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eigenen Denkungsweise: energische Behandlung des Stoffes, robuste Scenenführung, skrupellose Motivirung, scharf gezeich- nete Charakterbilder. Mit psychologischen Feinheiten oder gar philosophischen Grübeleien hat sich der alte Theaterfachmann nie abgegeben. Wenn es ihm nur gelungen, die Maffe zu packen und spannend und scheinbar die Sprache des Herzens zu reden, dann verzichtete er gerne auf Haarspaltereien mit schneidiger Geistesschärfe oder Balanciren mit witzigen Bonmots. Sagt er doch selbst in der Vorrede zu dem uns angekündigten Drama: „Ich bekenne mich in der Theaterästhetik zu den Vortheilen der sogenannten Actualität. Unter Actualität verstehe ich diejenigen Vorgänge, welche für Jedermann gegenwärtig und bedeutsam sind, welche die Gegenwart kennzeichnen, welche die Mitwelt treffen." F^ttag Abend werden derartige Vorgänge geschildert- denn von dem lieblichen Schwesternpaare Klatsch und Verleumdung, welche vielleicht guch jetzt noch „die Gegenwart kennzeichnen, die Mitwelt treffen," werden die Fäden zu einer Hofintrigue verschlungen. Den lebendigen Pulsschlag für die Vorgänge suchte der Dichter theils der französischen Schule abzulauschen, theils im unmittelbaren Verkehr mit der Wiener Gesellschaft zu erhaschen. Denselben oder wenigstens einen ähnlichen Stoff, den neuzeitlich der Spanier Echegaray in seinem Drama „Galeotto" und der Deutsche Zolling in seinem Gesellschaftsroman „Klatsch" des Schweißes der Edlen werth befunden, hatte einst, unter dem Druck der vormärzlichen Censur, der Wiener Theaterdirector bereits erfolgreich zu verwerthen gewußt.
selbe wurde mittelst eines Wagens nach dem Haftlocale in der Sandgaffe verbracht, wo er Gelegenheit hatte, seinen Rausch auszuschlafen.
noch dazu, daß die Leute ein volles Jahr Zeit erhalten haben, - diese Streu zu bezahlen, nämlich bis Martini (11. November) 1894. Man kann sich denken, daß bei so günstigen Bedingungen Steigliebhaber von allen Seiten hrrbeiströmten, be- sonders waren die Orte Sellnrod, Wohnseld, Bobenhausen, Kölzenhain, Altenhain, Rüdingshain, Götzen, Feldkrücken u. a. vertreten. Das finanzielle Resultat der Versteigerung war auch ein günstiges, indem wenigstens 70 pCt. mehr gelöst wurden, als der Tarifpreis betrug.
Dieburg, 23. October. Zweimal Kartoffeln In einem Jahre auf einem Grundstück zu ernten, ist gewiß eine große Seltenheit. Herr Ofenfabrikanr Grißinger bestellte in diesem Frühjahre ein Stück seines GarrenS mit Frühkartoffeln, erntete dieselben Ende Juli und bepflanzte daffelbe Stück im August mit Spätkartoffeln und erzielte noch solche im Gewicht von Vs—8/< Pfund.
△ Mainz, 24. October. In dem nahen Castel machten in der gestrigen Nacht zwei kaum der Schule entwachsene Burschen von 16 und 17 Jahren einen Messer- an griff auf einen dortigen Zimmermeister, durch welchen voraussichtlich der Tod des letzteren herbeigeführt werden wird. Wegen einer ernsten Mahnung auf Zahlung rück- ständiger HauSmiethe lauerten die vielversprechenden Messer- Helden dem nichts ahnenden Zimmermeister beim Nachhausegehen auf und versetzten demselben unfern seiner Wohnung mehrere tiefe Stichwunden in die Brust, auS welchen das Blut in solchen Massen hervorströmte, daß der Gestochene alsbald bewußtlos zusammenbrach und nach seiner Wohnung getragen werden mußte. Die beiden Burschen wurden als- bald verhaftet und in das hiesige UntersuchungSgefängniß ein- geliefert. Der Zimmermeister, der, wie oben bemerkt, schwerlich mit dem Leben devonkommen dürfte, ist Vater von sechs unversorgten Kindern.
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Vermischter.
