auf das Wohl des Reichskanzlers. Excellenz Gras Caprivi lebe l?od) \n
Berlin, 18. December. Gutem Vernehmen nach hat Se. Majestät der Kaiser Reichstags - Abgeordnete aller Parteien, mit Ausnahme der Socia!isten, zu heute Abend mit Einladungen nach dem Neuen Palais beehrt.
Dresden, 18. December. Die Reise des Prinzen und der Prinzessin Friedrich August nach Potsdam zum Besuche der Kaiserlichen Familie ist wegen Erkrankung der Prinzessin an Neuralgie verschoben worden.
Wien, 18. December. Gegenüber der Meldung der „Neuen Freien Presse", daß Conserenzen zwischen dem Grasen Taaffe und den Abgeordneten v. Plener und Chlumecky stattgefunden haben, infolge deren Graf Taaffe beabsichtige, dem Kaiser die Ernennung eines Mitgliedes der vereinigten deutschen Linken zum Minister ohne Portefeuille vorzuschlagen, stellt die officiöse „Presse" fest, daß thatsächlich zwischen den Dreien Verhandlungen stattsanden, über deren Resultat jedoch nichts bekannt sei, zumal die streng vertraulichen Conferenzen unter Ausschluß jeder anderen Persönlichkeit stattsanden.
Bern, 18. December. Die Liga gegen die Vertheuerung der Lebensmittel hat den Handelsverträgen mit Deutschland und Oesterreich - Ungarn keine Opposition zu machen beschlossen.
Winterthur, 18. December. Aus Anordnung des Untersuchungsrichters wurden gestern Abend sämmtliche Mitglieder des Verwaltungsraths der fallirten Creditbank in Winterthur verhaftet.
Petersburg, 18. December. Die Söhne des Großfürsten Michael Nikolajewitsch, Großfürst Georg Alexander und Großfürst Sergius, spendeten je 35,000 Rubel für die not tz- leidenden Di st riete.
Deveschen des „Bureau Herold".
Berlin, 18. December. Wie die „Nordd. Allg." meldet, erklärt sich der Schweizer Bundesrath im Anschlußprotocoll des Schweizer Handelsvertrages bereit, für das aus dem freien Verkehre mit der Schweiz nach Deutschland eingehende, aus einem in Deutschland nicht meistbegünstigtem Lande stammende Getreide, sowie für dergleichen Weine die deutschen Vertragszölle aus Verlangen der deutschen Regierung nicht zu beanspruchen.
Berlin, 19. December. Die „Voss. Ztg." erfährt aus Pest, die Erklärungen Caprivis und des Directors der Eisenbahnen, Schulz, bezüglich des ungarischen Refactien- wesens hätten dort sehr befriedigt. Man behauptet auf das Bestimmteste, geheime Refactien seien in Ungarn nicht vorhanden.
Berlin, 19. December. Der „Voss. Ztg." wird aus Warschau gemeldet, dort und in Lodz seien zahlreiche polnische Studenten wegen nationaler Umtriebe verhaftet worden.
Berlin, 19. December. Die „Pol. Corr." erfährt aus London, daß wegen Verstärkung des französischen Mittelmeergeschwaders die englische Mittelmeerflotte verstärkt werden soll.
Berlin, 19. December. Nach der „Nordd. Allg. Ztg." find verschiedene wirthschaftlicheMeliorationen für d i e O st Provinzen geplant. So sollen In den nächsten Etat die Mittel eingestellt werden für mehrere Einzelanlagen und Unternehmungen zur Besserung der wirthschaftlichen Verhältnisse und eine Pauschalsumme zur Förderung der Landwirthschast. Die Summe wird der Finanzlage entsprechend beschränkt.
Berlin, 19. December. Wie die „Voss. Ztg." schreibt, wurde die Akademie der Wissenschaften aus Bankkreisen angeregt, ein Preisausschreiben über die Börsen- reform zu veranlassen.
