Petersburg, 31. October. AuS Ltvadia wird gemeldet: Professor Sacharjin glaubt, die Entzündung der Lunge deö Czaren sei durch geronnenes Blut entstanden, welches in die Lunge gelangte. Die einzige Hoffnung bestehe in all- maliger Aufsaugung dieses Blutes. Der Czar vermag seine Umgebung nicht mehr zu erkennen. — Am Samstag erwartet man das Eintreffen des Prinzen und der Prinzessin von Wales.
Petersburg, 31. October. In der Jsaak-Kirche wird heute Nachmittag ein großer Bittgottesdienst für die Errettung des Czaren abgehalten.
Petersburg, 31. October. Die ganze Stadt steht völlig unter dem Eindrücke der Meldungen, welche über die Verschlimmerung des Befindens des Czaren aus Ltvadia eintreffen. Mit größter Spannung werden die spärlich einlaufenden ärztlichen Bulletins erwartet. Alle Nachrichten lauten dahin, daß der Kaiser schwerlich den heutigen Tag überleben werde. — Die Vermählung des Großsürsten-Thron- folger- dürfte bis nach dem Ableben des Czaren verschoben werden.
Petersburg, 31. October. In den letzten Tagen wurden hier und in Charkow mehrere Verhaftungen von Studenten und Offizieren, die nihilistischer Umtriebe verdächtig waren, sowie zahlreiche Haussuchungen vorgenommen, wobei man viele Aufrufe aufrührerischen Inhalts entdeckte.
Petersburg, 31. October. Das letzte, heute Mittag auSgegebcne Bulletin über das Befinden des Czaren lautet etwas beruhigender.
Odessa, 31. October. Die Nachrichten auS Ltvadia lauten höchst ungünstig. Hohe Persönlichkeiten versicherten, die Katastrophe sei stündlich zu erwarten. Alle Aerzte sind seit gestern Morgen ununterbrochen am Krankenbette des Czaren versammelt. Der Staatsrath Hirsch äußerte, nur durch ein Wunder könne das Leben fdeS Kaisers noch kurze Zeit erhalten bleiben.
CocoUs ttttö -provinjictU»
Gießen, den 1. November 1894.
** Freisinniger Verein. In der am DienStag Abend ftattgefundenen Generalversammlung des freisinnigen Vereins mußte der 1. Punkt: Berichterstattung über den Eisenacher Parteitag, von der Tagesordnung abgesetzt werden, da leider die Herren Referenten in letzter Stunde durch Berufsgeschäfte verhindert waren. — Einer Aufforderung der Centralleitung entsprechend, sollen sich die Wahlketse zu Bezirksverbändcu zusammenschließen, um in gemeinsamer Thätigkeit die Parteiinteressen zu fördern. In heutiger Sitzung fand ein Statutentwurf ungetheilte Annahme, welcher einer demnächst nach Gießen einzuberusenden Vertrauenümauner-Versammlung als Grundlage zur Gründung eines Oberhessischen Bezirksverbandes der Freisinnigen Volköpartet vorgelegt werden soll. In der darauf stattfindenden Vorstandswahl wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Am Dienstag den 6. November soll eine außerordentliche General-Versammlung stattftnden, in welcher das Referat über den Parteitag in Eisenach erstattet wird.
** UniversitätS-Reit-Jnstltut. Herr Stallmeister Max Creutzburg auS Woltershausen bei Gotha will es unternehmen, auch ohne den früher bewilligten StaatSzuschuß ein Reit-Institut in unserer Universitätsstadt zu unterhalten und hofft, daß sein Unternehmen von den interessirten Kreisen rege unterstützt wird. Ä W
•* Selbstmord. Nach viertägiger Verhandlung wurde gestern Abend von hiesiger Strafkammer das Urthetl gegen stud. T. und Knecht W. wegen Vergehen gegen § 175 des Str. G.'B. verkündet. T. wurde zu 7 Monaten und W. zu 6 Monaten unter Anrechnung von 3 Monaten Untersuchnngs- hast verurtheilt, auch die sofortige Verhaftung des T. ausgesprochen. Nachdem der Gerichtsdiener Letzteren absühren wollte, entsprang T. im Hose des Iustizgebäudes nach der Straße und, verfolgt von mehreren Personen, erschoß er sich mittels eines Revolvers an einer Laterne vor der Zipp'schen ' Restauration durch einen Schuß in den Mund. Die Leiche 1 wurde alsbald nach dem Friedhof verbracht.
