1893
Dienstag dm 25. Juli
Amts- und Anzeigeblatt für den Äreis Gieizen
^Ntiinber.
chratisbeifagel chießener Hamilienölütter. ~|
Feuilleton
Der Deutsche als Lonsument.
de die allerwichtigsten Nahrungsmittel, lanb in den verflossenen ^ayrzeynien aus berat, lassen sich natürlich, abgesehen rcl$er und anspruchsvoller geworden sind.
)ff.
I Veriieiaenmg. Emser Silber-Gartenkies . d kleinen Quantitäten
Dienstag de« 2S Jul. nnd "es-rn.n gr°ü j TJem & C16.
Mittwoch de« »«.Jul, d. I.. ..... U ntlfl„bl««a.
Raumaterialienhandlung.
25 JÄHRIGER ERFOLG
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eilnahme igen wir
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Born, Gerichtsvollzieher.
Anzeige leilung, daß unsere esteru. Schwägerin
llate find 5« «S? schult, Darmstadt
lschremer.
«ufgcfledt.
Aeßen.
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,, geb. Köhler,
Der
Gießener Anzeiger erscheint täglich, ntt Ausnahme deS Montags.
Dir Gießener
AnmiliendlLlter werden dem Anzeiger i4chen^'^ dreimal U:dflrou
dasclbst, Nr. 1955/io — 562 Meter Acker auf dem Fluthgraben jenseits
Heegstrauch,
Nr. 117,7 - 2375 Meter Acker am Obleberg vor dem Roderweg, Nr. 68 — 1600 Meter Wiese am Heegstrauch vor der Schwal- bachtschen Wiese auf das Bruch, Nr. 132 — 4000 Meter Acker
VERKAUF IN DEN APOTHEKEN UND DROGUEN-HANDLUNGEN.
^Weiner rkllieister.
am Erdkauter Weg, Nr. 133 — 4013 Meter daselbst, „ .
Nr- 134 — 2956 Meter daselbst,
reifem Rohtabak.
Er verbraucht ferner 94,3 Kg. Roheisen, 138^ Kg. Steinkohlen, 547 Kg. Braunkohlen, 14,71 Kg. Petroleum und 4,55 Kg. Baumwolle.
Dieser gedachte Durchschnitts-Deutsche ändert sich doch von Jahr zu Jahr und zwar wird er immer con- sumtionskräftiger und consumtionslustiger.
Er ißt jetzt 6 Kg. Salz mehr als 1870,, 3,5 Kg. mehr als 1880/81. Er ißt 1,8 Kg. Zucker mehr als 1886, 0,11 Kg. ausländisches Gewürz mehr als im Mittel von 1836—40 und 0,6 Kg. mehr als 1871—75. An Häringen
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r- Tchiviin. offer.
Dienstag, 5. September,
Nachmittags 21/« Uhr,
Saften sanft ent«
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..... - K,S
Vierteljähriger
ASonnementspreiL» 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn.
Durch die Post bezog« 2 Mar! 50 Psg.
Redaction, Expedition und Druckerei:
Schulstrohe
Fernsprecher bl.
Für Juristen.
Mittwoch den 26. Juli dS. IS., Nachmittags »/-4 Uhr, versteigere ich tu meiner Amtsstube - Weftanlage 11 — Sevfierts Archiv, Bd 1 bis 35. Ve'steigerung bestimmt-
Geißler,
Rntiobui t von Anzeigen zu der StachimtlagS für den folg,»den Tag ersckicinenden Nummer bis Vorm. 10 Ubr.
