. . und
mit 10 Mk. pro hl. Die weiteren Bestimmungen beziehen sich auf die Lharacterisirung dieser drei Weingattungen, auf die Träger der Steuerpflicht, als welche entweder die Kleinhändler oder die Consumenten erscheinen, auf den Eintritt der Steuerpflicht, auf die Durchführung der Versteuerung und auf eine ganze Reihe anderer Einzelheiten. Befreit von der neuen Steuer sollen bleiben der im eigenen Haushalte der Weinhersteller verbrauchte Wein, der Meß- und Communion- wein, der zur Bereitung von Essig oder Branntwein bestimmte Wein und endlich Wetnproben in gewissen Mengen, ausgenommen Schaumweinproben. Der Plan,' zur Weinsteuer lediglich die Kunstweine heranzuziehen, ist demnach wieder fallen gelassen worden. Die sämmtlichen erwähnten Vorlagen sind dem BundeSrathe bereits zugegangen, weiter auch einige der Gesetzentwürfe, die dem Reichstage schon früher vorlagen, wie die Vorlagen über die Reform des Abzahlungswesens, über die reichsgesetzliche Seuchenabwehr, über den Schutz von Waarenbezeichnungen, und außerdem noch anderes Berathuugsmaterial.
~ Die am Dienstag in Preußen vorgenommenen Abgeordnetenwahlen weisen folgende Resultate auf: 150 Conservative, 59 Freiconservative, 89 Nationalliberale, 91 Eentrum, 15 freisinnige Volkspartei, 6 freisinnige Ver- einigung, 2 Dänen, 18 Polen, 2 Bund der Landwirthe, 1 Welfe, zusammen 433 Abgeordnete. Vermuthlich erfährt die eine oder die andere dieser Ziffern bei der officiellen Feststellung der Wahlresultate noch eine Correctur, aber diese Veränderungen werden auf alle Fälle so geringfügige sein, daß durch sie das Gesammtwahlbild nicht weiter beeinträchtigt werden kann. ES wird also auch im neuen Abgeordneten- Hause keine reine Mehrheit, lediglich aus den beiden conser- vativen Fractionen bestehend, geben, aber eS fehlen auch nur wenige Stimmen an einer solchen. Denn die absolute Mehrheit im preußischen Abgeordnetenhause veträgt 217 Stimmen, die beiden conservativcn Fractionen bleiben aber zusammen nur um wenige Stimmen unter dieser Zahl zurück und in dieser gewaltigen relativen Mehrheit auf der conservativen Seite liegt das eigentliche Characteristicum der nun ab- geschlossenen Landtagswahlen im führenden Bundesstaate.
„Sind Sie wahnsinnig, Tom SnyderS?"
_ ich ditte . . . unser Uebereinkommen Jacob?" stotterte Tom.
Diese Resolution wurde nach einer zinmlich eingehenden DiScussion, an welcher sich die Herren Rechtsanwalt Grünewald, Georgi, Martin Scheel, Dr. Gutfleisch und der Vorsitzende berheiligten, „einstimmig" angenommen, während ein Antrag, auch den Namen deS freisinnigen Vereins in den Namen „Verem der freisinnigen DolkSpartei" umzu« ändern, gegen zwei Stimmen abgelehnt wurde. Im Laufe dieser DiScussion bemerkte Herr RechtSanwalt Grünewald, daß er im Gegensatz zu dem Herrn Vorsitzenden den Artikel im „Gießener Tageblatt" nicht so tragisch genommen habe und daß er, wenn er den Verfasser auch nicht kenne, doch Grund zur Annahme habe, daß derselbe ein treuer Anhänger
Zlcucfte Nachrichten.
Deveschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 8. November. Gestern Morgen wurde der verantwortliche Redacteur des „Socialist", Schriftsteller Arthur Ellendt, in seiner Wohnung verhaftet. In der Re- daction des „Socialist" fand abermals eine Haussuchung statt, bei welcher die Nummer 44 deS „Socialist" beschlagnahmt wurde.
1o.®‘rlil1' 8- November. Der ReichshauShalt für 1894/90 soll in Höhe von 1,300,000,000 Mk. balanciren. Die Matrikularbeiträge werden 415,000,000 Mk. betragen.
