Einzelbild herunterladen

11 Qlf: "*^88 -LL^Z

SdKL

^nWs JftMki» gut büTMtiu^ »ix. reit fltünhn*^ fatir A»; 6irr Mfiry*

S5*är= L^Usi FSäml* Neustadt 61.^* Näheres «hst re**ta* feS»(*»w pro Kartal 1 * lwn e^it im trw».

Koch» Verlag,

ne tafaäfyn Worte mr Wnnr ÄüA»

tnterMbmen.

(473

Theilüchme MM gmg unserer lieben veßerund Schwägerin ichel.

i ßisMsche.

-T^W H40

...

'pögüjrt ---;---J,. Q45 1IW

-

- -T^Ö^W-Z- U°U-

____

Vr 435 459 623 M PO M V4*2*7« 7^ 8^ irÄ^TBtTZ

K"» >b»^> «£* tfft*

Mtschäsi.

asasr

tu-____

Atz-Ael»e ftüff* in 0rte-t

12.6» 983© 80^0 700

117^ 4S600 £*> 169.00 141-8° 11650 61.00

14^

Donnerstag den 15. Januar.

(ßt^ener Anzeigev.

BeUage zu Nr. 12. - 1891.

Feuilleton.

Unter her Erde.

Novelle von Zoe v. Reuß.

(Fortsetzung.)

Dann war es aber auch seine wilde Leidenschaft für Anna Harras. Er hatte das schöne Mädchen keineswegs vergessen und da der gutmüthige Harras ihm einst gesprächs­weise und um den Brodherrn zu Vertheidigen, von dem Heirathsgut gesprochen hatte, welches ihr der junge Herr aus Veranlassung des Vaters als Bußgeld hatte zahlen müssen, sand er Anna Harras doppelt begehrenswerth und versuchte immer von Neuem, sie für sich zu gewinnen.

Also der Alte hat Euch auch richtig den Laufpaß ge­geben?" frug Bernhard Kahlsen, mit seinem früheren Kame­raden Andreas Wilms am Samstag aus dendrei Berg­knappen" nach Haufe gehend.Und das wollen die Ver- räther auf der Zeche ruhig geschehen lassen? Was habt Ihr gethan? Habt Ihr nicht geschafft mit Ihnen in Reih und Glied an Eurer säuern, schlecht bezahlten Arbeit?"

Arbeit? Ich wollt es meinen, daß ich ihnen nach- gekommen bin," erwiderte Andreas Wilms, indem er die Arme in die Höhe hob, wie um feine beträchtliche Stärke ui zeigen.

Weiß Jeder auf der Iduna, wie Ihr Zuschlägen könnt 's ist auch weiter nichts als der Aerger, daß Ihr zu unsereinem steht. Wie lange wollt Ihr Euch die Wirtschaft gefallen lassen?"

Gefallen lassen? Was soll ich machen?"

Zuerst muß dem Blutsauger der Garaus gemacht werden! . . . Das Weitere wird sich finden."

Ihr meint den Commerzienrath? Wer sollte ihm etwas am Zeuge flicken können?"

Kinderspiel! Ihr selbst sollt es thun."

Ich? Ich selbst?"

Wir wollen die Iduna ersaufen lassen.

Andreas Wilms stand still vor Erstaunen.

Wie lange habt Ihr noch im Bergwerk zu arbeiten? Zu welcher Zeit ist Euch gekündigt worden?"

Am ersten."

Bis dahin sind noch zwei volle Wochen manches kann auf der Iduna geschehen," hohnlachte Kahlsen.Ihr glaubt doch nicht, daß sich der Alte zum zweitenmale Herum­kriegen läßt? Nimmermehr!"

Andreas Wilms nickte nur stumm.

Ihr wißt selbst, wie leicht die Wasserhaltungsmaschinen zu zerstören sind; habt Ihr nicht dort gearbeitet? Damals, als Ihr das Schoßkind des Alten, den Grünschnabel Wild­hagen, als Zimmerling neben Euch hattet? Heimlich ein paar tüchtige Steine hinein und einige Schaufeln Erde : Das andere macht sich ganz von selber und dauert nicht einmal lange. Ihr versteht doch?"

Freilich," nickte Wilms, indem er sich die Verwüstung vergegenwärtigte, die der zerstörte oder auch nur gehemmte Mechanismus für die Iduna zur Folge haben mußte.Habt Ihr das alles in Eurem Kopse allein ausgeheckt?"

