weißer Zucker.
Die Frau war im
den Flammen umgekommen.
Prufsiens losgelassen. Die Thiere brechen unsichtbar machenden Rauchwolke eingehüllt, in die deutschen Reihen ein, und so oft sie zum Bellen oder Beißen das Maul öffnen, schießen sie durch die Bewegung des Unterkiefers ihren Revolver los, so daß die Prussiens zugleich in die Wade gebissen und in den Bauch geschossen werden. Ein Seitenstück dazu ist der Vorschlag eines Gymnasiallehrers, große Fliegen zu züchren, sie daran zu gewöhnen, ihre Nahrung an Gliederpuppen in deutschen Uniformen zu finden, sie dann
Mitglieder statt.
Mainz, 1. August. Revision d-er Dr. Heskemp'schen Real- und Handelsschule. In der früheren Dr. Hes- ! kamp'schen Real- und Handelsschule wurde in der letzten Woche an mehreren Lagen durch die Herren Geh. Oberschulrat Soldan und Profeffor Winter von Darmstadt die regelmLßtg alle 5 Jahre stettfindende Revision und Klassenprüfung abgehalten. Dieselbe gewann diesmal dadurch erhöhte Bedeutung, daß sie, in Folge der Erkrankung und des Todes des früheren Directors, nach einem Jahre provisorischer Leitung und angestreüter gründlicher Reorganisation der Anstalt stattfand. Herr Geh. Oberschulrath Soldan konnte nun seine volle Zufriedenheit mit dem Stand und den Leistungen der Schule aussprechen. Herr Director Schickert, welcher die Anstalt in Eigenthum übernommen hat und welchem die Con- cesficn und Leitung derselben von der Oberschulbehörde nun defi- ntnv genehmigt ist, hat der Behörde seinen Plan dargelegt, seiner Schule wie dem Pensionat bei derselben vor allem den Character einer gediegenen Erziehungsanstalt zu schafien und zu wahren, wodurch dann auch für die realen und practischen Unterrichtszwecke dem günstigsten Erfolge die sicherste Bürgschaft gewonnen wird. Wurde doch in diesem Frühjahr bet der Entlasiungsprüsung 42 Primanern das Zeugntß der Reife für den Etnjährtg-Freiwilligen-Dienst zuerkannt, eine Abiturientenzahl, die seit dem Jahrzehnte langen Bestehen der Anstalt noch nicht erreicht worden. Möge die auf gesunder Grundlage vorwärts strebende Anstalt unter der neuen Direction mit ihren tüchtigen, zum Theil neuen Lehrkräften nun auch das Vertrauen der Eltern ihrer Schüler, ihrer Freunde und Gönner sich erhalten und immer reichlicher sich erwerben.
Lärm schlagen.
* Krankenwagen sind das Neueste, was die New- Jersey Central Reilroad bei ihren Zügen cingesührt hat. Es sind Wagen mit vollständiger Apotheke, Aerzte- ztmmer und Krankenbetten.
Das Institut wird auch über diese Krankheitserscheinungen unb über die Lebensweise der dabei bethetligten Pilze Untersuchungen anste
deutschen Truppen loszulassen, die sie unfehlbar semmt und sonders verseuchen würden. Ein minder tiessinniger Mann schlägt vor. die deutschen Truppen mit vergifteten Nadeln zu beschenken, die ähnlich wirken würden,, wie jene Fliegen. Es ist bemerkenswerth, daß alle diese Erfinder ausdrückltch immer nur den Prussien als den Feind bezeichnen. Und die Idioten, von denen diese Eseleien ausgeheckt werden, sind es, die in der Presse über die „Geichgiltigkeit der Behörden
Httipcrfitöts - Nachrichten.
— Eine größere Anzahl von Amerikanerinnen wird während des kommenden Wintersemesters an.der Univerfität Leipzig medt- cinische Vorlesungen hören.
