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dem Landgericht durchgesühnen Verhandlung gegen einen Pferdemetzger, der einen gestohlenen reinrassigen englischen Hühnerhund im Werthe von 360 Mark um 2 Mark 50 Pf. von einem grünen Jungen gekauft und ausgeschlachtet hatte, wurde constatirt, daß Leute, welche ihre Hunde wegthun wollen, weil sie die Steuer nicht mehr zu entrichten gewillt sind, oder weil das Thier bissig wird oder krank geworden rc., die Hunde nicht zum entlegenen Abdecker, sondern zum Pferdemetzger führen lassen. Was dieser nicht im Kleinverkaus an Hundefleisch absetzt, kommt wahrscheinlich unter die Pferdefleischwürste. Vom sanitären Standpunkt aus ist das sehr erbaulich ! Unterliegt diesesFleisch derFleischbeschau? Wahrscheinlich nicht, denn die betreffenden Metzger haben schwerlich eine polizeiliche Erlaubniß zur Hundeschlächterei. Wie groß der Hundefleischverbrauch ist, geht daraus hervor, daß der angeklagte Pferdemetzger heute in der Sitzung erklärte, zeitweise würden 4 bis 5 Hunde per Tag zu ihm gebracht. Und das betrifft nur ihn allein. Zur Zeit, als er den ihm fatal gewordenen Hund geschlachtet, hatte er 4 abgezogene Hunde im Fleischraum hängen und das Fell des Thieres fand sich unter einem „Hausen von Fellen", wie der Besitzer aussagte. Der angeklagte Metzger, dem nur dieser eine Fall von Ankauf eines gestohlenen Hundes nachgewiesen worden, wurde wegen Hehlerei zu zwei Monaten Gesängniß und Stellung unter Polizeiaufsicht verurtheilt. Gegen einen anderen Metzger, gegen den gleichzeitig wegen Ankaufs von 30 gestohlenen Hunden verhandelt werden sollte, wurde das Verfahren ausgesetzt, da er zur Zeit schwer krank ist. Bemerkenswerth ist noch, daß mit dem Verkauf der Hundeleber ein gutes Nebengeschäft gemacht wird, da diese zu sogen. Sympathiemitteln sehr gesucht ist.
* Die fatale Kneippcur. Unter dieser Spitzmarke wird aus Nicolai (Schlesien) erzählt: Vier Kneippianer machten in vergangener Woche einen Spaziergang im nassen Grase. „Stiebel und Strümpfe" ließ man in einem Busche zurück. Nach beendigter Promenade wollte man im Hochgefühle erfüllter Pflicht die in der civilisirten Welt trotz Kneipp noch übliche Fußbekleidung wieder anziehen — sie war aber verschwunden. Spitzbuben hatten sie mitgehen heißen und werden sie wohl — „verkneipt" haben.
* Der tapfere Ehemann. Das folgende anecdotische Geschichtchen macht jetzt die Runde durch die englischen Blätter: „Billiger! Horch!" rief Frau Mc. Swat, indem sie sich im Bette aufrecht setzte und unbeweglich in dieser Stellung verharrte, weil sie im Erdgeschoß ein Geräusch zu hören glaubte. — „Was gibt es, Lobelia?" fragte Herr Mc. Swat schlaftrunken. — „Mir scheint, als spräche Jemand .... Horch!" — Herr Mc. Swat horchte und auch er meinte etwas zu hören. „Ich will mich überzeugen, was es ist," sagte er mit sehr lauter Stimme. „Fürchte Dich nicht, Lobelia, wir sind vortrefflich bewaffnet. Außer diesen beiden Revolvern hier," schrie er, um etwaigen unberufenen Eindringlingen schon im Vorhinein Angst einzujagen, „haben wir einen Stock und einen Briefbeschwerer .... Sei nur ruhig, Lobelia!" — Mit diesen Worten kroch er langsam aus dem Bette, bewaffnete sich und der Zug setzte sich in folgender Ordnung in Bewegung: Voran schritt Herr Mc. Swat, in jeder Hand einen Revolver, den gewichtigen Stock unter dem Arme und den Briefbeschwerer in der Tasche seines Schlafrockes. Seine Frau, die Haare in Papilloten gewickelt, die Lampe in einer und eine Kampferflasche in der anderen Hand folgte. Am ersten Treppenabsatze blieb Herr Mc. Swat stehen. „Lobelia", bemerkte er, es ist nothwendig, daß Du vorausgehst, weil Du die Lampe hast. Ich werde Dich beschützen." Frau Mc. Swat that, wie ihr geheißen, und der Zug setzte sich wieder in Bewegung, diesmal in umgekehrter Ordnung. Am Fuße der Treppe hielt Billiger erneut an und sagte in befehlendem Tone: „Jetzt, Lobelia, geh' mit der Lampe voran ins Zimmer zur Linken. Ich will indessen hier stehen bleiben, um jeden Fluchtversuch zu verhindern. Sollte Jemand herauskommen, fügte er brüllend und mit wüthender Geberde hinzu, „jage ich ihm vierzehn Kugeln in den Leib, schlage ihn mit dem Briefbeschwerer
Weise, geschrieben, wird jedoch auch Aerzten ein hochzufchätzender Berather sein.