Die Kühnheit des Planes überraschte ihn um so mehr, weil er einsah, wie leicht und verderbenbringend die Aus­führung war.

Wenn die Sache ruchbar wird was soll dann werden?"

Unsinn der lange Arm wird Euch schützen! Ich nehme Euch einfach mit nach einer anderen Grubengegend. Wenn das Bergwerk ersoffen ist, werden die Verräther hier alle am Hungertuche kauen müssen. Ihr aber seid geborgen. Wir sprechen uns noch über die Sache."

Vierzehn Tage waren vergangen. Am Morgen des Samstag war Wilms zum letztenmale eingefahren zu der gewöhnlichen achtstündigen Schicht. Am Nachmittag kehrte er wie gewöhnlich zurück und schlug bald darauf, den letzten Wochenlohn in der Tasche, den Weg nach dendrei Berg­knappen" ein. Während der letzten Tage hatte er sich schweig­sam und verbissen gezeigt, hatte meistens für sich gearbeitet und war ohne näheren Verkehr mit den Kameraden geblieben. Darum wußte er auch nicht, daß ein Theil der besten Arbeiter, darunter Häuer Harras mit seinem Sohne Fritz, der seit einiger Zeit als Handlanger neben ihm aus derIduna" arbeitete, und Gustav Reddersen, Trinas Schatz, der die leer gewordene Sparbüchse zum Hochzeithalten wieder Men wollte, nach ein paar Ruhestunden zur Nachtschicht freiwillig wieder eingefahren waren. Die Sonntagsruhe und ein paar Stunden Schlaf würde die verlorenen Kräfte wieder ins Gleiche bringen.

Der Wächter hatte eben die Abendrunde auf dem Zechen- Hose gemacht und alles in Ordnung gefunden. Befriedigt wollte er das Thor verschließen. Da, im letzten Augenblick, kam ihm im Mondenschein athemlos ein Knabe entgegen- | gerannt, der nach Hermann Wildhagen frug, dem auf Befehl | des Commerzienraths kürzlich aus dem Zechenhofe eine Wohnung

eingeräumt worden war, da ihn derselbe seiner Zuverlässigkeit wegen jederzeit zur Hand zu haben wünschte.

Was gibts draußen?" frug der Wächter verwundert.

Ich soll ihn holen zum Wilms er liegt im Sterben." Unsinn, er wird den letzten Wochenlohn vertrunken haben. Von der Zeche ist er natürlich direct ins Wirthshaus gegangen."

Nein, nein, sie haben ihn wie ein Stück Holz ins Haus getragen. Die Schwester hat ihn aus der Straße gefunden. Sie schickt mich er soll kommen, sogleich, ehe der Andreas mausetodt ist . . ."

Der Wächter zögerte jetzt nicht mehr, Hermann Wild­hagen zu wecken. In fünf Minuten stand er bereit, er kannte Schwester Clara und wußte, daß ihn die Gemeindepflegerin nicht umsonst aus dem Schlafe stören würde.

In zwanzig Minuten war der Weg nach dem Nachbar­dorf zurückgelegt, in welchem WilmS in einem der letzten Häuser die Wohnung gefunden hatte. Es schlug zwölf, als er an das Lager des Schwerverwundeten trat. Es schien wirklich ein Todtenbett. Wachsbleich, mit geschlossenen Augen und tief eingefallenen Wangen lag der frühere Kamerad aus dem blutbesudelten Bette, zuweilen zuckte ein Glied des Körpers krampfhaft oder ein kurzes, dumpfes Todesröcheln ließ sich vernehmen.

Die Gemeindepflegerin berichtete kurz und fachgemäß, daß sie um 11 Uhr des Weges dahergekommen fei, um bei einem schwerkranken Kinde die erste Krankenwache zu halten. Plötz­lich sei sie auf einen dunklen Gegenstand gestoßen, in welchem sie bald im Mondenschein einen anscheinend tobten Mann erkannt habe. Sie sei sofort nach Eschershausen geeilt, um Hilfe herbeizuholen. Diese habe sogleich den Arbeiter Andreas Wilms in dem Verwundeten erkannt, der bis in die Nacht hinein in dendrei Bergknappen" gezecht habe. Man habe den Mann auf eine Tragbahre gelegt und nach seiner Wohnung transportirt. Dort habe sie ihm die Wunde ausgewaschen und etwas von dem Weine eingeflößt, den sie bei Kranken­besuchen immer bei sich zu tragen Pflege. Er sei auch wieder zur Besinnung gekommen, habe aber ganz absonderliche, be­ängstigende Reden geführt von demSchuft Kahlsen", der ihn abschütteln wolle, und mit welchem er darum in Streit gerathen war. Zuletzt habe ihn Kahlsen rücklings mit seinem Eisenstocke über den Kops gehauen.

