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Mittwoch bea 14. Oktober

(Stegner Anzeiger.

Beilage zu Nr. 239. -1891

minder günstig gestalten sollte, wofür leider schon jetzt alle Anzeichen sprechen. Der animirte Geschäftsgang würde ohne Zweifel auch zu einem befriedigenden finanziellen Ergebniß geführt haben, wenn derselbe nicht von Umständen begleitet gewesen, die dies ausschloffen. Einestheils waren es Miß­ernten beliebter Einlage-Tabake, andererseits die Mac Kinley Bill, welche sich von störendem Einfluß erwiesen. Namentlich gilt dies von der letzteren, in deren Entwurf eine sehr viel erhöhte Eingangssteuer auf Sumatra-Tabak für die Einfuhr nach Amerika vorgesehen und damit der Anreiz zu Specu- lationskäufen Seitens der Interessenten dieses Landes ge­geben war. Dieselben fanden denn auch in großartigem Umfange statt und steigerten die Preise der betreffenden Tabake bis zu Höhepunkten, wo es der deutschen Eoncurrenz kaum noch möglich war, zu folgen, oder dies nur in der sicheren Voraussicht auf jeden Geschäftsgewinn verzichten zu müssen. Unter Berücksichtigung dieser mißlichen Verhältnisse wird man denn auch mit einiger Sicherheit annehmen können, daß das geschäftliche Resultat der hier in Betracht kommenden Periode im Allgemeinen ein so wenig befriedigendes war wie in den vorausgegangenen Jahren und zwar trotz des ver­mehrten Umsatzes. Auch der nächsten Zeit vermögen wir nur mit Sorge entgegenzusehen, da die oben angedeutete Ver­mehrung der Production den normalen Bedarf weit über­schreitet, der letztere aber in dem Maße zurückgehen muß, in welchem die Kaufkraft der Bevölkerung geschwächt wird. Dies aber ist unausbleiblich, wenn die auf vielen Gebieten wirth- schaftlicher Thätigkeit bereits begonnene Depression, wie zu erwarten, noch weitere Fortschritte machen sollte, sowie gegen­über dem hohen Preisstand der Lebensmittel und des Brenn­materials. Nur nach einer Richtung hin erhoffen wir einen Umschwung zum Besseren. Wir hegen zu unserer jetzigen Reichsregierung ein größeres Maß von Vertrauen- wir sympathisiren aufs Lebhafteste mit deren Bestrebungen zur Herbeiführung der so nothwendigen Stabilität in den wirthschaftlichen Beziehungen. Wir erwarten, daß dieselbe den unsere Branche berührenden Fragen eine mehr objective Würdigung angedeihen läßt, wie dies früher der Fall war, und rechnen außerdem mit Bestimmtheit darauf, daß unsere Industrie fernerhin von allen systematischen Beunruhigungen, wie sie dem Regime Bismarck eigen waren, verschont bleibr. Nur dann kann die^lbe, auch unter schwierigen Verhältnissen, eine dem Wohle de Landes dienende Entwickelung nehmen. Zum Schluffe mögt wch erwähnt fein, daß das Verhältniß zwischen Arbeitgeber und Arbeiter im hiesigen Bezirke seither ein durchaus befriedigendes war. Die wenig sorgfältige Be­handlung, welche unsere Packetsendungen während des Post­transportes erfahren, bleibt eine stehende Klage [unb ist für die Betheiligten mit viel größeren Verlusten verknüpft, wie im Allgemeinen angenommen wird, findet aber leider bei der Postoerwaltung kein Gehör. Die schon öfter zum Ausdruck gebrachte Bitte um Verlängerung des Zoll-Credits auf min­destens sechs Monate wiederholen wir auch diesmal mit dem Hinweis, daß in Folge zunehmender Eoncurrenz die Credit- sristen, welche wir unseren Abnehmern gewähren müssen, immer größere Ausdehnung erfahren. Gegenüber dem nun für 1892 in Kraft tretenden preußischen Steuergesetz über die Veranlagung zur Einkommen- und Gewerbesteuer erscheint es dringend nothwendig, daß im Interesse der hiesigen Fab­rikanten, welche in Preußen Filialfabriken haben, eine Ver-- ständigung der beiderseitigen Behörden über die Ausführungs­

