Ausgabe 
30.6.1893 Erstes Blatt
 
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Sieben, 29. Juni 1893.

* * Ordensverleihung. Seine Königliche Hohett der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem berittenen Oberwachtmeister Konrad Gieß im Gendarmerie-Diftrict Oberhessen das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen.

* * Bon der Gensdarmerie. In den Ruhestand tritt am 1. Juli Oberwachtmeister Gieß vom hiesigen Gensdarmerie- bezirk. An dessen Stelle tritt Wachtmeister Conrad von Friedberg, und an des letzteren Stelle Gensdarm Sch warz von hier als Wachtmeister.

* Sitzung Großh. Handelskammer vom 26. Juni 1893. Anwesend waren die Herren Scheel, Gail, Heichelheim, Katz, Wortmann. Es wird beschlossen, bei Großh. Staatsregierung zu beantragen, die zur Zeit nur den Consumvereinen, Ge­meinden 2C. gewährten Frachtermäßigungen für Futterartikel allgemein einzusühren und insbesondere auch den Händlern zu Gute kommen zu lassen. Von Hungener Interessenten ist der Kammer eine Petition über­sandt worden, in welcher über Wagenmangel auf den Oberhessischen Eisenbahnen und insbesondere auf der Station Hungen geklagt wird. Aehnliche Klagen sind der Kammer auch schon von anderer Seite wiederholt zu­gegangen und wird deshalb beschlosien, bei Großh. Direction der Oberhessischen Eisenbahnen die Abhilfe dieses Mißstandes zu beantragen. Auf der Tagesordnung der auf den 28. l. Mts. einberufenen Bezirks-Eisenbahnraths-Sitzung zu Hannover steht ein Antrag auf allgemeine Ausdehnung der Frachtsätze des Rohstofs-Tarifs auf Brenn­stoffe. Die Kammer beschließt, diesen Antrag zu unter­stützen. Das Belgische Consulat in Mainz theilt der Kammer mir, daß im Jahre 1891 eine Weltausstellung in Antwerpen stattfindet, zu welcher die Industrie- und Handelskreise des hiesigen Bezirks zu lebhaster Betheiligung eingeladen würden. Es wird in der Einladung noch be­sonders darauf aufmerksam gemacht, daß die von Chicago zurückkommenden Ausstellungsgegenstände, die nochmals in Antwerpen ausgestellt werden sollen, auf Kosten der Aus­stellungsgesellschaft in Antwerpen innerhalb der Ausstellungs­hallen untergebracht werden. Die näheren Bestimmungen für die Ausstellung können auf dem Bureau der Kammer eingesehen werden.

* * Postalisches. Nach den nunmehr abgeschlossenen Auf­stellungen sind im vergangenen Jahre 1892 bei sämmtlichen Postanstalten des deutschen Reichspostgebiets 1609 Millionen Briefsendungen (Briefe, Postkarten, Drucksachen, Geschäfts­papiere und Waarenproben) eingegangen und 1632 Millionen solcher Sendungen aufgeliefert worden. Das macht auf jeden einzelnen Kopf der Bevölkerung im Durchschnitt 38,5 empfangene und 39,1 abgegangene Briessendungen. Gegen das Jahr 1891 bedeutet dies eine Zunahme von 81 bezw. 85 Millionen und 1,9 bezw. 2 Stück.