* Sin Spieler- und Wucherer-Prozeß in Hannover. Der bereits seit langer Zeit angekündigte, schon einmal vertagte große Spieler- und Wuchererprozeß nahm am Montag vor der Strafkammer la des Königlichen Landgericht- zu Hannover
Berichtigung. In der gestrigen Notiz über die Bürgermeisterwahl in Grünberg wurde irrthümlich der 24. October als Wahltag angegeben, während die Wahl am 23. stattfand.
Beerfelden, 23. October. Reife Heidelbeeren werden eben in den Waldungen mehrfach angctroffen, gewiß eine Seltenheit der jetzigen Jahreszeit.
8. Bingenheim, 23. October. Interessante Grab- i n s ch r i f t e n. Vor einiger Zeit brachte Ihre Zeitung mehrere HauS- und Grabinschriften auS Echzell. Dies regte uns an den hiesigen Friedhof, welcher etliche alte Grabsteine besitz/ zu untersuchen und die kleine Mühe hat sich wohl belohnt! Auf der nördlichen Langseite der Kirche befindet sich noch ein Theil der alten Schloßcapelle, die sich durch ihren Baustyl,
besonders durch die kleinen gothischen Fensterchen soson kenntlich macht. Der Rest der Schloßcapelle stößt rechr- winkelig auf das Langhaus der Kirche und bildet die Sakristei für Letztere. Ueber der nördlichen Kirchlhüre erblickt man die Jahreszahl MCCCCLXXI. Zu beiden Seiten dieser Thüre stehen, mit eisernen Klammern an die Mauer befestigt, die Grabsteine zweier Schultheißen von Bingenheim. Der Grabstein zur rechten gehört dem Schultheißen Joh. Georg Schäffer, der in den greulichen Hexenprocessen, welche von 1652 bis 1660 hier in Bingenheim würheten, eine hervorragende Rolle spielte. Schäffer führte ein (noch vorhandenes) Tagebuch, in welchem 54 Personen namentlich aufgesührt werden, die der Hexerei bezichtigt, auf gräßliche Weise gefoltert, schließlich enthauptet, einige sogar verbrannt wurden. Außerdem hat Schösser die Einnahmen und Ausgaben genau notirt, welche dem Schultheißenamte durch die Hexenprocesse erwuchsen- endlich soll noch bemerkt werden, daß Schösser in zwei Ehen 21 Kinder erzeugte: in erster Ehe 7 mit Marie Elisabeth Endelin, Tochter des Schultheißen Endel zu B'ngen- heim, in zweiter Ehe 14 Kinder, mit Anna Katharine Wach- rothin, Tochter dcS Schultheißen Wachroth in Echzell. Schösser wurde der Nachfolger feines Schwiegervaters Christoph Endel beziehungsweise seines Schwagers Johann Endel im Schult- heißenamte- außerdem bekleidete er die Stellen eines Ober
märkermeisters, Zoll- und LandbereiterS 35 Jahre lang, zum Theil noch während des dreißigjährigen Krieges. Die Grab- steine der beiden Schultheißen waren vollständig mit MooS und Schutt bedeckt- erst nachdem sie sorgfältig gewaschen und abgebürstet waren, traten die Schriftzüge hervor. Wir bringen für diesmal die Grabschrift der beiden Schultheißen Endel- sie ist nach der Manier der Meistersinger („Hans Sachs war Schuh- Macher und Poet dazu." „Reim' Dich, oder ich fress' Dich") in Knittelversen gereimt und gibt das curriculum vitae von Vater und Sohn. Die Inschrift lautet folgendermaßen: Christoff Endel ehrengeacht, Von Caael seinen Stamm er bracht, Zu Bingenheim er Schultheiss war Bis in die 42 Jahr (1598), Von 80 Jahren war geacht, Als er zu End sein Leben bracht. Die ehrsame Marie
