eine Kops an Kopf gedrängte Menge bei, auch die Spitzen der Behörden und die Bischöfe von Luxemburg und Birmingham nahmen an der Feier Theil. Unter den die Ehrenwache bildenden Maltheserrittern befanden sich die Abgeordneten Freiherr von Schorlemer-Alst und v. Heeremann. Der heilige Rock besteht aus braungelbem Stoff; der seidene Ueberzug desselben ist größtentheils verschwunden, sodaß das Gewand selbst zu sehen ist. Dasselbe ist sehr groß und hebt sich unter dem Glas von dem weißseidenen Hintergründe weit sichtbar ab. Um 12 Uhr begannen die Prozessionen. Die Stadt ist festlich geschmückt, durch die Straßen bewegt sich eine zahl» reiche Menschenmenge.
München, 20. August. Heute Nachmittag um 2 Uhr fand die zweite Sitzung der Delegirten für die devtsch- österreichisch - italienischen Handelsvertrags- Verhandlungen statt. Es werden nunmehr täglich Plenarsitzungen abgehalten werden.
Wien, 20. August. Die „Neue Freie Presse" und die „Presse" bemerken zu dem Gerüchte eines russischen Weizenausfuhrverbots, die Versorgung Deutschlands würde darunter nicht leiden, da der Ausfall durch Oesterreich- Ungarn , Rumänien und die Vereinigten Staaten ersetzt werden würde.
Wien, 20. August. Die osficiöse „Presse" führt aus, die deutsche Reichsregierung habe einen staatsmännischen Blick bewiesen, indem sie sich von der heftigen Agitation gegen die Getreidezölle nicht beeinflussen ließ. Die gegenwärtigen Vertragsverhandlungen sind zur Hebung der deutschen Industrie bestimmt. Diesem vitalen Interesse gegenüber müsse die Aushebung der Getreidezölle zurücktreten, zumal die Getreidepreise dadurch nicht viel beeinflußt werden. Die Getreidehausse werde bald aushören und die Landwirthschast für ein geringeres Ernteergebniß durch die bessere Veriverthung desselben entschädigt.
Paris, 20. August. Amtliche Depeschen bestätigen die Nachrichten über die Verwüstungen auf Martinique durch einen Sturmwind am 18. August Abends. In Fort de France sind 12, in Lamentin 10 Personen getödtet und viele verwundet. In Saint Pierre gab es 5 Todte und mehrere Verwundete, auf dem Pilotefluß wurden 2, in Francois 16, in La Trinite 10 Menschen getödtet. Die materiellen Verluste sind ebensalls sehr beträchtlich. Seit 1817 ist in Martinique kein ähnliches Unglück vorgekommen.
Petersburg, 20. August. Das Gerücht von einem beabsichtigten Verbot der Weizenaussuhr oder der Einführung eines hohen Ausfuhrzolles wird von der „Nordischen Telegrapben-Agentur" als unwahrscheinlich bezeichnet.
Petersburg, 20. August. Die „Nordische Telegraphen- Agentur" verbreitet amtlich: „Angesichts der Versuche, im Auslande das Gerücht zu verbreiten, daß die Ausfuhr aller Cerealien ausnahmslos demnächst verboten oder mindestens die Getreideausfuhr mit erhöhten Zöllen belegt werden würde, sind wir in der Lage, bestimmt zu erklären, daß die Regierung die Verhinderung der Roggenausfuhr zur Sicherung des Lebensunterhalts der Bevölkerung für ausreichend erachtet und keinerlei Maßregeln ins Auge saßt, welche eine Erschwerung der Ausfuhr von Cerealien bezwecken.
Konstantinopel, 20. August. Nach Meldung der Direction der Orientbahnen verlangen die Räuber des Bahnmeisters Solini innerhalb elf Tagen 2000 türkische Lire Lösegeld und Einstellung der Verfolgung. Der Botschafter hat bereits Schritte bei der Regierung gethan.
Newyork, 20. August. Ein Telegramm des „Newyork Herald" aus Antosagasta meldet: Die Kriegsschiffe der Congreßjunta, „Huascar", „Abtao", „Esmeralda", „Biobio", „Almirante", „Cochrane", „Magellanes", begaben sich am 15. d. M. nach Caldera mit 10,000 gut bewaffneten Soldaten an Bord, welche in der Bai San Antonio ausgeschifft werden sollen, um von da auf dem Landwege gegen die befestigten Plätze Balmacedas vorzugehen und zu versuchen , angesichts der Besestigungen von Valparaiso eine Schlacht herbeizusühren.