bestimmungen des Gesetzes stattfindet. In erster Linie würde dabei zu berücksichtigen sein, daß das aus diesen Filialen resultirende Einkommen nicht zum ganzen Betrage als in Preußen steuerpflichtig anzusehen, sondern daß nur eine Quote auf dort und die andere auf hier entfällt. Bei Feststellung des Gewerbecapitals bedarf es einer ähnlichen Auseinander­haltung.

Die Schlußabrechnung des 19. Mittelrheiuifcheu Turn­festes in tzanau ergab an Einnahmen 61,408 Mk., an Aus­gaben 55,875 Mk., mithin einen Ueberschuß von 5533 Mk.

Hiervon wurden 1500 Mk. an Gratifikationen und milde

Stiftungen vertheilt und der verbleibende Rest von 4033 Mk.

14 Pfg. wird nach § 11 der Satzungen unter die Hanauer

vier Turnvereine nach der Kopfzahl vertheilt, wie folgt:

Turngemeinde 431 Mitglieder 1953

Turngesellschaft 215 974

Turnverein 130 . 589

Turn- u. Fechtclub 114 516

Dudenhofen (im Rodgau), 9. October,

für Abschätzung der durch die Exercitien Cavalleriedivision während der Uebungen

Mk. 12 Pfg.,

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Die Commission der combinirten in der Zeit vom

17. bis 30. August er. in den Gemarkungen Nieder-Roden, Dudenhofen, Jügesheim und Hainhaufen verursachten Flur­schäden hat heute nach sechswöchiger Arbeit ihre Thätigkeit

beendet. Nach der nun vorliegenden Zusammenstellung be­läuft sich der Schaden, resp. die Vergütung, in der Ge­

markung Nieder-Roden mit 3720 Parzellen auf 40,683.45 Mk., in der Gemarkung Dudenhofen mit 7020 Parzellen auf 96,118.80 Mk., in der Gemarkung Jügesheim mit 5050 Parzellen auf 56,618.10 Mk. und in der Gemarkung Hain­hausen mit 600 Parzellen aus 6762.90 Mk., zusammen - 16,390 Parzellen und 200,183.25 Mk. Enischädigungsgelder. ! Die Commissionsmitglieder veranstalteten am Schluffe ihrer mühevollen Arbeit im GasthauseZur Mainlust" in Seligen­stadt heute Nachmittag ein Abschiedsmahl. Die Entschädig­ungen werden demnächst durch die Großh. Districtseinnehmerei Seligenstadt ausgezahlt.

Literatur und Ttunst

Die Waffercur und ihre ArrwendrrngAwetse. Von SanitätSrath Dr. E. Preller, Dtrector der Wasserheilanstalt zu Ilmenau. Mit 38 in den Text gedruckten Abbildungen. Preis 3 Mk., in Letnenband 4 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Dieses neu erschienene Büchlein bildet ein neues werthvolles Glied der Weber'schen illustrirten Gesundheitsbücher. Der rühmlichst bekannte Verfasser, Director der Wasserheilanstalt zu Ilmenau t. Thür., gibt in diesem Buche eine äußerst klare Uebersicht über den gegenwärtigen Stand des KaltwafferhellverfahrenS. Er beginnt mit der Geschichte und Literatur der Waffercur, spricht dann von dem Verhältniß der Waffercur zu anderen Curmethoden und von den Badecuren über­haupt. Es folgen Eapitel über die Beschaffenheit des, Wassers, die Haut des Menschen, Blut und Nerven, sowie über die physiologischen Wirkungen des Wassers im Allgemeinen. Der zweite Abschnitt handelt von den außerordentlich mannigfaltigen Anwendungswetsen des Wassers bei den verschiedensten Krankheiten.Auf dem Princip der Laienhilfe" bei Krankheiten fußend, hat der Verfasser eine genaue durch neue Abbildungen erläuterte Beschreibung der Technik der Heil­weise gegeben. Es wird also Jeder, der mit den allerdings gewaltig heilkräftigen Wirkungen des Wassers sich in einzelnen Krankheitsfällen näher vertraut machen will behufs eigener Erprobung, in dem vor­liegenden Buch einen höchst zuverlässigen, gediegenen und kenntniß- reichen Führer finden. Ganz besonders zu empfehlen ist es Besuchern einer Wafferhellanstalt. Sie können dann selbst beurteilen, ob das Badepersonal die Verordnungen richtig ausfuhrt und vor Allem lernen sie sich während der Waffercur richtig verhalten, was die Cur wesentlich unterstützt.

