Ausgabe 
10.5.1894 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

-LZ "* » 50%

Kai. N,. _

d« tat H *8««6,h7

*«*", «Ua , ==' * L 9«b d°ch " borjigo^ * ft« 4 » kl> Stüit tnUnben 71 totl4t MH*

M- 60, : ^pazingaoge unb tn THSlnn sovM, Ege Wege, welche Schmit Wegweiser : lmd. Die Stabt in/ deffea acichsta labentoege, wie auch iklbst find mehrere PrioatiogiS vor.

' Apothekr dchnbeu Gelegenheit zur Aus- «eicht wird Laasphe >l, welche an beiden phe und Friedrichs. Richtung fünf Züge rlin, Hamburg über mb G'öln verkehren, sltzende des donigen Hielt.

|tn des 9./ 10. uni auturntage gewählter » Gaues Hesse/ n. Die festgebeck inde" undAccki. :n aus allen Snsm angemessene llntrr- von dem Heupisest. en schon evr rege zu einem würdigen rn> und Volksfestes urchMis>^rlM Derme chuden ihre Don den 40 Iura« irburg, an die Rund« , stehl eine sehr zahl« Es werden voraus, um Feste erscheinen, cungen und Leistungen usterriegenturaen mit h ist der in nächster ,edehnteElcercierplatz, lmrvSwerther Bereü' gestellt worden. & |e« »«» M"°;5 nm* 2®5 it unb dm tu* a|en. W* ich btleudu«»"6 "; ttotoiit«** EI°®

mtS wird ur

SS-5 " s,, eine freundliche

* St*"

»tiä# W1 60t ®* dem , -s,Mrchamk gtedieAu-M, floSunttr Sndli-H Kraft stntte- bedeutender

l tN liest! n. ßrde

Handst^ $ in die *«1 W iann halte!>ä :n Pnbli ^Mt.

,ebenden

ie ovbens"d ^Be- Laun^y DerwurE

üritlernn^ , 2age t®

AuSgänge aufzufiudeu. Da fie aber keine fanden, kehrten fie Nachmittags um zwei Uhr zum Ausgang zurück, wo sie ent» fetzt die Entdeckung machten, daß der Ausgang durch Schwemm« Holz verrammelt und das Wasser im Steigen war, fie mußten also zurück nach oben. In den Höhlen war eS ganz finster. Die Eingeschlofienen suchten neuerlich nach einem AuSgaoge und kehrten immer wieder in die OSwaldhöhle zurück, wo sich ein um acht Meter erhöhter, drei Quadratmeter umfassender Platz befand. Dort harrten sie aus. Der Proviant war am Montag aufgezehrt und nun mußten sie bis Mittwoch fasten, an welchem Tage sie glücklicherweise das Kistchen mit Nahrung und sechszehn Kerzen fanden. Am Tage der Rettung war die letzte Kerze auf ein Drittel abgebrannt. Die Ein- geschlossenen schliefen oft bis sechszehn Stunden,- sie wußten, welche Zett el war und sie waren auf weitere Wochen Ge« fängniß gefaßt. Die Luft in den Grotten war rein. AIS ftc den ersten Sprengschuß vernahmen, gaben sie mit einem -Hammer ein Rücksignal. Am Sonntag Abend hörten sie da- Sprengen sehr deutlich und ganz nahe, so daß sie über ihre M.-ttung beruhigt waren. Im Abgeordnetenhause würdigte der Abg. Forcher die glänzende RettungSaction beim Lue« loch und beantragt dringlich Namens der Abgeordneten SteicrmarkS, die Regierung aufzufordern, die Verdienste der an der Rettung der Höhlenforscher Betheiligten entsprechend würdig zu belohnen und außerdem behufs Gewährung von Belohnungen und Entschädigungen für etwa erlittene materielle Einbuße die ihr zur Verfügung stehenden Mittel heranzuziehen. Der Dringlichkeitsantrag wird angenommen und dem Budget, ausschusse zugewiesen. Die Sympathien für die Geretteten sind in Folge unbescheidenen Auftretens umgeschlagen. Ste spotten der ängstlichen Besorgniß, welche man für sie hegte, und behaupten lächelnd, sie hätten noch einige Tage im Felsenkeller vertragen. Die Kosten der RettungSaction, die mehr als hundert Personen beschäftigte, werden auf 1500 fL geschätzt, deren Deckung durch Beiträge von Privaten erfolgt. Ein Wiener Theateragent unterhandelt bereits mit den Ge­retteten, um fie zur Darstellung eines DramoletS zu ge« winuen, in welchen ihre Erlebnisse geschildert werden sollen. Der Realschüler Heid wird in die Grazer Anstalt für Nervenkranke gebracht.

