dürfte diese Mittheilung nirgends aufgefaßt werden — eher als eine Bestätigung der erwähnten Gerüchte."
BadKisfiugeu, 2. Juni. DerPrinzregent Luitpold ist heute Vormittag 11 Uhr hier eingetroffen und wurde am Bahnhof, wo mehrere Vereine Aufstellung genommen hatten, von den Spitzen der Clvil- und Militärbehörden empfangen. Hierauf besichtigte der Prinzregent die festlich geschmückte Stadt und das Bad. Der Prinzregent Luitpold nahm das Dejeuner bei der Königin-Wittwe Maria von Hannover ein und reifte um 23/4 Uhr wieder ab.
Kiel, 2. Juni. In der gestern hier abgehaltenen Versammlung der Werftarbeiter kam die Antwort des Reichsmarineamts auf die Petition wegen der Arbeiter- entlassung zur Verlesung. Die Antwort lautet, es sei keine Arbeit vorhanden, weil der Reichstag keine Gelder bewilligt habe. Die Versammlung nahm eine Resolution an, in der der Bescheid des Marineamtes mißbilligt und Beschwerde beim Reichskanzleramt erhoben wird.
Arrsland.
Prag, 2. Juni. Gestern Abend wurde ein Bursche bei dem Versuche, eine schwarzgelbe doppelsprachige Straßen- rafel zu beschmutzen, von zwei Wachleuten ertappt. Der Bursche floh und wurde ergriffen. Eine große Menschenmenge, die sich angesammelt hatte, warf Steine, Flaschen und Gläser nach den Wachleuten und entriß ihnen den Verhafteten. Die Menge wurde durch herbeieilende Polizei auseinander- getriebcn. eine Frau wurde verhaftet.
Budapest, 2. Juni. Dem Grafen Khuen-Hödervury ist es bisher nicht gelungen, ein neues Cab in et zu bilden. Graf Stephan Tisza und andere Persönlichkeiten lehnten die Uebernahme eines Portefeuilles ab. — Heute Abend findet ein Fackelzug zu Ehren Wekerles statt.
Myslowitz, 2. Juni. Heute find hier drei neue Fälle astatischer Cholera vorgekommen. Ein vierjähriges Kind ist an der Seuche gestorben.
Paris, 2. Juni. Die Kammer wählte in ihrer heutigen Sitzung Casimir Peri er mit 229 Stimmen zum Prä- fidenten. Bourgeois erhielt 187, Meline 30 Stimmen.
Paris, 2. Juni. Verschiedene Blätter bringen Telegramme aus Rom, wonach in voriger Nacht wieder eine Dynamit-Explosion in der Vorstadt Ponti di Castello statrgefunden hat. Mehrere Haussuchungen, die in den letzten Tagen vorgenommen wurden, verliefen ganz resultatlos. Alle öffentlichen Gebäude befinden sich unter starkem militärischem Schutz.
Belgrad, 2. Juni. König Alexander hat heute persönlich dem deutschen Gesandten in Belgrad, v. Waeckergotter, den Großcordon des Takova-Ordens überreicht.
Sofia, 2. Juni. Der Minister des Aeußeren hat die diplomatischen Agenten der bulgarischen Regierung im Auslande beauftragt, den amtlichen Stellen und diplomatischen Corps mitzutheilen, daß durch den Ministerwechsel keinerlei Aenderung in der äußeren Politik Bulgariens hervorgerufen werden würde.
Sofia, 2. Juni. Der gestrige Abend ist ruhig verlaufen,- kleine Ansammlungen wurden leicht zerstreut. Das Haus Stambulow war mit einem Militärcordon umgeben, der aber später zurückgezogen wurde. Heute früh wurde eine Proklamation des Fürsten verkündet. Für Auslands-Depeschen wurde die Censur em,geführt.
Madrid, 2. Juni. Der Abgeordnete Aquilla brachte gestern einen Gesetzentwurf, betreffend Abschaffung der Stiergefcchte, ein. Die Vorlage hat wenig Aussicht auf Annahme.
