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Amts- und Anzeigeblatt für d«n Kreis Sieben.
chrattsöeikage: Hießener Kamikienökätter.
■ ■nahmt eo* Anzeigen ju der Nachmittag» für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Börm. 10 Uhr.
Tllt »nnoncen-Bureaur des In« und Auslände« nehm« Anzeigen für den „Gießener «nzetger- entgege».
Cae*fc* und jprwhutette».
W. Ober-WidderShei», 27. März. Die Eisenbahnange- legenheit Nidda —Echzell-Friedberg Hal nun auch unsere Gemeinde und die umliegenden Orle in Bewegung gebracht; unser Herr Bürgermeister berief eine Versammlung auf den gestrigen Tag hierher und diese war zahlreich an» Nidda, Unterwiddersdeim, Steinheim, Rodheim, Echzell, Bingenheim, Gettenau und anderen Orten besucht. Da Ihre Zeitung über den Anschluß Echzell —Salzhausen Nidda, für den sich die Reichelsheimer Versammlung aussprach, berichtet hat, möge es gestattet sein, auch unsere Gründe für den Anschluß in OberwidderShetm vorzuführen. Zuerst ist eS nicht z» bestreiten, daß der Bau hierher viel weniger kostspielig ist, als über Salzhausen nach Nidda. In letzterem Falle must ein Höhenzug durchschnitten, vielleicht ein Tunnel gebaut und ein ttefeS Thal überbrückt werden, sonst kann man nicht nach dem hochgelegenen Bahnhof nach Nidda gelangen. Diese Bauten kosten vielleicht daS Zehnfache (ungefähr 700 000 bis 800 000 Mark) wie bei uns, wo nur ganz geringe Boden- erhebungen vorkommen. Dann will die Gemeinde Ober« Wlddersheim das Bahngelände in ihrer Gemarkung umsonst geben. Auch UnterwidderSheim will etwas thun, es verliert aber viele Obstbäume durch die Bahnlinie. Endlich liegen viel mehr Ortschaften: Steinheim, Rodheim, Rabertshausen, Langd bei dem Anschlust'e in unserer Gemarkung, als bet der Führung über Salzhausen und zuletzt darf nicht vergesse« werden, daß der hiesige Anschluß näher bei Gießen liegt, als derjenige von Nidda, wo noch eine gute Wegstrecke vo« Gießen abwärts nach Süden gefahren werden muß, bis die Hauptlinie Gießen-Gelnhausen erreicht wird. Jedenfalls sprechen für unser Project grade so viele Gründe, wie für Salzhausen — Nidda. Wir wollen daher die Hände nicht in den Schooß legen, sondern käftig dafür wirken, daß die Linie Nidda-Echzell bei unS zur Einmündung gelangt.
Darmstadt, 31. März. Die Stadtverordneten- Versammlung beschloß lt. „D. T." in thr» gestrigen nicht-öffentlichen Sitzung einen Eredit von 27 000 M. für die Veranstaltungen anläßlich der Vermählung des Groß- Herzogs zu gewähren.
Mai»,, 30. März. Gemäß Aufforderung deS Herrn Bürgermeisters Dr. Gaßner haben feit einigen Tagen sämmtliche Schutzleute und deren Vorgesetzten i» StadthauSsaal zu erscheinen, um über ihre Pflichten und Rechte seine Ansicht zu vernehmen. Wie er als Beamter der Stadt seine Pflicht thuri^ würde, so erwarte er ein gleiches von ihnen und werde sie, wenn nöthig, zu schützen wissen. In Bezug auf den Verkehr mit dem Publikum weist der Herr Bürgermeister darauf hin, daß man demselben stets in höflicher Weise entgegeukommen, und daß der Schutzmann nicht sofort ein Protocoll machen, sondern immer erst bei gegebenem Anlaß das Publikum verwarnen möge. Damit würde mehr erzielt, al» wenn sofort eine Anzeige gemacht würde. 3-
und den altpreußischen Provinzen streifte. Dann unternahm der Altreichskanzler gewissermaßen eine Rechtfertigung seiner bisherigen Bekämpfung des „neuen EurseS". Er betonte, eS sei keineswegs unvereinbar mit einer aufrichtigen monarchistischen Gesinnung, wenn Kritik und Verwahrung gegen RegterungSmaßnahmen eingelegt würden, die man nicht billigen könne, im Gegentheil, auf diesem Wege würde tute ehrliche monarchistische Gesinnung nur Förderung sinden. Fürst Bismarck bezeichnete eS als für die Beziehungen de» Bürgers zum Monarchen nützlich und kläre ib, wenn eine solche Kritik durch das Parlament und die Preffe auSgeübt werde- er habe zu Beginn feiner amtlichen Zeit gegen da» Uebergcwicht dieser SlellungSnahme von Presse und Parlament zu kämpfen gehabt. Nun habe er inzwischen da» sem'ge gethan, um das Mißverhältniß auszugleichen, vielleicht etwa» zu wirksam nach der andern Seite hin, tndeffen, von »hm sei dem monarchischen Reiter in den Sattel geholfen worden und da sei wohl die Hilfe im Eindrücke deS Kampfe» zu lebhaft gewesen. Schließlich erklärte e» der Altreichskanzler als die Hauptsache, daß die Deutsche« in monarchischer und patriotischer Gesinnung einig blieben.
