Landwirth
«otttiäunü ätr israelitischen KdigümigtftUfdjafL
Freitag Abend 7“ Uhr, SamStag vormittag 8» Uhr, Samstaa
Nachmittag 4« Uhr, Sam-tag Abend 9* Uhr. *
HD. Darmstadt, 23. Mai. Die fünfte allgemeine I Gesellenprüfung des OnsgewerbevcretnS Darmstadt sand heute unter zahlreicher Betheiligung der Gewerbe- V treibenden, Lehrherren und Eltern der jungen Gesellen durch die feierliche Ueberreichung deS Gesellenbriefes an die Geprüften ihren Abschluß. AuS den PrüsungSnoten ging hervor, daß sämmtliche Gesellenstücke in guter Beschaffenheit zur Ablieferung kamen. Ein Prüfling und zwar der Sleetro- Mechaniker Emil Buxbaum auS BenSheim, bei Herrn August Wilk in der Lehre, hat die Prüfung mit Auszeichnung bestanden und wurde demselben mit Genehmigung Großherzogl. Eentralstelle f. d. G. diese Note seinem Gesellenbries beige- fügt. 45 Prüflinge erhielten die Note „Gut bestanden" und 6 die Note „Bestanden". Nachdem der Vorsitzende deö Ge-
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 25. Mat, Mittags »wisch« 11 und 12 Uhr Wasser 16, Lott 15% Grad.
Rübsamen'iche Badeanstalt.
M. Aus dem Mockstädter Grunde, 24. Mai. Während in vielen Gemarkungen unseres Kreises die Zuckerrübe als erstes Handelsgewächs bevorzugt wird, baut man bei uns in erster L'nie die Zwiebel. Die Orte Dauernheim, Ober- und Nieder-Mockstadt, auch Staden, Effolderbach und Glau- berg cultiviren die Zwiebel mit Erfolg und Geschick. Der Reinertrag des trefflichen Küchengewächses ist ein hoher, aber die Arbeiten sind dafür auch sehr bedeutend. In diesem Frühjahre leidet die Zwiebeleultur, wie alle landwirthschaft- lichen Gewächse, an übergroßer Trockenheit. Diejenigen Grundstücke, welche etwas feuchter sind und wo die Bestellung möglichst frühzeitig stattfand, wodurch die jungen Pflänzchen besser erstarken formten, zeigen einigermaßen ein befriedigendes Aussehen. Die anderen Grundstücke laffen zu wünschen übrig. Verschiedene durchweichende warme Regen könnten noch Vieles beffern. Die Aussichten dazu sind leider gering, denn wir haben wieder trockenen Nordostwind und Hellen, wolkenlosen Himmel, welcher die Hoffnung auf Feuchtigkeit zerstört. Allem Anscheine nach wird eS dieses Jahr theuere Zwiebeln geben.
Friedberg, 23. Mai. Ein hiesiger Handwerksmeister hatte zum Bau nöthigen ungelöschten Kalk eingethan und diesen in die Nähe von Holzvorräthen gebracht. Der Kalk hatte sich nun entzündet und daS in der Nähe befindliche Holz fing schon an zu verkohlen, als ein Anwohner die dichten Rauchwolken merkte und das Feuer im Keime erstickte. So wurde ein größeres Unglück verhütet.
Cocalt* tittö Orovrnztelles.
Gießen, 25. Mai 1893.
