„Meine Eltern wünschten die Verbindung, Sie sind reich und ich war ein armes adliges Fräulein und besaß weiter nichts als ein hübsches Gesicht und einen leichten fröhlichen Sinn. Aber als wir ein Vierteljahr verlobt waren, da kam jener Tag — der über mein Schicksal und das Ihrige entschied . ."
Die Kranke brach jäh ab und rang die Hände.
„Regen Sie sich nicht auf, theure Alice !" rief Wildstem besänftigend.
Aber die Kranke fuhr fort, als wenn sie zu beichten habe: „In unserer Kreisstadt erschien ein Circus unter pompösen Ankündigungen. Natürlich mußten auch wir denselben ansehen und verabredeten uns, mit einer großen Gesellschaft hinzugehen. Der Besitzer des Circus, ein stattlicher Mann mit den Manieren eines Cavaliers, Constantin Volkert, sollte ein Schulpferd vorreiten, und als er beim Hereinkommen mich mit einem feurig bewundernden Blicke ansah, schlug mein Herz so hestig wie noch nie zuvor."
„Ich habe schon an jenem Abend alles geahnt," seufzte Waldstein, in die Erinnerung verloren, „und schwankte nur mit mir, ob ich irgend etwas thun sollte, das Unheil zu Hindun — aber ich wußte kein Mittel."
„Am nächsten Tage begegnete ich auf einem Spazierritte dem Director des CircuS im Walde — und von da an täglich- er blieb noch immer in der Stadt, Papa und ich fehlten bei keiner der Vorstellungen und immer tiefer grub sich der feurige Blick deS schönen ManneS in mein Inneres."
„Und endlich gewann ich den Muth, mit Ihnen, Alice, zu sprechen," erwiderte Waldstein. „Sie wurden heftig und bekannten dann stolz und frei, daß Sie Constantin Volkert liebten. Ich erhielt meinen Ring auS Ihrer Hand zurück."
(Fortsetzung folgt.)
enthält er doch so richtige und praktische Vorschläge zur Beseitigung eingefressener Uebelstände in unserem geschäftlichen Leben, daß man nur wünschen kann, er möge in seinen Kernpunkten durch die Berathung im Reichstage keine wesentliche Veränderung erfahren.
L 6 on Gambetta.
Gestorben am 31. December 1882.
Erst ein Jahrzehnt ist dahingerauscht, seit sich die kühle Erde über ihm geschlossen hat, und doch wird an ihn, den bedeutendsten Mann der letzten Republik, heute kaum noch gedacht. Die Zahl seiner Freunde und Verehrer ist zusammengeschmolzen, der große Haufe aber stürmt gedankenlos über sein stilles Grab. Leon Gambettas Name ist mit der Geschichte Frankreichs im 8. Jahrzehnt dieses Jahrhunderts aufs innigste verknüpft. Nach dem Sturze des zweiten Kaiserreichs trat seine Person in den Vordergrund der Bühne, auf der sich das große Drama abspielte. Als Kriegsminister mit dictatorischer Gewalt ausgerüstet, begann er die Organisation der „levee en mässe“ nach dem Muster derjenigen von 1792. „Zu dieser Rolle", sagt ein Historiker, „laugte nur Gambetta, der Advocat aus SÜdfrankreich, dem der Geist eines Robespierre, eines St. Just, eines Camille Desmoulins vorschwebte, besten Seele von einem leidenschaftlichen Feuer durchglüht war, welches sich auf seinem dunkeln durch den Mangel eines Auges markirten Angesicht abspiegelte." Dieses Urtheil mag insofern richtig sein, als Gambettas Thatkraft und seine flammende und zündende Beredtsamkeit für die Durchführung des Planes unbedingt nothwendig waren. Der eigentliche Kriegsmtnister war, wie Onckens Forschungen ergeben haben, Freycinet, der Delegirte des Kriegsministers. Gambetta aber blieb die Seele der Regierung, bis er am 6. Februar 1871 seine Entlassung als Minister des Inneren und des Kriegs nahm. Am 14. November 1881, fast genau nach zehn