dem Aufrufe nicht anwesend find, zieht ein Mitglied der Er- fatz-Commission das Loos.
6) Die Großherzoglicherr Bürgermeistereiea haben fSwmtitche ihrer Gemeinde angehörigen oder in ihrer Gemeinde gestellung-pflichtigen Militärpflichtige auf Grund der ihnen bereit- rugeganaenen Stammrollen zu der Musterung vorzuloden. Bemerkt wird hierbei, daß Militärpflichtige, welche fich au-wäriS aufbalten, zur Musterung nicht geladen werden dürfen, da solche nur an ihrem Aufenthaltsort gestellungspflichtig stnd.
Die Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten • haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinde im Musterungstermin rechtzeitig anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die Letzteren J/a Stunde vor der bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des Musterungsgeschäftes ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten.
Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Haft befindet, so ist darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts vorzulegen.
Den Grobherzoglichen Bürgermeistereien liegt es ob, darauf aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des MUitärdienstes unwürdig ist, und sind deshalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen.
Im Anschluß an das Ersatz'Geschäft findet
Donnerstag den 8. März im Rathhaus zu Lich, Mittwoch den 14. März in dem Schulhause in der Schul st raße zu Gießen,
Samstag den 17. März im Gasthau s zum Rappen zu Grünberg,
die Clafstfieirung der Maunfchaften der Reserve, der Landwehr ersten und zweiten Aufgebot- und der Grfatz-Referve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt.
Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehr- uüinner ersten und zweiten Aufgebots, sowie die Ersatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältnisse einen Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, Morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen.
Gießen, den 16. Februar 1894.
Der Civil-Vorsitzende der Ersatz-Commission des Kreises Gießen. Dr. Melior.
Locales und provinzielles.
Gieße», den 17. Februar 1894.
Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Am 15. Januar wurde der Rechtsanwalt Ferdinand Eberwein, nach erfolgter Aufgabe der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bet dem Amtsgericht Nidda, zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Vilbel, — am 24. Januar wurde der Rechtsanwalt Georg Friedrich Scriba in Groß-Umstadt, nach erfolgter Aufgabe der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Groß-Umstadt, zur Rechtsanwaltschaft bei der Kammer für Handelssachen des Landgerichts der Provinz Starkenburg mit dem Sitz in Offenbach, — an demselben Tage wurde der Gerichtsassessor Ernst Ludwig Rosenberg in Gießen zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Alsfeld zugelassen.
benden Stollen übergeben. Dafür wurde ein besonderer Betrag von 150 fl. verwilligt.
Nun begann die Arbeit auch im Erdreich. Bon der Universilätsstraße aus, wurde ein Graben ausgeworfen, der dann in einen Stollen überging, vor der Gendarmeriekaserne (jetzt Geschäftshaus für die Werkstätten der Oberhessischen Bahnen) wurde ein Luftschacht angelegt, im Jahre darauf wurde der Jughardbrunnen selbst vertieft und zwei Seitenstollen von 12 und 27 Fuß Länge getrieben, durch welche eine größere Menge von Wasser aufgeschlossen wurde - 200 Ohm standen jetzt schon zur Verfügung und auf weiteres war beim Legen des Hauptstollens sicher zu rechnen, auch konnte bestimmt durch Vergrößerung der beiden Brunnenstollen auf eine noch größere Waffermenge gerechnet werden. DaS ganze Unternehmen war daher auf dem besten Wege in kurzer Zeit beendet zu werden.
Aber wo blieb der Kostenvoranschlag Hofmanns. Schon jetzt im Mai 1836 waren die Kosten auf 1500 fl. gestiegen und abermals wurde dem Gemeinderath die Frage vorgelegt, ob der Brunnen wirklich ausgeführt werden solle oder nicht. Es wurde beschlossen, die Stadtkasse sei für daö laufende Jahr 1836 durch die Ausgrabung der Wteseck, die Anlage der Grünberger Straße und andere Ausgaben derart in Anspruch genommen, daß es schwer werde, die Brunnenanlage aus dem Seltersberg auszusühren, wenn die Interessenten selbsten das Unternehmen nicht durch einigen Beitrag unterstützen würden.
