Ausgabe 
31.10.1893 Zweites Blatt
 
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Nr. 256 Zweites Blatt

Dienstag den 31. October

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Gießener Anzeiger

? icB >. s>°d,

Kenerat-Wnzeiger

A<rusprech,r 51.

2lints- und Anzeigeblutt füv den Äveis Gieren.

Hratisbeitage: chießener Aamikienökätter

Amtlicher Theil

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Alle Annoncen.Bureaux des In» und Luslcmdes nehmen Anzeigen für denGießener Anzeiger" entgegm.

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100,00

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Lanah m t von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr.

Die Meßen er

»erden dem Anzeiger »Schentlich dreimal deigelegt.

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möge; sei es nun, daß die

verabfolgt 52766 Bäder, davon

5710 Wannenbäder zu 30 Pfg.

1682 Sitzbäder zu 20 Pfg. . .

45374 Brausebäder zu 10 Pfg. .

3 u n g.

bei j>ew r 'b Zahlreichen Al^

grfln,

9.60,

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IV. Abteilung.

Der Bau de» enschlichen Körpers.

10 Tafeln mit 100 Abbildungen.

* «ob.,

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Zu beziehen durch alle Buchhandlungen.

Jede Buchhandlung ist im Stande das Werk zur Ans.«ht vorzuleqen

Winters landwirthschaftliche Vorträge abgehalten werden sollen.

Gießen, den 20. October 1893.

Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Jost.

Be»oudrre Vorzüge dieser Naturgeschichte sind die naturgetreuen farbigen Illustrationen. Bilder und Texte stellen auf der Höhe der Zelt.

Autoren ersten Hanges haben daran mitgearbeitet.

IL Abteilung: Das Pflanzenreich. , 54 Tafeln mit 650 farbigen Abbildungen.

Das Mineralreich 42 Tafeln mit 683 farbigen Abbildungen,

gehalt (1/r jährliche Kündigung) . . . . (Für dieses Gehalt hat der Bademeister das Heizen, Waschen der Handtücher, Reinigen der Anstalt, überhaupt die voll­ständige Wartung zu besorgen und im Be­hinderungsfalle auf seine Kosten für Aus­hülfe zu sorgen.)

Für Wasserverbrauch

Für Gasverbrauch

Für Brennmaterial: Coaks und Holz . .

Für Seifenverbrauch

Für Reinigung der Wäsche (die Handtücher werden alle vier Wochen in einer Dampf­waschanstalt nochmals besonders gewaschen, geplättet und desinftcirt)

Für Ausgaben an Buchbinderarbeit und Druck­sachen

Für Inserate

Für Brandversicherungsgebühr Für verschiedene kleine Ausgaben . . . .

Gesammtausgabe

Der

Meaer A*»etger «scheint täglich, Ü Ausnahme txS Montags.

Das Tierreich,

91 Tafeln mit 850 farbigen Abbildungen.

Modernste und solideste Herrenstoffe in deutsche«, franzöfischen «nd englischen Qualitäten, nadelfertig ca. 140 otn breit von 1.75 bis 12.45 pr. Meter versenden in einzelnen Metern btrrcl an Private Erstes Deutsches Tuohversandtgesohäft Oettinger & Oo.,

Leber Nolksbadtluistalteu.

(Schluß aus Nr. 264.)

Der Besuch der Anstalt ist je nach der Witterung verschieden; bei den vorhandenen technischen Einrichtungen könnten an jedem Tage bei gleichmäßigem Besuch gegen 800 Bäder gegeben werden.

Es sind an heißen Sommertagen bis zu 674 Bäder gegeben und zwar 573 Brausebäder, 58 Wannenbäder, 43 Sitzdouchen, woinit aber das Maximum der praktischen Leistung erreicht sein dürfte.