Hildesheim, 19. December. Die Reichstagserfatz- w a h l ergab für Sander (nat.-lib.) 3847, Baumeister (Centr.) 3761, Oehlmann (Antis.) 1220, Bertram (Soc.) 2745, Quensel (freif.) 1187 Stimmen. Wahrscheinlich findet Stichwahl zwischen Sander und Baumeister statt.
Stuttgart, 19. December. Das würtembergische Königspaar wird vom 15. bis zum 27. Januar in Berlin bleiben und sich dann nach Dresden begeben.
Brüssel, 18. December. Die Ausschüsse der gewerblichen Vereine protestirten in einer schwach besuchten Versammlung gegen die Handelsverträge, weil dieselben schädlich für die belgische Consection seien.
,Die Einweihung der neuen Knabenschule.
Gieren, 19. December 1891.
Heute Vormittag 10 Uhr versammelten sich in der Turnhalle der neuen Knabenschule die Vertreter der Großh. Kreis- Schulcommission (Herr Provinzial - Director v. Gag er n, Herr Schulrath Büchner :c.), Herr Oberbürgermeister Gnauth mit den Herren Stadtverordneten, die Herren Geistlichen, Vertreter der Universität, die Directoren der hiesigen höheren Lehranstalten, Herr Polizeirath Fresenius,' sämmtliche städtische Lehrer und Lehrerinnen, die bei dem Bau thätig gewesenen Architecten, Handwerker und Lieferanten, sowie die Schüler, denen das neue Schulhaus eine zukünftige Stätte des Lernens sein soll, um der Einweihung des neuen städtischen Knabenschulhauses anzuwohnen. (Letzteres, ein Prachtbau und eine wahre Zierde der Stadt, verdient, daß es von Jedermann heute und morgen angesehen werde, damit man sich überzeugen kann, mit welcher Umsicht und Liebe auch in Gießen für die Kinder des Volkes gesorgt wird.) Nach Vortrag des Chorals „Lobe den Herrn", gesungen von den Schülern unter Leitung des Herrn Cantor G ört ach, ergriff Herr Schulrath Büchner zur Weiherede das Wort. Er sprach ungefähr Folgendes:
Sehr geehrte Festversammlung! Als Festgenossen darf ich Sie heutc begrüßen, denn ist das Wesen eines Festes die gemeinsame Freude seiner Theilnehmer, so bin ich überzeugt,
daß in dieser Weihestunde unsrer Aller Herzen von hoher Freude erfüllt sind.
Aufgerichtet ist ein neues Denkmal der liebreichen Fürsorge für die Erziehung und Bildung eines Theils der Jugend unserer Stadt. Ein herrlicher Bau ist es, auf dem das Auge mit Wohlgefallen ruht, der eine neue Zierde der Stadt ist und bleiben wird.
Er ist der Schluß st ein, der ein nach und nach ausgeführtes Werk abschließt: die Schaffung geräumiger, gesunder, zweckentsprechender Schulräume sür die Kinder aller Stände, sowohl der höheren wie der niederen.
Hierin gerade bezeugt sich der edle humane Geist unserer Zeit, daß in dem neuen, stattlichen, wohleingerichteten neuen Schulhaus den Kindern der sog. niederen Stände gesunde Schulzimmer, Helle, von reiner Luft erfüllte Räume geschaffen worden find, in denen sie durch tüchtige Lehrer Erziehung, Unterricht und Bildung empfangen sollen.
In dem humanen Geist, der solches schafft, hatten in unserer Stadt die jetzigen Herren Stadtverordneten, an ihrer Spitze Herr Ober-Bürgermeister Gnauth, den Bau beschlossen und rasch ausgeführt. Dank fei diesen Männern für die Liebe und Fürsorge, die sie damit wiederum auch für die Kinder der sog. niederen Stände bewiesen- den herzlichsten Dank dafür dürfen wir ihnen nicht nur von uns, der Schulbehörde des Kreises, gewiß auch von der höchsten Schulbehörde unseres Landes, wie auch im Namen aller Freunde des Volksschulwesens und aller edel denkenden Bürger der Stadt aussprechen. Das Gefühl der Freudigkeit, daß Sie eine heilige Pflicht der Nächstenliebe erfüllt haben, muß Sie in dieser Stunde beseelen; der Dank vieler Eltern und Kinder wird Ihnen in der Stille dargebracht werden. Und diesen Dank darzubringen ist auch eine heilige Pflicht.