Auf Mittheilung dieses Beschlusses hin wurde unter den Detheiligtcn sofort eine Liste in Umlauf gesetzt, um freiwillige Beiträge für den Brunnen zu zeichnen. Geh. Rath Dietz stand mit 22 Gulden obenan, dann folgte Prof. Balser mit 20 Gulden. Der Dritte, dem die Liste zugestellt wurde, war Liebig. Dieser aber entwickelte in ausführlichem Schreiben, daß wenn auf dem seitherigen Wege des Sammelns fortgefahren werde, von den cc. 10 Familien, die herangezogen werden könnten, etwa 120 fl. zusammengebracht werden würden, denen ein Voranschlag von 1500 fl. gegen» überstehe. Wenn aber von einer solchen Bagatelle die Ausführung des Brunnens abhängig gemacht werden solle, so
* * Erledigte Lehrerstellen. Erledigt find: Zwei Lehrerstellen an der Vorschule zu Worms, von denen die eine mit einem evangelischen, die andere mit einem katholischen Lehrer zu besetzen ist, mit eine» nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von je 1200—2500 Mk. Eine mit einem kathol. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Marienborn, Kr. Mainz, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Geiß Nidda, Kr. Büdingen, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Die Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Ober-Flörsheim, Kr. Worms, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Orgamstendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Allertshofen Hoxhohl, Kr. Dieburg, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Herbstein, Kr. Lauterbach, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Egelsbach, Kr. Offenbach, mit einem jährlichen Gehalte von 1000 Mk. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge- metndeschule zu Abenheim, Kreis Worms, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Reichelsheim i. W., Kr. Friedberg, mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist die Hälfte des Organistendienstes verbunden.
* * Neben dem außerordentlichen Anwachsen der Ausgaben für das Gesängnißwesen nehmen im Großherzogthum Hessen auch fortwährend die Kosten des Staates, der Kreise und der Gemeinden für die Unterbringung und Verpflegung der Geisteskranken sehr zu. Dabei sind thatsächlich die dafür bestimmten Anstalten und Räume im Großherzogthum noch nicht groß genug. Die vorhandenen Geisteskranken können darin leider noch nicht sämmtlich untergebracht werden. Das neue hessische Staatsbudget für 1894/97 führt, wie der „Worms. Ztg." mitgethetlt wird, in diesem Betreff auf: 1) Landeshospital Hofheim mit 660 Pfleglingen und einem jährlichen Kostenaufwand von 392186 Mk., denen an Einnahmen aus Pflegegeldern und Erträgnissen des Anstaltvermögens 247 468 Mk. gegenüberstehen, so daß immer noch ein jährlicher Staatszuschuß von 144700 Mark erforderlich bleibt. 2) Landes-Irrenanstalt Heppenheim mit 465 Pfleglingen und einer jährlichen Ausgabe von 343540 Mk., der für Pflegegelder eine Einnahme von 189 400 Mark gegenübersteht, so daß der jährliche Staatszuschuß sich zunächst berechnet auf 154140 Mk. Dazu kommt: 3) die Anstalt für Blödsinnige, Alicestift in Darmstadt, mit 160 Pfleglingen und einer Jahresausgabe von 73 630 Mark. Hierzu tritt in Kürze 4) die neu psychiatrische Klinik in Gießen mit etwa 100 Geisteskranken und bedeutenden Ausgaben. Ohne die nach Millionen von Mark sich berechnenden Bau- und Anschaffungskosten der genannten Anstalten mit den jährlichen Zins- und Unterhaltungskosten (für Gebäude usw.) dabei in Betracht zu ziehen, sei nur erwähnt, daß allein in dem genannten neuen Staatsbudget zu Bauzwecken gefordert sind: 1) für die Anstalt für Blödsinnige 45 210 Mark und 2) für das Landeshospital Hofheim 1 025 000 Mk. zur Erweiterung und Aufnahme von insgesammt 800 Geisteskranken. Daneben wird allmälich an die Errichtung einer dritten Landesirrenanstalt, oder an die Anlage von weiteren Siechenhäusern gedacht werden müssen.
Aus der Wetterau, 12. Februar. Das Comite für die Ausführung der Bahnlinie Frankfurt-Stockheim versendet an die Zeitungen ein Circular, in welchem es sich bitter
halte er es für eine Stadt wie Gießen weder für würdig, noch für anständig, wenn sie diese Summe annehme.
Um aber den Brunnen rasch ausführen zu können, erbiete er sich, der Stadt 1500 fl. zu 3«/0 vorzufchießen, oder durch Hülfe der Bewohner der Vorstadt unverzinslich zu beschaffen, wenn sie auf den ersten Vorschlag nicht eingehen könne.