Die Industrie - Krifis und die Aussichten auf Befferung.

Eine Menge Umstände wirken noch immer so nachtheilig auf den gesummten Jndustriemarkt, daß man noch immer von einer Industrie-Krisis reden muß. Klagen, nichts als Klagen hört man von Fabrikanten, Grossisten und Kleinhändlern und die üble Stimmung, in welcher sich alle beteiligten Geschäftsleute befinden, läßt die Krisis noch größer erscheinen, als sie wirklich ist. Es fehlt an Nachfrage nach Producten aller Branchen, man klagt auf dem Eisen- und Stahlmarkte, man jammert in der Baumwollbranche, Wehklagen erschallen auch aus den Kreisen der Textil-Jndustrie und selbst aus der Mode- und Luxusbranche werden schwere Klagen laut, denn der schöne, sommerliche Herbst beeinträchtigt den Ankauf von herbstlichen Modeartikeln. Natürlich wird auch über den Ausfuhrhandel sehr geklagt, doch ist dabei als beachtenswerth zu berücksichtigen, daß der Export um diese Jahreszeit ge­wöhnlich schwach ist, daß aber nach England, die Schweiz, Dänemark und nach den Balkanstaaten sich der Export einigermaßen gehoben hat und daß auch aus Südamerika wieder einige Aufträge eingegangen sind. Eine Thatsache ist aber wiederum, daß die meisten Fabriken mit ganz geringem Nutzen oder zum Selbstkostenpreise arbeiten und daß sogar verschiedene Großbetriebe mit Verlust jetzt arbeiten, nur um ihre Werke nicht still stehen zu lassen, das Vorhandensein einer über fast alle Branchen und alle Industrieländer aus­gedehnten latenten Krisis ist also nicht zu bestreiten. Die Ursachen sind Ueberproduction, Mangel an Absatz durch Sinken des Exports und Verminderung des Verbrauchs im Jnlande wegen hoher Lebensmittelpreise und schlechter Löhne in den Jndustriebranchen und Besorgnisse wegen der künftigen Gestaltung der politischen Lage. Da nun aber doch der natürliche Bedarf an Jndustrieartikeln in allen Culturstaaten vorhanden ist, so können schon einzelne Momente, welche die politische und wirthschaftliche Lage günstig beeinflussen, auch anregend^aus den Jndustriemarkt einwirken. So hat sich seit den bekannten Reden des deutschen Reichskanzlers von Caprivi und des sranzösichen Ministers Ribot der Glaube an den Frieden wieder sehr befestigt. Die Wirkung zeigte sich sofort an allen Börsen, wo seit vorvoriger Woche die Hauffestimmung wieder die Oberhand hat, und endlich wirkt auch der Umstand, daß die Ernte doch noch viel besser war, als man noch vor sechs Wochen befürchtete, belebend auf die Geschäftsentwickelung, so daß ohne Zweifel einige Aussichten auf Befferung auf dem Jndustriemarkte vorhanden sind.

Loyaler nnb provinzieller.

Gießen, 13. October.