** Die Einführung einer Hessischen Staats-Klaffen Lotterie wurde neuerdings und wiederholt in der Zweiten Kammer ; beantragt, diesmal von 13 Abgeordneten. Die Berichterstattung und Verhandlung darüber steht noch aus, Resereut ist Abgeordneter Schröder. Inzwischen hat baß Bankhaus Merzbach in Offenbach in einer Vorstellung an die Regierung gebeten, im Falle der Einführung einer Staats- Klassen-Lotterie mit ihm in nähere Verhandlung ein« zutreten wegen Übertragung der Ausführung solchen Unternehmens. Zur Begründung des Gesuches wird ausgeführt, in den letzten sechs Jahren seien die im deutschen Reich bestehenden Klaffen-Lotterien von Preußen, Sachsen, Mecklenburg, Hamburg und Braunschweig von 391,000 auf 607,000 Loose gesteigert worden und Lübeck und Ungarn beabsichtigten die Einführung einer Klassen-Lotterie. Die Bedenken, die seither auS Gründen der Moral gegen die Einführung einer StaatS-Klasscn-Lotterie geltend gemacht worden, dürften bei den neuen Verhandlungen im preußischen Abgeordnetenhause vom RegierungStische auS eine zutreffende Beleuchtung gefunden haben. Auch habe das Reich selbst von den bestehenden Klassen-Lotterien erhebliche Steuereinnahmen (10 pCt. ber Loose) und durch das Reich verwende auch Hessen die Lotterie zu seinem Nutzen. Die Bedürfnisse der Einzelstaaten seien im Wachsen, ohne daß die directe Besteuerung in gleicher Weise gesteigert werden könne. Eine StaatS- Klassen-Lotterie könne hier helfen, zumal viele Hessen heute ihr Geld in auswärtige Lotterien trügen. Daun wird schon für daö erste Jahr der Lotterie ein Reingewinn von 500,000 Mark in Aussicht gestellt, der nach wenigen Jahren biS zu 2 Millionen Mark jährlich sich steigere. Dies die Darlegung intessirter Kreise für Einführung einer Staats- Klassen.Lolterie im Großherzogthum Hessen. Die Regierung
steht, wie früher, auf einem ablehnenden Standpunkte. Ob die Mehrheit der Zweiten Kammer noch den gleichen Standpunkt — er war ebenfalls ablehnend — einnimmt, bleibt abzuwarten.
-6. Neu Ulrichstein, 1. November. Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro October 1894. Ende October 1894 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 51 Mann. Dieselben vertheilen sich auf das Großherzogthum Hessen 9, Regierungsbezirk Kassel 7, Regierungs- bezirk Wiesbaden 2. Königreich Preußen: Provinz Rhein- laude 4, Provinz Westfalen 2, Provinz Sachsen 5, Provinz Hannover 1, Provinz Brandenburg 1, Provinz Schlesien 2, Provinz Posen 1, Provinz Pommern 1. Königreich Bayern 4, Königreich Sachsen 3; Großherzogthum Baden 2; Thüringische Staaten 3; Freie Stadt Hamburg 1; Reichslande 1. Ausland: Böhmen 1, Schweiz 1. Hiervon waren: Anstreicher 2, Arbeiter 19, Bäcker 2, Brauer 1, Färber 1, Gärtner 1, Graveur 1, Kaufmann 3, Kupferschmied 1, Maurer 2, Metzger 1, Maschinenschlosser 2, Bauschlosser 1, Porteseuillearbeiter 1, Schneider 5, Schreiber 1, Schreiner 2, Schuhmacher 2, Tüncher 1, Zimmermann 2. Gearbeitet wurde an 1092 Tagen, hierunter 23 Tage für fremde Rechnung. Verpflegt hat die Colonie an 1206 Tagen. Im Monat October wurden entlassen 15 Manu, und zwar in Stellung 1, auf eigenen Wunsch 5, zum Militär 2, wegen Arbeitsunfähigkeit 1, wegen schlechten Betragens 1, wegen Contractbruchs 5. Seit Bestehen der Colonie sind ausgenommen worden im Ganzen 2630, dagegen abgegangen im Ganzen 2579 Mann, bleibt Bestand am 31. October: 51 Mann.