— Um eine gleichmützige Beförderung der Reisenden und eine übereinstimmende Zollabfertigung ihres Reisegepäcks auf allen Eisenbahnen herbeizuführen und durch ein internationales Abkommen zu sichern, hat der „V. Ztg." zufolge die belgische Regierung alle Mächte eingeladen, an einer in Brüssel abzuhaltenden internationalen Conferenz theilzunehmen. Deutschland, England, Frankreich, Rußland, Italien, Spanien, Dänemark, die Schweiz, Schweden und Norwegen haben bereits die Beschickung der Conferenz dem belgischen Auswärtigen Amte amtlich mttgetheilt. Der Zusammentritt dieser Conferenz erfolgt am 10. October d. I. tn Brüssel; man erwartet bis dahin die Zusage der anderen Regierungen.
Auszug aus den Airchenbüchern
-er Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Dm 12. Juli. Georg Fischbach, Küfer, und Elisabeth Winn, Tochter des verstorbenen Maurers Georg Wtnn von Nonnenroth.
Den 15. Juli. Johann Curt Wölke, Weichensteller, ein Wittwer, und Luise Kämmerer, Tochter des verstorbenen Forstwarts Johannes Kämmerer zu Gießen.
Denselben. Heinrich Niklaus, Schuhmacher, und Christiane Johanna Henriette Salzmann, geb. Stamm zu Gießen.
Denselben. Hermann Ludwig Müller, Taglöhner zu Hausm, und Katharina Neeb, Tochter des Schreiners Johannes Neeb II. zu Udenhausen.
Denselbm. Johann Weiß, Maurer, und Elisabeth Kern, Tochter des Heizers Johannes Kern von Rüddingshausen.
Getaufte.
Den 12. Juli. Dem Schreiner Conrad Drescher ein Sohn, Konrad Friedrich, geboren den 6. Mat.
Denselben. Dem Arbeiter Franz Peschke eine Tochter, Martha Anna Ida, geboren den 4. Juni.
Denselben. Dem Schriftsetzer Hermann Haagen ein Sohn, Wilhelm Friedrich Hans Hermann, geboren den 22. Mai.
Denselben. Dem Schuhmacher Martin Simon eine Tochter, Anna Marie Leonore, geboren den 20. Juli.
Denselben. Dem Eisendreher August Stürtz ein Sohn, Theodor Karl Peter Ludwig, geboren den 3. Juni.
Denselbm. Dem Heizer Jakob Hainbach eine Tochter, Luise, geboren den 12. Juli.
Dm 14. Juli. Dem Amtmann Ludwig Nebel ein Sohn, Emil Eduard Fritz, geborm den 7. Juni.
Beerdigte.
Den 11. Juli. Katharina Seth, geb. Schäfer, Ehefrau des Taglöhners Ludwig Seth, alt 25 Jahre, starb den 9. Juli.
Den 13. Juli. Helene Walther, Tochter des verstorbmm Rendanten Peter Walther, alt 36 Jahre, starb den 11. Juli.
Dm 16. Juli. Johannes Wagner, Locomotioheizer, alt 35 Jahre, starb dm 14. Juli.