Neber die Cigarrenfabrikation innerhalb ihres Bezirks äußert sich der Bericht Großh. Handelskammer Gießen wie folgt: Während der diesmaligen Berichtsperiode war der Geschäftsgang in der Cigarrenindustrie zeitweise und im An­schluß an den Aufschwung, der so ziemlich alle Gebiete der Erwerbsthätigkeit umfaßt, ein recht lebhafter. Die vor- banbenen Arbeitskräfte erwiesen sich vielfach als unzureichenb zur Befriedigung des Bedarfs und fand demzufolge, nament- l'ch aber im letzten Jahre, eine Erweiterung vieler Betriebe in so großem Umfange statt, daß empfindliche Rückschläge un­ausbleiblich erscheinen, sobald die allgemeine Geschäftslage sich

Feuilleton.

Eine gefährliche Begegnung.

Von M. Walter.

(Nachdruck verboten.)

Es war ein rauher, stürmischer Novemberabend unb so recht ein Wetter, um einen Melancholiker noch um etliche Grabe schwermüthiger zu stimmen unb selbst einem vernünf­tigen Menschenkinde Unbehagen zu machen. Denn braußen heulte ber Winb, rüttelte an Läben unb Schornsteinen unb peitschte bie schweren Regentropfen gegen bie Fensterscheiben. Aber je ungemüthlicher es auf ber Straße war, besto behag­licher fühlten wir uns in unserem hellerleuchteten Clubzimmer, in besten Kamin ein mächtiges Feuer loberte, das eine an­genehme Wärme verbreitete.

Unser Stammtisch war heute vollständig besetzt, nur Major v. Wildern fehlte noch, aber nach einer Stunde er­schien auch er und zwar in Begleitung eines jungen eng­lischen Offiziers, ben er als feinen Freunb Macdonalb oor- stellte. Der Frembe war ein stattlicher, hochgewachsener Mann mit sehr energischen, stark gebräunten Gesichtszügen unb einer breiten Narbe auf ber Stirn, bie Zeugniß von bewiesener Tapferkeit ihres Trägers ablegte- Er hatte mehrere Jahre in Jnbien zugebracht unb zählte kaum dreißig Jahre, sah aber, wohl in Folge bes anstrengenben Lebens in ben Colonien, bebeutenb älter aus. Ogleich er geläufig deutsch sprach, war er anfangs sehr schweigsam, erst einige Gläser steifen Grogs lösten ihm die Zunge unb er erzählte uns manch Interessantes über feinen Aufenthalt in Jnbien. Die Schilderung eines grausigen Erlebnisses ist mir besonders in Erinnerung geblieben unb ich will versuchen, sie in seinen , eigenen Worten wieberzugeben.

Vor zwei Jahren," so erzählte der Offizier,war ich mit meinem Regiment in einer kleinen, meist von Eingeborenen bewohnten Ortschaft, zehn Meilen von Calcutta entfernt, flationirt. Die tropische Atmosphäre, die während der heißen Jahreszeit über diesem Landesstrich brütet, machte den Äuf-

enthalt zu einem wenig angenehmen unb obgleich wir Euro­päer uns bereits leidlich an bas indische Klima gewöhnt hatten, so litten wir doch stark unter der unerträglichen Hitze. Selbst in ben Gebäuben war es zum Ersticken, so daß die meisten es vorzogen, die Nacht im Freien zu verbringen.

Auch ich hatte mich unweit des Hauses auf mein Feld­bett ausgestreckt und nachdem ich ein Leintuch lose über mich geworfen, war ich, von Müdigkeit erschöpft, bald ein- geschlafen.