Durch die städtische Fürsorge ist eine Stätte bereitet, an der sie viele Stunden des Tags ihrer Erziehung und ihrem Unterricht gewidmet, reine Luft athmen und Helles Licht haben, eine Stätte, an der auch in körperlichen Hebungen für Erhaltung der Gesundheit und kräftige körperliche Ausbildung Sorge getragen werden wird.
Blicken wir auf das neu erbaute Schulhaus, so werden wir zunächst sagen dürfen:
1) Es ist ein gesundes Heim für die Lehrer und Kinder geschaffen.
Damit ist eine der Bedingungen erfüllt, unter denen eine segensreiche Wirksamkeit der Lehrer für Körper und Geist, Leib und Seele stattfinden kann.
Das neue Schulhaus ist, wie bereits gesagt, eine Schöpfung der Humanität, bi? für die Kinder der niederen Stände in gleicher Weise Sorge trägt, wie die der höheren. Diese Humanität ist aber auch sehr an ihrem Platze! Wenn wir auch gewiß gerne zugeben, daß in vielen Wohnungen der niederen Stände die Räumlichkeiten groß genug sind, um den Aufenthalt darin nicht zu einem gesundheitsschädlichen zu machen, und daß darin für Reinlichkeit und Ordnung, für frische Luft und Helle Sorge getragen wird, so glaube ich doch nicht, daß dies auf die Mehrheit der Familien, aus denen Söhne und Töchter die Stadtschule besuchen, zutreffend ist. Wenn die Wohnungen dieser Familien jetzt sichtbar vor unsere Augen gerückt wären, was würden wir da sehen? Ungenügende Wohnstuben, enge überfüllte Schlafkammern, armselige Lagerstätten, häufig Mangel an Reinlichkeit, an Lust und Licht, oft Schmutz in Stuben und Gängen, auf vielen Tischen ungenügende Nahrung. Wir wollen das Gemälde nicht weiter ausführen! Wir könnten es, wie Sie wohl wissen, mit grelleren Farben malen, ohne uns gegen die Wahrheit zu versündigen, — aber wir wollen es nicht thun, wir wollen den Schleier darüber ziehen.
Wersen wir lieber die Frage auf: Ist es nicht ein edles Werk brüderlicher Liebe: Kindern, von denen ein großer Theil in enger dumpfer Stube zu Haus bei Tag und Nacht zugebracht hat, ein herrliches Schulhaus mit gesunden Räumen geschaffen zu haben?
Ja dieses Haus ist ein Werk brüderlicher Liebe, dessen wollen wir uns erinnern, wenn wir an ihm emporblicken, wenn wir es heute für seinen Beruf einweihen!
Was in diesem Haus geschehen soll, ist kurz gesagt: Kinder sollen darin erzogen und unterrichtet werden. Erziehung und Unterricht soll daraus gerichtet sein, sie zu gottesfürchtigen, rechtschaffenen und gebildeten Menschen zu erziehen.
Wer soll nun dies Werk an den Kindern vollbringen?
Die Lehrer und Lehrerinnen, denen die Kinder in diesem Hause anvertraut werden.
Eine große Ausgabe soll zum Heil dieser Kinder von ihnen gelöst werden. Wie soll sie gelöst werden?