nant a. D. Frhr. v. Zedlitz - Neukirch werden außerdem 8t< gewerbsmäßigen betrügerischen Glückspiels beschuldig:. sollen alle größeren Badeorte, Rennplätze und auch ioniugc l große Städte in Deutschland besucht habe«, in denen sie turch Falschspiel eine ganze Reihe von Offizieren und zwar Dem Generalmajor bis zum Seconde - Lieutenant abwänr, sowie Rittergutsbesitzer, Studenten u. s. w. in deö Wortes vollster Bedeutung ausplünderten, v. Meyerinck und v. Zedlttz ipi:l-tn gewöhnlich die Rolle der Schlepper. Vermöge ihrer gesell- schaftlichen Stellung und ihres schneidigen Auftretens fanden sie in den Kreisen der Offiziere u. s. w. leicht Eingang. I Sie stellten ihre Kumpane unter falschem Namen als «roß- ; Fabrikanten oder Großindustrielle vor und flüsterten ten Offizieren inS Ohr, daß die Großindustriellen viel Geld de- säßen, leidenschaftliche Spieler seien, aber kein Glück im Ttzul Hütten. ES sei mithin ein LrichreS, dirien 50-HO 000 »t abzunehmen. Wenn sich nun die herangeschleppten Opfer zum Spiel verleiten ließen, so wendete sich stet- das «lättdicn. Die „Großindustriellen" waren „ausnahmsweise" stark vom Glück begünstigt, denn sie spielten mittels doppelten Rouletts, gezeichneter Karten und wußten auch durch Winke aller «rt das Glück stets an sich zu fesseln, sodaß die Offiziere u. f. te. vielfach in einer Nacht viele Tausende von Mark verloren. Hatten nun die Gerupften nicht das genügende Baargeld bei sich, so mußten sie für den Restbetrag einen Wechsel geben. Ss waren weil über 100 Offiziere uhb zwar vom Generalm^or bis zum Seconde-Lieutenant abwärts aus den verfchietenstkn Garnifonorten Deutschland-, sowie eine große Anzahl -Hiner- gutSbesitzer, Studenten u. s. w. als Zeugen geladen.
* Allensteio, 23. October. Bei einem Brande im Hauie eines Buchdruckers sind eine Frau und zwei Kinder in den Flammen umgekommen, zwei Personen sind schwer verletzt.
* Heidelberg, 21. October. Ein heitere- Borko««- u i ß, welche- sich am vorigen DienStag bei der Gestelllliß der Rekruten dcS hiesigen Aushebungsbezirks abspielte, roufc viel belacht. Unter den angehenden Jüngern de- Mar» befand sich auch ein strammer Bauernknecht, in langen Stieseln, eleganter Joppe und mit einer grasgrünen Cravatte um dea Hals. Der zur Uebernahme des seinem Regimente zugefallenen AntheilS der Rekruten von Karlsruhe hierhergekomwene Dicefeldwebel musterte den fein herausgeputzten Burschen nvt kritischen Blicken und rief demselben dann spöttisch zu „Tu jefällst mir!" Der vngeredete antwortete darauf zum allge meinen Gaudium seiner Kameraden: „Du mir a!"
• Neumünster i. H., 23. October. Der Hülfs-Po'ldoie Emst Friedrich Scheel auS Brockenlande bei A’r« Münster, ber am 9. Juni bs. J-. zwischen Padenstttk uni Wittorf bie Ehefrau Schaer von Padenstebt ermordere und beraubte, ist am SamStag früh im Hofe beS Kieler Justiz« gebäudeS hingerichtet worden.
* Münster (Westfalen), 24. October. Da- Schwurgericht verurtheilte den Arbeiter Voß wegen Salten- morde- zum Tode.
* Leipzig, 24. October. Der zweite ©iraffenot bei Reichsgerichts hob das von dem Landgericht L zu Berlm am 17. Juni gegen Ahlwardt ergangene Unheil auf, well in der Verhandlung ein LeumundSzeugniß verlesen worden wan
* Slogan. 24. Oktober. Eine gewaltige Feuersbrunst hat daS ganze Dominium Alt-Kranz mit Gebäuden, Stallungen, Scheunen, 240 Schafen und dem gesammten Rindviehbestand eingeäschert.
• Chicago. 22. October. D»e Zahl der Besucher ter Ausstellung wächst in den letzten Tagen ungeheuer. Bis gestern sind 19 568 492 zahlende Personen gezählt worden, welche die Ausstellung seit der Eröffnung derselben besucht haben.
*’ Verhaftet wurden gestern drei Fortbildungsschüler- dieselben hatten in dem Unterricht durch allerlei Unfug Störung hervorgerufen.
** Waaren-Untersuchuug. Heute wurden von der Polizei in verschiedenen Läden Waaren-Proben zum Zweck der chemischen Untersuchung entnommen. ES handelt sich dies- mal um Farben enthaltende Gegenstände, als Tapeten, Eß- geschirre rc.
