Ausgabe 
14.7.1893 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

' ^"b'n eX eni£ltt ,tnMen h» n' dak '« $r f-ie«

Wj, Rauchbar , ^mrier bt"^«rt Ä'n'n' 'l>Ä

den $tiL '".8r°iet -ich nt4tKMfa118 **»*%;

SpSÄ r-

E-'en Ibu®* *l»e6146=

wrderlick auf d.» i« *ta', h S»«wfcta

uni 3nS1

Dir große AM «ttM des Pereius. \ > Techniker, der 'del, die Vermililunq m"!» h-b-n 2 ' Obstbaues in unserer nur die Mitgliederzahl unadme erfahren hat, ndert wurde, daß der. lV dir Landwirch- 'l'ch siir die Sache des i^risk", indem daß in :m Meinungsaustausch Teilnehmer an btnCbfL- iljr eine große gemeien; teinben daran, behuss ''Polizei zu organisieren, em sehr großen Theile - ersolgte, war infolge Deutschlands ein großer, Die Entscheidung der DbftauSfteßunfl rouxht i§ Auge grsaßten Otte z drMich Urdrxnahmr i; desgleichen soll eine ungßordnung, nach vor- sbezirksobmänner, einer ffuag unterbreitet wer- tagesordnung stehende »tuten in Bezug auf imfiihrung der Ehren- gefaßt, da die diesde« i Dordexathung xxt den en.-DexBetheiligung n Obstausstellung ,d über bie Art der enntniß gegeben wer- «ende ObsthandelsauS« betrifft, so wurde der :te zu bestimmen, an 's sollen insbesondere Beziehung auf Eisen- Der Anttag ans i für Obstschutz, Ogie wurde von der diese Neuorganisation wischen dem Ausschüsse achtet wurde. Dabei daß besonders die vbstschutz beschleunigt em, die die voxge- irben ptoclamul mx in OberbelstngM/ Uten, Mi n

8*1*1* 9ben' »ftriaen »irtfünbi8'n S:,SS" »«- *** fiuit.ee icht'gkeU i

jraette" M«n -ll b<m'7 5, 3«"'

S#

Wetterlage eine abermalige, bessere Befeuchtung zu Theil geworden. Da von ganz West- und Südeuropa trübes, gewitterreiches Wetter gemeldet wird, so ist auch jetzt die Hoffnung nicht unbegründet, daß sich endlich ein bleibender Umschwung zur Besserung in der Witterung vollzieht. Was die gestrigen und heutigen, recht starken Gewitterregen für einen Umschwung in der Vegetation erzielen, kann nur der ermeffen, der letztere in ihrem welken, allen Wachsthums baren Zustandes erblickt. Vor Allem sind es die Kartoffeln und Ackerpflanzen, wie Dickwurz, Kohlrüben, Kraut und Gemüse, denen der jetzige Regen noch zur rechten Zeit ge­kommen. Die Kartoffeln sind eben gerade in der Knollen­bildung begriffen, ein Zeitpunkt, in dem ein Regen von unschätzbarem, günstigem Einfluß ist. Jetzt dürfen wir auf eine ertragsreiche Kartoffelernte mit gutem Grunde noch hoffen. Die genannten Ackerpflanzen, die in ihrem Wachsthum ge­hemmt wurden, sehen bereits bedeutend üppiger aus. Namentlich kommt aber der letzte Regen den zur Linderung der Futter- norh spät gefaßten Futtersämereien, wie Mais, Erbsen, Wicken u. a. zu Gute. Auch das Grummet sproßt wieder frischer- ob noch eine gute Grummeternte zu erwarten steht, hängt jetzt von der zu erwartenden Feuchtigkeit ab, d. h. tritt nicht wieder eine ununterbrochene Trockenperiode ein, so gibt es noch reichlich Grummet. Neben dem Obste ist der Regen auch hauptsächlich den Gartenpflanzen: Bohnen, Gurken u. a. noch rechtzeitig gekommen. So wenig sonst und namentlich bei der gegenwärtigen Futternoth von diesen Producten die Rede ist, so nehmen sie doch für die Haushaltung ein ganz besonderes Interesse in Anspruch.

* Frankfurt a. M., 12. Juli. Wie man derFrkf. Ztg." mittheilt, wird das seither hier im Panorama ausgestellte BildDer Kampf um Weißenburg" gegen Ende des Jahres abgenommen und ein neues Bild, ein Seestück, von Herrn Hans Petersen in München gemalt, im Laufe des nächsten Jahres ausgestellt werden.

