Ausgabe 
8.11.1893 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

800,351 Mk. b Melbach in selbst, zum Agss.

Jsasd *V'J

er y«* r> Midentenkifr

»oncett x kein.

L-L

dr.

Sent bei nU\c.

Anträgen auffc «e auf Wam^- festen Prämien

« mit her:

ttk, fotionr- 1

Stille-

"BchM ifl. '®a® ?

ilhelm Voqr/, gent ber Fslonia rdienst! M durL Vertretung t ciaWttt btt $tt!oul fit nitoose gegen äbjifc ißt $rot)lfion.

Embsm Rosse, Beilin SW ÄnlxttMMtuaui mWxi y\W- tztvL Wort. PUmrn Ein zuvttiafsi^ ÄM* dein gesucht.

s in der ExKi.r.

uMKaM gesucht.

I in der fopeH-j^ tzavSdurtchtiLrir.' NL>nr» in der Erpe Kutscht , Zu erfragen in i

Mn. ---

M onftänb- Äb (Mädchen)^

Offene SteUen

W

«*

lem N* 5 söhnche^

»d Fr^p p?

LE

Mr. 263 Erstes Blatt. Mittwoch de« 8. November

Der

!#****

«ich«nl täglich, »M Aufnahme des MvnlagS.

V/tt Gießener

i1 . btn dem Anzeiger chentlich dreimal Vdgeltgt.

Gießener Anzeiger

Kenerat-Wnzeiger.

Vierlklgihnger jLie*«eeueUftriii 2 Mark 90 »fg.* Brlngerlohn. Durch dir Post bedach«» 2 Mark 50 PI«

Machen, rp>ed«aa« und Druckerei:

>4el«r«|< Jh.V Aerul pr ech er 5L

und Anzeigeblutt für den Aveis <6ieizen

Hratisöeikage: Gießener Kamilienökätter.

Zlintliche^ Theil.

Zur Frage der niedrigen Getreidepreise.

Annahme von Anzeigen zu bei Nachmittag» für den !»l,enden Lag erscheinend«, Nummer bis Sonn. 10 Uhr.

brache kommt, ba& die vorhandenen Getreidevorrathe in Wirklichkeit nicht so groß sind, daß sie die jetzigen niedrigen Preise rechtfertigen, so werden diese auch rasch steigen.

Lllk Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehm« Anzeigen für dmGießener Anzeiger- entgegen.

C) Am 27. November 1893, Vormittags 8 Uhr, ! sämmtliche Reservisten der Garde, Jäger, Cavallerie Feld« und Fuß-Artillerie, Pioniere, Eisenbahn- und Luftschiffer- truppen, des Trains (einschl. Krankenträger), Sanitäts- und Veterinärpersonals, Büchsenmachergehülfen, Oeconomie-Hand- werter, Marine-Mannschaften, sowie sämmtliche zur Dispo- sition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen und alle übrigen im Reserveoer- hältniß stehenden Mannschaften.

Befreiungsgesuche sind bis längstens 8 Tage vor'm Appell auf dem Dienstwege durch das Hauptmeldeamt einzu- reichen und müffen durch die Bürgermeisterei beglaubigt sein, werden aber nur im dringendsten Nothsalle genehmigt.

Fußmannschaftcn, also Leute der Infanterie, Jager, Pioniere, Eiscnbahntruppen, des unberrttenen Trains, der unbcrittenen Feld-, sowie der Fuß-Artillerie, ferner zum Sanitätspersonal Gehörige haben diesmal ausnahmsweise überhaupt keine Aussicht auf Befreiung.

Die Leute treten in bürgerlicher Kleidung an: Stocke, Schirnte, Pfeifen und Cigarren sind vorher wegzulegen.

Die Militärpapiere (Paß und Führungszeugnrß) müffen zur Stelle sein. _

Sämmtliche Mannschaften stehen rm Laufe des ganzen Conlroltagcs bis einschlichlich Mitternacht unter dem Militärgesetz.

Gießen, den 20. October 1893.

Caspary,

Oberstlieutenant und Commandeur des Landwehr-Bezirks Gießen.

Friedhof die Bewohner von

Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langs- boifi, Muschenheim mit Hof-Güll, Ronnenroth, Obbornhofen, ^olbertShausen mit Ningelshausen, Rodheim nut Hos-Gratz, MhgeS, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen.

B. Zu Lich

am 18. November 1893, Vormittags 8 Uhr 30 Mm., ncNeii der Kirche die Bewohner von

Ali^ach, Birklar, Dorf-Güll, Eberstadt mit Arnsburg, EttmgS- halfen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher- Hofs, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Nieder.Bessingen, cbe'r-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach.

C. Zu Lollar

am 20. November 1893, Vormittags 9 Uhr, neben dem neuen Bahnhofsgebäude die Bewohner von

AO -ndorf a. d. Lda.» Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubrinaen mit Heibertshausen, Großen-Buseck, Lollar, Mamz- lar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., Trohe, Wieseck.

D. Zu Grünberg

am 21. November 1893, Vormittags 8 Uhr 30 Min., an ter Kirche die Bewohner von

Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg mit der DickelSmühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmühle, Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermühle, Keffelbach mit de Rabenau'schen Papiermühle, Lauter mit der Arztmuhle, Bing- ntächle, Georgenhammer, Strelles-Mühle und Walk-Muhle, s'imoenstruth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmidtmühle, Reitzenmühle und Ziegelhütte, Lumda (Groß­md Klein-), Odenhausen mit Appenbörnerhof, Queckborn, ^inbardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen mit Allenbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod, Stock- teufen, Weickartshain, WeiterShain mit Hamerhof, Winnerod.