(Fortsetzung folgt.)

Wenn das Melken beendigt ist, wild die Milch geseiht und in den MNchschrank, die Milchkammer, den Milchkaste« verbracht. Ob die Milchkuh richtig auSgemolken ist, sollte jeoesmal sorgfältig untersucht werden, weil ungenügendes Ausmelken die Milchproduction des Thieres beeinträchtigt. .

Ein großer Fehler wird bet der Wahl der Milchtöpfe gemacht; denn wenn sie eine ungeeignete Form haben, rahmt die Milch nicht genügend aus. Wird die zurückbleibende Dickmtlch zu Käse verarbeitet oder von den Familienmitgliedern verzehrt, dann finden die in der Dickmtlch verbliebenen Fettstoffe wenigstens eine rationelle Verwendung. Aber selbst die Mllchtöpfe find oft unge­nügend gereinigt oder, wie man auf dem Lande zu sagen pflegt: sie sind nicht genügend süß gemacht.

Das Merkwürdigste hinsichtlich der Aufoewahrung der Milch­töpfe sind die sogenannten Milchküste«. Sie haben die Form von langen Bänken und werden auch, da sie meistens in den Wohn­zimmern und der Wärme wegen in der Nähe der Oesen stehen, als Bänke oder Sophas benutzt. An der Langseite läuft zu diesem Zwecke eine Rückenlehne hin und die beiden Schmalseiten sind mit Armlehnen versehen. Darauf sitzen die Leute, während unten die Mtlchtöpfe stehen. Letztere sind nun in kleineren Wirtschaften mit zwei, drei, vier Milchkühen nicht so zahlreich, daß sie den ganzen Kasten aus­füllen. Der leere Raum wird deshalb häufig als Kletdermagazin benutzt. Schuhe, Pantoffeln, Unterhosen und andere Stücke ruhen friedlich neben den Mtlchlöpfen und thetlen dem Inhalt der letzteren ihre Odeurs mit. t m

Auch der Rahmständer und das Butterfaß verlangen die größte Sorgfalt der Hausfrau. Ist die Butter endlich gestoßen und kommt zum Verkaufe, dann merkt der Händler sofort, weß Geistes Kind sie ist. Die Landleute behaupten zwar: Ob die Butter ein Bischen seiner ist oder nicht, sie gilt ein Geld, darum lohnt es sich nicht, viel Arbeit darauf zu verwenden. Solche Antworten sind dem Schreiber dieser Zeilen schon dutzendfach geworden; sie b.weifen aber nur, daß der Antwortende träge und indolent ist und aus seinem alten Schlendrian nicht heraus will. Viel öfter aber ist uns auch mitunter erst nach Jahr und Taz die erfreuliche Mittheilung geworden: Wissen Sre was! Seitdem wir eine feinere Butter bereiten, wird sie vielmehr gesucht; wir erhalten zehn, fünfzehn, zwanzig Pfennige mehr fürs Pfund und das macht in 52 Wochen des Jahres und in zehn oder zwanzig oder mehr Jahren einen großen Posten Geld aus.

Wer einmal nachrechnen will, wie viel Geld eine unreinliche Hausfrau gegenüber einer reinlichen zwecklos vergeudet, der mache folgende Calculalion: Bei einem Verkaufe von 4 Pfund Butler wöchentlich werden bet 15 Pfg. minus pro Pfund 60 Ptg. geopfert. In 52 Wochen beträgt dies 31.20 Mk. Rechnet man, daß eine Bäuerin 30 Jahre wirthfchaftet, so gibt dies 936 Mk. Bei einer Verzinsung von 5pEt. mrdoppelt sich ein Capital in 14 bis 15 Jahren. Wieviel werden aus 31,20 Mk. in den 30 Jahren? Die langen Winterabende sind ganz geeignet, dieses Exempel (das, mit Loga­rithmen behandelt, in wenigen Secunden gelöst ist) auf arithmetische

Landwirthschastliche Wmkr und Kathschlagr.

thi* Oberheffe«, Anfang Januar.