Berlin. 8. Mai. Auf dem UebungSplatze bei Klaus« darf fand am Sonntag Nachmittag ein Soldat der sechsten Eompagnie des 1. Eisenbahnregiments einen Granat» zünder, welchen er mit sich in die Kaserne nahm. Als er daselbst den Zünder mit einem Messer auseinandertheilen wollte, erfolgte eine Explosion, wodurch der Soldat e.usetzlich -ugerichtet wurde. Der Aermste wurde bei vollem Bewußt­sein in daS Lazareth gebracht.

* Zwei Millionen Liter Milch verbraucht Berlin nach Polizeilichen Erhebungen täglich. In der Stadt selbst werden davon in 400 Molkereien mit rund 5000 Kühen 70,000 Liter reine Milch gewonnen, während von auswärts per Bahn irden Morgen 1V? Millionen Liter eintreffen und der Rest mittels Fuhrwerk zur Stadt gebracht wird.

Hundeausstellung ia Frankfurt a. M. Am 13., 14. und 15. Mai (Pfingsten) findet in Frankfurt a. M. in nächster Nähe des Hauptbahnhofes auf dem Terrain derNeuen Eisbahn" an der Bahnstraße eine Foxterrier-Hunde-Ausstellung, die der Deutsche Foxterrier - Club arrangiert, statt. Die Ausstellung verspricht sehr interessant zu werden, denn es find sehr viele Nennungen eingelaufen, die besten Foxterriers Deutschlands concurriren um den Champion-Titel und die Jagdhunde werden geprüft. Viele in England schon oft prämiirte Hunde werden zu sehen sein. Um die Hunde zu prämiiren, wird ein Engländer Mr. Francis Redmond nach Frankfurt a. M. kommen. Die Eröffnung der Hunde-AuS- stellung ist am ersten Pfingftfeiertag den 13. Mai Vormittags 9 Uhr. Zu dieser Zeit beginnt auch die Prämiirung. Am

14. Mat Vormittag- werden die Jagdhunde geprüft und Nachmittags 4 Uhr werden sämmtltche prämiinen Hunde den Besuchern der Ausstellung vorgeführt.

In einem Haufe des Dorfes Diemitz bei Halle ward am Sonntag eia alter armer Wanderer merkwürdig liebenswürdig empfangen. Ein kleiner fünfjähriger Knabe trat ihm entgegen, nahm ihn bei der Hand und sagte: Komm, Mann, oben liegt Dein Eierkuchen." Der Alte folgte verwundert, und da ergab sichs, daß die Mama aus Spaß gedroht hatte, den Eierkuchen einem Bettelmann zu geben, wenn daS Söhnchen nicht folge. Da er eS für Ernst gehalten, brachte er den Hungrigen gleich mit, der auch der thm seltenen Speise alle Ehre anthat und sich unter Segens­wünschen entfernte.

Eia merkwürdiger Steife droht in Wien auSzubrechen. Die Ammen in der Kaiserstadt an der Donau haben sich nämlich zusammengethan, um für ihre Lebenshaltung folgende Zugeständnisse zu erstreiten:1) Der Minimallohn einer Amme beträgt monatlich 15 Gulden. 2) Jede nicht in den Bereich des eigentlichen Ammendienstes fallende Hausarbeit kann von der Amme zurückgewiesen werden. 3) Das Austritts« gelb oder die nach Absolvierung deS Dienstes der Amme gebührendeAusstattung" muß den Mindestwerth von 30 Gulden repräsentieren. 4) Die Amme darf nur als Amme" und nicht, wie eS in Wien Sitte ist, alsDienst- mädchen" Polizeilich gemeldet werden." Sollten ihnen diese Forderungen nicht zugestanden werden, so wollen die Ammen in den Strike eintreten.

* Pest« 8. Mai. Heute Nachmittag stürzte ein im Bau begriffener Rauchfang der Actiengesellschaft für keramische Industrie in Steinbruch ein - drei Arbeiter wurden getödtet, zwei verwundet.

