^heidigung des Angeklagten führte wieder Herr Rechtsanwalt Hirschhorn, die Geschworenenbank wurde gebildet von den Herren Emanuel Loeb, Heinrich KeutzerIII., Anton Rompf VII., Philipp Blecher II., Emil Fischbach, Wilhelm Grieb II., Karl Flach III., Andreas Lepper III., Heinrich Schmalbach IV., Hermann Reitz, Oberförster Bücking und Johann Heinrich Jhring. Bezüglich des Sachverhalts können wir auf unseren Bericht vom 28. v. Mts. Bezug nehmen. Die Verhandlung war damals vertagt worden, weil sich Momente dafür ergeben hatten, daß mit der dem Angeklagten zur Last gelegten schweren Urkundenfälschung abweichend von dem Eröffnungs- beschlusse noch Betrugsversuch ideell concurrire und dteserhalb noch Ermittlungen erforderlich wurden. Die Vernehmung der geladenen Sachverständigen ergab, daß die von dem Angeklagten für seine Arbeiten angesetzten Preise mit Ausnahme eines Postens bedeutend übersetzt seien. Nachdem die Geschworenen, (Obmann: Herr Oberförster Bücking) den Angeklagten nur der einfachen Urkundenfälschung im Sinne des § 267 des Strafgesetzbuchs für schuldig erachtet hatten, erfolgte die Verurtheilung des Angeklagten in eine durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt zu erachtende Gefängnißftrafe von zwei Monaten und zwei Wochen. Zugleich wurde der gegen ihn erlassene Haftbefehl aufgehoben. — Hierauf wurden die Sitzungen des Schwurgerichts für dieses Quartal mit dem üblichen Dank an die Geschworenen geschloffen.
** Neues Theater. Wir machen nochmals auf das morgen Sonntag stattfindende erste Auftreten des Herrn Alexander Otto vom Hoftheater in Sondershausen hiermit aufmerksam. Der Künstler wird in der Rolle des Dr. Gehring in dem ausgezeichneten Lustspiel „Der Herr Senator" von Schönthau und Kadelburg auftreten, eine Parthte, welche demselben schon sehr viel Lob und Auszeichnung eingebracht haben soll. Die Aufführung findet im Abonnement statt.
• * Parlamentarisches. Zur Berathung eines neuen Wildschadengesetzes wird der Gesetzgebungs-Ausschuß am 27. d. Mts. zusammentreten.
* • Die EuthülluugSfeier des Grabdenkmals für den verstorbenen Gründer des Hessischen Landes-Lehrervereins, Joh. Schmitt, findet Samstag den 20. October, Mittags 3 Uhr, auf dem Darmstädter Friedhof statt.
* * Thierfchutz. Die 20. ordentliche Hauptversammlung deS Thierschutz-Vereins für das Großhcrzogthum Hessen findet Mittwoch den 7. November im Gasthaus „Zur Stadt Kassel" in Vilbel mit folgender Tagesordnung statt: 1) Protokoll der letzten Hauptversammlung. 2) Rechenschaftsbericht für 1894. 3) Rechnungsablage für 1893. 4) Kassenbericht für 1894. 5) Voranschlag für 1895. 6) Anträge des Ausschusses. 7) Etwaige Anträge der Mitglieder.
* * Der Getreidemarkt. In der abgelaufenen Berichtswoche waren keinerlei nennenswerthe Veränderungen auf dem Getreidemarkt zu verzeichnen. Im Weizen und Roggen herrschte im Allgemeinen große Verkehrsstille bei ungefähr denselben Durchschnittspreisen wie in der Vorwoche- die hie und da ftattgefundenen bedeutenden Realisationen in diesen Artikeln haben keine nachhaltigere Belebung des Geschäfts zu bewirken vermocht. Von den ausländischen Märkten lagen keine sonderlich anregenden Berichte vor. Im Hafer zeigte sich dagegen eine weitere kleine Preissteigerung, wozu Deckungsfragen in der letzten September-Woche beitrugen- indessen galt dies nur von feinerer Waare, da geringere Qualitäten vernachlässigt blieben. Preisnotirungen von der Berliner Productenbörse: Weizen pr. 1000 Kilogr. von 120—135 Mk., Roggen von 112—119 Mk., Gerste von 95—180 Mk., Hafer von 107—145 Mk.
