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♦* Coucert-Bereio. Mit dem 1. October 1893 tritt der
i ein toürbiaeß Alter, I in Deutschland aufgedeckten Castelle zeigen. Dem Vernehmen irische und Leistungs- I nach werden die schönsten Stellen photographisch ausgenommen.
auch ist alle Hoffnung vorhanden, daß der interessanteste Theil
Unsere hiesigen
hiesiger Taglöhner wurde gestern
Centner
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8049
Bekarmtmachrmg.
auf dem Wege der Submission
oer«
8068
Gnauth.
8050
Gnauth.
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daß die minimale Erhöhung eine ganz belanglose Mehrausgabe
12 550
10
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IV2 172 6
10
36 100 300 350 250
Stück
Aepfeln, Kartoffeln, untererd. Kohlraben, obererd. Kohlraben.
Bekanntmachung, ! betreffend die Vergebung der Holz- I Hauer- u. Setzerlöhne für den Gießener
Zwiebeln, rother Rüben, Meerrettig, weißer Rüben, gelber Rüben, Weißkraut,
Rothkraut, Wirsing, Lauch und Sellerie
Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 6. October, Vormittags
Flur 34 Nr. 586'/,o — 801 qm zwischen dem Wäldchen und dem Schieß -
abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis längstens den 14. October.
Gießen, den 25. September 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.
Mainz, Bingen, Offenbach, Gießen, Butzbach, Worms, Densheim, Friedberg und Darmstadt, welche zahlreich erschienen waren. Zunächst handelte e5 sich um Stellungnahme zu der, auf dem in Wiesbaden stattfindenden Derbandslag Deutscher Gewerbvereine zur Verhandlung gestellten gleichen Frage, da der Heff. Landesgewerbverein mit 15 Stimmen dort vertreten ist. Im Auftrag der Großh. Heff. Regierung wird Herr Regierungsrath Dr. Hesse den Verhandlungen des II. Verbandstages Deutscher Gewerbvereine beiwohnen und auch noch andere deutsche Regierungen werden Vertreter dorthin entsenden.
△ Mainz, 24. September. Vor acht Tagen ist der Postgehilse Groß von dem hiesigen Postamle nach Unterschlagung von 1000 Mark verschwunden. Eine diesbezügliche Blättermeldung wurde alsbald von dem Postamte widerrufen, nunmehr stellt sich aber doch heraus, daß die Nachricht wahr war. Der Postdesraudant ist in Lauterbach in Oberheffen bereits ermittelt und verhaftet und steht seine gefängliche Einlieferung hier bevor. — Die städtische Wasser- Versorgung hat sich in Uebereinstimmung mit der gesammten Bevölkerung jetzt auch mit Entschiedenheit gegen eine Wasserversorgung der Stadt Mainz mit filtrirtem Rheinwasser ausgesprochen.
'ZrireiS gebracht sein, 1(17 Pfg. pro Concert) in sich birgt.
** Ueberfall. Ein 'Rbnid 10 Uhr in der
Berdiuguug.
tie Weißbiaderarbeiteu für den ' rmpenabschlußbau an der Bahn- Ivstroße sollen
Donnerstag den 28. d. M., Vormittags ll1/» Uhr
vergeben werden. Bedingungen und lnz-botformulare durch das Stadt- iciucnit.
Hießen, den 25. September 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 8069'
Bekanntmachung,
betreffend die Löber'sche Stiftung.
Aus obiger Stiftung ist eine Pfründe von 260 jährlich an einen in Gießen geborenen verwittweten Handwerker zu vergeben, welcher einen guten Ruf besitzen, fortwährend einen gesitteten Lebenswandel geführt haben und wahrhaft dürftig sein muß. Anmeldungen werden von heute an binnen 14 Tagen auf dem Bureau des Armenamts entgegengenommen.
Gießen, den 22. September 1893.
etter.