* Au« der Welt der Naturwunder. Nicola Tesla, der berühmte Electritiker, erzeugte jüngst, wieScientific American" berichtet, in einem dunklen Raume durch In« schwingungsetzen der Luft mittelst Einführung electrischer Ströme von 800 OOO Volt Spannung ein herrlich glänzendes Licht. TeSla sagt:Wenn ich die Luftschwingungen auf 1000 ober gar 10000 Millionen steigern kann, kann ich Sonnenlicht in bi^ern Raume erzeugen. Schwingungsmehrung folgt aus Mehrung beS Bolts- beten Steigerung ist aber zur Zeit nicht angängig, weil wir noch keine Mittel kennen, mit so stark gespannten Strömen zu hantiren, ohne daS Leben zu gefährden. Wenn es gelingt, die Schwingungen auf das Tausendfache Der jetzigen zu bringen, so ist die Erscheinung nicht mehr Electricität, sondern Licht. Nach Telas Meinung wird auf diesem Wege in absehbarer Zeit Sonnenlicht aus Electricität fabricirt werden können. Mag in dieser Prophe- zeihung eine gute Dosis Drang nach Forscherruhm gemischt sein, einUnmöglich" ist hier sicher nicht am Platz- es würde das Schicksal jener Aeußetung theilen, welche man noch 1828 dem G. Stephenson in England Angesichts seiner Verheißungen über Locornotivleistungen entgegenhielt:Die Einwohner von Woolwich würden sich eher auf einer Congre'schen Rakete abfeuern lassen, als daß sie sich einer so schnellsahtenden Maschine anvertrauen würden."

Hniöcrfitäts - Nachrichten.

Heidelberg, 8. Mai. Prof. Czerny erhielt einen officieDen Ruf an Stelle Billroths.

? Betrieb. Die Abgabe electrischer Energie für Kraftzwecke wird für das laufende EtakSjahr der Berliner Elrclricitätswelke auf 500.000 Dis 600 000 Kilowattstunden berechnet. Vorhanden find 64 Motorin für Aufzuge und Fahrfiüble, 103 für Ventilation und Luftheizung, 2?r Zuckeret und Pavierfadrikation, 24 für die Metallindustrie, b für Holz- und Lederindustrie', 10 für Schlächtereien, 35 für aPaSpürereien und 38 für sonstige gewerbliche Anlagen, yur 60 Motoren liegen bereits wieder Anträge oor.

. _ ~ »ahagonistraßenpftaster. Um aus den ewigen und lehr störenden Rcvaraturen detz PfiasterS der Durchfahrt rue Lufayette in JJarift berauSjufouimen, läßt die Pariser Stadtverwaltung da» mlt brasilianischen MahagonibtScken von außer­ordentlicher Zähigkeit auSlegen. Die Kosten stellen sich für da« Q uadratmeter auf 50 FrcS. Die hohm Kosten werden durch die größere Dauerhaftigkeit wieder hereinzubolen erhofft. - E« ist ein solcher Versuch noch nirgends unternommen worden und darf man auf das Resultat gespannt sein. Ueberhaupt muß bei dieser Gelegen­heit erklärt werden, daß die Frage eines wirklich Dauerhaften, practischen unb geräuschlosen Straßenpfiasters noch immer nicht gelost ist.

Citaratar unb ICtinft.

