5.
Bekanntmachung
Arbeitsversteigerung.
Samstag de« 28. l. Mts^
städtischen Baubureau dahier Zimmer-
v ersteigert.
X 10364
Wäsche-Fabrik
i wegen des Nachweises von solchen zunächst an unser Armenamt (Bürger- meisterei, Zimmer Nr. 6) gesälligst zu wenden.
GOVGVTS
9 Taschentücher
B >
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Herrenwesten,
[10425
empfiehlt
Heinrich Carle, 79 Neustadt 79.
[10496
versteigert.
Dienstag Nachmittag 2 Uhr werten im Gasthaus ,a«m Pfa«^, Neustadt 55:
24 Pelzmuffe (Nerz, Iltis, Opossum, Hase u. s. w.)
Mädchen,
Unterhofens. Herren u- Knaben, Unterröcke verschied- Qualität, Herren- und Frauenhemden in Flanell und Baumwolle, gestrickte und gehäkelte Tücher, Herren-Foulards u- Shawls, Costümes (Tricotagen),
Großh. Bürgermeisterei Gießen, j Gnauth.
Lausdienste, leichtere Taglohnarbeiten, Strick-, Näh-, Bügel- und Wasch-Arbeit, sowie schriftliche Arbeiten werden fast beständig von einer
Im Auftrag:
Louis Rothenberger,
Anzahl unserer Armen gesucht.
Gießen, den 27. November 1891.
Die Armendeputation.
Gnauth.
Die Füllung der Cisksller der Gr- neuen Kliniken pro 1 £91/92 foU auf dem öffentlichen Submisstonswege -vergeben werden. 10471
Die Bedingungen können £uf dem Verwaltungs-Bureau der Gr° neuen Kliniken an den Wochentagen,Vorm. Don 8—12 und Nachm. von 3—5 Uhr eingesehen werden.
Gefällige Offerten sind bis
Donnerstag, A. Decbr. 1891, Mittags 12 Uhr,
mit nöthiger Aufschrift versehen, an die Unterzeichnete eingureichen.
Gießen, 26. November 1891.
Gr. Direction der neuen Kliniken.
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Tttrchttche Anzeige« der Stadt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
1. Advent, Sonntag, 29. November:
Anfang des neuen Kirchenjahres.
Vormittags 9Va Uhr: Pfarrer Schlosser.
Beichte und heiliges Abendmahl im Vormitlagsgottesdienst.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Din gelben.
Nach den Gottesdiensten Collecte für die Krrchenkasse zur Erhöhung des Capitalvermögens der Gemeinde.
Kinderkirche Vormittags HVt Uhr: Pfarrer Schlosser.
MtzeSstenes.
Fürstliches Rentamt Hungen hat die Grohh. Hessischen Regierungsblätter von 1820 bis 1890 inel. abzugeben.
Liebhaber wollen Gebote an das unterzeichnete Rentamt richten.
Hungen, den 26. Novbr. 1891.
Fürstliches Rentamt Hungen.
Ziegler-Stege. 10485
Bibelstunde am Montag den 30. Novbr-, Abends 8 Uhr, in der Kleinttnderfchule; Römerbrief, Kap. 3, Vers 1: Der Menschen Untreue und Gottes Wahrheit. Vsarrer Dr. Naumann.
1. Adventswochengotttesdienst am Donnerstag den 3. December, Abends 8 Uhr. Pfarrer Dingeldey.
Die Pfarrgeschäfte in der Woche oom 29. November bis
in großer Auswahl empfiehlt zu billigen Preisen [10286
Robe r t Stuhl, Neustadt 23.
Pferdedecken!
