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wurden sieben liberale Wahlmänner

Weiths Wiederwahl scheint gesichert

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mit beliebiger Auswahl der Zeitschriften und wöchent­lich einmaligem Wechsel: Auch nach auswärts.

ungewöhnlichen Vorkommnissen reichen Jahrgang doch noch einem gesegneten.

Friedberg, 27. September. Am 1. October sind es

I. E.: Kullmann, Beigeordneter.

Hechts heim. Der Wahlzettel der CentrumSpartei siegte bei der vorgestrigen Wahl mit 71 Stimmen.

Kleln-Winternheim. Bei der Dahlmännerwahl wurde der Cemrumscandidat gewählt.

Ober-Olm. Die beiden Candidaten der CentrumS- partei siegten bei der Wahl.

Essenheim. Daö Wahlresultat in unserer Gemeinde ist für die nationalliberale Partei günstig ausgefallen.

Laubenheim. ES Erhielten Seb. Günther (natlib.) 101, Martin Borger (Centrum) 101, Peter Spies IV. (Soc.) 35 und Martin Marbeck (Soc.) 35 Stimmen,' zer­splittert 3 Stimmen.

Osthofen. Bei der Wahlmännerwahl wurden die von der nationalliberalen Partei aufgestellten sechs Candidaren sämmtlich nahezu einstimmig gewählt. Die Abstimmung war allerdings eine sehr schwache; von ca. 700 Wahlberechtigten

..." [8016

Ziehung 10ctober1893.

Deutsch gestempelte türk. 7486

1.

1.50

1.75

In der in der heutigen Sitzung des Gemeinderaths vorgenommenen Aerloofung der in diesem Jahr zur Abtragung kommenden städtischen 3V> % au porteur-Cbügatumen vom 1. Januar 1861 sind zur Rück' zahlung gezogen worden:

Lit. A. Nr. 50

Lit. B. Nr. 3 und 68

Lit. C. Nr. 71

Bnb von den S1/» % au porteur-Obligationen vom 1. Oclober 1888: Lit C. Nr. 20.

Wir bringen dies zur Kenntniß der Jntereflenten mit dem Anfügen, daß die Verzinsung mit dem 1. Januar 1894 aufhört.

Grünberg, den 26. September 1893.

Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg.

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1889t Ofener Rothwein Ungar» wein

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zur Zubereitung mit den Worten:

um damit auszudrücken, daß dies Alles für einen Mann gehöre. Das Mütterlein hatte die Worte anders ausgefaßt und sott das Ganze mitsammen. Guten Appetit zur neuen Manöverkost!

«-tterditoft der irrarlitischen geligimgtfellfdjRfi.

Freitag Abend 5 Ubr, SamStag Vormittag 8°<> Uhr, SamStag Nachmittag 4o° Uhr, SamStag Abend 645 Uhr.

Schlafräume den gesundheitlichen Ersorderniffen nicht ent« s. rechen, nach Rechtskraft ihrer erlasienen Verfügungen die Ausweisung der in die Wohnung oder die Schlafräume auf­genommenen Personen anordnen. Der Bermiethung im Sinne IMS Gesetzes steht gleich jede Vergebung von Wohnräumen ober Schlafstellen gegen Entgelt. Die hessische Regierung hofft mit diesem Gesetze nach seiner völligen Durchführung wenigstens für die nächsten Jahrzehnte die Mittel zur durch­greifenden Verbesserung der WohnungSverhältniffe der ärmeren ' TolkSklassen in der Hand zu haben. Man wird diesen gesetz- ! lichen Anordnungen nur freudig zustimmen können.

* Automaten find steuerpflichtig, auch wenn solche in | Wirrhschasten aufgestellt sind- das hat jetzt auch daS Ober- landeSgericht entschieden. Das Schöffengericht hat an- genommen, daß die Inhaber der Locale das BerkaufSgewerbe ! vermittelst der Automaten betrieben hätten, nickt aber die Actien-Gesellschast als Eigenthümerin. DaS Landgericht ver- vrtheilte die Angeklagten in die von der Steuerbehörde an- gk'etzten Strafen, indem es die Frage, wer das Gewerbe «jdetrieben, im entgegengesetzten Sinne wie das Schöffengericht lientschied. Die gegen daS zweitinstanzliche Urtheil eingelegte z Revision wurde vom OberlandeSgericht zurückgewiesen.

