Ausgabe 
11.1.1894
 
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im Jahre 1890/91

es ist somit die Zahl der

en tsprechend

bet offenen Armenpflege in Gießen waren die Armenpfleger, die Bezirksvorsteher, die Mitglieder der Armendeputatlon und

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Unterstützten einzelnen,

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die Vorlage angeordneten Maßregeln auch noch eine einheitliche Bau­polizei und obligatorische Leichenschau elngefüvrt werden mögen. Nach einigen Bemerkungen der Abgg. Dr Kruse (ntl.) unb Dr. kangerhanS (freif. VolkSp.) erklärt Staates.cretär Dr. v. Bott cher, daß dieses Uebereinkommen nur die Härten mildern sollte, die sich dei den früheren Maßregeln gegen die Cholera herausgestellt hätten. Die Fürsorge für gesunde Wohnungen, die Dr. H offel wünsche, lasse sich nicht so leicht gesetzlich durchführen, die Regierung werde «der alles mögliche auf diesem Gebiete leisten. Hierauf wird das Uebereinkommen nebst Bettrittsprotokoü in zweiter Lesung unver­ändert angenommen.

besuchen. Die Räume sind geheizt.

*» Behufs gemeinsamer Besprechung bett, die Ausübung

Depeschen deS BureauHerold".

Betlin, 9. Januar. Aus einer heute Vormittag in der Reichsbank abgehaltenen Sitzung des Centralaus­schusses führte der Vorsitzende, Reichsbankpräsident Koch, aus, seit Schluß des Jahres habe sich die Lage der Bank wesentlich gekräftigt. Die Anlage sei in der letzten Woche um 92 Millionen, der Notenumlauf um 38 Millionen Mark zurückgegangen, während der Baarvorrath um 11 Millionen, die Reserve der steuerfreien Noten um 51 Millionen gewachsen sei. Der Unterschied des hiesigen Börsendisconts betrage fortgesetzt 2pCt. Da auf den ausländischen Geldmärkten Geldflüssigkeit herrsche, beabsichtige die Reichsbankverwaltung eine Ermäßigung des Disconts um 1 pCt. Der Central­ausschuß war damit einverstanden. Der Bundesrath hat heute den Bericht der Börsenenquetecommission zur Kenntniß genommen. Die Vorlagen betr. den Gesetzentwurf über die Feststellung des Landeshaushaltsetats der Reichslande für 1894/95 und das Handelsprovisorium mit Spanien ist den zuständigen Ausschüsien überwiesen. Die Eröffnung des Landtages erfolgt am 16. Januar, Vormittags 11 Uhr, im weißen Saale des Berliner Schlaffes. Der Kaiser begab sich heute Vormittag in das Reichskanzlerpalais zur Entgegennahme eines längeren gemeinsamen Vortrags des Reichskanzlers, des Staatssecretärs Bieberstein und des Gesandten Freiherrn v. Thielmann. Der Reichskanzler ist mit den Regierungen derjenigen Bundesstaaten, in ,denen sich Börseninstitute befinden, in Verbindung getreten, um deren Anschauungen über das Ergebniß der Börsenenquete kennen zu lernen. Von gut unterrichteten Kreisen wird versichert, der deutsch-russische Zollvertrag enthalte eine Reihe für die landwirthschaftliche Production erheblicher Nachlässe an früheren Zollsätzen, besonders sollen die Sätze für Käse und Hopfen wesentlich herabgesetzt sein.

Wien, 9. Januar.. Der deutsche Kaiser überwies der Stadt Steyr 1000 Mark zum Bau einer evangelischen Kirche. ..

Wien, 9. Januar. Großes Aufsehen erregte die Nach, richt derGazetta di Venezia", daß Italien die schleunige Befestigung der an der französischea Grenze belegenen Forts angeordnet hat.

Wien, 9. Januar. Wie diePol. Corr." meldet, wurde der in Aussicht gestellte B e s u ch des russischen Admirals Avellan wegen der bevorstehenden Reise Nelidoffs nach Petersburg, welche drei Wochen in Anspruch nehmen soll,

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Gießen, 10. Januar 1894.

