277Qclöder,Mttt7I2 flfr 2b. Octover, Morg. 8 Uhr
Barometer:
4- 9'JR,
+ 5° R.
Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm.
und
tüjuetten
7ff7nttiL°n Kenn n7^ dnsi M die ݰ die! nach Bedarf umzunrb-Lu, fadatz keine Senkungen des Badens entstehen, öffentlichen Kenntnitz, datz für vre 60lge e » finh in aärtneriicker Weise zu erkalten bezw. neu her
ist eine dreifache, nach folgendem
Gräber
jedes
Gnauth.
9062
ättrnommcn wird.
Gnauth.
9083
// //
//
// //
//
//
500
750
1000
1200
1400
200
1000
1500
2000
2400
2800
400
//
//
// // // n H //
1500 2250
3000 3600
4200 600
// // // // // /r
1
2
3
4
5
6
I. Stufe 250 Mk.
III. Stufe 750 Mk.
II. Stufe 500 Mk.
Grab . . zus. liegende
n
n
»
//
weitere
Brief- und Packet-Siegelmarken
Für n
H
M » n
pH en den Bedingungen zu übernehmen.
1. Die Friedhofs-Commission ist ermächtigt, auf Wunsch von Privaten Lic dauernde gärtnerische Unterhaltung von Einzelgräbern und Erb- HgrÜbnißstätten gegen Leistung einer einmaligen entsprechenden Vergütung rn die Stadtkasse zu übernehmen. Die Unterhaltung der Gräber obliegt ihm Stadtgärtner, unter Controle des Stadtbauamtes und der Fried-
Steineinfassungen sind in gärtnerischer Weise zu erhalten bezw. neu herzurichten, Raseneinfassungen nach Bedürfniß zu erneuern.
Regelmäßig zu Ostern sind die Gräber und die anstoßenden Wege zu reinigen, die Wege mit Kies zu bestreuen; die Gräber sind sodann nach Maßgabe ihrer Bepflanzung zu pflegen und zu gießen.
Im Spätherbst hat wieder eine besondere Reinigung und die Be- streuung der Wege mit Kies stattzufinden. Die Gräber sind sodann, solange es die Witterung gestattet, von dürrem Laub zu reinigen.
trnpen wir hierdurch zur i,, .
(habt Gießen bereit ist, ihrerseits die dauernde Unterhaltung von
Gräbern Privater auf dem hiesigen Friedhose unter nach-
4. Die Unterhaltungspfiicht der Stadt für die übernommenen Gräber, Hbbegräbnißstätten und Denkmäler währt so lange, als der Friedhof als Hlch.er erhalten bleibt.
5. Die Vorschriften des § 8 der Friedhofsordnung treten außer Ubastl für alle Gräber, Begräbnißstätten und Denkmäler, deren Unter» tymmg den vorstehenden §§ 1—4 gemäß, von der Friedhofs-Commission
2) Die Gräber der ersten Stufe werden mit Epheu oder Immergrün bepflanzt und unterhalten.
Die Gräber der zweiten Stufe werden möglichst zu Ostern mit Frühjahrspflanzen, demnächst, möglichst zu Pfingsten mit blühenden und einigen grünen Sommerpflanzen bepflanzt und unterhalten. Die Pflanzen werden um Mitte October entfernt.
Die Gräber der dritten Stufe werden möglichst zu Ostern reicher, insbesondere auch mit einigen blühenden Hyazinthen und Tulpen bepflanzt. Die abgeblühten Zwiebelgewächse werden sofort durch andere blühende oder bald zur Blüthe gelangende Pflanzen ersetzt.
Möglichst zu Pfingsten findet eine reichlichere und stets nach Bedurfnttz durch beflere Pflanzen zu ergänzende Sommerpflanzung statt.
Diese Pflanzen werden um Mitte October entfernt und danach einige grüne Pflanzen und blühende Winterastern gepflanzt, die später je nach der Witterung zu entfernen sind.
Gießen, den 27. October 1893.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Auszug aus den Kirchenbüchern
der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Lukasgemeind e.
