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- dieses Jahrhundert- ' hat sich endlich in $t vom verflossenen 1U Holle zum ersten eser Zeit^hat es fast Der Schnee liegt achtig ist die Schlitten- 'en. Die knarrenden >d in Ruhe gestellt und 'agtäglich ertönt nun ^gleitenden Schlitten, em Wintervergnügen- Winter die Schlitten an Schnee. Auch die nsaatseld kommt der lche seither nckedeLl at nun eine schützende ausziehen"/ rote drr geachtet fyit doch das ine Vortheile gehabt, i Walde. Rasch ging rar der Transport der Helligen, kein tiefer die Arbeit. Mühsam

Surne, indem der Boden chroer aufzuhacken war. , der reiche Borrath an ffoffenen Frühjahre die raren meist klug genug, und weit über Bedarf e Kälte des jetzigen aber dauert, hat ganz aufgeräumt. Es W , in diesem Frühjahr

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Monat November

1890

1889

1888

1887

1886

1885

Von den im

Univevfitüts - Nachrichten.

Die medtcintsche Facultät in Berlin hat sich dahin erklärt, daß der Besitz eines transatlantischen Dsctordiploms den Inhaber bei seiner Jmmatriculatton als Student zur Führung des Titels hier in Zukunft nicht mehr berechtigt. Die Facultät begründet diese Erklärung damit, daß sie nicht in der Lage sei, die guten Anstalten Amerikas von den schlechten zu unterscheiden.

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.

Freitag Abend 4*> Ubr, Samstag Vorm'ttag 8^ Uhr, SamStag Nachmittag 300 Uhr. Samstag Abend 5« Uhr.

Kleine Mittheilungen aus dem Grotzherzogthum. In Mainz besteht die Absicht, eine Schifferschule zu errichten und dieselbe dem dortigen Gewerbverein zu unterstellen- die Knaben, welche sich dem Schifferstande widmen wollen, sollen Unterricht in Allem erhalten, was mit der Schifffahrt rc. zusammenhängt. Für den practischen Unterricht hat bereits rin bedeutender Rheder ein Schiff zur Verfügung gestellt. -- Die Zahl der zur Zeit ausständigen Schrcinergesellen in Mainz beträgt ca. 200. Am 6. Januar wurde durch Spaziergänger bemerkt, daß an der Eisenbahnbrücke bei Mainz einige Balken angebrannt waren. Das Feuer wurde rasch gelöscht. In Darmstadt wurde am 6. Januar der ehemalige Einjährig-Freiwillige Polytechniker Lesebre wegen Forderung des Premierlieutenants Frhrn. v. Rotsmann auf Säbelduell zu 3 Monaten Festungshaft verurtheilt. In Darmstadt versuchte am 6. Januar ein Mädchen durch Trinken von Vitriol sich das Leben zu nehmen. In Gimbsheim feierte am 7. Januar ein Ehepaar das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. In Sauer-Schwaben­heim stach ein Schuhmachergeselle seinen Collegen, in wel­chem er einen Nebenbuhler befürchtete, mit einem Messer. Der Thäter wurde verhaftet.

Vermtfcfotes*

* Mainz, 7. Januar. Unter den Soldaten der Garnison Kastel sind letzter Tage mehrfach Typhussälle constatirt worden. Die Kraukheitserscheinung wird auf den Genuß ungesunden Trinkwassers zurückgesührt, weshalb den Soldaten verboten worden ist, das Wasser aus den öffentlichen Brunnen Kaftels zu trinken und die Wafferversorgung der dortigen Kasernen mittelst Fässern von hier aus erfolgt. Auch unter

Literatur und U»«st.

Neueste Grfinbrrngen und eigen* auf den Gebieten Der practischen Technik, der Geweioe, Industrie, Chemie, der Land- und Hauswirthschaft rc. (A. Hartlebens Verlag in Gien). Pränumerationspreis ganzjährig für 13 Hefte franco 7.50 Mark. Einzelne Hefte für 60 Pfg. in Briefmarken. Von dieser gediegenen gewerblich-technischen Zeltschrift erschien soeben das erste Heft ihres 18. Jahrganges, das wie gewöhnlich einen Reichthum an nützlichen und wichtigen Belehrungen jeder Art für Gewerbetreibende und Techniker enthält. Eine geschickt redigtrte Uebersicht der neuesten Fortschritte auf allen Gebieten menschlicher Thätigkeit läßt die Zeit­schrift für Jedermann lehrreich und anregend erscheinen und machen wir besonders Freunde der technischen Gewerbe aus die wertbvolle Lectüre aufmerksam. Die Redaction vermittelt auch in geschicktester Weise den Verkehr ihrer zahlreichen Leser durch einen in jedem Falle Auskunft gebenden Fragckasten, durch Besprechung neuer Patente, literarischer Erscheinungen rc. Zahlreiche Illustrationen bilden eine Hauptzier der in jeder Hinsicht vortrefflichen Zeitschrift, welche wir hierdurch nur erneut Jedermann zum Abonnement ihres hiermit begonnenen achtzehnten Jahrganges bestens empfehlen können.

