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I|i4 sorgen. Gestern Abend hatten wir hier bei uns Gelegen- Iseit, die Leistungen des Vereins zu beurtheilen. Nach sechs ühr Abends begannen die Vorträge. Herr Sacher -Masoch hitlt zuerst eine Ansprache, worin die Intentionen des 93er- !i»s entwickelt wurden. Darnach sand die Aufführung eines irheaterstücks statt, welchem später noch zwei weitere folgten, die Zwischenacte füllten unsere hiesigen Gesangvereine durch icn Vortrag von hübschen Chören aus. Sämmtliche Theater- itfitfc und Gesangsvorträge wurden gut executirt und fanden reichlichen Beifall. Der große Saal be2- Herrn Gastwirths Schultheiß war sehr gut besetzt, es hatten sich wohl einige hundert Besucher aus Echzell und der Umgegend (Heuchelheim, Gettenau, Bingenheim, Schwalheim) zusammen gefunden, [bie sich recht günstig über das Dargebotene aussprachen. Um bo8 Interesse zu wecken, waren eine Parthie Freikarten aus- zegeben worden. Der Eintritt zu der Unterhaltung kostete : eine Mark, womit zugleich die Mitgliedschaft erworben wurde.
J)tan kann nicht anders sagen, als daß durch das Zusammen- \ wirken der hiesigen Vereine, nämlich des Gewerbvereins und | brr beiden Gesangvereine mit dem, Volksbildungsvereine, eine wohlgelungene Abendunterhaltung dargeboten worden ist, die
‘ fik» Dank der Theilnehmer verdient.
D nach btn m N. Nidda, 13. November. Im Saale des Gasthauses
bet deutsche gu |jp3um GambrinuS" hielt der Psarrverein heute Nachmittag sugehen sollen r ? ' 2 Uhr an eine Versammlung ab, welche in schönster
verlies. DaS sonnige Novemberwetter hatte Besucher kann wegen d f1 Qi,s anderen Decanalen herbeigelockt. Die Stunden ver-
ten Urnftänbiid)! : ar!en nur zu rasch, so daß man sich ungern trennte, als die
chellung bet Abfahrtszeit der Bahnzüge herangekommen war.
Wo thut es noth?
I „Kleiner Nutzen- großer Umsatz" ist die Signatur der 3eit; der Kaufmann muß dem Rechnung tragen, will er nicht als ein Opfer der eigenen Engherzigkeit zu Grunde .geben. Diese Signatur kennzeichnet auch das Princip der Lnß- und Wollwaaren« sowie Confections- und Ausstattungs« Mchäfte rc., welche in dem letzten Jahrzehnt - über alle Erwartungen an Zahl und an Erfolgen zugenommen haben. Dir: Erleichterung und Verbilligung des Verkehrs hat die liystenz dieser Geschäfte ermöglicht- diese Geschäftsleute haben ihn Zeit wirklich verstanden und sich die veränderte Situation m Nutzen gemacht.
Wird die ganze Kraft, das gcsammte Wissen und das Uvilhandene Capital einem einzigen oder nur einer geringen I !Za'gl von Artikeln zugewandt, so resultirt daraus eine große
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«»Ufa btftanbe aber wo: w des Innern ut Nm unb^uxd) b« Testabu^ berj auf Ersuchen in |C Mehzählung h Vi >net. Diese >nb sich nur auf t? ebestandes erstreik ihr abminiftror iählcommission fe bezw. Beiges-
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in btn ^nnoMttT. .
’t fid; tin Stlrüfl t r^r als im mchreche
ÄifflungSfähigkeit, welche billige Preise und in deren Consequenz grcfgen Umsatz ermöglicht.
Durch unausgesetzte sachgemäße Reclame ist für das Belanntwerden der Firma zu sorgen.
Die Annonce muß sehr auffallend fein. Durch eigenartiges Arrangement, einzelne lehr groß gedruckte Worte, viel freien weißen Raum um die Annonce, Verwendung guter
stftig werden.