Ob der Gemeinderath auf einen der beiden Vorschläge Liebigs einging oder nicht, ist aus den vorhandenen Acten nicht zu erkennen; jedenfalls aber bewilligte er für die Bauzeit 1837 eine Summe von 652 Gulden- ein halbes Jahr später gab auch der Kreisrath Knorr seine Genehmigung. Da Kirchdörfer dazu noch sich beschwerte, er könne mit den vorgesehenen Kosten nicht auskommen, weil vielfach festes Gestein mit Pulver gesprengt werden müßte, so wurde zwischen ihm und der Stadt im October 1837 ein neuer Vertrag geschlossen, dagegen der neu ausgearbeitete und vorgelegte Bauplan des Bauaufsehers Straub verworfen.
Zwar war viele gute Zeit verloren worden, aber die Arbeit konnte doch wieder beginnen. Da kam aber ein neues Hinderniß gerade von Seiten des Hauptbetheiligten, des Geh. Rath Dietz. Dieser beschwerte sich, daß durch den tiefen Graben vor feinem Haufe feine Gartenmauer gefährdet werde und verlangte, die Stadt solle ihm für das Unverletztbleiben seines Eigenthums Bürgschaft leiste».
Dessen aber weigerte sich der Stadtvorstand aufs entschiedenste (September 1837). Lieber solle die ganze Brunnenanlage unterbleiben. Der Jughardbrunnen gebe Wasser genug für die Bewohner des Seltersbergs- da sie nun auf alle Weife die Arbeiten hinderten, so möchten sie ihr Wasser denn an diesem Brunnen holen, wo man allenfalls eine gewöhnliche Pumpe, um ein übriges zu thun, hineinfetzen wolle.
Dietz scheint sich darauf beruhigt zu haben, und so konnte die eigentliche Stollenarbeit im November 1837 von zwei Seiten in Angriff genommen werden. Aber die Kosten! Schon sind über 1000 Gulden ausgegeben, auch der Voranschlag nicht unbeträchtlich überschritten. Für 1838 waren 1500 Gulden vorgesehen. (Schluß folgt.)
beklagt, daß es mit dem Bau der Bahn, trotzdem eine- Rentabilität der Linie außer Zweifel steht, nicht vorwärts gehen will. „Die Zeitverhältnisse, so führt das Circular aus, die allenthalben den lebhaften Wunsch für Aufbesserung der Bedingungen des Erwerbslebens rege machen, sind dazu angethan, möglichst ungesäumt die Hand anzulegen an größere öffentliche Unternehmungen zur Vermehrung der Arbeitsgelegen» heilen und der Beschäftigung von Gewerbe und Industrie. Die auffällig große, übergroße Sparsamkeit der preußischen Finanzverwaltung betreffs der Entwickelung der Verkehrsanstalten und wirthschaftlich'productiven Neu-Anlagen kann kein Abhaltungsgrund sein, die Factoren der an dem Projecte zunächst betheiligten Bevölkerung zu ersuchen, immer und immer wieder bei der Regierung und zwar auf möglichst baldigen Beginn des Bahnbaues zu drängen. Die Hinhaltung der Angelegenheit erwächst zu einer schweren Schädigung der wirthschaftlichen Interessen unserer ganzen Gegend."
Vermischtes.