Meine heutigen Zeilen gelten einem GegeWande in der Land- «irthschafk, der, obgleich von hervorragender Wichtigkeit, doch bei Weitem nicht mit derjenigen Sorgfalt und Pünktlichkeit behandelt wird, als es fein müßte: Es betrifft die Molkerei in den kleine«, »»«erliche« Wirthschaften auf dem Lande. Meine Erfahrungen, hie sich über ein Menschmalter, also über 35 bis 40 Jahre eNtrecken, zeigen wohl, daß Vieles in diesem Punkte besser geworden ist; daher zeigt es sich aber auch, daß die Fortschritte grade in den kleinen Wirthschasten am wenigsten Eingang gefunden haben. Es mogm daher auf diesem Wege einige practische Winke und Rathschläge afOlÖUm gute Milch zu erzielen, ist gutes Milchvieh erforderlich Die Beschaffung gute« Milchviehes ist ein so wichtiger Punkt jur den großen und kleinen Landwirth, daß er einmal in einer besonderen Abhandlung besprochen werden muß. Das gute Milchvieh wird seine guten Eigenschaften nur dann bewahren oder noch ver- befferu und vermehren, wenn es sorgfältig gepflegt und gefuttert Wird. Die Fütterung und Pftege des Milchviehes, die An- Wendung von «raftfttttermitteln ist wieder ein so ungemein wichtiges Eapttel, daß darüber wochenlang Vorträge gehalten und ganze Bände geschrieben werden. Wir deuten die Sache darum nur an und kommen gelegentlich auch darauf zurück.

Für heute nehmen wir an, der kleine Bauer habe ein Paar tüchtige Milchkühe, er füttere sie passabel und das Molkereigeschaft nähme nun frühmorgens feinen Anfang mit dem Melke«. Hier .eigen sich s-gl-ich die Mißgriffe, die in kleinen Wirihschafien gemacht werden und die die Milch und die Butter von vornherem schädigen, indem die ««bedingt erforderliche Reinlichkeit °utz-r Acht ge- Kassen wird. Es ist eine Freude ein sauberes Mädchen mit blitz­blankem Melkeimer zum Melken gehen zu sehen. Was sieht man aber oft? Der Melkiimer ist trüb und schmuckelig; die Melkerin hat vergessen, sich zu waschen; die Haare sind nothdürslig mit Dem funp zinkigen Kamme zurecht gestrichen. Run beginnt die Arbeit. Die Hände der Melkerin und das Kuheuter lassen ebenfalls in Bezug auf Reinlichkeit Einiges zu wünschen übrig. m.a-

Nun denken heute noch viele kleine Landwirthe: ein -«tuchen Schmutz schadet nicht, was aber die größte Thorheit ist, die sich ein Landwirth eint eben kann. Die großen Molkereien Haden dies schon länast eingesehen und es wird deshalb in solchen Etablissements auf die peinlichste Sauberkeit gehalten. Milch und Butter nehmen, wie Bier und Wein, sofort den Geruch und Geschmack von dm sie um­schließenden Gefäßen oder von in der Nähe lagernden (Stoffen an unb verlieren dadurch bedeutend an Qualität. Der rationelle Winzer, Bierbrauer, Molkereibesitzer behandelt deshalb fein Product wie ein rohes Ei oder auch wie ein neugeborenes Kind unb erntet später die Früchte seiner Sorgfalt; grobe für ih« aber ffud diese Zeile« bestimmt und darum wiederholen wir noch einmal: Beobachtet Reinlichkeit im Kleinen, wie im Großen, sonst schadet Ihr Euch selbst.

Weise auszurechnen. Wir sind überzeugt, es kratzt sich Mancher hinter den Obren, wenn er das Resultat sieht.

Der Gelbpunkt ist es aber nicht allein, der hier mUfpielt; noch etwas Anderes macht sich geltend, das von bedeutender Wichtigkeit ist. So eine reinliche, saubere, nette Bäuerin bekommt einer Schmier- finke gegenüber ein treffliches Renommu; sie gilt etwas bei dm Leuten, fie erwirbt sich Vertrauen und Ansehen, denn Reinlichkeit im Aeutzern läßt auf Sauberkeit des Characters, auf Pünktlichkeit und Ordnung schließen. Die Söhne und Töchter einer solchen Bäuerin sind, obgleich fie oft weit weniger Geld als andere haben, doch sehr wohlgelittcn und begehrter als viele Andere, denn man weiß heutzutage Reinlichkeit und Tüchtigkeit auch in bäuerlichen Kreism zu schätzen.