(Ein reges militärisches Leben herrschte heute Morgen in der Stadt und am Bahnhofe. In Folge einer angeordneten, vom 25. Mai bis 7. Juni dauernden Uebung von Mannschaften des Beurlaubtenstandes (16 Unteroffiziere und 397 Mann) zog die entsprechende Anzahl von actio en Mannhaften und Unteroffizieren in Privatquartiere. Die Reservisten trafen bereits mit den ersten Frühzügen hier ein. — Ferner kam das ganze Hessische Artillerie-Regiment Nr. I I von Cassel und Fritzlar auf hiesigem Bahnhofe an, um von hier aus den Fußmarsch nach dem Schießplätze bei Griesheim anzutreten. Der Transport der Mann- i schäften, Pferde, Geschütze und sonstigen Fahrzeuge wurde mittelst 5 Sonderzügen bewerkstelligt, von denen der erste heute Nacht 1 Uhr hier eintraf, der zweite folgte heute früh nach 3 Uhr, der dritte um Uhr, der vierte um 6 Uhr, der
fünfte um 8 Uhr. y '
** Unter Bezugnahme auf den am 13. d. M. in Nr. 111 unter „Eingesandt" erschienenen Artikel, betreffend das Betreten des Bahnsteiges auf Bahnhof Gießen, erhielten wir von zuständiger Seite nachstehende Zuschrift: ..Die gerügten imstande auf Bahnhof Gießen sind alsbald seitens des Stationsvorstandes dadurch beseitigt, daß beide Thür- I fltigel sowohl in den AuSgangsthüren der Wartesäle als I auch des mittleren Durchganges geöffnet sind und zudem die I Ordnung getroffen ist, daß der AuSgang nach dem Bahn- sletg nur durch die Wartesäle, der Ausgang von dem Bahn- I fjeig nach der Stadt nur durch den gen. Durchgang statt- findet, welch letzterer mit großer Plakattafel gekennzeichnet ist. ) ES dürfte nun auch im Interesse des Publikums selbst liegen, den Anordnungen der Beamten bereitwilligst nachzukommen. Bei starkem Verkehr.an Sonn- und Festtagen werden deS Weiteren auch die Seitenthore nördlich und südlich vom Empfangsgebäude geöffnet werden. Außerdem bc- merken wir noch, daß von der erstrebten Aufhebung der I Bahnsteigsperre wohl nicht die Rede wird sein können, viel- mehr dieselbe demnächst — wie schon jetzt auf den meisten I außerdeutschen Bahnen — auch auf allen preußischen Staats- I bahnen zur allgemeinen Durchführung in Aussicht genommen ist, im Besonderen auch auf der ganzen Linie Cassel-Frank- furt a. M. noch im Laufe dieses Jahres zur Einführung gelangen wird. Die Bahnsteigsperre hat auch keineswegs den I Zweck, hierdurch eine Mehreinnahme zu erzielen, sondern dem unnöthigen Andrange deö nichtreisenden Publikums wirksam zu begegnen und insbesondere die Fahrkartencontrole zu er- I leichtern gegenüber dem gefährlichen Durchlöchern der Fahr- I karten während der Fahrt vom Trittbrette aus."
Untorrtroffen In Feinheit u. Milde u. fett zwölf Jahren bewährt r-°L«d lAtxrt 10 W lose in v-utel f?co. 8 nuHd v. Vetter in Seesen a. Harz. ^80
§ Freiensteinau, 23. Mai. Einem hiesigen wurde kürzlich Nachts ein Stück Roggen im Felde ab- gemäht und heimgefahren. Der oder die Thäter konnten bis jetzt noch nicht ermittelt werden.
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1 | getragenen Prolog wurde die Veranstaltung schwungvoll I eingeleitet. Auch daS aus .Mitgliedern unseres Hoftheaterchors bestehende Rheinische Doppelquartett bewies heute I in sämmtlichen vorträgen wieder seine bewährte Tüchtig- I kcit. Die Hauprbedingungeu für derartige Bereinigungen: | gutes Stimmwaterial, sichrer Ansatz, präciseS Zusammen- gehen und nüancirter Vortrag, finden sich bei diesen San- gern in vollem Maße erfüllt. Ihr Programm, daS von ihnen theils allein, theils in Begleitung deS Orchesters
I ausgeführt wurde, wies in reicher Abwechselung Stücke ele- I gischen wie heitern und humoristischen Charakters auf. Der I starke Beifall, der ihnen gespendet wurde, veranlaßte baß Doppelquartett zu zahlreichen Zugaben. Warmer Dank den
I Veranstaltern und Mitwirkenden für ihr uneigennütziges und I mit Erfolg gekröntes Vorgehen."
** Heute wurde uns ein Kornhalm, welcher auf einem Acker an der Frankfurterstraße gewachsen ist und die stattliche I Höhe von 2,20 Meter hat, überbracht.