E. Zu Gietzen

111 iCTml^2.^?oiember 1893, Vormittags 8 Uhr 30 Min. die Bewohner von Allendorf a. d. Lahn, Großen-Lmden, Lang-Göns, Leihgestern, Watzenborn und Stemberg,

2) Am 23., 24. und 27. November 1893, Vorm. 8 Uhr, die Bewohner von Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg und Herrnwald, Heuchelheim, Klem- Linden, Oppenrod und zwar:

a) Am 23. November 1893, Vormittags 8 Uhr, di.e Offiziere, Sanitäts-Offiziere und Beamten der Reserve imib sämmtliche Reservisten der Infanterie, welche in den -chren 1886, 1887 und 1888 eingetreten sind.

b) Am 24 November 1893, Vormittags 8 Uhr, saimmtliche Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1889, 1890, 1891, 1892 und 1893 eingetreten sind.

für immer dankbar bleiben werde.

Berlin, 7. November. Der soeben zur Veröffentlichung gelangte Gesetzentwurf über die Reichsfinanz­reform entspricht in seinen Grundzügen im Allgemeinen den hierüber bereits bekannt gewesenen Mittheilungen. Der Schwerpunkt des ganzen Entwurfes liegt in der Bestimmung, daß die Matricularbeiträge in jedem Etatsjahr um 40 Millionen Mark hinter den Ueberweisungen des Reiches an die Einzelstaaten zurückbleiben, soweit erstere aus den Erträgen der unter die Franckenstein'sche Clausel fallenden Zolle und Verbrauchssteuern zu leisten sind. Wenn sich nach Ab­lauf eines Etatsjahres ergiebt, daß die betreffenden Ueber- weisungsbeträge die Summe von 40 Millionen Mark über­steigen, so werden sie gekürzt, fallen sie unter dieser Hohe aus, so tritt zum Ausgleich eine entsprechende Ermäßigung der Matricularbeiträge ein. In jedem Falle erhalten also die

Deutschs Reich.

Berlin, 5. November. Strafrozeß-Reform. In Betreff der bevorstehenden Reform des StrafprozeffeS werden dem Reichstage zwei gesonderte Gesetzentwürfe zugehen. Der eine wird sich als Novelle zur Strafprozeß-Ordnung dar- stellen und u. A. auch die Einführung der Berufung in Strafkammersachen enthalten, der andere wird selbstverständlich die Entschädigungspflicht des Staates unschuldig Veruriheilten gegenüber regeln. , , . _

Reorganisation des Eis enbahnwese n S. Der im Ministerium für öffentliche Arbeiten fertiggestellte Entwurf, betreffend die Reorganisation des Eisenbahnwesens, ist von den Eisenbahndirectionen neuerlich begutachtet worden und soll »unmehr den Oberpräsidenten zur Begutachtung zu­gehen. Man nimmt an, daß die Reorganisation vor dem 1. April 1895 nicht ins Leben treten wird.

Von der Chicagoer Weltausstellung. Der Generaldirector der Weltausstellung in Chicago hat auS Anlaß des Schlusses dieser Ausstellung dem deutschen Retchö- commiffar ein Telegramm gesandt, in welchem mtt Jarmen Worten ausgesprochen wird, daß man, obwohl daS Ende der Ausstellung unter dem Schatten einer großen Tragödie Er­mordung des Bürgermeisters von Chicago) stehe, doch der Betheiligung Deutschlands mit höchster Genugthuung gedenke I und dem Deutschen Reiche und seinem erhabenen Herrscher

Zwei Ursachen der niedrigen Getreidepreise sind ohne Zweifel in der reichen Ernte dieses und des vorigen Jahres und in der großen Zufuhr vom Auslande zu erblicken, zu diesen beiden natürlichen Ursachen kommt aber noch eine dritte künstliche, welche von den Getreidebörsen, oder vielmehr von den Baisespeculanten ausgeht, und diese letztere Ansicht findet jetzt von zwei Seiten Bestätigung, von denen man es wohl nicht erwartet hätte: von der russischen Regierung und von derMagdebg. Zeitung." Das russische Unheil ent­stammt einem Beamten, der vom Finanzminister in das Ausland geschickt war, um die gegenwärtige Lage des SSÄ TSXWÄ»? «-*«" I =«='- SSÄi.-»"

Sri ns-Ärsa ä ,ä sät ZWVMN-MW-MM WWMMSMSMM

H-Upttmnk am 9. October nur noch über eine Notenreserve verlautete. oteufeif4en Landtage sollen mit

WWPWM

i UM« WI SsSSSS

Gießen, am 27. October 1893.

Bettr: Herbst -Controlversarnrnlungen.

Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen

an die Grosrh. Bürgermeistereien des Kreises.

Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weffe zur öffentlichen Kenntniß bringen taffen.

v. Gagern.

Bekanntmachung.

Bei den diesjährigen Herbst - Controlverfammluugen Im «reife Gießen haben zu erscheinen alle zum Hauptmeldeamt Oiißen gehörigen:

1) Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve.

2-) Reservisten, sowie die zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden Entlaßenen aller Waffen.

3) Diejenigen der Landwehr I. Aufgebots angehörigen Mannschaften, welchen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Herbst-Controlverfammlung zu­gegangen ist. rp ,

Die Erfah-Refcrvisten haben bei der Herbst-Control- vtr ammlung nicht zu erscheinen.

Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher Zett die Laitrolpflichtigen anzutreten haben:

A. Zu Hunger,

am 17. November 1893, Vormittags 8 Uhr 30 Min., am