empfiehlt Heinrich Wallach
. eröffnet wird. Schon der Anfang gibt ein ebenso anziehendes, als ’ naturwahres Bild aus dem deutschen bürgerlichen Leben und läßt uns den frischen, gutherzigen Helden voll überschäumender Juqend- kraft, Otto Gerding, von Herzen liebgewinnen. Nicht weniger fesselt der zweite Roman: „Eine Taube auf dem Dache" von Ernst Wichert, der ja längst als einer der hervorragendsten deutschen Schriftsteller anerkannt ist. Sein liebenswürdiger Humor, feine stets gute Laune und die feine Satire, die ihn befonders auszeichnen, kommen in dieser pikanten Badegefchichte zur vollen Wirkung. Diesen beiden großen Romanen werden sich dem Prospect nach im Lause des Jahres noch folgende anschließen: „Rutschepeter^ von Robert Byr, „Aus der Feuerstätte" von Wilhelm Jensen, „Dedi" von Th Zingeler, „Unter den Taunusbuchen" von A. Brennecke, „Die Brüder" von D. Duncker, „Die Rache ist mein!" von O. Beta, „Die Geächteten" von Fr. Jacobsen, „Das Haus der Schotten" von K. E. Klopfer. Eine Bereicherung erfährt die „Romanbtbliothek" insofern, als dem Feuilleton fortan eine größere Aufmerksamkeit zugewendet werden soll. Es wird fortan nicht nur Miscellen, sondern auch selbständige Aufsätze, Plaudereien und kleinere Erzählungen enthalten, die in einer Nummer zu Ende kommen. Der „Ptntscher" von Emil Roland und die „Selbstbekenntnisse" von August Niemann in dem ersten Hest sind ebenso amüsant als anregend und tn ihrer Art mustergilttg. Der neue Jahrgang wird daher den alten Lesern der „Romanbtbliothek" sicher viele neue hinzugewinnen und bezeichnet einen entschiedenen Fortschritt dieser so beliebten, billigen (Preis vierteljährlich 2 Mark, das vierzehntägige Heft 35 Pfennig) und empfehlenSwerthen Zeitschrift.
Braut-^verdenstoffe, schwarz, weiß, creme rc. — von 65 Pf. bis Mk 22.85 — glatte u. Damaste rc. (ca- 300 versch. Qual. u. Dispos.) versendet roden- u- stückweise porto- u. zollfrei das Fabrik-Depot G. Henneberg (K- u. K Hoflieferant) Zürich. | Muster umgehend- Dopp- Briefporto nach der Schweiz. [10475
Kieler Sprotten, Kieler Bücklinge, fst. grobkörn- Ural-Caviar, Sardine«, Sardelle«, Rollmöpse, Fst. marin. Häringe, Christ. AnchoviS, Aal uvd Lachs in Gelee
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Emil Orbig.
Statt. Mchthms.
Freibank. [10494
Rindfleisch,
nicht ladenrein, per Pfd. 45 Psg.
Dienstag den 1. December,
Nachmittags 2 Uhr,
werden im Gasthaus zum Pfau, Neustadt 55 (früher Bramm) versteigert :
ra. 80 Mtr. Buckskins, |u Anzügen geeignet Ratinestoff zu2 Winterüberziehern, ca. 144 Ctm. breit, in guten Qualitäten, 1 Part hie Herren- und Frauenhemden, Metzgerbloufen [wegen Aufgabe eines Geschäftes), ferner:
1 vollständiges Bett, 1 Roßhaarmatratze, 1 Kommode mit Glasaufsatz, 2 schöne Etaqsres, 1 Schirmständer; verschiedene Spiel- sachen, dabei L Puppenstube mit schönem Möblement^l Puppen- kucke mit vollständiger Einrichtung und Herd, 1 Sitzbadewanne, 1 B^mentisch u. s. w. 10481
Im Auftrag:
Louis Rothenberger
Versteigerung von Woll-, Kurz-, Spiel- nnd Galanteriewaaren. Montag ten 30. Nov., Dienstag den 1. Dec., «♦ ev. die folgende« Tage, Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich tm Gasthof ,)«m Adler- (Marktplatz Nr. 20), die nachstehend verzeichneten Maaren: ' 25 Dtz'o. Unterhosen für Frauen und
Sdtthesßscht Wubahuen.
Die Lieferung von 68 Stück — 219 ! ifb. m Weichenschwellen aus Eichenholz ist zu vergeben- Angebote sind bis zum 3. December d. I. dahier einzureichen. Die Bedingungen können bei den Stationen Alsfeld und Nidda, sowie bei unserer Magazinsverwaltung eingesehen werden.
Gießen, den 25. November 1891. 10473 Großherzogliche Direction
echte und rechte Waidmann endlich streift Wohl achtlos die ftet§ willkommene Lectüre über das ihm aus den vorbenannlen Familien wohlbekannte Federwild ? Mein mit dieser Auszählung ist dem großen Interessentenkreis für die neue Erscheinung aus /Brehms Thierleben" nicht annähernd Erwähnung gethan. Die sonstigen vielen Freunde der Thierwelt und seiner hervorragendsten Schilderung werden den neuen Band zweifellos hoch willkommen heißen.
