Ausgabe 
19.5.1894 Erstes Blatt
 
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zweiten Stock belegene Wohnung begab, fand sre die Tom- mode offen stehen und den darin aufbewahrten Geldbetrag verschwunden. Auf ihren Lärm hin kam der Dieb, ein in demselben Hause wohnender und schon wegen Diebuahl be­strafter Schlossergeselle, unter dem Bett hervorgekrochen und bat unter Zurückgabe des Geldes die Frau, von einer An- zeige doch abzuftehen. AIS solches aber doch geschah, hat der Dieb, noch ehe die Polizei eintraf, das Weite gesucht.

** Eine grohe Anzahl kleine Fische trieben gestern Morgen tobt aus der unteren Wieseck- eS wird Vergiftung ver- muthet, da auch (inten, welche die Fische verschluckt, verendet sind. Die Ursache der Vergiftung ist bis jetzt nicht klar- gestellt worden.

Im April 1894 sind im OberpostdirectionSbezirk Darmstadt an Wechselstempelsteuer 13,937 Mk. 30 Pfg. <2105 Mk. 50 Pfg. mehr als im April des Vorjahres) ein­gegangen.

* Militärische Hebungen. Beim Großherzogl. Train- Bataillon Nr. 25 in Darmstadt findet vom 6. bis 15. Juni dsS. Js. eine Uebung der Krankenträger des ocltven Dienststande- statt, wozu Unteroffiziere und Mann­schaften auswärtiger Garnisonen commandirt werden. In der Zeit vom 13. bis 26. Juni und vom 9. bis 22. Juli b. I. finden bei dem Feld-Artillerie-Regiment Nr. 25 (Großh. Artillerie CorpS) zwei Uebungen von Angehörigen des Beur­laubtenstandes statt.

* Die zweite Kammer überwies gestern die Gesuche der HilsSgerichtSschreiber und GerichtSschreiber- aSpiranten wegen Aufbesserung ihrer Dienst« und Ge- haltSverhältnisse der Regierung zur geeigneten Berücksichtigung.

* * Versammlung «ittelrheiuischer Aerzte. Unter der aus­nahmsweise zahlreichen Betheiligung von ca. 140 Aerzten tagte am DienStag in den Räumen des Saalbaues zu Darm­stadt die Versammlung mittelrheinischer Aerzte. Bei der beschränkten zur Disposition stehenden Zeit konnten von den angemeldeten 27 wissenschaftlichen Vorträgen nur ein kleiner Theil abgehalten werden. Nach der von Medicinalrath Dr. Draudt gehaltenen Eröffnungsrede der wissenschaftlichen Sitzung wurden folgende Vorträge gehalten: Dr. Gustav Heuck Mannheim : Ueber Gallenstein-Ileus, Prof. Dr. W. A. Freund-Straßburg i. E.: Ueber den heutigen Stand der Be­handlung der malignen Tumoren der weiblichen Genitalien, Prof. Dr. KledSKarlSruhe: Ueber die Grundlagen und Me­thoden der Bacteriotherapie, Geh. Med.-Rath Prof. Dr. Fritsch- Bonn : Jndication, Berechtigung und Ausführung der opera­tiven Heilung der Retroflexio uteri, Prof. Dr. Hoffa Würz­burg : Ueber die conservative ambulante Behandlung der Coxilis, .Dr. Arnold Sock - Heidelberg: Ueber die Behandlung von seborrhoischen GcsichtShautaffectionen, Geh. Rath Prof. Dr. Leber - Heidelberg: Ueber den gegenwärtigen Stand unserer Kenntnisse von der Tuberculose deS Auges und Prof. Dr. Boppert»Gießen: Ueber Thoraxresection bei veraltetem Empyem. ES folgten außerdem noch Demonstrationen von Dr. Eberhart-Köln, Dr. OScar Oppenheimer-Frankfurt und Dr. Hermann Wittsack-Frankfurt. Als Versammlungsort für daS nächste Jahr wurde Baden-Baden gewählt- außerdem logen noch Einladungen von EmS, Nauheim und Marburg vor.

