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geschaffen werden kann. Die Titelrolle des Stückes spielte Herr Niemeier mit vollendeter Meisterschaft. Der Künstler beherrschte den Dialekr vollkommen und wußte ihn durch einige Zugeständnisse an das Neuhochdeutsche, die indessen die Originalität des Ganzen nicht im mindesten beeinflußte, unserem Ohre so nahe zu bringen, daß er jedem Hörer leicht verständlich ward. Ferner hat Herr Niemeier jede Nüance dieser eminent schwierigen Rolle mit solcher Geschicklichkeit und so feinem Verständniß zu erfassen gewußt, daß er sich in die Figur ganz hineinlebte und alle Charakteristiken derselben sich so zu eigen machte, daß sein „Jnspector Drüsig" an Wahrheit und Natürlichkeit nicht das Mindeste zu wünschen übrig ließ. Unter den übrigen austretenden Personen, die unser Lob verdienen, nennen wir neben dem prächtig dar- gestellten „Jochen Nüßler" des Herrn Majewski, den „Gottlieb Baldrian" des Herrn Gohr, der sowohl durch seine gelungene Maske, als durch sein tüchtiges Spiel den wiederholten Beifall der Zuschauer errang. Im allgemeinen war die Wiedergabe des Stückes eine recht zufriedenstellende, sehr zu beklagen war eS deshalb, daß das Haus so schlecht besetzt war, und dies umsomehr, als gerade Herr Ni em ei er, zu dessen Benefiz die Vorstellung stattfand, ein recht volles Haus verdient gehabt hätte. Möge der Künstler in den rauschenden Beifallsäußerungen, die ihm nach jeder Scene zu theil wurden, den Lohn für seine Bemühungen nehmen, den wir ihm gerne auch in anderer, greifbarerer Gestalt gewünscht hätten, und möge er fortfahren, wie seither, ernstlich zu streben und zu arbeiten, dann wird, dessen sind wir gewiß, ihm eine große Zukunft in Aussicht stehen.
♦* Bei der am Samstag Nachmittag stattgehabten Verloofuug des Kuustvereius für das Großherzogthum Hessen sind nachverzeichnete Gewinne von den dabei bemerkten Gießener Vereinsmitgliedern gewonnen worden: 1) Oelgemälde und Aquarelle: E. Bracht, „Abend b. Lager d. Abou- daouk-Beduinen", Gew.: Fabrikant Bock I. in Gießen. Pros. H. Lang f, „Pferderennen", Gew.: Stadtverordneter Louis Flett in Gießen. 2) Kupferstiche und Farbbilder in Rahmen: F. Dicksee, „Harmonie", Gew.: Stadt Gießen. C. Ebert, „Sturm im Walde", Gew.: Kaufmann Emil Pistor in Gießen. E. Grützner, „Im Klosterbräustübchen", Gew.: Stadt Gießen. E. Kurzbauer, „Erster Versuch", Gew.: BetriebSinspector Schobert in Gießen.
* * Neue Haltestelle au der Main Weser-Bahu. Wie aus der Bekanntmachung der vorliegenden Nummer ersichtlich ist, wird am 1. Januar 1894 die neue Haltestelle Okarben zwischen Nieder-Wöllstadt und Groß-Karben eröffnet.
* ♦ Zu die hiesige Klinik wurden gestern Abend zwei Burschen im Alter von 19 und 21 Jahren gebracht, welche bei einer Schlägerei in Stockhausen bet Wetzlar durch Messerstiche lebensgefährlich verwundet wurden.
* * Patent Anmeldung. Webschützen mit elastischer Zwischenlage zwischen den Spitzen und dem Schützenkörper - Emil Kleinen in Altenschlirf, 2. August 1893.
