angesehene Kaufmann Rigaud, welchen der Präsident ergreifen, aus den Kirchhof führen und daselbst erschießen ließ. Der sechzehnjährige Neffe Rigauds wurde ebenso erschossen. Die Massenhinrichtungen wurden fortgesetzt, obgleich kein Widerstand geleistet wurde.
\ soll. Man theilt uns mit, daß Herr Director Widmann der Ausstattung der letztgenannten Operette ganz besondere Sorgfalt zugewendet habe. Möge Keiner versäumen, aus diesen ebenso interessanten als seltenen Theaterabend das nöthige Augenmerk zu richten.
Rom, 10. Juni. Der päpstliche Administrator Folchi demissionirte aus persönlichen Gründen. Finanzielle Verluste des päpstlichen Stuhles werden in Abrede gestellt, nur Werthpapiere, welche von vertrauenswürdigen Personen für Darlehen verpfändet, seien zurückgegangen.
Sofia, 10. Juni. Bei Burgas wurde ein Angehöriger eines Nomadenstammes verhaftet, welcher während der Winterzeit den Brigantenführer, der den Eisenbahnzug überfallen, beherbergte. Das Leben wurde ihm zugesichert, falls er helfe, die Räuber sestzunehmen; auf jeden Kopf derselben wurden 5000 Francs Prämie gesetzt.
Localer unö provinzieller.
Gießen, 10. Juni.
— Samstag den 13. Juni l. I., Vormittags 9 Uhr beginnend, findet im Regierungsgebäude zu Gießen eine öffentliche Sitzung des Provinzialausschuffes der Provinz Ober- heffen statt, in welcher folgende Gegenstände verhandelt werden:
1. Gesuch des Kaspar Heinzerling in Gießen um Er- theilung der Wirthschafts-Concession- hier um Con- cession zum Branntwein-Ausschank.
2. Gesuch der Isaak Grünebaum Wittwe von Groß- Karben um Erlaubniß zum Betrieb eines Kleinhandels mit Branntwein.
3. Antrag der Stadt Gießen auf Enteignung von Gelände behufs direcler Verbindung der Bahnhöfe mit dem Stadttheile am Seltersberg.
4. Recurs der Mühlenbesitzerin Mathilde Ströbel zu Klein-Karben gegen eine auf Erniedrigung ihres Mühlwehrs gerichtete Verfügung des Großherzoglichen Kreisamts Friedberg.
5. Reclamation von Elias Ziegelstein II. und Consorten zu Treis a. d. Lda. gegen den Gemeinde-Voranschlag pro 1891/92.
— Die Prüfung der Gerichtsschreiber. und Gerichts- Vollzieher-Aspiranten für die Provinz Oberhessen wird am Montag den 26. October 1891, Vormittags 9 Uhr, in dem Justizgebäude zu Gießen ihren Anfang nehmen. Gesuche um Zulassung zu derselben sind Anfang October bei der Prüfungs- Commission für die Provinz Oberhessen vorschriftsmäßig einzureichen.
— Personalbestand der Großh. Ludewigs-Umverfität. Im Wintersemester 1890/91 betrug die Zahl der anwesenden Studirenden 552; es gingen bis zum Schlundes Semesters ab 104; zum Sommersemester kamen hinzu 114, so daß die Zahl der immatriculirten Studirenden im laufenden Semester 562 beträgt. Außer diesen Studirenden besuchen noch 19 nicht immatriculirte Hörer die Vorlesungen. Von den Studirenden widmen sich: der Theologie 93, der Rechtswissenschaft 102, der Medicin 122, der Thierheilkunde 33, der Zahnheilkunde 8, der Cameralwissenschast 49, der Forstwissenschaft 21, der Mathematik 13, der elastischen Philologie 37, der neueren Philologie 23, der Philosophie und der Naturwissenschaft 11, der Geschichte 4, der Pharmacie 18, der Chemie 28. Der Staatsangehörigkeit nach vertheilen sich die Studirenden auf folgende Länder: Heffen 438, Preußen 90, Bayern 7, Sachsen 2, Württemberg 1, Baden 3, Oldenburg 2, Sachsen-Weimar 2, Braunschweig 2, Sachsen-Meiningen 1, Waldeck 1, Hamburg 2, Bremen 1, Rußland 3, Oesterreich 1, Schweiz 2, Belgien 1, Nordamerika 2, Australien 1. Von den immatriculirten Hörern besitzen 412 die Gymnasial-Maturität, 80 das Reisezeugniß einer Realschule 1. Ordnung, 50 das Reisezeugniß für das betr. Fach, 22 sind gemäß § 2, al. 3 der Vorschriften nach dem Ermessen des Rectors immatriculirt. Bei 87 der Studirenden ist als Heimath Gießen angegeben.