Auch bei dem vorliegenden fünften Bande von „Brehms Thierleben" bemerkcn wir die von den Herren Prof. Dr. Pechuel-Loesche und Dr. Wilh. Haacke mit großer Sorgfalt und anerkennenswerthem Fleiß und mit Berücksichtigung der Bcehm'schen Schreib- und Dar- flellungsweise durchgcführte Neubearbeitung besonders. Den Ergebnissen der neueren wiffenschaftlichen Forschungen haben die Bearbeiter vollkommen Rechnung getragen. Dadurch sind einerseits ältere Anschauungen berichtigt, andererseits ist eine Vermehrung des Stoffes herbeigeführt. Zm Zusammenhang damit steht der gegen die frühere Auflage bedeutend reichere Bilderschmuck des fünften Bandes, der allein bei den Textillustrationen einen Zuwachs von 23 neuen Zeichnungen erfahren hat. Aus den letzteren seien ihrer Vorzüglichkeit wegen genannt: Jako, Prairiehuhn, Silberfasan, Satyrhuhn, Hokko. Aus den das Auge jeden Kenners entzückenden Jllustrationsbeigaben aus besonderen Tafeln verweisen wir hauptsächlich auf die in feinster Ehromomanier hergestellten Abbildungen: Goldfasan, Graufifcher, Krontaube, und auf die Tafeln in Schwarzdruck: Birkhuhn, Rebhuhn, Jungfern- und Pfauenkranich. Im ganzen enthält der fünfte Band von „Brehms Thierleben" einen Bilderreichchum von 126 Textbildern und 18 besonderen Tafeln in Chromodruck und Holzschnitt, in Wirklichkeit Musterleistungen unserer ersten Thierzeichner: W-Kubnert, Fr. Specht, G. Mütze! und R. Kretschmer. Ein ferneres Lob gebührt der Verlagshandlung für die technisch glänzende Ausstattung auch dieses neuen Bandes von „Brehms Thierleben".
— Zu einem der beliebtesten deutschen Erzähler hat August Niemann tm Laufe der letzten Jahre sich emporgefchwungen. Seine Werke sind ebenso unterhaltend als geistvoll, nie wird er trivial, stets ist er farbig und originell und überall merkt man, daß er aus einem vollen Herzen schöpft und nicht schreibt, nur um zu schreiben, sondern weil er in Wirklichkeit etwas zu sagen hat, das des Sagens werth ist. ES ist deshalb für den neuen Jahrgang der ^Deutsche« Rormrstvi-liottz-k^'(herausgegeben von Prof. Joseph Kürschner, redigirt von Otto Baifch, Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart) sicher von guter Vorbedeutung, daß er mit dem neuesten Roman dieses Autors: „Voll Dampf voraus", eine Seemannsgeschichte,
Rechte Nürnberger Lebkuchen
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Gebr. Adami.
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schwere Waare
1 Stück.....0,07 Pfg.
100 , ..... 6,50 Mk.
bei Heinrich Arnold II-, 5807 Schloßgaffe 5.
stehenden Unterschrift des General-Directors befindet.
Nicht allein jedes Siegel, jede Etiquette, sondern auch der Gesammteindruck der Flasche ist gesetzlich eingetragen und geschützt. Vor jeder Nachahmung oder Verkauf von Nachahmungen wird mithin ernstlich gewarnt und zwar nicht allein wegen der zu gewärtigenden gesetzlichen Folgen, sondern auch hinsichtlich der für die Gesundheit zu befürchtenden Nachtheile.
Nur die Nachbenannten verpflichteten sich schriftlich, keine Nachahmungen unserer allein echten Benedictine zu verkaufen: Emil Fischbach, Hr. Kinkel, Carl Schwaab. 84
HANS HOTTENBOTH, General-Agent, HAMBURG.
®* 2, B V
f k «j ÄS direkt aus der Fabrik also aus erster Hand von von Elten & Keussen, Crefeld, Z vJLIUlIIIIUIIL in jedem Maaß zu beziehen. Man verlange Ijv Muster mit Angabe des Gewünschten.
LIQUEUR DES ANCIENS BENEDICTINs
De L’ABBAYE DE FECAMP (France)
Vortrefflich, tonisch, den Appetit und die Verdauung befördernd.