«Clichös kann man dieses Ziel erreichen.
Präcise Fassung bedingt große Kostenersparniß. In der Aimonce ist alles Selbstverständliche und Ueberflüssige weg- zulnssen. Dieselbe ist dadurch billiger und wird mehr gelesen, lieb er Inserate, welche einförmig arrangirt sind, schweift der Blick des Lesers hinweg, em auffälliges Arrangement fesselt ttnsielben.
Durch günstige Bedingungen suche man das Vertrauen der Leser zu erwerben. Der Zusatz, daß nichtconvenirende Wcuaren unbeanstandet umgetauscht oder zurückgenommen werden, wird Viele zu Bestellungen veranlaffen, welche sonst den An- Migungen sceptisch gegenüberstehen.
Der Versandt von Circularen, Preislisten rc. direct an .lo§ bessere Publikum ist auch eine beachtenswerthe Reclameart. Man verwende hierzu gutes Papier und sorge für sauberen Druck; je vortheilhaster sich derartige Drucksachen präsenttren, teslo leichter wird das Vertrauen der Empfänger gewonnen, itftc sicherer werden dieselben aber auch zur eventuellen päteren Verwendung aufgehoben.
DaS Haupterforderniß bei allen diesen Manipulationen Iboch ist die Consequenz. Wer von einer oder einigen nnoncen oder Circularsendungen große Resultate erwartet, :t irrt sich fast stets. Dem Leser muß dieselbe unausgesetzt or Augen geführt werden, in diesem Falle wirkt sie sicher vud wird zur fortwährend steigenden Rente für den consequenten .liklbewußten Kaufmann.
Wer mit klarem Blick und Verständniß von den Mitteln, sich bekannt zu machen, Gebrauch zu machen weiß, : tr wird auch in dem kleinsten abgelegensten Orte der . Segnungen deS Verkehrs und somit großer Vortheile theil-
llfverin I. Grandjean aus, betrat 1849 die Bühne und [tag zuerst an den Opern zu Schwerin, Dresden, Würzburg, Zarmftabt, Hannover und Kaffel, später in Wien und ‘fitclin. Seine wunderbar wohlklingende, umfangreiche -Stimme ließ feine Mängel an dramatischer Gestaltungskraft liber-sehen.
♦ Köln, 13. November. Ein vom Fort Nippes nach hr Altstadt kommender Feldwebel fand die am Wege liegende ßche eines Arbeiters, der in verfloffener Nacht anscheinend Himorbet worden ist. Der Schädel war zertrümmert, die AVer in Fetzen griffen. Augenscheinlich hatte ein harter üamxpf des Mörders mit seinem Opfer stattgefunden. Eine Lltzmittags am Thatorte erschienene Gerichtscommission nahm ckru Thatbestand auf. Der Thäter ist bisher unbekannt. Der
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Fjr.’ to, das S! • Frankfurt a. M., 14. November. Wie die „Franks.
, in Mitten L .Zig." erfährt, ist der königliche Kammersänger Theodor Es istp°h- G- Wachtel heute Mittag plötzlich verstorben. (Seiten mag- 1)rcn 1823 in Hamburg als Sohn eines Fuhrwerksbesitzers,
edanken z k he|yen Geschäft er früh eintrat, bildete sich der Jüngling,
5ti^. oiten in r ö fein schöner Tenor Aufsehen erregte, bei der Gesang-
M so besser. deshalb mögen jin rti 5orte eingeM 1 geihnachsseste Urin ßlt1 n, so ist das brLv, ibtüpf ieineS Wv nbarbtii unter btn guten Kömen m' eae aebtW wor^;
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Ermordete ist Familienvater und war in einem in der Nähe gelegenen Etablissement beschäftigt.