Diese Zahlen sind der beste Beweis, daß wir Deutsch ' den verflossenen Jahrzehnten außerordentlich viel n Immer neue
Nr. 172 Zweites Blatt
des Graswegs,
Flur 7 Nr. 195 a s/io — 562 Meter Acker daselbst,
Flur 7 Nr. 1966/10 — 581 Meter Acker daselbst,
Flur 23 Nr. 142 — 3994 Meter Acker auf dem Aulweg hinter dem
Alle Annoncen-Bureaux deS In» und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
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Weiher,
Flur 24 Nr 495/10 — 1194 Meter Acker am Barresgraben links des Lchützgesbrunner Wegs,
Flur 25 Nr. 2is/io - 1350 Meter Acker am Schlangenzahl, zieht durch den Schützgesbrunner Weg,
Flur 25 Nr. 235/10 - 613 Meter Acker daselbst,
Flur 25 Nr. 24°/io - 612 Meter Acker daselbst,
Flur 25 Nr 39 — 1450 Meter Acker am Aulweg,
Flur 26 Nr. 254a — 188 Meter Acker am untersten Riegelpfad,
Flur 28 Nr. 151 - 1150 Meter Acker auf dem Sandkauter Weg und
‘Nun: sezier.
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mehr als 1836—40 oder 0,71 Kg. mehr 1871—75.
Er trinkt 24,8 Liter Bier mehr als 1872 und ber« braucht an rohem Kaffee 1,40 Kg., an Thee 0.046 Kg, an Cacao 0,14 Kg. mehr als 1836—40, oder an Kaffee 0,14 Kg., an Thee 0,03 Kg, an Cacao 0,10 Kg. mehr als 1871-75. Ueber die Zunahme oder Abnahme des Branntwemgenuffes für ganz Deutschland läßt sich Sicheres nicht sagen.
Er raucht 0,2 Kg. Tabak mehr als 1861—70.
Er verbraucht 27,2 Kg. Roheisen, 609 Steinkohlen und 302 Kg. Braunkohlen mehr als 1872. An Petroleum benutzt er 12,84 Kg. mehr als 1866—70 und 6,17 Kg. mehr als 1881 — 85. Sein Baumwollebedarf ist gegen 1836—40 um 4,21 Kg. und gegen 1871—75 um 1,71 Kg.
sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem tzmtt Balthaser MalkomefiuS in Gießen gehörigen Immobilien:
Alur 1 Nr. 30 — 125 Meter Hofraithi in der Neustadt,
Nur 1 Nr. 30a — 625 Meter Grabgarten in der Mühlgasse,
Flur 3 Nr 60 — 1450 Meter Acker am Schwalbachischeu Acker und Krofdorfer Weg,
Nr 168,8 — 1150 Meter Acker am Fluthgraben an dem Fa- brtcischen Acker,
Nr- 169,3 — 906 Meter Acker
Gießener Anzeiger
Heneml-Wnzeiger.
Das einfache Kleid.
Unter dieser Überschrift schreibt das „Neue Wiener Tageblatt" : Eine vortheilhaste Veränderung ist seit dem Beginn 1 der Sommersaison mit unserer Damenwelt vor sich gegangen. ! Einfachheit" lautet jetzt die Parole, insofern es sich um die i Lue handett. Und so kleiden sie sich in diesem Jahre ! aste in jene duftigen, zierlichen und vor Allem einfachen ! Stoffe, die bisher meist den Backfi'chen Vorbehalten waren. ‘ Für die Brunnenpromenade wird Zephir gewählt, ein Ge
schichten der Bevölkerung sind in die Lage gekommen, Bier zu tanken, Cigarren zu rauchen, Cacao, Kaffee, Gewürze, Mucker u. bergt in ihre Häuser einzusühren, Zucker z.B. s aus einem theuren Luxusartikel ein alltägliches Nahrung^ mittel geworden. Erst im Lichte dieses allgemeinen Wachsens der Mittel und Bedürfnisse beurtheilt man das Einzelne, z B die starke Steigerung des Bierconsums, richtig.