Der Besuch der Anstalt war am schwächsten vom Montag bis Mittwoch; von da an steigt derselbe, bis er am Sonnabend und Sonntag seinen Höhepunkt erreicht. Des Morgens kommen gewöhnlich Beamte der Bahn, Steuer und Post, des Nachmittags Lehrer, des Abends Arbeiter. Im Sommer war der Besuch erheblich stärker, als in den anderen Jahreszeiten.

Es wurden im Ganzen vom 15. August 1890 bis 31. December 1891, also in 16y2 Monaten genommen: rund 60000 Brausebäder, 8000 Wannenbäder, 2300 Sitz­bäder rund 70300 Bäder oder durchschnittlich 4265 Bäder im Monat.

Die Rentabilität der Anstalt berechnete sich wie folgt: Es wurden vom 15. August 1890 bis 15. August 1891

tz, civile Pwse.

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Nebenhaus.

ganzen Anlage ist, und eine wesentliche Unterbrechung des Betriebes nur durch ihn geschehen kann.

Eine Verbesserung mußte noch an den Warmwasser­ventilen vorgcnommen werden, die jedoch seitdem vorzüglich arbeiten; endlich mußten die Lattenfußböden kleiner gemacht werden, um sie zum Reinigen bequem aus den Zellen nehmen zu können.

Nach diesen unbedeutenden Aenderungen hat die An­lage jedoch tadellos functionirt und den höchsten Anforde­rungen entsprochen. Die Lüftung und Heizung haben sich außerordentlich bewährt; die Luft im Baderaum hat im Winter wie im Sommer auf der Höhe von 16° R. in gleicher Güte erhalten werden können; die Lüftung wirkt, ohne irgend welchen störenden Luftzug zu erzeugen.

Ein Volksbad gleicher Anlage ist in der Stadt Düren aus Mitteln einer Stiftung des Herrn Commerzienrath Eb. Hösch ausgeführt worden.

Zum Schlüsse glaube ich sagen zu dürfen, daß die Stadt Gießen auch bald diesen guten Beispielen folgen dürfte, und mit der Erbau­ung eines Stadtbades recht bald beginnen

solches erbaut, oder daß sich eine Gesellschaft bildet, welche diese Angelegenheit in Händen nimmt, wie dies ja in vielen anderen Städten der Fall ist (Stuttgart, Oldenburg u. a. m.). Auf alle Fälle würden die Einwohner diese segensreiche Einrichtung mit Freuden be- grüßen. 0. 8p.

Gesammteinnahme 6586,80

Die Ausgaben betrugen:

den Bademeister mit seiner Frau Jahres-

also Ueberschuß (das Kapital ist nicht verzinst) 1546,80 Mk.

Im gegenwärtigen Jahre wird der Ueberschuß voraus­sichtlich ein noch größerer werden, da erheblich mehr Wannenbäder genommen wurden und manche Ausgaben, die durch die Inbetriebsetzung der Anlage, Versuchsarbeit und dergl. erwachsen sind, fortfallen werden.

An Wasser wurden verbraucht 2800 cbm, davon ent­fallen auf 5710 Wannenbäder zu 180 Liter rund 1000 cbm, fo daß rund 1800 cbm für Douchen und Sitzbäder ver­bleiben, also zu einem Brausebad durchschnittlich 40 Liter Wasser einschl. Reinigungs- und Ausspülwasser für die Wannen verbraucht morden sind. Das Wasser wird bei den Brausebädern nicht zugemesscn, sondern der Verbrauch von kaltem und warmem Wasser beim Douchen ist un­beschränkt.

Als bestes Brennmaterial hat sich nach den angestellten Versuchen ein reiner, schwefel- und schlackenfreier Coaks in Hühnereigröße erwiesen.

Bezüglich der Bewährung der Anstalt während der Zeit ihrer Benutzung war schon früh r bemerkt, daß sich der Temperaturregulator und der Trockenschrank als entbehrlich gezeigt haben, da die Handtücher sowohl unten im Wasch­raume, wie oben im Trockenraume auf Leinen aufgehängt so ausgezeichnet trockneten, daß selbst beim stärksten Betriebe der Trockenschrank nicht benutzt worden ist.