Wir Ms. Hnbg Auhch, die Schlvurzuik 8ut Verhaus
Jacob ggbiv n8 gegen die tzj» Erste StaatöanUli ! von Rechtsmai! eloost die tzenu ■•/ Hermann Kan Mer II, Wilhel-
Logt, Friedrii !atz II. und Ludivn öfter vorbestrafte!! Anwaltschaft unter bete, nachdem die
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t Aberlennung in n slins Jahren, s Jnsanterie-Ki Vormittag lute >on der Regim^ ) die Stadt gcltnr
die Fahnen M er, so vollzog sttz & angesichts mn e Sonntag übrigens hatte. Die Rein> tritt derRegimmt' K 11 Uhr über tit diese Zeit dort ob 1 Richtungen. > he ruhigerer Tazi rei Wochen stühv der Reusormalic ende Dienst wiedn
Dienstag, 24. October,
Nachmittags 2V» Uhr,
Submission.
Für unsere Kliniken soll pro 1893/94 die Lieferung von:
Großh. Verwaltungs-Direction der chirurg.-ophthalm. Univ.-Klmik.
Bose. Vossius. 8072
hatten sich eine Schulklasse des dortigen Gymnasiums, sowie viele Bewohner von Lich und Laubach angeschloffen, außerdem war auch der Vorsitzende der „ReichSlimeSforschung", Herr Profeffor Mommsen auS Berlin, in Begleitung verschiedener Mitglieder deS Laubacher Grafenhauses gekommen, um diese altehrwürdige römische Niederlaffung In Augenschein zu nehmen. Nach einem Ausspruche Mommsens soll dieses Römercastell die schönsten und best erhaltensten Ueberrefte aller bis jetzt
geben werden.
Lieferungsbedingungen können auf dem Verwaltungsbureau Nachmittags von 3—5 Uhr eingesehen werden.
»ntlmehr darum, weil sie diese Wünsche als berechtigt an- mhnntn mußte, denselben zu entsprechen. Eine solche Mehr- 11 ulflabe ist aber ohne Mehreinnahme nicht auSzusühren und ll-ct die berufene Generalversammlung daher beschloffen, da üit Beiträge unter keiner Bedingung erhöht werden sollten, ! tli »schlag für die Sperrsitze von 3 auf 4 Mk. zu normiren. Tie Inhaber der Sperrsitze werden dadurch kaum fühlbar iMaftct, denn, während der Nichtabonnent für einen numme- -ißtttn Platz Mk. 3,50 zahlt, kostet dieser dem Abonnenten xst Mk. 2,33 (früher Mk. 2,16), bei zwei Abonnements ’bgar nur 2,08 (früher Mk. 1,91) und bei drei Mk. 1,83 iMet Mk. 1,66). Der große V 0 rtheil eines IbonnementS dürfte durch diese Erläuterung wohl deutlich n tU Augen springen, gleichzeitig aber auch dadurch der
1 Wleche, empfiehlt
Emil Fischbach.
- i Plan, Voranschlag und Bedingungen Mittwückl d. 27. Sevlbr. können auf dem Bureau des Herrn k ft • . Architecten L. Seuling dahier in
“'l ümTi mr Borin: bk «artoffdernte den üblichen Bur--ustund-n eingesehen von einem Triebviertel. ! werden, woselbsthm auch die emzu-
Zusammenkunst am Mittelweg, Grün« gebenden Offerten portofrei bis zum bergerstraße. 1. October d. I. erbeten werden,
b. um 2 Uhr Nachm.: verschied. Möbel, _
1 Stoßkarren, 15 MrthStische, 1 Kuh, -r^ •_ axe-i..
1 Wagen, 2 Betten u. a. X2OHlgS-Xx©lS-S vÄTäO,
Zusammenkunft tm Bieker 'schen Unübertroffenes Fabrikat »um Stärken dei Saale, Neustadt 55.
„aufgedeckt" erhalten bleibt.
W. Nidda, 24. September. Der vor wenigen Jahren von Lich hierher verzogene weithin bekannte Bienenzüchter und Hersteller der anerkannt besten Bienenwohnungen, Keck, ist gestern in der Klinik zu Gießen verstorben.
-t- Staden, 24. September. In der Nacht auf gestern erlebten wir hier ein prächti ges militärisches Schauspiel. Zwischen hier und Florstadt war ein großes Biwak, in welchem alle Waffengattungen vereinigt waren. Von allen Seiten strömten die Landleute herbei, um sich die Krieger und ihre interessanten Beschäftigungen anzusehen.