Wien, 8 November. In Galizien und Oberösterreich sind starke Schneefälle eingetreten.
Barcelona, 8. November. Bei dem Bom benattentat im Liceo-Theater wurden im Ganzen 19 Personen getödtet nnb 45 verwundet. Unter den letzteren befindet sich auch ein Deutscher. Außer den gestern Abend verhafteten Anarchisten sind heute noch weitere vier sestgenommcn worden, unter der Bevölkerung herrscht große Aufregung.
„Seien Sic überzeugt, l.eber Tom, daß, wenn Jacob derartige Vereinbarungen abgeschlossen hat, er sich auch eine Schrift darüber ausstellen ließ."
„Aber . . . Herr BollingSby ... ich bitte . ."
Dies konnte indessen der arme Tom schon im Fluge sagen, denn Herr BollingSby packle ihn beim Kragen und warf ihn feierlich, offiziell und endgiltig hinaus.
Dann betrachtete er pfeifend die Rohbilanz weiter.
CocaUs ttttö provLnztellcr.
Hießen, den 9. November 1893.
** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Freitag den 10. November 1893, Nachmittags 4 Uhr. 1. Die Rechnung des Realgymnasiums und der Realschule für 1892/93. 2. Decretur von Kostenrechnungen. 3. Die Besttllung von Taxatoren in Wildschadensangelegenheiten. 4. Gesuch des H. Becker II. um Erlaubniß zum Bauen in der Katharincngasse. 5. Gesuch des Philipp Hohmeyer um Erlaubniß zur Aufführung eines GerälheschuppenS. 6. Die Senckenbergstraße- hier: Ausführung der GaS- und Wasser- leitung. 7. Einstweilige schmiedeiserne Gasleitung für den Riegelpfad zwecks Gasbeleuchtung desselben. 8. Einführung der Wasserleitung in die Wagengaffe. 9. Errichtung eines Lehrsaales für i alurwissenschaftlichen Unterricht für die höhere und erweiterte Mädchenschule. 10. Gesuch des H. Hahn um Concession zum Branntweinausschank im Hause BiSmarck- straße 8.
Cettiuje, 8. November. Durch einen UkaS ist den montenegrinischen Popen daS Tragen der Nationaltracht, sowie daS Tragen von Waffen verboten. Sie sollen sich in Zu- kunft wie die Geistlichen anderer Länder kleiden.
Newyork, 8. November. Mac Kinley ist mir 60,000 Stimmen Mehrheit zum Gouverneur von Ohio gewählt worden.
stellen, daß diese Art der Vertretung der Interesse, Partei nicht die richtige sei. Bezüglich der Landtag«^ bemerkte der Vorsitzende, daß alle in den betr. Vorsts sitzungen anwesend gewesenen Vorstandsmitglieder darin nr* gewesen seien, daß eine Agitation im großen Styl im bezirk Gießen (Land) gar keinen Werth habe und daß r-- durch die einzelnen Vertrauensmänner im Stillen habe :c wirkt werden können, das fei auch geschehen, jedoch habe et keinen Erfolg gehabt, weil die betr. Orte, wie man sch« auS der ReichStagSwahl ersehen habe, in ihrer Mehrheit rr: weder antisemitisch oder socialdemokratisch gesinnt gewesen iciti.
Herr Dr. Gutfletsch begründete sodann kurz folgende, ohne Debatte einstimmig angenommene Resolution, bie JaM Fabrikatsteuer betreffend:
„Die Generalversammlung deS freisinnige» verein» fit den ersten hessischen ReichStagSwahlkreiS spricht •") einstimmig gegen die geplante Tabak-Fabrikatsteuer av», weil dieselbe eine schwere und unbillige Belastung ttt Genußmittel der schwächeren VolkSklafien mit sich sühn, ein großes und hochentwickeltes Industriegebiet mit tta Verderben bedroht, die Existenz vieler Tausende, die auf diese Industrie angewiesen find, vernichten muß und in* besondere den Wohlstand von Gießen und Umgegend aus das Höchste gefährdet."