A AuS dem Ohmlhal, 31. October. Ein gestern Nachmittag niedergegangener wolkenbruchartigerRegen, der sehr lange anhielt, verursachte abermals im Thale ein Hochwasser, das an Ausdehnung und Stärke noch; daß letztere übertraf. Wiederum ist die Ohm und ihre Nebenbäche über ihre Ufer getreten, das Wiesenthal unter Wasser setzend. In bin Ortschaften des Thales, besonders in denjenigen mit hochgelegenen Mühlgräben, kam das Wasser in Strömen über die Ortöstraßen gefluthet, diese unpassirbar machend und in die tiefgelegenen Ställe und Scheunen dringend. Die Abzugskanäle, Brücken und Gossen vermochten die Wassermassen nicht zu fassen, diese überschwemmten die Straßen und drangen in die Hofraithen. Im Felde hat das Wasser an abschüssigen Stellen den Ackerboden ausgerissen und fürt- geschwemmt, den übrigen wiederum zum Versinken aufgeweicht. Ein solches Maß von Niederschlägen erlebt zu haben, wissen sich thatsächlich die ältesten Leute nicht zu erinnern.
§ AuS dem Kreise Alsfeld, 31. October. Die Erd- gcwächse ober Hackf rüchte sinb nun biß auf wenige Ausnahmen unter unsäglicher Mühe unb Arbeit aus dem nassen Erdboden gebracht worden. Trotz des „Wasser- jahrgangeS" sind dieselben ganz vortrefflich gediehen unb Haden ben reichsten Ertrag geliefert. Schon bei den Kartoffeln ist es auffallend, daß dieselben trotz der Nässe so mehlreich geworden sind. Jedenfalls liegt hiervon die Ursache in der vorjährigen Dürre, welche den Boden ungewöhnlich tief austrocknete. Dickwurz und Kohlrabi, gelbe unb weiße Rüben hat es nicht nur in Menge, fonbern auch in riesigen Exemplaren gegeben. Ganz besonders aber haben Kraut unb Wirsing vorzügliche Resultate ergeben. Die Leute vermochten vielfach baß Kraut nicht alle in ble Bottiche zu machen. Dabei gehörten Kohlhäupter biß zu 10 Pfund Gewicht nicht zur Seltenheit.^ Dieses vortreffliche Ergebniß der Hackfrüchte ist für die Küche tote für baß Vieh von gleich großem Segen, indem eß die Lücken im Wintervorrathe mehr wie ergänzt. Selten hat man in unseren Gegenden die Zwiebeln, die meist aus der Wetterau durch Zwiebelhändler hierher gebracht werden, so billig gekauft, wie Heuer. Im Einzelnen ersteht man baß Pfunb zu 5 unb 4 Pfennig, im Gentner zu 3 Mark. Sie müssen mithin gleich allen anderen Erd- gewächsen gut gediehen fein.
Darmstadt, 31. October. Die neue evangelische Johanne ö k i r ch e im Nordwestviertel wurde heute Vormittag 10 Uhr in Gegenwart Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogs und der Großherzogin, Ihrer Königl. Hoheit Prinzessin Heinrich, Ihrer Großh. Hoheit Prinzessin Victoria, Prinzessin Ludwig von Battenberg, Sr. Großh. Hoheit des Prinzen Wilhelm und I. Durch!, der Prinzessin Battenberg, sowie der Spitzen der Civil- und Militärbehörden feierlich ein- geweiht.