— Wie wir hören, haben die Verhandlungen wegen eines Concertes von Eduard Strauß mit seiner gesummten Wiener Capelle zu einem günstigen Resultat geführt. Die Concerte finden am 10. und 11. Juli in Steins Garten statt.
— Theater. Wie wir aus sicherer Quelle vernehmen, ist Herr Director August Widmann nicht abgeneigt, mit seinem Ensemble, dessen Vorstellungen gegenwärtig am Cur- theater in Bad-Nauheim vom besten Erfolg begleitet sind, im Laufe des Sommers hiesigen Ortes einen Cyclus von Qperettenvorstellungen zur Aufführung zu bringen. Der erste der ebengenannten Operettenabende ist für Sonntag den 14. d. M. angesetzt worden, und wird nur ein gut- besetztes Haus Herrn Director Widmann zu einer Fortsetzung seiner hier geplanten Aufführungen veranlassen können. — Ueber die für nächsten Sonntag projectirte Vorstellung bemerken wir noch in Kürze folgendes: Wie wir hören, ist es Herrn Director Widmann gelungen, Fräulein Margarethe Sina, eine jugendliche Sängerin, welche erst kürzlich von ihrem Engagement am Ambergtheater in Newyork zurückgekehrt ist, wo sie im Laufe des Winters nach außergewöhnlichen Erfolgen besonders vom Publikum ausgezeichnet worden sein soll, für sein Ensemble zu gewinnen. Wir werden Gelegenheit haben, ihr 'Können m zwei der reizendsten Werke des genialen Operettendichters Franz von Suppe — der „schönen Galathea" sowie in der „leichten Cavallerie" in das beste Licht gestellt zu sehen. Während sie in der erstgenannten Operette die Titelpartie vertritt, spielt sie in letzterer die characteristische Partie der Vilma, und dürfen wir uns von ihren Leistungen einen unbedingt interessanten Abend versprechen. Als würdigen Partner nennen wir noch den bekannten Operettentenor Carl Bank vom Lobetheater zu Breslau, dessen Janos in des Eomponisten „Leichter Cavallerie" zu den Musterleistungen künstlerischer Darstellung und des Operettengesanges gehören
Aus Oberheffen, 8. Juni. Am nächsten Sonntag, den 14 er., Nachmittags 3 Uhr, findet im „Deutschen Haus" zu Alsfeld eine Versammlung des Pferdezuchtvereins im Großherzogthum Hessen statt, wozu alle Freunde des Vereins und seiner Bestrebungen eingeladen sind.
Schotten, 7. Juni. Der hiesige Pferdeversicherungsverein wird die Taxation der versicherten, sowie neuaufzunehmenden Pferde am 10. Juni in Ulrichstein und am 12. Juni in Schotten vornehmen. Der Verein, im Jahre 1882 gegründet, erstreckt sich dermalen aus 23 Orte des Kreises Schotten und zählt 69 Mitglieder, welche 125 Pferde mit einem Capital von 68 280 Mark versichert haben. Die Prämie beträgt für ältere Versicherungen jährlich P/2 pCt., für neuere 2 pCt.; als Eintrittsgeld wird von neu beitretenden Mitgliedern 1 pCt. ihres Versicherungscapitals erhoben. An Schäden wurden in den abgelaufenen 9 Jahren im Ganzen 14 vergütet, im Gesammtbetrag von 3 904 Mk.; der Reservefonds hat dermalen eine Höhe von 4 303 Mk.
