Ausgabe 
22.10.1893 Erstes Blatt
 
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Den

15.

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Für Zeichenschüler

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Marktplatz 21.

Chianti

in Original-Flaschen

8900]

Marktplatz 21.

7902

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| V ogelfreiinde I

Wie Autoritäten ersten Ranges I i über Vossfrfjed Vogelfutter urtheilen:

Die Direction veö Zoologischen Gartens, Berlin W., Kurfürslcndamm 9, schreibt:

Berlin, den 2. August 1893.

Nach eingehender Prü'una der uns vorgelegten Proben bescheinigen I wir hierdurch gerne Herrn Hosl'eseranten G. Poes in Köln a. Rh-in, I daß die von ihm in den Handel gebrachten Vogelfuttermischungen von I durchaus tad lloser Reinheit und Qualität sind und für die Stuben- I nögel jedenfalls eine durchaus passende und zuträglich', naturgemäße ^Nahrung bilden. Sowohl, das Singfutter für Kanarienvögel als die »"Ar ♦ifr. H. nh, 9lnnf»l 9? rh t I n ft 11 e n f u t t f r für !

18.

23.

in

bei

Den boren den

Der Stadtrechner: Doepfer.

Ernst Balser

Mäusburg.

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von l/i, 1/2, J/4 und i/s Liter.

Niederlage bei Carl Schwaab Giessen, Seltersweg 23.

Grvßherzogliche Bürgermeisterei Großen-Linden. L e u n.

la. EdetKassanien, la. Haselnüsse, la. Wallnüsse

A. & G. Wallenfels, Marktplatz 21.

Huttermischungen für tnstetenfresf-nde Vögel, Jiachitgallenfutter für alle kleinerer., Droffelnfutter für alle größeren Arten besitzen ihrer Zu- sammcnfetzm.p nach einen vorzüglichen Rährw.rlb und wir sind über­zeugt, daß sic auch auf die Dau>r von den Vögeln gern genommen werden. Wir würden die Mischungen für unseren eigenen Gebrauch einfuhren, wenn nicht bet uns von jeher die Einrichtung getroffen träte, em Vogelweichtutter ganz nach denselben Principien selbst zu bereiter. Auch lei der Zusammensetzung des Papageien-, Cardinal- und Pr achtfinkenfutters ist mit Sachkenntntß auf die Lieblingsfämereien der beir. Vögel Rücksicht genommen. Das unter dem NamenMuSca" geführte Futier (getrocknete Jnsecien) ist bei uns selbst feit längerer Zeit etngesührt und nach unseren Erfahrungen der beste billigere Ersatz für Ameiseneier; Jnfectenfressern als Zugabe zum täglichen Hutter gegeben, ist es von ausgezeichneter Wirkung auf Wohlbefinden und Sangesfreudigkeit. Auch als Fischfutter dürfte es sich nach unserer Neber,eugung sehr gut bewähren. 8903

Rudolf Hermann Rödiger, Spengler dahier, mit Anna Christine Elisabeth Jäger Hierselbst.

Geborene.

Cctober: 11. Dem Bautechniker Friedrich Alwin Thieme eine Tochter, Olga Johanna. 12. DemKnecht Valentin Schaub Zwillinge, eine Tochter, Katharina, und ein <?ohn, Ludwig. 13 Dem Metzger- meister Jakob Braun ein Sohn, Karl Georg. 14. Dem Fabrikanten Alfred Bock ein Sohn, Werner. 17. Dem Schreiner Johannes Vogel ein Sohn. 18. Dem Gärtner Wilhelm Gerhard eine Tochter.

Gellorbene.

October: 14. Gustav Reuschling, 1 Jahr alt, Sohn von Tag­löhner Karl Reulch'ing zu Klein-Lindrn 15 Luise Frey, l1/« Jahr alt, Tochter von Maurermeister Jacob Frey zu Oberndorf. 17. Conrad Röhrig, 17 Jabre alt, Schneider von Maulbach. 19. Fritz Rumpf, 24 Jahre alt, Ragclschmied von Leun. 20. Carl Georg Martin Eiff, 34 Jahre alt, Kaufmann dahier. 20. Susanna Pfeil, geb. Fischer, 84 Jahre, Wiltwe von Verwalter Georg Pfeil dahier.

JobanneSgemeinde.