CabimtSrath des Fürsten Alexander von Bulgarien ritten. | Den Schluß bildete ein weiterer Zug der Leib-EScadron. I In lautloser Stille bewegte sich der Conduct durch die I Erbacher Straße und Beckftraße nach der Heidelberger Chaussee und Eberstadt. Trotz der frühen Stunde hatte sich doch ein zahlreiches Publikum auf der Straße angesammelt, I welches den Leichenzug auf das ehrerbietigste begrüßte. Beim Passiren von Eberftadt und Seeheim läuteten sämmt- I liche Glocken. Um ^8 Uhr traf der Conduct in Jugenheim ein, woselbst der Krieger-Verein, die Feuerwehr und sämmt- | liche Gesang-Vereine sowie die Schulen Spalier bildeten. I Um 8 Uhr fand unter Theilnahme des Großherzogs sowie I der gesammten Familie des Verstorbenen die feierliche Beisetzung in der neuerbauten Kapelle auf dem Heiligenberg statt.
nn. Darmstadt, 4. August. Unter dem Vorsitz des Kreis- raths Haas von Offenbach fand heute um 10 Uhr die General-Versammlung des landwirthschaft- | lichen ProvinzialvereinS für Starkenburg tm j Hotel „Darmstädter Hof" dahier statt. Die Betheiligung der Landwirthe war wahrscheinlich infolge der Erntearbeiten keine so zahlviche wie in den vorderen Jahren. Als Vertreter der Großh. StaatSregierung war RegierungSrath Nover anwesend. Auf die Erstattung des Jahresberichts für 1893 wurde auf Vorschlag des Präsidenten verzichtet. Derselbe geht den Mitgliedern gedruckt zu. Bei der nun folgenden Wahl deS Präsidenten und dessen Stellvertreter wurden KreiSrath Haas und Freiherr v. Wangenheim per Acclamation für die Jahre 1894—96 wiedergewählt. Es erfolgten nun interessante Berichterstattungen durch Dr. Rußland, Privat- docent cn der eidgenössischen Univerfität in Zürich, über „die Zukunft unseres Getreidemarktes", sowie von Wanderlehrer Zecher-Halle a. d. S. „über die Frage der Schlachtvieh- verficherungs-Genoffenschasten im Lichte practischer Erfahrungen". An diese Berichte knüpften sich eingehende Dis- cussicnen. Bezüglich der Schlachtviehversicherung faßte die Versammlung einstimmig eine Resolution dahin, der Frage in 9 ^i^einem^ Gifte milzbrandkrank zu machen und gegen die den landwirthschaftlichen Vereinen näher zu treten. Auf Vor- I .. - - - ' - - r- —
schlag des Hauptvorstandes wurde Herr Ministerialrats J aup unter Anerkennung der für die Landwirthschaft geleisteten Verdienste während seiner Amtsthätigkeit zum Ehrenmitglied des Provinzialvereins für Starkenburg ernannt. Nach der Generalversammlung fand noch ein gemeinsames Mittageffen der
Technische Fortschritte.
- »in nttut vorzüglicher Mit. Das „Fachblatt der Juweliere-' in der Union veröffentlicht die Zusammensetzung für einen Kitt, der ganz erstaunlich kitten, kleben und andauern foU 56 Gramm gereinigter @ummt arabicum werben puloerifirt und in so viel Wasser gelöst, wie die Waschfrau rur eine gleich große Menge Stärke behufs Lösung verwendet. 42 Grrnnm feine Starke und 14 Gramm weißer äucker kommen in der GLmrnUosung jur JBev rührung und Auflösung. Die erhaltene Mischung wird in ein Gefäß äetU, ba-S in ein größeres mit aurgeban8 wirb,
das Kochen muß so lange andauern, bis sich die stärke in bekannter Art geklärt bat Der Kitt soll so zähflüssig wie d^'r Steinkohlentheer sein und muß in dieser Dichte auch bis zur Aufbr auchung erhalten werden. Damit er nicht gleich verdirbt, so sind einige Tropfen Ge- würMkenöl zuzusetzkn. Der Kitt hastet außerordentlich stark auf
Vermischter.