* Gaffel 11. Juli. Die Ankunft der Kaiserin und der kaiserlichen Prinzen, die auf heute festgesetzt war, hat nochmals einen Aufschub erfahren. Der Umstand, daß 20 Pferde und 8 Wagen aus dem kaiserlichen Marstall auf Wilhelmshöhe erwartet werden, läßt auf einen längeren Aufenthalt der Kaiserin schließen.

* Karlsruhe, 12. Juli. Eine Wirthsfrau von hier be­fand sich gestern Abend mit einem Kinde von 5 bis 6 Jahren in dem landabwärts fahrenden Eisenbahnzug, als bei der Station OoS das Kind aus dem Wagen fiel. Die Mutter sprang dem Kind sofort nach und brach durch den Sturz den Fuß. Das Kind hat nach derB. Ldsztg." nur geringe Verletzungen erlitten.

* Bruchsal, 11. Juli. In einer wahren Schreckensnacht schlug der Blitz während eines furchtbaren Gewitters in das Magazi-x der Reichsmilttärverwaltung. Das aus Holz erbaute, mit neuem Heu gefüllte Magazin brannte nieder­em daneben befindliches steinernes Magazin konnte gerettet werden.

* Gera, 10. Juli. In einem dicht bei der Stadt ge­legenen Kartoffelfelde wurde heute der Coloradokäfer in großen Massen entdeckt.

* Chicago, 11. Juli. Das furchtbare Feuer, wo­rüber schon kurz berichtet wurde, brach gestern Nachmittag in einem Lagerspeicher des Ausstellungsbezirks aus. Die Kuppel des Speichers, in der das Feuer zuerst auSbrach, war 200 Fuß hoch und bestand aus Holz. Dicht an der Spitze der Kuppel befand sich ein Treppenabsatz. Die Flammen wurden zuerst 30 Fuß über diesem Absatz bemerkt, und so­bald die Feuerwehrleute anlangten, kletterten 35 bis 40 von ihnen hinauf. Sie wollten eben den Wasserstrahl spielen lassen, als tief unten aus dem Thurm die Flammen herausschlugen. Fünf Feuerwehrleute retteten sich, indem sie an den Seilen herabglitten, die übrigen drängten sich auf der Nordseite der Kuppel dicht zusammen - Hülfe durch angelegte Leitern konnte ihnen aber nicht gebracht werden. Eine ungeheuere Menschen­menge stand regungslos da, unfähig, zu helfen, sah die Flammen immer höher und höher steigen und die Gefährdeten fast einhüllen. Einer von ihnen sprang von dem Treppen­absatz weit in die Lust hinein, schlug gegen ein 80 Fuß tiefer belegenes Dach des Gebäudes und wurde zerschmettert. Vier andere folgten seinem Beispiel und erlitten dasselbe Schicksal. Der obere Theil des Thurmes fing dann zu schwanken an und die unglücklichen Feuerwehrleute versanken in der zu­sammenkrachenden Holzmasse. Kurz nach Ausbruch des Feuers waren zwischen 60 und 70 Mann auf das Dach des Gebäudes hinaufgestiegen. Bald aber schlugen die Flammen unter ihnen heraus und das Dach versank an mehreren Stellen. Leitern wurden angelegt, aber die Hitze war so groß, daß es außer' ordentlich gefährlich war, sie zu besteigen. Einige Feuerwehr­leute wagten es jedoch und retteten glücklich mehrere ihrer Kameraden. Im Ganzen sind an 30 Mann umgekommen und 50 bis 60 schwer verletzt. Die Ausstellungsgebäude selbst blieben unbeschädigt.

* Sternberg (Mecklenburg), 12. Juli. Im benachbarten Orte Dabel feiert heute der Veteran aus den Freiheits­kriegen Ahrens feinen 100. Geburtstag.

* Berlin, 11. Juli. Eine Familientragödie ist durch die Dazwischenkunst eines Wächters verhütet worden. Eine Mutter har ihre 5 Kinder um das Leben zu bringen versucht. Eine Localeorrespondenz berichtet darüber: In dem Hause Waldstraße 44 zu Moabit befindet sich die Wohnung des Fuhrmanns Natusch, der feine Stallung auf einem wenige Häuser entfernt belegenen Platze inne hat und daher in der Häuslichkeit nur selten anzutreffen ist. Seine Familie besteht aus der 32 Jahre alten Ehefrau, der 12jährigen Tochter Ida, dem 8 Jahre alten Wilhelm, der 6 jährigen Emma, einem 4 jährigen Sohn Gustav und dem um 2 Jahre jüngeren Knaben Max. Trotz allen Anstrengungen des Mannes geht das Geschäft seit einiger Zeit sehr schlecht, und die Frau sah

