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1894

Samstag btn 10. Marz

Zweites Blatt

K. 58

6L

Amts« unb Zlnzeigeblatt für den Kreis Glesien.

«tu «nnoncm-eurtauj bei In. und Ruilandei ndn*e

chratisknsag«: Hießener JamiNenöfätter

toUiblälk em meisten belastet (510), bau«l W ^^Mast!n sind nur In der ersten Jahreshälfte aufgeLeten, haben

das »wette mtt 451 und wie gewöhnlich wir vaS btUte Duarttl rnu Landkreise mit drei conftalirten Todesfällen einen nur ge-

**21 etctbfäarn da» künftigste. Unter den einzelnen Mon^n brachte ah b|e Sterblichkeit gehabt. Wie so häufig hat sich

in Jahre 1893 der December die gxflfete von «LUrbi ,n^dieselben auch dirSmal Keuchhusten ästgeschlossen, welcher mtt 10

,206). Eine Zahl von 200 GterbsSllen und darüber tn et nein«eW^rbete, Monate ist tm Kxele Gießen ^?^stenK sett mehr elB 3 b , " b an Scharlach 13 Kinder verstorben sind. An Unterletbs- nut dreimal und zwar stei» nur durch daß Austreten der Jrsiuenza i ? d <St,rbfaQ tm Landkreise bekannt geworden und

- .»getreteni im December 1890 (251), im Mär» E und tm - Mu(6on^ß7QVfMent)e Rrflnrbe-ten, als Me bereite genannten, nicht

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An Kindbettfieber find tm Riefle 16 und an sonstigen Zusällen

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felgen brn Iq erscheinenben Wummer bii Wen». 10 Uhu.

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Hermann Heß, BahnsG. 4.

WierttijäbngeT JtieHBemcntsFreUl 2 «ark SV Psg. ** Urrngerlohn. Durch die Post bcze^M 2 Mark 50 Psg.

W*artwn, tpebttiee und Druckern:

Entsprunßkn.

Criminalgeschichte von Robert o. Hagen.

(Schluß.)

Eg ist empörend wissen Sie denn, wen Sie vor

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Eisenwrto

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mit in mein Hotel, daselbst wollen wir unsere Abmachungen treffen. Judeß, Du hast Dich sehr verändert, Albert, Du trugst früher stets einen stattlichen Schnurrbart"

Wenn man steckbrieflich verfolgt wird, hat man gute Gründe, sich zu verändern," war die Antwort.

Die beiden steuerten dem Hotel Metropole zu. Der frühere Cumpan des Pseudo Grafen sah sich einige Male ver­stohlen um. Hinter einem dicken Baume geborgen, standen zwei Manner, welchen er in ebenso unbemerkter Weise Zeichen gab. Sie folgten hierauf in gehöriger Distanz und posttrten sich, als die beiden in das Hotel eintraten, im Hausflur eines gegenüberliegenden Privatgebäudes.

Die beiden Berbrechergenoffen begaben sich in die Woh­nung des Grafen, unterhandelten und tranken eine Flasche prächtigen Champagner«. Albert, angesichts deS gelungenen GeschästeS, welches er heute gemacht hatte, war herrlichster Laune und meinte, nun käme auch er daran, eine Flasche Secc ob deS glücklichen Wiedersehens zum Besten zu geben und an den Zimmertelegraphen tretend, läutete er in kurzen

/ Der fU|etn Jhqdeer erscheine tighd), mit »uSnahme brf

Monlags

Die Gießener

erben dem Anzeiger WbcheMltch drei mal beigeteg».

Absätzen dreimal. , , -

Dem Kellner läutet man nur einmal," belehrte ihn Otto Klinger, resp. Graf von Rav:nstein.

O Pardon, Herr Gras!" lachte der Zechgenosse und im selben Moment öffnete sich die Thür und herein traten an Stelle befl Kellners zwei Herren in Civil Und ein Polizei' Dieser letztere trat an den falschen Otto

commiffar in Uniform. .

