1891
Sonntag den 8. Februar
Erstes Blatt
Nr. 33
Amts- tmfc Anzeigeblatt für den Areis Gieren
Hratisöeitage: Gießener KamikienSlätter
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Uasahmt von Anzeigen zu der Nachmittag- für dm kolgmdm Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr.
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Die Gießener
tsrrdeu dem Anzeiger sSchentlich dreimal d eigelegt.
ner wegen des Ausdrucks „frivol" und den Abg. Richter wegen beständiger Unterbrechungen des Redners zur Ordnung.) Redner äußert sich ferner über den Ntewa-Fall und die Ermordung Küntzels, in welchen Fällen er eine energischere Haltung deutscherseits gewünscht hätte.
Reichskanzler v. Caprivi: Der Vorredner habe einen Ton der Entrüstung angeschlagen, der vielfach in der letzten Zeit in der Presse zu Tage getreten sei. Er sei sich nicht bewußt, daß die gegenwärtige Regierung in einer solchen Beurtheilung ihres Verhaltens gegenüber England Veranlassung gegeben habe. Was die Stellung der Deutschen in Chile unter englischen Schutz betreffe, so können wir nicht so viele Schiffe in fremden Gewässern stationiren, um rechtzeitig zur Hand sein zu können, wenn der Schutz unserer Landsleute irgendwo erwünscht wird. Küntzels Expedition war privater Natur und nicht danach angethan, um das Interesse der Regierung in Anspruch zu nehmen. Die Expedition bestand aus rechtschaffenen Leuten, ausgenommen — der Führer. Dieser war ein wegen Betrugs bestrafter Mensch, der in allerlei fremden Truppen gedient hatte und mehrfach desertirt war. Es sei zu verwundern, wie einem Manne von solchem Vorleben rechtschaffene Leute folgen konnten. Dieser Mann komme also mit einer Sägemühle nach Witu und fange an, Holz zu sägen, von dem es zweifelhaft war, ob es ihm gehöre. Dann beschimpfe er den Sultan in nicht wiederzugebender Weise. Das hatte dann den Conflict zur Folge, in dem Küntzel und seine Begleiter fielen. Was die Ntewa-Frage betreffe, so habe die Regierung nicht mehr thun können, als sie gethan, da Fürst Bismarck selbst die Erpedttion als ein reines Privatunter- nehmen angesehen und die englische Regierung davon verständigt habe.
Abg. Dr. Barth (dfr.) rechtfertigt die ablehnende Haltung seiner Partei. Es könne nicht rasch genug liquidirt werden. Man berufe sich auf englische Aspirationen gegenüber unseren Schutzgebieten. Aber in England sei man in colonialen Dingen sehr nüchtern geworden. In Bezug auf Unterdrückung des Sclavenhan- dels und in Bezug auf Christianisierung hätten wir nur geringe Erfolge aufzuwetsen und größere auch nicht zu erwarten.
Abg. o. Keudell (Rp.) spricht seine freudige Genugthuung über das deutsch-englische Abkommen aus. Dasselbe habe die Vorstellung von einer unversöhnlichen Feindschaft zwischen Deutschland und England, die sich zu entwickeln begann, gründlich zerstört. Das Wort „D-r Starke weicht muthig zurück", welches in der Debatte dem Minister v. Manteuffel in dm Mund gelegt worden, sei von diesem so nicht gebraucht worden. Er habe hinsichtlich Olmütz gesagt, daß damit ein Schritt zurückgethan worden sei, daß aber das Ziel nicht außer Augen gelassen werde. Nachdem die Hauptfragen in zufriedenstellender Weise geregelt sind, wird es auch gelingen, weitere nebensächliche Dinge zu erledigen. Die gestern geäußerte Ansicht des Graf o. Mirbach, es steckten geheime Dinge hinter dem deutsch-englischen Abkommen, halte ich nicht für richtig. Das Gesetz betr. die Errichtung einer Schutztruppe wird eine Commtssionsbe- rathung nicht erfordern.
Abg. Dr. Windthorst (Ctr.): Unsere Stellung gegenüber der Ostafrikapolitik hat sich nicht geändert. Ueber den Rahmen der früher gefaßten Resolution ist hinausgegangen, dafür tragen die Verantwortung diejenigen, welche darüber hinausgegangen sind.
Abg. v. Arnim (Retchsp.): Die englische Freundschaft kann uns nicht werthvoller sein als den Engländern unsere Freundschaft ist. Das deutsch-englische Abkommen grenzt unsere colontalpolittschen Ziele in Ostafrtka ab und wir haben dort die nächste Aufgabe, zu sichern was uns gebührt.