* Pariser Universität. In dem Jahresbericht der Pariser Universität für das Unterrichtsjahr 1892—93 fällt vor Allem der ungeheure Zulauf an Studirenden auf, die die Hauptstadt überfluthen und die Provinzanstalten veröden lassen. Im Jahre 1893 hat es Parts auf 11914 Studierende gebracht, was gegen das Jahr vorher einen Zuwachs von 1166 bedeutet. Der Lehrkörper der Universität beklagt dieses Zuströmen der studierenden Jugend als ein wahres Unglück. In der letzten Sitzung des Generalraths ließen zwei Decane ernste Nothruse vernehmen. Namentlich die Räume der Pharmaceutenschule und der practischen Anatomie sind vollständig unzureichend, die Masse der neuen Ankömmlinge aufzunehmen. Eine große Anzahl von Medicinern gelangt aus Mangel an Raum und Leichen gar nicht mehr zum Seciren. Wenn hier nicht Abhülfe geschafft wird, muß da§ Studium der Medicin in Paris an der Uebersüllung und in der Provinz an Schülermangel ernstlich Schaden leiden. Die Ziffer von 5000 Studirenden der Medicin für die Hauptstadt allein macht jede weitere Bemerkung über diesen Gegenstand überflüssig. Sehr bemerkenswerth neben der gewaltigen Hauptzahl der Hörer ist auch die Zunahme der Ausländer. Es waren im vorigen Jahre nicht weniger als 1358 Nichtfranzosen, 107 mehr als im Jahre vorher, immatricuürt. Das weibliche Geschlecht stellt dazu einen verhältnißmäßig sehr starken Procentsatz. Bei der juristischen Fucultät zählte man die wenigsten, zwei Französinnen und eine Ausländerin. Dagegen hörten 149 Ausländerinnen und nur 16 Französinnen medicinische Vorlesungen. Naturwissenschaften studierten 7 Französinnen und 9 Ausländerinnen. Nur in der philologischen Facultät hatten die Französinnen mit 141 die Ueberzahl gegen 23 Ausländerinnen. Die sechs Schülerinnen der Pharmaceutenschule waren sämmtlich Landesangehörige. Unter der Gesammtzahl von 343 Studentinnen stellte Frankreich 171 und das Ausland 172. Ueber- mäßig groß und für den Lehrkörper der Universität geradezu erdrückend war auch die Zahl der abgehaltenen Examina. Die juristische Facultät hüt 6427, die medicinische 6803, die Pharmaceutenschule 1887 aufzuweisen. Die philologische Facultät har 21 Kandidaten die Doctorrvürde ertheilr, die hierzulande, man kann sagen, ausschließlich von Candidaten für das academische Lehramt erworben wird. Für die sogen. Licenz, welche die Befähigung für das höhere Schulamt gewährt, wurden 398 Candidaten geprüft. Die Facultät der Naturwissenschaften hat 30 Candidaten zu». Docior promovirt und 309 Prüflingen Licenz für das höhere Lehramt gewährt. Außerdem aber haben diese beiden Facultäten über 10000 Candidaten für das Baccalaureat geprüft, das unferm Abiturienten-Examen entspricht. Neben den Ergebnissen über die Lehrtätigkeit und die Prüfungen meldet der Bericht noch von manchen andern Arbeiten des Lehrkörpers, von Neubauten, Neueinrichtungen und Vergrößerungen bei der Sorbonne, welche die beiden philosophischen und die theologische Facultät vereinigt, und bei der juristischen, sowie der medicinischen Facultät. Außerdem hat man sich mit allerlei theoretischen und practischen Fragen und Neuerungen beschäftigt und unter andern auch einen Plan der Vollendung entgegengeführt, wie, nach dem Vorbild der belgischen Universitäten, auf breiter Grundlage an der Universität ein gründlicher Unterricht in politischen und socialwissenschaftlichen Fächern zu ertheilen wäre. Es sind da noch allerlei Schwierigkeiten zu überwinden, aber man glaubt, den Plan zunächst theilweise doch zur Durchführung bringen zu können.
* Das Heidelberger Faß. Aus der Kur Pfalz schreibt man der „Franks. Ztg.": Ein Pariser Corresponbent des „Jll. Wiener Extrablattes" behauptet, das Heidelberg er große Faß sei durch ein jüngst fertiggestelltes Faß in Paris, das 850 Hectoliter hält, bei Weitem übertroffen. Das ist ein großer Jrrthum, denn das Heidelberger Faß hat nach zuverlässigen Angaben einen ungefähr dreimal so großen Rauminhalt als jenes. Sein Riesenbauch ist im Stande, 283,000 Flaschen, gleich 236 Fuder ober 2360 Hectoliter, aufzunehmen. Für seine Herstellung wendete seiner Zeit Kurfürst Karl Theodor 80,000 Gulden auf. In gefülltem Zustande wiegt es ungefähr 266,000 Kg. Victor Scheffel singt von ihm:
„Noch steh ich fest, wo alles fiel, Des Pfälzer Geists ein Funken Groß im Gedanken, flott im Stil Und gänzlich leer getrunken."
— Bei Influenza - Epidemien erweisen sich vorzugsweise Alan» ächte Sodener Mineral-Pastille« als ein ausgezeichnetes Linderungsmittel. Aufgelöst in süßer Milch wird durch sie die Heftigkeit der catarrhalischen Affectiouen abgeschwächt, die Schleim- absonberung sehr begünstigt und dem Leidenden dadurch wohlthätige Erleichterung gewährt. Fay* ächte Sodener Mineral- Pastillen find in allen Apotheken, Drogerien- und Mineralwasser- Handlungen a 85 Pf. per Schachtel zu haben. (9195


