuesten Arbeiten hier zuerst in glänzend ausgestattetem Rahmen veröffentlichend.
— DaS Arauenbuch. Ein ärztlicher Rathgeber für die Frau und bet Frauenkrankheiten von Frau H. B. Adams, Dr. med. Stuttgart, Süddeutsches Verlags-Institut. — In 14 Heften ä 50 Pf. Kaum gießt es ein Gebiet, das so im Argen liegt, als das der Gesundheitspflege. Anstatt bei den heutigen' aufreibenden Lebens- verhältnissen die Widerstandsfähigkeit unseres Körpers durch eine naturgemäße Lebensweise auf die denkbar höchste Stufe zu bringen, thun die meisten alles ober wenigstens sehr viel, was sie zur Erfüllung ihrer Pflichten in der menschlichen Gesellschaft unfähig macht. Und leider ist es auch eine traurige Wahrheit, daß gerade die Frauen, welche durch die eingreifende Bedeutung ihrer eigenen Leistungsfähig- . feit von der Natur dazu berufen sind, diese Mißstände von Grund aus zu beseitigen, in einem ungeheuren Procentsatz aller und jeder Sachkenntniß auf diesem Gebiete entbehren. Aber wie kann sich die i Frau diese Sachkenntniß aneignen? Nur eine allgemein verständliche medicinische Lectüre kann dafür sorgen, soweit es für das p: attische Bedürfniß nöthig ist, die Frau aufzuklären und zu unterrichten. Da die gefammte Literatur thatsächlich kein von berufener Hand geschriebenes Werk aufzuweifen hat, welches den traurigen Einfluß jener unter den Frauen herrschenden Unwissenheit auf das Familienleben von Grund aus beseitigen soll, hat es Frau Dr. med. H. B. Adams in Nordrach unternommen, ein Werk zu schreiben, das jenen hohen Zweck einer sachkundigen Belehrung der Frauen erfüllt, das alles das enthält, was die Pflichten der Frau sind gegen sich selbst und in der Frmtlie, in gesunden Tagen und in Krankheitsfällen. Das Frauenbuch behandelt alle Krankhttten und Uebel der Frauen und deren Verhütung durch naturgemäßes Leben. Das Frauenbuch ist ein bequemes Hilfsmittel, sich auf billige Weise in gefunden und kranken Tagen sachkundigen Rath zu verschaffen. Das Frauenbuch ist für die leidenden Frauen der beste und sicherster Berather, für die gefunden der treueste Bewahrer vor Krankheit. Zum ersten Male spricht hier zur Frau eine Frau als Aerztin, deren Ruf durch eine langjährige Praxis schon weithin gedrungen ist. Mit tiefem Ver- ständniß — wie eben nur die Frau der Frau sagen kann — wendet sich die Verfasserin des Frauenbuchs an alle Frauen, denen das Wohl ihrer selbst und ihre Familie am Herzen liegt und belehrt sie in leichtfaßlicher, durch zahlreiche Illustrationen unterstützter Form über die Kenntnisse, welche für jede Frau, die ihren Beruf als Gattin und Mutter wahrhaft erfüllen will, unbedingt nothwendig sind. So möge denn das Frauenbuch ein guter Freund und Rathgeber aller gesunden und kranken Frauen sein und vielen Familien zu Heil
r und Segen gereichen.
Technische Fortschritte.
— ein neues Klebmittel. Aus Cellulose erhält man ein vorzügliches Klebmittel, wenn man sie mit löproceijttger Natronlauge mercerisirt und dann zwei Stunden lang in einem geschlossenen Gesäß den Dämpfen von Schwefelkohlenstoff aussetzt, welchen das im mercerisirten Producte enthaltene Natriumhydrooxyd aufnimmt. Man erhält auf diesem Wege eine gelbliche, zähe, in kaltem Wasser lösliche Masse von verschiedener Consistenz, je nach den Gewichls- verhältnissen, nach denen man Cellulose, Natrtumhydrooxyd und Schweffelkohlenstoff auf einander einwirken läßt. Das Product kann als Klebstoff statt Leim, Mehl, Gummi, Kautschuk u. s. w. ober als Appret- und Füllmittel für Baumwoll- und Letnenwaaren dienen. In letztenm Fall schlägt man die Masse aus ihrer wässerigen Lösung mit Kochsalz oder Alkohol auf dem gebeuchten Gewebe (bis zu 30 %) nieder, befestigt sie in geeigneter Weise auf dem Stoff und läßt sie unbeschadet an der weiteren Bleiche der Waare Theil nehmen. Endlich lassen sich mit einer lOprocentigen Lösung des neuen Cellulose-Derivats Formen ausgießen und nach dem Trocknen durchscheinende, bornartige Körper erhalten, die man auf der Drehbank bearbeiten, schneiden uod glänzend poliren kann.