Der Vorsitzende gab sodann noch eine kurze Uebrrnch: über die Thätigkeit deS Vorstandes und deS Gefammtvereml im vergangenen Geschäftsjahre und fand schließlich die Vorstantt- wahl statt, welche die Wiederwahl deS seitherigen vornaade» mit Ausnahme der Herren PH Uhl und W Plank ergab, an deren Stelle die Herren Martin Dörr und Heinrich Eichenauer gewählt wurden.
** Zum HandfertigkeitSunterricht. Ein neuer und er weiterter HandfertigkeilScursuS hat mit dem 1. November t und zwar mtt einer Zahl von 30 Schülern begonnen. Deie, welche sich zur einen Hälfte auS Volksschülern und zur anderen aus Schülern höherer Lehranstalten recrutiren, werden in zwei Abteilungen in je drei Stunden wöchentlich unter- richtet. Der Unterricht erstreckt sich zunächst, wie seither, aus die Anfertigung von Pappgegenständen, sodann aber auch noch auf Holzschnitzereien (Kerbschnitt), eine in vielen Kreisen sehr beliebte Beschäftigung junger Leute. Hierzu dürsten voraussichtlich in späteren (Surfen noch andere für die Hao» der Knaben geeignete Arbeiten tn Holz kommen. Da dn Unterricht an schulfreien Nachmittagen ertheilt wird, kann er ohne jegliche Störung von allen Schülern besucht werden. Die Unkosten, die jedoch nur Schüler höherer Schulen zu tragen haben, sind, im Verhältniß zu der erlernten Fernq- keit, kaum nennenßwerth und daher für Niemanden ein örunb zum Nichtbefuch deS Unterrichts. Werfen wir nun aber auch einmal die Frage auf: „Weichen Nutzen gewährt der HandfertigkeitSunterricht unserer Jugend uil wird er wohl eine Zukunft haben?" Wir glaube» an feinen Nutzen und daher auch an feine Zukunft und zwar aus folgenden Gründen: Der Handarbeitsunterricht entwirft' die allgemeine Handgeschicklichkeit durch vielseitige Schulung in der geschickten Führung der gebräuchlichsten Werkzeug wie Messer, Meißel, Säge, Feile, Hobel, Hammer ic. L'er viel mit Knaben zu thun hat, weiß, wie ungeschickt und unbeholfen die Mehrzahl derselben sich bei den meisten Handarbeiten zeigt und wie sehr diese Ungeschicklichkeit wach'», l< mehr ihnen die Industrie diese Arbeiten entbehrlich mal' Organe aber, die nicht gebraucht werden, gehen in tbier Entwickelung zurück, eine Beobachtung, die Jeder leicht an Ich selbst machen kann. Die Schule soll nun aber den ganzen Menschen erziehen und bilden, eine Aufgabe, welche sie j 3- noch insofern verabsäumt, als sie die Bildung eine» der wis' tigslen Organe deS Menschen, der Hand nämlich, ntrni** lässigt - denn daS Bischen Zeichnen und Schreiben erforber. nicht sehr viel Handgeschicklichkeit, vor Allem aber feinen Kraftaufwand, da die Hand bei diesen Thäligkeiten bloß Über ihre UnterstützungSfläche zu gleiten braucht. Daß aber die Ausbildung der Hand schon in der Schule geforbert werde» muß und zwar in höherem Maße, als die- auf Grund bei jetzigen Lehrplans der Fall ist, dafür spricht der llrnttanb, daß mindestens 90 Proceat aller Menschen ihren Lebens' unterhalt durch die Hand gewinnen. Zu diesen w/t<e hören aber nicht allein die ländlichen und städtischen Arbeiter und Handwerker, sondern auch die Vertreter aller Kanst' geroerbe (bildende Künste, Plastik, Malerei). Und rote v eler Menschen LcbenSglück und Leben hängt nicht von der geschickt
BollingSby auf die Frage deS StaatSanwaliS, ob er die Be- ftrafung des Angeklagten wünsche, mit kurzer Einfachheit also antwortete:
„Ich wünsche sie nicht. Dank der Hilfe meiner Freunde hat mein Haus die Katastrophe vermieden. Wenn mir meine «m!lnmCn^Cn so harrt auch meiner eine ähnliche ^sticht meinem verirrten Nebenmenschen gegenüber. Wer fennt denn die geheimsten Triebfedern der Seele, welche den armen Tom SnydcrS zur Begehung seiner Thal veranlaßten? Möge der Allmächtige Über ihn richten, Samuel BollingSby entsagt diesem Rechte."
