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öffentlichen Aufforderungen und Gestellungsbefehlen unbedingt ' Folge zu leisten. Bei Anbringung dienstlicher Gesuche und Beschwerden sind die Mannschaften deS Beurlaubten- slandes verpflichtet, den vorgeschriebenen Dienstweg (Haupt- nieldearnt, Bezirksfeldwebel) einzuhalten. Im gleichen sind
2 die im dienstlichen Verkehr mit ihren Vorgesetzten (Bezirks- ' feldwebel, Bezirksoffizier, BezirkScommandeur, oder wenn • sie in Militäruniform erscheinen, wozu auch der Ent- ■ lassungsanzug gehört), der militärischen Disc plin unterworfen.
•* Uebcr die neue Uniformirung der Landwehr unb des Landsturms wird berichtet: Die Litewka, der nach Art der «lause geschnittene Tuchrock, der für den Landsturm weiter j und zum Ueberziehen über den Civilanzug geeignet ist, wird 0wohl von der Landwehr- als der Landsturm-Infanterie ge- | tragen, von ersterer mit der Nummer auf der Schulterklappe, ■ von letzterer auf den Kragenparten. Beide tragen auch statt dcS Helms die Wachstuchmütze. Bei der Artillerie und den Pioniren tragen nur die Landsturm - Formationen die Litewka und Wachstuchmütze, die übrigen haben Waffenrock unb Helm. Der Landsturm der Infanterie ist nicht vollständig mit Uniformirung ausgestattet, bis dahin wird die Ausrüstung mit Feldmütze, Armbinde bei im Uebrigen bürgerlicher Kleidung, von der nur d i e Hosen mit rother Schnur besetzt werden, bewirkt. Alle Reserve- und Landwehrformationen haben vor der Kopfbedeckung ein Landwehrkreuz von weißem, die Landsturmsormationen von gelbem Dietafl. Durchweg wird bei Reserve-, Landwehr- und Landsturmformationen der Infanterie schwarzes Lederzeug getragen. Die Reseroe-Jnfanterieregimenter des Gardecorps tragen die Uniform der entsprechend benannten Garde-Jnfanterieregimenter (»hne Namenszug), schwarzes Lederzeug und am Helm den H arde-Landwehr-Adler.
•• Riefenbirue. Heute wurde uns eine bei Launsbach gewachsene Birne vorgezeigt, die nicht weniger als 11^/zCenti- meter Durchmesser hatte.
Der Getreidemarkt. Der Anlauf zu einer Erholung, den der einheimische Getreidemarkc kürzlich nahm, ist von keiner Dauer gewesen, denn bereits in der abgelaufenen Be- richtSwoche machte sich auf dem Markte wieder die alte Lustlosigkeit geltend. Die Notirungen aus Nordamerika, die in ben letzten Tagen höher geworden waren, lauten gegenwärtig wiederum niedriger, doch scheint dieser Umstand auf die im deutschen Getreidegeschäft abermals hervortretende weichende Tendenz weniger von Einfluß gewesen zu sein, als die aus- grtauchten Gerüchte über günstige Aussichten für den deutsch- russischen Handelsvertrag. Infolge deffen notirten Weizen unb Roggen auf einer ganzen Reihe von Plätzen erheblich niedriger, als in der Vorwoche, auch Hafer konnte sich dem auf die Preise drückenden Einflüsse jener Gerüchte nicht ganz entziehen, im Allgemeinen behauptete sich aber Hafer bester, als Roggen und Weizen, da es in diesem Artikel noch immer merklich an lieferfähigen Vorräthen fehlt. Die Umsätze in allen drei Getreidearten waren indessen an den meisten Plätzen >uicht unbedeutende. An der Berliner Productenbörse notirten Weizen mit 142 bis 156 Mk. per 1000 Kilogramm, Roggen S mit 126 bis 132 Mk., Gerste mit 125 bis 190 Mk., Hafer mit 148 bis 187 Mk. '■
Nidda, 20. September. Die Obftver st eigerungen gaben je nach der Güte der Sorten verschiedene Erträge gehabt. Im Allgemeinen ist die Stimmung auf dem Aepfel- markt flau. Die einheimischen Wirthe kaufen noch nicht, um ihren Bedarf für Acpfelwein zu decken — und die Württemberger bleiben aus. Eine Offerte aus Frankfurt bot pro zwei Doppelcentner franco Frankfurt 3,50—4 Mk. Wer Fäster hat, legt Acpfelwein ein und thut so am besten. — Auch die Kartoffelernte hat begonnen und fallen da, wo das Ungeziefer nicht gehaust hat, die Knollen nach Menge -tote nach Gehalt recht gut aus. D. Ztg.