den allmählichen Untergang der Ihrigen vor Augen. Aus dieser Veranlaffung reifte in ihr ein verzweifelter Entschluß. Am Montag voriger Woche, als der Ehemann nicht zu Hause anwesend war, theilte sie ihren ältesten Kindern mit, daß sie zu sterben beschlossen habe, und bat die Kleinen, ihr freiwillig in den Tod zu folgen. Merkwürdigerweise fand sie bei den Kindern keinen Widerspruch und machte sich mit dem jüngsten Sohne auf dem Arme und von den vier anderen Kindern gefolgt nach dem Spandauer Schifffahrtskanal bei Plötzensee auf. Ida und Wilhelm,^die allein um den schauerlichen Entschluß der Mutter wußten, blieben am Ufer stehen, während die Mutter, die drei Jüngsten, Emma, Gustav und Max, auf den Armen trug, in das Wasser stieg. Sie begann ihr Werk, indem sie abwechselnd die drei Kinder unter Wasser hielt. Nachdem Ida und Wilhelm der entsetzlichen Arbeit eine Zeit lang stumm zugeschaut hatten, überkam sie die Furcht vor dem Tode, und fingen laut zu schreien an. Das hörte der Wächter einer benachbarten Fabrik, der sofort hinzueilte und noch rechtzeitig genug eintraf, um die Mutter mit den drei Kindern den Fluthen zu entreißen. Er brachte die Familie zunächst nach dem Hause Waldstraße 48 zu einem Bruder der Frau Natusch, wo sie sich alsbald erholte. Der Vorgang wurde aber später der Polizei mitgetheilt und die Mutter wurde Samstag wegen Mordversuchs verhaftet. Durch das Fehlen der Mutter ist die Nothlage in der Familie noch gewachsen.

* Berlin, 11. Juli. Der Centralverband deutscher In­dustrieller stellt eine Rundfrage wegen der Betheiligung an der Antwerpener Weltausstellung im Jahre 1894 an. Es wiegt die Ansicht vor, daß das Endergebniß verneinend ausfallen wird.

* St. Johann a. d. S-, 11. Juli. Heute früh ist in einem Walde bei Camphausen ein Bergassessor im Pistolenduell von -einem Reserve - Offizier erschossen worden.

* Oberstein, 10. Juli. Zwei Knaben von 13 und 15 Jahren, die ein Floß am Teufelswehr bestiegen, stürzten in die Nahe und ertranken.

* Aus bet Lüneburger Haide, 8. Juli, schreibt man dem Leipz. Tageblatt": Die Bienenwirthschaft erleidet hier infolge der anhaltenden Dürre schwere Nachtheile, der Buch­weizen kommt nicht weiter, die Heide ist nicht fähig, Blüthen zu treiben, und so steht eine völlige Mißernte bevor. War schon im vorigen Winter der Futterhonig knapp, weil der Buchweizen durch Nachtfröste geschädigt worden, so ist für diesmal gar feine Aussicht auf Gewinnung des Futterhonigs vorhanden - die Bienenstände werden bedeutend verringert werden müssen.