— Das Commcmdo des 11. Armeecorps hat nunmehr definitiv bestimmt, daß die Cavallerie-Divifionsübungen des 11. Armeecorps bei Dudenhofen (Prov. Starkenburg) und Umgebung abgehalten werden. Das betreffende Terrain, das erst vor wenigen Wochen von einem höheren Stabsoffizier inspicirt wurde, ist sehr umfangreich und erstreckt sich aus die Gemarkungen Dudenhofen, Nieder-Roden, Dietzenbach, Heusenstamm, Jügesheim und Babenhausen. An den Hebungen, welche ein interessantes Schauspiel versprechen, nehmen fünf Reiter-Regimenter Theil: Ulanen-Regiment Nr. 6 (Mühlhausen und Langensalza), Dragoner-Regiment Nr. 5 geismar), die Husaren-Regimenter Nr. 13 (Bockenheim und Mainz) und Nr. 14 (Caffel) und das 2. Großh. Hessische Dragoner-Regiment Nr. 24. Das erste Großh. Hessische Dragoner-Regiment Nr. 23 wird zu diesen Hebungen nicht herangezogen, weil dasselbe erst im letzten Herbst bei Metz bei den Uebungen einer combinierten Cavallerie-Abtheilung engagiert war. Die erwähnten Hebungen bei Dudenhofen beginnen am 11. August und dauern zwölf Tage.
— Der 18. deutsche Gastwirthetag, der dieser Tage in Altenburg versammelt war, hat u. A. folgenden Beschluß genehmigt: „In Erwägung, daß die Hebung des Verkehrs und besonders des Fremdenverkehrs eine Lebensfrage für die deutschen Gastwirthe ist und daß die Hebung durch nichts so gefördert werden kann, wie durch ganz mäßige Personentarife, beschließt der 18. deutsche Gastwirthetag, alle Mitglieder dringend aufzufordern, die Bestrebungen des Berliner Vereins für Eisenbahnwesen und Zonentarif zur Herbeiführung billiger Fahrpreise auf den Eisenbahnen thatkräftig durch Beitritt als Mitglied zu unterstützen."
— Im Hinblick auf den Beginn des zur Zeit gesteigerten Reiseverkehrs hat der preußische Minister der I öffentlichen Arbeiten Anlaß genommen, den königlichen Eisenbahn-Directionen die Sorge für eine prompte Durchführung der Personenzüge, namentlich der durchgehenden Züge, besonders zur Pflicht zu machen. Nächst der pünktlichen fahrplanmäßigen Beförderung, aus welche in erster Reihe mit aller Strenge hingewirkt werden muß, ist darauf Bedacht zu nehmen, die Folgen etwa eintretender Verspätungen für die Reisenden thunlichst zu mildern und abzuschwächen. Um Versäumnissen in diesem Punkte vorzubeugen, sind die für die Beförderung von Reisenden verspäteter Züge über Hilssrouten, sowie für die Nachbringung verspäteter Züge durch Sonderzüge (gegebenen Falls unter Mitbenutzung von Güterzügen) geltenden Vorschriften den nachgeordneten Behörden und Dienststellen in Erinnerung zu bringen und ist über deren sachgemäße Befolgung zu wachen. Zugleich wird sich eine eingehende Nachprüfung der für die einzelnen Züge auf Anschlußbahnhöfen festgesetzten Wartezeiten empfehlen. In dieser Beziehung ist daraus hinzuweisen, daß zwar einerseits durch das Abwarten verspäteter Züge andere wichtigere Anschlüsse eines großen durchgehenden ZugeS nicht in Frage gestellt werden dürfen, daß indeß andererseits da, wo diese Bedenken nicht obwalten, namentlich wo weitere wichtige Anschlüsse des wartenden Zuges nicht in Betracht kommen, die Wartezeiten so weit auszudehnen sein werden, als dies mit Rücksicht auf den Betrieb und den sonst zu be- dienenden Verkehr irgend verträglich ist.
* n. Rodheim e. d. Bieber, 9. Juni. Bei dem heute Vormittag lP/a Hhr über unsere Fluren ziehenden Gewitter schlug der Blitz in die Scheune des Herrn Werkmeisters Andreas Schäfer dahier, ohne bedeutenden Schaden anzurichten.