* ♦ Für Mililäranwärler. Erledigte Stellen im Bezirk des 11. Armeeeorps. Eisenach, Kais. Postamt, Land- briefträger, 650—900 Mk. Gehalt und 144 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Lüdenscheid, Amtsgericht, Canzleigehülfe, 50 bis 60 Mk. pro Monat. Nastätten, Gemeinde, Feldhüter, 200 Mk. Weimar, Großh. Gendarmerieeommando, Fuß- gendarm 3. Klaffe, 1150 Mk. und 180 Mk. Dienstaufwandsvergütung. — Im Bezirk der Großh. Hess. (25.) Division. Darmstadt, Großh. Staatsanwaltschaft am Großh. Landgericht der Provinz Starkenburg, Schreibgehülfe, 600 Mk. jährlich.
♦ ♦ Kirchliche Dieostuachrichten. Dem Pfarrverwalter Hermann Fulda t zu Crainfeld wurde die evangelische Pfarr- stelle daselbst übertragen.
* *• Steinberg. 12. Deeember. Der Gesang - Verein „Eintracht" hier feierte am Sonntag sein 25. Stiftungsfest. Der Präsident gedachte in feiner Ansprache der Gründer des Vereins. In der Zwischenpause überreichte derselbe den drei ältesten Mitgliedern je ein Diplom, durch welches sie zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Der Dirigent des Vereins, Herr Ludwig Schäfer, erntete reichen Beifall für die tüchtigen Leistungen, hauptsächlich im Chorgesang.
Bad'Salzhansen, 9. Deeember. Nachdem Ende September der letzte Curgast uns verlassen, ist Stille bei uns eingekehrt. Der herrliche Park, der sonst von den Stimmen spielender Kinder widerhallte, ist verödet. Reges Leben dagegen herrscht Tag und Nacht in der seit zwei Jahren erschlossenen Braunkohlengrube Salzhausen. Die Grubenverwaltung hat sich auf die Fabrikation von sog. Preßklötzen verlegt, die einen angenehmen Zimmerbrand abgeben und von den kleinen Leuten viel begehrt werden. Das Braunkohlen- Bergwerk sowie die sisealische Sandgrube Salzhausen haben noch das Angenehme, daß sie vielen geringen Leuten von Geis-Nidda und den umliegenden Orten während des Winters lohnenden Verdienst geben.
△ Mainz. 11. Deeember. Das neugegründete Landes- comite der hessischen Centrumspartei hielt gestern hier die eonstituirende Versammlung ab. Nachdem die Statuten beschlossen und definitiv angenommen, wurde auf Antrag des Abgeordneten Wasserburg unter lebhafter Zustimmung einstimmig eine Resolution angenommen, welche sich mit Entschiedenheit gegen die geplante Wein- und Tabaksteuer ausspricht. Gemäß dem Beschluß des Landeseomites wird die Resolution der Centrumsfraetion des Reichtstags übermittelt. — In der Aetienbrauerei Schöfferhos-Dreikönigshof stürzte heute Morgen kurz vor Beginn der Tagesarbeit ein großer Theil Gebäude ein, welches an einen neu zu erbauenden Keller grenzt. Wäre der Unfall nur kurze Zeit später vorgekommen, so hätte er unzweifelhaft unberechenbares Unglück zur Folge gehabt, indem alsdann eine große Anzahl Arbeiter sicher verschüttet worden wären. Durch raschcs Absprießen wurde ein weiteres Einstürzen verhütet. — Eine aufregende Seene spielte sich gestern Abend auf der hiesigen Straßenbrücke ab. Ein aus der Irrenanstalt auf dem Eichberg (bei Hattenheim) entflohener Geisteskranker sollte durch einen Wärter wieder dorthin zurückverbracht werden, zu welchem Behuse er in einem Straßenbahnwagen nach Kastel transportirt wurde. Auf der Mitte der Brücke sprang der Irre in einem unbewachten Moment aus dem Wagen und btrect auf das Brückengeländer, über welches er einen Sprung in den Rhein machen wollte. Es bedurfte einer großen Anstrengung mehrerer beherzter Männer, den sich wie ein Rasender ge» berdenden Kranken von seinem Vorhaben abzuhalten und zu fesseln.
