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Der Vorstand, Mte Sonntag: ■nzmusik, gebend einlabet _______W. Leyerer. Aiher-N ätigkeitsverein) Versammlung hruar, Menüs V28 Uhr tauration Felbel, taritoroaty, Vn^iedenes. Ödeten.
Der Vorstand.
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1893
Amts- und Anzeigeblatt fflr den Kreis Gießen.
HratisKeikage: Hießmer Aamikienblätter
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Sonntag den 29. Januar
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(Beifall links.)
Abg. Graf Kanitz (conf.) bedauert, daß der Vorredner mit Ausdrücken wie thörtcht u. bergt, über die gesetzgeberische Thäligkeit anderer (Staaten (Frankreich und Amerika) geurteilt und daß er das preußische Abgeordnetenhaus als eine Körperschaft bezeichnet habe, die nur eine beschränkte Volksvertretung sei. Er habe in dec Handelsvertragspoltttk der Regierung nur ungern Opposition gemacht; aber er habe seiner Ueberzeugung nach nicht anders gekonnt Den einzelnen Handelskammerberichten, auf die sich Barth berief, stellt Redner die Handelsbilanz des Vorjahres gegenüber, die ein bedeutendes Steigen der Einfuhr und Sinken der Ausfuhr, also eine große Verschlechterung zeigt. Unsere Industrie habeoon den Handelsverträgen bisher keinen Nutzen gehabt, die Landwtrthschast aber schweren Schaden, da die Preise hier unter die Productionskoften heiabge gangen seien. In den Gegenden, in denen die Ernte ungünstig ausgefallen, sei du Lage der Landwiitbe -ine gradezu verzweifelte. Die Differenzialzölle, die infolge der Handelsverträge eingetreten, hätten zur Verschlechterung unterer polittlchen Beziehungen zu Rußland betgetragen. Andere Länder hätten bet den Handelsoerlrags- oerbanblungcn ihre Interessen besser zu wahren gewußt alsDeutsch- land. Wir hätten den Vereinigten Staaten die Zollermätzigungen des Konventionaltarifs ohne alle Gegenconcession gewährt; Frankreich habe sich vollwichtige Eompensationen gewähren lassen, obgl-tch Staat» secretär Frhr. v. Marschall dies im vorigen Jahre bestritten. (Beifall rechts.)
Staatssecretär Frhr. v. Mar schall: Die Zollpolit k Frankreichs und Rußlands sei Sache dieser Länder; aber wir mußten dock die
®ct eitlem >* *|Me<T twfdfttnt täglich, ■h UuSnahmt bti Montag»
Großherzogliches KreiSamt Gießen, v. Gagern.
Deutscher Neiehstag.
31. Sitzung. Donnerstag, 26. Januar 1893.
Auf der Tagesordnung: zweite Berathung des Reichshaushalts- -tatS für 1893/94.
Beim Etat des Reichstags wünscht Abg. Heine (Soc.) die Aufstellung eines neuen Katalogs der Reichstags-Bibliothek. Abg. Graf Ballestrem (Str.) erwidert, daß ein neuer Katalog In Ausarbeitung und zum The-.l schon fertig gestellt sei. Abgg. Bebel, Brömel und Dr. Bamberger empfehlen regelmäßige Herausgabe von Zugangsveizeicknissen. Abgg. vr. Lingens und Dr.Baumback weisen auf die Schmierigkeiten der Ausstellung des neuen Katalogs hin, zumal der Bibliothek-Assistent seit längerer Zeit krank sei. Abg. v. Levehow thetlt mit, daß er den betreffenden verdienstlichen Beamten möglichst lange halten zu müssen geglaubt habe, daß aber die Entscheidung in ve'hältnißmäßig kurzer Zeit erfolgen werde. — Der Etat wird genehmigt.
Es folgt Berathung des Etats des Reichskanzlers und der Reich skanzlet.