Von derKetten Musik Zeitung* (Stuttgart, C. Gr ü- ninger lügt uns das vierte Quanalheft des laufenden Jahrgangs vor. Die musikalischen Beilagen bringen 6 Elavierftücke und 4 Lieder, darunter einAndante" von Heinrich XXIV., Prinz von Reutz, sowie 5 Preisarbeiten, welche den Abonnenten zur Abstimmung für die ausgesetzten Preise (Mk. 150, 100 und 50) oorgelegt werden. Die Qualität dieser Darbietung allein ist eine solche, daß der viertel­jährliche Abonnementspreis von 1 Mk. kaum in Betracht kommt.

Januar bis November

89,303

87,402

95,819

97,247

76,981

104,920

7345 5622

6108 6691

6140 4889

deutschen Gebietstheile.

* Aus der Pfalz, 6. Januar. Ein eigenthümlicher Sühneversuch hat sich zu Miesenbach abgespielt. Ein halbes Dutzend dortiger Einwohner, die zu einem Sühne­versuch eingeladen waren, begaben sich nach dem Bürger­meisterlocal, welches sich im Hause einer Wirthschaft befindet. Jedenfalls um sich vorher zu stärken, kamen die Betreffenden zufälliger Weise alle in dieser Wirthschaft zusammen und da der Herr Bürgermeister sich inzwischen auch einsand, so kam hier ein Vergleich zu Stande, wonach aus gemeinschaftliche Kosten ein Fäßchen Bier getrunken werden sollte. Der ganze Nachmittag verlies auf diese Weise in fröhlichster Stimmung bis gegen 7 Uhr Abends. Um diese Zeit entstanden unter der fidelen Gesellschaft wiederumMeinungsverschiedenheiten", welche zum Schluß noch in eine gehörige Prügelei ausarteten, so daß die halbe Gemeinde in Ausregung versetzt wurde und mehrere der Betheiligten mit blutigen Köpfen den Schauplatz verließen.

* Ein Opfer der Spielwuth. Bei San Remo ist die Leiche eines Erschossenen aufgefunden worden, der anscheinend den höchsten Ständen angehört. In seiner Tasche wurde ein Zettel vorgesunden mit der Aufschrift:800000 Rubel ver­loren! Mein Name bleibe verschollen."

* Eine eigenthümliche Methode, sich Geld zu verschaffen, hatte die Hüttenarbeiterssrau Bienik aus Hohenlohehütte. So oft es ihr am Nöthigsten fehlte, ging sie auf das Standes­amt und meldete dort den Tod eines Kindes an. Die dort erhaltene 'Bescheinigung benutzte sie dazu, sich von der Hütten- kaffe jedesmal 20 Mark auszahlen zu lassen. Aus diese Weise spiegelte die Bienik dem Standesbeamten den Tod von nicht weniger als sieben ihrer neun Kinder vor. Das Schwur­gericht zu Beuthen verurteilte sie hierfür zu einer Gesammt- strafe von 2 Jahren Gefängniß.

* Der riesige Elephant, den der Negus im vergangenen Jahre dem König von Italien zum Geschenke gemacht und den dieser dann der Stadt Catania (dieselbe sührt schon seit den ältesten Zeiten einen Elephanten im Wappen) überlassen hat, ist infolge der Kälte verendet.

laufenden Jahr bis Ende November Aus­gewanderten kamen aus der Provinz Posen 10,915, West­preußen 10,520, Pommern 8257, Bayern rechts des Rheins 7661, Württemberg 5878, Hannover 5826, Brandenburg mit Berlin 4047, Rheinland 3906, Schleswig-Holstein 3836, Baden 3469, Hessen-Nassau 2718, Königreich Sachsen 2470, Westfalen 2318, Schlesien 2163, Großherzogth. Hessen 2059. Der Rest von 13,260 Personen entfällt auf die übrigen

-verhältniß zu den Geschwistern, in der Ungerechttgkett des Lehr- oder Brodherrn suchten, die Verheiratheten alle Schuld Äen Weibern zuschrieben. Das aber sei verkehrt- es solle sich Jeder, und namentlich an einem solchen Feste, fragen, worin tr selbst gefehlt habe? Selbsterkenntniß führe zu dem festen Entschlüsse, anders zu werden, und Gott gebe dem aufrichtigen Wollen der Besserung Kraft zum Gelingen. Durch die neue Gesetzgebung änderten sich auch die Aufgaben der Colonie. Man werde von jetzt ab fragen, wenn in den herannahenden Winterszeiten die Wanderer an die Thüre der Colonie pochten: habt Ihr die reichliche Arbeitsgelegenheit im Sommer benutzt? Wer nicht gehörigen Nachweis bringen werde, daß dies ge- -schehen, habe keine Aussicht aus Aufnahme. Ein Jeder solle danach streben, die Befriedigung in der Arbeit zu finden. Nach dem Absingen eines weiteren Liedes wurden die Gaben an die 117 Colonisten vertheilt, die an weißgedeckten Tischen ihre Plätze eingenommen. Der große Saal war durch die Lichter von zwei großen Christbäumen erhellt. Die Zu­sendungen von Freifrau v. Follenius-Darmstadt, vom Frauen- Sterein Worms, von den Firmen Gail, Tribus & Sund- heim in Gießen und I. Marx-Kirtorf und von anderen ermöglichten es, jedem Colonisten je 1 Hemd, 1 Paar Strümpfe und 7 Cigarren zu schenken. Außerdem wurden Aepsel und Nüffe vertheilt. An dem Abend fand besondere Verköstigung statt- jeder Colonist erhielt auch für die Festtage seinen Kuchen. Für den Freund unseres Volkes, der an seinem Theile Helsen möchte, daß verirrte und verblendete arbeits­lose Jünglinge und Männer der eigenen Familie und dem Staate wiedergewonnen werden, sind solche Feiern, wie die genannte, bedeutsame Einrichtungen. Das Gotteslied und das schlichte Wort der Seelsorger und des Jnspectors kann in dem einen oder dem anderen Herzen mächtig wirken und der Anstoß werden zu einem Wendepunkt sürs Leben oder aus dem rechten Wege besestigen. Auch dars diese paritätische Feier als ein schöner Beweis angeführt werden, daß es Ge­biete gibt, aus welchen die römische und evangelische Kirche friedlich nebeneinander wirken und arbeiten können.