* Oppeln, 4. August. Bei dem gestrigen Brande im Gebäude des Eisenbahnbetriebsamtes ist, wie befürchtet wurde, die Frau deS Bureaudieners Sowade mit drei Kindern in
Wochenbett. Das Feuer war durch eine Explosion von Benzin entstanden und hatte sich sofort auf das Treppenhaus verbreitet.
* Ein Giiterzug aus Nürnberg hat am Donnerstag vor der Station Lauf auf offener Strecke halten müffen, weil eine in den 70er Jahren stehende Frau die Eisenbahnschienen zum Dengeln ihrer Sichel benutzt und den herankommenden Zug nicht bemerkt hatte. Glücklicherweise hatte der Locomotiv» führe: die Frau gesehen und Gegendampf gegeben, so daß die Frau nur mit einem leichten Stoß der Locomotive den Bahndamm hinunter befördert worden ist.
* Der militärische Mitarbeiter des „TempS", Herr A. Dumazet, nimmt die Erfindung des Herrn Turpin, die noch immer in den Blättern herumspukt, zum Anlaß, um Einiges von den Erfindungen zu erzählen, mit denen der Prüfungsausschuß des französischen Lriegsministeriums sich zu befassen gezwungen ist. Ein Erfinder empfiehlt eine Feld- schüffel, arnter der während des Marsches eine Weingeistflamme unterhalten wird. So kann der Soldat gehend seinen warmen Kaffee, seine Erbssuppe, ja sein weichgekochtes Fleisch genießen. Ein anderer liefert die Formel vergifteter Gewehrkugeln. Ein dritter schlägt Geschosse vor, die mit Schwefel gefüllt sind. Er zweifelt nicht daran, daß solche Kugeln den Feind verbrennen müssen. Ein Nebenbuhler dieses Wütherichs ist menschlicher. Er füllt seine Kugeln mit Pfeffer. So wird der Feind nicht getödtet, sondern nur vorübergehend geblendet und kampfunsähtg gemacht. Die Methode har, so bemerkt die „Voss. Ztg.", den Nebenvortheil, daß der Pfeffer-
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handel, an dem auch französische Colonien stark betheiligt sind, einen bedeutenden Aufschwung ersahren würde. Recht sinnreich find einige Erfindungen, die den Fesselballon zum Ausgangspunkt nehmen. Ein solcher Ballon soll belagerte Städte oder Feindeslager mit Geschossen überschütten. An seinem Seil sollen beständig kleinere Ballons auf- und abklettern, die dem Hauptballon neuen Schießvorrath zutragen. Ein Erfinder ersetzt die Brücken durch Seile, die mittels einer Kugel durch eine Kanone über den zu überbrückenden Fluß hinweg nach dem anderen Ufer geschossen werden. Zehn oder zwölf solcher Seile neben einander würden einen sicheren Brückensteg abgeben. Ein Anderer macht die Spione unnöihig, indem er über den Feind eigenartige Hohlkugeln schießt, die an einer Leine festgehalten werden. An ihrem Ziel angelangt, öffnet die Hohlkugel eine Klappe, die eine lichtempfindliche Platte enthüllt, und entfaltet einen Fallschirm. Langsam . Mn neuen, bisher wemg oeooacm«». - - - - - , ■
m°d-rschwede°d' nimmt die klug- ein AchE d-r | &
। feindlichen Stellung auf, schließt ihre Klappe und kehrt an der Leine an ihren Ausgangspunkt zurück, wo man dann durch sie alles Nöthige über den Feind erfährt. Ein Mann
i schlägt vor, Fi'ch: zu zähmen und sie abzurichten, daß sie Torpedos unter feindliche Schiffe tragen und diese auffliegen lassen. Em Anderer hat eine merkwürdige Vermendung der Hunde ausgesonnen. Die Thiere werden auf die deutsche Uniform abgerichtet. Im Felde erhalten sie am Schwanz I ob^tunflen mm wen, ^"^^a's möglich'den Schotten und
einen raucherzeugenden Stoff, am Kopse zwei Revolver, die I Trockenheit,.sie mewen.oay i. h,«,r nl8 in kaltnasien
I mit ihren Kiefern verbunden sind, und werden gegen die
— Schutzmittel gegen die Erdflöhe. Mit künstlichen Mitteln und Fangapparaten ist im Allgemeinen gegendie -
Heerungen der Erdflöhe nicht viel auszurichten, zumal auch Muhe und Kosten bann meist nicht lohnen, aber einen gioßen Feind Haden sie in der Natur selbst, nämlich im Wasser und n der Feuchtigkeit. Dic Erdflöhe brauchen zu ihrem Gedeihen, wie aufgestellte Be-
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Verkehr, Land- «nd VoUrrvivthfchaft.