Butzbach, 23. September. DaS in Folge der Manöver in hiesiger Gegend seit 14 Tagen herrschende militärische Leben und Treiben erreicht mit dem heutigen resp. morgigen Tage sein Ende und die stark durch Einquartirung in Anspruch genommene Bevölkerung von Stadt und Land kann jetzt wieder mehr ihrer täglichen Beschäftigung nachgehen, denn seither hat es durch die großen Truppenbewegungen in hiesiger Gegend bei Vielen an der nöthigen Ruhe gefehlt, denn das zeigte auch das zahlreich anwesende „Civil" im Manövergelände. Selbst unter unserer Damenwelt herrschte eine große Begeisterung für das militärische Leben; denn täglich konnte man Frauen und Mädchen im Manövergelände bewundern, wie selbige trotz aller Hindernisse den Truppenbewegungen folgten und sich selbst bis in nächste Nähe der dröhnenden Geschütze und des knatternden Gewehrfeuers wagten, lieber die gestrigen und heutigen Manöver ist noch zu berichten, daß der gestrige Tag, wie anfänglich beabsichtigt war, kein größeres DivisionSmauöver brachte, sondern nur dazu diente, die theils weit auseinander liegenden Truppen näher zusammen zu ziehen. Ein Kamps fand deshalb nicht statt und das zahlreiche Publikum, welches selbst aus weiterer Ferne (Gießen, Frankfurt 2c.) eingetroffen war, mußte unbefriedigt heimkehren, d. h. insofern es nicht die Biwaks der Großh. (25.) Division (die 21. Division biwakirte im Streife Büdingen) besuchte, welche auf den Höhen von Rockenberg und Oppershofen stattsanden, denn daselbst herrschte von Nachmittags bis spät Abends ein bewegtes Leben. Erst fand das „Abkochen" statt, dann wurde Seitens der Reservisten die feierliche „Begrabung der Löffel" vorgenommen, wobei es an humoristischen Auszügen, Reden, Musik 2c. nicht fehlte. Später concertirten die verschiedenen Regimentscapellen und Abends wurde großer Zapfenstreich und das Gebet geblasen. Noch spät in die Nacht hinein konnte man auf den Höhen die lodernden Flammen der Biwaksscuer sehen. Heule früh 6 Uhr erfolgte der AuSmarsch der Truppen aus dem Lager in die Gefechtsstellungen. Gegen 8 Uhr sand das Zusammentreffen der beiden Divisionen (21. und 25.) statt und es entspann sich auf den Södeler Höhen ein Kampf, der bis gegen 10 Uhr dauerte, womit die diesjährigen Herbstübungen ihren Abschluß erreichten.
nn. Darmstadt, 24. September. Unter dem Vorsitze des Präsidenten der Großherzogl. Centralstelle für die Gewerbe, Regierungsrath Dr. Hesse, sowie unter Anwesenheit deS Referenten für das Gewerbewefen bei Großh. Regierung, Ministerialrath Emmerling, fand gestern in den Räumen Großh. Centralstelle für Gewerbe eine Sitzung des engeren Ausschusses des Landesgewerbvereins zur Berathung der neuen preußischen Borschl äge wegen Organisation des Handwerks und Regelung des Lehrlings wesenS statt. Zu dieser Berathung waren noch außerdem zugezogen Vertreter der Ortsgewerbvereine von
Berdiuguug.
Ne zur Erbauung eines Feuer- l öfch-GeräthemagazinS nebst Steiger- 1 'hmin erforderlichen Zimmer-, Dach- Huftr- und Speuglerarbeiteu, sowie lieft nigen für Anlage eines Blitz- ulltiltr8 sollen
Lonncrstag den 28. d. M., Vormittags 11 Uhr
i «öffentlichen Angebotsverfahren ver- iljkn werden. Pläne, Arbeit« - Be- itzinbung und Bedingungen liegen v:w dem Stadtbauamte offen. An- t.;elvle auf dem vorgeschriebenen For- tiiIüt sind daselbst bis zur genannten Bhinbe einzureichen.