Den 25. October. Heinrich Keßler, Bäckermeister zu Marburg, Anna Schäler, Tochter des verstorbenen Kaufmanns Georg
e®* Die weltbekannte Berliner RLHmaschinenfabrik M- Jacobsohn, Berlin, Ltnienstraße 126, Lieferantin für Lehrerund »eamlenvereine, versendet die neueste hocharmige Singer« Nähmaschine für M. 50.— bet 14tägiger Probezeit. In allen Städten Deutschlands können Maschinen, welche an Private und Beamte schon geliefert wurden, besichtigt werden. Auf Wunsch werben Zeichnungen und Anerkennungsschreiben zugesandt. i.^0vd
His-Commission.
2. Die Höhe der einmaligen, baar zu entrichtenden oder durch Ver- richtnitz zu bestimmenden Summe richtet sich nach dem Grade der einfachen
Witterungsaussichten
Wetterb8uscden, Südanlaae.
w«.
October. Laut ■ Amtsgericht dkl MM Wiesbadener !gt. Die erste ; nbanf war nur laut hc::r.
io daß die W it*t" noch nicht iib
. war.
fertigt tu billigen Freiten die BrühVsche I>ruckerei, Schulstrafte 7.
vermischte Anzeigen.
Restauration „zum Omct",
Oswalds Garten.
Empfehle guten Mittagstisch, sowie heute Samstag und Sonntag: Leberklötze mit Sauerkraut. [9086
Karl Rühl.
Offene Stellen besetzt kostenfrei der Kaufmännische Verein zu Frankfurt (Mala). Jahresbeitrag für neu eintretende auswärtige Mitglieder Mk.5.—. Einschreibegeld für stellesuchende Nicht- mitglieder Mk. 2,50 für 3 Monate. [6262
Schäfer zu Gießen.
Militargemeinde.
Den 27. Ociober. Johannes Jacob, Bicefeldwebel zu Gießen, und Margarethe Erbes, Lehrerin zu Paris, Tochter des zu Stangenrod verstorbenen Maurers Johannes Erbes.
•tiaufU.
Matthäusgemeinde.
Den 22. October. Dem Schneider Georg Nahrgang eine Tochter, Ottilie Käthchen Christin«-, geboren den 18. September.
Denselben. Dem Kutscher Christian Pitzer ein Sohn, Bernhard Heinrich Johann, geboren den 29. September.
Denselben. Dem Fuhrmann Philipp Hillgärtuer eine Tochter, Elisabeth, geboren den 10. August.
Bekanntmachung.
Das Waffer im Stadtbach ist wegen Vornahme von Arbeiten an demselben von Montag, den 30. d. Mts. frühe bis Mittwoch, den 1. November d. Js. Abends abgestellt.
Gießen, den 27. October 1893.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Bahnhofstraße 7 empfiehlt fich im Einsetzen künst» ltärer Zähne, Plombire« u. s. w. bet billigster Berechnung. [4381
// n n Grab mehr
Thermometer: „ + 5’R. „ 4- 9,JR. 4- 2°R. -
Hygrometerstand: Feucht. Südwestwind. Trocken. Südostwind.
3. Ueber die Unterhaltung von Grabdenkmälern sowie von größeren HwLegriibnißstätten bleibt für jeden Einzelfall besondere Vereinbarung mit
Citeratur rrnd Armst.
— Welchen Schatz das deutsche Volk in Schillers Briefen besitzt, war bisher saft nur dem Forscher bekannt. „Schillers Briese", sagt Michael Beruays, „wirken mit dem ganzen Zauber, mit dem seine Persönlichkeit uns ergreift. Ueberall dieselbe Klarheit, Festigkeit und männliche Sicherheit." ES ist deshalb ein großes Verdienst der Deutschen Verlags - Anstalt in Stuttgart, daß sie in einer kritischen Gesammtausgabe, herausgegeben und mit Anmerkungen , versehen von Fritz Jonas, für den billigen Preis von 25 Pfg. das fünf Bogen starke, reich ausgeftattete Heft jedem, auch dem weniger Bemittelten, zugänalich gemacht hat. Der soeben ausgegebene dritte Band (Preis geheftet Mk. 3 —, in Halbfranz gebunden Mk. 4._80) enthält die Briese vom 3. Januar 1790 bis zum 31. August 1794, also aus jener wichtigen Lebensperiode Schillers, in welche seine Verheirathung, die Pension des Herzogs von Augustenburg und des Grafen Schimmelmann, der Besuch in Schwaben, der Anfang des Freundschaftsbundes mit Goethe und die philosophischen Abhandlungen fallen. Welche Fülle glänzender, tiefer Gedanken, welch gewaltige und doch liebenswürdige Persönlichkeit tritt uns in ihnen entgegen, ein wie anziehendes Zeit- und Familtenbild geben sie. Selbst Derjenige, der ste schon kennt, wird immer wieder überrascht durch den Reichthum an Geist und Gemüth, der in ihnen sich offenbart. Derjenige aber, der Schiller nur aus seinen Werken kennt, lernt ihn hier erst ganz verstehen und gewinnt ihn doppelt lieb.
