Ausgabe 
15.11.1891 Zweites Blatt
 
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PROSPECT.

4% Anleihe der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt

im Betrage von 3,000,000 Mark.

Die Stadt Darmstadt hat unter Kreisamtlicher Genehmigung vom 5. November d. J. zum Zwecke der Erbauung eines neuen schlacht- und Viehhofes, der Erweiterung des Wasserwerks und des ElektricitätsWerkes, zur Ablösung von Kirchen- und Schullasten, ferner >u Schulhausbauten, sowie für Canal- und Strassenherstellungen eine 4°/0 Anleihe im Betrage von:

Drei Millionen Mark44

aufgenommen und dafür Schuldverschreibungen, eingetheilt in Stücke von 2000, 1000, 500 und 200 Mark, ausgefertigt.

Den Schuldverschreibungen sind halbjährige am 1. Februar und 1. August fällige Coupons beigegeben, welche in Darmstadt, Frankfurt a. M., Berlin, Oldenburg und Giessen an den näher bezeichneten Stellen zahlbar sind.

Die Tilgung des Anlehens erfolgt mit jährlich 1/2% des Capitalbetrages zuzüglich der durch die Capitalrückzahlungen ersparten Zinsen nach Massgabe eines den Schuldverschreibungen aufgedruckten Tilgungsplanes, erstmals am 1. Februar 1893.

Die zur Rückzahlung bestimmten Schuldverschreibungen werden im November eines jeden Jahres durch Verloosung festgestellt und durch Ankündigung mindestens einer zu Darmstadt, Berlin, Frankfurt a. M., Oldenburg und Giessen erscheinenden Zeitung bekannt gemacht.

Von dem 1. Januar 1900 an steht der Stadt Darmstadt das Recht zu, zu jeder Zeit mit vierteljähriger Kündigung die Schuld­verschreibungen ganz oder theilweise behufs Rückzahlung des Capitalbetrages einzuberufen.

Die Einlösung der Coupons sowie der zur Rückzahlung aufgerufenen Schuldverschreibungen erfolgt kostenfrei durch

die Deutsche Genossenschaftsbank von Soergel, Parrisins & Co. in Berlin und

deren Commandite Frankfurt a. M.,

das Bankhaus E. Wasser schieben m fliessen,

die Oldenburgische Spar- und Leih-Bank in Oldenburg.

Nach dem Verwaltungsberichte der Bürgermeisterei für das Jahr 1890/91 beträgt dasVermögen der Stadt Darmstadt Mk.9,777,791. Dagegen betragen die Schulden ohne Berücksichtigung der neuen Anleihe Mk. 6,091,449..

Das vorstehende Anlehen haben wir Unterzeichnete übernommen und legen dasselbe am Dienstag den 17. November er. zum Course von lOO3/4 Procent unter Rückvergütung der laufenden Zinsen bis zum 1. Februar 1892 zur Zeichnung auf.

Die Abnahme der zugetheilten Stücke hat, wenn nicht andere Vereinbarung getroffen wird, am 25. November zu erfolgen.

An Stelle der Schuldverschreibungen werden zunächst Lieferscheine ausgegeben, welche in unserem Auftrage von der deutschen Genossenschaftsbank von Soergel, Parrisius & Co. Commandite Frankfurt a. M. unterzeichnet sind.

Die Notirung der Anleihe an der Frankfurter Börse ist bei der Handelskammer nachgesucht worden.

Berlin, Frankfurt a. M., Giessen und Oldenburg, den 10. November 1891.

E. Wasserschieben in Giessen.

Deutsche Genossenschaftsbank von Soergel, Parrisius & Co. in Berlin und deren Commandite Frankfurt a. M.

Oldenburgische Spar- und Leih-Bank in Oldenburg. 10115

Geschäfts-Veränderung.

Meiner geehrten Kundschaft von Gießen und Umgegend zur Nach­richt, daß ich die von mir seither betriebene Glaserei mit dem Heutigen an

Herrn Hugo Spier

übertragen habe. Indem ich für das mir geschenkte Vertrauen herzlich danke, bitte ich dasselbe auch auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen.

NB. Die Porzellanhandlung u. s. w. betreibe ich unverändert weiter und bitte ich ein geehrtes Publikum, mich auch hierin ferner unter­stützen zu wollen.

9703 Achtungsvoll

W. Fillmann Wwe.

Kirchenplatz 15.

Bezugnehmend auf Obiges erkläre ich, daß ich die betreffende Glaserei unter der Firma W. Fillmann Nachfolger unverändert weiter betreibe und bitte, indem ich mich in allen vorkommenden Glaserarbeiten, wie Anfertigen von Fenstern und Bleiverglasungen, Ein- rahmen von Bildern und Spiegeln, sowie Liefern von Schau­fensterscheiben bestens empfehle, das meinem Vorgänger geschenkte Ver­trauen auch mir zu Theil werden zu lassen unter Zusicherung reellster Be­dienung.

Gießen, 1. November 1891.

Achtungsvoll

Hugo Spie'r

___Glasermeister.______

Geschäfts Eröffnung.

Verehrlichen Bewohnern von Gießen und Umgegend die höfliche Mit­theilung, daß ich am heutigen Tage

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ein

Manufacturwaaren- und Confections-Geschäft

eröffnet habe.

Indem es mein Bestreben sein wird, meine werthe Kundschaft durch prompte und streng rette Bedienung zufrieden zu stellen, lade hiermit ergebenst ein.

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gezahlte Aerstcherungs- snmme»: bis Ende 1888:

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V61 Millionen

53 Millionen JL

bis Ende 1889:

Aerstcherungs- Aestand:

Ende 1888:

296Millionen^ /

Ende 1889: D

315 Millionen^

Ende 1890:

336 Millionen^

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Ende 1888: Mim

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