— Daß Handelsprovisorium zwischen Deutschland und Spanien ist bis zum lb. Mai verlängert worden. Diese Fristverlängerung war nolhwendig, weil die Zustimmung der Cortes zum deutsch-spanischen Handelsverträge noch immer auSsteht. Doch gilt eine Mehrheit in den CorteS für den Vertrag als durchaus gesichert.
Amtlicher Theil.
Gießen, am 17. März 1894. 8etr: Frühjahrs - Controlversammlungen.
Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen
«* die Wrosih. Bürgermeistereien des Kreises.
Nachstehende Bekanntmachuna wollen Sie auf ortsübliche Vnje zur öffentlichen Kenntniß bringen lasten.
v. Gagern.
D. 3* Lollar
am 12. April 1894 neben dem Bahnhofsgebäude für die Bewohner von Allendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Großen- Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., Trohe, Wieseck.
1. Appell Vormittags 9 Uhr.
Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr I. Aufgebots, Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen.
2. Appell Vormittags 10 Uhr 30 Minuten.
Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen.
3. Appell Nachmittags 2 Uhr.
Ersatz-Reservisten.
E. Zu Grünberg
am 13. April 1894 an der Kirche für die Bewohner von Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg mit der Dickelsmühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle, Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmühle, Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermühle, Kestelbach mit der Rabenau'fchen Papiermühle, Lauter mit der Arztmühle, Bing- I mühle, Georgenhammer, Strelles - Mühle und Walk-Mühle, I Lindenstruth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmidtmühle, Reitzenmühle und Ziegelhütte, Lumda (Groß- und Klein-), Odenhausen mit Appenbörnerhof, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, RüddingShausen, Saasen mit Bollnbach, VeitSberg und Wirrberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain mit Hainerhof, Wmnerod.
1. Appell Vormittags 9 Uhr.
Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr I. Aufgebots, Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden ent- lastenen Mannschaften aller Waffen.
2. Appell Vormittags 11 Uhr.
Wehrleute I Aufgebots aller Waffen und Ersatz-Reser- visten. ______________
Befreiungsgesuche sind bis längstens 8 Tage vor dem Appell auf dem Dienstwege durch das Hauptmeldeamt einzu- reichen und müssen durch die Bürgermeisterei beglaubigt sein, werden aber nur im dringendsten Rothfalle genehmigt.
Wehrleute der Infanterie, Jäger, Pioniere, Eisenbahn- und Lustschiffertruppen, des unberittenen Trains, der unberittenen Feld-, sowie der Futz-Artillerie. ferner zum Sanitätspersonal Gehörige, sowie die Ersatz-Reservisten haben diesmal ausnahmsweise überhaupt feiet Aussicht aus Befreiung.
Die Leute treten in bürgerlicher Kleidung an. Stöcke, Schirme, Pfeifen und Cigarren sind vorher wegzulegen.
Die Militärpapiere (Paß und Führungszeugniß) müssen zur Stelle sein.
Sämmtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Controltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgesetz.
Gießen, den 12. März 1894.
Grobherzogliches Bezirks-Commando.
Für den dienst!, abw. Bez.-Commandeur Beck,
Premierlieutenant und Adjutant.
Deutscher Reich.
Berlin, 31. März. In Stuttgart findet am Donnerstag die feierliche Vermählung des Prinzen Johann Georg von Sachsen mit der Herzogin Maria Isabella von Württemberg im Beisein zahlreicher Fürstlichkeiten statt. Im sächsischen, wie im württembergischen Volke begrüßt man mit inniger Genugthuung diese Verbindung zwischen den Häusern Wettin und Württemberg und darum wird sich die DermählungSfeier am Stuttgarter Hofe unter den herzlichsten Glück- und Segenswünschen der beiderseitigen Völker für baß Wohlergehen deS jungen hochfürstlichen Paares vollziehen.