AUszrtg auf den Stand
der Stadt Bietzen.
Aufgebote.
Ociober: 23. Friedrich Freudenberger, Tapezier zu Darmstadt, mit Johanna Kalh. Christ. Kirstein Hierselbst. 23. Friedrich Wilhelm Ntemeter, Kaufmann zu Wickrath, mit Wilhelmine Sophie Luise Krämer hierselbst. 25. Jost Heinrich Karl Pitzer, Milchhändler dahier, mit Katharine Eckhardt hierselbst. 25. Christian Arnold, Spengler dahier, mit Johanna Margarethe Friederike Sonntag hierselbst. 25. Carl Robert Reinhold Rodewald, Wassermeister dahier, mit Anna Eleonore Philippine Münster zu Wetzlar. 27. Heinrich Heinz, Steinhauer dahier, mit Marie Margarethe Friederike Schneider hierselbst.
«heschlietzungen.
October: 25. Ludwig Wilhelm Mühlhause, Gerber dahier, mit Mathilde Luise Schnecko hierselbst. 25. Heinrich Jofua Keßler, Bäcker zu Marburg, mit Anna Dorothea Karoltne Schäfer hterfelbst. 27. Johannes Jacob, Vicefeldwebel dahier, mit Marie Erbes, Lehrerin aus Parts.
Stbotnu,
October: 16. Dem Schuhmacher Christian Schönhals ein Sohn, Rudolf Friedrich Konrad. 18. Dem Hausburschen Peter Berg eine Tochter, Gretha. 20. Dem Bicefeldwebel Karl Heinrich Muth eine Tochter, Margarethe Marie Luise Wilhelmine. 25. Dem Bahnarbeiter Leonhard Gerbtg ein Sohn. 26. Dem Bahnarbeiter Johannes Weinandt eine Tochter, Marie.
Gewordene.
October: 21. Andreas Georg Heinrich Eduard Emil Harms, 47 Jahre alt, Metzgermeister dahier. 22. Luise Kraft, geb. Weber, 29 Jahre alt, Ehefrau von Metzger und Wirth Georg Kraft dahier. 23. Dorothea Oestreich, geb. Planc, 37 Jahre alt, Ehefrau von Flurschütz Georg Oestreich zu Atzbach. 26. Wilhelm Bellos, 6 Jahre alt, Sohn von Wtesenwärter Wilhelm Bellos dahier.
min.743mm,max.741mm min. 743mm,max. 749mm 4- 20R. „+2</,0B.
Markusgemeinde. /
Den 22. October. Dem Glaser Adols Deutscher ein Sohn, Georg Ernst Christian, geboren den 18. September.
Denselben. Eine unehclichc Tochter, Luise Wilhelmine Henriette
Auguste, geboren den 6. Ociober.
Denselben. Dem Schmiedemeister Heinrich Adam Lindenstruth eine Tochter, Ottilie Luise Johanna Katharine, geboren den 18. September. , , _ ,
Denselben. Dem Brauereibesitzer Georg Bichler ein Sohn, Walter, geboren den 15. September.
LukaSgemeinde.
Den 22. October. Dem Stationsassistenten WUHelm Müller eine Tochter, Elsa Emilie Marie Bertha, geboren den 25. September.
Denselben. Dem Heizer Johann Maximilian Sadowski eine Tochter, Lina Johanna Valeria, geboren den 19. September.
Denselben. Dem Lackirer Karl Volz ein Sohn, Georg Heinrich, geboren den 1. Ociober.
JohanneSaemeinde.
Dm 22. Oktober. Dem Friseur Wilhelm Balser eine Tochter, Diarie Carola, geboren den 24. August.
Denselben. Dem DrechSlermetster Jean Häuser eine Tochter, Olga Elisabeth Antonie Caroline, geboren den 21. Juli.
Denselben. Dem Kaufmann Carl Wenzel ein Sohn, Gustav Emil, geboren den 15. September.