* DasZwickauer Tagebl." erzählt wie folgt eine reizende Episode aus einer fröhlichen Turnfahrt, welche dieser Tage eine Riegeälteren Kalibers" in die Gegend von Berga a. E. unternahm:Als wir aus dem schönen Orte Kulmitzsch, wo Einkehr gehalten war, wieder auf die Land­straße kamen, wanderte vor uns ein altes Mütterchen, ein Packet unter dem rechten Arm tragend. Es entspann sich nun folgendes Gespräch:Nun, Großmutter, wo kommt Ihr denn her?" Antwort:Aus der Kerch!"Da habt Ihr das Packet mit drin gehabt?"Ja!"Was ist denn da drin?" A Kind!"Warum nehmt Ihr denn dieses Kind mit in die Kirche?"'s is getost tourn?"So, wo sind denn die Pathen?"Sin Harn gange, weils klane Kind arme Eltern hat, sin a noch zehn Kinner da." Das wichtige Packet wurde jetzt auf kräftige Turnerarme genommen und der Träger ging mit demselben, wie sichs gehört, neben der Hebamme an der Spitze der Turnerschaar. Es gab noch % Stunde Straßenmarsch bis nach dem Kindtausshaus in Kleinkundorf. Man fragte weiter:Wie alt sind Sie?"78!"Besorgen Sie diesen Dienst schon lange?"'s is das 2644ste!" Jetzt wurde das erste Mal Leben in dem Packet- die Hebammen­vertretung sah nach, sand auch gleich das Hilfsmittel, welches sofort an seinen Bestimmungsort befördert wurde, worauf denn auch der junge Tourist sein Einverständniß mit der neuen Reisegesellschaft durch Schweigen erklärte, und weiter gings, des kleinen Weltbürgers Heimath zu. Es erwachte nun, wie vorauszusehen, in der Riege der ihr eingefleischte Mildthätigkeitssinn, vier stellvertretende Pathen wurden ernannt, welche mit der alten Hebamme sich des Kindes Eltern vorstellen sollten. Endlich war -Kleinkundorf erreicht, es wurde Schritt gefaßt, und im geordneten Zuge, an der Spitze das alte Mütterchen, welches fest mit Schritt hielt, und daneben der Kindesträger, wurde eingewandert. An einem armseligen Hüttchen machte man Halt.Hier müssen mer rei", sagte die Hebamme, und hinein gingen die stellver­tretenden Pathen mit Zubehör. In der Wohnung wurde eine feierliche Ansprache gehalten, der die Ueberreichung von Geschenken folgte, die Kindtaussmutter wurde im Schreck zur Dichterin un,d seufzte mit hochgefalteten Händen:O jämmerlich, o jämmerlich, das sin doch meine Pathen nich!" Hierauf flössen ' selbstverständlich alle Sorten Thränen, und noch erhöht wurde die Freude der kinderreichen Waldarbeiter­familie, als nun auch eine Sammlung unter den vor dem Hause aufgestellten Turnern veranstaltet wurde, deren Ertrag, ein recht nettes Sümmchen, gleich durch das offenstehende Fenster in die Hände der Armuth wanderte. Alsdann wanderte man, die besten Glückwünsche zurücklassend und mit dem Bewußtsein eine gute That vollbracht zu haben, nach dem Städtchen Berga zurück.

* Bestrafte Neugierde. Ein Dienstmädchen in Elbing hatte von der s. Z. dort bevorstehenden Doppelhinrichtung gehört und hatte nun feinen sehnlicheren Wunsch, als das schaurige Schauspiel mit eigenen Augen zu sehen. Die Neugierige, deren Herrschaft in unmittelbarer Nähe des Ge­fängnisses wohnt, verschaffte sich am Morgen des Hinrichtungs­tages eine Leiter und fletterte auf ein Häuschen, von welchem aus sie durch eine fleine Oeffnung einen freien Blick auf den Richtplatz hatte, ohne daß sie selbst bemerkt wurde. Als sie nun die erste Enthauptung gesehen, wurde sie ohn­mächtig, fiel herab und blieb auf dem Boden liegen.

Erst im Laufe des Nachmittags wurde das Mädchen in fast leblosem Zustande aufgefunden. ES bedurfte vieler Mühe, es wieder zum Bewußtsein zu bringen.

* lieber das Einkommen des Präfidenlen der Vereinigten Staaten schreiben amerikanische Blätter: Die vielfach ver­breitete Ansicht, daß der Präsident der Vereinigten Staaten aus dem Bundesschütze nicht mehr und nicht weniger als genau 50 000 Dollar beziehe, ist unrichtig. Diese Summe ist so zu sagen nur das persönliche Honorar des ersten Präsidenten der Republik. Derselbe bezieht nebenbei jährlich 36 064 Dollar, um damit seine Beamten und Schreiber zu bezahlen. Davon bekommt der Privatsecretär jährlich 3250 Dollar, dessen Assistent 2250 Dollar, der Stenograph 1800 Dollar, fünf Boten je 1200 Dollar, der Steward 1200 Dollar, jeder der zwei Thürhüter 1200 Dollar- die anderen Angestellten sind im Verhältniß bezahlt bis hinunter zu dem Mann, der das Weiße Haus heizt und der dafür ein Gehalt von 864 Dollar bezieht. Nebenbei erhält der Präsident für Teppiche, Schreibmaterialien und dergleichen jährlich die Summe von 8000 Dollar, ferner 12500 Dollar für Reparaturen des Hauses und neue Möbel, 2500 Dollar für Holz und Kohlen, 4000 Dollar für die Treibhäuser und 15 000 Dollar für die Ställe, Gasbeleuchtung und andere Kleinigkeiten. Im Ganzen kommt derKönig im Frack" dem Lande jährlich auf 125000 Dollar zu stehen, was schließlich noch mäßig ist, wenn man bedenkt, daß Frankreich seinem Präsidenten ein Gehalt von 600000 Francs und ebensoviel für Repräsentation bewilligt. Aristides und Cincinnatus, fügen die amerikanischen Blätter hinzu, hätten es allerdings billiger gethan, aber damals gab es noch keine Trüffel, keinen Champagner und keine Havanas zu einem Dollar das Stück.