. Nach biefer mit allgemeinem Applaus aufgenommenen Erklärung beehrte ber Gerichtshof ben Angeklagten mit dem minimalen elfmonatlichen Arrest. Jebermann war empört Über bie Impertinenz TomS, ber, als er von ben Wachtleuten h'nauSgefÜhrt würbe, bem auf ber Zeugenbank sitzenden BollingSby zurief:
„Heute Über ein Jahr sehen wir uns, mein lieber Schwiegervater!"
Während des Jahres, daS nun folgte, veränderte Samuel BollingSby fein Geschäftssystem vom Grunde auS. Im Kaffee schloß er sich der Contremine an und gründete eine Sacchartnfabrik.
DaS vorjährige Minus hatte sich innerhalb eines JahrcS in Plus verwandelt und Herr Samuel betrachtete am 31. December 1891 mit strahlender Miene die Rohbilanz, welche diesmal ein neuer Kassirer hereinbrachte. Und wie er btefe so betrachtete und betrachtete, thal sich die PortiSre auf unb Tom SnyberS trat burch bieselbe ein. Sein Haar war nach der Mode befl Zuchthauses etwas kurz geschnitten, fein <$e|td)t von der elfmonatlichen Zimmerluft etwas bleich, sonst war er ganz der alte.
»Nun, hier bin ich, Herr BollingSby, und halte jetzt schon ganz feierlich und offiziell um die Hand Fräulein MarthaS an."
** Die Einweihung bet JohanneSkirche wird, unS gewordener Mitthetlung zufolge, am Donnerstag den 30. No- bem&er d.J. erfolgen. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog, welcher gestern eine auS den Herren Pfarrer Dr. Naumann, Nenner Schwan und Fabrikant Schwall bestehende Deputation des Kirchenvorstandes empfing, wird an dieser Feierlichkeit theilnehmen. °
. In der gestrigen ordentlichen Generalversammlung beB freisinnigen Vereins dahier ergriff zunächst der Vorsitzende, Landtagsabgeordneter Metz, das Wort und bemerkte, daß in einem Artikel des „Gießener Tageblattes", in welchem in feljr abfälliger, ja fast gehässiger Weise die Thätigkeit deS Gesammtvorstandes kritisirt worden sei, man sich auch befon» ber« mtt feiner Person beschäftigt unb behauptet habe, er habe sich unaufgeforbert als Ganbibat für ben Reichstag zur Verfügung gestellt, sei aber von bem Vorstanb zurückgewiesen worben. Er erkläre biese Behauptung für eine grobe Unwahrheit, wenn nicht für eine bösliche Verleumbung. ^err Metz erklärte bann weiter, baß er sich auch verpflichtet fühle, mit einigen Worten bie in bem Artikel gegen ben Gelammtvorstand gemachten Vorwürfe als unbegründet zurück- zuweisen, wozu er als Mitglieb bes Vorstandes, für dessen Thätigkeit oder Unthätigkeil jedes Vorstandsmitglied solidarisch verhaftet fei, sowie in seiner Eigenschaft als derzeitiger Vorsitzender in erster Linie berufen fei. Redner suchte dann im Einzelnen nachzuweisen, daß sowohl bezüglich der Agitation wie Organisation von dem Vorstände das geleistet worden sei, waS sich nach Lage der gegenwärtigen ungünstigen Ver- hältmffe im Wahlkreise habe thun lassen. Hierbei bemerkte Redner, daß er in der That Zweifel hegen müsse, ob der Artikelverfasser wirklich der freisinnigen Partei angehöre. Habe derselbe wirklich bessern wollen, so habe er im Interesse ber Partei ben benEbar unrichtigsten Weg gewählt, benn wenn er (Redner) auch gewiß Niemanb bas Recht absprcchen wolle, Mißstänbe in einem sich durchweg unter ber Controle ber Oeffenilichkeit beroegenben Verein zu besprechen, so hätte man doch wohl erwarten bürfen, baß zunächst im Verein selbst btefe angeblichen