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Der Verwaltungsrath der : vom Professor Laband- über die Verstaatlichung der geordneten vnsandt.

>er Tag des Besuchs des ler Hof ist noch nicht fest schon vor dem 14. Mai statt. H die anhaltende Trockew beängstigender Weise. Sv auf dem hiesigen Güterbahn- rch eine gröhere Ausdehnung der grasten Trockenheit zuzu- des Fußweges der Eisenbahn- motive entflogenen Funken t/emllchen Strecke in Brand rasch gelöscht, doch richtete Schaden an., Waldbrande mgrgend stattgefunden, ^n cher Seits wegen der Frurrs« irden.

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Zwischen franksurtischkm wein wurde sängst etnti> Eine hiesige Aepselweinkellnn ihre aus Flaschen gezogener, Plata, Adelaide, Bera-Sru.), Der Wein hatte wehrsach Sec- qanz verschiedenen TeMra- *w6,.tn'u,Ä Das Ergedniß war, daß cc leite tat gelittra h°« wd

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Leben-mittel, denn meist ist mnr das Leben mit Mühe ge­bettet worden. Die Roth ist groß.

Dresden, 21. April. Einer größeren Wucherer­gesellschaft, die sich namentlich mit der Ausbeutung von Offizieren nnd Beamten befaßte, war man vor einigen Wochen Hierselbst auf die Spur gekommen. Schon damals waren verschiedene bisher angesehene Personen verhaftet worden, von denen der Getreidehändler Nagel im Gesängniffe seinem Leben ein Ende machte. Neuerdings sind in dieser Angelegen­heit noch der Kaufmann Kenne und der Tapezierer Zeidler Hierselbst verhaftet worden.

Bonn, 24. April. Gestern Abend schlug der Kahn, in dem vier Studenten von einem Ausflug nach hier heimfuhren, in der Nähe des Trajects um, drei erreichten schwimmend das Ufer, der vierte ertrank infolge eine- Krampfansalls.

London, 25. April. Die Polizei entdeckte im Gentrum der Stadt eine künstlich construirte, mit Uhrwerk versehene Höllenmaschine in der Wohnung zweier Fremden. Die. selben sind verschwunden, als sie sich entdeckt hielten.

r. Luftkurort Laasphe. In die Reihe der Luftcurorte ist feit einigen Jahren auch das lieblich im oberen Lahnthal gelegene Städtchen Laasphe eingetreten und es gibt wohl selten einen Ort, der vermöge seiner hohen und doch ge­schützten Lage, seiner ozonreichen Lust und seiner vorzüglichen sanitären Berhältnisie sich bester dazu eignete. Der Ort hat 2200 Einwohner, liegt 320 Meter über dem Meeresspiegel und ist ringsum eingeschlosten von dichtbewaldeten, mit Eichen, Buchen und Tannen bestandenen Höhen. Die Lahn nimmt bei LaaSPhe eine Anzahl von Nebenbächen auf, wodurch eine Reihe von Thälern hier zusammenmünden und der Gebirgs- formation einen selten abwechselungsreichen Character ver­leihen. In den Thälern, wie auf die umltegenben Höhen führen überall bequeme, schattige, reichlich durch Wegweiser bezeichnete Promenadenwege, an welchen der hiesige Gebirgs­verein eine stattliche Anzahl von Ruhebänken aufgestellt hat. Die Stadt wird überragt von dem Schloß Wittgenstein, in dessen nächster Umgebung sich besonders schöne Promenaden­

wege und auch zwei Pensionen befinden. Eine Anzahl guter Hotels, wie auch Privatlogis in der Stadt bieten außerdem den Kurgästen preiswürdige Aufnahme, wahrend in den Ge- schäften derselben alle Bedürfniste zu befriedigen sind. Zwei Aerzte und eine Apotheke befinden sich am Ort. Sportlieb­habern bietet sich Gelegenheit zur Ausübung der Jagd und Forellenfischerei. Auf der Bahn Marburg-Creuzthal, welche zwei Bahnhöfe in LaaSphe hat, verkehren täglich in jeder Richtung fünf Züge mit birecten Anschlüssen nach allen größeren Städten Deutschlands. Zu jeder näheren Auskunft ist der Vorsitzende des dortigen Gebirgsvereins, Major a. D. Geisler, bereit.

verkehr, Land, «nd volk»n>irthichaft.

»tetze«, 25 April- Marktbericht Aut dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Md. A 1,00-1,15, Hühnereier per Stück 56 X 2 Stück Käse pr. St. 510 X Käsematte pr. 6t 3 X Erbsen vr. Liier 18 4, Linsen pr. Liter 32 X Tauben pr Daar A 0,60- 0,90, Hühner pr. Stück A 0,90-1 20, Hahnen pr. 6t A 1,10-1,70, Enten pr. 6t A 1,60 diS 1,80, Ochsevfleisch pr. Md 6672 X Kuh- und Rindfleisch pr. Md. 50-56 H, Schweine, fleisch pr. Pfd. 6070 X Äalbflctfd) pr. Pfd. 50-56 H, Hammel­fleisch pr. Pfd. 40 - 70 X Kartoffeln pr 100 Kilo 3,504,50 A, Weißkraut pr Stück 5-12 4, RöiebHr pr. Eesttner 12,500.00 A, Misch p-. Liter 12-18 A, Enteneier pr. Et. 67 4, Gänseeier 10-12 X

Verfälschte schwarze Seide.

Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort ,u Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. Ver­fälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen dieSchußfaden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur achten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt, «erdrückt man die Asche der achten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die «eidenfadrik G. Henneberg;, (K. u. K. Hoflieferant) Zürich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke oorto- und zollfrei ins Haus. 1970

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Mombach. Mit freundlichem Grub ^hr ergebener Dr. II ColllMlionn.

Huf Ihr Schreiben erwidere Ich Ihnen, dab dl« zugesandten Mprrheil- Präparate al» Myrrhensalbe und Myrrhenöl Im bleügen ^arnlso,^ Lazarethe In einzelnen Fällen zur Hnwendung gekommen sind und hinsichtlich Ihrer Wirkung recht befriedigende Resultate ergeben haben.

Münster. Dr. Krulle EorpS-General-Hru de» 7. Armee-EorpS.

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Homburg. Phystku» Geh. Medizinalrath Dr. Deete.

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Bekanntwachung.

Die Mannschaften der Jahrgänge 1861 und 1862 der Pflicht­feuerwehr, welche am 27. und 28. ds. MtS. entlasten werden, Haden Cimer, Binde und Abdruck der Ortsfeuerlöschordnung beim Namensaufruf wieder abzuliefern.

Gießen, den 25. April 1893. Der Branddirector.

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Aufforderung.

Die Rechnungen über Lieferungen und Arbeiten für die Universitäts- Institute aus dem abgelaufenen Rech­nungsjahr 1. April 1892/93 sind, soweit dies noch nicht geschehen, alsbald bei den betreffenden In- ftitus-Directoren einzureichen.

Gießen, den 17. April 1893.

Großherzogliches Univ.-Rentamt.

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