Die LeipzigerJllustrirte Zeitung« bat im Juni 1893 ihren 100. Band, ihr 50. Jahr beendet. Ihre Entwickklung kann man gut und gern ein herrliche« Zeugniß deutschen Fleißes, deutschen ' Streben-, deutscher Kunst nennen.Nicht rasten unb nicht rosten", war der Wahlspruch ber Herausgeber unb biesem Wahlspruch ent» sprach ihr Thun, unb diesem Thun ward der verdiente Erfolg in hohem Maße zu Theil. Wie die Zeitung sich in dem halben Jahr­hundert ihres Bestehens velvollkommnet Hal, das zeigt am besten ein Vergleich ber ersten Jultnummer von 1843 mit Der ersten Juli- nummer Des Jahres 1893. Gewiß war DaS damals Geleistete für Die Damalige Zeit etwas Großes, Eigenartiges. Aber Damals gab eS fast keinen Wettbewerb. Daß DieJllustrirle Zeitung" trotz der fabelhaft gesteigerten Ansprüche, trotz Der mit allen möglichen Mitteln arbeitenDen ehrlichen unb weniger ehrlichen (Soncurrenj ihren ersten Platz behauptet hat, DaS ist Der berounbernben Anerkennung werth. Unb dieser Anerkennung mögen noch einmal an dieser Stelle Worte geliehen werden. DieJllustrirte Zeitung" ist ein Bilderbuch ber Zeitgeschichte im eigentlichsten Sinne. AlleS, waS in Den Mittel­punkt DeS Interesses tritt, politische Begebenheiten unD fürstliche Feste, Ausstellungen und Jubiläen, Veranstaltungen und Unternehmungen aller Art werden im Bilde mit bewundernSwerther Schnelligkeit unb mit nicht minber bewundernSwerther Treue wiedergegeben. WaS hinten in Serbien, was drüben über dem Meere geschehen ist, was unser Kaiser auf seinen Fahrten geschaut und gethan hat, Das sehen wir nach 8 oDcr 14 Tagen in DerJllustrirten". Aber nicht DaS Große unD WeltdewegenDe allein findet Beachtung und Dar­stellung, auch das Kleine unD scheinbar minber löebeutenbe. Neben ben protzenhaften Weltausstelluzigsbauten Chicagos finben auch die Silber der feiernden Fürstcnschulen ihr Plätzchen: über ber silbernen Hochzeit bes italienischen Königspaares wird DaS Leipziger Schützen- jubUäum nicht vergessen: auch DaS Alltagsleben unserer Großstädte wird im Bilde geschildert. Wir wandern im Geiste mit Dem Zeichner nach Der Schweiz unD Tirol, nach Dem Salzkammergute unD ben Dolomitten, nach Danzig unb FranzenSbab; wir Dürfen neu ent- ftanDene Denkmäler und berühmte Gemälde und Statuen in treff­lichen Zeichnungen schauen; ©eenen au« neuen Opern unb Schau­spielen werben uns vor Augen geführt. Eine mit großer Umsicht unb rühmenSwerther Sorgfalt zusammengestellte Siachrichtensammlung unterrichtet unS über alles Wissenswerthe unb laßt kein Gebiet deS Lebens außer Beachtung. Dem besonderen Unterhaltungsbedürfniß ber Frauen ist durch Die angesügte Frauen - Zeitung Rechnung ge­tragen worben. Die Auswahl ber Erzählungen für diesen Theil verdient Anerkennung.

Der soeben erschienenen neuesten Nummer ber beliebten »Jllustrirten Wäsche Zeitung" ist ein Zuschnetdebogen bei­gegeben, welcher nicht weniger als 90 sich auf Die Abbildungen deS HauptdjatteS beziehende Einzelschnitte enthält. DaS nützliche Blatt kostet nur 60 Pfg. vierteljährlich unb ist zu diesem Preise durch alle Buchhandlungen unb Postanstalten noch für bas laufende Quartal unter Nachlieferung ber bereits ausgegebenen Quartalsnummern zu belieben.___________________________________________

Technische Fortschritte.

3«r Arage der Einführung von Eleetromotore« im Kleingewerbe. Der für die Industrie ber Zukunft voraus­sichtlich hochwichtige Electromotoren-Betrieb für Maschinen des Klein­gewerbes hat in Berlin bereits ansehnliche Bedeutung erreicht. Nach einer MÜtheilung deS Dr. Passavant (Berliner Electricltätswerke) im Electrotechnischen Verein sind in Berlin bereits 358 Elcctro- motoren mit einer Gesarnmtleistung von rund 1200 Pferdestärken

Witterungsaussichten

Wetterbäuschen, Südanlaae.

Barometer: Thermometer: Hygrometerftand

~8. Mai, Mittags 12 llhr min. 748 mm, max.750 mm + 60R. + 14°kl.

Trocken unb schön.

9.Mai, Morg S Uhr min. 750 mm, max. 750 mm +4°R. 4- 10°R. Trocken und schön.

MitUerer Barometerstanb bei 0° EL = 744,7 mm.

Asphattirnngen.

Die Herstellung von Bürgersteigen und einer Fahrbahn in Asphalt, wie nachstehend beschrieben, soll Montag den 21. Mai d. I., Bormittags 11 Uhr auf unserem Stadidauamte im öffent­lichen Angebotverfahren verdungen werden.

Loos I. Asterweg, Sonnenstraße, Neuenweg, SelterSweg, Kreuz­platz und Mäusburg

Bürgersteige in Guhasphalt zus. rd. 1000 qm.

LooS II. Marktlauben und Markt- laubenstraße

Hallen und Bürgersteige in Guhasphalt, zusammen rd. 600 qm.

Fahrbahn in Stampfasphalt oder mit Belag auö compri- mirten Asphaltplatten, zus. rd. 430 qm.

Bedingungen und Angebotformu« .are liegen auf dem Stadtbauamte jur Einsicht offen oder find daher gegen poftfreie Einsendung von 60 H zu beziehen. Angebote sind bis zum (genannten Termin verschlossen und mit Aufschrift versehen bei unserem Stadtbauamte einzureichen.