Santiago, 20. August. Die Regierung Balmacedas telegraphirt: Dir Rebellen erschienen in der Nacht vom 14. auf den 15. d. M. vor San Antonio und Quinteros in der Nähe Valparaisos; sie durchschnitten die Telegraphen und zerstörten die Eisenbahnen. Balmaceda ließ den Schaden ausbessern. Der Regierungstorpedo „Almirante Condell" wurde auf der Fahrt nach Caldera von sieben Regierungsschiffen verfolgt und erhielt achtzig Schüsse, entkam jedoch unbeschädigt. Das Rebellenschiff „Esmeralde" erschien am 15. August außerhalb Schußweite vor Valparaiso und feuerte aus die Infanterie und auf die Wälle acht Schüsse ab, ohne zu treffen.
Depeschen des „Bureau Herold".
Berlin, 20. August. Der „Voss. Ztg." zusolge ist Gras Waldersee heute in Berlin eingetroffen. Seine Anwesenheit wird in Zusammenhang gebracht mit an allerhöchster Stelle getroffenen Dispositionen.
Leipzig, 20. August. Studiosus juris von Zedlitz und Neukirch tödtete heute früh seine Geliebte durch einen Schuß und machte hieraus einen Selbstmordversuch, ist indessen nur schwer verletzt.
Wien, 20. August. Kaiser Wilhelm trifft am 3. September über Tetschen und Zellerndors in Schwarzenau zu den Manövern ein. Der österreichische Kaiser wird ihm bis Sigmundsherberg zur Begrüßung entgegenfahren. Am zweiten Abend bringt der Waldviertler Sängergau eine Serenade und einen Fackelzug.
Wien, 21. August. Das Ministerium des Innern richtete an sämmtliche Landesstellen einen Erlaß, worin gesagt wird, daß die Gefahr der Cholera-Einschleppung näher gerückt sei und Maßnahmen zur Verhütung angeordnet werden müßten.
Rom, 21. August. Die Regierung befahl, daß sich der Commandeur des Schiffes Volturno dem königlichen Residenten in Shanghai zur Verfügung stelle.
Ro«, 20. August. Dem Vernehmen nach wird der Prinz von Wales im October den Besuch des italienischen Kronprinzen in Rom erwidern.
Loudon, 20. August. Eine „TimeS"-Meldung besagt, officiellen Petersburger Berichten zusolge lasse die russische Regierung die Militärdepots in Polen, Littauen und Bessarabien durch beispiellos große Quantitäten neuen Getreides ergänzen. Die Militärbehörden geben zu, daß sie noch nie solch dringende Befehle zur Verproviantirung der Depots erhielten.
Brüssel, 21. August. Der Senat nahm einen Credit von 17 Millionen für die Maas-Bese st igung mit 38 gegen 4 Stimmen an.
Brüssel, 21.August. Es verlautet, der nächste Socialisten- Congreß finde im Jahre 1893 in der Schweiz statt, nicht in Chicago oder Holland, trotz der Bemühungen der Amerikaner und Holländer.
Brüffel, 20. August. Socialisten-Congreß. (Vormittagssitzung). Roussier beantragt folgende Resolutionen: 1. Der Ausbeutung durch den internationalen Capitalismus ist die internationale Vereinigung der Arbeiter entgegenzustellen. Hierzu ist es nothwendig, in allen Ländern für alle Gewerbe reine Arbeitersyndicate zu gründen, welche sich zu nationalen und internationalen Korporationen vereinigen müssen. 2. Jedes Syndicat errichtet ein Sekretariat zur Sammlung statistischer Berichte und zur Führung der internationalen Correspondenz mit den auswärtigen Syndicaten. 3. Die Coalitionsfreiheit überall zu fordern. Die Ausstände und Boycottirungen zu unternehmen und diejenigen verwandter Verbände aller Länder energisch zu unterstützen. 4. Ein Gesetz zu fordern, daß alle Lohnzahlungen sowie Anstellungen von Arbeitern durch Syndicate geschehen, denen die Rechte einer juristischen Person zuzuerkennen sind. Das Gesetz gegen die internationalen Arbeiter-Organisationen abzuschaffen. Da die Engländer und Deutschen gegen die Resolutionen, weil undurchführbar, sind, wird von Delescluse- Paris im Einverständniß mit den Deutschen ein Amendement eingebracht, dahin lautend, daß nationale Organisationen errichtet werden, welche durch Secretariate die internationale Verständigung ermöglichen. — (Nachmittagssitzung.) Es wird ein Schreiben des Anarchisten Merlino verlesen, worin es heißt, man solle das socialistische Geschwätz nicht ernst nehmen, lieber fest entschlossen zu revolutionären Mitteln greifen. Vandervelde- Brüssel theilt mit, Ende October fände in Brüssel ein internationaler Kongreß socialistischer Studirender statt. Der sehr erregten Debatte über das Amendement Delescluse folgt morgen die Abstimmung.