Temperatur der Lahn «nd Lust gemeffm am 18. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17, Luft 22 Grad Reaumur.
L. Ehr. Rübsamen Wwe.
Auszug aus den Sfanbcsamisrcgifterte
der Stadt Gretzeu.
Aufgebote.
Juli: 14. Heinrich Eichenauer, Postillon dahier, mit Elisabethe Lenz bierselbst. 15. Daniel Lehmann, Taglöhner zu Neu-Isenburg, mit Christiane Herth daselbst. 15. Adam Spohr, Landpostbote zu Lohra, mit Kath. Laths zu Gladenbach. 16. Friedrich Adolph Heinrich Clotz, Pfarrverwalter zu Schwickartshausen, mit Louise Caroline Auguste Theodore Koster dahier. 16. George Hieronymus Augustinus Schneider, Zahntechniker in Wien, mit Caroline Auguste Sophie Luise Dora Wilhelmine Frutig von hier.
Ghefchlietznngen.
Juli: 11. Johann Georg Fischbach, Küfer dahier, mit Elisabethe Winn Hierselbst. 15. Johann Kurt Wölke, Weichensteller dahier, mit Luise Kämmerer Hierselbst. 15. Heinrich Nicklaus, Schuhmacher dahier, mit Henriette Salzmann, Wittwe, dahier. 15. Johann Weiß, Maurer dahier, mit Elisabethe Kern von Rüddingshausen. 15. Ludwig Müller, Taglobner von Hausen, mit Katharine Neeb von Udenhausen. 15. Christoph Wagner, Taglöhner dahier, mit Friederike Franz von Bischoffen. 15. Georg Philipp Velten, Taglöhner dahier, mit Katharine Frey Hierselbst.
Geborene.
Juli: 10. Dem Canzletdiener Heinrich Nicolai eine Tochter, Marie Margarethe. 12. Dem Wirth Wilhelm Kaufmann eine Tochter. 13. Dem Geschäftsführer Karl Georg Heinrich Bauer ein Sohn, Johann Christoph. 14. Dem Bremser Johs. George eine Tochter. 14. Dem Sattlermeister Johann Wilhelm Augustin Kilbinger ein Sohn. 15. Dem Kaufmann Friedrich Stooß eine Tochter.
Geworbene.
Juli: 11. Helene Walther, 36 Jahre alt, ledig dahier. 11. Ein Kind männlichen Geschlechts, 24 Tage alt, Sohn von Fabrikarbeiter Johann Georg Schmidt II. dahier. 13. Marie Rau, 3 Jahre alt, Tochter von Schneider Martin Rau dahier. 14. Johs. Wagner IV., 35 Jahre, Locomotioheizer bei der Main-Weser-Bahn dahier. 15. Johannette Edelmuth, geb. Edelmuth, 40 Jahre alt, Ehefrau von Handelsmann Sußmann Edelmuth zu Beuern. 16. Henriette | Möhl, 61 Jahre alt, ledig, dahier. 16. Elisabethe Dietrich, geb. Moser, 64 Jahre alt, dahier, Wittwe von Bergmann Johannes Dietrich.
Schiffsnachrichte»».
Bremen, 16’ Juli. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Spree, Capitän W. Wtlligerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. Juli von Bremen und am 8. Juli von Southampton abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Citeratuv «Mb Kinff.