Mainz, 31.October. Geheimrath Hesse, der Vorstand deß KreisgesundhcitSamtS, ist hier gestorben.
A Mainz, 31. October. Die Mainz schon zwei Jahre in Aufregung haltende Frage der Errichtung eines Heine- D en km als hier hat in der heute Abend stattgefundenen Sitzung der hiesigen Stadtverordnetenversammlung nach vielfachen Vertagungen endlich ihre definitive Erledigung gesunden. Da die Frage sattsam i» der öffentlichen Dlßcusston besprochen war, hatten sich die verschiedenen Parteien, um die Gerniither nicht nochmals unnötiger Weise zu erhitzen, dahin geeinigt, den Antrag der ästhetischen Commission, einen öffentlichen Platz der Stadt zur Errichtung eines Heiuc-DeukmalS der betreffenden Commission zur Verfügung zu stellen, ohne Debatte in namentlicher Abstimmung sofort zur Entscheidung zu bringen. Daß Resultat dieser Abstimmung war, daß 23 Stadtverordnete gegen und 13 Stadtverordnete für die Errichtung eines Heine-Denkmals botirten. Außer den Mitgliedern der CeutrumSpartei stimmten, mit Ausnahme der Sozialdemokraten, Mitglieder aller Parteien gegen ble Denk- malSerrlchtung. Geh. Commerzlenrath St. C. Michel — hervorragendes Mitglied der nationalliberalen Partei — gab für sein ablehnendes Votum die Erklärung zu Protocoll, baß er bebhalb gegen ble Denkmals-Errichtung fei, weil Heine in keinerlei Beziehung zu Mainz stehe unb ein großer Thell der hiesigen Bevölkerung sich ablehnend zu der Frage aus- ? gesprochen habe.
Vermischtes
* Fulda. 31. October. Zwischen Stcpserhausen v. b. Rhön unb Bettenhausen würbe der Viehhändler Nußbaumer im Bettenhausener Walde ermordet und betäubt aus- gesunden.
* Berlin, 31. October. Anläßlich der Heberfiebelung des Grafen Caprivi sind, wie die „B. N. N." berichten, fast alle bedeutenden Möbeltransportgeschäfte Berlins arg mystlficirt worden. Das MöbeltranSportgeschäft von Meyer in der Dorotheenstraße erhielt eine Postkarte des Inhalts, baß Geschäft möge am Freitag um 6 Uhr zwei gepolsterte Möbelwagen zum Reichskanzlerpalais senden, um Möbel, Koffer usw. zum Lager zu nehmen. Unterzeichnet war die Karte mit Ebm., was auf den Abjutanten bes bisherigen Reichskanzlers schließen liefe. AlS ble Firma zur festgesetzten Stunbe mit ben Wagen auffuhr, fanb sich nach unb nach eine große Anzahl von Möbelwagen von anbern Firmen ein, bie die gleiche Aufforberung erhalten hatten. Die Karten würben von ben Dienern eingefordert unb bem Major Ebmeyer übergeben, ber ble Polizei benachrichtigte, um bie Ermittelung bes Urhebers herbeizuführen.
* Berlin, 31. October. Zu ber nächsten Wanderausstellung der deutschen Landwirthschafts- gesellschaft, die in Köln stattfindet, sind an Preisen bis jetzt 89,435 Mark unb 270 Preismünzen ausgesetzt, unb zwar für Pferde 18 550 Mark unb 8 Preismünzen, für Rinbvieh 26,150 Mark, für Schafe 6120 Mark, für Schweine 6505 Maik, für Ziegen 985 Mark, für Geflügel unb Kaninchen 1500 Mark, für landwirthschaftliche Erzeugnisse 22,725 Mark unb 131 Preismünzen.