B. Bleicheubach, 22. September. Das Spätobst: Aepfel und Rüste auf der großen Staatsstraße Gießen- Gelnhausen, speciell auf den Abheilungen in unserer Gegend, SelterS, Ranstadt, Bleichenbach, ist versteigert worden, hat die Taxation überschritten und wurde trotzdem billig, denn manche Steigerer werden erheblich mehr ernten, als taxirt worden ist.
B. Borsdorf, 20. September. In das Obstgeschäft ist jetzt bei uns, sowie in den umliegenden Orten Ober- und UnterwidderSheim, Utphe u. a. Zug und Leben gekommen. Man verkauft den Doppelcentner geschütteltes (Kelterobst) zu 3.25—3,50 Mark, wofür die Verkäufer den Transport an die Bahn zu übernehmen haben. Zwetschen werden mit <—6,50 Mark bezahlt. In Ringshausen wurden sie anfangs zu 2,50 Mark pro ©immer, also zu 10 Mark pro Malter vffcrirt, ein Preis, der keine Aussicht aus Beständigkeit haben konnte. WaS das gebrochene (Tafelobst) anbelangt, so kann man zu 5 Mark pro Doppelcentner, bei besonders guten Sortimenten zu 6 Mark kaufen, soviel man Bedürfniß hat. Die Leute sind mit diesen Preisen nicht recht zufrieden, sie möchten für das Fallobst 6 Mk. und das gebrochene 10 Mk. pro Gentner einnehmen; aus diesem Grunde wollte sich kein rechter Preis machen und alles hielt zurück. Durch die warmen Tage in der letzten Zeit ist das Obst fast überall reif geworden, es fällt massenhaft ab und muß nun verkauft werden. Die Leute sehen ein, daß sie einen Fehler machten, weil sie sich nicht mit Fässern versahen, um Aepselwein zu keltern. Man denke nur: 3,50 Mk. pro Doppelcentner Kelterobft, tote kann man sich da einen vortrefflichen, billigen Haustrunk • bereiten. Der Schoppen = x/2 Liter braucht nicht höher als 6 Psg. zu kommen. — Mit der Kartoffelernte hat man auch bei uns begonnen, doch die ruhigen, überlegenden Leute halten noch zurück, weil die noch nicht ausgewachsenen Kartoffeln sicher später in Fäulniß übergehen. Die Keller sind auch noch zu warm, was das Faulen noch mehr be- sördern würde. Die Kartoffelernte fällt sehr verschieden aus, •an manchen Orten werden große Massen geerntet, besonders
da, wo die Accker gut im Bau und etwas feucht sind- an \ anderen Orten giebt es weniger, weil sie zum Theil von den Engerlingen gefressen wurden. — Die Jagd fällt in unserer Gegend nicht so gut auS, als man erwartet hatte- im Frühjahr und im Sommer zeigten sich mehr Hasen als jetzt. Es wird behauptet, das Streuen von künstlichem Dünger, besonders von Ehilisalpeter, sei dem Wilde sehr nachtheilig. Wenn Hasen Gras oder sonstiges Futter, auch junges Getreide : Korn, Gerste und Weizen, welches mit Ehilisalpeter bestreut wurde, aufnehmen, gehen sie zu Grunde. Rindvieh und Ziegen werden auch dadurch geschädigt und mancher Bauer hat schon bitteres Lehrgeld zahlen müssen, wenn er bald nach dem Ausbringen des Chilisalpeters das Gras abfütterte.
Friedberg, 21. September. Einem Offizier des Dragoner- Regiments Nr. 23 passirte das Unglück, daß fein Zelt im letzten Biwak in Feuer gerieth, wodurch derselbe nicht unerhebliche Brandwunden erlitt. Der Offizier (Lieutenant de Neufville) mußte nach Gießen in das Lazareth gebracht werden. N. H. D.