October. Ein außerehelicher Sohn, Peter Carl, ge- September.

Beerdigt.

MatthäuSgemeinde.

October. Anna Marie Rupventhal, ged. Scharmann,

Bit Binriian des Zoologischen Sertens: gez. Dr. L. Heck.

Man verlange nur VoSSscheS Vogelfutter mit der Schwalbe, da es in letzter Zeit miserable, minder« werlhige Nachahmungen giebt, zu Ortginalpreisen in Giessen bet Emil Fischbach.

Reißzeuge von 160 Mk., Reißbretter, Reißschienen,

Winkel,

Tusche, unverwaschbar, flüssig und fest,

tcchn. Farben, Zeichenpapiere in Bogen und Nollen

bester Qualität zu billigen Preisen

Auszug aus den Kirchenbüchern

der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Setraute.

Matthäusgemeinde.

Den 14. October. Daniel Linker, Tapezier und Polsterer in Gießen, und Margarethe Elisabeth Weiß, Tochter des verstorbenen Bahnwärters Johann Philipp Weiß in Lang-Göns.

Lukasgemeinde.

Den 18. October. Viktor Rudolf Hermann Rödiger, Spengler- meister zu Gießen, und Anna Christine Etisablth Jäger, Tochter des verstorbenen Maschinisten Adam Jäger zu Gießen.

Johannesgemetnde.

Den 18. October. Johann Heinrich Hermann Wißner, Schlosser zu Gicßrn, und Marie Schneider, Tochter deö verstorbenen Maschinen­wärters Friedrich Schneide'' zu Gießen.

Denselben. Christian Schmidt, Schuhmacher zu Gießen, und Maria Magdalene Siltz zu Silß.

Getaufte.

Matihausgemeinde.

Den 15. October. Dem Kaufmann Wilhelm Noll IV. ein Sohn, Adolf Heinrich, geboren den 2. August.

Markusgemeinde.

Den 15. October. Dem Maurer Julius Wurm eine Tochter, Marie Anna, geboren den 10. August.

Denselben. Dem Kutscher Karl Stroh eine Tochter, Emilie Minna Katharine, geboren den 18. Juli.

Denselben. Dem Maurer Heinrich Schneider eine Tochter, Dorothea Luise, geboren den 30. September.

Lukasgemeinde.

Den 15 October. Dem Maurer Christoph Wagner ein Sohn, Johann Friedrich, geboren den 24. Juli.

in Gießen, Wittwe des zu Köddingen verstorbenen Schneidermeisters Caspar Ruppenthal, alt 70 Jahre, gestorben den 13. October.

Markusgemeinde.

Den 14. October. Valentin Dietz, Hausverwalter, alt 67 Jahre, sta'b den 11. October.

SW Täglich frischen Aeplklkuchen, Gußkuchen, Kaffee- u. Theegebälk u. f. n>. empfiehlt 18877

P. Pfeiffer, Neustadt 24.

Bekanntmachung.

Das 4. Ziel Gemeindesteuer pro 1893/94, sowie die bis jrtztl fälligen Holz- und Grasgelder sind innerhalb 8 Tagen bei Midnng des Beitrcibultgsvcrfahrcns zur hiesigen Stadtkasse zu bezahlen.

Zahltage: Dienstag, Donnerstag und Sainstag.

Gießen, den 21. October 1893.

Ieilgeöotenes.

Zum Aquarium

Wallthorftr. 5 w Spansau -*g Federweisser. MF äwNeu eingetrossen empfehlen:

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Großen-Linden pro '18! >4/95 liegt vom 23. d. Mts. an während acht Tagen zur Einsicht- iilchme und Entgegennahme ctlvaiger Einwendnngen ans unserem Geschüfts- zinimer offen.

Großen-Linden, am 20. October 1893.

yreUe

$ 5. November M

ssgen Bäiltt.

Lingesundt.

Sießen, 21. October 1893.

