Zweiten Tbeil, betr. die Vergütung nur der wirklichen Auslagen, werde die Regierung in Erwägung nehmen.
Beim Capitel „Technische Institute" antwortete auf eine Frage des Abg. Schall Generalmajor v. Go hier: lieber die Heranziehung der technischen Institute zur Communalbesteuerung kann er eine bestimmte Erklärung nicht abgeben. Die Entscheidung über diese Frage hinge von den höchsten Reichsbehörden und von den Urthetlm der Gerichte ab.
Bet einem weiteren Capitel wird die von der Commission beantragte Resolution betr. Unterstützung Hinterbliebener von Militärs (unb Personen des Beurlaubtenstandes), welche infolge von Beschädigungen bet Friedensübungen gestorben find, angenommen.
Kriegsminister Bronsart d. Schellendorfs führt im Anschluß hieran den ziffermäßigen Nachweis, daß die Zahl der bei Friedensübungen zu Schaden bezw. zu Tode gekommenen Reservisten und Landwehrleute eine nur sehr geringe fei, wenigstens im letzten Jahre.
Der Rest des Etats wird debattelos gemäß den Beschlüssen der Commisston erledigt.
Die gestern in der Commisston zurückoerwtesene Pofition deS Extraordtnartums, Dtenstgebäude in Metz, wird heute abgelehnt.
Morgen: Vorlage betr. Aufhebung des JdentitätsnachweifeS.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Paris, 6. März. Heute Bormittag wurden Haussuchungen bei dreizehn Anarchisten vorgenommen, zehn find verhaftet worden. — Die Kammer vertagt sich voraussichtlich bis zum 15. März. — In Vienne (Departement I'öre) fand verflossene Nacht eine Bombenexplosion vor erner Fabrik statt- es wurde lediglich ein Schaden an Material angerichtet; das Attentat wird entlassenen Arbeitern zugeschrieben.
Nom, 6. März. Der Papst empfing heute den deutschen Botschafter in Wien, Prinzen Reuß.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 6. März. Die Reichstags-Commission hat heute den Artikel 20 des russischen Handelsvertrages mit 14 gegen 10 Stimmen angenommen. Der Antrag Manteuffel auf Festsetzung des Vertrages auf ein Jahr wurde abgelehnt, Artikel 21 angenommen. Morgen Fortsetzung und voraussichtlich Schluß.
6- März. Der beim Abschluß des Tarifs zum russiichen Handelsvertrag betheiligt gewesene Staatsrath Tuniriasew ist heute von Petersburg wieder in dienst- llcher Angelegenheit hier eingetroffen und wird bis zu Ende dieser Woche in Berlin verbleiben.
Berlin, 6. März. Der Landeseisenbahnrath ist heule Vormittag unter dem Vorsitz des Wirkt. Geheimraths Brefeld zur Berathung über die Aufhebung der Staffeltarife zusammengetreten. Hoewell und Stumm traten lebhaft für Aufhebung der Tarife ein. Commerzienrath Websky und Puttkammer befürworten die Beibehaltung. Schließlich hat sich der Landesetsenbahnrath mit 20 gegen 14 Stimmen für Aushebung der Staffeltarife ausgesprochen.
Berlin, 6. März. Im PreußischenAbgeordneten- hause wurde heute die Berathung des Cultusetats fort« ■ m "fr sp^ch sür Wtederzulaffung der Orden, die ein Bollwerk gegen die Socialdemokratie feien. Der Minister "klärte als Antwort, daß man die Zulassung der Orden von raU^C$Un8 ^ues Bedürfnisses abhängig mache. Nachdem noch die polnische Sprachenscage zur Debatte gekommen war, wurde das Gehalt des Ministers bewilligt.
Berlin, 6. März. Der Abgeordnete Ahlwardt ist heute Mittag aus dem Gesängniß in Plötzensee entlasten worden. Der von den Antisemiten geplante großartige Empfang ist mfolge b;§ schlechten Wetters unterblieben. Nur etwa hundert Personen holten Ahlwardt ab.