* Lübeck, 12. November. Aus Furcht vor Strafe hat sich hier ein dreizehnjähriger Knabe, Schüler einer Volksschule, auf dem Boden seiner elterlichen Wohnung erhängst. Der Knabe hatte sich gegen seinen Klaffenlehrer vergangen, ihm ein Schimpfwort zugerufen und ihn mit dem Messer angegriffen. Er hatte bann bie Schule verlaßen unb war einer Aufforberung ber Oberschulbehörde, in ber Schule zu erscheinen, nicht nachgekommen. Gestern Morgen, als er burch Vermittelung ber Polizei ber Schule zugeführt werben sollte, lief er auf ben Boden und erhängte sich dort.
* Schaeidemühl, 14. November. Der neulich versunkene Brunnenschacht wirb jetzt mit Sand zugeschüttet. Brunnenmacher Beyer will sodann den oberen Quell abfangen und hofft, dadurch eine enbgiltige Unschäblichmachung ber Quelle zu erzielen.
* Stsische Scatspieler. Aus ferner Fahrt nach Amerika ist ber Hamburger Dampfer „Gellert" einer großen Gefahr entronnen. Durch Selbstentzünbung waren einige Ballen Bettfebern in Branb gerathen, glücklicherweise konnte weiterem Unheil vorgebeugt werben. Währenb nun alle, selbst ber Capitän, besorgte Mienen zeigten, saßen brei deutsche Männer, unbekümmert um all das Schreckliche, was doch so nahe bevor« stehen konnte, ungestört durch Seufzer und bleiche Gesichter und gefaltete Hände und Gedanken schmerzvoller Sehnsucht, beieinander und — spielten Scat! lieber einen Grand mit Bieren Schneider angesagt, vergaß der eine bas Leid beS Augenblicks, unb ber anbere, welcher baS nächstemal selbst „Schneiber würbe", schien hiervon mehr berührt zu werden, als von der Gefahr, in welcher er schwebte. Als schließlich allen sichere Cajüten im anderen Theile des Schiffes zuge- theilt wurden, blieben die drei sitzen. Sie hatten gerade noch die „drei letzten Runden angesagt".
* Aus Amerika. Die Regierung von Florida hat eine Schonzeit für die Alligatoren becretin, währenb ber es verboten ist, auf btefe Thiere Jagb zu machen unb sie zu töbten. Die Krokodile, die bis vor wenig Jahren nur für poetische Vergleiche wegen ihrer Thränen verwendet wurden, werden jetzt in riesigen Mengen alljährlich getöbtet, ba mittlerweile ihre Haut in ber Lebergalanterie zu einem wichtigen ^terial geworden ist. Dadurch sind sie in manchen Flüssen Floridas fast ganz verschwunden, dafür haben aber bie Wasserratten so zugenommen, daß sie alle Felder und Waldungen verwüsten. Dies hat nun die Regierung von Florida veranlaßt, für bie Krokodile eine Schonzeit festzusetzen.
* Eine originelle Rechtsfrage sollte dieser Tage der Entscheidung des Civilgerichts in Berlin unterbreitet werden. Ein Lebensüberdrüssiger hatte sich in seiner Wohnung erhängt. Durch das Stöhnen des freiwilligen Todescandidaten wurden die Hausbewohner angelockt, welche die verschloßene Thür sprengten, in bie Wohnung drangen und den Selbstmörder noch im letzten Augenblick abschnitten. Bei dem Rettungswerke war die WohnungSthür arg beschädigt worden. Der Hauswirth verlangte die Kosten für die Ausbeßerung von dem Miether, dieser aber weigerte sich, zu zahlen, indem er behauptete, daß er zur Beschädigung der Thüre keine Veranlassung gegeben, auch keinen Vortheil davon gehabt habe, da ihm sein Leben gar nichts werth sei. Es kam deßhalb zur Klage- dem Amtsrichter glückte es aber schließlich, einen Vergleich herbeizusühren.