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Linsen 00,00, Wicken X 00,00, Sein JL 00,00, Kartoffeln 0,00, Samen >>L 18,40.______
_ qUf BekLmvfung deS Getreide» bez. des Hafer» MißwachscS. Der Leiter des .Instituts sür und Pflanzenschutz" in Berlin Jnoal
Prof. Dr. Frank, beabsichtigt, die Ursachen des in den letzten ^ayren häufiger vorgekommmen Mißraihens bes HaferS zu er , ersucht deshalb um Einsendung kranker Pfl^nzen.woiolchesiLz fl oaten. Er macht ferner bekannt, baß n verschiedenen TheiUn der Provinz Pommern und Brandenburg sowohl Weizen wie Roggen --- ----- bisher wenig beobachteten Pilzen befallen worden sind,
'"Pflauintn verkauft von
,ietztele werden Endlich, warum Ie mit anbertm len Orten gegrinst. Ztg. io» iämmtlidjeu itltf/tiin unb rsaotmlung
-
e W Mrich ie Abgeordneten völlstadi, Erk- igten Gemeinden : am Erscheinen ) Postverwalter Vorschlag durch : viel für das agSabgeordneter > wies an einer ; die Regierung )er Gesetzeskraft L Wad) diesem n unb fei über er zu führen. ,Füszruu^ über
n hier aus ein inten erforderlich deS Herrn Erk en keinen rechten if und trug zur viel bei. Die ang: die beiden riedberg dürsten etrennt, sondern ) gebaut werden, im ausgesprochen fte und höchsten oift und Uneinig» Meprotokollirt t. soll zur W d (SegtnfnW t nur auf unab» edanken vertrat >ße AnM von >sen der anderen cecht würde, soll
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— AftieAMmwä der Baustile oder Lehre bet architectont- schen Stilatten von Dr. Eb. °. Socken. Elfte Auflage Mit 103 in den Text gedruckten Abbildungen. In Crtgtnal.&inenbanb 2 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Auch der vorliegende Katechismus der Baustile hat die schon öfters an den Weber schen Katechismen hervorgehobenen guten Eigenschaften. Bei einer überaus anMnebmen Kürze, welche die verschiedenen Stilformen von der HÄ bis zur Gegenwart in ihren wesentlichsten Merkmalen erkennen läßt bietet bas Buch mit seinen über 100 Abbildungen doch n^ck^nes und lares Bild von der Entwickelung des Bauwesens und damit zugleich ein sehr werthvolles Bild der culturgeschichtlichen Entwickelung der Völker.
gläferntn unb d-rgl-!4-n Fl-chm. PrII- M-un '°-b-rt Kit kraft und verhindert auch die Zerfetzmig des Kitte». AUgemem sind d°- B-standtheile: 4 Theile Gummi, 3Theile Stärke unb 1 Theil
bie^5?feeunb öebeibcn in ußenfreienSauren besser als in kattnassen erben gegen ote i Sommern Man kann sehen, daß meistens bineniken Tflauen, , von eine-r sie welche unter Baumen ober sonstim Scha"enstehn°°n erBr " 1 becruna verschont bleiben, während alle frühzeitigen Puanz«»',
welche der Sonne ausgesetzt sind, vollständig l^sressen werden, wenn man sich nicht die Mühe giebt, sie -in^e Wochen lang mit Tannenreis zu bedecken. Beim gärtnerischen Betriebe liegen h die Derhältniss« noch derartig, daß man die nochtge ^udjtiftkU »ÄSt taÄ
Tauben- ober Pferbemist ober kalkhaltigem Chauffeestaub, ZiegeD mehl u. s. w. etwas geschützt, nur müssen bsise StreumMel dann erneuert werben, wenn sie der Regen abgewaschen hat. Auch ist e ratsam, bas Bestreuen nach bem Morgenthau, einem Negen ober nach bem Begießen ber Pflanzen vorzunehmen. Am meisten haben im Uebrigen stets bie keimenben zarten Pflanzen von Erdflöhen i ... {pthen also ist auch in dieser Zeit am meisten auf den Schutz | gegen Erdflöhe in Gärten und Feldern, zumal auf Kohlfeldern unb ! Oclfeldern, zu sehen.__
Ipitlplau 6et Bereinigten frankfurter XtaittkeaUr
Opernhaus.