** Obethesfifchet Geschichtsvetein. Am Donnerstag den 11. d. Mts., Abends 8 Uhr, wird die Januarsitzung des Oberhessischen Geschichtsvereins im Cafe Ebel stattfinden. Den Gegenstand des Vortrags bilden die uns zum Theil aus Dichtung und Wahrheit" bekannten Beziehungen zwischen Goethe und dem berühmten Gießener Juristen H o ep fn er. Hieran werden Mittheilungen über zwei interessante Oel- bildnisse, die im vorigen Jahrhundert in den Besitz der Landes­universität gelangten, sich anschließen. Auch Gäste, die von Mitgliedern eingeführt werden, sind sehr willkommen.

Neueste Nachrichten.

WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau.

Bremen, 9. Januar.Boesmanns Telegraphen-Bureau" meldet Folgendes: Nach einerzwischendem Norddeutschen Lloyd und der Hamburg-Amerikanischen Packet- fahrt - Actiengesellschaft getroffenen Uebereinkunft werden beide Gesellschaften ihre zwischen New York- Genua-Neapel bestehenden Linien gemeinschaftlich betreiben. Es wird beabsichtigt, wöchentlich Schnelldampfer- Expeditionen zwischen Newyork und den benannten Häfen einzurichten.

Rom, 9. Januar. Die Polizei nahm gestern viele Haussuchungen vor. In einer Kneipe in der Turiner Straße wurden 10000 revolutionäre Manifeste, eine Liste über Waffen, welche selbst nicht gefunden wurden, sowie eine Lifte bereits geplatzter Bomben und solcher, welche in Rom gelegt werden sollten, sammt der näheren Angabe der Oert- lichkeit, beschlagnahmt. In Reggio (Emilia), sowie in einigen Städten Oberitaliens fanden in den letzten Tagen belanglose socialistische Manifestationen statt.

Rom, 9. Januar. Nach einer Meldung derAg. Stefani aus Bari fanden gestern in Ruvo di Puglia ernste Un­ruhen statt. Die Meuterer zündeten das Octroi-Wächter- häuschen an, ferner das Zolleinnahmegebäude, die Steuer­agentur, das Notariatsarchiv und das CasinoUnion", zerstörten Straßenbahngeleise und Telegraphendrähte und griffen schließlich die Kaserne an, von wo die Gendarmen feuerten. Neunzehn Personen wurden verhaftet. Mir dem Eintreffen der Truppen aus Bari war die Ruhe wieder­hergestellt.

Brüffel, 9. Januar. Das Schwurgericht verurtheilte den Anarchtsten Andries, welcher bei der Abfahrt des Herzogs von Sachsen-Coburg-Gotha auf dem Bahnhofe an­archistische Rufe laut werden ließ, zu 1 Jahr Gefängniß und 300 Francs Geldbuße. Während der Berathung der Jury gelang es Andries, zu entkommen.

Paris, 9. Januar. Nachrichten aus Rio de Janeiro zufolge hat Präsident Peixoto seine Demission gegeben.

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der Stadtverordneten - Versammlung auf 8. Januar, Abends 8 Uhr, in die oberen Räume der Restauration Feidel (Sonnen- straße) emgelad-n. In überaus zahlreichem Erscheinen war der Einladung des Herrn Oberbürgermeisters Gnauth, des Vorsitzenden der Armendeputation, entsprochen worden. Unter den Anwesenden bemerkten wir auch den Herrn Provmzial- director Freiherrn v. Gagern, der durch sein Erscheinen und die Theilnahme an der später eröffneten Dlscussion sein Interesse an den Fragen der Armenpflege bekundete. Der Herr Oberbürgermeister begrüßte zunächst die Anwesenden und gab darauf einen Rückblick über die Ergebnisse der Armen- pflege in Gießen in den letzten drei Jahren, seit Errichtung der neuen Satzungen vom 3. October 1890. Wir schicken voraus, daß diese neuen Satzungen im Wesentlichen auf dem Princip des sog. Elberfelder Systems beruhen. Als Vorzüge dieses Systems betrachtet man die genaue, eindringliche und fortlaufende Prüfung der Verhältnisse und Bedürfnisse der Armen, die möglichst individualisirende Form der Armenhüse durch Heranziehung einer großen Anzahl von Armenpflegern, die ein unbesoldetes Ehrenamt bekleiden, und die Vereinigung dieser Armenpfleger zur collegialen Berathung der vorliegenden I Unterstützungsfälle und gemeinsamen Beschlußfassung über

hinausgeschoben.