Grasen heran, berührte seine Schulter und sagte: Klinger, im Nomen deS Königs fab Sie verhaftet!

Ah, Schurke, Du hast mich verrathen," schrie schaumend vor Wuth der Entsprungene und wollte sich auf seinen Freund Albert stürzen, aber schon hatte der eine der beiden Civilisten seine Hände von htmen gefaßt und ihm die Arme mit meisterhafter Geschicklichkeit geknebelt.

^Monsieur Klinger Sie thun mir Unrecht, ich bin nicht Ihr Freund Albert schindler iehen Sie diese Perrücke hat Sie getäuscht" und dabei nahm er eine solche herab und präsentirte einen ziemlich kahlen Schädel sondern ich bin ter Chef deS Berliner Privat-DetecNv. Instituts, D'rector C. R." Und sich an den andern der beiden Cwiliften wendend, sagte er:

Herr Hoijuwelier F, hier haben Sie den ehrenwerthen Herrn Otto Klinger wieder, aber mit mehr Erfolg als daS

Gießener Anzeiger

Kmeral-Tenzeiger.

w ei ei e* btrett aul der Sabril also au« rrflrr Hand v von Elten &. Keussen, Crefeld, L

Tkimllflljsil -- ÄÄr.4*

Literatur und «unft.

Einen Sammelpunkt der Ichönwlsienichaftllchen Schrtslfteller aller Nationen bildet die jetzt ihren vielten Jahrgang antretende H.lbmonatSschrift ,«*! fremden 3«««*«", herauSgegebm von Joseph Kürschner (Stuttga.t, Deulsche Verlags Anstalt), welche vom ersten Tage Ihre» Erscheinens eine eigenartige Stellung in der modernen Zetlschllstenllteratur eingenommen hat. AuS °er immd- ltchen Fülle dessen, waS die gelammten außerdeutsch.n der Gegenwert hei vorbringen, wählt sie daS Hervorragendste und am melften Typische, Ist unerschöpflich in ihren Gaben an R-man«, gioeeUen, Skizzen, kleinen Notizen und dabei ungemein billig (pro Heft 50 Psg.). In dem neuen Jahrgang wer den Ro mane rc. an- halten s.tnvon ZolaLourdeS", (o.sonderS ^tereffant durch Zola« neueste Stellung zum ^ofltiotSmus!), AlphonS Daudet (eine Eh^geschtchte), Maupaffant, Mantegazza Boborykin, Jokat, StrirL- berg. Siee rc. von welcher VtelsetttgkeU .Aus fremden Zungen ist, bezeugt am deutlichsten der Umstand, daß die Zeitschrift btajer 173 hervorragende Schöpfungen au« 26 Literaturen brachte^ Wer die Qulniesienz der modernen Literatur kennen lernen, wahrhaft geistdlldend und abwechslungsreich sich unterhalten will, dem istmchtS BeffereS zu empfehlen als die valbmonattzschrfftAuS fremden Zungen." .

Unter den Verftoibenen waren 345 «Inder im ersten Lebenß- inbre, 461 von 2 bl« 15 Jahre alt, zusammen 1071 Erwachsene, vooon 505 über 60 Jahre alt. Hier, sowie Im nächsten Absätze «ab die sämmllichen Dierbsälle im ganzen Kreise zusammen betrachtet. Vie Zahl der Verstorbenen tm Säuglingsalter ist eine dem zehn- iShriaen DnrchschnUt entsprechende, die des höheren kindlichen Alters th dagegen, durch die häufigen DiphtherttiS-Sterbfälle, wie wir sehen werden eine dtträchtiich vermehrte (2^50°/«> all:r fßciftorbencn, Ltflen 19 50*/oo -derselben, welche dieser MterStlasse noch dem »ebn- «hligen Durchschnitt zukommen). Auch die Erwachsenen-Sterbltch- Mt und besonder« die der über 60jährigen, war gegen bfe frühen Jahre eine gesteigerte, insbesondere im ft, Duertoie mtt dem »uf- <Ung3on einzelnen Quartalen war dtetzmal da« vierte durch -U.bläa. M.M (MM. WjJ ta «fc- U«j