-o- Aus dem Busecker Thale, 27. September. Die neu­liche Mittheilung, die Ihr Berichterstatteraus dem Rabenauer ferunbe" über das geplante Londorfer Kirchengesangfest ge- brvcht hat, können wir heute aus sicherster Quelle dahin Ver­ve llständigen, daß daS Fest allerdings am 1. October, ttnchmittag« 2 Uhr von den genannten Vereinen (Allen- boxf a. d. Lumda, Beuern, Grünberg und Londorf) in der schönen und geräumigen Kirche zu Londorf gefeiert wird. Die Festansprache hat Pfarrer Volp - Allendorf übernommen. DaS Programm, von Pfarrer Vogel-Beuern entworfen und vuSgcsührt, gruppirt sich um den schönen, unseren Gemeinden leider fast völlig fremd gewordenen Choral: Nun lob, mein Seel, den Herrn!* und gestaltet sich in seinen vier Theilen zu einem musikalischen Lobpreis des Herrn, der als Kind in der Krippe, als Lamm am Kreuz, als Sieger in der Osterglorie und als König in derHimmelS- herrltchkeit gefeiert wird. Die einzelnen Theile, durch biblische Lectionen miteinander verbunden, umfassen je zwei Lborgesänge und werden jedeSMal durch Gemeindegesang ab- ges-chloffen. DaS Ganze, dem Gebete und Responsorien -irischen dem Liturgen und der Gemeinde vorausgehen und folgen, ist im Grunde genommen eine Umsetzung und Darstellung des zweitenArtikelS in musikalisch- liturgischer Form und so ein weiterer Versuch, die so- peeannten musikalisch, liturgischen Gottesdienste immer mehr in unseren Gemeinden einzubürgern. Möge er gelingen und *if)t ohne Nachfolge bleiben in immer weiteren Kreisen?

L. Lißberg, 27. September. Unser Ort hat seit lange an Wassermangel gelitten. Jetzt ist dem Mangel abge- jol fcn. Eine Firma aus Detmold hat uns einen prächtigen löt unnen und zwar 42 Meter tief durch den Basalt gebohrt. 84 war eine hochinteressante Arbeit. Zweimal brachen die hrer und blieben stecken. Der dritte, wohlgelungene Brunnen hm 8 Meter trefflichen WasserS. Wer uns vor 20 Jahren gesagt hätte, man könnte unser Basaltgebirge in dieser Weise cuechbohren und mit eisernen Röhren ausspicken, den hätte man für einen Hexenmeister gehalten.

§ Aus dem Kreise Alsfeld, 27. September. Eine andere grate von Erdgewächsen, die an ungewöhnlich reichem Ertrag

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Vermischtes.

Vor einen Eisenbahnzug geworfen hat sich auf dem Bahnhofe Thiergarten in Berlin der Apotbeker Max Seidel. Er hatte sich eine Zehnpfennigkarte gelöst, um sich vöm Bahnsteige aus vor einen Zug zu werfen. Als nun ein solcher ankam, führte er sein Vorhaben auS. Der Schädel wurde ihm gespalten, so daß der Tod sofort erfolgte. Be­züglich der Veranlaffung zt^dem Selbstmorde erfährt man, daß Seidel während seiner Studienzeit einen Schmiß auf die linke Kopfseite erhalten hat, der baß Gehirn bloßlegte. Wenn die Wunde nun auch geheilt ist, so hat sich doch seit einiger Zeit ein vorübergehender Wahnsinn bei S. gezeigt, der auf

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57 Jahre, daß Schornsteinfeger Joh. Frick dahier decret- mäßige Verwendung als Kaminfegermeister fand. Aus dieser Veranlaffung wird demSenior der hessischen Schorn­steinfeger" vom Central-Jnnungsverbande der Schornstein' fegermeister des deutschen Reiches, und speziell von der hessischen Schornsteinfeger-Innung eine angemeffene Feier bereitet. Die 50jährige Jubelfeier konnte s. Z. nicht be­gangen werden.