t Lich, 5. October. Dem Vernehmen nach findet am 16. d. Mts. die Trauung des hiesigen Erbprinzen Karl mit der Prinzeß Emma von Stolberg in Wernigerode statt, worauf dann am 18. d. Mts. der Einzug des neuvermählten hohen Paares Nachmittags gegen 4 Uhr in Lich erfolgen wird. Der Empfang durch hiesigen Stadtvorstand wird am Butzbacher Thor stattfinden, Festreiter hingegen werden dem Zuge vorher entgegenkommen und denselben ins Schloß geleiten, während sämmtliche Vereine, die Schulklassen und Festjungfrauen in den einzelnen Straßen der festlich geschmückten Stadt Spalier bilden werden. Abends gegen 8 Uhr findet dann ein großer Fackelzug mit einem Mufik- corps an der Spitze statt, woran sich wieder der Stadtvorstand und sämmtliche Vereine betheiligen werden. Den Schluß dieses Festtages werden allgemeine Tanzvergnügungen in verschiedenen Localen der Stadt bilden.
O Elpenrod, 5. October. Wennschon Gewitter um diese tfeit des Jahres zur Seltenheit gehören, so kommt es wohl doch noch seltener vor, daß diese von einer H efti g keit wie im Hochsommer und von Blitzeinschlägen begleitet sind. Bei dem letzthin überall in Oberhessen auftretenden Gewitter wurde auch unsere Gemarkung von solchem heimgesucht und mit wolkenbruchartigem Regen überschwemmt. Dabei fuhr ein Blitzstrahl in die auf dem höchsten Punkte des Ortes stehende Kirche. Wohl zündete der Strahl glück- ltcher Weise nicht, richtete aber in dem 300 jährigen Bau arge Verwüstung an. Der Blitz war vom Kreuz des Thurmes, das er schief gebogen, in den Thurm gefahren, hier mehrere starke Balken zersplitternd. Vom Thurme aus nahm er seinen Weg über die Nordsette des Daches, von der er fast alle Schtesersteine riß und fortschleuderte, in das Innere der Kirche. Hier riß er einige Balken an der Decke auf, so. daß dieselbe an verschiedenen Stellen herunterbrach. Zu verwundern bleibt es, daß sowohl die im Thurme befindlichen Glocken, wie die Orgel völlig unversehrt geblieben sind.
B. Aus dem Kreise Büdingen, 5. October. Unsere Ob st pro ducent en fangen an, bte Aepfel, welche sie nur zu schlechten, oder doch zu sehr geringen Preisen versilbern könnten, in Obstwein zu verwandeln, und ihn zu verkaufen, oder als Haustrunk fürs nächste Jahr aufzu- heöen. Beides ist sehr löblich- schon vor Jahren ist es in
i dieser Zeitung dringend empfohlen worden. In der Regel muß, wenn solche neue Betriebe oder Verwendungswetsen zur Anwendung kommen, Lehrgeld bezahlt werden, weil die Leute entweder nicht sorgfältig genug verfahren, oder noch nicht genügend eingeschult sind. Verluste sind dabei unvermeidlich und das macht die Leute, die sich doch nur selbst verantwortlich machen sollten, mißmuthig und sie verurtheilen dann den neuen Betrieb. So ist dem Nachbar des Einsenders ein ärgerliches Mißgeschick widerfahren. Er hatte sich ein stattliches Faß Obstwein hergeftellt und spundete es, obgleich die Gährung noch nicht vorüber war, fest zu. In der vergangenen Nacht hörte man im Keller einen dumpfen Schlag. Als nichts weiter darauf vernommen wurde, legte man der Sache keine Bedeutung bei. Heute Vormittag kam der Nachbar in den Keller und fand, weshalb es gestern Abend so dumpf gepoltert hatte. Das Apfelweinfaß war zerplatzt und der schöne Trank war fast bis auf den letzten Tropfen in den Keller gelaufen. Zwei Dinge kann der freundliche Leser daraus lernen, nämlich: Weinfässer und Gefäße überhaupt, in denen Flüssigkeiten gähren, darf man nicht fest zuschlagen, denn die Kohlensäure, welche sich noch fortwährend entwickelt, ist im Stande, die Gefäße zu zersprengen, oder die Spunden hinauszutreiben und die Flüssigkeit aus dem Gefäße zu schleudern. Das Zweite: Wenn es jm Keller einen dumpfen Schlag thut, einerlei bei Tag oder bei Nacht, soll man nachsehen, was die Ursache ist, in den meisten Fällen wird man etwas verbessern oder etwas retten können. Probatum est!