Jahren, während er das hervorragendste Mitglied der Kammer war, trat er an die Spitze eines von ihm eben neugebildeten Ministeriums. Aber nur kurze Zeit war ihm in seiner neuen Wirksamkeit vergönnt. Sein Sturz erfolgte schon am 26. Januar 1882. Mit Begeisterung gefeiert, mit glühendem Haß geschmäht, zog er sich in die Stille seines Landhauses in Sevres zurück. Ebenso romantisch angehaucht wie sein Leben, war sein Tod. Er starb durch eine Revolverkugel, man weiß nicht, ob von eigener, oder von der Hand eines eifersüchtigen Weibes entsendet. Sein Charakterbild schwankt noch in der Geschichte, aber eines steht fest: seine Hände waren rein, sie haben sich nie an unrechtem Gute vergriffen und doch hatte der fast allmächtige Dictator der dritten Republik, wie kein anderer, die Gelegenheit, sich zu bereichern. Daß er es nicht that, erhebt ihn hoch über die Schaar seiner Nachfolger.__________
Neueste Nachrichten»
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berlin, 30. December. Die Kaiserliche Familie hat heute Nachmittag das Neue Palais verlassen und im alten Schlöffe zu Berlin Wohnung genommen.
Wien, 30. December. Die Wiener Socialdemokraten beschlossen, drei der größten Wiener Dororts-Etablistements zu boykottiren, weil die Besitzer es nicht für opportun erachten, künftig ihre Localitäten zur Abhaltung von social- demokratischen Versammlungen zur Verfügung zu stellen.
Dünkirchen, 30. December. In Grand Fort Philippe sind Mittwoch 13, gestern drei Personen an Cholera gestorben.'
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 30. December. Dem „Berl. Tagebl." wird von maßgebender Seite mitgetheilt, daß bisher keinerleineue Beschränkungen der Einwanderung nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika in Form von Gesetzen erlassen wurden. Alle diesbezüglichen Nachrichten seien unrichtig.
Berlin, .31. December. Der preußische Etatsentwurf enthält 270,000 Mk. als Forderung des Cultusministers für die Weltausstellung in Chicago.
Schnellzuge,
das Frühstück im
Salonwagen servirt.
nicht, nochmals auf
Möge das neue Jahr sich zu
Jahre hiermit Ausdruck.
Gleich wie bis«
einem für Jedermann gesegneten gestalten.
mit Maria «Seibert
Christian Georg dahier.
Prinzen kehrend, unsere Stadt. Während des wurde von dem Bahnhosrestaurateur
Arr-zug aus den Standesaintsregtstern
der Stadt eicfttn*
Locales und provinzielles.
An die geehrten Leser des Gießener Anzeigers.
In gewohnter Weise legen wir der Nr. 1 des neuen Jahrganges den Wandkalender für 1893 bei. In der Hoffnung, daß derselbe für Alle recht viele glückliche Tage auf- weisen möge, geben wir den besten Glückwünschen zum neuen
— Neues Theater. Wir versäumen
das morgen statlsindende Gastspiel des Herrn Georg Hacker vom Hoftheater in Darmstadt besonders aufmerksam zu machen, umsomehr, da der junge Fürst von Destau eine der besten Leistungen des begabten Künstlers ist.
— Bei einer gestern abgehaltenen Treibjagd soll auch
her werden wir auch im neuen Jahre bemüht sein, Alles aufzubieten, um uns das Wohlwollen unserer geschätzten Leser zu erhalten. Wir glaubten mit Einlösung dieses Versprechens nicht besser beginnen zu können, als daß wir den besonders in den Kreisen der verehrten Leserinnen so beliebten Familienblättern neben gefälligerer Ausstattung ein größeres Format gaben und dadurch den Unterhaltungsstoff vermehrten. Die Nr. 1 der neuen Familienblätter liegt schon der vorliegenden Nr. des Anzeigers bei, und empfehlen wir dieselbe freundlicher Aufnahme.