letzte Mal, denn er ist Dank dem Gewinn, welchen er heute bei der Bank gemacht hat, in der angenehmen Lage, Ihnen die Verluste, welche Sie durch seinen meisterhaften Einbruch in Ihrem Berliner Geschäfte erlitten, wieder zu ersetzen

Haben Sie Dank, Herr Director. Ihre Mühe soll dem hohen Werthe nach belohnt werden."

Ich danke," erwiderte derfalsche" Spitzbube,aber nicht mehr, als ausgemacht ist. Es waren fünftausend Francs, welche Sie mir zusagten, sallS ich Ihnen wieder zu Ihren großen Verlusten verhelfe." h

Ich werde sie Ihnen sofort auSzahlen, sagte der ^'Xnfc, danke," erwiderte der Director,ich habe sie bereit- persönlich einkassirt, resp. sie mir hier von diesem Herrn Spitzbuben geben laffen. ES war zwarJetni lega^e Weg, aber immerhin ein Mittel zum Zweck der Ueberührung. Und nun, meine Herren, man soll eine Sache nicht ha ma(6en, wir wollen nun noch emen kleinen Besuch bei« Herrn General von Treptow machen. Er ist gerade unten tm Speisesaal beim Diner wir wollen ihn ruhig ans- essen laffen und ihn dann erst stören. Ein liebenswürdiger älterer Herr nun, Sie werden ihn ja kennen lernen.

Der Commiffar lächelte. 4

c>ch mache Ihnen mein Compliment, Herr Director.

Eine Stunde später saßen sowohl der Graf von Raven­stein als auch der General von Treptow hinter Schloß und Riegel und 48 Stunden später wurden sie in Ketten gelegt und nach Berlin tranSportnt. In Berlin wieder ein- getroffen, erhielt der betreffende Director dcS Privat Detectiv- Instituts aber seitens deS Lord Fritzgerald etn höchst schmeichel' haftrS Schreiben, welches von einer mit Brillanten besetzten kostbaren Uhr begleitet war:

Mein Herr'.

Ich danke Ihnen. Sie haben meine Familie vor ent. jetzttcher Schmach bewahrt, denn die HeirathSPcäliminarten zwischen meiner Tochter und dem Unseligen waren bereite getroffen. Sie haben mir einen unermeßlichen Dienjt erwiesen.

Lord Fritzgerald.

Graf von Ravenstein" und derGeneral von Treptow sind heute noch die Zierden deS Zuchthauses zu Sonnenburg.

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nach der Geburt 4 Frauen gcftorbcn; TodeSiälle bet elfteren Art traten gegen frühere Jahre In vermehrter Zahl ans und konnten mehrfach mtt dem häufigeren Auftreten der Dtphterttt« tn Beziehung gebradjt werden^^^ Lungen starben im Landkreise 142 und an tuberkulösen Veränderungen anderer Crgane 50 Personen: an Lungm-Entzündung 108 und an anderen entzündlichen «rCranlungm der AlhmungS Lrgane 104 Personen, unter welchen letzteren nach­gewiesener Weise tm Landkreise 10, zweifellos aber mehr an Influenza. An Schlagfluß und Herzkrankheiten sind 25 und 41 Sterdesälle etn- getreten. An Darrnkatarh sind 8, an Attopbie 14 und an angeborener rebenSlchwäche 32 Kinder, sämmtlich im ersten Vcbarjiabre geftarben. Neubildungen waten in 36 UndAltersschwäche in 22.