Vermischter.
* Berlin, 11. Deeember. Der Erzieher der kaiserlichen Prinzen, Lehrer Stephan, der nach dem Abgänge des jetzigen Hofpredigers Keßler im Neuen Palais seines Amtes waltet, wurde der „Potsdamer Corresp." zufolge von einem beklagenswerthen Geschick ereilt. Er ist geistig, wie es heißt, an Größenwahn, erkrankt und unter die Obhut seiner Familie gestellt worden.
Lpielplau der vereinigten frankfurter Ltadttheater.
vp-ruhau».
Mittwoch den 13. Deeember: Trompeter von Säkktngen. Donnerstag den 14. Deeember: Margarethe. Freitag den 15. De- cember geschlossen. Samstag den 16. Deeember: Undine. Sonntag den 17. Deeember: Die verkaufte Braut.
Schaufpielhau».
Mittwoch den 13. Deeember: Auf Triburg und Rodel. Donnerstag den 14. Deeember: Eharleys Tante. Vorher:
Millionär a. D. Freitag den 15. Deeember: Hamlet. Samstag den 16. Deeember: Hannelc. Vorher: Geschwister. Sonntag den 17. Deeember, Nachmittags 3V, Uhr: Eharleys Tante. Abends 7 Uhr: Hannele. Vorher: Gringoire. Montag den 18. Deeember: Iulius Cäsar.
Verkehr, Land- rrnd Volkrwirthschaft.
12. Deeember. Marktbericht. Aut dem beuttgen WoLemnarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,00—1,20, Hühnereier per Stück 7-8 4, 2 Stück - 4. «äse pr. St. 5-8 4, Ermatte pr. 6t 8 4, Erbsen or. tittcr 18 4, Linsen pr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar X 0,60—0,70, Hühner pr. Stück X 1,00-1,10, Hahnen pr. St X 0,70-1,00, Enten pr. St X 1,60 bis 2,00, Ochsenfleisch pr. Dsd 62—68 4- Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 50-56 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 50-56 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 40-60 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00-5,00 X, Weißkraut vr Stück 4 -10 4, Zwiebeln pr. Tentner 7,00—8,00 X, rvtilch pr. Liter 16 20 4, Gänse pr. Pfd. 46—54 4
Der vbv« und «artoffelmarkt befindet fich von SamSta« den 16. d. M. an auf dem Brandplatz.
— LebenSverficherungS- Gesellschaft zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegründet 1830 (alte Leipziger). Es sind vom 1. ^anuar bis Ende November 1893 5326Versicherungen über 37130750 Mk. beantragt worden. Als gestorben wurden in derselben Zeit angemeldet 715 Mitglieder, die mit 4 333 900 Mk. versichert waren. Der Ver- sicherungsbestand stellte sich Ende November 1893 auf 59 000 Personen mit 404 Millionen Mark Versicherungssumme. Bei der alten Leipziger Gesellschast, die eine reine Gegenseitigkeitsanstalt ist, fließen alle Ueber- schüsse den Versicherten wieder zu Die Dividende der letzteren beträgt für die länger als 5 Jahre bestehenden Versicherungen im laufenden Jahre 42pCt. der ordentlichen Jahresprämie und bei abgekürzten Versicherungen außerdem l'/,pCt. der Summe der gezahlten Zusatzprämien, was mit Rücksicht auf anderweite Auslastungen über diesen Punkt hier ausdrücklich heroorgehoben werden mag. Würde eine Dividende auf die Zusatzprämie nicht gezahlt, so wäre der Divi- dendensah auf die ordentliche Jahresprämie noch wesentlich hoher al« 42 pCt. _____________
— Pferdedecken im Wiuter. Es ist gewiß sehr zu empfehlen, daß man Thtere, die sich heiß gelaufen haben und bet kalter Witterung im Freien warten müssen, mit einer Decke ein hüllt, um Erkältungen, Glirderfteifheit und ähnliches zu vermeiden. Häufig genug sieht man, daß gegen diese erste Regel der Pferdehaltung in leichtsinniger Weise verstoßen wird. Aber beinahe ebenso falsch ist es, die Thtere schon während des Lausens eine Decke tragen zu lassen. Man glaubt damit, den Pferden etwas gutes zu thun, eine Annahme, die jedoch nicht zutrifft, well die fortdauernd feste Bedeckung das Schwitzen vermehrt und der Haut dann gerade im Ruhestände die trockene aussaugende Umhüllung fehlt, welche nothwendig und willkommen wäre. Durch dieses falsche Verfahren wird sicher der Grund zu Krankheiten gelegt. Das Pferd hat seinen natürlichen Pelz und braucht keinen Ueberzieher. Alle Künstelei bringt nut Schaden, wie z. B. Menschen, die immer ihren Hals einpacken, sich sehr leicht Halskrankheiten zuziehen.