Hochachtungsvoll
Nedaction und Expedition des Gießener Anzeigers.
Hießen, 31. December 1892.
— Oeffentliche Sitzung des Kreisausschusies vom 29. De- cember 1892. Als erster Gegenstand steht auf der Tagesordnung: „Die Reclamation gegen die Bürgermeisterwahl zu Hattenrod und Beanstackdung derselben durch Gr. Kreisamr." Gegen die fragliche Wahl ist seitens des Gemeinde-Einnehmers Schäfer und Genossen mit der Begründung reclamirt worden, daß 1. der Vorsitzende der Wahl-Commission nicht gewählt, 2. zwei Personen, welche Armenuntcrstützung beziehen bczw. nicht communalsteuerpflichtig sind, zur Wahl zugelasten, 3. Wirthshausspenden in großem Umfange verabreicht worden seien, 4. in einem Falle eine Wahlbeeinflussung, sowie 5. eine Verletzung des Stimmgeheimnisses stattgefunden habe. Die Zeugenvernehmung ergab im Wesentlichen etwa folgendes: zu 1; die Gemeinderathsmitglieder seien der Meinung gewesen, daß der Bürgermeister den Vorsitz bei der Wahl führe und es einer besonderen Ernennung nicht bedürfe. Der Bürger- meister habe erklärt, er wolle den Vorsitz übernehmen, ohne daß hiergegen etwas erinnert worden sei- zu 2: diese Behauptung wird auf Grund der Acten bestätigt- zu 3: die fämmtlichcn Zeugen bekundeten, daß „auf die Bürgermeisterwahl" viel getrunken und gegessen worden sei. Bei der Kirchweihe hat schon das Freizechen begonnen und in den letzten 4 bis 5 Tagen vor der Wahl seinen Höhepunkt erreicht. Die Bücher der Wirthe Rock und Dörr weisen beträchtliche Quantitäten Bier, Schnaps, Wurst, Cigarren rc. auf, welch' letztere einzelnen Anhängern der Bürgermeistercandidaten zwar zugeschrieben worden sind, jedoch von diesen offenbar nicht bezahlt werden sollten. Die Aussagen der Wirthe waren in Bezug auf die Frage, an wen dieselben ihre Forderung stellen würden, unbestimmt und ausweichend- zu 4. ist durch das Zeugniß der Ehefrau des Schweinehirten Stein erwiesen worden, daß der Candidat Mcngel mittelst der Drohung, daß der p. Stein vom Dienst kommen werde, die behauptete Wahlbecinflustung versucht hat - während ein bei diesem Vorfall gegenwärtiger Zeuge — ein Anhänger der Mengel'schen Partei — sich dieser Acußerung deS p. Mengel nicht mehr entsinnen kann. Zu 5. konnte nicht ermittelt werden, was einen Anhalt für die Behauptung der Reclamation geboten hätte. Der Vertreter der Reclamanten, Rechtsanwalt Grünewald, beleuchtete die einzelnen Punkte der Reclamation und resumirte dahin, daß mit Ausnahme des letzten jeder Punkt
Uut-ebOte.
December: 23. August Ruck, Knecht dahier, mit Margarethe Hedderich hier selbst. 30. Christian Ludwig Werner, Knecht dahier, mit Maria Seibert Hierselbst. 30. Adam Reinig, Messerschmied dahier, mit Elisabeth Georg, geb. Ruppert, Witlwe von Gartner
fahrens abgewiesen.