Darmstadt, 22. September. Das Provinzial-Arresthaus ist derart mit Gefangenen über füllt, daß gestern nicht weniger als 19 Gefangene in die verschiedenen Amtsgerichts- Hafilocale der Provinz verschubt wurden.
Darmstadt, 21. September. Um minderwerthigen Arbeitskräften, namentlich auch für die Winterzeit Arbeitsgelegenheit zu geben, beschloß die Stadtverordnetenversammlung heute Abend, zunächst 36 Morgen der westlich der Staatsstraße nach Frankfurt gelegenen Hammelstrifft in städtischer Regie zu bewirthschasten. Durch geeignete, vom Landwirthschastsinspector Stimme! in Vorschlag gebrachte Melioration des Bodens hofft man das Erträgniß schon nach dem ersten Betriebsjahr von 6 auf 16 Mk. pro hessischen Morgen bringen zu können.
Höchst, 20. September. Die diesjährige (19.) Generalversammlung des hessischen Thierschutzvereins fand heute Nachmittag im Gasthaus „Zur Post" dahier statt. Herr Geh. Oberschulrath Greim zu Darmstadt eröffnete dieselbe und begrüßte die zahlreich Erschienenen. Herr Pfarrer Nebel hier hielt die Begrüßungsansprache im Namen der Gemeinde Höchst, Herr Weitzel im Namen der hiesigen Ortsgruppe, Herr Kreisrath Dr. «reibert aus Erbach im Namen des Kreises Erbach. Den Jahresbericht über die Thätigkeit des Thierschutzvereins erstattete der Schriftführer, Herr Director Dr. Boßler- Darmstadt. Derselbe lieferte ein günstiges Bild für das abgelaufene Jahr. Der Verein hat in demselben einen Zuwachs von 149 Mitgliedern zu verzeichnen. Das Protocoll von der vorjährigen Generalversammlung sttnd keinerlei Beanstandung. Die RechnungD- ablage für 1892 weist eine Einnahme von 7157,44 Mark und eine Ausgabe von 6202,58 Mark auf. Der Kassenbericht für 1893 btlancirt in Einnahme mit 3673,93 Mark und in Ausgabe mit 3450,35 Mark. Für 1894 wurde der Voranschlag nach dem Antrag des Bureaus mit 7200 Mark in Einnahme und Ausgabe genehmigt. Nachdem noch die Anschaffung von 7000 Stück Thierschutz-Kalendern zur Ver- theilung an die Schuljugend des Großherzogthums genehmigt wurde, fand auch die vom Vereinsausschuß vorgeschlagene Prämiirung von Polizisten keinen Anstand. Es erhielten Geldprämien die Schutzleute Schildwächter und Stöhr-Darm- stadt, Schlachthofverwalter Ohly-Darmstadt, Otterbein- Gießen, Schädel-Gießen, außerdem die mit der Beaufsichtigung der Thiertransporte auf den Darmstädter Bahnhöfen betrauten Wachtmeister Köhler und Schutzmann Bickelhaupt je 5, bezw. 7*/z und 8 Mark. Weiterhin hat die Versammlung beschlossen, weitere Prämien für die vom Gendarmeriecorps und von den Kreisämtern gemeldeten Personen nach Gutdünken durch den Vorstand zu bewilligen für erfolgreiche Anzeigen wegen Mißhandlung der Thiere, ebenso sollen in Zukunft Prämiirungen für gute Pflege von Thieren stattfinden. Herr Lehrer Curschmann-Gießen theilte alsdann seine Erfahrungen auf dem Gebiete der winterlichen Vogelfütterung mit. Zum Schlüsse wurde die Katzenfrage behandelt, welche darin gipfelte, die als anerkannt verwilderten Katzen, welche sich im Felde aufhalten, sind als gefährlich zu betrachten und zu tödten.
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der Stadt Gietze«.
«ufgebote.
September: 16 Wilhelm Scverin Heinrichs, Kaufmann dahier, mit Maria Antonie Pauline Kamps zu München-Gladbach. 16. Dr. Wilhelm Baldensperger, Professor dahier, mit Friederike Julietta Jaegle zu Altthann. 16. Dr. Karl Friedrich Georg Hofmann, pract. Arzt zu Nieder-Florstadt, mit Anna Natalie Thekla Marie Emllie Fresenius hierselbst. 21. Albert Otto August Meckelburg, Locomottvheizer dahier, mit Auguste Mathilde Schepers hierselbst.