— Vom Fürsten Bismarck liegt wieder eine be rnerkenSwerthe rednerifye Kundgebung vor. Ihren äußerlichen Anlaß bildete der Empfang einer Anzahl Düsseldorfer Herren durch den Fürsten; dieselben überreichten dem Altreichskanzler eine Adresse, in welcher die Stiftung eines den Namen deS Fürsten Bismarck tragenden Rettungsbootes für Norderney Seiten« eine« „Bismarck Stammtisches" in Düsseldorf rnir- getheilt wird. Der Fürst hielt hierbei eine längere Rede, in welcher er aus seinen Aufenthalt aus Norderney hinwieS und weiter die historischen Beziehungen zwischen dem Rheinland
Bekanntmachung.
Bei den diesjährigen Frühjahrs Controlversammluuge« un Kreise Gießen haben zu erscheinen alle zum Hauptmeldeamt Hießen gehörigen:
1) Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr I. Aufgebots.
2) Reservisten, sowie zur Dispofitton der Truppentheile und der Ersatz-Behörden Entlaffenen.
3) Wehrleute I. Aufgebots, die vom 1. Oktober 1881 ab eingestellt worden.
4) Ersatz-Reservisten, geübte und nicht geübte.
Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher 3eit die 4ontrolpflichtigen anzutreten haben:
A. Zu Gietzen
-in Oswalds Garten für die Bewohner von Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg und Herrnwald, Heuchel- h«n, Klein-Linden, Oppenrod.
Am 6. April 1894: 1 Appell Vormittags 9 Uhr
Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve end Landwehr I. Aufgebots, Reservisten, sowie zur Dispofitton Itr Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften der Infanterie.
2. Appell Nachmittags 2 Uhr:
Reservisten, foroie zur Dispofitton der Truppentheile Uno der Ersatz - Behörden entlassene Mannschaften aller Urigen Waffen und zwar der Garde, Jäger, Cavallerie, jtlb- und Fuß-Artillerie, Pioniere, Eisenbahn- und Luft- schiffertruppen, des Trains (einfchl. Krankenträger), Sanitäts- unö Veterinärpersonals, Büchsenmachergehülfen, Oecouomie- Handwerker, Marine-Mannschaften und alle übrigen im Re- serveverhältniß stehende Mannschaften.
Am 7. April 1894: 1 Appell Vormittags 9 Uhr: Lchrleute I. Aufgebots der Infanterie.
2. Appell Nachmittags 2 Uhr: Sämmtliche Wehrleute 1. Aufgebots aller übrigen Waffen.
Am 9. April 1894: 1. Appell Vormittags 9 Uhr: Lammtliche Ersatz-Refervisten.
2. Appell Nachmittags 2 Uhr für die Bewohner von rlleudorf a.d.Lahn, Großen-Linden, Lang-Göns, Leihgestern, Watzenborn und Steinberg, Hausen.
Reservisten und Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen, pir Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden tmUffene Mannschaften aller Waffen sowie die Ersatz- fkeservisten.
B- Zu Hungen
<» 10. April 1894 am Friedhof für Die Bewohner von Mersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langs- korf, Muschenheim mit Hof-Güll, Ronnenroch, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof-Graß, Höthge», Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Willingen.
1. Appell Vormittags 8 Uhr 30 Minuten: Offiziere, Lauitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1 Aufgebots, Reservisten, sowie zur Dispofitton der Truppen- Heile und der Ersatz-Behörden entlassene Mannschaften aller Vaffeu.
2. Appell Vormittags 10 Uhr: Sämmtliche Wehrleute I Aufgebots aller Waffen und die Ersatz-Refervisten.
C. Zu Lich
IN 11. April 1894 am Bahnhof für die Bewohner von Mach, Birklar, Dors-Güll, Eberstadt mit Arnsburg, Etttngs- baufen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher- Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Nieder.Bessingen, 5ber-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach.
1. Appell Vormittags 8 Uhr 30 Minuten.
Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve unb Landwehr I. Aufgebots, Reservisten, sowie zur Dis- Ußtto» der Truppentheile und der Ersatzbehörden entlaffenen Aarmschasten aller Waffen.
2. Appell Vormittags 10 Uhr.
Sämmtliche Wehrlente I. Aufgebots aller Waffen und BriOtz-Reservisten.


