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Nachdem uns auch in diesem Jahre wieder ein Betrag zur Verfügung gestellt worden ist, um eine Anzahl armer serophulöser Kinder im nächsten Sommer in der Kiuderheilaustalt in Bad-Nauheim unter- Mingen zu können, werden alle diejenigen Bewohner des Sparkaffenbezirks Metzen, welche solche kranken Kinder haben und nicht selbst in der Lage
Kosten bestreiten zu können, aufgefordert, sich bei ihrem Pfarramt oder Bürgermeisterei baldigst zu melden. Bei der Anmeldung ist ein ärzt- nches Zeugmß vorzulegen, in welchem die Nothwendigkeit einer Badekur bescheinigt fern mutz. — Es ist nicht ausgeschlossen, daß Kindern, welche I onltö £Uf ^oficn ber Sparkasse eine Badekur durchgemacht haben, die Kosten sur eine weitere Kur bewilligt werden können. — Die Pfarrämter und Bürgermeistereien ersuchen wir, uns die einlaufenden Meldungen mit en Attesten und einer Bescheinigung über die Bedürftigkeit der bett. Eltern bis längstens Ende Januar k. I. zusenden zu wollen.
Gießen, am 3. December 1894.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Klein-Linden pro 1895/96 liegt
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Klein-Linden, 15. December 1894.
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Gießen, den 1. December 1894.
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?bcmber l. I. werden bei der unterzeichneten Kaffe außer den feststehenden Zahltagen, Mittwochs und Samstags, $ a£i?C£fuT und Donnerstag Zahltage abgehalten. Qinf.n ®tnI^er werden ersucht, unter Vorlage der Einlagebücher ihre bis rum 1» "ehmen, oder zuschreiben zu lassen. Zinsen, welche — -----------i—
en-J s an mLf‘ ^\ntd^ Phöben sind, werden den Einlegern ohne!!__________ __I
Deninft0 $^crn,.ber Kasse zug'schrieben und von diesem Tage an
Mrnst. Es brauchen hiernach alle diejenigen Einleger nicht tu er- Dltll
Schemen, welche nur Zinsen beischreiben lassen wollen, dies
ta”” 9Q"i gelegentlich im Laufe des nächsten Jahres geschehen, billig abzugeben. 10133
Gießen, den 28. November 1894. 9 K. K Naiiauer
Spar- und L-ihkaffe Gießen.
___Do er ing.
Joh. Lenz, Holzhandlung, Gießen, g |
Lhristbescheeeung
der Kleinkinder Bewahranftalt.
Am Sonntag den 23. Deeember d. I. soll die Christ- bescheerung für die Kinder unserer Anstalt ftatifinden.
Wir haben für beinahe 200 Kinder den Christbaum zu schmücken und den Tisch mit Gaben zu decken.
Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn u. dgl., besonder« aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste Belcheerung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zu wollen.
Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der uachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Frl. Amalie Bansa (Nordanlage 41), Frl. Sophie Bramm (Ostanlage 31), Frauvr. Brüel (Neuen Baue 41), Frau Amtsgerichtsrath Gebhardt (Gartenstraße 15), Frl. Emilie Langermann (Südanlage 21), Frau Pfarrer Naumann (Sudanlage 8), Frau Louise Ottens (Bismarckstraße 11), Frau Auguste Schwan (Seltersweg 64), Frl. Louise Wortmann (Asterweg 16). Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen.
Gießen, den 12. November 1894.
Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer.