— Die Haarkrankheiten, ihre Behandlung und die Haarpflege von Dr. I. Pohl-Pincus, Arzt für Haarleiden und Nervenleiden in Berlin. Vierte erweiterte Auflage. Preis 2.50 Mk. Verlag von Martin Hampel in Berlin-Friedenau. Der als Autorität auf dem Gebiete der Haar- und Nervenleiden wohlbekannte Verfasser übergibt hier dem gebildeten Laienpublikum die Ergebnisse dreißigjährigen Forschens. Den tiefernsten, von wissenschaftlich forschendem Geiste durchdrungenen Werth des Buches kennzeichnen so recht die Eingangsworte zur ersten Auflage: „Ich folge der an mich ergangenen Aufforderung, meine Untersuchungen über die Krankheiten der Haare dem gebildeten Laien im Zusammenhänge darzulegen. Ich habe auseinander gehalten was thatsächlich fest steht und was noch zweifelhaft ist. Es ist seit Anbeginn meiner ärztlichen Tbätigkeit meine Gewohnheit, dem Pattmten zu sagen, was ich weiß und was ich nicht weiß, was ich kann und was ich nicht kann. — Nach diesem Grundsatz habe ich auch bet Abfassung dieser Schrift die Schranken ärztlichen Wissens und ärztlichen Könnens klar zu bezeichnen mich bemüht." Jetzt liegt bereits die vierte Auflage des Buches vor uns, die durch Mittheilung neuer Erfahrungen des Verfassers auf dem Gebiete der Heilung der krankhaften Zustände des Kopfhaares, des Barles, des krankhaft starken Haarwuchses im Gesicht, auf den Armen und auf Muttermalen, ferner durch Hinzufügung des interessanten Capitels „Die Einwirkung seelischer Erregungen auf das Kopfhaar des Menschen" wesentlich erweitert ist. Das Buch ist besonders für das Laienpublikum, also in gemeinverständlicher
Verkehr, Land« nnd Volkswirthschaft.
Gießen, 18. Juli. Marktbericht. Auf dem heuttgen Wochemnarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,90—LIO, Hühnereier 1 St. , 2 St. 11—13 4, Enteneier 1 St. 6—7 4, 2 St. — 4, Käse pr. St. 5—8 H, Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 18 4, Linsen pr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar X 0,60—0,75, Hühner pr. Stück X 0,90—1.20, Hahnen pr. St. X 0,80—1,20, Enten pr. Stück X 2,00—2,20, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70—76 H, Kuh- und Rindfleisch 60—64 H, Schweinefleisch 56—64 Hammelfleisch 50—54 H, Kalbfleisch 50—56 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 9,00—0,00, Weißkraut pr. St.--H, Zwiebeln per Centner X 10,00—12,00, Milch per
Liter 12—18 H, Kirschen per Pfd. 10—12 4
nieder und zerschmettere ihm alle Knochen mit diesem Stocke." — Frau Mc. Swat trat in das Zimmer zur Linken und blickte forschend nach allen Seiten. „Siehst Du nichts, Lobelia?" fragte ihr Gatte mit Donnerstimme. — „Nein, Billiger." — „Gehe nun auch durch die anderen Zimmer", brüllte der Gemahl und stützte sich an die Wand. — Während nun Billiger, bleich vor Entschlossenheit, zitternd vor Kampf- begier und bis zu den Zähnen bewaffnet im Corridor verblieb, hatte Lobelia sämmtliche Zimmer durchsucht und war wieder zurückgekommen. „Hast Du irgend etwas gesehen?" fragte er. — „Gar nichts, Billiger." — Er übergab Lobelia seine Waffen, nahm die Lampe aus ihrer Hand und durchschritt nun selbst mit einem an Todesverachtung grenzenden Muth die Reihe der Gemächer. „Es war nichts, Lobelia",. sagte er unmuthig nach seiner Rückkehr. „Du hast Dich nur getäuscht." Man begab sich wieder ins obere Stockwerk. „Du mußt Deine Furchtsamkeit zu überwinden trachten," sagte er mit tadelnder Strenge, als er die Lampe aus den Tisch setzte und sich anschickte, wieder in sein Bett zu kriechen. „Wäre ich nicht dagewesen, Dich zu beschützen, würdest Du vor Angst gestorben sein."
Sbtthrs-sche EisenbahlUll.
Es wird beabsichtigt, ausgeschiedene Acten rc. in ungefährem Gewichte von 3500 kg und außerdem etwa 1000 kg gebrauchte Fahrkarten, ferner alte noch brauchbare Einbanddecken von Büchern unter den bei unserer Kanzlei zu erfahrenden Bedingungen zu verkaufen. Angebote find bis zum 80. l. M., Vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen.
Gießen, den 1b. Juli 1891.
6584 Großherzogliche Direction.
Bekanntmachung.
Das ehemals Meisterliche Haus am Seltersweg soll Dienstag den 21. d. M., Vormittags 11 Uhr, an Ort und Stelle auf den Abbruch versteigert werden.
