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Bezugnehmend auf Obige» erlaube ich mir hierdurch meiner seitherigen Kundschaft, sowie meiner neuen Nachbarschaft ergebest anzuzeigen, daß ich mein seitherige- Geschäft, Bahnhofstrafte 26, in da- Hau-
Bleichftratze 21
verlegt habe und bitte um geneigten Zuspruch.
E- wird nun mein eifrigste» Bestreben sein, meine werthen Abnehmer bei guter Waare nebst billigen Preisen auf- Beste zu bedienen. 2779 Hochachtung-voll
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Eröffnung und Empfehlung.
JE em verehr!. Publikum zur gefälligen Nachricht, daß ich da» früher von Frau Wwe. Schray geführte
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Weidengasse 1 übernommen und halte mich unter Zusicherung bester Bedienung, Verabreichung von Prjma-Lpeisen und Getränken besten» empfohlen.
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Geschäfts Uebergabe.
Meiner werthen Kundschaft zur gefl. Mittheilung, daß ich meine
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bei Leihgestern an die Herren Gebrüder Carl und Chr. Faber daselbst käuflich abgetreten habe und bitte ich da» mir seither in so innigem Maße geschenkte Zutrauen auf meine Nachfolger übertragen zu wollen. Gleichzeitig haben dieselben für Leihgestern und Umgegend den Verkauf des Kalkes der Firma Carl Haas jr. mit übernommen.
Gießen, im März 1898. Carl Haas jr.
Aus Vorstehendes Bezug nehmend, soll e» unser eifrigste» Bestreben sein, unsere werthen Abnehmer in jeder Weise zufrieden zu stellen.
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Stiftungen für die neue evang. Kirche zu Gießen.
Nachdem der Baumeister unserer JohanneSktrche Herr Architekt Grisebach un» eine genaue Angabe der Inneren Ausstattung der neuen Kirche, nebst Zeichnungen und Kostenvoranschlögen übergeben bat, können wir nunmehr Allen denen, die biletzt schon ihre freundliche Absicht erklärt haben, eine Stiftung für die neue Kirche tu machen, sowie denen, die solche« erfreuliche Borbaben weiterhin fassen wollen, eine Uebersicht geben über alle die Gegenstände und Herstellungen in und an der Kirche, die zu besonderen Stiftungen sich eignen.
Wir wollen hier ein vollständige« Verzeichniß aufstellen von derartigen Slip tungen, von den werthoollsten bi» zu den geringsten, Jedermann die freie lu»o>ebl für sich überlassend.
ES eignen sich zu besonderen Stiftnnge«:
1. Die Orgel, die mit 39 klingenden Registern ein Meisterwerk tu« der Werkstälte de- Orgelbaumeister- Walcker in Vub®ig»burg werben soll, mit Gehäuse zu 18000 Mark. Auch da« p'ächttge, künstlerisch zu gestaltende •«&*«(« allein wäre eine schöne Stiftung im Werth von 4000 Mark.
2. Die Kanzel (in Sandstein und Marmorstuck) mit Schallbeckel und allem sonstigen Schmuck megesammt 6000 Mark; die Kanzel für sich allein 3000 Maik die < Stockrelief» der 4 Svangelifte« in den Brüstungen der Kanzel für sich allein 1200 Mark, also jeder Evangelist 300 Mark.
3. Der Altar (in Sandstein und Marmorstuck) in-gesammt 8500 Mark DaS große Relief de» heil, «bendmahl- in Marmorstuck all Rückwand bei Altars für sich befonberS 3500 Statt; ferner drei kleine krönenbe Gngelffgurea am Altar zusammen 600 Mark
4. Da« große Shorferrffer (über dem Altar) mit einer Darstellung der Kreuzigung Christi in Glasmalerei 4000 Mark.
5. Die 4 großen frenster im Schiff der Kirche (je 2 nach dem Selterlweg und der Südanlage hin) in Gla-malecei, jede- zu 10Ö0 Mark, also alle 4 zusammen 4000 Mark
6. Die 3 kleineren freutet im Schiff in «la«malerei, jede» 300-4^0 Mk, ferner die frendet im «onsirmandensaal und in der Sakristei, jede» etwa 100 Mk
7. Die Rose über der Orgel, im Hauptgiebel, in Glasmalerei 1500 dJlatl' , 8. Al» Wandbilder im Chor, die 12 ApOffelgeffaltam, jede 400 Mk., also
fammen 4800 Mark.
9. 1 vierundzwanzi^stammige Walfronen im Schiff der Kirche, jede 600 Mark ferner • zehnflammige «askronea unter und über den Emporen, jede 280 Mark, endlich eine Anzahl kleinerer Saskronen je 100—200 Mark
10. Die Johannesftgnr außen am Giebel der Kirche Über dem Portal 2500 Mark.
11 «UarbeNeidnngen, (Altardecken, Kntepenbien) im Werth von 300-TOODL
12. Teppiche vor dem Altar und LÜvfer im Schiff der Kirche «0 - 300 Uff
13. «Itarlenchier, je einer etwa 150 Mark.
14 Adtndmahl-gerÜihe (Kelche, Kannen, Patenen) je von 80—200 Mk. und 300 Mark.
15. Eine S locke auf dem Thurm; die größte Ae, 8000 Mark, die »weite 4000 Mark, die dritte, Es, 2300 Mark, bte kleinste, Ae, 1000 Mark
Wir bitten alle Freunde unterer Kirche, die zu einer der genannten Stiftungen geneigt sind, baldigst ihre Auswahl und Entscheidung zu treffen und die» dem Unter« zeichneten direkt oder durch emcn der Psarr.r oder Kirchen Vorsteher mttlheilen za wollen. ES wäre doch sehr erhebend und erfreulich, wenn recht viele (»lieber unterer Gemeinde du-.ch solche Stiftungen ihre Liede und ihren Namen unterem neuen Gottes- oeufe in besonderer Art einprägen würden. Mögen darum bleie unsere Mut Heilungen, zugleich al» herzlicher Aufruf an untere (Memctnbe, woblwollenbe Aufnahme finden und zu opferfreudigen Gaben veranlassen; Gott »alt «.-
Gießen, Den 4. Februar 1893.
Ter evangelische Kirchenvorftand.
Dr. Naumann. 111fr
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