Ursache: sonstige benannte Krankheiten sind al« solche 244 uml mr- gegeben worden und unbekannt blieb die Todesursache bei 85 Sterbe» Zöllen. Zum Schluffe haben wir noch 17 Fälle gewaltsamen Tode« zu regtftrtren und zwar 10 mal Verunglückung und 7 mal Selbst- mord. Alle die Zah'enangaben beziehen sich, soweit bei denselben nicht ausdrücklich anderes bemerkt ist, nur auf die übrigen Orte de« Kreist», mtt Ausnahme der Stadt Gießen, über welche in Jlro. 27 de4 Anzeiger« besonders berichtet worden ist.

(Ä i e b e n. 5. März 1894.

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um einen Tag längere Mär, 183 hatte Abnehmend folgen dann die übrigen Monate de« Sommer« und herbste«, wahrend, .wie gewöhnlich, der September mit 115 Sterbsällen am günstigsten im ittbtc ftinb.

Don epidemischen Krankheiten ist zunächst die Influenza zu erwähnen, c« nahm dieselbe im Ganzen bei ihrem diesmaligen Rundgange wieder, wie auch in 1892, eine mehr auf längere Zeit­dauer ausgedehnte Berbrettung, während sie im ersten Influenza- Jahre 1890 unter einzelnen Vorläufern plötzlich ein große« Gebiet befallen batte, nm rasch die Höhe zu erreichen und bald wieder zu vtrschwinden. Offenbar verbreitete sich diesmal, schon von der zweiten v>aifte de« November ab, die Krankheit au« dem anstoßenden Gebiet tn den südlichsten und südwestlichen Thell deS Kreise« und drang, einzelne Orte ganz verschonend, tm December di« »ur Stadt Gstßen ror. bewirkte hier einen hohen Krankenstand, kam iedoch bi« Ende dev Jahre« nicht sehr wetentltch über dieselbe hinan« in nördlich und östlich gelegene Orte. Die in Wirklichkeit durch die Epidemie auch diesmal etngetretenen Sterbfalle sind gewiß weil zahlreichere gewesen als die erwähnten 16, da dieselben unter Angabe anderer Todes- ' Ursachen auf den Tod «zeugnissen zu ftebm pflegen.

»rSur etrantbeiten sind im Berichtsjahre im Kreise in ganz außer­gewöhnlicher Weise verbreitet und dem Leben der Betroffenen ge­fährlich, aufgetreten. Es starben, wenn wir die in klinischen An­stalten in Gießen verstorbenen Ausländer und KreiSfrerrchen (73) außer Betracht lassen, tm Ganzen 206 Kinder (181 an Diphterie und 25 a Group), davon waren 53 OrtSeinhetmische in ©ießen un8 i 152 aus 42 Orten, mehr al« der Hälfte aller deS Landkreises. Von den 18 Orten des Kreist«, welche mehr als Tausend Einwohner : haben, find nur fünf : »lletdorf a.Cba., Hungen, Lang-Gons, Tret« \ o Cba. und Watzenborn von Bräunesterbfällen in 1893 gänzlich ver- schont ge»Heben. Vorzugsweise hnt sind betroffen worden d e Otte I BerSrod, Holzheim, Inheiden, VangSbptf, Münster, ©tautenberg, Steinheim, Trais-Horloff und Utphe. Nach den einzelnen Monaim I und mehr noch in den einzelnen JahreSquartalen, war die Aus­breitung und Heftigkeit der Erkrankungen e ne nicht w stntlich ver­schiedene. Ein derartige« Auftreten dieser aufterf-nben Krankheit muß die Erwägung immer wieder nahe legen, ob eS nicht zweckmäßig wäre, eine funftg«<d>te Woh.rungSdeSinfecllon, die wirksamste aller Maßregeln gegen die Wetteroerbreitung einer solchen Epidemie, auch in den Vanboeteu einzuführen, wie die« der KreiS Friedberg und fest October de« verflossenen Jahre« die Stadt Gießen bereit«

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«sich Haden?"