Den 24. Oktober. Dem Realgymnasiallehrer Theodor Schaumann eine Tochter, Luise Ida, geboren den 6. Oktober.
Beerdigte.
Matthäusgemeinde.
Den 24. Oktober. Luise Kraft, geb. Weber, Ehefrau des Metzgermeisters Georg Kraft, alt 29 Jahre, starb den 22. Oktober.
Den 25. Oktober. Wilhelm Rabes, StaiionSassrstmi, alt 32 Jahre, starb den 21. Oktober zu Lindenthal bei Köln.
Markusgemeinde.
Den 22. Ociober. Emil Harms. Metzgermeister und Wirth zu Gießen, alt 47 Jahre, starb dcn 20. Oktober.
Denselben. Georg Marlin Karl Eisf, Kaufmann zu Gießen, alt 34 Jahre, starb den 20. Oktober.
Johannesgemetnde.
Dm 22. Ociober. Susanne Pfeil, geb. Fischer, Wtttwe des Hospitaloerwalters Georg Pfeil, all 84 Jahre, starb den 20. ociober.
Kirchliche Anzeige« -er Stadt «Sietzen.
Evangelische Gemeinde.
Dienstag den 31. Oktober: _ , ,
Abends 6</t Uhr: FestgotteSdienst zur Fettr des Jahres, festes des Oberhessischen Vereins für innere Mission. Ober- conststorialrath Walz aus Darmstadt- ,
Am Mittwoch den 1- November findet die Jahresversammlung des Vereins in der Stadiktrche statt und wird um 10 Uhr mit einer Morgenandacht eingeleitet.
lerlin, stark betheiligt, doch läßt sich auch heute noch nichts fenaueS mittheilen, da die Bücher sehr unordentlich geführt ür.t. Auch über die Summe der Unterbilanz, die noch Inner auf vier Millionen hingestellt wird, fehlt Zuverlässiges.
* Der Bürgermeister von Mittenwalde hat eine alte Urkunde aufgefunden, nach welcher im Jahre 1502 die Stadt sAerlin ein Darlehen von 1100 Gulden ä 18 Groschen von ber Stadt Mittenwalde aufnahm. In der Urkunde verpflichtet ßch der Magistrat von Berlin und Cöln „vor uns und unsere Nachkommen jederzeit" der Stadt Mittenwalde ihre Forderung zurückzuzahlen. Zins zu Zinseszins gerechnet, würde tiefe Forderung gegenwärtig 2000 Milliarden Mark betragen, ll daß auf den Kopf der Berliner Bevölkerung, diese em- stließlich der Vororte zu 2 000000 gerechnet, gerade eine Million Mk. entfallen würde. Magistrat und Stadtverord- Ete von Mittenwalde gedenken angeblich die Stadt Berlin f eine Entschädigungssumme zu verklagen.
* Der Urkundeufund in Mittenwalde gestaltet sich für Geschichtsforschung zu einem hochinteressanten Ereigniß. ’ftetn wurden wieder 51 Urkunden aus der Zeit der Kur- Men von Brandenburg gefunden, unter welchen sich viele Schuldverschreibungen befinden.
Verkehr, Land- rrnd Volkswirthschafi.