Ciieraittt uwb Xanft

Vor uns liegt der 13. Band der farbig illustrirten »Lothar MeggendorserS Humoristische Blätter". Was die Lertags- buchhandluvg versprach: Den Inhalt jedes neuen Bandes nach allen Richtungen hin immer noch mehr zu vervollkommnen, gelingt ihr in überraschender Weise. Die Fülle echten, kerngesunden Humors, welche der Text bietet, wird auf das Wirksamste durch künstlerisch vollendete farbige Illustrationen unterstützt und gehoben. Es ist fein anderes derartiges Blatt auch nur .annähernd in der Lage, dem Publikum Aehnliches zu bieten, daher auch die ständige Zunahme der Auflage. Wir empfehlen allen Freunden (gelegenen und Decenten Humors diese Blätter auf das Angelegentlichste, sie nehmen einen bevorzugten Platz in der Reihe ihrer Collegen ein, die Bändeaus­stattung ist sehr elegant. Die Heftausgabe verdient den Titel eines humoristischen Salonblattes ersten Ranges. Probenummern der Wochenausgabe sind ä 25 Pfg. erhältlich bet dem ^Verlage der Meggendorfer Blätter in Eßlingen oder deren Geschäftsstellen in München, Eorneliusstr. 19 Wien Opernring 15.

Schiff-nachrichten.

(Mitgetheilt durch den Agenten des Norddeutschen Lloydes, Herrn Carl Loos in Gießen.)

Bremen, 11. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Weimar, Capl. A. Meier, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 29. Juni von Bremen abgegangen war, ist gestern 10 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 11. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Saale, Capt. R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 1. Juli von Bremen und am 2. Juli von Southampton abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschast.

PostdampferDania", von Newyork nach Hamburg zurück­kehrend, hat am 11. Juli 2 Uhr Morgens Ltzard passtrt. Post­dampferAscania" ist am 10. Juli von Hamburg in Neworleans angekommen. PostdampferBavaria", von Hamburg nach West- Indien und Mexico unterwegs, ist am 11. Juli 12 Uhr Mittags in Havre angekommen.

Verkehr, CattO* * unb Volkrwirthschaft.

Limburg, 12. Juli. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL. 14.00, weißer Weizen vtL 13 80, Korn 12.00, Gerste X 10.00, Hafer JL 9.70, Erbsen .

Wöchentliche Ueberficht der TodeSsalle in Gießen.

27. Woche. Vom 2. Juli bis 8. Juli 1893.

Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (tncl. 1600 Mann Militär).

Sterbltchkettsziffer: 49,28°/oobezw. 27,10 nach Ausschl. der Ortsfremden. Kinder

A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke tommen.

Es starben an: Zusammen: Erwachsene:

im

vom

Diphtheritis

8 (5)

1.Lebensjahr:

2.-15.Jahr:

8 (5)

Tuberculose anderer Organe

1

_

_

1

Lungenentzündung

1

1

Gehtrnschlagsluß

1

1

Herz- und Gesäß- krankhett

1

1

_

_

Darmcatarrh und Brechdurchfall

3

3

_

Angeborene Lebens- fchwäche

1 (1)

_

1 (1)

Neubildungen

1 (1)

1 (1)

Sonstige benannte Krankbeilen

2 (1)

1 (1)

1

_

Verunglückung durch Sturz v. einem Wagen 1 (1)

1 (1)

Summa:

20 (9)

5 (3)

5 (1)

10 (5)

Wirklich ächte englische Kerrenstoffe ca. 145 cm breit, garantirt reine Wolle, vollkommen nadelfertig Buxkin u. Cheviot, haltbarster Qual, ä M. 1.75 bis M. 8.65 p. Mir. versenden jede beliebige einzelne Meterzahl direct an Private. Buxkin-Fübrik-Depot Oettinger & Co., Frankfurt a. M.

Neueste Musterauswahl franco ins Haus. 1051 j

Temperatur der Lahn und Lnft nach Reaumur gemessen am 13. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17, Luft 15 Grad.

Rübiamerr'sche Badeanstalt.