Warschau, 2. Juni. Die russische Regierung beabsichtigt, mittelst besonderer Fonds den russischen Adel zu veranlassen, nach dem Vorbilde der preußischen Colonisation in Posen Güterankäufe in den Weichselgouvernements zu machen. Unter der polnischen Bevölkerung erregt diese Absicht tiefe Verstimmung.
Neueste
Wolffs telegraphisches Correspondenz- Bureau.
Paris, 3. Juni. Die So eia list en verzichteten infolge der Rathschläge der socialistischen Deputirtcn darauf, sich heute nach dem Kirchhofe Peie Lachaise zu begeben, um Kränze auf die Gräber der im Jahre 1871 Erschossenen zu legen. Sie versuchten, rothe Kränze tragend, sich im Zuge nach dem Faubourg du Temple zu begeben, um dort eine Versammlung abzuhalten. Die Polizei verhinderte die Bildung eines Zuges und ließ nur die Träger von Kränzen passiren. Bis 5 Uhr war es zu keinem Zwischenfalle gekommen.
Petersburg, 3. Juni. Vom 13. bis 19. Mai sind in Warschau 19 Erkrankungen an Cholera und 13 Todesfälle vorgekommen. Vom 20. bis 26. Mai erkrankten, bezw. starben in den Gouvernements Warschau 13, bezw. 9, Kowno 6, bezw. 2, Petrikau 1, bezw. 1, Radom 12, bezw. 7 Personen. In dem Gouvernement Plozk erkrankten vom 13. bis 19. Mai 27 und starben 18 Personen, in Podolien sind vom 16. bis 23. Mai 2 Erkrankungen vorgekommen.
Berlin, 4. Juni. Das Befinden des Kaisers ist nach Ausspruch der Aerzte befriedigend. Der Heilungsprozeß verläuft normal. Der Verband wurde durch Bergmann und Leuthold gewechselt, wobei die Wunde sich gut verklebt zeigte. In etwa drei Tagen ist völlige Heilung sicher zu erwarten, daher wird außer heute im „Reichsanzeiger" kein Bulletin weiter ausgegeben.
Localer und provinzieller.
Gießen, den 4. Juni 1894.
** Omnibus - Gesellschaft. Verflossenen Samstag Abend constituirte sich in der in der Restauration Feidel stattgehabten Versammlung die „Gießener Omnibus
Gesellschaft, Eingetr. Genoffenschaft mit beschränkter Haftpflicht". Nachdem das Statut durchberathen, sowie von den Grundideen der Geschäftsführung Kenntniß gegeben wurde, schritt man zur Wahl des Vorstandes und Aufsichtsrathes. Gewählt wurden als Vorstand die Herren Ed. Hanau und Jean Kirch (ein drittes Vorstandsmitglied wird von Seiten des Stadtvorstandes bestellt), als Mitglieder des Aufsichtsraths sind gewählt die Herren L. Flett, Rechtsanwalt Grünewald, Oeconom Kitz, Bankier Heichelheim und Schmiedemeister Becker. — Mit den weiteren Vorarbeiten soll nunmehr energisch vorgegangen werden, sodaß die Inbetriebsetzung in nicht allzuferner Zeit stattfinden könnte. Aus dem vorläufigen Betriebsplan dürste zu erwähnen sein, daß vom Depot an der Marburgerstraße alle 20 Minuten ein Wagen seinen Weg durch die Stadt bis zum Bahnhof nehmen wird und zwar von Morgens 620 an bis Abends 920. — Haltestellen werden ziemlich zahlreich eingerichtet und kann nur an solchen das Einsteigen erfolgen. Der Fahrpreis für die Person beträgt einheitlich 10 Pfg.
’* Ein Riesen Koruhalm, in der stattlichen Länge von 2 Mtr. 40 Ctm., welcher in der Gemarkung Wieseck gewachsen ist, wurde uns heute übersandt.
** Unfall. Vorigen Samstag fiel von einem Neubau in der Ostanlage ein Dachdecker von hier. Derselbe schlug zuerst auf eine Gerüststange, welche brach und dann auf aufgeschütteten Grund. Außer einigen Arm- und Kopfwunden trug derselbe schwere innere Verletzungen davon.