Citcratur und Arrirst.
- Jllufirirtt Weltgefchichte für daS Volk von I. G. Vogt, Verlag von E. Wiest, Leipzig. In wöchentlichen Lieferungen AlOPfg. zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Colporteure. Die uns letzt vorliegenden Lieferungsheste dieses billigsten aller illustrirten Geschichtswerke behandeln in überaus fesselnder Weise die griechische Geschichte. Nicht nur die Hauptpfeiler unserer heutigen Cultur haben wir den Griechen entnommen, sie und die Römer haben uns auch die Unterlage für unsere staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen geliefert. Kein Wunder, wenn sich unser geschichtliches Interesse vor allem auf das Griechenthum concentrirt. Ueberaus fesselnd sind die Ausführungen in dem vorliegenden Werke gerade über die Gestaltung und Entwickelung der staatlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Griechen nach den neuesten Forschungen. Meisterhaft ist die Darstellung der ursprünglichen Gentilverfastung und ihre Umwandlung in die eigentlich staatlichen Gebilde, wodurch uns überhaupt ganz neue Gesichtspunkte über allgemeine geschichtliche Entwickelungsgesetze erschlossen werden. — Die Ausstattung und Jllustrirung des Werkes ist nach wie vor bei dem billigen Preise eine vorzügliche, und können wir es unseren Lesern nur aufs Wärmste empfehlen.
^kirchliche Anzeigen der evang. Gemeinde.
Bibelftunbe im Turnsaale der Stadtknabenschule (Kirchstr.) Donnerstag den 14. Deeember, Abends 8 Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein- (Das Gleichniß vom viererlei Acker, Matth. 13).
onenzüge anhalten:
der Richtung nach Gießen:
2. in
10199
fr Mk.
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Das Nähere ist bei den betreffenden Stationen zu erfahren. Hannover, den 14. Deeember 1893.
Königliche Eiseubahu-Directiou.
Bekanntmachung.
Mit dem I. Januar 1894 wird der 2,2 km von Groß-Karben und 3,2 km von Nieder-Wöllstadt an der Strecke Frankfurt a. M.—Friedberg neu hergestellte Haltepunkt Okarben für den Personen- und Gepäckverkehr eröffnet.
Eine Abfertigung von Reisegepäck findet jedoch nur nach Okarben statt, während auf diesem Haltepunkte selbst Gepäck nur zur nachträglichen Abfertigung angenommen wird.