... ®er^n' 0- März. Der focialdemokratische Parteivorstand erlaßt im „Vorwärts" einen Aufruf, in dem schon jetzt em- pfohlen wird, die Feier des A rbeiter-Weltf etertages am 1. Mar vorzubereiten. Es soll aber nur dort das Fest egangen werden, wo dieses ohne Schädigung der Arbetter- tnttresten möglich ist.
m 6* März. Wie die „Polit. Correspondenz" auS ^tersburg meldet, soll der Czar nicht die Absicht haben, eine Reise ins Ausland zu unternehmen- er wird sich nach Schluß des Carnevals nach Gatschina und von dort nach der Krim begeben.
qr . 61 März. Die „Polit. Corresp." meldet auS
Petersburg, daß sich die in den russischen Werkstätten und Saonken angestellten deutschen Arbeiter demnächst einer wiederholten, letzten Prüfung in der russischen Sprache Anrerziehen müssen. Diejenigen, welche die Prüfung nicht , Ansprüchen genügend bestehen können, müssen sofort Ruß- land verlassen.
. 0. März. In hiesigen amtlichen Kreisen ist von
des Deutschen Kaiserpaares in Venedig nichts bekannt. ö
6. März. Gestern Abend wurden hier sechs Anarchisten verhaftet.
Petersburg, 6. März. In den Perfonentarifen «Löcn Eisenbahnen sollen demnächst erhebliche
Snmmiin Otl?n ^treten. Für diesen Zweck ist bereits eine Commsssion eingesetzt worden.
Odessa, 6. März. In Petersburg hat sich zwecks Hebung des Handels zwischen Rußland und
. mit einem Hcta*
capUat von 20 Millionen Rubel constituirt.
totales ttnd provinzielles.
Hießen, den 7. März 1894.
* * Sitzung des Schwurgerichts der Proviaz Oberhesseu am 6. Marz 1894. Zur Verhandlung kommt die Strafsache gegen Heinrich Fischbach von Meiches wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg. Die Anklage vertritt der Großh. Staatsanwalt Clement, vertheidigt wurde der Angeklagte von Herrn Rechtsanwalt Justizrath Dr. Reatz ote Geschworene wurden ausgeloost die Herren Philipp Sondermann III., Johann Ernst Wenzel, Otto Schmidt,
Karl Jäger, Friedrich Höres, Heinrich Boreen II., Friedrich Riedesel zu Eisenbach, Wilhelm Klein, Johannes Hormann, Franz Wilhelm Feller, Karl Hoffmann und Heinrich Loth. Der Schäfer Heinrich Fischbach von Meiches ist angeklagt, am 20. November v. I. zu Meiches den Schuhmacher Heinrich Wolf III. von da vorsätzlich mittelst eines Messers körperlich mißhandelt und an der Gesundheit dermaßen beschädigt zu haben, daß durch diese Körperverletzung der Tod des Verletzten verursacht worden ist. Die heutige Verhandlung ergab folgenden Sachverhalt: Der Schuhmacher Heinrich Wolf III. von MeicheS hatte in dem Haufe feines Schwagers, des Schäfers Heinrich Fischbach, feinen Ein- und Ausgang und wohnte feit dem Jahre 1886 ununterbrochen bei demselben. Er arbeitete als Schuhmacher an einem Fenster der Fischbach- schen Wohnstube neben der Thüre- auch machte er sich sonst in der Haushaltung noch nützlich. Er war bei allen Familienmitgliedern wohl gelitten, nur seinem Schwager Fischbach war es nicht recht, daß er bei ihm wohnte, weil er sich einbildete, er müsse ihn ernähren. Schon seit längerer Zeit kam es öfter zwischen den Beiden zu Streitigkeiten und auch einmal zu Thätlichkeiten; die Streitenden wurden damals von dem Sohne des Heinrich Fischbach getrennt. Am Abend vor der That — am 19. November 1893 — befand sich Fischbach mit noch mehreren Gästen in der Eifert'schen Wirtschaft, wobei die Rede auf Schuhmacherarbeiten kam. Er erzählte, sein Sohn Karl habe in Ulfa sich ein Paar