I ** von Herrn Bleicher Schwall erhielten wir eine Zu- I schrist, daß die Wieseck bei seiner Bleiche durchaus nicht ver- I schlämmt, sondern vollständig frei von jedem Abfallwaffer sei. I Wir Pflichten demselben gerne bei und bemerken, daß die besagten Mißstände erst an der Brücke in der Gartenstraße beginnen und die in Nr. 119 enthaltene, sehr, wohlgemeinte
I Warnung nur auf die Strecke der Wieseck von da an abwärts Bezug hat.
I -h- Salzhausen, 23. Mai. Vom herrlichsten Maiwetter begünstigt, sand gestern in unserem kleinen, reizend gelegenen Badeorte der diesjährige P fing st ball statt. Meilenweit waren die Besucher herbeigeströmt, hellfarbige Damengewäüder, I fröhliche Gesichter und glänzende Augen begegneten einem auf I Schritt und Tritt, denn am 2. Pfingstfeiertage gibt sich die | sashionable Welt der östlichen und mittleren Wetterau ein Rendezvous in Salzhausen. Der gestrige Festtag war besonders schön und gemüthlich. Der junge Tag zog herauf, als sich die letzten Gäste entfernten. Wir empfehlen das reizende Plätzchen Salzhausen, für welches im Laufe des Sommers mehr als 50000 Mark verwandt werden, der Gunst und dem Wohlwollen der freundlichen Leser dieser | Zeitung. Der Herr Restaurateur gibt sich die größte Mühe, seine Gäste so gut und billig wie nur möglich zu be- dienen.
H. Schwalheimerhof bei Echzell, 23. Mai. „Wer das Glück hat, führt die Braut heim", konnten wir gestern Nach- mittag gegen 5 Uhr etwa sagen. Es zog nämlich ein kleines ©etoitter von Nordost heran, blieb über uns stehen und öffnete seine Schleußen. In großen warmen Tropfen senkte sich das Naß so reichlich auf unsere lechzenden Fluren herab, daß in zehn Minuten Felder und Wiesen zwei Zoll hoch mit Wasser bedeckt waren. Man kann dieses Frühjahr wirklich sagen, daß ein solcher Regenguß ein Glücksfall ist und der gestrige um so mehr, als die nahe liegenden Gemarkungen Echzell, Bisses u. A. kaum einige Tropfen Feuchtigkeit empfingen. Dem Regen waren einige Hagelkörner (— Ihr Landwirthe versichert Euere Früchte! —) beigemischt, sie verursachten aber keinen nennenswerthen Schaden.
§ Volkartshain (Kreis Schotten), 23. Mai. Bei der heute hier stattgefundenen Bürgermei ft erwähl wurde der seitherige Bürgermeister Heinrich Winnecker einstimmig mit 38 Stimmen wieberg^wählt.
werbevereinS, Dr. Schröder, Allen Dank ausgesprochen, ins- bewndere den Prüfungsmeistern, welche zum Gelingen der Prüfung beigetragen, richtete der Vorsitzende der PrufungS- Comnnsfion, Wetgbtndermeister Kinkel, Sorte der Ermahnung an die Gesellen, wobei er dem Wunsche Ausdruck gab, die- fdben möchten zum Segen des Staates und der Gemeinde rechtschaffene tüchtige Handwerker werden. Um 12 Uhr war die erhebende Feier beendet.
, ««23. Mai. Am Staatspegel liegen nur noch 1,26 Meter Waffer. Durch daS 4leine Wasser wird den zu Thal fahrenden Personendampfern das Anlegen an der hefigen Landebrücke erschwert, weshalb an den Feiertagen die Reisenden in einzelnen Fahrten durch baß Dampsboot „Mann- Mm" nach RübeSheim gebracht bezw. dort abgeholt würben. Die großen unb mittleren Güterschiffe können nicht mehr halbe Last befördern.
Dmnifcbtc».
