Kopenhagen, 4. April. Die Deputation des zweiten hessischen Husarenregiments (Nr. 14), dessen Ches der dänische Kronprinz ist, tras heute hier ein und hatte Audienz beim Kronprinzen, darauf beim König, später bei Prinz Waldemar. Die Abordnung dinirt heute beim Kronprinzen in Anwesenheit des Ministers des Auswärtigen, des Kriegsministers, mehrerer Generale und von Mitgliedern der deutschen Gesandtschaft. Morgen ist Diner beim Königspaar.
Liyabon, 4. April. Der gestern zu Ehren der Offiziere des deutschen Geschwaders von der deutschen Gesandtschaft veranstaltete Ball verlief glänzend unter Betheiligung sämmtlicher Minister und zahlreicher Staatswürdenträger.
Lissabon, 4. April. Das Königspaar besuchte gestern das deutsche Geschwader mit dem Marine-Minister und dem Marine-Commandanten. Der Besuch dauerte eine Stunde.
Sofia, 4. April. Die „Agence balcanique" bestätigt, daß dem FürstenKerdinand und seiner Mutter, der Prinzessin Clementine, kürzlich durch mit dem Poststempel versehene Drohbriefe der Tod angekündigt, wenn sie nicht das Land sofort verließen. Einen ähnlichen Drohbrief erhielt Minister Grekow, falls er nicht seinen Posten ausgäbe. — Die Untersuchung betreffs der Ermordung Beltschews wird eifrig fortgesetzt, ergab aber bis jetzt nichts Positives.
Ueuejte Nachrichten.
ZSolffS telegraphisches Correspondenz-Burcau.
Dresden, 5. April. In einer heute stattgehabten socialdemokratischen Versammlung wurde beschlossen, wegen der ungünstigen wirthschastlichen Verhältnisse die Arbeit am 1. Mai nicht einzustellen, sondern die Ausflüge und andere Veranstaltungen aus den 3. M'-si zu verlegen.
Prag, 5. April. Die für heute zur Besprechung der Feier des I. Mai anberaumte Arbeiterversammlung wurde polizeilich verboten. In der Ferdinandstraße sammelten sich zahlreiche Arbeiter und zeigten sich gegen das Verbot der Ansammlung widerspenstig. Dieselben wurden jedoch von der Wache zerstreut und es sanden fünf Verhaftungen statt.
Nom, 5. April. Der Papst empfing heute Mittag die kardinäle und andere Kirchenfürsten und unterhielt sich mit denselben vertraulich.
Brüfiel, 5. April. Zu dem belgischen Arbeiter- C'ongreß behufs Besprechung der Frage über den allgemeinen Strike traten heute Vormittag 10 Uhr etwa 500 Delegirte zusammen. Volders hieß dieselben als provisorischer Präsident willkommen, sodann wurde das Bureau gebildet und Leon Defuisseaux zum Präsidenten ernannt. Nach längerer, lebhafter Debatte wurde der Presse der Zutritt gestattet. Desuisseaux gab einen lobenden Ueberblick über den Pariser Congreß und empfahl die dort gefaßten Beschlüsse. In dem an den Congreß gerichteten Bericht des Rathes der Arbeiterpartei spricht sich dieser gegen den sofortigen allgemeinen Strike aus, da nach Erklärungen von Mitgliedern der Centralsection der Kammer die Versassungs- revision nahe bevorstehe.
Brüfiel, 5. April. In der Nachmittagssitzung des belgischen Arbeitercongresses sprach sich ein Delegirter des Lütticher Kohlenbeckens für einen am 1. Mai zu beginnenden A u s st a n d aus. Während Anseele (Gent) zu warten rieth, forderte Roger, der Delegirte von Borinage, den sosortigen Ausstand. Volders, der Ches-Redacteur des Blattes „Le Peuple", suchte in längerer Ausführung eine Verragung des Strikes bis zur Entscheidung der Kammer, ohne jedoch bis an das Ende der Session zu warten, zu rechtfertigen. Er beantragte schließlich in ausführlich motu virter Tagesordnung, dem Generalrath der Arbeiterpartei für den Fall, daß die Kammern nach den Osterferien in die Berathung der Verfassungsrevision nicht sofort eintreten sollten, Vollmachten zu ertheilen, um den allgemeinen Strike bis nach Erledigung des Budgets hinauszuschieben und mit Entschiedenheit vorzngehen. Callewaert vom Kohlenbecken von Chaleroi und Fauvieau von Borinage befürworteten den sofortigen Ausstand. Die für Vertagung des Strikes eintretenden Redner erfuhren heftigen Widerspruch. Die Debatten verliefen äußerst stürmisch und häufig ganz verworren. Schließlich nahm jedoch der Congreß nahezu einstimmig und durch Zuruf die Volders'sche Tagesordnung an. — Nach der Sitzung machte Volders die Mittheilung, daß die Mehrzahl der industriellen Etablissements am 1. Mai feiern würden, und forderte die Delegirten auf, für die Feier Vorbereitungen zu treffen.