* * Eine interessante Uebersicht über die Entwickelung der Arbeitsverhältnisse des Großherzogthums Hessen gewähren die kürzlich erschienenen Jahresberichte der beiden hessischen Fabrikinspectoren. Nach diesen Berichten zählte Hessen im Jahre 1886 38 396 Fabrikarbeiter, im Jahre 1892 aber schon 53 988, ein greifbarer Beleg, wie sehr auch bei uns in Hessen die industrielle Entwickelung mit Riesenschritten vorwärts geht. Die Zahl der Fabrikanlagen stieg in demselben Zeitraum von 1054 auf 1592, darunter die Zahl der Anlagen mit Dampfbetrieb von 665 auf 862, so daß mehr als die Hälfte der Anlagen mit Dampf arbeiten. Die Zahl der erwachsenen männlichen Arbeiter betrug 1886 7790, 1892 10 357. Die Zahl der jugendlichen männlichen Arbeiter belief sich 1886 auf 2194,1892 auf 3166, die der weiblichen 1886 auf 1500, 1892 auf 1832. Die Zahl der kindlichen Arbeiter betrug 1886 105, 1890 103 und 1892 39. Die Entwickelung ist im Großen und Ganzen eine normale zu nennen und hat die Frauenbeschäftigung auf Kosten erwachsener männlicher Arbeiter nicht unverhciltniß' mäßig zugenommen. Die Kinderbeschäftigung, die schon vorher nicht ausgedehnt stattsand, ist seit 1892 in Folge der Bestimmungen der Gerwerbenovlle beträchtlich zurückgegangen.

* * In Amerika verstorbene Heffen. New York City: John Jacob Weiß, 56 Jahre alt, aus Watzenborn, Kreis Gießen. Maria Machewirth, 19 Jahre alt, Tochter von Daniel Machewirth aus Bechenheim, Kreis Alzey. East New York: Georg Arnold, 41 Jahre alt, aus Gießen. Pittsburg, P.: Andreas Oestreich, 50 Jahre alt, aus Altenschlirf.

* * Die geologische Landesanstalt wurde Angesichts der in den landwirthschaftlichen Betrieben herrschenden Futternoth vom Grobherzoglichen Ministerium des Innern und der Justiz mit der schleunigen Untersuchung der im Lande vorhandenen Torflager in Bezug auf deren Abbauwürdigkeit zur Her­stellung von Torfstreu beauftragt.

- n- Aus dem Kreise Gießen, 28. Juni. Mit der kurzen Schilderung eines schönen Festes, welches am 26. d. Mts. im Cafe Ebel zu Gießen gefeiert wurde, hat es Einsender dieses zu thun. Der seitherige Amtmann am Großherzog­lichen Kreisamte Gießen, Herr Nebel, tritt mit dem 1. Juli seine neue Stelle am Großherzoglichen Oberconsistorium zu Darmstadt an. Dem Scheidenden zu Ehren veranstalteten die Bürgermeister des Kreises, die vollzählig erschienen waren, ein Festessen. Herr Provinzial-Director Frhr. v. Gag ern, sowie Herr Regierungsrath Dr. Melior, erschienen ebenfalls, elfterer Herrn Kreisamtmann Dr. Wallau, den Nachfolger des Herrn Nebel, vorstellend. Den ersten Toast brachte der Herr Provinzial-Director auf Se. Königliche Hoheit den Großherzog aus, höchstwelcher es wieder bewiesen habe, daß man es versteht, den richtigen Mann auf den rechten Platz zu stellen. Während des Festessens hielt Herr Bürgermeister

Krämer-Steinbach die eigentliche Festrede, die Verdienste des Scheidenden, der eS so sehr verstanden hat, seinen Platz voll und ganz auszufüllen, in schön durchdachten Worten hervorhebend. Herr Nebel dankte mit warmen Worten für diese Feier, die ihn umsomehr freudig überrasche, als sie sehr zahlreich besucht sei, versichernd, daß er den KreiS Gießen für Immer im guten Gedächtniß behalten werde. Herr RegierungSrath Dr. Melior toastete auf das gute Einvernehmen zwischen Vorgesetzten und Untergebenen und Herr Bürger­meister Walz-Lich auf die Verwaltungsbeamten. Es hatte sich nach und nach der zahlreichen Gäste eine recht animirte Stimmung bemächtigt. So verlief die Feier, welche wohl allen Theilnehmern in angenehmer Erinnerung bleiben wird, aufs schönste. Ein Beamter von solch' edler Gesinnung, ein humaner Vorgesetzter und wohlwollender Freund, wie ein Nebel, verliert man nur ungern, doch mit des Geschickes Mächten ist kein ewiger Bund zu flechten. Wir geben dem Scheidenden unsere besten Glück- und Segenswünsche mit in sein neues Heim, wünschend, daß derselbe für die Zukunft das finden möge, was man sich selbst gönnt.