** Schlägereien. In einer Wirthschaft am Krofdorferweg geriethen gestern Abend zwei Arbeiter in Streit, wobei einer dem anderen mit einem Bierglase mehrere Wunden am Kopfe beibrachte, so daß dieselben von einem Heilgehülfen verbunden werden mußten. — In der verflossenen Nacht geriethen in der Neustadt zwei Arbeiter in Streit, wobei es ebenfalls blutige Köpfe absetzte- außerdem kam eine Rauferei in der Marburgerstraße und eine solche auf dem Oswaldsgarten vor. In allen Fällen wurden Anzeigen erhoben.
4- Lich, 3. Juni. Bei der gestern hier stattgefundenen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Beigeordnete Herr Christian Heller II. zum Bürgermeister mit 207 Stimmen gewählt. Die beiden anderen Candidaten erhielten 99 bezw. 88 Stimmen.
+ Büdingen, 2. Juni. Heute Nachmittag ist hier während eines Gewitters eine aus dem Felde heimkehrende Frau infolge eines starken Donnerschlags sehr heftig erschrocken, so daß sie auf der Straße zusammensank und gleich darauf verschied- ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein Ende gemacht.
-1. Södel i. d. W., 3. Juni. Die Kirschenernte hat auch bei uns begonnen und liefert sehr befriedigende Erträge. Die umliegenden Orte produeiren ebenfalls Kirschen, welche durch das jetzt eingetretene Wetter und den vorausgegangenen warmen Regen rasch der Reife entgegen gehen. Im Kleinverkaufe wird das Pfund zu 20 Pfennigen abgegeben.
Mainz, 1. Juni. Von einem traurigen Schicksal wurde ein junger Mann und dessen in Amerika wohnende Familie heimgesucht. Vor Jahren wanderte eine Familie aus Braunschweig nach Amerika aus, wo die Familie großartigen Fabrikbetrieb besitzt und, wie man zu sagen pflegt, zu den grundreichen Leuten gehört. Der Sohn der Familie Hugo Edling, der in Deutschland geboren war, wollte seine deutsche Nationalität nicht aufgeben und so kam dieser vor zwei Jahren nach Deutschland, um seiner Militärpflicht Genüge zu leisten, damit er jederzeit wieder ungehindert nach Deutschland zurückkehren könne. Der junge Mann, von seinen Eltern verschwenderisch mit Geldmitteln versorgt, trat in Braunschweig bei einem Husaren-Regirnent in Dienst und konnte sich und seinen unbemittelteren Kameraden vermöge der nie versiechenden Quelle seines Geldes das Soldatenleben so angenehm als möglich machen. Doch der Besitz des vielen Geldes ließ ihn tollkühne Streiche aussühren, die mit der militärischen Disciplin im Widerspruch standen und eines Tages wurde er vom Kriegsgericht zu einer längeren Festungsstrafe verurtheilt und nach Verbüßung derselben der Arbeiter- abtheilung zugetheilt, die gegenwärtig auf dem Fort Bühler bei Erbenheim interniert ist. Dem jungen Manne schmeckte nun dies Leben nicht und eines Tages suchte er von dem Fort zu entfliehen. Der Ausreißer war aber mit den Verhältnissen des Forts nicht vertraut, er stürzte bei seiner Flucht eine Böschung hinab und zog sich eine schwere Verletzung zu- zwei Tage später wurde er vollständig entkräftet aufgefunden und zur weiteren Behandlung in das Militärlazareth verbracht. Die Familie des Verunglücken wurde von der Militärbehörde sofort von dem Vorfälle in KenNtniß gesetzt. Für den Schwerverletzten gab es keine Rettung mehr und am Montag starb er in dem Militärlazareth. Die in Amerika wohnenden Eltern, von dem Todesfall verständigt, ordneten die Ueber- führung der Leiche ihres als Arbeitssoldat in dem Mainzer Militärlazareth verstorbenen Sohnes nach Amerika an, die Leiche wurde in einem für solche Reisen nothwendigen Verschlußsarg aufgebahrt und wird sich ein hiesiger Geschäftsmann als nothwendiger Begleiter mit der Leiche nach Amerika begeben. Gestern Nachmittag konnte man einen Trauerwagen-Zug wahrnehmen- eine größere Anzahl Arbeitssoldaten, jeder derselben einen prächtigen Kranz tragend, waren unter der Eskorte eines Unteroffiziers nach dem Friedhof gegangen, um ihrem verstorbenen Kameraden die letzte Ehre zu erweisen. Sobald die Formalitäten beendet, wird der Transport des Verstorbenen stattfinden.