Dagegen hat sich die Anlage eines zweiten Warm- wasserkessels, der als Reserve und bei gesteigertem Betriebe zur Entlastung des ersten Kesiels dient, als sehr wünschens- werth herausgestellt, da der Warmwasserkessel der Nerv der

Bekanntmachung,

betreffend landwirthschaftliche General Versammlungen.

Montag den 6. November l. I., Nachmittags 2>/z Uhr, wird auf Lonhs Bierkeller (Westanlage) zu Hießen eine General Versammlung des landwirthschaftlichen Hczirksvereins Gießen abgehalten werden.

Alle Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirks- und ler Ortsvereine, sowie alle Freunde der Landwirthschast werden zu dieser Versammlung hierdurch freundlichst ein- xeladen.

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntniß zu geben und auf möglichst zahlreichen Triuch der Versammlung hinzuwirken.

Tagesordnung:

1) Vortrag des Herrn Landwirthschaftslehrers Leithi ger von AlsfeldUeber Futterzusammensetzungen undKiitte- rungsmethoden für diesen Winter".

2) Auf Ersuchen des Provinzialvereins

a) Berathung über die Frage der Zweckmäßigkeit der Errichtung von Landwirthschaftskammern,

b) Wahl der AuSschußmitglteder für den landw. Provinzialoerein pro 1894/1900.

3) Klage gegen Nathan Rosenthal von Gießen, die Lieferung von Sherriffweizen bett.

Gießen, den 27. October 1893.

Betr.: Die Ableistung des Huldigungs- und Verfaffungs- eides.

Das Gwtzherzogliche Kreisamt Gießen

<m die Großh. Bürgermeistereien der Amts­gerichtsbezirke Gießen, Lich, Butzbach, Hungen, Laubach und Nidda.

Die Ableistung des Huldigungs- und Verfaffungseides der neu aufgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Groß­herzoglich Hessischen Unterthanen, welche sich, ohne Ortsbürger zu werden, oerheirathet haben, soll, wie nachstehend ange­geben, stattfinden:

1. der Orts- und Staatsbürger aus den in dem Amts­gerichtsbezirk Gießen gelegenen Gemeinden Dienstag den 7. November d. I., Vormittags 11 Uhr, in dem Regierungsgebäude (auf dem Brand) zu Gießen;

' 2. der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amts­gerichtsbezirken Lich und Butzbach gelegenen Ge­meinden des Kreises Gießen Donnerstag den 9. November d. I., Nachmittags 2 Uhr in dem Rathhause zu Lich;

3. der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amts­gerichtsbezirken Hungen, Laubach und Nidda ge­legenen Gemeinden des Kreises Gießen Donnerstag den 16. November d. I , Nachmittags 2 Uhr in dem Rathhause zu Hungen.

Wir beauftragen Sie hierdurch, die betreffenden Per- Mm zu den Terminen vorzuladen und, wie geschehen, unter Angabe der Namen der Vorgeladenen anzuzeigen oder zu 6e« richten, daß Niemand vorzuladen war.

Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen Sie deren Aufenthaltsort angeben.

v. Gagern.

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Dr. G. H v Schuberts

Naturgeschichte der drei D pi p mit der Anatomie des Menschen. llvlvllv

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W°° als NriftMT mickbrik gesucht.

Wetten unter W. 30 k- ..

81. entgegen.

4) Mittheilung der Resultate des Anbaues der Kartoffelsorten

a) Paulsens Juli,

b) Germania,

c) Rothhaut,

d) Helios,

e) Kleopatra,

f) der englischen Kartoffel The Bru$e, unter Vorlage von Kartoffelproben.

5) Vorlage der Rechnung pro 1892/93.

6) Vorlage des Voranschlags.

7) Bestimmung der Orte, an welchen im Laufe

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30. October 1898.

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