O, ganz genau, ich habe vor mir den hochehrenwerthen Herrn Otto Klinger, respective den angeblichen Grafen Don Ravenstein, welcher in Gemeinschaft seine« Herrn Collegen, de«rothen Eduard- zur Zeit General von Treptow sich auf Sunflreifen befindet und ein unverschämte« Glück entwickelt. Herr Graf," setzte er ironisch hinzu,machen doch Euer Höchgeboren nicht so viel Federlesens sonst ichlage ich Lärm und die beiden steckbrieflich verfolgten Ent­sprungenen sitzen in der nächsten Stunde hinter Schloß und Riegel. Nun also?"

Wie vernichtet, Leichenbläffe im Antlitz, sank der angeb' liche Graf auf die nächste Bank Im Parke.

Mensch! Seien Sie vernünftig, sprechen Sie leiser! Man könnte Sie hören! Nun gut, wie viel brauchen Sie ?" r, <

Mir auch recht," erwiderte mit sarkastischem Lächeln der ehemalige Cumpan des Entsprungenen,nennen wir un« Sie" gegen unsere frühere Gepflogenheit. Ich will Sie so­gar Herr Graf nennen. Also gut, Herr Graf, ich brauche fünftausend Francs und verspreche Ihnen, Sie nicht wieder zu belästigen.

Hier hier ist daS Geld," sagte Otto Klinger, respective Graf von Ravenstein, indem er seine Brieftasche zog und den besagten Betrag dem Erpreffer auShändigte.

Hier hast Du da« Geld," wiederholte der Pseudo-Graf und wie bittend setzte er hinzu:Dann aber laste mich un­gestört meines Weges ziehen und stelle Dich nicht zwischen mich und mein Glück. Du sollst noch weitere dreitausend Franc« haben, wenn Du mir versprichst, Dich direct nach Amerika einzusckiffen. Willst Du daS thun, Albert?"

Nichts kommt mtr gelegener als da«," erwiderte der also Angeredete.Darüber läßt sich sprechen."

Aber nicht hier," erwiderte der falsche Graf,folge

Ter Gesundheitszustand nnd die Sterblichkeit im kreise Giesten tm Jahre 1893.

Im Kreise Gießen orrflarben im Berichtsjahre im Ganzen 1877 Personen. Nimmt man gegen da« Ergebniß der Volkszählung rom 1. December 1890, nur die Bevölkerung-zunahme der Stadt (6H<6<n In Betracht und ichitzt demnach die Einwohnetzahl de« tttilH in der Milte dl« Jahre« 1893, voraussichutch zu gering, auf 75 200 (gegen 74 136 am 1. December 1890), so flarben oom linsend der Bevölkerung 24,96. Um aber zu einer richtigen »eur- tbdlung de« Eterdeverhältniffe« zu gelangen, müssen die in Gienen zumeist in klinischen Anstalikn vriftorbencn 169 Ausländer und 51 KreiSfremde, zusammen 220 Verstorbene, an obiger Summe in Abzug gebracht werden, während 52 in Gießen verstorbene Krei«- cngehäiige mitgerechnet werden. Aus diese Weise erbält man Ui 1667 Todesfällen eine Sterbeziffer für den ganzen Krei« von 22 03vn

ton diesen Todesfällen kommen, wie tn einer anderen Bericht- 1 nftattung bereit* bargelegt wurde, 396 mit einer Sterbeziffn von 17 91»/oo auf die ortseinheimische Bevölkerung der Stadt Gießen und 1261 auf die übrigen Orte de« Kreise«: bei einer Bevölkertmg ton 58 100 betragt daher [bie Sterbeziffer für sämmNiche Dite be« Zanbhelfe« 23,74«/«- Die Sterbeziffer ist eine ungünstigere al« tm Durchschnitt ber letzten zehn Jahre und wesmfltch höher al« tn

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