△ Mainz, 3. Juni. Für den Mainzer Weinhandel tritt mit dem 1. August eine große Erleichterung ein, nämlich die Befreiung von dem städtischen Octroi für die hier ein- gelagerten aber später wieder nach auswärts zur Versendung kommenden Weine. Seither mußte auch für den hier ein- geführten, aber nicht in Mainz consumirten Wein das städtische
Octroi entrichtet werden, was gegenüber der Coneurrenz ber Nachbarstädte, die kein Octroi auf Wein erheben, für den hiesigen Weinhandel eine sehr drückende Last war. Da der Einnahmeausfall durch diese SDctroibefreiung ein ziemlich beträchtlicher, so bedurfte es einer sehr langjährigen rührigen Agitation, bis sich die städtische Verwaltung zu dieser Neuerung entschließen wollte. — In einem Hirtenbrief bittet der hiesige Bischof vr. Haffner um Beiträge, um die von Bischof- Ketteler in Groß-Zimmern gegründete Schule für verlassene Kinder den großen Bedürfnissen entsprechend erweitern zu können.
△ Vom Rhein, 3. Juni. Der allen Rheinreisenden wohlbekannte „alte Fleck", der langjährige vorzügliche Restaurateur des Salonbootes „Wilhelm Kaiser und Königs ist bei der gestrigen Bergfahrt in einem Alter von 74 Jahren gestorben. Da die Schnellschiffe nur an einzelnen Stationen anlegen, so wurde die Leiche mit nach Mainz genommen, von wo sie bei der nächsten Thalfahrt zur Beerdigung nach Köln verbracht wurde. Zwei Söhne des „alten Fleck" sind ebenfalls Dampfschiffsrestaurateure, wovon der eine schon feit Jahren did Restauration auf dem obengenannten Salonschiff in bekannter trefflicher Weise leitet.________________________
Vermischtes.
* Berlin, 2. Juni. Ans Nahrungssorgen haben heute Nacht der Malermeister Seegert und seine Frau erst ihre 4 Kinder und dann sich selbst vergiftet resp. erdrosselt. Die „Köln. Ztg." erfährt über den Fall folgendes Nähere: In der großen Hamburgerstraße 7 wohnte im zweiten Stockwerk des Hauses der 48jährige Malermeister Karl Seeger mit seiner um zwei Jahre jüngeren Frau Elisabeth, geborene Karbe. Sie haben vier Kinder: den 16jährigen Hermann, den 12jährigen Bruno, den 10jährigen Martin, die 7jährige ■ Charlotte. Seeger, eine im Hamburgerstraßen-Viertel hoch» ■ geachtete Persönlichkeit — so war derselbe Vorstandsmitglied । des Handwerkeroereins in der Sophienstraße — hatte Arbeiten auf Bauten übernommen und er nährte sich, wenngleich ohne ! Vermögen, doch ziemlich aoständig, bis er in letzter Zeit mehrfach mit seinen Hypotheken auf schwindelhafte Neubauten, die in Concurs gingen, ausfiel. So trat das Elend an die Familie heran und in den letzten Wochen mußte S. mit seinen Angehörigen selbst das Nöthigste entbehren. Gewissenhaft bemühte er sich, seine Gläubiger zu befriedigen, aber obwohl die Familie sich aufs Aeußerste einschränkte, gerieth S. immer mehr in Schulden, derentwegen er jetzt verklagt war. Das Unheil war bereits vollstreckbar, das Mobiliar gepfändet. Hierzu kam, daß S. am heutigen Löhnungstage seine 26 Arbeiter — früher hatte er deren bis 60 —, die auf drei Bauten beschäftigt sind, nicht mehr