Neben, den 25. September 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Rittergaffe von einem Hausburschen : i btrialien, zu Boden geschlagen und hierbei am Kopse und
8059 Geißler, Gerichtsvollzieher. mi
Haus
öffentlich meistbietend versteiaert werden.
Gießen, 11. September 1893.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A.: Bogt. 7689
*'btt >!'- »6 (®ilte ihr All l«r eine friedlich Htn Lebens'
Tägl. Anz.
*lini erheblich verletzt.
** Zimmerbrand. In einem Hause der Ludwigsttaße '«nfiaub gestern Abend ein Zimmerbrand dadurch, daß der 1 eireffenbc Bewohner, nachdem er sich zu Bette gelegt, das 2id't auf dem Nachttische hatte brennen lassen. Nach- I em dos Licht abgebrannt, fing die auf dem Nachttisch liegende Oecke Feuer, das sich dem Bettwerk mittheilte und an diesem «Krim bedeutenden Schaden anrichtete. Der Zimmerbewohner, ) oildiex im Bette eingeschlafen war, erwachte noch rechtzeitig, nm sich zu retten.
fÖiefetf, 25. September. (Landtagswahl). Die von der 'Iibciterpartei vorgeschlagenen Wahlmänner: Joh. Jost Rein, ‘ Ciam Ziegler, Johannes Deibel VIII., Heinrich Seibert III. 1 »uröen heute einstimmig gewählt.
n. Hatlentod, 24. September. Im Zeiträume von zehn lUbnaten wurde Herr Mengel heute hier zum drittenmale - diesmal mit 3 Stimmen Majorität — zum Bürgermeister I Mhlt. Seine beiden ersten Siege wurden — wie s. Z. '«.Gieß. Anz." gemeldet — durch Beschlüsse des Kreis- neb Provinzialausschusses nicht anerkannt.
r- Lich, 24. September. Gestern war das in der ^ähe von ArnSburg aufgedeckte Römercastell wieder sehr fteri besucht. Der Oberhessische Geschichtsverein Gießen war in stattlicher Anzahl erschienen, demselben
Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß vom nächsten Dienstag ab der Verkauf von Obst, Kartoffeln rc. an den Wochenmärkien nicht mehr auf dem Brandplatz, sondern auf dem Marktplatz in Oswalds Garten ftattfindet.
Gießen, den 23. September 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
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bei dem Sänger' ' in Boikenheiin 9(- aertag zoriilkgestrm-
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,,, „■.^lieber des „Bauer'schen Gesangvereins" und der „Har- ifien Ueberw dti fast vollzählig eingefunden, welche die Zeit bis zur '"8 (Stfa ^ nfctist der Vertreter durch mit großem Beifall aufgenommene iebebtnl?eMt. vi'ikr» Verträge au8füöten. Mit dem Scheidegruß: „Auf Tage A ersehen nächstes Jahr in Butzbach!" entführte das Dampf- tnft(Ut nt .ne von Auswärts zahlreich Erschienenen nach allen Rich- unb ,aeltn bcr Windrose.
Loncert-Bereic. Mit d:- 1 isa.q tritt her
°"nen GioXert=$erein in sein 102. Jahr ein, ein ivuiviyc» «u»,
!r (hften ? voe.teS der Verein in vollster Jugendfrische und Leistungs> iten, toenn i Li-kcit erreicht hat. Trotzdem nun die Anforderungen der
"9 bct x?'Rflirler, sowie die NebenauSgaben sich in fortwährender ^einde/^''' ^öinftrung befinden, so hat doch eine fast übergroße Spar- r^eulick» «1^ l'Wnt den Ausgleich zwischen Einnahme und Ausgabe bisher ID,Wt tfin v-r»glichen lassen. In den letzten Jahren jedoch hat sich
ieralen Pg.. ^i-i-r Verhältniß immer schwieriger gestaltet, Abstriche ließen
'Mttiltun C1 ^t:! ' ^otz aller Bemühungen, ohne Gefährdung des Zweckes h Einsj!^ :n keinem Etatsposten mehr machen und das Gespenst
q'Dficit" drohte mit seinem Erscheinen. Es kam nun i) unf,n ' c{1 b'nzu, daß eine ganz bestimmte, unvermeidliche Aus-
c'°- auf seiner Höhe oder besser gesagt, auf seiner 0 'DiDit tkielrigkeit nicht mehr zu halten war. Unsere hiesigen >z je . SWefifer, die als treue Mitarbeiter an unserem Musikleben
iatfoht; vhrilnebmen, sind für die heutigen Bedürfnisse durchaus un-
ton?» ^iiiglich honorirt - bei aller Bescheidenheit, die diese Herren
k«, Verein stets entgegenbringen, wurden deren Wünsche aus -Osbefferung immer lauter. Die GeschästSsührung glaubte üc^ir weniger weil sie Unliebfamfeiten fürchtete, sondern
Stadtwald pro 1894/95.