Es mochte ungefähr Mitternacht fein, als ich plötzlich durch das furchtbarste, grauenvollste Geheul, das ich je in meinem Leben gehört habe, aufgeschreckt wurde. Das Brüllen eines Löwen und das Geschrei des Schakals klingen schlimm genug, aber dies war noch viel ärger und hatte etwas so Unirdifches, Schauerliches an sich, daß ich entsetzt in die Höhe fuhr. Ich spähte in die dämmerige Nacht hinaus, konnte aber nichts entdecken, obgleich die grausigen Töne rasch näher kamen. Ich hielt es für das Beste, mich vorläufig ruhig zu verhalten, zog aber, einem instinctiven Impulse folgend, rasch das Leintuch über den Kopf. Keine Minute zu früh, denn gleich darauf fühlte ich ein Thier auf meinen Körper springen und seine Pranken in mein Fleisch drücken, während es mit nervenerschütternder Gewalt jenes entsetzliche Geheul ausstieß. Sie können sich denken, meine Herren, daß meine Lage durchaus keine beneidenswerthe war, umsomehr, als ich jeden Augenblick gewärtig sein mußte, von ber greulichen Bestie, von deren Art ich mir keine Vorstellung machen konnte, zerrissen zu werden.

Diese Ungewißheit unb die Furcht vor etwas Unbekanntem, Schrecklichem lähmte meine Glieder: ich lag vielleicht zu meinem Gluck vollkommen leblos da, während mir kalter Angstschweiß aus allen Poren drang.

Volle drei Minuten, die mir wie Stunden erschienen, blieb ich in dieser Situation- dann sprang das Ungeheuer mit einem gräßlichen Aufschrei, ber mir bas Blut erstarren machte, zur Erde unb jagte davon. Ich wartete einige Augenblicke, bis bie Töne schwächer würben, bann sprang ich hastig auf unb eilte bem Hause zu- mir war alle Lust ver­gangen, braußen weiter zu schlafen. Kaum hatte ich jeboch

bie Thüre erreicht, so ließ sich jenes Geheul wieber ver­nehmen, zugleich aber verworrener Lärm von Menschen­stimmen. Rasch warf ich mich in meine Kleiber, riß mein Gewehr von ber Wanb und eilte bie Straße hinab. Ein Hausen Weiber unb Kinber, sowie einige Männer aus dem Dorfe der Eingeborenen, kamen schreiend angelaufen unb auf bie Frage, was es gäbe, stieß einer zitternd hervor: Herr, rettet Euch! Ein toller Schakal!" Damit floh er weiter.

Ein toller Schakal! Daher also das unnatürliche, grauenvolle Geheul.

Mich überlief es eiskalt- ich faßte mein Gewehr unb schritt bem Dovfe zu, dessen Bewohner sämmtlich auf den Beinen waren und den gefährlichen Ruhestörer durch Lärm und Geschrei zu verscheuchen suchten.

Noch keine hundert Stritte hatte ich zurückgelegt, als ich an einer Biegung des Weges einen dunklen Schatten baherjagen sah. Es war ber Schakal. Auch er hatte mich gesehen, blieb plötzlich stehen unb bückte sich zum Sprung. Mit Blitzesschnelle stellte ich mich hinter einen Baum, legte das Gewehr an unb zielte. Es war ein kritischer Moment, auf Tod unb Leben, denn, wenn ich fehlte, war ich unrett­bar verloren.

Die Bestie war von riesiger Größe, aber völlig abgezehrt unb bot mit ihren glühenden, rollenden Augen und dem schaum­bedeckten Rachen einen furchtbaren Anblick.

Trotzdem war meine Hand vollkommen ruhig - ber Schuß krachte mit wildem Schrei stürzte das Thier zu Boden, wo es nach kurzem Röcheln regungslos liegen blieb. Jetzt stürmten auch bie Eingeborenen, sowie einige Sepoys von der Wache herbei- sie umringten jubelnd den gefallenen Feind, der bereits einen armen Teufel von den Eingeborenen zerrissen hatte, und priesen mich als ihren Retter aus einer schrecklichen Gefahr.

Seitdem habe ich noch oft das schauerliche Gebrüll wilder Thiere vernommen, aber nichts hat einen so tiefen Eindruck auf mich gemacht, als das Geheul jenes toll- wüthigen Schakals."