** Vorsicht beim Einkauf von Kartoffeln. Gleich wie in früheren Jahren wollen wir auch heute wieder darauf aufmerksam machen, beim Einkauf der Winterkartoffeln im eigenen Interesse recht vorsichtig zu sein. Gerade in diesem Jahre haben einige Sorten ein sehr gutes Aeußere, was schon zu mancher Täuschung Veranlassung gegeben hat. Beim Schälen und Auseinanderschneiden findet man aber, daß eine große Anzahl Kartoffeln entweder hohl oder faul ist. Man kaufe deshalb keine größere Menge Kartoffeln, wenn man sich nicht vorher von deren Güte überzeugt hat, was leicht bewert- stelligt werden kann, indem man einige Kartoffeln in rohem Zustande auseinauderschneidet oder aber ein kleines Quantum abkocht- letzteres Verfahren ist noch besonders deshalb zu empfehlen, weil man sich hierbei auch überzeugen Fann, ob bte Kartoffel mehlig ober seifig (wässerig) 'ist.
Litera
Id. Ilia .Mode mü h») - .Mlisüstte knbdtgcrWUfrr C'inhi tTcWbtrt, M Hani. <’ -ydxnb iü btr Mi Dx nbat wotbai.
seinen Anfang. Auf der Anklagebank sitzen: 1) Bankier D»- Rosenberg, 2) Bankier Albert Heß, genannt Ecemaor 3) Bankier Louis Abtcr, 4) Sanfter Julius Süßmam?' 5) Rentier Johann Fahrle, 6) Rittmeister a. D. v. Meyers 7) Rentier Samuel Seemann, 8) Bankier Julius Rosenberg 9) Geschäftsreisender Julius Heinrich Ludwig Stamer.
5. August 1892 lief bei der Staatsanwaltschaft in Hannover die Anzeige em: die Bankiers Max Rosenberg und Alben Heß haben am 5. Mai 1892 zu Karlsruhe einem Vieutcnait v- Mildel aus Schwetzingen beim Glückspiel und zwar a» scheinend in betrügerischer Weise 14 700 Mk. abgenommn. Die Nachforschungen führten zur Entdeckung einer wenver. zweigten Gesellschaft von Wucherern und gewerbsmäßige Glücks- und Falschspielern. ES wurde zunächst ’ettgefttöt daß die Angeklagten Max Rosenberg, Abter, Albert Heß uni ein Rentier Arnold Herbert Lichtner in Hannover ein iey. nannte« Bankgeschäft betrieben. In Wahrheit iüdnw sie aber keine Bankgeschäfte, sondern boten den Osnjinw der Garnison und deS Militär. ReitinstitutS durch 9tw* schreiben Gelddarlehen an. Wollte nun ein Offizier geliehen haben, so trugen die „Bankier-" anfänglich Bedertt» schließlich erklärten sie sich aber bereit, bie verlangte Summ auf Wechsel und gegen 5—6 v. H. Zinsen und 1—2 v. H Provision, die stets sofort in Abzug gebracht wurden, zu leih«. Nunmehr erhielten die Offiziere cintn Theil baaren Gelbes, den größten Betrag erhielten sie aber in Gestalt von braue- sch w ei gischen, sächsischen und hamburgischen Loosen und zw« nicht in Originalloosen, sondern in Antheilscheinea, sogenanniu Verzichtloosen, d. h. die Offiziere hatten nur auf die Klaffe, auf die der Antheilschein lautete, ein Anrecht, aber auch nur bi« zu einem Gewinn von 2000 Mark. Sin Offizier, tn sich von Abter 2500 Mk. lieh, mußte für 8500 Mk. Verzicht- loose entnehmen, so daß der zu unterschreibende Wechsel aif 11 000 Mk. lautete. Diesem selben Abter übergab der Varn eines Offiziers, ein Rittergutsbesitzer, 2000 Mk., um Schult«: seines Sohnes zu bezahlen. Abter be.echncte sich für feint Bemühungen 400 Mk., hat aber die Schulden nicht bezahlt, sondern da- Geld behalten. Die Angeklagten Max Rostndeez Heß, Fährle, Samuel Seemann, v. Meyerinck, Stamer Abter, der bereits erwähnte Rentier Lichtner und ein Vteute-
