Ausgabe 
15.3.1891 Drittes Blatt
 
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) Schwarzbrod 1. Sorte

) 1. Sorte

1891.

Großh

Bekanntmachung

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gemacht werden.

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Gießen, den !3. März 1891.

Königliche Bahnmeisterei 14.

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zum Verpflanzen werden abgegeben

2301] Haus Nr. 29, Kinzeuvach.

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Aug. Montanus

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der Wäsche empfiehlt

Emil Fischbach

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des früheren Preises abgegeben.

Kullmann.

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Polizeiamt Gieße«.

Fresenius.

öffentlich meistbietend verkauft werden.

Der Verkauf beginnt Vormittags 9 Uhr an dem ehemals CölwMindener Güterschuppen.

Die Verkaufsbedingungen werden vor Beginn des Termins bekannt

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vom 1. April laufenden Jahre- an der Mirrdestbetrajtz des jährlichen Wasserverbrauchs herabgesetzt wird wie folgt:

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In liessen bei

Denselben. Dem Feldwebel Heinrich Grub eine Tochter, Emilie Margarethe Friederike Christine, geboren den 3. Februar.

Denselben. Dem Hilfsbremser Emil Günther ein Sohn, Emil Martin Konrad, geboren den 10. Februar.

Denselben. Dem Viehhändler Heinrich Orth ein Sohn, Konrad Friedrich Wilhelm, geboren den 3. Januar.

Denselben. Dem Dienstmann Karl Reuter eine Tochter, Emma Katharina Marte Lu se, geboren den 1. Februar.

Den 11. März. Dem Wirth Konrad Müller ein Sohn, Louis Heinrich Konrad, geboren den 6. März.

> Beerdigte.

Den 9. März. Elise Schmidt, geb. Hüll, Ehefrau des Schreiners Hermann Schmidt, alt 34 Jahre, starb den 7. März.

Denselben. Elisabeth Schmidt, geb. Dechert, Ehefrau des Schlossers Heinrich Jakov Schmidt, alt 47 Jahre, starb den 7. März.

Den 11. März. Philipp Schmitt, Postschaffner, alt 32 Jahre, starb den 8. März.

Denselben. Friedrich Hermann Bolbeth, Arbeiter, alt 37 Jahre, starb den 9. März.

Den 12. März. Friedrich Ulrich, Wirth, alt 41 Jahre, starb den 9. März.

Den 13. März. Theodor Malkomesius, Landwirth, alt 55 Jahre, starb den 11. März.

Denselben. Kaibarine Braun, geb. Hauff, Wittwe des Korb­machers Balthasar Broun, alt 81 Jahre, starb den 10. Marz.

Stzefchltestuuge«.

Marz: 13. Philipp Friedrich Ludwig Kreussel, Fuhrmann dahier, mit Luise Wilhelmine Wenig dahier.

Seboreue.

1. Sorte

2. Sorte

2. Sorte

2. Sorte

Gas- rmd Wkffmverk Gießen

Otto Bergen.

Alexander. 9. Dem Stadtpostboten Johannes Schmalz eine Tochter. 12. Dem König!. Stations-Assistenten Carl Ludwig Kohlermann eine Tochter. 12. Dem Metzgermeifter Emil Schmidt eine Tochter, Charlotte Emilie Elisabeth.

Gestorbene.

März: 6. Johannette Rühl, geb. Hoffmann, 71 Jahre alt, Wittwe von Fried. Rühl dahier 7. Elise Schmitt, geb. Hill, 34 Jahre alt, Ehefrau von Schreiner Hermann Schmitt dahier. 7. Friedrich Sonnter, 15 Jahre alt, von Emsdorf. 7. Elisabeth Schmitt, geb. Dechert, 47 Jahre alt, Ehefrau von Schlosser Heinrich Jacob Schmitt. 8. Philipp Ludwig Schmidt, 58 Jahre alt, Postschaffner dahier. 8. Ernst Hexamer, 2 Jahre alt, Sohn von Schneider Peter Hexamer dahier. 9. Fried. Hermann Bolbeth, 37 Jahre alt, Taglöhner dahier. 9. Friedr. Ulrich, 41 Jahre alt, Wirth dahier. 10. Auguste Wilhelmine Hebell, 2 Jahre alt, 11. Karl Hermann Hebest, 1 Jahr alt, Kinder des Tapezters Valentin Hebest. 11. Kath. Braun, geb. Hauff, 81 Jahre alt, Wittwe von Korbmacher Balthasar Braun dahier. 11. Theodor Malkomesius, 54 Jahre alt, Privatier dahier. 12. Albrecht Jacob Heilmann, 3 Monate alt, Sohn von Bremser Ernst Heilmann dahier. 12. Karoline Felsing, geb. Pimper, 80 Jahre alt, Wittwe von Rentner Ludwig Theodor Felsing. 12. Carl Caspar Ruckels- hausen, 61 Jahre alt, Universitäts-Pedell t. P. dahier.