Abg. Dr. Barth (frs.) bringt die Handelsvertragspolitik der Regierung zur Sprache, die von agrarischer Sette nach Möglichkeit
Vierteltöhrrger >lör.wemeat#ytrt»t 2 Mark 20 Pfg. nrö Bringerlohn. Durch die Post tagSf* 2 Mark 50 Pfg.
Rekrtion, LxPektt« tntb Druckerei:
S«AlPrech-r 51.
j zu discreditiren versucht werde. Dieselbe Sette sei bemüht, weitere 1 Handelsverträge, insbesondere das Zustandekommen eines Handels- i Vertrags mit Rußland zu verhindern. Im preußischen Abgeordneten- | hause, das allerdings nur in beschränktem Maße eine Volksvertretung sei, seien diese Bestrebungen besonders bervorgetreten und fettens j der Regierung nut In lahmer Weise zurückaewtesen worden, so daß ( es scheinen konnte, als ob innerhalb der Regierung über das Be- K dürfniß der Verteidigung der Handelsvertragspolittk keine Einigkeit bestehe. Die Handelskammern hätten den Bruch mit der Btsmarck'schen Handelspolitik mit Freuden begrüßt und seien nahezu einstimmig in der günstigen Beurth ilung der neuen Handelsverträge. BU der kurzen Bett des JnkraftstehenS dieser Verträge ließen sich die wohi- thättgen Wirkungen derselben natürlich noch nicht stasistisch Nachweisen. Bet den Klagen über Nothlage der Landwtrthschast wurden Grundbesitz und Landwtrthschast verwechselt. Die Agrarier vergäßen über ihre speciellen Jntetessen die Interessen der Allgemeinheit und drohten der Regte, ung, wenn diese ihren Forderungen widerstrebe. Die Bismarck'sche Theorie, daß man mit einem Nachbarstaat poltttsch gut Freund, wirthfchaftiich aber Feind sein könne, finde nirgends mehr Anklang. Indem er mit dieser Theorie gebrochen, habe sich der zweite deutsche Reichskanzler dem ersten bedeutend überlegen gezeigt. Darüber sei ganz Europa einig. Wie falsch jene Theorie sei, beweise der jetzige schweizerisch-französische Zollvertrag. Was die Handelsoertragsv^hand ungen mit Rumänien und Spanien anlange, so wünsche die öffentliche Meinung in Deutschland das Zustandekommen der Verträge mit diesen Ländern, wobei man sich ganz richtig sage, daß große Eoncessionen für uns nickt zu erlangen seien. Es sei mit S'ckerheit zu erwarten, daß sick die Zollpolitik der Vereinigten Staaten in sreihändlertscher Richtung bewegen werde. Damit werden die Vereinigten Staaten sehr viel concurrenzfähiger werden. Die Arbeitslöhne seien dort höher, die Arbeitszeit kurzer, die Arbeit selbst aber infolge vervollkommneter Maschinen billiger als in Europa. Unter solchen Umständen müssen wir, um die Eoncnrrenz aufnehmen zu können, allen schutzzöllnerischen Ballast von uns werfen. Möge es dem Reichskanzler gelingen, mit Rußland, Spanien und Rumänien nur weitere Erfolge zu gewinnen.
#lt. 25 zweiter »tat,
BttanntmaAimg,
betreffend Vorträge des Oberhessischen Obstbauvereins.
Sonntag den SS Januar 1S93, Nachmittags 3 Uhr, im RathhauS zu Langsdorf Vortrag des Herrn Landwirthschaftslebrers Neichelt von Friedberg über „Die wichtigsten Oberhessischen Obstsorten und ihre Eigenthümlich- leiten".
Alle Mitglieder des Obstbauvereins und Freunde des Obstbaues werden hierzu freundlichst eingeladen. Die Herren Bürgermeister von Langsdorf und der Nachbarorte ersuche ich um gefällige ortsübliche Bekanntmachung.
