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viele Besucher anwesend sein."
Das stattl-che junge Paar empfahl sich der Frau Steuer- rath und schlug den Weg nach der Billa des verstorbenen Sonderlings ein. Dies war der alte Herr in der That gewesen ; vor längeren Jahren schon hatte er, aus einer fernen Gegend kommend, sein Heim in der durch ihre herrliche Lage weltbekannten Kreishauptstadt H. aufgeschlagen, wo der Rentner Benshausen eine kleine Billa miethete. Hier hatte er die ganzen Jahre über in Gesellschaft einer mürrischen Haushälterin und eines älteren Dieners gehaust, es con- lequent vermeidend, irgendwie gesellige Beziehungen in der Stadt anzuknüpfen. In jedem Jahre unternahm er aber wiederholt größere Reisen, von denen er regelmäßig mit einer ganzen Anzahl Kisten zurückkehrte, die nach den Andeutungen des alten Dieners allerhand Kunstgegenstände aus den ver- schiedenften Ländern enthielten. Der größte Theil der von Benshausen bewohnten Billa sollte allgemeiner Annahme nach mit Sammlungen von Bildern, Basen, Statuen u. s. w. angefüllt sein, die aber außer den drei Hausbewohnern Niemand, anders je gesehen hatte, da Benshausen den Zutritt zu seinen Schätzen ausnahmslos nicht gestattete. Nun war aber der alte Herr plötzlich einem Herzschlage erlegen jinb auf Antrag seiner Erben, entfernter Verwandten des unvermählt gebliebenen Einsiedlers, sollten seine Kunstschätze behufs Regulirung der gesammten Erbansprüche unter den Hammer kommen. Die BenShausen'schen Sammlungen standen heute Jedermann zur beliebigen Besichiigung offen, die beiden nächsten Tage sollten sie zur Auction gelangen. Dr. Fritz Möllner hatte seiner Verlobten den Vorschlag gemacht, gemeinsam die Kunstschätze des alten Sonderlings in Augenschein zu nehmen, wobei der Assessor den Hintergedanken hegte, vielleicht einen oder den anderen Gegenstand unter den zur öffentlichen Versteigerung gestellten Gegenständen ausfindig zu machen, der sich als Geschenk für Julie eignen könnte.
Einen ähnlichen Plan verfolgte aber auch Julie, als sie
Sammlungen gab, denn sie gedachte hierbei auf irgend einen Gegenstand zu stoßen, der sich am Ende als Geschenk an ihren Verlobten erwerben ließe.
Als das junge Paar di? von Benshausen bewohnt gewesene Villa betrat, waren erst wenige Personen zur Besichtigung der Sammlungen anwesend, so daß sich Fritz und Julie mit Muße die einzelnen Gruppen der zahlreichen Kunstgegenstände, die hier auf einem verhältnißmäßig engen Raume zusammengedrängt waren, betrachten konnten. Sie hatten bereits mehrere Zimmer durchwandert, ohne daß weder Fritz noch Julie ein zu dem geplanten Geschenk paffender Gegen- stand aufgefallen wäre, da kamen sie in ein Cabinet, das allerhand Figuren und Statuetten aus Bronce, Silber, Gold, Achat u. f. w. enthielt. Fritz ließ feine Blicke in dem Gemach umherschweifen und entdeckte hierbei eine aus carrarischem Marmor mit peinlichster Sorgfalt gearbeitete und prächtig ausgesührte Gruppe, einen berittenen Indianer darstellend, wie er mit geschwungener Lanze zum Stoße gegen einen riesigen Büffel ausholt, welcher mit gesenkten Hörnern auf Roß und Reiter loSstürmte. Mit augenscheinlichem Jntereffe betrachtete der Affessor die mit frappanter Naturgetreue auS- geführte Gruppe und sofort beschloß Julie, dieselbe ihrem Verlobten zu „stiften". Lebhaft hob sie die Plastik in der Gestalt des Indianers und seines Rosses hervor, wteS auf die wunderbare Naturähnlichkeit deS Büffels hin und pries auch die sonstigen Vorzüge des Kunstwerkes nach Kräften, welches Lob dasselbe auch vollständig verdiente. Je mehr aber Julie auf die Schönheiten der kleinen Jagdgruppe auf- merksam machte, desto weniger schien ihrem Verlobten die Gruppe zu gefallen, er erhob allerhand Ausstellungen und zog endlich Julie mit sich fort zur Besichtigung einer anderen Eollection, innerlich jedoch war er entschloffen, das kleine marmornene Kunstwerk in der Auction erstehen zu laffen, um mit ihm dann seine Braut zu überraschen, da sie sich offenbar ungemein für die in der That prächtige Jagd- (Fortsetzung folgt.)
Nr. 213 Drittes Blatt. Sonnlag de» 10. September
Feuilleton.
Die Aeberrsschung.
Auch eine Auctionsgeschichle.
(Nachdruck verboten.)
„Bist Du fertig, theuere Julie?"
Der Herr Dr. jur. Fritz Möllner, seit Kurzem wohl- bestallter Affeffor am Königlichen Gerichtsamt in der Kreis- bauplstadt H., klopfte bei diesen Worten schüchtern an ein Zimmer in der eleganten Wohnung der Frau verwttlweten Steuerrath Bollbrecht.
„Gleich, lieber Fritz!" antwortete eine frische Mädchenstimme im Innern »des Zimmers, „Mama steckt mir noch ecwaS am Kleide zurecht, Du kannst jedoch immerhin eintreten."
Der Assessor verfügte sich auf die erhaltene gnädige Erlaubmß hm in das Zimmer und begrüßte die hier anwesenden beiden Damen, die Frau Steuerrath Bollbrecht, eine wohlconservirte Fünfzigerin, und deren Tochter Julie, eine rosige Blondine, die Verlobte Fritz MöllnerS. Mama nestelte noch ein bischen an dem Kleide Juliens herum, reichte derselben dann den hellseidenen Sonnenschirm und sagte nun, einen Blick voll mütterlichen Stolzes auf die blühende Erscheinung der Tochter werfend:
„Jetzt könnt Ihr gehen und Euch die Raritäten deS dten Benshausen anfehen, es wird aber ein nettes Gedränge in den kleinen Zimmern entstehen, halb K. wollte sich ja den Kunstnachlaß des Sonderlings ansehen/
„Jedenfalls werden wir nicht allzu lange bei der Besichtigung verweilen," entgegnete der Affeffor, „Sie wissen, Mama, daß tch heute einen Amtstermin in Reppenberg abzuhalten habe, so daß ich genöthigt bin, spätestens mit dem Zwei-Uhr-Zuge zu fahren. Ich bin übrigens doch ein wenig neugierig, was die Sammlungen alles enthalten mögen, die Benshausen bei Lebzeiten so eifersüchtig gegen jeden fremden Blick gehütet hat. Doch bitte, Julie, komm" — Fritz Möllner dichte seiner Verlobten den Arm — „Mama hat Recht, es
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