SheschlieBuuge«.
September: 20. Dr. Louis Theodor Thomas Przybylski, pract. Arzt zu Beuthen O.-Schl., mit Katharine Georgine Johanna Busch hierselbst. 22. Julius Joseph Köhler, Steinhauer dahier, mit Elisabeth Kathartire Albach hierselbst.
Stbotetu.
September: 10. Dem Hilsslademeister Heinrich Christ eine Tochter, Anna Sophie. 15. Dem Brauereibesitzer Georg Bichler ein Sohn, Walther. 15. Dem Kaufmann Carl Wenzel ein Sohn. 16. Dem Viehhändler Johannes Born ein Sohn, Karl Johannes Ludwig. 17. Dem Dienstmann Daniel Weißenstein eine Tochter. 18. Dem Glaser Adolf Deutscher ein Sohn. 18. Dem Vorarbeiter Johannes Keller eine Tochter, Maria Lina. 18. Dem Schneider Georg Nahrgang eine Tochter. 18. Dem Schmiedmeister Heinrich Adam Lindenstruth eine Tochter. 19. Dem Locomottvheizer Max Sadowski eine Tochter, Lina Johanna Valeria. 20. Dem Schreiner Konrad Drescher eine Tochter, Anna.
»esiordene.
September: 16. Lorenz Adam, 8 Monate alt, Sohn von Metalldreher Johann Adam dahier. 16. Ottilie Pfaff, 5 Jabre alt, Tochter von Bahnarbeiter Adolph Pfaff zu Launsbach. 19. Elisabetha Bertha Pennrich, geb. Hannesse, 56 Jahre alt, Ehefrau von Oberst,. D. Johann Baptist Pennrich zu Mainz. 20. Christen Keller, 53 Jahre alt, Rendant dahier.
Auszug au» dc« Airch-nbüchern
der Stadt «Sieben.
Evangelische Gemeinde.
Betraute.
JohanneSgemetnde.
Den 22. September. Julius Joseph Köhler, Steinbauer zu Gießen und Elisabeth Katharine Albach, Tochter deS verstorbenen Bahnarbeiters Heinrich Albach zu Gießen.
•etaufte.
Matthäusgemeinde.
Den 16. September. Dem Forstassessor Ludwig Block ein Sohn, Walter Wilhelm Otto Rudolf, geboren den 11. Mai.
Markusgemeind«.
Den 17. September. Dem Hilsbremser Valentin Ruppel eine Tochter, Luise, geboren den 22. Juli.
Denselben. Dem Oeconom Wilhelm Lindenstruth III. ein Sohn, Wilhelm Karl, geboren den 6. August.
Lukasgemeinde.
Den 17. September. Dem Schlosser Georg Schardt eine Tochter, Karollne Marte Margaretha, geboren den 9. August.
JohanneSgemelnde.
Den 17. September. Dem Schuhmacher Jacob Gilbert ein Sohn, Hermann Ludwig, geboren den 18. Juli.
Denselben. Dem Wirth Johann Heinrich Rumpf ein Sohn, Heinrich Georg, geboren den 28. Auaust. , ,
Den 18. September. Dem Friseur Leonhard Dechert ein Sohn, Wilhelm Martin, geboren den 22. August.
Matthäus gemeinde.
Den 20. September. Fritz Scharmann, Uhrmacher in Gießen, all 39 Jahre, gestorben den 18. September.
Johannesgemeinde.
Den 22. September. Christian Keller, Rendant und Gruben- repräsentant, ein Wittwer, alt 53 Jabre, starb den 20. September.
Gottesdienst in der Synagoge
Montag den 25. September, Laubhüttenfest, 1. Tag: Vorabend 61» Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmittags 4” Uhr.
Dienstag den 26. September, 2. Tag:
Vorabend 6»> Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmittags 4» Uhr, Abends 7oo Uhr.
«otttBbitnfl itr israelitischen KeligiousgeseUschaft.
Laubhüttenfest: Montag den 2b. unb Dienstag den 26. September:
Vorabend 5“ Uhr, Montag Vormittag 8« Uhr, Montag Nachmittag 4°° Uhr, Montag Abend 6" Uhr.