* Die Macht der Schmeichelei. Der Vater des großen Schauspielers Unzelmann war Schweineschlächter gewesen. Er war überaus stolz auf seinen Sohn, der Mime geworden, und wenn er ein Lod über seines Sohnes Talent hörte, so zerfloß er fast vor Rührung, Freude und Glück. Einst trat eine alte Frau in seinen Laden. „Bitte, Herr Unzelmann, geben Sie mir doch ein halbes Viertelpfund Leberwurst". Unzelmann Vater holt bie Wurst vom Haken unb will bavon abschneiden. „Wissen Sie auch, lieber Meister, baß ich gestern Ihren Sohn habe Comöbie spielen sehen? Meiner Seel, er spielt ganz hübsch, unb ich hätte ihm--" „So,
so? Sie haben meinen Sohn spielen sehen?" (Das Messer rückt einen Zoll „über" bas halbe Viertel.) — „Natürlich! Ach, und wie himmlisch er aussah! Die Hobe Figur, unb bann ber weiße Federhut unb die breite Spitzenkrause — na, und diese edle Sprache, die freien noblen Bewegungen, so ein Schwung!" — (Das Messer rückt drei Zoll weiter an der Wurst.) Unzclmann-Vater lächelt beseligt vor sich hin. „Hm! Hm! Na, ja! Er ist ein recht tüchtiger Mensch und kann was — —" Die Frau hatte das Rücken des Messers wohl bemerkt und schwärmt weiter: „Und gespielt hat er, nein, ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie — alle andern in Grund und Boden!" — „Nicht wahr? DaS sagte ich ja auch immer, gespielt hat er —" (Er rückte eine Hand breit weiter auf ber Wurst.) Die Frau: „Na, ob! Solchen Ausdruck in der Stimme, und dieses Talent, überhaupt habe ich noch keinen Schauspieler gesehen, der ihm gleich käme." — Das Messer macht Riesenschritte, und die Frau fährt in ihrem Lobe fort: „Wissen Sie, Herr Meister, das ist mal sicher: Ihr Sohn muß mal ans Hoftheater kommen und wird dort Alle überflügeln — o, er ist ein Genie!" Unzelmann-Vater preßt die Wurst ans Herz und sagt: „Mein Sohn, ein Genie? — Da, hier haben Sie die ganze Wurst, liebe Frau — —" Mehr will die Alte nicht und trollt sich endlich.
Schiffsnachrichten.
(Mitgethellt durch ben Agenten des Norddeutschen Lloyd, Herrn Carl Loos in Gießen).
Bremen, 14. November. (Per ttansatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Ems, Capt. W. Reimkasten, vom Norddeutschen Lloyd in Siemen, welcher am 4. November von Sternen und am 5. November von Southampton abgegangm war, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angefommen.
Hamburg-Amerikanische Packeisahrt-Actien-Gesellschaft.
Postdampfer »Rugia" ist am 11. November, 2 Uhr Morgens, von Hamburg in 9lewyork angekommen. Dampfer ^Virginia", von Newyork nach Stettin zurückkehrmd, ist am 11. November, 8 Uhr Morgens, in Christianssand angekommen. Postdampfer „(SaUcta", von Hamburg nach Westindien und Mexico bestimmt, ist am 11. November, 3 Uhr Nachmittags, in Havre angekommen. Postdampfer „Helvetia" ist am 11. November in Havana angekommen. Dampfer „Teutonia", von Hamburg nach Montreal unterwegs, hat am 11. November, 7 Uhr MorgmS, Matane passirt.
— Der Postdampser „FrieSland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 13.November wohlbehalten in Jiewyork angekommen.
Citeratur unö Itonft.