O Trais Horloff. 28. Juni. Nachdem von den Herren Gebr. Böckel von Bellersheim sämmtliche Asche von hiesiger Brikettsfabrik, welche seither zu Bauzwecken sehr begehrt, vertragsmäßig übernommen, wurde vyn der genannten Firma die Fabrikation von Schlackensteinen mittelst Dampfbetrieb in unmittelbarer Nähe der Brikettsfabrik eingerichtet.

A Trais-Horloff, 28. Juni. Auf welche eigenthümliche Art manchmal ein Mensch das Leben verliert, zeigt ein dieser Tage hier vorgekommeuer Sterbefall. Dem Maurer Hein­rich Uhl dahier, ein in der Mitte der dreißiger Jahre stehender, kräftiger Mann, ging eines Sonntags beim Kegeln ein Holzsplitter in die Hand. Diese Verletzung, wodurch Blutvergiftung entstanden, kostete dem Manne innerhalb 14 Tage das Leben.

-1-. Altenstadt, 27. Juni.Was lange währt, wird endlich gut!" sagt ein deutsches Sprichwort, welches sich bei den Fleischpreisen in unserem Orte bewährt hat. Mit Mühe und Anstrengung gelang es unseren Metzgern endlich, auf 40 Pfg. pro Pfund Rindfleisch zu gelangen, denn gar schwer drückte sie die Thatsache, daß der Ankaufspreis mit dem Verkaufspreise reichlich um 100 Prgcent biffertrte. Da ermannte sich einer und ließ ausschellen, daß er um 35 Pfg. verkaufe. Flugs eilte das Publikum nach diesem Laden und die anderen standen leer. Das schmerzte den Nachbar und er ließ um 30 Pfg. das Pfund ausschellen, was den Con- currenten in der folgenden Straße so bekümmerte, daß er das Fleisch zu 25 Pfg. ausbot, welch löbliches Beispiel die übrigen Herren Metzger dermaßen begeisterte, daß sie alle sich bestreben, das Publikum möglichst billig und reell zu bedienen.

G. Gedern, 27. Juni. Die Kirschen an den Staats­straßen Herbstein-Nidda, Hanau-Gedern-Schotten u. s. w. sind nun auch versteigert worden. Zwar waren die Bäume nicht besonders beladen und es sind keine großen Summen erzielt worden, das Taxatum wurde jedoch fast um das Doppelte überschritten, ähnlich wie es mit den Graserträgen an den Gräben der Staatsstraßen ergangen ist. Die treff­liche Obstbaumpflege an den Staatsstraßen wird in zehn oder etwas mehr Jahren ganz bedeutende Gelderträge im Gefolge haben. Wir machen daher unsere Vogelsberger Landwirthe auf diese Musterpflanzungen aufmerksam und empfehlen sie sehr zur Nachahmung. Die Steigerer der Kirschen waren aus den Orten Schotten, Rainrod, Eschenrod, Burkhards, Gedern und Merkenfritz, wo überall recht gut Obftbäume an» gepflanzt werden können.

Sleinheim, 28. Juni. Das diesjährige Bezirks­kriegerfest des Kriegervereinsbezirks Hungen wird am 9. Juli, verbunden mit Fahnenweihe des hiesigen Kriegervereins, hier gefeiert werden.

W. Vom Westrande des Vogelsberges, 26. Juni. Eine ganze Reihe von Gemeinden unserer Gegend pflegt aus Waldbeeren, als Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren einen sehr schönen Nebenverdienst zu erzielen. Kinder und ältere, schwächere Leute sammeln die Beeren im kühlen Waldesschatten und liefern sie nach Büdingen, wo das Geschäft Düring (Lenz) treffliche Getränke daraus herzustellen versteht. Das letztgenannte Haus hat die Chicagoer Welt­ausstellung beschickt. In dem laufenden dürren Sommer ge­deihen die Waldbeeren indessen nur kärglich und es entgehen den betreffenden Orten mitunter 2000 bis 3000 Mk. Dazu kommt, daß die Pflanzen und Stauden wegen deS Futter­mangels aus den Wäldern geholt und mit dem Vieh verfüttert werden. Die Hoffnungen der Landwirthe heben sich seit einigen Tagen,- wir erhalten von Zeit zu Zeit kleine Regen­schauer, die Luft hat' ihre stechende Trockenheit verloren, alle Gewächse sehen frischer aus, wodurch auch der Muth und die Freudigkeit der schwer ringenden kleinen Landwirthe gehoben wird.