Lemberg, 9. Januar. Die russische Regierung ordnete den Bahnbau Keneberg-Kremenetz an, wo ein großes Kohlenbecken erschlossen worden ist. Diese Bahnlinie soll später als Grenzbahn bis Woloczysk fortgesetzt und mit dem österreichischen Netz verbunden werden.

Paris, 9. Januar. DerFigaro" meldet, die Gräfin Eu, die Tochter des verstorbenen Kaisers Dom Pedro, habe versprochen, im entscheidenden Augenblick ihre Rechte auf den brasilianischen Thron an ihren Sohn abzutreten.

Paris, 9. Januar. Die Presse von Buenos-AyreS ver­öffentlicht einen Brief V ai llants, den dieser einige Stunden vor dem Kammerattentat an einen in Buenos-Ayres lebenden Freund richtete. In dem Briefe kündigt Vaillant seinen

** Das Museum des Oberhesfischen Geschichtsvereins im alten Rathhaus ist im Laufe des Jahres 1893 derart ge­wachsen, daß die vorhandenen Räume nicht mehr eine über­sichtliche Aufstellung der Alterthümer gestatten. Vieles, namentlich Porträts und Landschaftsbilder auS dem Vereins­gebiet, müssen einstweilen in Schubladen und Mappen auf­bewahrt werden. Etwa 240 Nummern der verschiedensten Gegenstände sind im Laufe der Jahres 1893 dazu gekommen, sodaß das Inventar 3610 Nummern zählt. Vieles von den neuen Erwerbungen wurde gekauft und vom Vereine eine beträchtliche Summe dafür aufgewendet. ES ist aber mit herzlichem Danke anzuerkennen, daß auch durch zahlreiche Geschenke die Vereinsbestrebungen unterstützt wurden. Unter den gütigen Geschenkgebern sind vor Allem der Stadtvorstand und das städtische Bauamt hervorzuheben. Zwei warme Freunde, denen der Verein manches Geschenk verdankt, die beiden Herren Jak. Isaak und L. Rothenberger, sind leider gestorben. Bilder, Karten u. dgl. erhielt der Verein von den Herren Polizeisecretär Sier, Prof. Birnbaum, Buchdrucker Petermann, Spengler Kullmann- Bücher, Urkunden u. dgl. von den Herren Gust. Gerhard, Klewitz jun., Frau Dr. Baur, Uhl, Kreisarzt Dr. Follenius, Lehrer Wagner in Lich, Gymnasiast H. Haas und Realschüler Maes. Alterthümer wurden geschenkt von den Herren Conr. Seipp in Leihgestern, Kauf­mann Nassauer, I. W. Pfaff, Lehrer Simon in Echzell, Baumeister Wißmann, Director Landmann, Buchbinder Stein­häuser, Dr. Schön, W. Becker in Alsfeld, Freitag in Leun, Lehrer Wagner in Lich, Leicht, Schwan, Pfeil, Maes, Loh und Barth. Allen gütigen Gebern sei hiermit öffentlich herzlich Dank gesagt. Bei den verfügbaren geringen Mitteln nimmt der Verein auch kleinere Beiträge zu seinen Sammlungen mit warmem Dank an. Die römischen Alterthümer, die bei dem Castrum Alteburg bei Muschenheim ausgegraben wurden und wo ohne Zweifel im Laufe der Zeit noch viel gefunden werden wird, müssen vom Vereine mit schwerem Geld bezahlt werden, dafür hat er aber auch jetzt schon einen ansehnlichen Stock von i n u n s e r e r G e g e n d gefundenen römischen Topfwaaren sehr verschiedener Art, sowie mancher Eisengegenstände, die aber zuerst vor dem Weiterrosten und Zerfallen geschützt werden müssen. Es geschieht dieses von den geschickten Arbeitern des römisch-germanischen Museums in Mainz. Wunderbar schöne Topf- und Glaswaaren römischen Ursprungs, aber aus der Rhein- und Moselgegend, konnte schon vorher der Verein seinen Besuchern zur Ansicht dar­bieten. Zu bemerken ist noch, daß es im Laufe des vorigen Jahres auch gelungen ist, die Vereinssammlungen gegen Feuer­schaden zu versichern. Jedes Jahr werden die neuen Zugänge ebenfalls seuerversichert. Zum Schluß können wir unsere Mitbürger nur dringend einladen, das Museum des Geschichts­vereins im alten Rathhaus Sonntags von 1112 Uhr zu