— Se. König!. ' Hoheit der Großherzog von Heffen passirte heute früh mit dem um 7 Uhr 58 Min. hier ankommenden , vom Weihnachts-Besuche der Familie deL Heinrich von Preußen aus Kiel zurück- ---- * - * kurzen Aufenthalt-
für sich geeignet sei, die Wahl für ungültig zu erklären. Rechtsanwalt Katz, Namens des Gewählten, erwiderte, daß Wahlbeeinflußungen nicht sestgestellt und thatsächlich auch nicht vorgekommen seien. Der 1. Reclamrtionsgrund sei hinfällig, während der 2. Punkt an dem Wahlre'ultat doch nichts ändere. Die Reclamation wird für begründet erkannt und demgemäß die Wahl für ungültig erklärt. Die Kosten des Verfahrens fallen der Gemeinde Hattenrod zur Last. — Danach kommt der Recurs des HofmetzgerS Gcorg Möhl zu Gießen gegen einen Polizeibeiehl Gr. Polizeiamts Gießen zur Verhandlung. Dem p. Möhl ist seitens Gr. Polizeiamts das Trocknen von frischen Häuten in seinem Nebenbau untersagt worden. Möhl hat seither diese Berechtigung in dem alten Nebengebände besesten- nachdem er diese» alte Gebäude niedergelegt und an desten Stelle ein neues errichtet hatte, trocknet derselbe auch in letzterem seit etwa 2 Jahren die frischen Thierhäute. Der Vertreter deS p. Möhl, Rechtsanwalt Dr. Jung, macht geltend, daß sein Client das Recht zum Trocknen frischer Häute seit unvordenklicher Zeit besitze und daß es sich nur um die Rechtsfrage handle, ob sich dieses Recht auf das neue, für den fraglichen Zweck errichtete Gebäude übertrage. Gr. Polizeirath Fresenius ver- tritt die Anschauung, daß beim Neubau solcher Gebäude daS bezügliche Local-Reglement Anwendung finde. Der Recurs wird unter Verurtheilung des Georg Möhl in die Kosten deS Ver-
Spandau, 31. December. Die königlichen Militär-Werkstätten errichteten für 13,000 Arbeiter Consumanstalten nach Krupp'sch em Muster. — Die neue Geschoßfabrtk beginnt am 15. Januar mit dem Betrieb.
Hamburg. 30. December. Heute erfolgte eine Erkrankung an Cholera. .. ,
Saarlouis, 30. December. Der Strtke ist im oberen Saarrevier fast allgemein, im unteren Saarrevter fallt heute die Entscheidung. Ein allgemeiner Strike ist sicher. Der Ausruhrparagraph ist überall angeschlagen. Den Arbeitswilligen wurde der Schutz der Gensdarmerie zugefagt.
St. Johann, 30. December. Es ftciken bis letzt 11,219 Bergleute. Die Bewegung wächst.
Dudweiler, 30. December. Zur heutigen Frühschicht sind 800 Bergleute nicht a n g e s a h r e n, auf der Zeche „Camphausen" arbeiten nur 20 Bergleute. Bis jetzt ist alles ruhig. Von anderen Zechen wird von Unfug mit Revolvern $ Augsburg, 30. December. Das landwirthschaftliche Kreiscomitö von Schwaben beantragt beim Centralcomite die Einführung der staatlichen Versicherung des Rindviehes analog der Hagelversicherung mit Angliederung an die Brandversicherungskammer.
Paris, 31. December. Die Acten in der Panama- Affaire wurden von der Commission dem Untersuchungsrichter zurückgestellt. Bourgeois erklärte privatim, sobald die Panamaaffaire beendet sei, werde er seine politische Laufbahn endgiltig verlaffen. , r,f , ..
Paris, 31. December. Die Regierung beschloß, die energischsten Maßregeln gegen die Agitation der Anarchisten zu ergreifen.
Brüffel, 31. December. Die Arbeitslosen in Gent beschloßen, die Manifestationen fortzusetzen. 1300 Arbeitslose wurden von der Gemeinde als Hilfsarbeiter eingestellt. Der Bürgermeister bereitet weitere Arbeiten vor.
Brüffel, 31. December. Die Bergwerke tm Bormage kündigten weitere Lohnreductionen an.
Antwerpen, 31. December. Einigen Canalschiffern, welche unter choleraverdächtigen Umständen erkrankten, wurde die Landung versagt und dieselben zurückgeschickt.
ein Treiber Noth gelitten haben.