Die Debatte wird geschlossen.
Die Position wird nach dem Anträge der Commission bewilligt. Für Maßregeln zur Unterdrückung des Sclavenbandels und zum Schutze der deutschen Interessen in Ostafrtka 2500000 Mk. (statt 3Vi Millionen, wie die Regierung verlangt).
Die Vorlage betr. die Errichtung einer Schutztruppe für Deutsch- Ostasrika ist damit in erster Lesung erledigt.
Hierauf wird das Mandat des Abg. Gebhard (natl.) als durch dessen Ernennung zum Vorsteher der Reichsversicherungsanstalt für die vereinigten hanseatischen Städte Hamburg, Lübeck und Bremen, dem Anträge der Geschäftsordnungscommtssion gemäß erloschen erklärt.
Es folgt der Bericht der Geschäftsordnungscommission über den Antrag Auer u. Gen. (Soz.) Die Commission beantragt, zu erklären, daß die strafrechtliche Verfolgung von Reichstagsabgeordneten während der Dauer der Vertagung des Reichstages dem Art. 31 der Verfassung widerspricht und den Reichskanzler zu ersuchen, zu veranlassen, daß dieser Beschluß an den Gerichten berücksichtigt werde.
Das Haus beschließt debattelos nach diesem Anträge.
Damit ist die Tagesordnung erschöpft.
Nächste Sitzung Samstag 1 Uhr. Tages-Ordnung: Branntweinsteuer.
Schluß *8/4 Uhr.
Der
Anzeiger erscheint täglich, e*t Ausnahme bei Rvntags.
Vierteljähriger Aöonnementsprei», 2 Mark 20 Pfg. miß Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg.
Redactton, Expedittn und Druckerei:
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Bekanntmachung,
Feldbereinigung in Saasen betreffend.
Nachdem die Vollzugscommission für die Feldbereinigung m Saasen beschlossen hat, die Fluren IV, V, VI, VII, VIII und X, soweit dieselben mit Sommerfrucht ausgestellt werden sollen, in diesem Frühjahre neu zuzutheilen, wird den Betheiligten Gelegenheit gegeben, in der Tagsahrt
Dien-tag den 24. Februar, Vormittag- 10 Uhr, aus dem Saasener Bürgermeistereibüreau ihre Wünsche (z. B. über Zusammenlegungen, Verlegungen u. s. w.) dem Unterzeichneten mündlich oder schriftlich mitzu- cheileu.
Darmstadt, am 5. Februar 1891.
Der Vollzugscommissär:
Nover, Regierungsrath.
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Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
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Neueste Nachrichten.
WolffS telegraphisches Eorrespondenz-Bureau.
Berlin, 6. Februar. Am heutigen Subscriptions- balle nahmen der Kaiser, die Kaiserin, das Prinzenpaar Heinrich, das erbgroßherzogliche Paar von Baden und die übrigen anwesenden Fürstlichkeiten theil. Das Kaiserpaar machte um 9f/2 Uhr einen zweimaligen Rundgang. Der Kaiser trug die Uniform der Leibgardehusaren. Er unterhielt sich längere Zeit in der Diplomatenloge mit den Botschaftern. Gegen 11^ Uhr verließ das Kaiserpaar den Ball.
Berlin, 6. Februar. Der Magistrat beschloß, die Genehmigung der Stadtverordneten zu einer weiteren Herabsetzung der Mi et Hs st euer einzuholen. Danach sollen Miethen unter 200 Mk. steuerfrei sein, Miethen von 201 bis 400 Mk. sollen 2., von 401—600 sollen 3, von 601 bis 800 sollen 4, von 801 bis 1000 Mk. 5 pCt. zahlen. Alle höheren Miethen zahlen wie bisher 62/i PCt.
Berlin, 6. Februar. Das Directorium des Centralverbandes deutscher Industrieller veröffentlicht eine Erklärung bezüglich der Handelsvertragsverhandlungen mit Oesterreich. Es heißt in der Erklärung, die deutsche Industrie strebe keine Vortheile an, welche nur auf Kosten der Landwirthschast erreicht werden können. Wichtiger als die Höhe der landwirthschaftlichen Zölle sei noch die Erhaltung genügender Arbeitsgelegenheit für die landwirthschaftlichen und industriellen Arbeiter und die Aufrechterhaltung der vaterländischen Erwerbsfähigkeit im bisherigen Umsange. Hierin seien die Interessen der Landwirthschast und der Industrie solidarisch.
Berlin, 6. Februar. Dem Vernehmen nach findet am 13. Februar eine parlamentarische Soiree bei Caprivi statt, wozu auch der Kaiser erscheinen dürfte.