»* Neues Theater. Für morgen, Donnerstag Abens, hat die Direction SchömhanKadelburgs Lustspiel:Zwei glückliche Tage" auf den Spielplan gesetzt. Es bedarf wohl kaum eines Hinweises auf dieses Stück, ist es doch, seitdem es seine Premiöre amDeutschen Theater" in Berlin erlebte, geradezu im Fluge über alle deutschen Bühnen hn- gegangen und selten wohl ist einem Lustspiele eine so unge­teilte und herzliche Aufnahme zu Theil geworden. Unser jugendlicher Liebhaber Herr Adolf Stückel hat sich dies Stück als Benefiz gewählt und wird die Rolle desJosevb Freisinger", desSohnes des römischen Kaisers" spielen. Neben dem in Aussicht stehenden äußerst genußreichen Abein dürfte also die Pflicht der Dankbarkeit in hervorragender Weise Beweggrund zum Besuche der Vorstellung sein.

** Todesfall. Professor Dr. Joh. Schmidt, früher an hiesiger Universität, ist letzten Samstag Vormittag nach langem, schwerem Leiden in Königsberg gestorben.

* Kriegerkameradschaft Hasfia. Herr Oberst z. D. Gerlach, erster Vorsitzender des jetzt 30,000 Mitgliede zählenden Landesverbandes, hat um seine Entlassung noct- gesucht.

** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Die Dienstmagd Wilhelmine Heinz aus Altenkirchen i« Oberlahnkreis vom Amtsanwalt in Gießen wegen Diebstahl/ Schreinergeselle Andreas Lerd aus Osthofen vom borttP Amtsgericht wegen StrafvollzugsDienstmagd Elise Mull

die Unter st ützung des

Hülfsbedürftigen aber .. .