webe, das seinem Namen alle Ehre macht, leicht wie ein Windhauch ist und auch nur in den zartesten Farben, rosa, blau, weiß, in die Erscheinung tritt. Und einfach sind diese Morgentoiletten, so einfach! Nichts als em oder mehrere chrnale Volants, vielleicht ein Band mit flatternden Enden, a, und richtig, noch eine Kleinigkeit, eine echte Brüsseler Spitze, die als breite Epaulette übkr die bauschigen Kennel ällt und sich mitunter auch als Revers bis an den Gürtel ortsetzt. Solch eine Spitze ist allerdings ein etwas kost- pieliqes Ding — je nun, etwas muß doch an einem Kleide etn — Für die Straßentoilette ist am beliebtesten Rohlemen. Einfacheres kann -s dach wahrlich nicht geben! Das kostet säst nichts, sagen die Damen, da darf man sich schon ein seidenes Unterkleid in der Kante der Blouse dazu erlauben. Die Ehemänner hätten also alle Ursache, mit dem Xodetten» bubget ber Gattinnen zufrieben zu sein — Leinen, Battist, Mousselin — bie Kinberzeiten werben wieder wahr.
Und doch machte neulich ein Ehegemahl ein etwas verdutztes Gesicht: auf der Rechnung, bie ihm Maison X., welche bie Ehre hat, bie Toiletten ber Frau Gräfin zu liefern, pra- fentirte, befanb sich auch ein Posten von 350 fl. für ein — Lein-nkleid! Der Gras schüttelte bedenklich den Kops- eine Seiden-, eine Sammetrobe, ja, bas wäre begreiflich gewesen, aber ein Leinenkleib! Es fanb sich zufällig, daß d,e reizende Besitzerin das Kleid eben trug, als ihr Gemahl, ein lebendiges Fragezeichen, zu ihr ins Zimmer trat. Das Kleid war wirk- lich höchst einfach: ecru-ßeinrn, drei schmale Blenden von schwarzem Moire auf dem Glockenrocke und flatternde Gürtel- schleifen aus schwarzem Moire. . . „Aber das Ding knistert auch so merkwürdig, wenn Du durchs Zimmer gehst, ganz wie Seide." — „Natürlich," meinte lachend die Dame, „eS ist ja doch auch auf schwarzem Moire gearbeitet, dem schwersten, der zu haben war, wenn ich nicht irre, 12 fl. das M"er., — Der Graf weiß zwar nicht genau, wie viel Meter Moire man zum Futter einer Robe verwenden kann, aber langsam ging ihm jetzt doch das Verständntß für bie Einfachheit des Leinenkleides auf.
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töt er 2,43 Kg. mehr als 1836—40 ober 1,03 Kg. mehr I als 1871 — 75, an Reis 2,51 Kg. mehr als 1836—40 ober 1,14 Kg. mehr als 1871-75 , an Südfrüchten 1,22 Kg. iQQß__ah nhor 0.71 .Qa. mehr als 1871—75.
Flur 32 Nr. 47 - 1094 Meter Wiese am I Heegstrauch bei der ©djroal: hachischen Wiese, am Pfad, Flur 32 Nr 48 - 1100 Meter Wiese Flur 32 Nr^Nl - 2287 Meter Wiese 5 am Heegstrauch bei der Schwal- Flur 32 Nr°ÄÄ — 3169 Meter Wiese Flur 41 N?91' -1812 Meter Acker vor der Wart auf die Marburger Chaussee,
Flur 43 Nr 95 - 1350 Meter Acker links am Steinkauter Weg,
Flur 43 Nr. 40 u. 412/io — 1350 SDleter G Acker auf dem Fluthgraben, Flur 45 Nr. 98 - 1725 Meter Acker an ber Marburger Straße,
Flur 45 Nr. 99 - 1737 Meter Acker Flur 45 Nr.^100 - 1731 Meter Acker
Nr-^6?' — 2200 Meter links am Badenburger Fußpfad am Fluthgraben, öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, den 24-3ult 1893. ' Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A-: Bogt.§o06
Nachmittags von 2 Uhr ab, 4435] versteigere ich Marktplatz 20 dahier -----1
TÄ& P°P'-r.u. kinene
Kragen, Vorhemden, Pulswärmer, Halskrausen, Kaputzen,.Unterhosen, Unterjacken, Kinder-Mutzen, -Höschen und -Jäckchen, Herren- und
Damen Handschuhe. Pellermen, Muffs, Pelzmützen, Taschentücher, Commode- und Tischdecken, Satin- Blousen, Schürzen, Taillenstäbe, Häkelnadeln, Corsetkordel, Corset- schoner, Vorstecks-Schleifen, Kragen-, Manschetten- und andere Knopfe, Shlipse und Shlips-Naoeln Frisir- kämme, Maschinengarn, Häkelgarn, Nähzwirn Metermaße, Strumpfbänder u- Fingerhüte, sow. Herren- und Damen-Strümpse;
Spielwaaren, als Bleisoldaten, Lotto- spielen, Puppen u. f. w ;
3. ein Ladenfchrank und Theke, 2 Ladengestelle, sowie 1 Flobert-Gewehr.