Berlin, 6. Februar. Der deutsche Landwirthschasts- rath beschloß, dem Reichskanzler eine Resolution zu überreichen, betreffend die Notwendigkeit einer reichsgesetzlichen Regelung der Frage des ContractbrucheS der ländlichen Arbeiter, sowie der strafrechtlichen Verfolgung des böswilligen Contractbruches und der Verleitung dazu.
Wien, 6. Februar. Die „Polit. Corresp." meldet aus Pest, in den jüngsten Tagen seien in der Frage der Frachten- t arise zwischen den beiderseitigen Regierungen Aufklärungen erfolgt, die einen ruhigen Verlaus und normalen Abschluß der Angelegenheit mit Sicherheit erwarten ließen.
Paris, 6. Februar. Aus Lima wird gemeldet, daß das aufständische chilenische Geschwader vor Jquique liegt, um die Stadt zu bombadiren.
Rom, 6. Februar. Wie die „Opinione" meldet, wird morgen bestimmt das Ministerium Rudini gebildet werden. — Der „Fanfulla" erfährt, daß Rudini, Saracco und Mco- tera in der heutigen Besprechung auch mit Bezug auf die Personenfrage eine principielle Einigung erzielten. — Der „Esercito Jtaliano", das militärische Organ, hält die That- sache, daß der König den Kriegsminister, den Marineminister und General Cosenz zu Rathe gezogen habe für eine Bürgschaft dafür, daß Ersparungen am Militärbudget möglich seien, ohne die organischen Grundlagen der Armee und Marine zu erschüttern.
Lissabon, 6. Februar. Die Macht der Republikaner ist günzlich gebrochen- ein weiterer revolutionärer Ausbruch ist nicht zu gewärtigen.
Washington, 4. Februar. Die Kosten des letzten Jndianerkrieges haben 2 Mill. Dollars betragen.
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Gießener Anzeiger
Keneral-Mnzeiger.
affee-Essenz
in Dosen.
kannt bester und aus- jiwteT Kaffeezusatz.
Sdl Torräthig.
Deutscher Reichstag.
L-. Plenarsitzung. Freitag, 6. Februar 1891, 1 Uhr.
Die Berathung des Etats des Auswärtigen wird bei den Forderungen für Ostafrika in Verbindung mit dem Schutztruppen- zefetz fortgesetzt.
Abg. Dr. Windthorst wird für die Forderung in der von der Commission festgesetzten Höhe stimmen. Der Abg. Richter würde, wenn sein Votum entscheidend wäre, sich jedenfalls bedenken, Nein zu sagen und das abzulehnen, was zur Abwickelung der Angelegenheit unbedingt erforderlich sei. Durch den deutsch-englischen Vertrag ?eie» unsere colonialen Verhältnisse consoltdtrt worden. Bei den Opfern, welche unsere Grenzsicherung erfordern, seien wir nicht in der Lage, große Aufwendungen zur Sickerung weiterer Colonial- zebiete zu machen. Er sei nicht vergnügt darüber, daß wir uns aus Zanzibar zurückziehen mußten, er habe aber die Ueberzeugung gewonnen, daß ohnedem der Vertrag mit England nicht zu Stande zu bringen war. Unsere Verfassung zeige eine Lücke, insofern als solche wichtige Verträge ohne Zustimmung des Reichstags geschlossen werden können. Nach seiner Ueberzeugung hätten die Bestimmungen der Congoacte hinsichtlich der Missionen auf die deutschen Schutzgebiete Anwendung zu finden; er bitte aber zur größeren Sicherheit darüber noch um Auskunft. Redner spricht ferner seine Hochachtung ior den Männern aus, die draußen unter den schwierigsten Verhält- aiffen gewirkt haben. Hoffentlich würden sie Entsagung genug üben, auch an zweiter Stelle weiter zu wirken, zumal ihnen auch dann noch freier Spielraum verbleibt.
Reichskanzler v. Caprivi erklärt, daß die Regierung geneigt sei. nach den Grundsätzen der Congoacte auch in denjenigen Gebieten zu verfahren, auf welche sich die Congoacte nicht erstrecken. (Beifall.)
Abg. v. Helldorff (cons.) verthetdigt die ostafrtkanische Gesellschaft gegen die Angriffe Richters. Unsere Colonialpolttik sei noch zu jung, als daß man in Bezug auf sie von festen Principien sprechen könne. Als es sich darum handelte, Gebiete zu gewinnen, war die Anfangs geübte Vorsicht geboten. Man sei vielfach geneigt, den Werth unseres Colonialbesitzes zu unterschätzen. Die gestrigen Srklärungen des Reichskanzlers gäben das Vertrauen, daß das be- gonneue Werk kühn und kräftig werde weiter gefördert werden. Wir bedürfen des Vertrauens zur Regierung heute umsomehr, als wir «ns inmitten großer und bedeutungsvoller Reformarbetten befinden.