Lille, 20. August. Die Kohlenbergwerke von Bruny wurden überschwemmt. 1500 Arbeiter sind arbeitslos.
Warschau, 21. August. Das Kapuzinerkloster in Jakucyn, Bezirk Modlin, wird in ein stark verschanztes Fort umgewandelt.
Localer unb provinzieller.
Gießen, 21. August.
— Besichtigung der 49. Infanterie Brigade durch Seine Königl. Hoheit den Großherzog. In Ergänzung unseres Berichts über die gestrige Besichtigung der 49. Infanterie- Brigade theilen wir nachstehend den Tagesbefehl nut, unter welchem Seine Königliche Hoheit den in der Front gestandenen sechs Bataillonen (nicht nur dem 1. und 2. Bataillon des 116. Regiments) neue Fahnentücher verliehen hat.
Tagesbefehl.
Ich will den Bataillonen Meiner Infanterie-Regimenter Neue Fahnentücher verleihen.
Soldaten! Die nahezu hundert Jahre, in welchen Eure Fahnen allen Unbilden der Witterung in Krieg und Frieden ausgesetzt gewesen, die Vorkommnisse der ruhmreichen Feldzüge haben die Fahnen, die Symbole Eurer Treue und Tapferkeit, ihres Tuches fast gänzlich beraubt.
Nur neu geschmückt erhaltet Ihr Eure alten Fahnen nun zurück, bewahrt sie, getreu dem ihnen geleisteten Fahneneide, vor Schande, führt sie nur zu Ruhm und Sieg mit der alten Hessentreue, die sich in diesen Augusttagen .vor einundzwanzig Jahren so glänzend bewährte.
In guten wie in bösen Tagen, im Frieden wie im Kriege Mir und unserem Hessenlande treu, stehen wir gemeinsam fest zu unserem Allerhöchsten Kriegsherrn Seiner Majestät dem Kaiser und König.
Wolssgarten, 20. August 1891.
Ludwig.
— Jubiläum. Gestern Abend feierte Herr Locomotiv- führer Heinrich Köhler dahier im sinnig geschmückten Saale des Lonh'schen Bierkellers, unter Theilnahme seiner Kollegen und Freunde, sowie deren Familien, sein 25jähr. Dienstjubiläum. Zahlreiche Geschenke erfreuten den Gefeierten und gaben, vereint mit den vielen eingegangenen Beglückwünschungen zu feinem Ehrentage, ein beredtes Zeugniß, welcher Liebe und Achtung der Jubilar sich erfreut.
— Unfug. In vergangener Nacht wurde in zwei Gärten der Frankfurterstraße großer Unfug verübt, das Obst abgeschüttelt, Beete und Blumenstöcke verwüstet und beschädigt. Hoffentlich gelingt es, den Frevlern baldigst auf die Spur zu kommen.
— Unter der Spitzmarke: Lohnender Ausflug in Wald und Flur brachte der „Gießener Anzeiger" in Nr. 191 und 192 zwei, zum Theil wohl der „Oberhessischen Zeitung" entnommene Artikel, welche geeignet sind, beim Publikum die Annahme zu erwecken, daß von dem seit dem 1. April d. I. auf der Försterei Waldhaus angestellten Königlichen Förster den Spaziergängern das Betreten und die Benützung der Anlagen in der Nähe des Förstergehöfts zu Erholungszwecken gestattet, und als ob von ihm eine Gastwirthschaft unterhalten '
werde. Da dieses den Königlichen Fostbeamten untersagt ist, würde sich der betreffende Beamte einer Pflichtwidrigkeit schuldig gemacht haben, wenn diese Darlegungen einen that- sächlichen Untergunö hätten. Die benannte Försterei gehört zu meinem Verwaltungsbezirke, und habe ich daher Veran- laffung genommen, die Angelegenheit dienstlich einer Untersuchung zu unterziehen. Es hat sich hierbei herausgestellt, daß den Darlegungen in beiden Artikeln anscheinend lediglich die einzige Thatsache zu Grunde liegt, daß vor einiger Zeit an zwei Herren aus Marburg, welche nach anstrengendem Fußmarsch ermüdet auf der Försterei Waldhaus vorsprachen, auf ihre Bitte hin Milch und einige Eier von der Förstersfrau zum Selbstkostenpreis überlassen worden sind. Im Uebrigen hat die Verabreichung des „Nöthigen und Angenehmen zur Labung und Erquickung" an Fremde nie stattgehabt. — Um das Publikum vor weiteren Enttäuschungen zu bewahren, bemerke ich noch, daß das Betreten der Anlagen in der Nähe der Försterei Waldhaus ohne meine Erlaubniß untersagt ist.