* Marburg, 8. Juni. Am nächsten Sonnabend, den 13. d. Mts., findet im Saalbau der Commers der vereinigten Gießener und Marburger D. C. Burschenschaften zur Erinnerung an die im Jahre 1818 erfolgte Gründung der deutschen Burschenschaft statt.
* Frankfurt a. M., 9. Juni. Den Trambahn-Bediensteten ist eröffnet worden, daß die vorgeschlagene Gehaltserhöhung von der Gesellschaft genehmigt sei mit Wirkung vom 1. Juni d. I. Darnach erhalten Schaffner und Kutscher in den ersten zwei Jahren 3 Mk., dann 3.30 Mk. und all- malig steigend bis zu 3.70 Mk. — Der 22 Jahre alte Schreinergeselle Philipp Schmalz aus Nieder-Bessingen bei Gießen lehnte sich heute Nacht in Folge eines Hnwohlseins zu weit zum Fenster seines im dritten Stock des Hauses Bornheimer Landstraße Nr. 36 belegenen Zimmers hinaus, verlor dadurch das Hebergewicht und stürzte in den Hofraum, wo er bewußtlos aufgefunden wurde. Seine Verletzungen, die innerliche sind, konnten in dem Spital noch nicht fest- gestellt werden.
* Hamburg, 8. Juni. Wie die „Köln. Ztg." meldet,, wird Fürst Bismarck in diesem Jahre nicht nach Kissinger? gehen und überhaupt von einem Kurgebrauch absehen, da sein Gesundheitszustand so vortrefflich ist, daß für ein Verlassen des Sachsenwaldes kein Grund vorüegt.
* Heber den Fremdenverkehr in der Schweiz macht das Schweiz. Volkswirthschaftslexikon folgende intereffante Angaben : Die Gasthöfe und Pensionen in der Schweiz verfügen über 62 500 Betten; diese werden jährlich von 5 724 000 Hebernachtenden benutzt, wofür der Reifende nebst seinen übrigen täglichen Bedürfnissen an das Hotel durchschnittlich 12,50 Frcs. bezahlt, was eine jährliche Brutto Einnahme der Touristen- und Fremden-Etablissements von 71545 430 Frcs. ergiebt. Der Tourist verausgabt außerdem für Verkehrswesen, Führer, Vergnügungen, Arzt u. s. w. im Durchschnitt mindestens noch 10 Frcs. täglich, was im Allgemeinen eine Summe von 57 240 000 Frcs. ausmacht, was mit den Ausgaben für Logement und Beköstigung im Betrage von 71545430 Frcs. eineGesammtsummevon rund 128785000 Frcs. ergiebt. Rechnet man hiervon ab die Reise- und Hotelspesen der Inländer, welche sich nach angestellter Berechnung auf nicht mehr als 8000 000 Frcs. belaufen, so bleiben immer noch jährlich 125 785 000 Frcs., welche der Touristenverkehr vom Auslande in die Schweiz bringt.
*H. Ein Gegenstück zum Rößlewirth von Cannstatt. Wie am Ende des Januar 1871 die Wohlbeleibtheit des Rößle- wirths von Cannstatt dem Herrn Jules Favre eine Anschauung von dem „abgemagerten Zustand" unserer Soldaten gegeben und dadurch die Hebergabe von Paris beschleunigt haben soll, so hat, wie man sich in beteiligten Kreisen erzählt, der Körperumfang des Stabstrompeters vom 10. Husarenregiment dem Städtchen O. die Garnison erhalten. Zwischen den Bürgern und ihren Husaren herrschten von jeher die besten und freundschaftlichsten Beziehungen und man hatte sich so aneinander gewöhnt, daß die plötzlich verfügte Verlegung des Regiments nach dem Elsaß allseitig die größte Bestürzung hervorrief. Man rieth hin und her, wie man das drohende Schicksal abwenden könne, aber man fand keinen Ausweg. Der Zufall, dessen sonderbare Laune so oft das Scepter schwingt, sollte diesmal Bürger und Soldat zu Hilfe kommen. Ein Jagdausslug führte unseren Kaiser in die Umgegenb von O. und veranlaßte das dortige Offiziercorps, eine Einladung zur Abendtafel an Se. Majestät zu senden. Die Einladung wurde angenommen und als der Kaiser am Abend in das Städtchen einzog, war ihm von der Bürgerschaft ein festlicher Empfang bereitet worden. Diese hatte die Gelegenheit trefflich benutzt: an allen möglichen und unmöglichen Plätzen waren Transparente angebracht, deren Inschriften alle die Bitte ausdrückten, Se. Majestät möge den Bürgern ihr Regiment lassen. Eine Deputation der Stadt und eine der Offiziere vereinigten nach der Abendtafel ihre Bitten zu dem gleichen Zweck und der Kaiser war schon geneigt, denselben nachzugeben, als seine Blicke auf den mächtigen Leibesumfang des Stabstrompetcrs fielen, der sich pustend den Schweiß von der Stirne wischte, das gab den Ausschlag. Lachend auf den Stabstrompeter deutend, sagte Se. Majestät: „Meine Herren, es wäre Hnrecht non .mir, meine Soldaten einer so ausgezeichneten Pflege, deren Resultate ich dort oben sehe, zu entreißen. Wer weiß, wie sie es in der neuen Garnison finden würden. Das Regiment bleibt." Hub es blieb und keiner von beiden Theilen hat es zu bereuen.