Mainz, 4. October. Zur Erbauung einer zweiten evan- gelischen Kirche sind im Ganzen 5 Pläne eingelaufen. Das Preisrichter-Collegium hat keiner der Arbeiten den ersten Preis zuerkannt, da keine der Arbeiten genügend durchgebildet war. Prämiirt wurden indessen in erster Linie die Pläne der Herren Prof. Otzen Berlin und Baurath Krehßig in Mainz, in zweiter Linie Prof. Neckelmann in Stuttgart, zur Erwerbung empfohlen wurden die Pläne der Herren Baurath Schwechten in Berlin und Schwarze- Darmstadt. Bei allen Plänen wurde die vorgeschriebene Bausumme von 700000 Mark überschritten.
j Vermehr, Canb» unfc Volksrorvth schaff
! totere, 6. Octbr. Marktbericht. Aut dem heutigen WochrnuE kostete: Butter pr. Pfd. -.90—1,10, Hühnereier pr. Stück 7 4, 2 Stück 214 H, ftSfe pr. St. 4-8 4, Äk.lenatte pr. St. 8 4, Erbsen pr. Ater 17 4, Linsen pr. Liter 28 4, Tauben pr* Baar JL 0,60-0,75, Hühner pr. Stück 0,90—1,20, Hahnen or. St. X 0,50-0,85, Enten pr. St. JS. 1,60 bis 1,90, OchsevKisch vr. Md 74—78 4/ Kuh- u. Rindfleisch pr. Md. —70 4, Schweims fleisch pr. Md. 66-76 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 68-70 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 58—68 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,50—6,00 -W, Weißkraut pr. Stück--4, Zwiebeln pr. Cartner 3,80-4,00 Jl,
Milch vr. Liter 16 - 20 4 Enteneier 2 St. — 4, Gänseeier — 4, Zwetschen pr. Ctr 3,00—4.00
Brodpreise
vom 7. October bis 21. October 1894.
Der hiesigen Bäcker
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod .
bet Carl Wallenfels II. *
2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod . . . .
bei Carl Wallenfels II.....
1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod . . . .
2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod . .
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot» .
2 Kg. (4 Pfd.) „ . . . .
3 Kg. (6 Md.) „ . . .
2 Kg. (4 Pfd.) Kornbrod b. Wilhelm Amend
24 Pfg.
25 „
48
50
22
44
20
40
60
38
w n-
w w w w ■
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Der auswärtigen Bäcker.
u.
u.
Schmitt v. Gr.-Linden
34
2 Kg. (4 Pfd.)
22 Pfg.
36 „
1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod bet Aug. Deibel von Wteseck
2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod bei Gg. Ant. Heuser und Dern
n Schmitt von Gr.-Ltndm
2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot» b. Gg. A. Heuser und Dern
Gust. Jacobi v. Alten-Buseck 40
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) b. Balth. Christ Ww. v.Wieseck 60
„ I- K. Belte von Lang-,Göns 36
„ F. Schön v. Ruttershausen
u. W. Weitzel v. Lang-Göns 38 Aug. Detbel von Wteseck u.
1
2
1
2
Kg. (2 Pfd.
Kg. (4 Pfd.
Kg. (2 Pfd.
Kg. (4 Pfd.
Der Brodverkärrfer.
Wetßbrod . . . .
Wetßbrod . . . .
Schwarzbrod . . . .
Schwarzbrod . . . .
Gießen, den 7. October 1894.
22 Pfg
44 „
20 ,
40 „
Vermischtes
* Berleburg, 4. October. Gestern verbrannte in Girkhausen ein vierjähriges Mädchen. Dasselbe war einem Feuer auf dem Felde zu nahe gekommen, die Kleider des Kindes geriethen in Brand, und obgleich der Bruder des kleinen Geschöpfes das Feuer zu ersticken suchte, schlugen die Flammen, als die Kinder in ihrer Angst nach dem Dorfe eilten, vom Winde aufs neue entfacht über dem Mädchen zusammen, und ehe Hilfe herbeikommen konnte, war das be- dauernswerthe Kind eine Leiche.
* Dom Harz, 3. October. Hier herrscht seit einigen Tagen starkes Schneetreiben bei heftigem Nordwestwtnd. Auf dem Brocken liegt der Schnee bereits 15 cm hoch und dürste vorerst liegen vletben, da das Thermometer 2 Grad unter Null zeigt.