Mißstänbe gerügt worben wären unb man bei ben Organen bes Vereins Abstellung der Mißstänbe angeregt haben werbe, waS nicht geschehen sei. Rebner weist baraus hm, baß man den Ungünstigen Ausfall der Reichstagswahlen mit ben Freisinnigen des ganzen Reiches getheilt habe, daß man aber nirgends wie hier diesen unglücklichen Ausfall der localen Parteileitung zur Last gesetzt habe. Redner be werkte, Anregungen zu weiterer Thätigkeit würden ja jederzeit vorn Vorstand entgegengenommen; allein zu viel dürfe man sich von den kleinen Mitteln der Agitation nicht ver- sprechen. Schließlich bedauerte Redner, daß man in dem Artikel so weit gegangen sei, den absolut verwerflichen Sentenzen antisemitischer Hetzer insoweit entgegenzukommen, daß man Jemand um deßwillen für ungeeignet halte, in dem Vorstand ber Partei zu wirken, weil er einem gewissen Berufe angehöre, eine derartige Auffassung widerspreche allen freisinnigen Principien im höchsten Grade; wenn man mit der Thätigkeit des Vorsitzenden oder einzelner Vorstandsmitglieder aus irgend welchen Gründen nicht zufrieden fei, so habe Jeder daS Recht und die Pflicht, das zu erklären; aber unzulässig fei cS, zu sagen, well derselbe diesem ober jenem Berufsstande angehört, ist er nicht zu dem Amt geeignet. Redner begründete sodann die zum ersten Gegenstand der Tagesordnung vom Vorstand vorgeschlagene Resolution, dahin lautend:
„Der Verein ber freisinnigen Partei für den ersten ober« hessischen ReichStagSwahlkreiS, in seiner Haltung von der am 6. Mal d. I. In der freisinnigen ReichStagSfraction hervorgetretenen Spaltung unberührt, schließt sich ber freisinnigen Volkspartei an unb wirb nach wie vor bemüht fein, alle entfliehen freisinnigen Elemente beS Wahlkreises zu gemeinsamer politischer Arbeit zu sammeln."
der Partei sei, der mit feinem Artikel, wenn man auch , bem Inhalt gewiß nicht überall einverstanden sein köi jedenfalls bad Beste gewollt habe, wie denn auch ft e (deS Redners) Ansicht nach in der LandtagSwahl in der Tr Seitens der Parteileilung mehr geschehen haben könne. t Uebngen erklärte sich Redner mit der Resolution einoerftenb- ' betonte aber, daß er im Vorstand von Anfang an ben Star i punkt vertreten habe, daß ber Verein sofort unbebüi.- i- freisinnigen VolkSpartei beitreten solle. Er habe im ^Tt[. jahr l. I., da er auf den Widerstand namhafter 8orftaabJ mitglieber gestoßen fei, um eine Spaltung deS Seretrj , vermeiden, nicht auf einer sofortigen Abstimmung über frtl- Antrag bestanden, begrüßt aber jetzt umsomehr mit Frem den Beitritt deS Vereins zur freisinnigen VolkSpanei.
RechtSanwalt Dr. Gutfletfch legte darauf nochmals im Hefa q an die Ausführungen deS Vorsitzenden die Gründe dar, welchen auS tactiftfcen und fachlichen Gründen der Vorftaad^ Frühjahr l. I. eß für angezeigt gehalten habe, Dorerft teian;. Stellung zur Spaltung der freisinnigen ReichStag-fr«-. zu nehmen. Redner bedauerte dann auch feinerfeit«, ba^ ;r Artikel in dem Tageblatt erschienen fei, ohne daß man -• f Wünsche und Beanstandungen hinsichtlich der Thätlgkeii Vorstandes und der Parteileitung vorder im Verein Geltung gebracht habe. Der Vorsitzende brmerFte ent;) noch, daß auch er den Artikel im Tageblatt durchaus irfa । tragisch genommen, eS aber für seine Pfl-cht gehalten feh offenbare Unrichtigkeiten deS ürnkels sowie weiter Qr ..