Dienstag den 7. August: Martha. Mittwoch den 8 August: Tannhäuser. Donnerstag den 9. August: Trompeter von Säkkingen. Freitag den 10. August: Flick und Flock. Samstag denn. August: Bajazzo. Cavalleria rusticana. Sonntag den 12. August: Hansel und Gr-thel Coppelia /l. und 2. Act). Montag den 13. August: Flick und Flock.
I DchauspiethauS.
Dienstag den 7. August: A basso porto (Am unteren .Hafen). Mittwoch den 8. August: Die Karlsschuler Donnerstag den 9. August: Eharleys Tante. Vorher: Niobe. Freitag | den 10. August: Lachende Erben. Samstag den 11. August: Madame Sans-Göne. Sonntag den 12. August: Der Rieg- I nitzer Bote. Montag den 13. August: Der Niegnitzer Bote.
lveramtt«ach«ng.
Lufschrisi b er Postsendu»-en.
Par Sicherung schneller Beförderung nnd vestellunL b<r Postsendungen müssen auf denselben Empfänger und BestimmungS- ott so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wirb. Dabei find namentlich folgende Punkte zu beachtm:
1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in ber Aufschrift die Wohnung deS Empfängers möglichst genau anzugrben. Auch ist eS von Wichtigkeit, daß die WohnungSangabe ftdt an derselben Stelle der Aufschrist, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge,
2. Auf den nach Berlin bestimmten Smdungen ist, außer der Wohnung deS Empfängers, der Postbe-irk (0^ 1L, NO. «.)> to welchem die Wohnung fich befindet, hinter der OrtBbc- zeichnung »Berlin^ zu vermerken.
3. Gibt eS mit dem Bestimmungsorte gleich oder äbnlick lautende Postorte, so ist bem Ortsnamen eine zusätzlich? Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für bie Ortsnamen im Postoerkehr als maßgebenb anzusehen find, ergibt sich aul bem „Derzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Post- orte^, das -um Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder ReichS-Postanstalt bezogen werben kann.
4. Wenn der im Retchs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zw« mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht all allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch bei Näheren zu bezeichnen. Zu berartigen Bezeichnungen eignet fich bie Angabe des Staates und bei größeren Staaten del polfttschen Bezirks (Provinz, Regierungsbe-irk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, ober auch bie Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) kJ, ober von Gebirgen f(Harz), (Riesmaebirge) rc.) Nicht minder find zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) ic.1 für den Zweck geeignet.
5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer bem eigentlichen Bestimmungsorte noch biejenige Postanstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. bie Abholung erfolgen soll.
6. Wenn ber Bestimmungsort einer Sendung in einem fremde« Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten »u rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch dal betreffenbe Land bez. ber Landestheil auf ber Sendung anzugeben.
Die Beachtung dieser Puntte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Leberkunst der Sendungm an den Empfänaer wesentlich beitragen, und eS liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften ber Smdungen hiernach genau anzuferltgen.
Temperatur der Lahn und der Lust
nach Reaumur gemessm am 6. August, zwischen 11 unb 12 Uhr: Wasser 15«/,, Lust 20o.
Rübsamen'sche Badeanstalt.