Nidda, 12. Mai. Einen schweren Unfall erlitt gestern ein Radfahrer. Derselbe, Wolf mit Namen, auS der Pfalz stammend, und in Stellung in dem Manufacrurgeschäst von Lorz hier, fuhr mit seinem Zweirade auf seiner GeschäftS- tour den steilen, vom Finkenloch nach Wallernhausen führenden Weg herunter und ist augenscheinlich, nachdem er die Herrschaft über sein Rad verloren, wider die Stirnmauer eines an der Seite befindlichen Hohlkellers gerannt. Er wurde bewußtlos n.ben seinem ganz zerbrochenen Rade gefunden und in einem Wogen hierhergefahren. Man befürchtet das Schlimmste, denn außer Verletzungen an Beinen und Händen scheint eine Verletzung des Schädels vorzuliegen.

PermifdJtc».

München, 15. Mai. Eine furch tbare Volks- justiz ereignete sich vorgestern im oberbayertschen Städtchen Weilheim. Gelegentlich eines Ausfluges zweier Vereine nach Peißenberg wurde e.n Bäckergehilfe durch übermäßigen Ge- rränkeconfum rabiat und stieß dem abmahnenden Herbergs­vater -ein Messer in die Brust. Der Mörder floh, wurde emgefangen und Abends nach Weilheim gebracht. Bei der AuSwaggonierung stürzten etwa 500 Männer auf den Mörder, der mit Steinen und Holzscheiten niedergeschlagen und so zuzerichtet wurde, daß fein Aufkommen zweifelhaft ist. Fünf Gendarmen wehrten die Angreifer mit blanker Waffe ab, sonst wäre der Mörder buchstäblich in Stücke zerrissen worden. Mehrere Gendarmen und zahlreiche Leute wurde verletzt.

* Berlin, 17. Mai. Der verhaftete Maurer Thiede, der daö Nothzuchtverbrechen gegen die Bahnbedienstetenfrau Klebedzon eingestand, dagegen beharrlich leugnete, der Mörder dec Helene Schweichel zu sein, ist, wie die Criminalpolizei bekannt gibt, allem Anscheine nach wirklich nicht der Mörder. Es wird jetzt nach einem anderen Manne gefahndet, der ftch an dem betreffenden Tage ebenfalls bettelnd im Grüne­wald umhertrieb.

* Wie«, 14. Mai. Am SamStag Abend haben sich zwei Kinder, ein Mädchen von 12 und ein Knabe von 9 Jahren, in der Donau ertrankt. Um halb 9 Uhr näm- lid) erschien die zehnjährige Emilie Lmdenthal im Wach- zimmer bei der Augartenbrücke mit der Meldung, daß sich die im gleichen Hause mit ihr wohnenden Geschwister Anna und Carl Jerabek, Kinder der Weißnäherin Johanna Jerabek, soeben in die Donau gestürzt hätten und in den Wellen verschwunden seien. Nach Angabe des MädchenS waren die drei Kinder längs deS Ufers spazieren gegangen- plötzlich habe ihr Anna Jerabek einen Zettel gegeben, sei dann mir dem Bruder die Böschung hinabgelausen und direct zum Wasser geeilt. Der Zettel, den das Mädchen vorwieS,

enthielt die Worte: .Liebe Emilie! Ich danke Dir für die Begleitung. Sage der Mutter, daß es wahr ist. Bitte meine Mutter, daß sie mir verzeihe. Anna." Anna und Carl Jerabek hatten sich die Hand gereicht und während deS Laufens ihre Kopfbedeckungen abgeworfen. DaS Mädchen hatte sich überdies seiner Schuhe entledigt. Im Hute deS Mädchens wurde ein Zettel folgenden Inhalt- gefunden: »Wir haben sich zusammen in die Donau gestürzt. Wohnung Langegasse 39, 1. Stock, Thür 8. Bitte meiner armen Mutter daS zu geben." ES steht außer allem Zweifel, daß sich die Geschwister ertränkt haben. Sie hatten schlechte AuS- weise in der Schule erhalten und waren seit drei Tagen der Schule ft-rngeblieben. Die Mutter agnoScirte die ihr vor- gewiesenen Effecten als ihren beiden Kindern gehörig und gab die Möglichkeit zu, daß die schlechten SchulauSweise und die Furcht vor einer deßhalb zu gewärtigenden Strafe ihre Kinder zum Selbstmorde veranlaßt haben. Von der Wachmannschaft der Wachtstube Augarten, woselbst die kleine Emilie Linden­thal zuerst die Anzeige erstattet hatte, wurden beide Ufer deS Donaucanals genau abgesucht, ohne daß man die Leichen der Kinder gesunden hätte.