Die vorbenannten Löhne sollen Samstag den 30. September,
Vormittags 11 Uhr, im Saale des alten Rathhauses öffentlich vergeben werden.
Gießen, den 23. Septbr. 1893.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 8014
Vergebung w
von Chausfirarbeit.
Das Chaussiren der in die Wall- thorstraße mündenden Privatstraße de» Herrn Eduard Sack hier, veranschlagt zu 625,51 JL. soll im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden.
Verkehr, ltond- und
Gründers, 23.September. Fruchtpreise. Weizens 15C0, Korn v4t 14.00, Gerste X 14.—, Hafer JL 17.00, Erbsen X 00.00, Linsen JL 00 00, Wicken X--. Lein X 00 00, Kartoffeln X —,
Sarnen X —.
Vogelfreunde, füttert nur Botz'fches Vogelfutter mit der Schwalbe, es ist das anerkannt beste und billigste. Niederlage bei Emil Ftfchbach, Seltersweg 14. Piofpecte umsonst [5251
soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Tuf'bYrn^menÄ|.*"
Vermischtes
Ms. flaffel, 24. September. Ermordung eines Knaben. Eine entsetzliche Blutthat, die wohl nur im Wahnsinn begangen sein kann, wird au6 dem Dorf Niedermöllrich bei Wabern von gestern gemeldet. Der Landwirth Bräutigam und dessen Frau begaben sich zu einem Leichen- begängniß in dem Nachbardorsc Zennern und ließen ihren einzigen Sohn von zehn Jahren unter der Aufsicht der Nachbarsleute zurück. Die in der Nachbarschaft ebenfalls wohnende Frau deS Landwirths Herzog rief nun den Knaben zu sich und schnitt ihm mit einem Messer denHals durch, sodaß der Tod d-s unschuldigen Kindes aus der Stelle eintrat. Auch nicht einen Schrei hat das Opfer der Megäre von sich gegeben, wenigstens hat Niemand von dem grausigen Vorfälle etwas gesehen und gehört. Abends, als die Eltern nach Hause zurückkehren und ihr Kind nirgends finden, fängt man an zu suchen, bis man zum großen Schrecken den Leichnam bet der Mörderin im Bette versteckt vorfindet. Die Mörderin entfloh, wurde aber später eingeholt und fest- genommen, wie gemeldet wird. Dieselbe soll schon früher Spuren geistiger Gestörtheit gezeigt haben.
♦ Zn Chicago pramiirt. Die Nähmaschinen- und Fahrrad- Fabrik Adam Opel in Rüsselsheim a. M. erhielt auf der Weltausstellung in Chicago die höchste Auszeichnung in ihrem Fach und zwar Ehren-Medaille und Diplom.
Schiffsnachrichten.
(Mtlgetheilt durch den Agenten deS Norddeutschen Lloyd, Herrn Carl L00S in Gießen).
Bremen, 23. September. [Per transatlantischen Telegraph.^ Der Schnelldampfer Trave, Eapitän R. Sander vom Norddeutschen Aoyd in Bremen, welcher am 13. September von Bremen und am 14. Septbr. von Southampton abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 23. Septbr. [Per transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampser Darmstadt, Capttän G. Thumann vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. September von Bremen abgegangen war, ist gestern, 8 Uhr Morgms, wohlbehalten in Baltimore angekommen. ____________
Der Postdampfer „Pennsylvania" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 22. September wohlbehaltm in Phtla- belptti angekommen.