Stiesel machen lassen. Da dies auffiel, so wurde er gefragt, warum sein Schwager dieselben nicht gemacht habe. Darauf fing er an über denselben zu schimpfen, äußerte insbesondere, „der muß mir zum Hause hinaus, er habe sich die Rodhacke zurecht gestellt, wenn seine Frau nicht gekommen wäre, dann hätte er ihn todtgeschlagen." Am andern Morgen beim Kaffeetrinken entstand zwischen Fischbach und feinem Schwager ein Wortwechsel. Im Verlaufe desselben warf Ersterer mit einem Schuh nach seinem Schwager, traf aber nicht diesen, sondern sein Enkelchen. Er holte sich feinen Schuh wieder, zog ihn an und verließ die Stube. Da er angeblich feine Kappe vergessen hatte, wollte er wieder in die Stube zurück. Sein Sohn Heinrich kam ihm aber in der offenen Stubenthüre entgegen und hielt ihn zurück. Wolf ergriff die Kappe seines Schwagers und warf sie in den Hausgang. Alsdann schlug er ihm mit einem Schuh auf den Kopf, fo daß dieser stark blutete. Fischbach griff nun mit der rechten Hand seitwärts nach der Schusterbank seines Schwagers, faßte einen daliegenden, ziemlich langen, sehr spitzen und scharfen Kneip, stach neben seinem Sohne her seinem Schwager damit in die linke Seite und entfernte sich sodann. Der Stich, der mit großer Gewalt ausgeführt war, drang bis in die linke Niere und verletzte dieselbe. Wolf spürte plötzlich, daß es ihm warm am linken Bein herunterlief, wurde bald darauf ohn> mächtig und zu Bette gebracht. Am 15. December v. I. trat der Tod des Verletzten ein- derselbe war nach dem Ergebnisse der Section und dem Gutachten der Sachverständigen eine Folge der Verletzung, denn die Sachverständigen äußerten sich gutächtlich dahin, daß der Tod des Schuhmachers Wolf in Folge einer eiterigen Nierenentzündung und einer umschriebenen Bauchfellentzündung in Verbindung mit längerer Zeit andauernden Blutungen erfolgt sei, verursacht durch eine Nierenverletzung, welche durch einen Stich in den Unterleib des Verstorbenen herbeigeführt worden. Der Angeklagte gab zu, daß er seinen Schwager „angeronnen habe", ihm eine versetzt habe, er habe es aber nicht vorsätzlich, sondern aus Nothwchr gethan. — Die Geschworenen (Obmann: Freiherr Friedrich Riedesel zu Eisenbach) konnten sich von der Schuld des Angeklagten nicht überzeugen und verneinten demgemäß die an sie gerichteten Schuldfragen, worauf die Freisprechung des Angeklagten erfolgte.
* * Die Deutschen im nördlichen Südamerika. Auf Veranlassung des Colonialvereins hielt gestern Abend in der Universitäts-Aula Herr Professor Dr. Sievers einen Vortrag über obenbezeichnetes Thema. Das Interesse an unseren Landsleuten im Auslande, bemerkte Herr Professor Sievers einleitend, sei lebhafter geworden durch unsere coloniale Bewegung, die deutsche Kriegsmarine, den Handel, die Wissenschaft und das Capital. Von den Auswandernden, über welche Herr Professor Sievers nähere Zahlenangaben machte, ginge der größte Thetl nach Nord - Amerika, Viele nach Brasilien, während die Auswanderung nach dem nördlichen Theil Süd- Amerikas bisher noch verhältnißmäßig schwach gewesen sei. Die Staaten, über welche Herr Professor Sievers in Bezug auf deutsche Ansiedler sprach, sind Venezuela und Columbia. Nach Skizzirung der ältesten Geschichte dieser Staaten betonte der Vortragende, daß besonders durch Alexander v. Humbold das Verhältniß Deutschlands zu Südamerika befestigt worden fei. Sein Name habe dort