* Graz, 16. Mai. Wie daSGrazer Tageblatt" meldet, wird daS Luelo ch in nächster Zeit mit einer eisernen Thüre abgesperrt werden. Vorher wird die Schlurföffnung durch eine Sprengung etwas erweitert werden. Die eiserne Thüre bleibt verschlossen und der Schlüssel wird, falls die Behörde nicht besondere Verfügungen treffen sollte, nur an zur Höhlenforschung berufene Personen ausgefolgt werden, die sich eines höhlenkundigen Führers bedienen. Don den Höhlenforschern ist Joseph Fasching an einem typhösen Fieber erkrankt. Auch der Realschüler Heydt befindet sich in einem sehr herabgckommenen Zustande und scheint geistig gelitten zu haben.

* Eine glückliche Stadt. DaS Städtchen Warstein gehört zu den vereinzelten Ortschaften im Deutschen Reich, in denen bis zur Zeit keine Gemeinde-Abgaben erhoben werden. Die städtischen Ausgaben werden aus den Ueberschüssen der städtischen Sparkasse und den Erträgen des etwa 14 000 Morgen großen städtischen Waldes gedeckt. In Klingenberg erhalten bekanntlich die Bürger alljährlich noch einen ansehn­lichen Betrag auS dem Ertrage deS ThonbergwerkeS hinaus- i bezahlt.

AnS der Schweiz. Am Pfingstsonntag spielte sich in einem kleinen Gasthof in Zürich ein gräßlicher Auftritt ab. Der Portier deS Gasthofs, der seit längerer Zeit ein Zimmermädchen mit Liebesanträgen verfolgt hatte und es eifersüchtig bewachte, glaubte zu bemerken, daß ein über die Feiertage im Gasthofe weilender Reisender, Herr Bick, In­haber eines PapeteriegeschästeS in Stuttgart, sich des Wohl­wollens deS Mädchens erfreue. Der Portier stellte den Gast auf der Treppe zur Rede und versetzte ihm mit der Schuh­bürste einen heftigen Schlag ins Gesicht. Der Gast eilte auf sein Zimmer, wo ihm das Mädchen die Wunde waschen half. AlS der Portier dies sah, gerieth er in solche Wuth, daß er mit einem Revolver auf das Mädchen schoß und eS tödtlich verwundete. Darauf gab er auf Herrn Bick zwei Schüsse ab. Bick starb nach einer halben Stunde. Nachdem der rasende Portier auch auf den herbeietlenden Gasthofbesitzer gefeuert hatte, ohne zu treffen, begab er sich auf sein Zimmer und gab sich selber den Tod mit einem Schuß in den Mund. Die Berichte über den Vorfall stellen in Abrede, daß irgend­welche ungebührliche Beziehung zwischen Herrn Bick und dem andern Opfer der eifersüchtigen Wuth de- Portiers bestanden habe.

* Pari-, 16. Mai. Ein furchtbares Verbrechen ist wieder auf offener Straße in der Rue des V'naigrierS begangen worden. Zwei Marine Infanteristen belästigten eine vor ihrem Laden sitzende junge Frau; dieselbe rief ihren Gatten zur Hülfe, der die Soldaten zur Rede stellte. Wüthend zog der eine sein Bajonnett und stach eS dem Manne in die Brust. Der Unglückliche blieb auf der Stelle tobt. Die Soldaten wurden verhaftet.

* Avignon, 16. Mai. Während des Stiergefechts wurde der 23jährige spanische Toreador Antonio, als er sich vor einem Stiere über die Barriere flüchten wollte, von dem Thiere so schwer am Unterleib verletz?, daß er nach wenigen Stunden starb.