befriedigen konnte. Gestern hatten Seeger und dessen Frau nochmals den Versuch gemacht, von ihren ausstehenden bedeutenden Forderungen etwas einzuziehen, doch scheinen die Bemühungen beider vergeblich gewesen zu fein. Es scheint, daß der Malermeister das Elend nicht mehr hat ertragen können und daß die ©einigen nach dem Vorschläge des Vaters freiwillig mit demselben in den Tod gegangen sind. Heute Morgen um 6 Uhr bot die Wohnstube der Familie ein entsetzliches Bild dar- Auf dem Sopha saß der 16jährige Hermann tobt mit durchschnittenen Pulsadern, neben ihm, den Sohn umschlungen haltend, Frau Seeger als Leiche. Zu den Füßen der Mutter die 7jährige Charlotte. In einem Bett waren Bruno und Martin brüderlich vereint in den Tod gegangen, während der Vater sich an einem Thürpfosten aufgehängt hatte. In einem Weinglase befanden sich Spuren eines weißen Pulvers. Man fand auch einen Brief an die Arbeiter, welcher ungefähr folgendermaßen lautet: „Ich bitte um Verzeihung für das, was ich heute gethan, ober ich konnte nicht mehr weiter kommen, ohne zu betrügen, wie ich betrogen worden bin. Karl Seeger."
* Bevorzugung. A.: Können Sie mir zwanzig Mark leihen? B.: Ich leihe grundsätzlich kein Geld mehr aus- ich habe zu böse Erfahrungen gemacht! A.: Dann lassen Sie mich der Letzte sein, der etwas von Ihnen bekommt. B.: De? Letzte, der etwas von mir bekommt? Nein, dazu sind wir denn doch zu lange befreundet — Sie sollen der Erste sein, der nichts bekommt!
Verkehr, Land- und Volksrvirthichaft.
«rünberg, 2. Juni. Fruchtpreise. Welzen JL. 14 24,. Korn 14,10, Gerste JL 00.00, Hafer JL 15,26, Eibsen JL 00,00, Linsen 00,00, Wicken 00,00, Lew JL 00.00, Kartoffeln JL 3.20, Samen 00,00.
— Pommersche Hypothekeit-Actien-Lank. Wie aus dem Jnseratenihetle unterer heungen Zeitung ersichtlich, melden die am 1. Juli er. fälligen Pfandbrief-Coupons bereits vom 15. Juni er. ah eilig löst. __________
rpttlpla« ötr vereinigten AiMksurter LtaMheattt
Opernhau».
Dienstag den 5. Juni: Mignon. Mittwoch den 6. Juni: Hänsel und Gretel. Puppenfee. Donnerstag den 7. Juni: 9torma. Freitag den 8. Juni geschlossen. Samstag den 9. Juni: Die Medici. Sonntag den 10. Juni: Die Jüdin.
Schauspielhaus.
Dienstag den 5. Juni: Madame Sans-Göne. Mittwoch den 6. Juni: Grille. Donnerstag den 7. Juni: Madame Sans-Gone. Freitag den 8. Juni: A santa Lucia. Hierauf: A basso porto. Samstag den 9. Juni: Der Misanthrop. Vorher: Jugendliebe. Sonntag den 10 Juni: Niobe. Hierauf: Cbarleys Tante. Montag den 11. Juni: Lachende Erben.
Ca. 6000 Stück Seidenstoffe - ab eigene« Fabrik — schwarze, weitze u. sarbige o. 75 Pf. bis Mk. 18.66 pr. Meter — glatt, gestreift, karriert, gemufftrt, Damaste rc. (circa 240 oersch. Qual, und 2000 versch Farben, Dessins re) W Porto- und steuerfrei inS HauSN Catalog und Muster umgehend- [122 G, Hennebergs Seiden-Fabrik (k. u k. hoa.), Zürich.
Temperatur der Lahn und der Luft
nach Reaumur gemessen am 4. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr:
Wasser 14Va, Lust 19».
Rubsamen'fche Badeanstalt.