Bei dieser Frage lasset uns auf Den Hinblicken, der durch seine Lehre, sein Leben, Leiden und Sterben der größte und beste Erzieher eines großen Theils der Menschheit gewesen ist, noch ist — und einst für die ganze Menschheit werden wird. Wodurch geschah es, daß Jesus, bevor er durch Leiden und Sterben die Welt überwand — so viele Meuschenherzen gewann und sein Wort ihnen ein Licht aus ihrem Wege, eine Zuflucht in ihrer Sündenangst, eine Stärkung in der Versuchung, ein Trost in der Trübsal, ein Uebeiwinder im Todeskampf wurde? Wodurch gewann er so große Macht über die Seelen der Menschen, senkte Glauben und Gottesfurcht in sie ein? Er hatte diese Macht, weil er mit heiliger Liebe um ihre Seelen warb. Gedenken wir der ersten und höchsten Ausgabe eines Lehrers an der Volksschule, der Erziehung der Kinder durch den Unterricht in der Religion, so muß auch ihn hohe wahre Liebe zu seinen Kindern erfüllen, wenn er Glauben und die Liebe zu Gott und den Menschen in die Kindesseele etnpflanzen will. Nur reine Liebe zu dem Kinde — die wahre Liebe, die mit strenger und ernster Zucht vereint ist, wird den Weg zu seinem Herzen finden. Nur da, wo das Kind das Gefühl hat, der Lehrer liebt mich, wird es die Glaubenslehren — die Ermahnungen
5 jur Tugend lebendig und fruchtbringend im Herzen aus- '
nehmen, weil es weiß, der Lehrer will dadurch nur mein Bestes, er will ein braves Kind aus mir machen.
Nur Liebe weckt Liebe. Ja sie wirkt Wunder in der Erziehung eines Kindes, an die nur die nicht glauben, die keine Liebe in sich selber finden. Man könnte einwersen: Das ist ideal ganz hübsch gedacht. Wie nun einmal die Menschen sind. — Liebe, die große Gewalt über die Kinder gewinnt, ist nicht Jedermanns Theil und künstlich kann man sie sich nicht geben.
Ich muß sagen, jeder Lehrer, der solche Liebe nicht besitzt, gehört nicht in die Schule, aber wenn sie bei einem Lehrer der Volksschule nur als ein kleines Fünklein glühte, muß sie zu heller Flamme entfacht werden, wenn er der Kinder denkt, welche er durch die Macht der Religion zu tugendhaften Menschen erziehen soll.
Es ist mir im Leben vielfach Gelegenheit geworden, auch in die Familien der niederen Stände hineinzusehen, einen Einblick in die Denkweise der Leute und in ihr Hauswesen zu gewinnen. Ich bin dabei kein Pessimist geworden, der bei einer solchen Umschau nie ein strahlendes Licht erblickt hätte. Ich habe gefunden, daß auch in ärmlichen Räumen manche Mutter ihr Kind beten lehrte, die Eltern die Kinder zu allem Gutem ermahnten und anhielten, auf ernste Zucht und Ordnung sahen. Aber neben diesen Lichtbildern, was erblicken wir?
Wir wissen, wie über vielen Thüren geschrieben steht:
Das Leben ist ein an jedem Tag sich erneuernder Kamps- Vater und Mutter verlassen am Morgen das Haus, um des Lebens Unterhalt zu verdienen- das älteste Kind muß schon in früher Jugend für die jüngeren Geschwister sorgen. Unter harter Arbeit, oft auch beim Mangel an derselben oder durch Krankheit veranlaßt — schwindet den Eltern die Freudigkeit- die Kinder werden ihnen zur Last - von einer Erziehung liebender Eltern ist keine Rede mehr. Das ist noch gar kein düsteres Bild.
Dort blicken wir in Häuser, worin Leichtsinn, Faulheit und Völlerei das Familienleben zerstört haben, wo der kindliche Sinn durch das, was sie hören und sehen, vergiftet wird.
Da sehen wir auch solche Kinder, die von den ersten Tagen ihres Lebens Jedermann zu viel sind, die herumgestoßen und geschlagen werden. Oft sind dies arme Waisen, oft auch arme Verleugnete vor der Welt.