Gießen, den 17. Juli 1891.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 6602
Montag den 27. Inti,
Nachmittags 2i/2 Uhr,
soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben des verstorbenen Universitätspedellen Johannes Kitzler in Gießen gehörige Hofraithe:
Ftur I Nr. 171 — 206 Meter in der Wolken gaffe
freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 17. Juli 189'.
Großh- Ortsgericht Gießen.
I. A-: Bogt. 6571
Submission.
Für die Herstellung eines äußeren Oelfarbeanftrichs am Bürgermeistereigebäude wird Submissionstermin auf den 23. lfd. Mts., Borm. 11 Uhr, auf dem Stadtbauamt anberaumt, woselbst Voranschlag und Bediugnißheft offen liegen.
Gießen, den 18. Juli 1891.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
__Gnauth.______6579
Arbeitsvergebüng7
Im Großherzoglichen Landeszuchthaus Marienschloß sollen Maurerarbeiten, veranschlagt zu
Jt 400.19,
Jnstallationsarbeiten, veranschlagt zu Jt. 862.50,
zur Ausführung gebracht und mittelst schriftlichen Angebots vergeben werden.
Die Angebote sind, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum 31. Juli ds. Js.,
Bormittags 11 Uhr, bei unterfertigter Amtsstelle, woselbst der Voranschlag und die Bedingungen zur Einsicht offen liegen, einzureichen.
Friedberg, am 16. Juli 1891.
Großh. Kreisbauamt Friedberg.
Kranz. 6573
Die Arbeiten im Philosophenwald für das diesjährige Jugerrdfest
sollen vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen können im Schulhause Westanlage, Zimmer Nr. 9 bis zum 22. d. M., Vormittags von 9—11 Uhr bei dem Unterzeichneten eingesehen werden. Angebote sind ebenfalls dahin einzureichen.____________[6576]_______________Fuhr.
Bekanntmachung, Wetterauer Mstbauverein betreffend
Der Vorsteher der pomologischen Gärten zu Friedberg, Herr Re i ch e lt, wird Montag, 20. l. Mts., Nachmittags, in Hungen und Dienstag, 21. l. Mts., Abends 8 Uhr, in Billingen Bortrag über Obstbau halten. In Hungen wird die Zeit des Beginnes und das Local, in dem der Vortrag stattsindet, in Villingen Letzteres durch die Bürgermeisterei bekannt gemacht werden. Mittwoch, 22. l. Mts., wird Herr Reichelt in der Generalversammlung des Landwirthschaftlichen Bezirksvereins in Gießen (Lonys Felsenkeller) anwesend sein, um nach derselben jegliche Auskunft über Obstbau zu ertheilen.
Gießen, den 17. Juli 1891.
Der Vorsitzende
der Section Gießen des Wetterauer Obstbauvereins: _________________________Nebel, Amtmann.__________________
Frankfurter
Transport-, Unfall- u. Glas-Versichenings-Gesellschaft gewährt Versicherungen gegen
Unfälle auf Reisen
sowie in und äusser Beruf. Vermittelst der Checkpolicen kann sich Jedermann eine sofort gültige Reise-Versicherung in beliebiger Höhe und auf beliebige Zeitdauer ausstellen. 6612
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(?> werden für 1 Mark ange-
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kauft H. Plank, Kaplansgaffe 2.
6604] TSgl. frisch gepfl. Taner- kirschen zum Etnm. LievigSHSHe»
Ein Weinfaß, 82 Liter haltend, unb ein alter Prrmpenstock von Holz find zu verkaufen. Näheres in der Exp d- Bl.
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Gebrüder Oppenheimer, 6581 Friedberg (Hessen). Montags, Mittwochs und Freitags frische Waffeln. 6605_________LiebigSVShe.
6593| Mehrere Mir. Eichenscheitbolz, sich zu Stückholz eignend, ein schw- Doppelsp.- und ein Handwagen zu verkaufen. Näheres bei der Exv- d Bl-
Silberweiss ß und sehr stark werden Metallwaaren jeder Art vernickelt. BerniikelungSAnstalt Gietzen Aean Hünfer, Mäusburg 1.
Soeben traf ein:
v. Scher ff, W., General d. Inf. z. D., Reglementarische Studien, 127 8. Preis 2 Mk.
Ferber’sche Univ.-Buchh., Giessen. [6597