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Haus dahrrr meistbietend versteigert werden.

Dann sucht die Gemeinde einen jungen sprungfähigen Faselochsen Vogelsberger Rasse anzukausen. Ver­käufer können ihre Mittheilungen portofrei aus hiesige Bürgermeisterei gelangen lassen.

Alten-Buseck, am 11. März 1891 Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck.

Bekanntmachung,

die Abänderung der §§ 5 und 6 derBedingungen für den Dtjug von Waffer aus dem Wasserwerk der Stadt Gießen", nämlich den Mindestbetraq des jährlichen Wasserverbrauchs, sowie die Wassermessermiethe betreffend.

ftr ein Gebäude, von einer Familie bewohnt, statt seither 20 jetzt 13 </& zwei Familien 30 23

drei u. mehr Familien 40 33

Zamilieu, welche kein Wasser beziehen, werden wie seither nicht gerechnet.

Der Wassermesser, nach dessen Angabe die Berechnung des Wasserverbrauchs stattfindet, wird dem Abnehmer vom Wasserwerk uaent­geltlich geliehen. Für sog. Controlle-Waffermesser ist jedoch, je nach deren Größe, nach wie vor Miethe zu zahlen- Hauptwassermesser von 50 mm und mehr Durchflußweite sind von den Abnehmern auf eigene Kosten anzuschaffen und zu unterhalten.

Da durch diese Erleichterungen eine namhaftere Betheiligung an dem Bezug des Wassers aus der städtischen Wasserleitung zu erwarten steht, wir aber in diesem Jahre auch mit größeren Arbeiten an der Rohrnetzer Weiterung u s. w. beschäftigt sind, so empfiehlt es sich die Anmeldungen zum Anschluß an die städtische Wasserleitung baldigst bei uns erfolgen zu lassen, um eine möglichst zweckentsprechende ArbeüsvertHeilung, bczw. baldige Ausführung der Hauswaffer-Zuleitungen unsererseits bewerkstelligen zu können.

Gießen, den 14. März 1891.

) Weißbrod.....

) Schwarzbrod 1. Sorte ) Schwarzbrod 1. Sorte ) Schwarzbrod 2. Sorte ) Schwarzbrod 2. Sorte ) Schwarzbrod 2. Sorte

Februar: 25. Dem Schuhmacher Philipp Appel ein Sohn. März: 2. Dem Taglöhner Jakob Jakob ein Sohn. i. 2 Schneider Hermann Philipp Este eine Tochter, Johanna Christiane Luise. 5. Dem Korbflechter Max Hugo Aua. Hoffmann eine Tochter, Johanna Anna Elisabeth Luise. 6. Dem Wirth Conrad Müller ein Sohn, Louis Heinrich Konrad. 7. Dem Hausburschen Conrad Jacob Koch eine Tochter, Lina Margarethe Katharine. 7. Dem Tapezier- Heinrich Enders III. ein Sohn. 8. Dem Schneider Wilhelm Behrens ein Sohn, Otto Georg. 8. Dem Metzger Moses Ketzler ein Sohn,

Brodpreise

vom 15. bis 29. März 1891.

Bei den

1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod..........

, Mk. 1.50, 1.80, 2, 2.20, 2.50. v reinwoll. und boppclbreit,

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NB. Reste von 5 bis 20 Rollen werden zur Hälfte

Bekanntmachung.

Laut Statut vom 26; Februar 1891 hat sich unter der Firma »Spar- und Vorschutzverein Leihgestern, eingetragene Ge­nossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht" mit Sitz zu Leih­gestern eine Genossenschaft gebildet, deren Eintrag in unserem Genoffen- schastsregister erfolgt ist. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Spar- und Darlehenskassengeschäfts zum Zweck der Gewährung von Darlehen an die Genossen für ihren Geschäfts- und Wirthschaftsbetrieb, Erleichterung der Geldanlage und Förderung des Sparsinns. Die von der Genossenschaft ausgehenden Bekanntmachungen erfolgen unter der Firma der Genossenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern; die vom Auf­sichtsrath ausgehenden unter Benennung desselben, von dem Präsidenten Unterzeichnet. Sie sind im Amtsblatt des Kreises Gießen zu veröffentlichen. Willenserklärung und Zeichnung des Vorstands muß durch zwei Mitglieder des letzteren geschehen. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschrist bei­fügen. Den Vorstand bilden zur Zeit:

1) Johannes Will IV. zu Leihgestern, Director,

2) Peter Weller daselbst, Rendant,

3) Georg Schmitt 111. daselbst, Stellvertreter des Directors,

4) Johannes Jung IX. daselbst,

5) Johannes Seipp XllI. daselbst.

Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dienststunden des Gerichts Jedem gestattet.

Gießen, 11. März 1891.

Großherzogliches Amtsgericht.

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Gießen, den 14. März

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- richtig erwtefen. Jeder Schlächter, der von dem grausame« T»dt- »artern der Schlachtthiere nicht aus Barmherzigkeit lassen will, Müßte ci doch im eigenen Interesse thrm. Aber auch jeder Fleisch- anfument sollte im eigenen Interesse darauf dringen, daß er nicht Fleisch von lebendig gestochenen Thieren erhält, das sich schon vor dem Tödten der Thiere in nachtheiliger Weise verändert hat.

Landw. Zeitschr. f. d. Großh. Hessen.

Harr-Earao» Unter diesem verlockenden Namen hat die Mannte Chocoladeusabrik von Gebr. Stollwerck in Köln ent- ilten Cacao, welcher nach einem patentiiten Verfahren hergestellt wird, in den Handel gebracht. Der entölte Cacao wird nach der Pulverisirung in Herzform gepreßt; die Form ist gewählt, um da­durch anzudeuten, daß dieser Cacao die edelsten Bestandtheite der Tacaobohne enthält; die Pressung hält das Aroma und gewährleistet stets gleichmäßige Portion, was namentlich für hygienische Zwecke «erthvoll ist. Der Geschmack dieses Cacao ist dabei vorzüglich.

Im Interesse der guten Sache nehmen wir hiermit wieder­holt Veranlassung, die geehrten Hausfrauen auf die ganz vorzüglichen Eigenschaften der amerikanischen Brillani-Glanz-StLrke von yritz Schulz jun., Leipzig, ausmerkiam zu machen. Jede Dame »erwäg beim Gebrauch btetev amerikanischen Glanz-Stärke leicht und sicher die schönste Plättwäsche mit oder ohne Glanz zu erzeugen und ist dabei auch für die ungeübte Hand ein Mißlingen voll­ständig ausgeschlossen. Der große Erfolg, den diese Erfindung der Firma Fritz Schulz jun., Leipzig, überall errungen, hat leider viele «erthlose Nachahmungen im Gefolge gehabt und liegt es deshalb im Interesse der Hausfrauen, beim Einkauf besonders auf die jedem Packet aufgedruckte SchutzmarkeGlobus" und FirmaFritz Schulz Mn., Leipzig" zu achten, um diese amerikanische Glanz-Stärke auch sicher echt zu erhalten. Letztere ist in Packeten ä 20 Pfg. überall in den meisten Colonialwaaren-, Drogen-, Seifen- rc. Handlungen zu haben. ___

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Bei de« Brodverkäuferir.

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d Am vl März d. I. sollen auf Verordnungen, seiner sämmtliche

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, oaß infolge Beschlusses i 29 Loos' Brennholz und ; Feuerwehr - Aus üftungsMgeuftaude

der Stadtverordnetenversammlung vom 30. Decbr. v. I. und 5 Febr. d. I.! 250 Stück alte zu Eisenbahnzwecken ^jof-rt unter Garantie bllliast 738

Carl Metz in Heidelberg.

Auszug <ms Sen

der Stadt «Atetzerr.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 13. März. Ludwig Kreussel, Fuhrmann, und Luise Wilhelmine Wenig, Tochter des verstorbenen Bergmanns Wilhelm Wenig aus Dörnberg.

Getautte.

Den 7. März. Dem Schuhmacher Wilhelm Kühr ein Sohn, Emil, geboren den 15. Februar.

Denselben. Dem Professor der Rechte Dr. Paul Jörs ein Sohn, WoUgang Hermann Berthold, geboren den 29. November.

Den 8. März. Dem Feldwebel Ernst Julius Kurenbach ein Sohn, Erich, geboren den 7. December.

Schrffsnachrichten,

Bremen, 11. März. fPer transatlantischen Telegraph.^ Der Schnelldampfer Ems, Capt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 1. März von Bremen und am 2. März von Southampton abgegangerr war, ist gestern 5 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Der PoftdampferFriesland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 11. Marz wohlbehalten in Newyork «mgekommen.

Arr-Mg au» den SLandesarnrsregLstsrn

der Stadt Gietze«.

Aufgebote.

März: 11. Dr. Otto Fresenius, pract. Arzt zu Roßdorf, mit Minna Albertine Hofmann zu Nidda. 11. Heinrich Obwald, Tag- Lhner zu Wieseck, mit Margarethe Jahres, geschiedene Ehefrau des Matthaus Mandler zu Gießen.