Die Versteigerung findet bestimmt
.fi’un uKifi.sfiörpfr 5®
in großartiger Bahnhof8trasge
5* Zahnkalk-Jndustrie 5C
Aug. Gabriel jr., Giessen.
3” ..... C2. Batznanlchlutz Abendstern bei Eutzen. Lourmcr- und Winter-Ringofeubctrieb.
la. Marmor- (Weitz), Hydrauliker Wrau,.uckkalk und geniahlencr Grau - »ackkalk. . ,.J.
Dienstag denÄL.August,
Nachmittags 2«/a Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Georg Dietrich DSrner Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 1 Nr. 3) — 106 qm Hofraum in * der Mühlgasse, Flur I Nr. b3b — 25 qm Grabgarten daselbst, _ , .
Flur I Nr. 43 — 62 qm Hofraithe in ü der Neustadt,
Flur 33 Nr. 15.) - 1475 qm ad« am
Nahrun^sberg auf den Stein- ntlich mefftbieten?' versteigert werden. Gießen, 17. Juli 1893.
Großh Ortsgericht Gießen.
I. A- : Bogt. 6309
Aeilgebotenes.
Baumstützen
billig bei [6129] Andr. Euler.
Das soeben erschienene „Statistische Jahrbuch" für bas Deutsche Reich enthält toleber eine Anzahl Berechnungen über : den Verbrauch wichtiger Nahrungs- unb Genußmittel unb | einiger anderer Artikel in Deutschlanb. Wir wollen hier > nur die Mengen angeben, bie auf ben Kops ber Bevölkerung , entfallen, b. h. wir wollen uns einen Durchschnitts-Deutschen j denken, wie er freilich nirgenbs lebt , ein Durchschnitt aus - Mann unb Weib, Alt unb Jung, Reich unb Arm, Stadter , unb Landbewohner, Nord- unb Sübbeutschen u. s. w. >
Dieser Durchschnitts-Deutsche ißt (wir legen die Zahlen für 1891/92 zu Grunbe) u. A. 17,4 Kg. Salz, 9,5 Kg. Com'umzucker, 0,16 Kg. auslänbische Gewürze, 35,3 Kg. ge- jaljene Häringe, 2,69 Kg. Reis, 1,28 Kg. Südsrüchle. Die nnh-imi,ch°n, d h. gerade die wie Butter, Fleisch u. t „ ..
von Salz unb Zucker, statistisch nicht faffen.
Der Durchschnitts-Deutsche trinkt 105,5 Liter Bier unb 5,5 Liter reinen Alkohol, welche man gleich 16,5 Liter . gewöhnlichen Trinkbranntwein (zu 33»/g pCt. Alkohol) setzen kann. Er trinkt Kaffee von 24,1 Kg. rohem Kaffee, Thee von 0,05 Kg., Cacao von 0,15 Kg. Bohnen-Cacao.
Erraucht Tabak unb Cigarren von 1,5 Kg. fabrikations-
A, Katz, Südaniage 15. Telephonanschlüffe 84 und 88^ Senf, "Erbsen, Wicken” * h
mtebet einget*m^ H„.gebrann^^eü^i>I7"m^k» Riug°fens.ei,.e).