_____________ Nach der „Lzg. Ztg."
— Zur Prüfung der Wagenfette. Eine Mefferspitze von dem zu prüfenden Fett ist auf die Oberfläche des Masters zu legen; bleibt das Fett oben liegen, so ist es rein. Das specifische Gewicht von Oel und Fett ist geringer als das des Wassers. Fällt das Fett aber direct zu Boden, so enthält es Mineralien, die das sogenannte Würgepech hüben. Die befonbers guten Fette, bie aus den Fetten unb Gelen besserer Qualität hergestellt siub, halten sich gewöhnlich infolge ihres hohen specifischen Gewichtes nicht völlig an ber Oberfläche bes Masters, sie schweben langsam hinunter. Das ist ein günstiges Zeichen, benn bie gefälschten Fette finken vermöge ihrer künstlichen Beschwerung unmittelbar._______________________________
rrirchlich« Anzeige»» der Statt «Sichen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst
Sonntag den 20. August. 14. Sonntag nach Trinitatis. I« der «tadttirche.
Vormittags 7a/i Uhr: Pfarrer Schlosser.
Zugleich Christenlehre für die Neukonsirmirten aus der Mat- thausgemeinde. g|/> ^r: Pfarrer Schlosser.
Collette für innere Mission.
Gottesdienst in der Synagoge.
SamStag, den 25. August.
Vorabend 7°° Uhr, Morgens 8M Uhr, Nachmittags 4« Uhr, Sabbathausgang 810 Uhr.
Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast-
Freitag Abend 6$o Uhr, SamStag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 810 Uhr.
Verein für jüd. Gesch. u. Literatur: Wetzsteingastest, Nachm-3 Uhr.
Barometerstand
11 Grad Reaumur.
Temperatur ber Lahn:
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Thermometer: min. +11° R., max. + 130 R.
Hygrometer: Neigung f. trock. Wetter.
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am 24. August Morgens 8 Uhr (Wetterhäuschen in ber Sübanlage).
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Anmerkung: Die punktirte Linie bei der Barometerscala gibt den Stand deS vorhergehenden TageS an.
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Eheviot-undvuxkin für eine« ganzen »«rüg ju Mk.5.75 Kammgarn u. Melton für einen aamen«nzugMK. 9.75 je 3,30 m für den Anzug berechnet, versendet direct an Jedermann Oettinger & Co-, Frankfurt a. M., Fabrlk-D6pöt. 6395 Muster umgehend franco. Nichtpassendes wird zurückgenommen.
— Arbeit und Ruhe sind Grundbedingungen zur Erhaltung der Gefundhett, zur Abwehr von Krankheiten Das Leben ist ein harter Kampf, eine schwere Pflicht, voll Schmerz, Entbehrung und Entsagung. Zwischen Ar beit und Ruhe stellt sich der Genuß, die nothwendige, freudig und unverzagt als Geschenk ber Götter hinzunehmende Ergänzung ber menschlichen Natur. Nur solche Geschenke ber Natur oerbienen ben Namen Genußmittel, welche bie Nerven nicht reizen, sondern kräftigen, stärken. Ein derartiges Genußmittel ist Küppers Kraftbier, welches lediglich auS Hopfen und Malz hergestellt, vermöge feiner günstigen chemischen Zusammensetzung, bie sich mit Wohlgeschmack verbinbet, zuglerch ein Kräftigungs- unb Stärkungsmittel bester Art genannt zu werben oerbient. Erhältlich in allen besseren Troguerren, Delicatessen- unb Colonialwaaren - Hanblungen. — En gros> zu beziehen durch bie bergische Brauerei - Gesellschaft vorm. G. Küpper, Elberselb.4183
- Das Technikum Mittweida, mit feinem neuerbauten, elettrotechnischen Institute unb besten ber Neuzeit entipndjenben Einrichtungen, zählte im verflossenen 27. Schuljahre 1468 Besucher, welche bie Abteilungen für Maschinen - Ingenieure unb Electro- techniker bez. für bie Werkmeister besuchten. Im nächsten Wini er- semester beginnt ber Unterricht am 15. October unb der unentgeltliche Vorunterricht zu demselben am 24. September. Der Besuch des letzteren ist eine Vorbereitung auf ben Unterricht im ersten Semester. Nähere Auskunft über ba8 Ziel unb Wesen ber verschiedenen Lehrpläne, bie Ausdilbung in ber Electrotechnik, sowie ber speciell bafur geschaffenen Laboratorien, Maschinenanlagen unb bergl. kann aus dem Programm dieser Anstalt ersehen werden, welches man mit Bericht unentgeltlich von dem Secretariat des Technikum Mittweida erhält.
Zur Anfertigung aller im Geschäfte- und
Privat-Verkehr gebräuchlichen
Buchdruck-Arbeiten
empfiehlt sich die
Britttte IMmi I
SriMrietrasee 7. -
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