der Civilbevölkerung von Kastel sind aus der gleichen Ursache vielfache Typhuserkrankungen vorgekommen und haben die Behörden Veranlassung genommen, den größten Theil der Brunnen zu schließen.

* Marburg, 6. Januar. Einen sprechenden Beweis von der Nützlichkeit der Sch lachtvieh-Ver sicherungskassen lieferte6 ein Vorfall, welcher sich heute Morgen im hiesigen Schlachthause ereignete. Ein Bauersmann aus Schiffelbach ließ ein Schwein im Werthe von 200 Mark schlachten, weigerte sich jedoch, dasselbe mit 50 Pfg. gegen Trichinen zu versichern. Die Untersuchung des Fleisches ergab aberstarke Trichinose und hat der Besitzer des kranken Thieres nun anstatt der 50 Pfg. einen Schaden von 200 Mark zu tragen.

* Berlin, 5. Januar. Die üb e rs e ei s ch e Au sw a u - derung aus dem Deutschen Reich über deutsche Häfen, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam betrug Personen:

Monate

Verkehr, Land« «nd volkswirLhichaft.

Die Herabsetzung der Personentarife auf den deutschen Eisenbahnen wird j. 3t. zwischen dcn Staatsdahn-Verwaltungen über Herbeiführung der Gleichmäßigkeit der Tarife verbandelt. DaS einzige hauptsächliche Hindernitz ist hierbei die 4. Klasse. Preußen will seine 4 Klasse nicht aufgeben, die süddeutschen Bahnverwaltungen fie nicht einführen.

Limburg, 7. Januar. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 16 70, weißer Weizen JL 16.60, Korn JL 13, Gerste JL 10, Hafer Jt 7.30 Erbsen X, Kartoffeln vM.

Frankfurt, 7. Januar. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. vM 5 207.20, Stroh X 4.80-5 60, Kartoffeln X 4.00 bis 7.00, Butter per Pfd. 1.151.25, Eier per St. 610 H, Roggenbrod 4 Pfd. 45 H, do. feines 48 H, gemischtes 6 Pfd. 86

lieber den Einstutz des Putzens beim Rindvieh. Dem PferDebesitzer ist der alte Spruchgut Putzen ist das halbe Futter" längst bekannt, weit weniger den Besitzern von Rindvieh. Diese Thiere kann man oft bis hoch an die Schenkel hinauf mit Mist beschmutzt sehen, deffen trockene harte Beschaffenheit zeigt, daß er schon Wochen, wenn nicht Monate geseffen. Trotzdem ist die Rein­lichkeit der Gesundheit und Letstungstähigkeit des Rindviehs ebenso dienlich wie der der Pferde. Eine Milchkuh, die daran gewöhnt war, täglich zweimal mit Striegel und Bürste geputzt zu werden, wurde zum Zwecke eines Versuchs innerhalb 14 Tagen gar nicht geputzt. Die Mtlchmenge betrug während dieser Zeit 11 Liter weniger als in 14 Tagen vorher, obwohl die sonstigen Verhältnisse in keiner Weise geändert worden waren.

Stallwllrme für -ab Rind. Rach den von May an- gestellten Verbuchen hat sich eine Temperatur von 4- 10 Grad R. als die angenehmste erwiesen. Bei einer niederen Temperatur, na­mentlich bei 4- 4 Grad R. waren die Haare gesträubt, glanzlos, die Haut lag fest an rc. Bei einer Temperatur von 4- 15 Grab R. wurde das Athmen schneller und angestrengter, die Thiere soffen und schwitzten viel, verloren an Körpergewicht und Lebensfülle, ja der Gewichtsverlust war hier sogar g'ößer als bei + 4 Grad R., während bei 4- 10 Grad R. eine Körpergewichtszunahme stattfand, die meiste und beste Mich gewonnen wurde und das Alles bet nahezu gleichem Futter.

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