Ader wo sind wir hingerathen! Schabet die kleine Abschweifung etwas? Wir hoffen nicht. Wem sie nicht convenirt, der kann da aufboren, wo ihm die Sache nicht mehr paßt.

Literatur «nd Kitnft.

,Der Stein der Weisen". Von dieser populärwissen­schaftlichen Halbmonatschrift (Ä. Hartlebens Verlag, Wien) erhaltm wir bas 1. Heft des neuen (3.) Jahrganges, das sich in gewohnter Reichhaltigkeit unb mit einer Fülle trefflicher Illustrationen aus- geftattet einführt. Wir erwähnen unter Anderem Burkes gehaltvolle AbhandlungZur Geschichte der Eisenbahnen" (9 Bilder), Fr. KieS- lingers Ausführungenlieber die Fernmesfungen der Temperaturen" (12 Bilder), sodann eine hübsche Schilderung von W. HenzDer Heerwurm" (mit prächtiger Kunstbeilage), eine interessante Aus­einandersetzung überDie Theorie der vierbimensionalen Wesen" von dem bekannten spiritistischen Schriftsteller G. Mannetho, und mehrere kleinere Abhandlungen, von welchen besondersDie electrische Rohr­post" durch die beigegebene Abbildung lebhaft intereffirt. Mit dem 3. Jahrgange desStein der Weisen" greift eine Neuerung, bezw. eine Bereicheiung des Inhaltes Platz unb zwar in Form einer mehr wissenschaftlichen Beilage, die denn auch den bezeichnenden Titel Die Wissenschaft für Alle" führt. So hätten wir jetzt neben einer Kunst für Alle", auch eineWissenschaft für Alle", und der im ersten Heft gebotene Inhalt läßt keinen Zweifel über die Gediegen- beit und die Nützlichkeit der hier aufs Glaublichste verwirklichten Idee, schwerere wissenschaftliche Fächer einem intelligenten Leserkreise mundgerecht zu machen. Welcher Art die Beiträge dieser Beilage sind, wird eine knappe Inhaltsangabe darthun: Zur Frage der mikroscopischen Unterscheidung der Flachs- und Hanffafcr, die Bienen und die Mathematik, die voNheilhafte Form des Vogelfluges, Photo- graphische Aufnahmen im Dunkelraume, die Mikrophotographie in der Bakteriologie u. c. m. Diese kurzen aber inhaltreichen Aufsätze sind durch 14 sehr instrvctive Illustrationen erläutert. Das ganze Hrft aber zählt deren 54. DemStein der Weisen" ist zu dieser glänzenden Leistung aus vollem Herzen zu gratuliren.

. , Süsser Medicinal-

Or. Aumann s Heidelbeer-Wein

ans der Heidelbeere rein und unverfälscht dargestellter Beerenwein, welcher ärztlicherseits als Ersatz der zumeist gefälschten Tokaver- Weine dringend empfohlen wird. Br. Ai»manns süsser Heidelbeer -Wein ist ein vorzüg­liches Getränk zur Kräftigung für Heconvaleerenien und Kinder, und auch als Hausmittel gegen Hasten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenleiden etc. etc. mit gutem Erfolg angewendet x]v Originalflasche M7c, 1.20.% Man achte auf den Namen Di*. Aumann. Zu haben in nachfolg. Depots :

In Giessen bei Carl Schwaab. 3

(äs. Ttee

per Pfd. Jt. 6, 5, 4, 3, sowie eine« wohlschmeckenden Souchong' zu Mk. 2VrZ ferner staubfreie gute Theespitzea empfiehlt [356

_____Friedrich Leo.

Rechte italienische Geige (Guardagimi 1712) preisw. zu ver­kaufen. [323] Jnl. Buch, MäuSburg.

(mit Theater).

475

427] Tüchtiger Aahrknecht gesucht. I 426] Ein zuverlässiger K«tscher so- Cyr. Waste«f«l-, Marktplatz. |fort gesucht. Larl H«h«, Ritterg. 23.

in Leibs Saal:

XVII. Stiftungsfest