»letze«, 28. Oktober. Marktbericht. Auf dem heutigen Kochenmarkt kostete: Sutter pr. Md. X 1,20—1,30, Hühnereier per Stück 7-8 2 Stück — Käse pr. 6t. 5—8 -Ä, Käsematte
gr. 6t. 8 Erbsen vr. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 30 4, Tauben or. Baar .< 0,59—0,70, Hühner pr- Stück X 0,85—1.00, Hahnen gr. 5t X 0,60- 0,85, Enten pr. St X 1,60 bis 1,70, Ochfenfleisch tt. 3fb 62—68 4, Kuh, und Rindfleisch pr. Pfd. 50-56 Schweine, Hilf) pr. Pfd. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 50-56 -3>, Hammel- HZ pr. Pfd. 40-60 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00-5,00 x, Weißkraut pr Stück 4 —10 H, Zwiebeln pr. Eentner 7,00— 8,00 X, Mch PT. etter 16-20 Gänse pr. Pfd. 42-54
Ruppertenrod, 27. Oktober. Unseren gestrigen Herbst- uatft begünstigte kein gutes Wetter, da die Wetterlage mit den Honen Spätherbsttagen gerade seit gestern wieder eine Veränderung erfahren und zu Niederschlägen bei tieferer Temperatur geneigt ist. Der Schweinemarkt war ungewöhnlich schwach befahren; kaum die $lft e der sonst aufgetriebenen Stücke war vorhanden. Auch die Zahl btt Kauflustigen war eine recht kleine. Der gute Schweinemarkt au- dem Gallusmarkl zu Grünberg, sowie der am Tage vorher zu Romberg abgehaltene „Kaltmarkt" verursachten diese Schwächung des 'onst sehr starken Marktes. Von einem Fluß des Handels konnte unter solchen Umständen nicht die Rede sein. Dessenungeachtet hielten liib die Preise auf respektabler Höhe und überstiegen diejenigen des vomberger Marktes. Für kleine Ferkel zahlte man per Paar 35 bis M Mk., für große 40 bis 50 und 50 bis 60 Mk. im Durchschnitt. Uir Las Paar Läufer, die recht wenig vertreten waren, verausgabte man 80 bis 90 und 90 bis 120 Mk. Geht dem Krämermarkt ein HwLcher Viehmarkt voraus, so leidet auch dieser darunter. Aus btn !(lagen dir Krämer konnte man entnehmen, daß wenig Kauflust Mhinden, ein Umstand, der wohl auf Conto der schlechten Zeit unb fcer dadurch leeren Portemonnaies zu setzen ist.
— Homberg a. d. Ohm, 27. Oktober. Ein wunderschöner H-rbüttag ließ unseren vorgestrigen „Kaltmarkt" einen sehr beledigenden Verlauf nehmen. Der Vtehmarkt war außerordentlich flarf mit Schweinen befahren, so daß das Angebot die starke Nachfrage übertraf. Der Handel ging recht lebhaft bei etwas zurück- fltmgenen Preisen. Das Paar Ferkel zweiter Qualität wurde durchschnittlich mit 30 bitz 40 Mk., das Paar erster Qualität mit ft bi.« 45 unb 45 bis 55 Mk. bezahlt. Läufer galten per Paar im Durchschnitt 70 bis 80 und 80 bis 110 Mk. Das sind allerdings tinnwrfcin noch Preise, wie sonst nur im Frühjahre gezahlt wurden, tu Krämermarkt war gleichfalls durch das schöne Herbstwetter ffnrf besucht.
Artedberg,26.Oktober. Auf demFaselmarkt am 25.Oktober "iarert 54 Fafel von Züchtern aufgetrieben unb etwa 20 von Händlern. Stl der Prämiirung wurden durch die Prämitrungscommission 6 Pulse vom lanbro. BezirkSvercin vergeben unb 2 Preise seitens bei Stabt. Vom Verein erhielten: C. Bopp in Reichelsheim 50 Mk., L Imierbach in Okarben 40 Mk., G. Walther in Offenheim 30 Mk., & Zerbst II. in Dorheim 25 Mk., W. Klein in Burg-Grafenrode •§) M. K. Fauerbach in Okarben 10 SUIL: von bet Stabt erhielten >. Güngertch in Engelthal 30 Mk., F. Schmitt in Echzell 10 Mk. Tie Verkaufspreise bewegten sich zwischen 250 unb 450 Mk.
lie Abstufung in der Ausschmückung Qadf:
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' Absicht gehabt hrt^ jem Vorhaben er *. orden. - Ein ttfc ern ein 21jahriger überaus hohen fcitt Zersprang. Zwar im' uttlt ollkühne Springer, ler tmv aus dem ZnW eMssv iße ausgesuntw.
Das zu den Spreuguvgu ewerk schlug W drei flfaannSfailin ist au1 verstorben, die anderen
LUH. ».....J . x._____ A | In Ausführung dieser Beschlüsse ist von der Friedhofs-Commission
BektlNNlMlltyUNg. I bestimmt: s ,
Auf B-fchluh der S,°dt°-r°rdn°ten.B°rf°mmlung °°m 22. Juni d. I. | D Die v°n der Friedhefs Cumm.fswn zu un.-rh°lt°nd-n Gruber sind
Klavier- und Violin-
Unterricht ertheilt in und außer dem Hause C. Kruse, Lahnstein. [8392 Das GSarntrcn von
Damen- u. Kinderhiiten wird in unb außer bem Hause rasch unb billig besorgt. Näheres [8330
Läwengafse 16.
Im Clavier- stimmen Kfrchstr. 2, m.
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