In Rr. 247 desGießener Anzeiger" vom 20. October befindet sich unter der RubrikDepeschen des Bureau Herold" ein AuSzug aus einem Artikel eerNordd. Allgem. Ztg.", welcher rein ins Blaue hinein und ohne jede ztffermäßige Unterlage behauptet, daß der Rück­gang des Tabakconsums höchstens Vto des seitherigen Ouantums be­tragen und daher Arbeitkrentlassungrn nicht stattfinden würden. In einem folgenden Artikel schränkt nun genannte Zeitung ihre in dem ersten Artikel geäußerte Ansicht dahin ein, daß |te batet nur an die minderwerthigen Sorten gedacht habe. Gestalten Sie nun aus diese Aeußerung nachstehende Betrachtung:Da eS sich bei der projrctirtcn Steuer um eine Werthsteuer handelt, so werden zwiisellos auch die minderwerthigen Sorten ihrem Werthe entsprechend besteuert und ist es daher nicht recht verständlich, wie dieNoidd. Allgem. Ztg." zu dem gegenteiligen Schlüsse kommt. Auch die Behauptung, daß der Consum nur um '/io zurückgeben würde, dürste schwer zu beweisen sein. Ab.r angenommen, dieNordd. Allgem. Ztg." hätte Recht, so bedeutet ein solcher Rückgang zweifelsohne auch eine Verminderung der Arbeits­kräfte um ein Zehntel. Da nun die deutsche Tabakindustrie nach der statistischen Zusammenstellung des deutschen Tadakoereins 161 000 Arbiiler beschäftigt, io roürbtn In Folge einer Mehrbrsteuerung des Tabaks mindestens rund 16 000 Arbeiter w.n'ger beschäftigt werden können.

' W nn man nun die momentane allgemeine Nolblage der In­dustrie bedenkt und in Erwägung zieht, daß bereits Tausende von Arbeitern brodlos sind, wer könnte etz dann über sich gewinnen, einem Gesetze zuzustimmen, durch das weitere 16000 Arbeiter und wenn es auch nur 10 000 wären um ihren Verdienst gebracht werden?"

Vermietsjungen.

8849) Bahnhofstraße 27, 2. Stock, schöne Wohnung, 3 große Zimmer und Zubehör, per sofort zu ver- miethen.________Louis Lany.

8898) Logis, kl. u. größ., sow. einz. neu herger., gl. beziehb Reuen Bäue 20.

8399) Möblines Zimmer mit Cabinet oermiethet Earl Bieler, Kreuz 6 *8497j Schön möbl. Zimmer zu ver- mielhen Asterweg 44.

e v°n Arn

Giessener Eisverein.

Dienstag den 24. October a. e., Abends 8V2 Uhr:

Hotel Victoria

Generalversammlung.

Tagesordnung: 1) Rechnungsablage.

2) Dorstandswahl.

3) Geschäftliches. (8904

Gießen, October 1893. Der Vorstand.

Milthschasts-EläffitW.

Einem verehrlichcu Publikum beehre ich mich die Eröffnung meiner w Wirt liscliaft

in den neu hcrgerichteten Localitäteu

32 Marktstrasse 32

ergebens! auzuzeigen. Mein Bestreben wird stets nur darauf gerichtet sein, den Ansprüchen eines mich mit seinen geschätzten Besuchen beehren­den Publikums durch Berabreichung eines guten Exportbieres aus der hiesigen Actienörauerei, sowie einer guten Küche unter Zusicherung reeller Bedienung in jeder Art und Weise gerecht zu werden, und halte mich dem geneigten Zuspruch eines verehrt. Publikums bestens empfohlen. 8445

Hochachtungsvoll

Destcmrateur.