Ja, den Lehrern der Volksschule in der Stadt sind oft auch solche und nicht wenige solcher Kinder anvertraut. Soll das nun einen Lehrer entmuthigen, ein Gefühl der Beschämung in ihm Hervorrufen, daß er solche Kinder unterrichten soll? O nein — wo die Liebe in einem Lehrerherzen nur wie ein Fünklein glimmen möchte, da muß die Liebe in Heller Flamme entbrennen, da muß der Lehrer erkennen, daß ihm ein hoher Beruf geworden, daß er die ganze Kraft der Liebe einsetzen muß, das, was verloren gehen kann, zu retten.
Trägt er solche Liebe im Herzen, wird er sich seiner Pflicht als Erzieher recht bewußt, dann wird diese Liebe sein Lehrmeister, der ihm die Worte in den Mund legt, welche als guter Samen in des Kindes Herzen fallen, aufgehen und hundertfältige Frucht bringen.
Das ist die Hoffnung und oft auch der Lohn des treuen Lehrers. Oft dankt der Jüngling oder der Mann dem Lehrer, was er an ihm als Knabe gethan.
Dem Gesichtspunkt der Erziehung muß in der Volksschule vor Allem, deren Schüler zu Hause so oft nur mangelhafte oder keine Erziehung erhalten, wo oft zerstört wird, was in der Schule gebaut wurde, der Unterricht in allen Disciplinen untergeordnet werden. Auch hier wird die rechte Liebe zum Kind uns lehren, wie die Geschichte ihm zu einer Erzieherin. Es muß sie ausschauen lernen nach dem Worte: Die Weltgeschichte ist das Weltgericht. Sie müssen erkennen, wie Völker und einzelne Menschen durch eigene Schuld fallen, — durch Tugenden, die sie zieren, aufblühen. An der vaterländischen Geschichte muß die Liebe zum Vaterland entzündet werden.
Wesentlich die Erziehung fördernd, kann und soll der Unterricht an den ausgewählten Stücken des Lesebuchs und die Wahl des Aufsatzes, in der Naturkunde der Kenntniß der Wunder des Weltalls und der Erde dienen.
Werden die Lehrer in der dargelegten Weise den Unterricht in allen Fächern unter den Gesichtspunkt der Erziehung stellen und dabei von der wahren Liebe, die mit Ernst und Strenge vereinigt ist, erfüllt fein, dann wird auch in diesem neuen Schulhaus reicher Segen über die Kinder ausgegossen werden. Ihre Liebe wird einen Wiederhall in der Kinder Herzen finden und wir hoffen von diesen, daß sie ihre Liebe und Dankbarkeit zu ihren Lehrern als fromme, fleißige und gewissenhafte- Schüler, auch einst in späteren Jahren als rechtschaffene Menschen erweisen.
In solcher Hoffnung lassen Sie uns heute dies Haus weihen:
Möge die neue Stadtknabenschule, die Schöpfung liebreicher Fürsorge des Stadtvorstandes, eine gesegnete Erziehungs- und Bildungsstätte für die Jugend sein und bleiben.
Segne, Gott, dies Haus! Gieb den Lehrern Kraft, darin ihr Werk mit Freuden zu thun, lasse sie guten Samen ausstreuen und gib den Kindern empfängliche Herzen, daß sie ihn ausnehmen und bewahren in feinem guten Herzen und einst Frucht bringen in Geduld. Amen!
Nach dieser zu Herzen gehenden Weiherede des Herrn Schulrath Büchner bestieg Herr Oberbürgermeister Gnauth die Rednerbühne. Seine Worte waren etwa folgende:
Meine Herren! Als Vorsitzender von Schul- und Stadtvorstand sage ich vor Allem verbindlichsten Dank unserem verehrten Herrn Schulrath für die Freundlichkeit, mit welcher er es übernommen, diesen Schulbau seiner künftigen Bestimmung zu weihen, für die von Herzen kommende, zu Herzen gehende Art, wie er dies gethan.
Mit ihm sind wir den übrigen hier erschienenen Herren Mitgliedern Großh. Kreisschulcommission aufrichtigen Dant