geworden. Diese erfreulichen Ergebnisse sind neben der Organisation vor allem den Armenpflegern und ganz besonders den Bezirksvorstehern zu danken, da sie auf einer sorgfältigen und gründlichen Ermittelung des Emzel- salles beruhen. Redner berührte sodann noch die Frage, ob die sechs Bezirksversammlungen endgiltig über ihre Unter­stützungsfälle entscheiden sollten oder ob dafür in der Armen­deputation eine Art Centralinstanz bestehen bleiben sollte, hob ferner die Verantwortung des Amtes eines Armenpflegerv und Bezirksvorstehers hervor und verlieh am Schluffe seiner mit Beifall aufgenommenen Ausführungen dem Wunsche Aus­druck, daß die .bewährten bisherigen Armenpfleger möglichst vollzählig auch für die nächste Amtsperiode ihr Amt weiter- sühren möchten. Die Discussion eröffnete Herr Pfarrer Schlosser, der den Wunsch und die Anregungen des Herrn Oberbürgermeisters aufs Nachdrücklichste unterstützte und im Hinblick auf seine zwanzigjährige pracrische Thätigkeit in der Armenpflege den Werth der neueren Principien des modernen Armenwesens darlegte. Die weiteren Verhandlungen waren von Fragen practischer Natur und weittragender Be- deutung beherrscht, so gelangten zur Erörterung die ^rage einer Umbildung der bestehenden Armenbezirke, bezw. der Erzielung größerer Beweglichkeit in der Zutheilung der Pflege- fälle an die einzelnen Armenpfleger im Interesse einer gleich­mäßigen Vertheilung der Arbeit, die Stellung der Bezirks- Vorsteher in der Armendeputation (ob mit berathender oder beschließender Stimme), der strafrechtliche Schutz der Armen­pfleger und Bezirksvorsteher gegen Uebergriffe der zu unter­stützenden Personen, die Heranziehung alimentationspflichtiger Angehöriger der unterstützten Person, die Behandlung dec Ausländer im Bereiche des Gesetzes über den Unterstützungs­wohnsitz, die Zweckmäßigkeit einer ortsstatutarischen Regelung, wonach die Auszahlung der Löhne Minderjähriger im Inte­resse der unterstützungsbedürftigen Eltern derselben nur an letztere selbst und nicht an deren Kinder zu erfolgen hatte, die Frage der Erbauung eines neuen städtischen Hospitals, die Erleichterung der Armenhilfe durch Unterstützung der weiblichen Diakonie u. s. w. An der sehr anregenden Discussion betheiligten sich insbesondere die schon genannten Herren, ferner die Herren Bezirksvorsteher Doering, Rudolph und Röhrle, die Herren Armenpfleger Dr. Heuser, Albach, Professor Dr. Thaer und der Armensecretär Möckel. Wohl sämmtliche Anwesenden haben die Versammlung unter dem Eindrücke verlassen, datz es ein äußerst glücklicher Gedanke war, in einer zwanglosen Zusammenkunft aller Organe der öffentlichen Armenpflege Rückschau zu halten über die Erfahrungen auf einem Gebiete, dessen Bedeutung gerade in der Gegenwart Niemand ver­kennen darf. Der dabei verfolgte Zweck, neue Anregungen auf den verschiedenen Gebieten des Armenwesens zu bieten, ist mit dem ersten Male in Überraschender Weise erreicht worden, und die Theilnehmer trennten sich nach dreistündiger Verhandlung mit dem allseitigen Wunsche, es möchten dieser Versammlung in nicht allzu ferner Zeit gleiche Versammlungen von derselben Bedeutung folgen.

Entschluß an und sagt zum Schluß, er werde mit Freuden sterben, da er überzeugt sei, am Glücke der Menschheit ge­arbeitet zu haben. Er empfiehlt sodann seine Tochter der Fürsorge seines Freundes.

St. ßtienne, 9. Januar. Aus dem Dynamttdepot der Grubengesellschaft Firmany wurden gestern 300 Dynamit­patronen gestohlen. Haussuchungen bei Verdächtigen führten zur Wiederauffindung von 50 Stück. Eine Ver­haftung ist vorgenommen worden.

Berlin, 10. Januar. DieNordd. Allg. Ztg." ist in der Lage, die Meldungen von dem Entlasfungsgefuch des Reichskanzlers als müßige Erfindungen zu kennzeichnen.

Berlin, 10. Januar. Vor der Wärm eh al le fanden gestern Abend wiederum einzelne Ansammlungen statt. Die Polizei zerstreute die Menge. Einige Widerstand Leistende wurden siftirt.

Umfang und Form der zu gewährenden Hülfe. Aus den interessanten Ausführungen des Herrn Oberbürgermeisters heben wir folgende Gesichtspunkte hervor. Die Zahl der ständigUnterftütztenin hiesiger Stadt hat sich vermindert, trotzdem man erwarten sollte, sie würde zunehmen zum min­desten im Verhältniß der stets wachsenden Einwohnerzahl. Während in 1890/91 202 Personen oder Familien im Durch- schnitt ständig unterstützt wurden, ist diese Zahl gesunken in 1891/92 auf 189, in 1892/93 auf 174 und betrug zuletzt sogar nur 161. Die Bemessung der Höhe der Unterstützungen auf streng rechnerischer Grundlage und mit Anwendung eines festen Maximaltarifs für den Gesammt- bedars hat zu dem Erfolge einer gle ichmäßig en Unter« stützung aller Armen geführt. Es ist nicht über Bedarf, aber auch nicht zu wenig gegeben worden. In denselben Jahren, in denen die Zahl der ständig Unterstützten sich ver­mindert hat, ist der Gesa mm tauf wand für Unter­stützungen in offener Armenpflege so ziemlich derselbe geblieben. Nach Abzug der Beiträge an Wohlthätigkeitsanstalten :c. wurden an Unterstützungen verausgabt

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