* Eines Tages wurde das Erzdenkmal des großen Kani in Königsberg umkleidet, um es bis zur Vollendung eines benachbarten Baues vor Staub und anderweitiger Beschädigung zu schützen. Gerade in den Tagen langte ein Engländer aus Petersburg an und wünschte dringend das Denkmal des großen Weltweisen zu sehen. Da dieses nun eben nicht sichtbar war, so schlug der Hotelwirth dem Mylord vor, alle möglichen Herrlichkeiten, die die Stadt sonst biete, erst in Augenschein zu nehmen. Mylord verweigerte Alles, ihm war nur an dem einen Standbild gelegen. Hm nun nicht einzugestehen, daß diese, von dem Fremden als einzig betrachtete Sehenswürdigkeit gerade augenblicklich nicht in der Lage sei. Besuche zu empfangen, und dem Engländer feinen Wunsch wenigstens scheinbar zu erfüllen, erfand der Wirth einen Ausweg. Er erbot sich, den Fremden selbst zu dem Denkmal zu begleiten, und — führte ihn auf den Platz vor der Hniversitüt zum Reiterstandbild Friedrich Wilhelm III., von Kiß. Mit großer Theilnahme betrachtete der Engländer den Pseudo- Kant, äußerte jedoch sein Befremden, daß der große Weltweise in Uniform verewigt fei. „Ja, sehen Sie", entgegnete der gewandte Cicerone, „bei uns in Deutschland ist eben Jeder Soldat. Dies Erzbild wurde gerade zur Zeit an» gefertigt, als Kan: fein Jahr abbiente." Unb befriebigt zog ber Sohn Albions von bannen.
Schiffsnachrichten.
Bremen, 6. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.^ Der Schnelldampfer Elbe, Eapt. C. Thalenhorst, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 27. Mai von Bremen und am 28. Mai von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Schiffs-Bewegung
der Postdampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetsahrt-Actien- Gesellschast.
„Polynesia", am 2. Juni von Stettin nach Newyork abgegangew „Rugia", von Hamburg nach Newyork, am 2. Juni von Havre weitergegangen. „Dania", von Newyork, am 3. Juni in Hamburg angekommen. „California", von Newyork, am 3. Juni in Hamburg angekommen. „Bohemia", am 3. Juni von Newyork nach Hamburg abgegangen. „Normannia", am 4. Juni von Newyork nach Hamburg abgegangen. „Augusta Victoria", von Newyork, am 6. Juni in Hamburg angekommen. „Suevia", am 6. Juni von Newyork nacfy Hamburg abgegangen. „Gothia", am 6. Juni von Baltimore nach Hamburg abgegangen. „Fürst Bismarck", von Hamburg nach Newyork, am 6. Juni von Southampton wettergegangen. „Slavonia"^ am 7. Juni von Hamburg nach Baltimore abgegangen. „Scandia"^ von Newyork, am 7. Juni in Hamburg angekommen. „Gellert"^ am 7. Juni von Hamburg nach Newyork abgegangen.