* LaudSberg a. d. Warthe, 5. October. Der Mühlenbesitzer Horn von der Vietzer Grabenmühle wurde von seinem Sohne erschossen.
* Memel, 3. October. Bei dem Bahnhof Prökuls überfuhr ein Personenzug zwei anscheinend betrunkene litauische Frauen. Beide waren sofort tobt.
* Budapest, 4. October. Als ein neu errichteter Aufzug in der hiesigen Escompte-Bank probirt wurde, riß plötzlisch das Seil, so daß zwei in dem Fahrstuhl befindliche Arbeiter mit demselben in die Tiefe stürzten und einen dritten Arbeiter unter sich begruben. Alle drei sind tödtlich verletzt worden.
Citeratur uufc Aunst.
— Die großstädtische Feuerwehr hat heute einen Grad der Vollkommenheit erreicht, der Jeden geradezu überraschen wird, der Gelegenheit hat, einen Pergleich zwischen heute und der Zeit vor kaum drei Jahrzehnten anzustellen. Die bekannte vorzügliche Familten- Zeitschrist .Zur gute« Stunde^ (Berlin W., Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Preis des Vterzehntagsheftes 40 Pfg.) veranschaulicht in Bild und Wort, mit welchen Mitteln und welcher virtuosen Tüchtigkeit die großstädtische Feuerwehr der Gegenwart arbeitet und bet welchen Gelegenheiten sie ihre Thätigkeit entfaltet. Und das ist charactertstisch für die meisterliche Organisation und Ausbildung der nach Berliner Muster auf der Höhe stehenden Feuerwehr, daß die Nothsälle, in welchen die Feuerwehr Hülfe bringt, geradezu unzählbar sind und sich keineswegs auf Brände allein beschränken. Wir empfehlen den fesselnden Artikel der Beachtung Jedermanns und verweisen zugleich darauf, daß diesem einen Beitrage des neuen (2.) Heftes von „Zur Guten Stunde" sich weitere von kaum geringeren Interesse anretyen.
— Io«r«alpreise. In einem „Die illustrirten Zeitschriften und die Colportage" betitelten Artikel schreibt die „Franks. Zeitung" u. A. folgendes: Ein Hdner wirthschafilicher Kampf spielt sich gegenwärtig zwischen den Verlagshandlungen einiger der verbreitetsten deutschen Unterhaltungs-Journale und dem Zwischenhandel ab, welcher die letzteren dem Publikum vermittelt. Von dem Verkaufspreis dieser Journale, welcher 30 Pfennig beträgt, war seither den Sortiments- und Colportagehandlungen ein entsprechender Rabatt eingeräumt worden, mit welchem eine Anzahl der letzteren nicht mehr bestehen zu können erklärte. Um also die Gewährung eines höheren Rabattes zu erreichen, versuchte ein Theil der Zwischenhändler die Verleger zu bestimmen, den Preis der Journale für das Publikum zu erhöhen Die Verleger, welche glaubten, daß die Leser ihrer Journale die angesonnene Preiserhöhung nicht gutheißen würden, weigerten sich einmülhig, bis sich jetzt doch eine Berliner Verlagsfirma zu dem Versuche bereit fand, ein illustrirtes Journal von annähernd gleicher Beschaffenheit wie die bestehenden Dreißig- Pfennig-Journale (Buch für Alle usw.), aber zum Preise von 40 Pfennig zu gründen und nunmehr dem Zwischenhandel den verlangten höheren Rabatt zu bewilligen. Den Colporteuren wäre ja eine Erhöhung ihres Verdienstes wohl zu gönnen, ob aber das Publikum geneigt ist, wesentlich höhere Preise für seine Leclüre zu zahlen, ob nicht also die Zahl der Abnehmer der Journale sich vermindern werde, dies ist eine im Interesse der Colporteure selbst wohl auszuwerfende Frage.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius.
Attszug aus den Stanöesamtsregiftern der Stadt Gießen.