Gießen, den 26. Januar 1893.
Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen des Oberhessischen Obstbauvereins.
Nebel, Amtmann.
Bekanntmachung, betr. Lotterie zum Besten des Synagogenbaus zn Groß-
nälbigen Eonsequenzen für uns daraus ziehen. Mit Rußland schwebten Verhandlungen über den Abschluß einer Handelskonvention, vermöge btren wir gegen entsprechende Herabsetzungen des russischen Zolltarifs den Eonventionaltarif auf russische Artikel verwenden würden. Die Witkungen der Handelsvorträge ließen sick noch nicht übersehen. Bei der Beurtheilung der vorjährigen großen Unterbtlanz sei die große Einfuhr von Mais infolge der ungünstigen Ernte und der Rückgang des Exports an Rohzucker zu berücksichtigen. Man müsse doch auch die politischen Rücksichten in Betracht ziehen, welche beim Abschluß der Verträge maßgebend waren. Dre Regierung sei ja darauf gefaßt, daß man für jede ungünstige Ziffer, für iedes ins Waffer gefallene K'nd die Handelsverträge vei antwortlich mache. Wir mußten im Wege der Vertragspotitik untere Zölle herabfetzen, wenn wir nicht unsere Ausfuhr ganz preisgeben wollten. Die Ausfuhr sei doch auch ein wichtiger Theil unterer nationalen Arbeit. Die Berufung auf die niederen Getreidepreife wundern ihn; früher habe man ja immer getagt, daß die Zölle nur dazu dienen tollten, den heimischen Markt zu sichern, nicht aber die Preise zu erhöhen. Mit der vom Grasen Kanitz f. Z. empfohlenen vorübergehenden Aufhebung der Getreidezölle würde ein verhängnißvolles Pracedenz geschaffen worden sein. Man müsse die Getreidezölle auf mäßiger Höhe erhalten, wenn man sie überhaupt erhalten wolle. Welche schweren Nachtheile würden entstanden sein, wenn der 1. Februar und damit das Erlöschen der bis dahin gegoltenen Verträge her an geruckt wäre, ohne daß re e Abmachungen getroffen gewesen 1 Und letzt mache man deQ Regierung aus dieser Vorlage einen Vorwurf. Man bestritt, daß die Industrie Vortheil von den Handelsverträgen gehabt ; einen Vortheck haben sie jedenfalls für die Industrie gehabt: Stabilität. Der Reichstag verdiene Dank, daß er die Handelsverträge mit großer Majorität angenommen habe, irn Interesse des politischen und wirth- schastlichen Wohles des Vaterlandes. (Beifall.)
Abg. Rickert (frf.): Graf Kanitz habeAhiwardt gegen die Linke auszufpielen versucht; das sei sehr unvorsichtig; in ßiegniß roerbc sich ja zeigen, daß die confervative Partei, wenn sie nicht für die Antisemiten stimme, nur ein schattenloses Wesen sei. Das Vorgeben der Agrarier im Abgeordnetenhause hatte nur den Zweck, den Land- wirthschastsminister zur Opposition gegen die Handelsverträge anzu- stacheln. v. MMnigerode habe der Minister sogar zum Abtritt auf« gefordert. (Stürmische Heiterkeit.) Das Zustandekommen eines Handelsvertrags mit Rußland sei ein Lebensinteresse für den deutschen Osten. (Beifall links.)