Darmstadt, 27. September. Ueber die am 25. Sep­tember stattgehabten Wahlmännerwahlen zum Land­tag liegen weiter folgende Ergebnisse vor:

Langen. Die Majorität erhielten vier Wahlmänner der freisinnigen und fünf der socialistischen Liste.

Sprendlingen. Von den gewählten Candidaten ge­hören drei der Candidatur Steingötter (freif.) und vier der socialistischen Partei an.

Neu-Isenburg. Sämmtliche Wahlmänner der Can­didatur Schloßmacher (natlib.) wurden gewählt.

Dreieichenhain. Die beiden gewählten Wahlmänner gehören der socialistischen Partei an.

Götzenhain. Bürgermeister Lenhardt wurde gewählt. Dietzenbach. Die socialistische Partei siegte mit ge­ringer Mehrheit.

Egelsbach. Die vier Gewählten gehören der socialisti­schen Partei an.

Babenhausen. Bei der Wahlmännerwahl zur bevor­stehenden Landtagswahl haben die Socialdemokraten eine voll­ständige Niederlage erfahren. Es wurden int Ganzen 116 Stimmen abgegeben, davon entfielen für den socialdemokra­tischen Wahlzettel nur 12 Stimmen.

Heppenheim a. d. B. Die Wahlmänner für Bürger­meister Höhn (natlib.) wurden hier und in den Filialorten mit großer Majorität gewählt.

Kastel. Von 715 Wahlberechtigten stimmten 226 ab. Unveränderte Zettel wurden abgegeben von den National- liberalen 75, dem Centrum 94, den Socialdemokraten 47; zersplittert 10.

Kostheim. Abgegeben wurden für das Eentrum 115, die Socialdemokraten 98 Stimmzettel.

Bretzenheim. Bei der Wahlmännerwahl siegten die von der nationalliberalen Partei aufgestellten Candtdaten.

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und selten vollkommen gewachsenen Exemplaren der Kartoffel- i ernte gleicht, ist die der weißen Rüben, genannt Stoppel- I rübcn wegen ihrer AuSsaat in die Roggenstoppeln. In | unserem Kreise baut man sonst diese vorzügliche Rübe nicht so häufig, wie in anderen Gegenden. In diesem Nachsommer aber wurde sie wegen des Futtermangels ganz allgemein an­gebaut und unsere Landwirthe haben damit sich um ein nütz­liches Product bereichert. Wahre Riesenexemplare von weißen Rüben erblickt man durchaus nicht selten. Eigenthümlick ist eS, daß man in hiesigen Gegenden erst ganz in den letzten Jahren auf die Rentabilität und den Nutzen dieserKönigin der Rüben", wie sie der Berliner zu nennen pflegt, aufmerksam geworden ist. Wohl wird sie immer noch meist zur Viehsütterung benützt, ungleich trefflicher aber dient sie zu Gemüse, daS im Geschmack entschieden demjenigen der Kohlrüben über ist. Ebenso liefert sie, gehobelt und eingemacht wie Sauerkraut, einen vorzüg­lichen Küchenartikel, der eben das Sauerkraut zu ersetzen sich geeignet erweist. Dieser über alles Erwarten günstigen Aus­fall der Erdgewächse stempelt unseren sonst viel versagenden,

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* Verrechnet. Eine Anzahl Hamburger Sarghändler hatte fest auf die Wiederkehr der Cholera in größerem Um­fange gerechnet und sich dementsprechendvoxgeseh^r" ;, sie blieben jedoch mit ihrem Vorrath sitzen und strhen sich zum Theil schon zur Schließung des Geschäfts gezwungen. Zur Illustrierung derSage* diene die Thatsache, daß kürzlich in einer Gerichtsvollzieher - Auction Hunderte solcher Särge meistbietend versteigert wurden.

* Eine lustige Eiuquartieruugsgeschbchte wird aus E g g l - Ham berichtet. Ein Soldat übergab seine gefaßte Menage, Fleisch, Reis, Salz und Kaffeebohnen seinem Herbergsmütterlein zur Zubereitung mit den Worten:Dies g'hört z'samm",

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