A Aus Rheinhessen, 27. Juni. In Folge des endlich eingetretenen Regens sind die Landwirthe in der diesseitigen Provinz mit dem Verkauf des Großviehes schon zurückhaltender geworden und haben dem entsprechend auch die Fleischpreise schon etwas angezogen. In einzelnen Gemeinden wurde das Rindfleisch zu 25 Pf. das Pfund ausgehauen.

Vernm-schtes.

Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat, um wieder­holt vorgekommenen Betrügereien im Verkehr mit Rückfahr­karten vorzubeugen, in einem kürzlich ergangenen Erlaß erneut darauf hingewiefen, daß Rückfahrkarten auf der Hin- wie auf der Rückfahrt von den Zugbeamten sogleich bei der ersten Vorzeigung auf jeder Fahrt zu durchlochen sind und ungelocht den Reifenden nicht abgenommen werden dürfen. Der Minister erwartet, daß das Publikum die Verwaltung in der Verhütung von Betrügereien dadurch unterstützen werde, daß

eS auch seinerseits auf das gehörige und rechtzeitige Lochen der Fahrkarten durch den Schaffner achtet.

* Bonn, 27. Juni. Heute früh stürzte beim Kirschen­pflücken der Gärtner des Rentners Carl Ebbinghaus auf der Coblenzerstraße vom Baume, brach das Genick und war so­fort tobt. Er hinterläßt eine Wittwe und acht Kinder.

* Aus der Lothringer Garnison Mörchingen wird der Köln. Ztg." ein etwa 50 Cm. langer Zweig eines Kirsch­baumes zugesandt, der nicht weniger als 132 reise Kirschen trägt. Der Zweig rührt von einem auffallend großen Baume her, der über und über mit rotwangigen Früchten besetzt ist. Don der Pracht des BaumeS, von dem man mehr Früchte als Grün sieht, vermag, wie der Einsender bemerkt, jener Zweig nur einen schwachen Begriff zu geben.

* Hirschberg, (Schlesien), 28. Juni. Wegen Ermordung des eigenen fünfjährigen KindeS verurtheilte das Schwur­gericht den Schmied Geisler aus TiefhartmannSdorf zum Tode. Die Ehefrau erhielt wegen Beihülse zehn Jahre Zuchthaus.

* Aus einer Rede, die der Rector Proseffor Dr. Virchow am Sonnabend auf einem studentischen Commers in Berlin gehalten, sei folgende Stelle hervorgehoben:Der bloße Berufsstudent ist ein bedenkliches Wesen. Wenn wir alle so wären, würde die Nation bald die Courage verlieren. Das ist der Character der deutschen Universität, daß sie eben eine Universitas ist im wirklichen Sinne des Wortes und den Studirenden die Möglichkeit bietet, eine Basis zu finden. Bleiben Sie in dieser universellen Richtung, gehen Sie über das Facultätsstudium hinaus. Die einzelnen Disziplinen werden nicht groß, wenn nicht dahinter wieder der universelle Gedanke steckt. Dieser aber gehört zum Element des deutschen Geistes, durch das wir uns in der ganzen Culturwelt unsere Bedeutung gewonnen haben." Gleichzeitig warnte Virchow aber auch vor einer Verzettelung tm studentischen Leben.