Krofdorf, den 21. August 1891.
Der Königliche Oberförster: Freiherr Spiegel.
— Justiz. Durch Entschließung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz wurde in Verhinderung des Großh. Ministerialraths Dr. Dittmar dem Großh. Landgerichtsrath Cellarius in Darmstadt für die am 5. October l. I. beginnende Staatsprüfung im Justiz- und Ver- waltungssach die Vornahme der Prüfung im bürgerlichen Recht der Provinzen Starkenburg und Oberheffen übertragen.
— Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Romrod, Kr. Alsfeld, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hühnlein, Kr. Bensheim, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wimerkasten, Kr. Bensheim, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu.
— Eine höchst interessante Uebersicht über den Geschäftsumfang der Jnvaliditäts- und Altersverficherungs - Anstalt im Großherzogthnrn Hessen für die Zeit vorn 1. Januar bis Ende 1891 ist soeben erschienen. Aus derselben ist ersichtlich, daß im Bezirk der Versicherungs-Anstalt im 1. Quartal 184946 Quittungskarten für der Versicherungspflicht unterliegende Personen ausgestellt wurden. Da auch im 2. Quartal 1891 schon zahlreiche Quittungskarten ausgestellt wurden, kann die Gesamrntzahl von 200000 Versicherungspflichtigen angenommen werden. Bis einschließlich 30. Juni sind 2705 Anträge auf Bewilligung von Altersrente cingegangen. Davon wurden erledigt: a. durch Festsetzung der Rente 2036, b. mittelst ablehnenden Bescheides 481, c. auf andere Weise (Ableben der Versicherten rc.) 110, zusammen 2627. Unerledigt auf den Monat Juli wurden 78 Anträge übernommen.
— Die Branntweinbrennereien im Großherzogthum Hessen. Jrn Betriebsjahre 1890/91 hat die Branntweinproduction ans mehligen Stoffen gegenüber dem Vorjahre nicht unerheblich zugenommen. Während nämlich im Jahre 1888/89 nur 143 landwirthschastliche Brennereien mit einem Gesammt- erzeugniß von 10,191 Hectoliter reinen Alkohols in Betrieb waren, betrug die Zahl der landwirthschaftlichen Brennereien im Jahre 1889/90 192, die Menge des producirten Alkohols 12,981 Hectoliter. Demnach waren 1889/90 49 Brennereien mehr im Betrieb und betrug die Mehrproduktion an Alkohol 2790 Hectoliter. Diese Zunahme ist dem günstigen Ausfall der Kartoffelernte im Herbste 1889, bezw. den mäßigen Verkaufspreisen der Kartoffeln beizumessen. Brennereien, welche nichtmehlige Stoffe verarbeiteten, waren im Jahre 1889/90 49 weniger im Betriebe und wurden von denselben 555 Hectoliter reinen Alkohols weniger hergestellt, als im Vorjahre. Als Ursache dieser Abnahme wird die wenig ergiebige Steinobsternte des Jahres 1889, außerdem aber auch die ausgedehntere Verwendung der Weintreber bei der Weinproduction angesehen. Gewerbliche Brennereien waren im Betriebsjahre 1889/90 im Großherzogthum nicht vorhanden, auch Brennereien mit Preßhesebereitung nicht in Betrieb. Die Ausfuhr von Branntwein aus dem Großherzogthum nach dem Auslande war auch im Jahre 1889/90 ohne Bedeutung.
Bobenheim (Rheinhessen), 19. August. Gestern Abend schlugen vor dem Hause der Eheleute Fink Hierselbst Zigeuner ihr Lager auf und forderten Stroh, welches ihnen jedoch verweigert wurde- heute früh 5 Uhr brannte sodann das Fink'sche Wohnhaus total nieder und die Zigeuner waren verschwunden. Das Weitere wird hoffentlich die Untersuchung bald klar stellen, man kann es aber den Ortsobrigkeiten wirklich nicht verargen, wenn sie solches Gesindel nicht in den Ortschaften dulden.
Bingen, 20. August. In der heute in Bingen stattgehabten Sitzung desAusschufses des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Rheinhessen wurde mit 21 gegen 9 Stimmen beschlossen, daß die für die Provinz zu gründende Obst- und Weinbauschule in Oppenheim errichtet werden soll. Nach einem früheren in Alzey gefaßten Beschlüsse sollte diese Schule bekanntlich nach Worms verlegt werden.
Schiftsnachrichten.
Der Postdampfer „Belgenland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 17. August wohlbehalten in Philadelphia angekommen.
Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 18. August wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 20. August. fPer transatlantischen Telegraph.1 Der Schnelldampfer Spree, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 11. August von Bremen uub am