Abg. Dr. g-rege (conf.): Die deutsche Landwirthtckaft müffe ihren Schwerpunkt im Jnlande suchen, sie müsse die Nährmutter aller Stände sein und könne deshalb wohl beanspruchen, in wirth- schaftlicken Fragen gehört zu werden. Die deutsche Landwtrthschast stelle feine maßlosen Ansprüche; sie verlange nur, bestehen zu können. Die Regierung habe früher selbst einen Zoll von 6 Mk. vorgeschlagen. Die sonstigen, der Landwirthichaft gemachten Versprechungen, seien unerfüllt; das Unterstützungswohnsitzgesetz habe noch nickt die nölhige Reform erfahren und in der Währungsfrage fei keine Umkehr erfolgt. Der Ansicht fei er allerdings, daß ein auf 12 Jahre festgelegter Schutzzoll von 3</» Mk. als Sperling in der Hand besser fei ols ein m sicherer 5 Mk.-Zoll als Taube auf dem Dacke. Das Unglück fei die Währungscalamiiät. Man möge dock eine Enqueteeornmission emfetzen, wie es in England gefchebe, damit die Unhaltbarkeit des jetzigen Zustande-^ nad>grro:efen werde. Der Verlust unteres Spiritusexvoris fei die Folge unterer Währungsoerhältniffe. Er hoffe, die russische Industrie werde an ihren Schutzzöllen so energisch festhalten, daß sich der Reichstag mit einem Handelsverträge mit Rußland nicht werde zu befchäftigen haben. Die Landairthschaft werde berufen sein, auch die neuen Lasten für die Sicherheit des Vaterlandes zu tragen; aber wenn sie das können'soll, dürfe man sie nicht gewaltsam schwächen.
I (Beifall rechts)
Steinheim.
Hs wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß ) der Termin für die Ziehung bei rubricirter Verloofung, welche \ am 4. Januar d. I. stattfinden sollte, mit Genehmigung ] Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz auf den 8. Februar d. I. verlegt worden ist.
Gießen, den 26. Januar 1893.
Gießener Anzeiger
Kenerat-Anzeiger.
Feuilleton.
Die Denkmäler Berlins und der Volksnntz- Aos dem gleichnamigen Werke von Victor Laverenz.*) Berlin ist im Verhältniß zu seiner Ausdehnung nicht reich an Denkmälern und Monumentalbauten, und nicht allen Künstlern war es vergönnt, mit ihren Werken Gnade vor den Augen ihrer Mitbürger zu finden- mancher muß es sich gefallen lassen, seine Schöpfung recht drastisch kritisirt zu sehen, sodaß oft nicht ein gutes Haar daran bleibt. Wenn dabei die Sucht zu spötteln etwas über das Ziel hinausschießt, was schadet es? Der Berliner hat trotz seines „losen Mundes" doch einen ernsten Sinn und aufrichtige Verehrung für alles wahrhaft Schöne; freilich, ihm nöthigt nur das Allerbeste Hochachtung ab, Unvollkommenes „kann ihm nich imponiren" und wird daher erbarmungslos „runterjeriffen".
Immerhin blickt der Berliner mit Stolz auf die Denkmäler seiner Vaterstadt und behauptet von ihnen mit Recht, sie seien „nich von Pappe".
Am besten können wir den eingeborenen Witz an den einzelnen Standbildern und Bauwerken selbst beurtheilen und so lasten wir denn in Nachstehendem diejenigen Kunstwerke der Reichshauptstadt, denen der Berliner etwas „angehängt" hat, „an unferm Jetfte vorbeidestilliren".
Wem daran gelegen ist, sich über die Denkmäler selbst und ihre Bedeutung zu unterrichten, dem sei „Straubes Jllustrirter Führer durch Berlin" empfohlen, ein mit Fleiß und Liebe ausgearbeitetes Büchlein, das grade auf hervorragende Bauwerke in jeder Beziehung Rücksicht nimmt
* Das hübsch ausgestattele, reich illustrirte Werk ist durch jede Buchhandlung zum Preise von 1.50 Mk. zu beziehen.
und sämmtliche Statuen der Hauptstadt in Wort und Bild dem Leser vor Augen führt.