September: 29. Justus Fink, Kreisbauaufseher-ASpirant dahier, mit Karoline Henriette Dörr Hierselbst. October: 1. Heinrich Dauth, Taglöhner zu Mittel-Gründau, mit Margarethe Lohn hier selbst. 1. Heinrich Engelhard, Fußgendarm zu Rotenbrrg a. d. Fulda, mit Susanne Blömeken von Königsberg, Kreis Biedenkopf. 1. Georg Heinrich Diehl, Bezirksfeldwebel zu Alsfeld, mit Marie Kratz zu Ober-Ohmen. 2. Heinrich Georg Philipp Wilhelm Fillmann, Kaufmann dahier, mit Marie Wilhelmine Anna Franziska Junker von Wallertheim. 2. Karl Ludwig Kolb, Knecht von Geilshausen, mit Anna Elisabeth« Thorn von Dornholzhausen. 4. Johannes Marker, Taglöhner zu Billertshausen, mit Elise Becker daselbst. 4. Karl Heinrich Emil Lehrmund, Lackirer dahier, mit Anna Helena Durian, geb. v. Moselweiß. 4. Johann Paulus Gehrlicher, Küfer dahier, mit Mathilde Schwab dahier.
Eheschließungen.
October: 3. Karl Ludwig Wilhelm Georg Louis Heyer, Oberförster zu Beerfelden i. O., mit Amalie Rosalie Sophie Groos hierselbst.
Gedorene.
September: 24. Dem Hilfsheizer bei den Oberhesflschen Eisenbahnen Heinrich Luft ein Sohn. 25. Dem Cultur-Techniker Albert Cullmann ein Sohn. 26. Dem Fuhrmann Heinrich Babuin ein Sohn, Heinrich. 26. Dem Omnibus-Conducteur Adolf Schwan eine Tochter, Wilhelmine Emilie Elise. 27. Dem Schlosser Joseph Pölln- hofer ein Sohn. 27. Dem Schlosser Wilhelm Klöß eine Tochter. 27. Dem Taglöhner Heinrich Braun eine Tochter, Anna Theodore, r 27. Dem Bahnarbeiter Philipp Balser eine Tochter, Margarethe. 28. Dem Schneidermeister Peter Joseph Jakobi ein Sohn, Emil. 28. Dem Wcrkführer Wilhelm Werner eine Tochter, Emma. 28. Dem Universitäts-Gärtner Friedrich Rehnelt eine Tochter, Elisabeth Agnes Minna. 29. Dem Hauptmann a. D. Carl Kramer ein Sohn, Ludwig August Theodor Curt. 30. Dem Schaffner bei der Main-Weser- Bahn Johann Heinrich Preis ein Sohn, Otto Heinrich Georg, f October: 1. Dem Kutscher Johann Bernhard Westbrock eine Tochter, Rosalie Luise. 1. Dem Kaufmann Leopold Sonneborn eine Tochter, Auguste Anna. 2. Dem Premierlieutenant Alfred von CarlShausen eine Tochter.
Odtotbeiti.
October: 2. Rendant Johannes Fischer, 60 Jahre alt, Großh. Districtseinnehmer dahier. 2. Karl Friedrich Stumpf, 3 Monate alt, Sohn von Schuhmacher Karl Stumpf dahier.
Auszug aus deu Rireheuhuchern
der Stadt Gieße«.
Evangelische Gemeinde.
Getränte.
JohanneSgemeinde.
Den 3. October. Carl Ludwig Wilhelm Georg Louis Heyer, Oberförster zu Beerfelden, und Amalie Rosalie Sophie Groos, Tochter des Rentners Carl Groos zu Gießen.
Getanste.
Mattbäusgemeinde.
Den 30. September. Dem Kaufmann August Philipp Rinn ein Sohn, August Ludwig, geboren den 18. September.
Denselben. Dem Dachdecker Wilhelm Schneller eine Tochter, Auguste Elisabeth, geboren den 15. August.
Markusgemeinde.
Den 30. September. Dem* Schlosser Rudolf Louis Gustav Tellmavn eine Tochter, Adele Friederike Gertraud, geboren den 21. August.
Lukasgemeinde.
Den 30. September. Dem Lokomotivheizer Johann Michel eine Tochter, Maria Katharina, geboren den 27. August.
Johannesgemeinde.
Den 30. September. Dem Installateur Julius Dickorö eine Tochter, Gretha Clara Adele, geboren den 12. September. "
Denselben. Dem Schutzmann Ferdinand August Link ein Sohn, Carl August, geboren den 17. Juli.
Militärgemeinde.
Den 30. September. Dem Feldwebel Peter Nicklas ein Sohn, Heinrich Ludwig, geboren den 29. August.
Den 2. October. Dem Oberst und Regimentscommandeur Johann von Rosenberg eine Tochter, Amy Donata, geboren den 7. August.