Man achte darauf, dass sich auf jeder Flasche die viereckige Etiquette mit der neben-
December besorgt Psarrer Schlosser.
Katholische Gemeinde.
1. Advents-Sonntag, 29. November:
Sämmtliche Nouveautäs für die Weihnachts-Saison sind Z eingetroffen.
• Ich empfehle vorzügliche Fabrikate in Bielefelder 9
M und Schlesischen Taschentüchern. 9782 M
Ä Größte Auswahl in leinen Batist- und seidenen Tüchern. Ä
d Fritz Nowack, Ausstattungs-Geschäft. A
Samstag de« 28. l. Mts^ Mitteln der 'städtischen Armenkaffe müssen unter Anderen auch
Vormittags 9 Uhr, wird auf dem eine süßere Anzahl von Personen unterstützt werden, weil es denselben an ausreichender, ihren Fähigkeiten entsprechender Lohnarbeit ermangelt, arbeit, veranschlagt zu 96,26 Die Zuwendung solcher Arbeit seitens Privater würde ebensowohl eine n V" Unterstützung dieser Armen, wie eine Entlastung der städtischen Armenkasse
Gießen, am 26. November 1891.,
I Wir ersuchen danach alle Diejenigen, welche in der Lage sind, Arbeits' 10468 -frä-fa» ,u heuernder oder vorübergehender Beschäftigung zu suchen, sich
Frische Schellfische, ff. Caviar, Frankfurter Würstchen, Bückinge, Verschiedene Käse, Neue Bollhäringe, do. marinirt, empfiehlt __ [10498
Friedrich Wrrtz,
Scltersweg 9^.
Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um XV8> Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte-
Sonntag: Morgens von 8/<6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6 Ubr erste Frühmesse; um ^/,8 Uhr zweite Frühmesse; um 8/<10 Ubr Hochamt mit Predigt- Nachmittags um V»3 Uhr Advenlsandacht. Abends um 6 Uhr Herz-Mariä-Bruderschaftsandacht mit Predigt.
Gottesdienst in der Synagoge.
Samstag den 28. November:
Vorabend 4°° Uhr, Morgens 8»o Uhr, Nachmittags 300 Uhr, Sabbathausgang 445 Ubr.
8 Obcrhcmdc».
X Bestellungen für das Weihnachtsfest erbitte ich möglichst ftühe zeitig behufs prompter und bester Ausführung.
X Fritz No wach,
Geleitet von dem Streben, ein vollständige# Bild der litterarischen Produktion untrer Zeit ru geben, hat die Zeitschrift „VOM FELS ZUM MEEH“ den neuen Boman
Faul Heuses „merlin” erworben und beginnt soeben die Veröffentlichung desselben.
In jener schlichten, vornehmen, immer auf die Sache gerichteten DarsteUungsweiee, welche der Hegseschen Muse eigen, werden die Schicksale eines Dichters berichtet, dem es ernst ist mit seiner Kunst und mit seinem Leben, der das kühne Wagnis unternimmt, einer ganz anders gearteten Welt zum Trotze seinen Idealen nachzuleben. Es ist eins ernst« Mahnung an das deutsche Volk, sielt seine ideale Weltanschauung zu erhalten.
„VOM FELS ZUM MEER“ erscheint in zwei Ausgaben; in 26 Halbmonatsheften ä 50 Pfennig und in 13 Ganzheflen ä 1 Mark. — Abonnements bei allen Buchhandlungs» und Postanstalten. — Man verlange Probehefte zur Ansicht.
werden darauf aufmerkiam ge- b NI- 4 ▲ Aa aai macht, daß man in dem Special- -JfW 1111ITI^V Geschäft von Phil. Weiler, Rr Marktpl. 1, die größte Auswahl
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Tabake« findet. Ein Versuch zeigt, daß selbst dem verwöhntesten. Geschmack Rechnung getragen werden kann. 9741
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1500 Meter reinwollene Kleiderstoffe, sowie eine große Parthie Strick-, Häkel- unb Stickwolle, eine große Parthre Zwirn und Nähgarne u. s. w., eine große Parthte Spielwaaren und Schlittschuhe, sow. eine Parthie Tisch- und Hängelampen, eine Parthie ächtes Kölnisches Wasser, 150 Fl- Cognac u s. w., und schließlich eine Parthie Messer und Gabeln. [10483
H. C. Werner.
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