* Die Droschke als Lebensretter. Einer Münchener Bäckermeistersfrau passirte jüngst daS Malheur, daß ihr, als sie mit einer Nachbarin ein lebhaftes Gespräch pflog, das sie zum Lachen veranlaßte, drei ihrer falschen Zähne in den Schlund geriethen. Alle möglichen Versuche, die Zähne durch Nachguß von Flüssigkeiten auS dem Schlunde zu ent­fernen, blieben erfolglos und man entschloß sich, die einer Ohnmacht nahen Frau, die vergebens nach Athem rang, und sich dem ErstickungSiod bereits nahe glaubte, schleunigst zu einem in der Nähe wohnenden Specialisten zu verbringen. Man bestieg eiligst eine herbe,geeilte Droschke und trug dem Kutscher auf, so schnell als möglich seines Amtes zu walten. Beim Einbiegen in eine Nebenstraße nahm der Kutscher in seinem Eifer die Curve zu klein und die Droschke prallte heftig an den Randstein. Durch den Stoß aber flog baß Gebiß der halberst ckten Bäckerin auß dem Halse und un­mittelbar vor die Füße. Die glückselige, vom Tode gerettete Bäckerin aber bezahlte dem Droschkenkutscher für diesenStoß" ein ansehnliches Honorar, waS derselbe schmunzelnd zu sich steckte.

* Ein merkwürdiger Predigtt^t. In Oberleinach (Unter­franken) Hub Herr Pfarrer Hoffmann, wie demWürzb. Journal" berichtet wird, an einem der letzten Sonnlage in der OrtSklrche zum Erstaunen seiner zahlreich versammelten Pfarrkinder folgendermaßen zu sprechen an:Meine lieben Brüder in Christo! Ich alß ernannter Testamentar lasse imGasthaus zum Lamm" am Mittwoch durch den k. Notar Alzheimer den Jmmobilienbesitz der verlebten Pfarrersköchin Margaretha Nügamer unter den am Termin bekannt zu gebenden Bedingungen öffentlich versteigern,- ich selbst ver­steigere dann am folgenden Donnerstag den weiteren Nachlaß derselben, soweit solcher in Wäsche und Mobilien besteht.

Steigerung-lustige und eingeladen." Diese Art der Be-- kanntmachung eine- Bersteigerung-terminS dürste neu fern.

Frische Früchte vom Eap und auS Reu-Seeland sind seit einiger Zeit in den Pariser Schauscnstern zu sehen, Aprikosen, Pfirsiche vom prächtigsten Aussehen und in großer Zahl. Zunächst sind sie nach England gebracht worden auf Schiffen, die ursprünglich für den Transport frischen Fl«i- scheS aus Argentinien bestimmt waren - sie werden in den Kälteräumen dieser Schiffe untergebracht und überstehen die große Reise ohne Schaden. Es sind daS die ersten Versuche, beim weiten Transport von Früchten niedere Temperaturen zur Anwendung zu dringen, die ersten Versuche wenigsten-, die geglückt find. Man beabsichtigt nunmehr, einen bleibenden regelmäßigen Transportdienst zu entwickeln, und der wird gerade Europa zu einer Zeit reichlich mit Früchten versorgen können, da diese bei uns bisher am allerspärlichsten waren. Das Cap der guten Hoffnung hat für das Aufziehen der Früchte etwa ein ebenso günstiges Klima wie die Mittelmeer­länder Europas, aber mit dem Unterschiede, daß die Ernte am Cap bis gegen Ende deS Jahres für Aprikosen ftatt» findet- eS kämen also die Sendungen von dort in Europa noch lange vor der Zeit an, da die ersten srischin Früchte wieder bei uns zu haben sind. Im Januar folgt dann am Cap die Ernte für Erdbeeren, Trauben, Birnen und Aepfel, im Februar die der Pfirsiche, endlich die der Orangen im Hochsommer, wenn es bei und längst keine mehr gibt. Zum Transport dieser Früchte sind in England bereits zwei Schnell­dampfer, derScot" und derDunottar-Castle" erbaut worden, die in 13 Tagen den Weg vom Cap nach Plymouth zurücklegen. Aber auch die Castle-Linie und die Union-Linie haben ihre Schiffe mit Gesrierräumen ausgestattet, die bis 50 Tonnen Früchte zu fassen vermögen, und in Capetown selbst hat man zur Aufbewahrung Gefrierräume eingerichtet. Freilich ist die Schiffsfracht noch ziemlich hoch, sie beträgt zwischen 100 und 125 Franc- die Tonne im Gefrierraum, während die Waare am Platze die Tonne nur zwischen 50 bis 62 Francs beträgt.