— Die MililLrvorlage ist bewilligt, wer trägt nun die Kosten 1 DaS ist die große Frage, die der Menge der Steuerzahler, den Vorständen der Fracttonen, und nicht zum letzten den einzelnen Mitgliedern der Parteien selbst da« Herz schwer macht. Soll der Tabak bluten müssen oder der LLein, die Börse daran glauben oder der Frachtbrief, oder gar alles zusammm V Jedenfalls wird in der am 16. d. Mts. beginnenden Sitzungsperiode des Reichstags kaum eine Frage so lebhafte und bewegte Debatten Hervorrufen, als gerade die nach den Kosten der MilitLrvorlage, und auf die kurze Tagung während der verflossenen Hundstage wird eine um so längere während des laufenden Wtnterhalbjabrs folgen. An Abwechslung wird es in dieser Zeit auch nicht fehlen, denn neben der MUitärvorlage kommt aller Wahischeinlichkeit nach der russische Handelsvertrag, der für weitere Kreise kaum minder wichtig ist als die Militärdeckungssrage, zur Besprechung, und ebenso dürste der sensationelle Spielerprozeß von Hannover ein ernstes Nachspiel am Leipziger Platze in Berlin finden. Da gilt es, um sich genügend über die Redner, die ja größtentheils zum erftenmale dem Reichstage angehören, zu informiren, möglichst schnell ein Exemplar von Joseph Kürschners »Stenern Reichstag" zu erwerben, jenes in Hundertlausenden von Exemplaren verbreiteten, einfach unentbehrlichen Merkchens, das uns die Lebensschicksale der Volksvertreter erzählt und neben dem Bilde ihrer geistigm, auch ein solches ihrer äußeren Physiognomie giebt. Kürschners Buch ist während des Fortdrucks, den der starke Absatz nöthig machte, ununterbrochen verbessert worden, es kann daher Denen zur Anschaffung doppelt em- psohlm werden, die es im Sommer aus irgend einem Grunde sich nicht zugelegt haben. Der Preis ist einfach spottbillig, denn daS ganze Buch mit seinen 500 Seiten und an 400 Porträts kostet nur 50 Pfennig.
Es starben an: Zusammen:
A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel« der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Kinder Erwachsene: im vom
1.Lebensjahr: 2.—15.J«hr:
WöcheuÄche Ueberficht der Todesfälle in Gießen.
45. Woche. Vom 5. November bis 11. November 1893.
Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann Militär). SterbltchkettSziffer: 34,500/« bezw. 14,7g nach AuSschl. der Ortsfremd«.
Verunglückung 1
...
1
2 (2)
Diphtheritis 2 (2)
Lungentuberculose 2 (1)
2 (1)
—
—
Lungenentzündung 2 (1)
2 (1)
—
—
Sonstige Erkrankungen der Lungen 1 (1)
1 (1)
_
—
Erkrankung d. Herzens 1 (1)
1 (1)
—
—
Neubildungen 1 (1)
1 (1)
—
—
Sonstige benannte Krankheiten 4 (1)
1 (1)
2
1
Summa: 14 (8)
8 (6)
3
3 (2)
kirchliche Anzeigen der evnng. Gemeinde.
Donnerstag den 16. November im Turnsaale der Stadtknabenschule (Kirchstraße) Abends 8 Uhr: Bibelstunde. Pfarrer Schlosser. Bilder auS dem Leben Jesu (Jesu Taufe).
Eingesandt.
Gießen, 15. November 1893.
Die Festschrift, welche zur Einweihung der Aohannes- kirche erscheint, ist ihrer Vollendung nahe. Verfaßt wurde sie von Herrn Pfarrer Dr. Naumann und hergerichtet wird sie aufs schönste mit Prachteinband rc. von Herrn Druckereibesitzer Curt von Münchow. Sie wird über 100 Seiten umfassen und enthält neben anderem Bilderschmuck eine sehr gelungene Photographie von ber neuen Kirche, gefertigt von Herrn Photographen Mook. Die ganze Festschrift kostet nur 1 Mk., sodaß diese schöne Erinnerung an die Einweihung ber Johannesktrche von Jedermann erworben werden kann.
Vviefkasten.
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Brief- und ■ Packet-Siegelmarken
tüjuetten
fertigt eu billigen Preieen die BrOMsche Druckerei.
Rehuletrarfe 7.