Fahrkarten werden ausgegeben zwischen Okarben einerseits und Berkersheim, Bockenheim, Bonames, Bruchenbrücken, Butzbach, Caffel, Dortelweil, Eschersheim-Heddernheim, Frankfurt a. M. Hauptbahnhof, Friedberg, Gießen, Großen-Linden, Groß-Karben, Lang-Göns, Lollar, Marburg, Nauheim Bad, Nieder-Wöllstadt, Ostheim bei Butzbach und Vilbel andererseits, desgleichen auch Arbeiter-Rückfahrkarten und Arbeiter - Wochenkarten von Okarben nach Bockenheim, Eschersheim-Heddernheim und Frankfurt a. M. Hauptbahnhof nach Maßgabe der den Dienststellen besonders zugehenden
Preistafeln.
In Okarben werden die Per l.inderRichtungnachFrankfurta M.:
Nr.
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Suppenwürze, ebenso Fleisch-Extract in 1 Portionen sind frisch eingetroffen bei
Ad. Geisse, vorm. G- C Windecker, Seltersweg 2. Die leeren Original-Fläschchen ä 65 Pfg. werden zu 45 Mennig und diejenigen 1.10 zu 70 Mennig mit Maggis Suppenwürze nachgefüllt. [10017
412 ab 533
Vormittags,
Nr.
401 ab
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Vormittags,
92 „ 628
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Nachmittags,
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Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Rodheim liegt vom 14. ds. Mts. an 8 Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf unserem Bureau offen.
Rod heim, den 12. Deeember 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim.
_________________________Schäfer._____________________10204
Bekanntmachung.
Behufs Vornahme einer Ergänzungswahl des aus dem Vorstand unserer Gemeinde ausgeschiedenen Herrn M. Hornberger liegt die Liste zur Einsicht aller Stimmberechtigten drei Tage lang auf dem Büreau des unterzeichneten I. Vorstehers offen, und können Einwendungen gegen den Inhalt der Liste nur während dieser Frist zugelassen werden.
Gießen, den 12. Deeember 1893.
Der Vorstand der Israel. Religions-Gemeinde Gießen.
10206 S. Heichelheim._____________________
10207 Empfehle mein enormes Lager
Sonnen- und Regenschirme von den einfachsten bis zu den feinsten Neuheiten billigst, aber streng feste Preise. Zurückgesetzte Schirme mit kleinen unbedeutenden Fehlern außergewöhnlich billig.
_________________M. Ijevi, Settersweg 35.
Weltausstellung in Chicago.
Für tropensicheres Exportbier ist der
Augustiner-Brauerei in München der einzige und somit der höchste Preis: „Medaille mit Diplom", zuerkannt worden. [10184
FWerei-VerpchtuW.
Mittwoch den 20. d. M., Nachmittags um 1 Uhr, soll im Gasthof „;um Ritter" dahier die Fischerei in der Gemarkung Treis a. Lda., bestehend aus der Lumda und den beidrn Mühlgräben, auf 13 Jahre | unter den bei der Verpachtung bekannt ' gemachten Bedingungen verpachtet | werden. — Pachtliebhaber, deren Qualification nicht notorisch vorliegt, haben sich vor der Verpachtung bei unterzeichneter Stelle hierüber auszuweisen.
Treis a. Lda., 10. Decbr. 1893. Großh. Oberförsterei Treis a. Lda. _________Amendt._____10194
Versteigerung
Mittwoch den so. d. MtS., Mittags 3 Uhr, versteigere ich im Pfandlocal gegen Baarzahlung:
1 Stamm Eichenholz, 1 Clavier, 1 Velociped, 1 Eisschrank, Sophas, Commode, Kleider- u. Küchenschränke, 1 Regulateur, 1 Standuhr, circa 65 Fläschchen Haaröl u. Seife u. a. m. Gießen, den 12. December 1893.
10192 Mulch, Pfandrneifter.
Aeikgevoimes.
10213] Eine zweischl. eis. Bettstelle mit Strohmatratze f. 8 X, sow- e. gr. Vogel- käsig f 150 X abzug. Marktstratze 18. Reelle Maare. LMM. ä Pid- 55 Pfg. fr. Nachn- die Mastanstalt Störe«, O.-P. C. «ischke. (10196