Verkehr, £anO» tmfc Volk-wirthschaft,

O vodenhausen (Sogelßberg), 17. Mai. Den heute bafrUt abgehallenen Pftngstmarkt begünstigte herrlich:- Wetter, an dem nur auSzusetzen, bah zu warm war. Der Nindviehrnarkt zeigte mäßige Befahrung, da an abzusetzendem Rindvieh mangelt. Der Handel ging gut bei Haltung der seitherigen Preise. Einjährige Rinder galten 110 bis 130 Mk., zweijährige 140 bi- 160 Mk., Kühe 220 bi- 250 und 250 biß 280 Mk. Der Schweinemarkt war sehr stark befahren. Die Preise für die Ferkel erreichten eine gang auffallende Höhe. Bezahlte man doch schon für sechswöcheniliche Ferkel durchschnittltch 50 biß 55 Mk. per Paar, ältere und bessere aber kosteten 75 biß 85 Mk. Daß sind in der That Ferkelpreise, die die Frage entstehen lassen, wie bei solchen Preisen noch etwaß daran verdient ober wie man zu sagen pflegterzogen" werden kann. Läufer waren weniger vorhanden alß Ferkel und kosteten per Paar 110 bis 120 Mk.

T(irchliche Anzeige« der Stafct Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst Sonntag den 20 Mai. Trinitatisfest. An der Ltadtttrche.

Vormittags 7«/< Ubr. Pfarrer Schlosser-

Gottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmirten der Matthäußgemeinde.

Vormittags 9*/, Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein.

Vormittags 11 Ubr: MilitärgotteSdienst. Pfarrer Dingeldey. Beichte und Feier deS hl. Abendmahls

Nachmittag- 21/» Uhr: Kinderkirche- Pfarrverwalter

Dr. Grein. ___________

An der AohanneSkirche.

Vormittags ?/< Uhr: Pfarrer Dingeldey

Frühgottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmirten auS der LukaSgemetnde

Vormittags 9'/, Ubr: Pfarrer Dr. Naumann.

Vormittags 11 Uhr: Kindergot'esdienst der JohanneS- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann-

Die Neuconfirmirten der Johannesgemetnbe werden gebeten, gleich nach dem Gottesdienste, um 11 Uhr, zu einer kurzen Be­sprechung im Cor.firmandensaal sich zu versammeln.

Katholische Gemeinde.

Sonntag den 20. Mai. Fest der allerheiltgsten Dreifaltigkeit- SamStag:

Nachmittags um 4> t Uhr unb Abend- um 8 Uhi Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag:

Vormittags von 6>j, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte:

, um 6/i Uhr erste hl. Messe;

um 7Vi Ubr AuSthelluna der hl. Communion;

um 8/i Uhr zweite bt- Messe;

. um y/t Uhr Hochamt mir Predigt.

Nachmittags um 2 Uhr sakramentalische Bruderschaftsandacht.

Gottesdienst in der Lynagoge

SamStag, den 19. Mai

Vorabend 7 Uhr, Morgens 8M Uhr, Nachmittag- 4* Uhr, Sabbathausgang 918 Uhr-

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.

Frettag Abend 7 Uhr, SamStag Vormittag 8" Ubr, SamStaa Nachmittag 4°° Uhr, SamStag Abend 9°° Uhr-

Witterungsaussichten

Wetterhäuschen, Südanlage.

17. Mai, Mittags 12 tts,

18. Mat, Morg. 8 Uhr

Baromerer: Zbermomeler: Hygrometerstand: Mittlern

min. 750 mm, max. 752 mm , + 15° EL. 4- 24°B Gewitter bilduvg

Barometerstand bei 0° 1

nun. 748 mm., max. 750 mm , 4-90R. + 14°R. Gewttterbildung.

L = 744,7 mm.

Temperatur der Lahn und der Lust nach Reaumur gemesirn am 18. Mai, zwischen 11 unb 12 Uhr: Wasser 16. Lust 21° Rübsamen'sche Badeanstalt.