B. #rofbflrf, 23. Mai. Heute Nachmittag kurz nach 3 Uhr brachte ein ziemlich heftiges Gewitter unseren Fluren den so sehr erwünschten Regen, leider aber auch ein Brand- unglöcf mit sich. Die Scheune deS LandwirtbS Conrad Feufter, inmitten anderer stehend, wurde vom Blitz entzündet und brannte nieder. Die Nachbargebäude konnten gerettet merbcn. Der entstandene Schaden wird durch Versicherung gedeckt. Em glücklicher Zufall war eß, daß gerade die Feuerwehr nach eben beendeter Hebung noch versammelt war.
Frankfurt a. M, 24. Mai. Im Schürmann schen Erker auf dem Roßmarkt ist eben die Ehrengabe außge- stellt, die König Humbert von Italien anläßlich seiner Silberhochzeit dem 13. Husaren-Regiment, deffen In- Haber er ist, gewidmet hat. Die mehr alß halbmeterhohe S.lbergruppe stellt bekanntlich zwei Offiziere zu Pferde dar, einen italienischen Lanzenreiter und einett preußischen Husaren, die sich cavalleristisch begrüßen. Die Ausführung ist von einer Turiner Silberfirma besorgt. Die Gruppe wird fortan baß Offiziercasino bes Regiments in Bockenheim zieren.
♦ St. Johann, 24. Mai. von ber Pulverfabrik St. Ingbert sind drei Arbeitsstätten in die Luft geflogen.
Arbeiter sind umgekommen, zwei schwer verletzt.
♦ Düsseldorf, 24. Mai. Gestern stürzte die 17jährige Tochter eines hiesigen Obersten, während ihr Vater daß Musikfest besuchte, auß dem Fenster beß ersten Stockwerks ber elterlichen Wohnung unb war sofort tobt.
Magdeburg, 24. Mai. Daß Mädchenmörder-Paar, der Agent Erbe unb bie lebige Bun trock, wurden heute früh durch den Scharfrichter Reindel hingerichtet.
* Wachteln für den deutschen Kaiser. Dieser Tage ist mittelst Schnellzuges eme Sendung von 700 lebenden Wachteln alß Geschenk des Königs von Italien an den deutschen Kaiser nach Berlin geschickt worden.
* Budapest, 24. Mai. Heute Abend ist hier und in mehreren LandeStheilen Regen eingetreten.
Für dir Abgebrannten in Zell bei Alsfeld sind ferner btt unS eingtaangen: Don 1. Müller 1 x, Infecder .»oft 1 X, y. ju SolmS-rtich 20 X, F. Butt 10.*, CberflUeutewuit w?£nrV° **' 4 Zusammen 46 x ^»gelammt
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Wettere Gaben nimmt berettwtlligfl entgegen
Tie Expedition des .Gießener Anzeiger"
Athen, 24. Mai. Infolge einer neuerlichen Erber- schütterung in Theben sind mehrere Hauser eingestürzt. Menschen und nicht zu Schaden gekommen.
Petersburg, 24. Mai. Die kaiserliche Familie passirte gestern Abend Charkow und trifft heute Nachmittag in Moskau ein. Der Großfürst Georg Alexandrowitsch kehrte auß ber Krim nach dem Kaukasus zurück.
Newyork, 24. Mai. Wie dem „Newyork Heralb" auß Panama gemelbet wird, hat am Samstag in Nicaragua zwischen den Truppen der Regierung und den Aufständischen eine zwölf stündige Schlacht stattgefunden, in welcher die Regierungstruppen geschlagen wurden unb saft bie Hälfte i^er Mannschaften an Tobten, Verwunbeten unb Deserteuren verloren haben. Der Rest sei bemoralisirt.
Chicago, 24. Mai. Die nationale AuSftellungs-Eommift sion beschloß mit 30 gegen 27 Stimmen, bie Ausstellung Sonntags offen zu halten.
Depeschen bei Bureau .Herold".
Berlin, 24. Mai. Dem „Börsencourier" zufolge soll nach einer Kopenhagener Meldung in FredenSburg eine Begegnung des Czaren mit dem deutschen Kaiser stattfinden. Thatsache ist, daß Kaiser Wilhelm eine Seefahrt in bie Ostsee am 29. Juni antritt, währenb ber Czar früher ald zuerst beabsichtigt nach Dänemark kommt.