Dienstag Vormittag 8°» Uhr, Dienstag Nachmittag 4°o Uhr, Dienstag Abend 6*> Uhr.
verkehr, Land, «nd vslk,«»ir1h,'chaft.
»tetze«, 23. September. Marktbericht. Auf dem heuttgen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,90-1,00, Hühnereier per Stück 6-7 A. 2 Stück — H, Käse pr. St. 5-8 A, Käsematte pr. St. 3 A, Erbsen vr. Stier 18 A, Linsen pr. Liter 30 4, Tauben pr. Baar X 0,59-0,70, Hühner pr. X 0,85-1,10, Mnen
pr. <5t X 0,50- 0,90, Enten pr. St. X 1,40 bi« 1,60, Ochsensleffch pr. Psd 62—68 A- Kuh- und Rindfleisch pr. Psd. 50-56 A, Schweine, fleisch pr. Md. 60 -70 A, Kalbfleisch pr. Md. 48-52 A. Hammelfleisch pr. Pfd. 40—60 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00—7,00 X, Weißkraut pr Stück 8-15 A, Zwiebeln pr. Eentner 6,50—7,00 X, Milch dt. Stier 16-20 A, Enteneier pr. St. — A, Zwetschen
Gießen, 23. September. Auf dem am 19. b. Mts. dahier abgehaltenen Vieh markte waren auf getrieben: 614 Stück Rindvieh und 390 Stück Schweine. Eine merkliche Aenderung in den Preisen war nicht eingetreten. — Nächster Markt Montag den 9., Dienstag den 10. und Mittwoch den 11. October ds.Js.; am letzteren Tage auch Krämermarkt (erster Zwiebelmarkt) und findet Morgens 8 Uhr das Verlesen der Krämerstände statt.
Vrodpreise
vom 24. September bis 8. October 1893.
Der hiesigen Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod
2 Kg. (4 Pfd.) „ t
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod
„ S. Stern (Schlüchterner u. Casseler Brod)
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot)
„ S. Stern (Schlüchterner u. Casseler Brod)
1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrot)
2 Kg. (4 Psd.) „
3 Kg. (6 Md.) „
Der auswärtigen Bäcker.
26
52
24
25
48
50
22
44
66
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot) bei Gg. Heuser von Gr.-Linden 40 „ W. Amend von Lang-Göns 44
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) bet W. Amend v. Lang Göns I 91 „ W. Steinmüller „ \
2 Ka (4 Psd.) „ bei Aug. Deibel von Wieseck . 42
V „ Gg. Heuser von Gr.-Linden 48
3 Kg. (6 Psd.) Schwarzbrod bet Balth. Christ Wwe. v. Wieseck 69 Der Brodverkäufer.
W
r, w
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod
2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot)
2 Kg. (4 Psd.) Weißbrot»
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod
2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod
Gießen, den 23. September 1893.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Fresenius.
26 Ms.
52 „
24 „
48 „
22 „
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Bedeutende Betriebsersparnisse rotr$r tn maschinellen Anlage der Großindustrie, deS Kleingewerbes ober der Landwirthschaft durch Ausstellung einer Wölfischen Loco mobile als Betriebsmaschine erzielt. Die von der rühmlichst bekannten Maschinenfabrik von R. Wolf in Magdeburg-Buckau seit mehr als 30 Jahren als Specialität gebauten halbstationären und fahrbaren Locomobilen mit ausziehbaren Röhrenkesseln Übertreffen an Sparsamkeit des Brenn material Verbrauchs, Dauerhaftigkeit und Lei- stungsfähiakeit jegliche Motoren anderen Ursprungs u. haben auf allen deutschen Locontobil-Concurrevzen den Sieg davongctragen. [4276
Witterungsaussichten
Wetterhäuschen, Südanlao«'.
' ' 122.'Seplbr., Mitt. 12 Ulns'/3. Septdr., Mörg. 8 llhr
Baromeler- min.738mm.mar.740mm min. 738mm,max. 742mm Thermometer: „ 4-7°R. „ +1272°R , + 4®R. « +$
Hygrometerstand: Sehr feucht. Regen. Neigung f. nasses Wett.
Mittlerer Barometerstand bet 0° R. = 744,7 mm.