überall einen guten Klang. — Größere Einwanderungen Deutscher nach Süd-Amerika erfolgten erst in den 30er Jahren unseres Jahrhunderts, der Einfluß der deutschen Eingewanderten auf die Eingeborenen äußerte sich sehr vortheilhast, besonders haben sie den Handel in die Höhe gebracht- die Ausfuhr Venezuelas bezifferte sich im Jahre 1889 auf 101 Mill. Frs., die Einfuhr auf 84 Mill. Frs. Auch Ein- und Ausfuhr Columbias wiesen annähernd hohe Ziffern auf. Neben den Kaufleuten waren die Ansiedler der 30er Jahre Ackerbauer - Handwerker und Industrielle dagegen weniger. Man findet Schuhmacher, Wagenbauer, Eifenarbeiter, Zündholzarbeiter, Hutmacher. Die Handwerker hätten es meistens zu etwas gebracht, dann aber Ländereien angekauft, um Großgrundbesitzer zu werden, womit sie indeß bald abwirthschafteteu. DaS Klima Venezuelas und Columbias ist im Allgemeinen dem Anbau günstig- doch haben die Deutschen die gebirgigen Gegenden der milderen Temperatur wegen vorgezogen. Die am 1. Februar d. I. zwischen den beiden Hauptstädten Valenzia und Caracas erbaute 180 Kilometer lauge Eisenbahn ist ausschließlich mit deutschem Capital und unter Verwendung deutschen Materials erbaut worden, j’ie durchzieht das beste Land und wird besonders bedeutungsvoll für die Ausfuhr der Landesproducte: Kaffee, Cacao, Chinarinde u. f. w. Auch für Bildung ist durch Anstellung eines 1
deutschen Lehrers und eines evangelischen Geistlichen gesorgt- weiter würde durch deutsche reisende Kaufleute, Gelehrte u. s. w. das Ansehen der deutschen Nation gefördert, besonders aber erhöht dadurch, daß sich die Deutschen an den von Zeit zu Zeit zum Ausbruche kommenden Revolutionen nicht be- thetligten. Herr Professor Sievers bezeichnet es danach als unverständlich, daß in dem zwischen Deutschland unb Venezuela abgeschlossenen Hanbelsvertrage die Deutschen im Falle einer Revolution als Coloniale behandelt würden- diese Bestimmung führe dazu, daß die Deutschen ihre Nationalität wechselten. Herr Professor Sievers gab am Schluffe feines mit Beifall aufgenommenen Vortrags der Hoffnung Ausdruck, daß die Deutschen auch in Zukunft ihre hohe Stellung unb ihr Ansehen in Süd-Amerika bewahren würden. — Eine gtcfce Anzahl Photographien (zum Theil von Herrn Professor Sievers selbst gefertigt), Aquarelle, Landkarten gewährtem landschaftlich Einblick in die von unseren Landsleuten besiedelten Länder.
y. Kriegerverein. Der Verein hielt gestern Abend im Vereinslocale eine Generalversammlung ab mit der Tagesordnung: 1) Jahresbericht, 2) Dorstandswahl, 3) Verschiedenes. Der Jahresbericht ergab, daß dem Verein nunmehr 216 Mitglieder angehören. An Unterstützung schuldlos in Noth gerathener Kameraden, sowie Begräbnißkosten, Weihnachtsbescheerung und sonstige Ausgaben gelangten im letzten Vereinsjahr zur Auszahlung 1114,22 Mk. und verbleibt nach Abzug sämmtlicher Unkosten ein Vereinsbaarvermögen von 1651,04 Mk. Aus diesen Zahlen bereits ersieht man, wie wohlthätig der Kriegerverein gleichzeitig für seine Mitglieder eintritt. Die Vorstandswahl ergab folgendes Resultat: Erster Vorsitzender Herr Postsecretär a. D. Mayer, zweiter Vorsitzender Herr Grüneberg, (Herr Ochs hatte eine Wiederwahl abgelehnt), Kassirer Herr Dort. Ferner wurden in den Vorstand gewählt die Herren: Schad, Möbus, Keller, Merkel, Bommersheim, Klein, Pistor, Ochs, Bäcker Klingelhöser. Weißbinder Schäfer und Schmied Heß.