— Das Kaiser-Panorama in der Bahnhofstraße stellt von heute ab neue Ansichten der Bayerischen Königsschlösser aus, von Herrenchiemsee und Neuschwanstein. Es kommen hiervon besonders die herrlichen Parkparteien, sowie verschiedene innere Ansichten zur Geltung, die hier zum ersten Male ausgestellt werden. Bei der prächtigen Wiedergabe bedarf es einer weiteren Empfehlung wohl nicht.
— Gießens Millionäre. Laut dem Decemberhest der Mittheilungen der Großh. Centralstelle für Landesstatistik, hat in der Gemeinde Gießen eine Person ein jährliches Einkommen von 602 000 Mark, eine ein solches von 141 000 Mark, eine von 88000 Mark, zwei von 67 000 Mark, eine von 53 000 Mark, zwei von 52 000 Mark, eine von 51 000 Mark, zwei von 36 000 Mark, eine von 35000 Mark, eine von 31000 Mark, eine von 30 000 Mark, eine von *28 000 Mark, je drei ein solches von 23 und 24 000 Mark.
f Lich, 30. December. In die hiesige Pfennig- sparkasse wurde im Jahre 1892 von 430 Einlegern die Summe von 9644 Mk. 40 Psg. eingelegt. Diese Jahre-- summe wird wohl von nur wenigen Schwesterkassen unseres Landes erreicht werden.
j Lich, 30. December. Der schon im Jahre 1848 nach Amerika ausgcwanderte Jean Reuß von hier hat in diesen Tagen zur Errichtung eines Denkmals für den verstorbenen Großherzog Ludwig IV. einen Beitrag von 40 Mk gesandt. Von diesem treuen Patrioten kann ferner erwähnt werden, daß er aus Anhänglichkeit an baß hiesige Fürstenhaus seiner Niederlassung im Staate Louisiana den Namen „Hohensolms" beilegte.
△ Mainz, 30. December. Das Ma inets hat sich verflossene Nacht oberhalb Kostheim festgestellt. Da auch der Neckar zugefroren ist, so führt der Rhein nunmehr noch eigenes Eis, das aber in ständiger Zunahme begriffen ist. Die Trajectboote zwischen hier und Kastel verkehren noch, doch müffen sich dieselben mühsam zwischen den einzelnen Eisplatten durch- arbeiten. An den Inseln und flachen Ufern haben sich bereits große Landlehnen gebildet, welche bei andauernder Kälte ein theilweises Zulaufen des Stromes bald herbeiführen werden. Die Nahe ist bereits bis an die Mündung zugesroren. — Die unteren Beamten der hessischen LudwigSbahn hielten gestern eine Versammlung ab, in welcher sie beschloffen, durch eine Petition bei dem VerwaltungSrath um Gehaltserhöhung vorstellig zu werden. — Für die im kommenden Jahre hier stattfindcnde internationale Ausstellung für Bäckerei, Conditorei und verwandte Gewerbe wurde in der gestrigen Sitzung des vorbereitenden Ausschußes das Programm festgestellt und bestimmt, daß die Ausstellung in der Zeit vorn 12. bis 20. AuLust^stattfinden^soll^^^^
Verkehr, Land- rrnd
Gieße«, 31. December. Marktbericht. Auf dem heutigen Sochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,00-1,12, Hühnereier per Stück 7—8 A, 2 Stück - A, «äse pr. 6t. 5—8 A, Äflkmatte pr. St. 3 A, Erbsen vr. Liter 20 A. Lüsten pr. Liter 32 A, Taube« pr. Paar X 0,60-1,00, Hühner pr. Stück X 0,85-1 00, Habnm pr. 6t X 1,00-1,30, Enten pr. St X 1,50 bis 1,70, Ochlenftestch pr. Pfd 65-72 A Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 50-56 A, Schu>einv fleisch pr. Pfd. 60 -70 A, Kalbstestch pr. Md- 40-50 steifch pr. Pfd. 40 -70 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00-0,00 «*• Wettzkraut pr. Stück 5-12 3, Zwiebeln pr. Eentner 8,00-8.50 X, Milch tr. Ctter 12- 18 3., Gänse pr. Pfd. 56—68 A. _