Wien, 25. Mai. Zu Guent werben bereits umfassende Maßregeln unb Vorbereitungen für bie im September statt- findenben Manöver getroffen. Die Quartiere für bie Journalisten würben bereits reservirt. Der König von Sachsen bewohnt ein kleines Schloß in der Nähe des für Kaiser Wilhelm gemieteten PrioathauseS.
Brüssel, 24. Mai. Die Resolution über den Achtstundentag wurde vom Arbeitercongreß fast einstimmig I angenommen, nur die Vertreter Nyrdenglands widersprachen, I ba von dieser Maßregel nichts zu erwarten sei.
Warschau, 24. Mai. Der Saaten st and in Congreß- I polen ist durch mehrtägigen Regen wesentlich gebessert.
kirchliche Anzeige« -er Statt Giehen.
Evangelische Gemeinde.
GotteSdtenft.
Sonntag Trinitatts, den 28. Mat.
In der Stadtktrche:
Vormittags 9*/i Uhr: Pfarrverwalter Dr, Grein.
Vormittags 11 Uhr: MtlitSrgotteSdienst. Pfarrer *)tngelbep.
In der FriedbofScavelle:
Vormittags 8«/» Uhr: FrübgotlcSdienst. Pfarrer Din gelben.
Nachmittags 2«/z Uhr: GotteSdtenft mit Sbrtftenlebre für die Neuconfirmirten aus der IohanneSgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
* Auf das am kommenden Samstag in Steins Garten stattfindende Coucert der Mitglieder des Großh. HostheaterS in Darmstadt möchten wir heute nochmals empfeh- lend Hinweisen. Ein Bericht der ^Darmstädter Zeitung" vom October v. I. liegt vor, und bestätigt derselbe baß von anberer Seite bereits Gehörte vollkommen. Die Zeitung äußert sich wie folgt: „Dem von bem Rheinischen Doppelquartett unb ber Capelle bes 2. Dragoner-RegtS. Nr. 24 geftern Abcnb tm Schützenhof zum Besten ber Nothleidenben in Hamburg oeranstal.cten WohlibätigkeitSconcert war er- ^ulich-r W-ise em sehr guter Besuch zu Theil geworben. oü.1 «f. 2?Q9!1fr6 "Dauermarsch" unb einem auf ben Z"^ ^S AbenbS hinweisenden empfindungSvollen unb form« '^üncu Po« Herrn Müller verfaßten und mit Wärme vor-
« aber anscheinend hier nicht beobachtet Am
^en Pfingstfetertage mußte das Publikum den Weg nach dem Bahnsteig durch die Warlesäle nehmen, wählend cs am drtttm
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Gießen, 25. Mai 1893.
, . Nach dem gestrigen Bericht auS Reichelsheim in der Wetterau, betreffend den PaffuS über den Aufschlag der Milchpreise. könnte eS °bm l< ®ider' u. s. w. die Preise erhäht Wtn.
« 4- Mxrlm ®fl°1nbtrcn die Bäcker betrifft, so märt denselben ein Crelßau fcblflfl nicht ,u verargen, denn bie Frucht, besonders aber die Mehlpreise, find in Folge der anhaltenden Trockenheit bereits ss gestiegen, daß bet weiterem Steigen ein PreiSaufschlag für Back- waaren eintreten muß. Die im ooriaen Jahre wegen den hoben Brodpreisen den Bäckern gemachten Vorwürfe hätten sich dieselben ersparen können wenn fie mtt ihren Preisen rechtzeitig in die HSHe flößen, bei Rückgang der Mehlpreise aber auch gleich abgeschlagm
Schiffsnachvächten.
Der Polldampfer EPennland" der „Red Star Line' in Ant- werpen ist laut Telegramm am 21. Mat wohlbehalten In Newport angekommen.
verkehr, Land, und volk-wirthschaft.
11 2JZaL Frachtmarkt. Rother Wetten
Mehcn 0000, Äom X 12.70, Gerste X 10 28, Hafer X 8.40, Erbsen X —.