Gießen, 7. Mai 1894.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

4059 Gnauth.

Kartoffeln

in verkaufen. Echalstratze 6. 4045

Bekanntmachung.

Am 15. Mai wird die im Landbestellbezirke des Postamts in Gießen belegene Posthülfstelle in Heuchelheim in eine Postagentur umgewandelt. Die Verwaltung dieser Postagentur ist dem Landwirth Jacob Kreiling VI. daselbst übertragen worden.

Der Postverkehr der neuen Postagentur wird durch eine gleichzeitig zur Einrichtung kommende an Werktagen zweimal tägliche, an Sonntagen einmal tägliche Landpostsahrt zwischen Gießen und Kinzenbach vermittelt. Die Dienststunden für den Verkehr mit dem Publikum werden, wie folgt, festgesetzt.

a. an Wochentagen:

von 8 bis 10 Uhr Vorm. von 1 bis 2 Uhr Nachm. und von 4 bis 6 Uhr Nachm.

b. an Tonotagen, an gesetzlichen Feiertagen und an den Ge­burtstagen Sr. Djajestät des Kaisers und Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs

von 8 bis 9 Uhr Vorm. und von 5 bis 6 Uhr Nachm.

Die Bestellung der Postsendungen in Heuchelheim wird wochentäglich zweimal um 836 Vorm. und 410 Nachm., an Sonntagen einmal um 830 Vorm. stattfinden.

Darmstadt, 3. Mai 1894.

Der Kaiserliche Ober-Postdirector.

I. V.: Winkelmann.

Bekanntmachung.

An den beiden Pfingsttagen, den 13. und 14. Mai, sollen zwischen Marburg und Weidenhausen folgende Sonderzüge gefahren werden.

Marburg ab 12 Uhr 30 Mn. Nachm.

Weidenhausen an 1 Uhr 34 Min. Nachm.

ab 2 04

Marburg an 3 Uhr 00 Min. Nachm.

Diese Züge halten wie die übrigen Züge an jeder Station, mit Ausnahme von Niederwalgern. 4063

Cassel, den 8. Mai 1894.

Königl. Eisenbahn-Betriebs-Amt

(Main-Weserbahn.)

Vergebung von Sauarbeiten.

Die nachstehenden zur Erbauung eines Schulhauses für die Gemeinde Ettingshausen er­forderlichen Arbeiten und Liefe­rungen, und zwar:

veranschlagt zu Erd«u.Maurer«Arbeiten JC. 11936.71

Steinhauer-

Zimmer«

Dachdecker-

Spengler-

Schlosser-

Schreiner«

Weißbinder-

Asphaltpappe-Lieserung Eisen« u. Röhren-

werden am

2929.82

2494.66

1033.77

503.80

222.40

294.88

125.22

51.90

1315.28

Freitag den 18. Mai l. Js., Vormittags 10 Uhr, im Gemeindehaus zu Ettingshausen im SubmissionSweg vergeben.

Pläne, Voranschlag und Beding­ungen liegen bei Großh. Bürger­meisterei Ettingshausen zur Einsicht offen.

Gießen, am 8. Mai 1894.

Der Kreisingenieur:

4053_____________Stahl.

CF200 cbm Pflastersteine

sind nach hier lieferbar.

Angebote bis zum 15. d. M. 'einzureichen.

Butzbach, 8. Mai 1894.

Gr. Bürgermeisterei.

4051 Joutz.

Lieferung von Besen.

Die Lieferung der für 1894/95 erforderlichen 150 Stück Piassava besen soll verdungen werden. Be­dingungen liegen auf dem Ttadt- bauamte offen und sind Angebote nebst Muster spätestens bis Freitag den 18. d. Mts., Vormittags IO Uhr, dorthin einzureichen.

Gießen, 7. Mai 1894.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 4058

Aus Anlaß des Pfingstfestes wer­den zur Entlastung der fahrplan­mäßigen Züge und zur Erleichterung des Verkehrs auf den Hauptstrecken am 12., 13., 14. und 15. d. Mt«. Perfonen-Sonderzüge eingelegt.

Das Nähere ist aus den auf den Stationen ausgehängten besonderen Bekanntmachungen ersichtlich.

Köln, den 5. Mai 1894.

Königliche Eisenbahn-Direction 4056 (rechtsrheinische).

Abbruchs- versteigkrung.

Freitag den 11. ds. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird Wallthor- straße 38 eine Parthie altes Bau­holz, theils zu Werkholz geeignet, eine Anzahl Bretter und altes Zink gegen Baarzahlung versteigert. 4066