Sofia, 5. April. Wie die „Agence de Constantinople" meldet, hat die Polizei in einem Privat-Garten vergrabene Dynamitpatronen und Zünder gefunden. Die Entdeckung geschah in Folge einer Anzeige der Frau des Besitzers.
Athen, 5. April. Der diesseitige Gesandte in Berlin, Rang habe, tst zugleich auch bei den Höfen in München und Dresden accreditirt worden.
Locales und Orovinzielles.
~ Gießen, 6. April.
— Die „Darmst. Zeitung" berichtet: Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, der Concertsängerin Fräulein Marie Langsdorfs (Tochter des Oberamtsrichters^ a. D.), welche die Ehre hatte, Seiner Königlichen Hoheit dem Erbgroßherzog während des Wintersemesters Gesangsunterricht zu ertheilen, den Character einer Grobherzoglichen Kammersängerin zu verleihen.
— Weidauers Menagerie erfreut sich trotz ungünstiger Witterung lebhaften Besuchs und allseitiger Anerkennung der Leistungen der Herren Wei dauer jun. in Löwendressur. Wir können den Besuch der reichhaltigen Thiersammlung Jedermann bestens empfehlen und machen namentlich die Herren Lehrer und rit. Anstalten darauf aufmerksam, daß dieselbe nur noch wenige Tage hier sein wird.
— Wie uns aus bestimmter Ouelle mitgetheilt wird, . kommt am 20. April Seme Majestät der Kaiser nebst Gefolge per Extrazug zum Besuche des Grafen von Görtz zu Schlitz nach Schlitz, um in dessen herrlichen Waldungen der Auerhahnjagd obzuliegen. Auch andere Fürstlichkeiten werden erwartet.
— Ernennungen. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz wurde Herr Amtmann Gustav Röm Held zu Büdingen beauftragt, die Stelle eines Amtmanns bei dem Kreisamte Gießen zu versehen. Ferner wurde beauftragt: der Amtmann zu Lauterbach Dr. Edmund Steeg die Stelle des Amtmanns bei dem Kreisamte Groß-Gerau, der Amtmann Franz Neff die Stelle des Amtmannes bei dem Kreisamte Lauterbach, der Amtmann Friedrich von Hahn die Stelle eines Amtsmanns bei dem Kreisamte Friedberg, der Amtmann Dr. Ferdinand Ernst Gustav Rohde die Stelle des Amtmanns bei dem Kreisamte Schotten zu versehen.
Vom Vogelsberg, 5. April. Seit heute ist hier Th au- wett er mit Regen eingetreten und wird dadurch der Schnee bald weichen müssen, so daß unsere Wintersaat wohl noch gerettet werden kann.
— Jnvaliditäts- und Altersversicherung. Im Monat März wurden bei der Versicherungsanstalt 606 Ansprüche auf Bewilligung von Altersrente erhoben, während aus dem Monat Februar 251 unerledigt gebliebene Ansprüche übernommen waren. Hiervon wurden 505 Ansprüche anerkannt, 103 zurückgewiesen, auf andere Weise (Tod, Zurücknahme des Anspruchs) 6 erledigt, mithin zusammen 614 erledigt. 243 Ansprüche blieben unerledigt und sind auf den Monat April zu übernehmen. Während der abgelaufenen drei Monate wurden laut „Darmst. Ztg." im Ganzen 2066 Ansprüche aus Gewährung von Altersrente erhoben. Hiervon wurden anerkannt 1584, zurückgewiesen 222 , auf andere Weise erledigt 17, mithin zusammen erledigt 1823. Unerledigt blieben, wie oben angegeben, 243 Ansprüche.
— Nach den statistischen Mittheiluugen waren im ver- \ stoffenen Jahre im Großherzogihum 39,509 Hectare mit \ Weizen, 63,510 mit Korn, 5338 mit Spelz, 5a,385 mit t Gerste, 44,557 mit Hafer, 423 mit Buchweizen, 3730 mit Erbsen, 243 mit Bohnen, 1758 mit Wicken, 1582 mit Raps, 67,393 mit Kartoffeln, 618 mit Tabak, 48 mit Hopfen, 35,916 mit Rüben, 48,330 mit Futterkrävtern, 93,529 Wiesen und 11,551 Hectar mit Reben bepflanzt.