* * Vom Wetterhäuschen in der Sudanlage. Den fortgesetzten Bemühungen unserer Polizei ist es endlich gelungen,- den Thäter, welcher am 18. November und am 30. December vorigen Jahres das Wetterhäuschen in der Südanlage beschädigt und bestohlen hat, zu ermitteln. Es ist ein 21jähriger Mechaniker, welcher früher die Beaufsichtigung des Häuschens zu besorgen hatte. Der dringend Verdächtige ist in Haft genommen und wird hoffentlich einer exemplarischen Strafe nicht entgehen. — Ein weiterer Bericht meldet Über die Verhaftung : Vorgestern wurde ein junger Mechaniker aus Kessel, bach verhaftet, welcher dringend verdächtig ist, das Wetterhäuschen in der Südanlage erbrochen und die darin befindlichen Instrumente entwendet bezw. beschädigt zu haben. Es ist derselbe junge Mann, der das Wetterhäuschen, als es noch Eigenthum des Verschönerungsvereins war, bediente. Trotzdem man denselben schon länger im Verdacht hatte, bestärkte sich letzterer noch dadurch, daß am vorigen Sonntag Abend zwischen 9 und 10 Uhr in Zeitungspapier eingewickelt verschiedene Theile der entwendeten Gegenstände nebst einem beschriebenen Zettel, worin sich der Dieb rühmte, die anderen Apparate auch noch holen zu wollen, auf der Einfriedigungsmauer des Polizeiamts vorgefunden wurden. Die Schriftvergleiche und sonstige Anhaltspunkte ergaben, daß der Beschuldigte der. Thäter gewesen, obschon er bis jetzt noch leugnet.
* * Diebstahl. In der Frauenklinik kam gestern wieber einmal ein Gelddiebstahl vor. Die Diebin wurde ermittelt unb zur Haft gebracht.
* * Unredlicher Geselle. Ein hiesiger Metzgermeister vermißte gestern Morgen ein Stück Fleisch- baSselbe fanb sich bet einer Nachforschung Seitens ber Polizei im Koffer eines Metzgerburschen wieder vor.
* * Verhaftet. Wegen Herstellung eines ArbeitszeugniffeS und Nachahmung eines Amtssiegels wurde ein Handwerks- burfche verhaftet, außerdem noch drei wegen Bettelns und einer wegen Trunkenheit.
* * Nicht wenig überrascht wurde heute Morgen ein Wirth in der Bahnhofstraße beim Betreten seines Kellers. Er fand in demselben drei junge Schweine munter grunzend vor. Dieselben hatten ihren Weg in denselben durch den Lichtschacht gefunden.
• * Parlamentarisches. Die Zweite Kammer der Stände hält Dienstag, 13. März, Vormittags 9*/z Uhr, ihre dritte Sitzung ab. Auf der Tagesordnung stehen Neue Einläufe. Berichtsanzeigen. Wahl der beiden Präsidenten für die übrige Dauer der Landtagsperiodc. Berathung über die stattgehabten Wahlen von Landtagsabgeorbneten. Beantwortung event. Besprechung ber Anfrage ber Abgeordneten Schröder unb Genossen über ben Reichsweinsteuer- gefetzentwurf. Berathtmg über bie Anträge a) ber Abgeordneten Ulrich und Genossen, das Gesetz, die Tabaksabrikat- und Weinsteuer betreffend, b) der Abgeordneten Pennrich unb Genossen, die Reichswein- unb Tabakfabrikatsteuer betreffend, c) des Abgeordneten Haas (Offenbach), die neuen Reichssteuern betreffend. Beantwortung ev. Besprechung über die Anfrage ber Abgeorbneten Lautz unb Gen., den lanb- wirthschaftlichen Nothstand betr. Berathung über 1) die Vorlage Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, den Gesetzentwurf, die Städteordnung für das Großherzoglhum Hessen betreffend- 2) das Gesuch des Gendarmen i. P. Johann Jakob Henkel zu Darmstadt um Erhöhung seiner Pension. Beantwortung eventuell Besprechung über 1) die Anfrage des Abgeordneten Freiherrn Dael v. Köth-Wanscheid, die Erbauung der Bahn Fürth—Heppenheim a. d. B. betreffend - 2) des Abgeordneten Lichtenstein, die Erbauung ber Nebenbahnen Nieber-Olm—Ingelheim—Frei-Weinheim unb Nieder-Olm—-Partenheim—Sprendlingen betreffend. — Berathung über: Die Vorlage Großherzoglichen Ministeriums ber Finanzen, auf Verwilligung eines Darlehens vow 115 181,69 Mark zur Erbauung einer Eisenbahn von Friedberg nach Hanau Seitens ber babei beteiligten Gemeinben, 2) die Vorlage Grobherzoglichen Ministeriums ber Finanzen,