* Kassel, 25. Juni. Ein schreckliches Unglück ereignete sich in Wehlheiden gestern Abend in einem Neubau um die Mitternachtsstuude. Ein dreizehnjähriges Mädchen, die Tochter eines Stetnhauers, welches die Aufwartung bei einer Beamtenfamilie versah, hatte in Abwesenheit der Eltern die kleinen Kinder zu überwachen. Nachts gegen 12 Uhr wurde das eine Kind wach, das Mädchen wollte ihm etwas zu trinken geben und nahm die Lampe auf. Durch einen Windstoß wurde ein Fenster ausgestoßen und bei dem Hin- und Her­gehen wurde die Flamme der Lampe durch den Wind nach innen in das Petroleumbassin geschlagen und entzündete das Petroleum, welches sofort explodirte und sich über die Kleider des Mädchens ergoß, das im Nu über und über in Flammen stand. In seiner Angst lief das Kind, am ganzen Körper brennend, hülfeschreiend die Treppe hinunter, wo aber die Hausthüre verschlossen war, und bann bic Treppe wieber hinauf, bis es zu Boden stürzte, wo es als brennende Masse von den mittlerweile durch die Hülferuse herbeigekommenen und in das Haus gedrungenen Nachbarn ausgesunden wurde. Die Nachbarn löschten den Brand und das unglückliche Mäd­chen wurde nach demRothen Kreuz" gebracht, wo aber nach unsäglichen Qualen schon um 4 Uhr seinen Geist aufgab. Das auf so schreckliche Weise umgefommene dreizehnjährige Mädchen hatte den Dienst angenommen, um seinen kranken Vater unterstützen zu können.

* In Zürich wurde am Sonntag die internationale Ausstellung von Postwerthzeichen eröffnet. Zahl- reich sind die Aussteller namentlich aus der Schweiz, Deutsch­land, Oesterreich, Holland und Belgien. Die Ausstellung bietet ein vollständiges Bild der gelammten Entwickelung des Markenwesens. Für eine einzige ausgestellte Marke wurden 13,000 Fr. geboten. 36,000 der von der Schweizer Post- verwaltung hergestellten Jubiläums-Postkarten dürften inner­halb zwei Tagen vergriffen worden sein.

* Treppenautomat. Die Freitreppe eines Bahnhofes in New-York wurde neuerdings in sehr vortheilhafter Weise durch eine mittelst Elcctricität getriebene schräge Wandel- bahn ersetzt. Man tritt, wie das Berliner Patentbureau Gerson & Sachse schreibt, einfach auf das untere Ende bet sich beständig bewegenden Wandelbahn und wird mit einer Geschwindigkeit von 35 cm in der Secunde nach oben getragen. Es ist selbstverständlich, daß das Geländer gleich­falls als endlose Kette conftruirt ist und die gleiche Ge­schwindigkeit besitzt. Die Einrichtung functiomrt so bequem und sicher, daß selbst Kinder und bejahrte Leute ohne jede Schwierigkeit sich befördern lassen. Die Länge ist in dem genannten Falle 16 m, der Höhenunterschied 6 m. Jnd.-Bl.

Schiffsnachrichten.

Der DampferPennsylvania" derRed Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 27. Juni wohlbehalten in Philadelphia angekommen.

Verkehr, Land- tmb Volkswirthschaft.

Limburg, 28. Juni. Frucht markt. Rother Weizm X 14.45, weißer Weizen X 14 30, Korn X 12.35, Gerste X 10.00, Hafer X 9.70, Erbsen X.

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast^

Freitag Abend 7 Uhr, Samstag Vormittag 8* Uhr, SamStag Nachmittag 400 Uhr, Samstag Abend 9«> Uhr.

Witterungsaussichten

Wetterhäuschen, Südanlage.

28.Juni, Mittags 12UVH29. Juni,Morgens'8 Uhr

Barometer:

+ 1WR. + 1WR.

Nrig.f. trockeneWilterung.

Thermometer:t n-/«-- ,x

Hygrometerstand: Neigung für Gewitter.

Mittlerer Barometerstand bei 0° R . = 744,7 mm.

min.744mm, max. 746mm min.747 mm, max. 748mm ..... +10/i°R. + 17I/,°R.

Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gcmeffen am 29. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17, Lust 21 Grad.

Rübsamen'fche Badeanstalt.