Literatur und Itanft /

Gastspiel Junkermann. Anläßlich des bevorstehenden Gastspiels des berühmten Reuter-Darstellers und Komikers August ^Untermann, Kgl. Würtl. HofschauspielerS, wollen wir nicht unterlassen, auf das von Herrn Junkermann heravsgegebene »Humoristikum^ aufmerksam zu machen. Eine mächtige Gabe lerierfrifcbenben HumorS hat Junkermann, der in Europa wie in lnerika gleich beliebte Komiker und Reuter - Interpret, mit diesem itn schon in vierter, verbesserter Auflage erschienenen Buche geschaffen. >ör hat darin eine Fundgrube köstlicher Perlen des Vortrags zusammen- tiragen, von denen jede ein Treffer tst. Ebenso wird sich aber auch 3<ber, der sich auf bloße Lectüre deS Buches beschränkt, daran en i 'reuen und erquidtn, io daß wir das Humoristikum als ein gewiß ' überall willkommenes Geschenk be^ichnen dürfen. Junkermann tragt item Geschmack Rechnung und bietet sehr viele Original-Beiträge, manches bisher ungedruckte Stück Man kann nicht sagen, daß wir Ü-berfluß hätten an guten humoristischen Sammelwerken, die dem Zcdursniß des Vortrages entgegenkommen. Oft genug hort man 1t Frage aufroerffn: Können Sie mir nicht eine Sammlung I-komische Gedichte und flotter Prosascherze nennen? Wer bisher in Überlegenheit war, diese Frage zu beantworten, dem ist nun geholfen. I t: e Antwort lautet: Junkermanns Humoristikum. Möchte |iii das Buch auch in jenen Kreisen, wo nach des Berufes ermüdender I Wicht ein Bedürsniß nach erheiternder L.ctüre besteht, noch viele freunde erwerben, und es sei dasHumoristikum" noch besonders » l tu unterer Leser empfohlen, welche sich der dankbaren Aufgabe IUrSdeclamatorischenVortrags unterzieh-n; sie werdenoorzügl chenStoff I ju diesem Zwecke darin finden. Das Buch ist bei Levy & Müller in Stuttgart erschienen und kostet nur Mk. 3., gebunden Mk. 4.

Auszug aus den Standesautztseegiiteeri

der Stadt Gießen.

Uufgedor«.

October: 14. Philipp Emil Hermann Gustav Dieffenbach, ^iftaffeffor zu Darmstadt, mit Anna Sophie Rübe tnerfelbft. *U4. jiail Heinrich D<lp. Forstassessor zu Darmstadt, mit Julie 9 'Hielte Hornberger hie,selbst. 16 Jot-grm Karl Schön, Schneider dal-ier, mit Katharine Weidenhaus hicrselbst. 19. Jobann Eberhard Schmidt, Knecht dahier, mit Christine Erb Hierselbst. 19. Joseph JRcrta Albert Adam, Bardier dahier, mit Christine Mathilde Pauline äophie Jacodine Reitz hlerselbst.

«vefchließunge«.

October: 1R. Christian Schmidt, Schuhmacher dahier, mit Mcrie Magdalene Siltz Hierselbst 18. Johann Heinrich Hermann Wißner, Schlosser dahier, mit Marie Schne,der Hierselbst. 18. Victor

Ät. Schlachthaus.

Freibank. [8876 Stierfleiseh, nicht ladenrein, per Pfd. 40 Pfg. MütMachthaus.

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Kuhfleisch, nicht ladenrein, per Psd. 25 Pfg. Rechte Frankfurter Würstchen.

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Tie Niederlage meiner Beiderwande bei der Firma

Gebr. Scheel in Giessen.

bringe in empfehlende Erinnerung.

Wolle zum Kämmen wird daselbst zu seitherigen Preisen angenommen.

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Hamburg junifeP' Q86/. LiMd prssni hat am lactiti«

K nach Hamburg fKtr<

ld Volk-Vich'ü'ch.

iarftberijt

M- X 1,10-lij, hMv» V Rüft pr. 6t 8-8 A, Wi 9^, Wat pr.iUn A^lL r pr. StM A D,90-1,00, . 6t X 1,40 bi81,6-), CM

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A pr. Pfd. 5056 >, Hw ffeln pr. 100 Wo 3,H O pr. ^xrtotx1,00-8y. Xtfxtkx pr. 6t. - 4. ff'

n. Dm gefftigm unb r..:;- irft des Jahres, biflOnfiljliäc! unerwarteter kam, als a km! iegenweltn vstbnM ta it unb nahm einentchMi abgehaUene Liehmarti M nb Schweinen. ÄrweM lüc m zeigte dessm flotten unb die Nachfrage wies tm:;. ibel eine bemerlensMlb!: Dann theuer. g 40-50 M, für W'- Säufer galten baS W dweinemarkl zeigte befer (getriebenen Stücke »t®. c zwäle Mli'as og* Vergnügen. ®et > M- unbWto,^ itten Mm

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Jeden Sonntag: [8881

Hahnenkegeln.

Dermischte Anzeigen. Neues Theater, Giessen.

Montag den 23. October: ZZ Neu einßtudirt

Der Bnreaukrat.

Lustspiel in 4 Acten von G. von Moser.

Nächste Vorstellung Freitag, 27. Octbr.:

Böse Zangen.__

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