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** Eisvereiu. In der am gestrigen Abend im Hotel Victoria stattgehabten, nicht sehr zahlreich besuchten General- Versammlung des EiSvereins erstattete der Vorsitzende den Jahresbericht über das Vereinsjahr 1892/93. Der Kassenbericht ergab insofern ein günstiges Resultat, als sich Ein- nahmen und Ausgaben deckten. Der Zugang zu der Eisbahn von der Ostanlage auS wird blrect fortlaufend mit der Moltkestraße hergestellt. Die Mitglieder-Beiträge sollen noch in dieser Woche von dem Vereinsdiener erhoben werden- wir machen hierbei darauf aufmerksam, daß jeder Quittung eine Deikarte beigefügt wird, daß aber weitere Beikarten gegen _________
Entrichtung von 50 Pfg. für das Stück vom Diener gefordert I Kael Von Grimberg war sein Ehgemael. Als die in werden können und für alle weiteren Familiengehörigen, I Gott geschieden ab, Ward auch getragen hier zum Grab welche die Eisbahn benutzen wollen, gelöst werden müssen. Es I Johann Endel der Ehrengeacht Im Ampt dem Vater dürfte sich deshalb empfehlen, die Zahl der gewünschten Bei- ! folget nach Zu Bingenheim bei 19 Jahr. Gela Schauelin farten bei Zeiten festzustellen. Später sind Beikarten nur I 8e’n Ehgemal, Es ruhen auch hier ihre Kind, Die in notfj vom Rechner des Vereins zu beziehen (s. a. Jnseratentheil). I der Eh’ erzeuget sind. Georg Wilhelm, Johann Valentin, Mit der Leitung des Vereins wurden für das Geschäftsjahr I Anna Margret ihr Schwesterlin. Wier warten hier ohn’ 1893/94 folgende Herren betraut: Director: Jean Kirch, alle Klag Mit Freiden uf den jüngsten Tag. Der Vater Stellvertreter: Dr. Fuhr - Eiswart: Professor Laspeyres, I al® zur Buh gesetzt (1618), Gen Dauernheim hat er Stellvertreter: Professor Netto- Lauswart: Assessor Wolff, klotzt Zehn Gülten zur Gab’ und Gift Den armen Stellvertreter: Professor Himstädt- Verwalter der Tages- Schülern hie gestift, Die Pension zu Büchern fein, Dass Tarten: Geyger, Stellvertreter: E. Balser- Geräthewart: sie Gott lernen forchten rein. Dem Stifter dieser Gaben Dr. Erb, Stellvertreter: Baumeister Wißmaun; Vorstands- I wegen Sie wünschen solen Gottes Segen. — Man darf Mitglieder die Herren: Polizeirath Fresenius, Freiherr annehmen, daß solche Grabsteine, welche den Lebenslauf zweier v. Gagern, Oberbürgermeister Gnauth, Hauptmann Goldmann, Familien, sogar deren testamentarische Bestimmungen über Director Landmann, Freiherr v. Ricou, Oberst v. Rosenberg, wilde Stiftungen und das Alles noch in absonderlichen Reimen Vereinsrechner: Carl KleeS. I darbieten, nicht häufig Vorkommen. Aus diesen Gründen haben
** Gauders Schreibcurfe. Wie ans dem Jnteratentheile 1T,ir Vorstehendes ausführlich mitgetheilt.
unserer heutigen Nummer ersichtlich, werden die bekannten U. Ulrichstein, 24. October. Eine große Wohlthat ist Schreiblehrer morgen Donnerstag den 26. October ihre unserer Bevölkerung dieser Tage durch eine Waldstreu -
Schönschreibcurse für Kaufleute, Beamte, Gewerbetreibende rc. v er steig er ung in der Oberförsterei Feldkrücken gethau
eröffnen und so bietet sich dadurch die Vielen erwünschte Ge- worden und zwar dadurch, daß in den Forstwartbezirken
legenheit zur Erreichung einer schönen kaufmännischen Hand- Rüdingshain, Altenhain, Feldkrücken u. f. w. das Laub auf
fdjrift. Der Unterricht findet im Hause des Herrn Herbert, I den Waldwegen und Schneisen abgegeben wurde. Die Leute Marktplatz 2, statt. I können fich die Streu selbst machen und haben dazu ein
** Einen großen Auflauf auf der Mäusburg verursachte DotIeS h^bes Jahr Zeit, nämlich bis zum 15. Mai 1894. gestern Abend ein total betrunkener Mensch. Der- I biese Weise sparen sie die Aufarbeitungskosten, denn sie r‘,c‘ ‘ u ...... .. können ihre freie Zeit im Herbste, Winter und Frühjahre
durch das Streumachen nützlich anwenden. Weiter kommt