Wenn der Leser also Lust hat, mit mir „loszuzittern", so beginnen wir unsere Wanderung bet dem Schloß- br untren, der nach den mannigfaltigsten Richtungen hin Anlaß zu Witzeleien gegeben hat. Die bekanntesten Benennungen für dieses Kunstwerk sind „For ckenb ecken" und „Kaltenborn". Die erste Bezeichnung ist eine Ableitung von dem Namen des Berliner Oberbürgermeisters v. Forcken- beck, die zweite, dem Kriegsminister v. Kaltenborn-Stachau entlehnt, findet ihre Anwendung hauptsächlich im Winter. In der Sylvesternacht 1891/92 soll der ehrwürdige Meergreis dreimal „angeödet" worden fein. Erstens von einem in höherer Sylvesterstimmung befindlichen Bürger, der beim Anblick der dreigezackten Gabel des Gottes entrüstet ausrief:
„Schäme Dir, oller Neptun, ick habe doch blos eenen Zacken, Du aber hast dreie!" Zweitens von einem Unteroffizier, der in gänzlicher Verkennung der Charge eines Meergottes denselben vom rein commissigen Gesichtspunkte aus „beaugenscheinigte" und im Hinblick auf den etwas zu sehr gerundeten Rücken des Wasterbeherrschers die kühne Behauptung aufstellte: „£)en könnten wir bei’8 Militär nich jebrauchen, der Kerl hat ja 'n mächtigen Ast!" Drittens von einem Studenten, der in aufrichtiger Bewunderung zu den Meerungeheuern an dem Fuße des Muschelfelsens emporblickte und ehrfurchtsvoll lispelte: „JhrTritonen könnt mir imponiren- mit welcher Vehemenz Ihr das Wasser von Euch spuckt!" Auch die vier weiblichen Gestalten, welche auf der Einfastung des großen Bassins sitzen, haben die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Man nennt sie „die vier schweigsamsten Frauenzimmer Berlins", weil sie nämlich — „beständig den Rand halten".
Die in der Nähe des Brunnens stehende Wetter- säule ist für den Berliner nicht eine Einrichtung, welche das Wetter „a n z e i g t", sondern welche das Wetter „m a ch t" - im Allgemeinen glaubt er aber an den „Unsinn nich" und hält die ganze Geschichte für „Mumpi tz".
Am Königlichen Schlöffe haben die vor dem Portal nach der Lustgartenfeite hin ausgestellten Rossebändiger, ein Geschenk' des Kaisers Nikolaus an König Friedrich Wilhelm IV., die Spottlust des Berliner Bierpolitikers hervorgerufen- war doch grade die Regierungsepoche des letztgenannten Königs eine politisch reich bewegte, und so legte denn die Bosheit des Volkswitzes den beiden Pferdebändigern, welche auf die muthig vorwärts springenden Rosse hemmend resp. beruhigend einwirken, die Bezeichnung „gehemmter Fortschritt" und „beförderter Rückschritt" bei.
Früher allen Passanten leicht zugänglich, öffnet der Schloßhof jetzt nur ausnahmsweise seine Pforten dem Besucher und zeigt ihm die in ihren Details schöne Reiterfigur des Heiligen Georg, der den bösen Drachen bekämpft. Ach, wie viele Familienväter theilen sein Loos unter den erschwerenden Umständen, den „Kampf mit dem Drachen" tag' täglich von Neuem beginnen zu müssen, und nicht Alle sind so glücklich, das Unthier (alias Hauskreuz) zu überwinden, daher bekommen sie natürlich auch kein Denkmal. Des Ritters That aber hat man anerkannt und ihm dafür noch eine Fahne in die Hand gegeben. Was kümmerts den Bildhauer, wenn der überlastete Reiter wüthend ausruft: „Donnerwetter, die verdammte Schlepperei habe ich satt? Ein Pferd reiten, das Schwert führen, mit dem Drachen sich rumkeilen und außerdem noch die olle Standarte hochhalten, bet is 'n bisken ville verlangt!"
Gegenüber dem Schlöffe erhebt sich das Reiterstandbild