Abg. Dr. v. Cuny (nl.) antwortet auf einen gestrigen Angriff Ricktets, daß wenn er, Redner, vor 2 Jahren gegen englische Eingriffe in deutsche Interessen protestirt habe, er dabet auf dem Standpunkt gestanden habe, daß England unter allen Umständen seine Interessen wahrnehme und daß es. wenn es Freundschaftsdienste leistet, dafür eine gleichwerthige Forderung seiner Interessen erwartet. Das müsse aber auch uns veranlassen, auf der Wahrung unserer Interessen zu bestehen. Wenn von englischer Seite ein solcher Protest erfolgt wäre, so würde dies die Zustimmung des Herrn Richter gefunden haben. (Zurufe, Lachen links.) Richter habe ihn gestern ganz ohne Grund in frivoler Weise angegriffen und verletzt. Ä«r«se, Lachen links. Vicepräsident Graf Ballestrem ruft den Red-
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Locales und provinzielles,
Gießen, 6. Februar.
— Die Billete zu den beiden letzten Vorträgen des Frl- Rathalie Köhler können nur in der Musikalienhandlung von E. Challier und in der Ferber'schen Universitäts- Buchhandlung oder auch in ihrer Wohnung, Löwengasse 10, geholt werden, sonst ist Niemand befugt, Abonnements hierzu auszugeben.
— Kaiser-Panorama. Das Panorama bringt heute eine neue sehr hochinteressante Serie „die Nordlandsfahrt Kaiser Wilhelms II. nach Schweden und Norwegen". Es sollen prachtvolle Parthien bei der Serie enthalten sein, sowie die Trolhätta-Fälle, und die Gruppen des Thorwaldsen-Museums in Kopenhagen sind mit prachtvoller Farbenbeleuchtung aus- gestattet- es wird daher ein guter Besuch nicht fehlen.
— Theater. Wie Herr Director Reiners bereits bekannt gemacht, hat derselbe Fräulein Theffa Klinkhammer für nächste Woche zu einigen Gastspielen am „Neuen Theater" gewonnen. Ueber die Künstlerin selbst können wir heute Folgendes mittheilen: Theffa Klinkhammer, die Tochter eines in angesehener und einflußreicher Stellung lebenden Beamten der österreichischen Staatseisenbahn, wurde in Ungarn geboren, in Wien erzogen. Die gefeierte Künsterin begann schon in ihrem 15. Lebensjahre die Bühnenlaufbahn und gehörte dann der Reihe nach den Theatern in Sigmaringen, Karlsbad, Dresden, Frankfurt a. M., Hamburg und zuletzt dem „Berliner Theater" (Barney) an. An allen diesen Bühnen wirkte Theffa Klinkhammer in glänzendster Weise und zählte, zu den ausgesprochenen Lieblingen des Publikums. Ihrem regen, vorwärtsschreitenden Geiste genügte aber der begrenzte Kreis ihrer jeweiligen Wirksamkeit nicht, sie wollte in die Welt hinaus, sich immer wieder neue Erfolge erringen, ein neues Publikum erobern. Es wurde ihr bald Gelegenheit dazu gegeben, denn es erging an sie der ehrenvolle Ruf, ein vierwöchiges Gastspiel an dem neuen Deutschen Ambergtheater in . Newyork zu absolviren. Seitdem sie Amerika verlassen hat, I befindet sie sich aus einer Gastspielreise durch ganz Deutsch- I land. Ueberall, wo sie austritt, reiht sich Erfolg an Erfolg,
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Bekanntmachung, die Veranstaltung von Verloosungen innerhalb des Großher- zogthumS; hier die Errichtung eines Denkmals zu Alzey betr.
Unter Bezugnahme auf unsere in Nr. 249 des vorigen Jahrganges des Gießener Anzeigers erlaffene Bekanntmachung vom 22. October 1890 bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hinsichtlich der fraglichen Verloosung die Verschiebung des Ver- loosungstermins vom 1. Februar l. I. auf den 31. März l. I. genehmigt hat.
Gießen, den 4 Februar 1891.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Gagern.
Gefunden: 1 Paar Sporen, 2 Kinderhandschuhe, 1 Halstuch, 1 Brille, 1 Brecheisen, 1 Gummischuh und 1 Paar Handschuhe.
Gießen, am 7. Februar 1891.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Fresenius.
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