* Wanzleben, Regierungsbezirk Magbeburg, 27. October. Das im hiesigen Kreise liegenbe herzoglich braunschweigische Staatsgut Unseburg ist, als es jüngst auf achtzehn Jahre neu verpachtet würbe, von 48000 Mk. bisheriger Jahrespacht bis auf 92 000 Mk. hinaufgetrieben worden, also fast auf baß Doppelte.
* Amberg, 30. October. Wie ber hiesigen Volkszeitung aus Wiesau gemelbet wirb, herrschte in ber Gemeinbe Fuchsmühl, bie einen Procetz gegen ben Freiherrn v. Zoller wegen ihrer Waldrechte verloren hatte, große Erregung, sodaß 200 mit Aexten unb Sägen bewaffnete Leute bie Waldungen des Herrn von Zoller verwüsteten unb viel Holz wegschleppten. Da bie Gendarmerie zur Unterdrückung ber Ausschreitungen nicht ausreichte, würbe telegraphisch Militär bestellt, bas heute 50 Mann stark in Wiesau eintraf. Wie bie Amberger Zeitung weiter melbet, hat baß Militär bie walbverwüstenben Bauern vertrieben. Zwei ber letztem sinb infolge ber erhaltenen Bajonettwunden. । gestorben.
* Fiume, 31. October. Der ungarische Dampfer j „Benetia" stieß verflossene Nacht bei ben BrioniS-Jnseln in '• ber Nähe von Pola mit bem österreichischen Dampfer „Arrigo" I9 zusammen. Der Kessel des „Arrlgo" explodlrte und daß Schiss ging unter; die Mannschaft wurde gerettet.
* Joeukoepiug, 31. October. Während eines starken | Sturmes brach in ber nahe bei ber Stabt gelegenen Irren- anstatt Feuer aus, welches sich mit großer Schnelligkeit verbreitete. Fünfzehn Irrsinnige verbrannten unb nur drei konnten gerettet werben.
Literatur unfc Aurrst.
— Man kann ber bekannten Halbmonatsschrift »AuS fremdere ' Zungen" (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt) den Ruhm nicht flreltig machen, daß sie ben Tagesereignissen, soweit eS einem Unterhaltungsblatt Überhaupt möglich ist, aufmerksam und verständnttzvoll folgt. Nachdem sie erst vor Kurzem eine sehr ansprechende und poetische Original-Novelle aus bem Koreanischen, „Lenzesduft", gebracht hat. veröffentlicht sie in ihrem neuesten Heft eine Erzählung i aus bem Chinesischen, „Tschin-fung' von Pu-Leu-Tschou, in einer i Uebersetzung des chinesischen Gesandtschafts-Dolmetschers Li-Te-Shun | in Berlin. Die eine wie die andere gibt interessante und belehrende x Einblicke in eine fremdartige Cultur, die nach den Ereignissen in Ü Östasten Jeder gerne kennen lernt.
Schiffsnachrichten.
— Der Poftdampfer „Noordland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 30. October wohlbehalten in Newyork angekommen.
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Verkehr, Land- rrnd VoLkswirchschaft.
Limdnrg, 31. October. Fruchtmarkt. Rother Wetzen A 11.50, weißer Weizen A 11.40, Korn A 8.75, Gerste 7.00, Hafer A 5 30.
Gottesdienst in der Synagoge.
Samstag, den 3. November.
Vorabend 4" Uhr, Morgens 9™ Uhr, Nachmittags Uhr, Sabbathausgang 5" Uhr-
Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast.
Freitag Abend 4°o Ubr, SamStag Vormittag 8" Uhr, Nachmittag 3 Uhr, SabbathauSgang 540 Uhr.
Verein für jüdische Geschichte und Literatur t
Wetzsteingasse 8, Nachmittags 3 Uhr. 7737
witterrrngsarrssichten
am 1. November Morgens 8 Uhr (Wetterhäuschen in der ©übanlage).
«mo.rkung: Die punktirte Linie Sei brr varomrinscal- gibt den Stand bei vorhergehenden Tages an.
Barometerstand
Thermometer» min. — 2° R., max. 4- Va° U. Hygrometer: Trocken und schön.
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