A Aus dem Großherzogihum Hefien, 5. April. Jrn Interesse der Nutzgeslügelzucht sind die landwirthschaft- lichen Vereine des Großherzogthurns von der oberen land- wirthschaftlichen Behörde in Darmstadt zu eingehenden Be- rathungen veranlaßt worden, welche Maßregeln zur Hebung der genannten Zucht zu ergreifen seien. Nach dem Eingang der Vorschläge sollen entsprechende Vorschläge gemacht werden.
— Kleine Mittheiluugen aus dem Großherzogihum Hefien. Aus Mainz wird berichtet, daß daselbst vor einigen Tagen ein Hauptmann eines dort stehenden Infanterie-Regiments seine militärische Laufbahn aufgegeben habe, um als Novize in ein Kapuziner-Kloster zu treten. — Zur Uebernahme des Mittelrheinischen Turnfestes in 1892 hat sich neben Kreuznach und Mainz nachträglich noch Darmstadt gemeldet. — An der Volksschule zu Worms wird vom kommenden Montag ab ein Nach hüls unter richt eingeiührt- die Lehrer sind verpflichtet, außerhalb ihrer Dienststunden zwei Stunden wöchentlich Nachhülfe zu geben, um die schwachen und schwächsten Schüler befähigt zu machen, in die folgenden Klassen versetzt zu werden. — Die Darmstädter Metzger sind übereingekommen, an Sonn- und Feiertagen Nachmittags von 1 bis 6 Uhr ihre Geschäfte zu schließen. In jedem Zuwiderhandlungssalle haben sich die Betreffenden zur Zahlung von 25 Mark verpflichtet. — Zu Ehren der Gau- und Kreisvertreter des Mittelrheinischen Turntages findet am nächsten Samstag den 11. April in Mainz ein Festcommers statt. — Ein mit seinen Mitbewohnern in Streit liegender Mann in Mainz nahm am Freitag Nachmittag ein Schippe voll glühender Kohlen, eilte damit in das Zimmer eines seiner abwesenden Gegner und warf sie auf das Sopha. Dasselbe gerieth sosort in Brand, dessen Weiterverbreitung jedoch noch rechtzeitig verhindert wurde. — Von der Frau Gräfin Erbach- Schönberg wurde dem Verein hessischer Lehrerinnen auch für dieses Jahr das Sommerheim in Grünberg wieder zur Verfügung gestellt. — In Odern heim fiel am 1. d. Mts. der 18jährige Knecht des Fuhrunternehmers Heim aus Kreuznach in der Nähe des Orts von einem mit Wein beladenen Fuhrwerke so unglücklich herab, daß er überfahren und sofort getödtet wurde. — Rettung. Als am 1. dss. Mts. ein von Worms kommender Eisenbahnzug von der Station Laub en h eim abfuhr, wollte ein Landmann noch mitkommen, verfehlte aber das Trittbrett, so daß er sich mit den Händen an dem Thürgriff sesthaltend, mitgeschleift wurde. Ein Cvn- ducteur, der die gefahrvolle Lage sah, eilte schleunigst herbei, doch gelang es ihm nicht, den Mann auf das Trittbrett herauszuziehen. * Er machte deßhalb die Hände los und mit einem kräftigen Wurf hatte er den Waghalsigen von dem Zug hinweggeschleudert, so daß derselbe mit einigen Hautabschürfungen davonkam.
DertnifdH«*
*A Mainz, 5. April. Der A u s st a n d der hiesigen Schreinergesellen dauert jetzt gerade ein Vierteljahr. Während sich die Fabrikanten und Meister mit den von auswärts nach und nach zugezogenen Kräften gegenseitig, so gut es eben geht, aushelfen, fließen den strikenden Gesellen von ihren auswärtigen Kollegen noch immer reiche Mittel zu. Neben fortlaufenden Zusendungen von Hamburg, Köln, Magdeburg, Hannover, Stuttgart, Frankfurt u. s. w. hat die Strike- kasse letzter Tage wieder Mk. 1000 von dem Fachverein der Tischler in Berlin erhalten. Auch aus Fachvereinen anderer Branchen laufen zahlreiche Unterstützungen ein, so daß die
Strikenden nichts weniger wie Noth leiden und den Druck ihrer Arbeitslosigkeit nicht viel verspüren.
* Wetzlar, 3. April. Ein schwerer Unglücksfall. hat sich in der Nacht von gestern auf heute in unserer Stadt zugetragen. Als der städtische Gasmeister Gustav Behrends heute Morgen nicht in gewohnter Weise zum Dienst erschien, ging ein Gasarbeiter nach dessen in der Nähe der Anstalt belegenen Wohnung, um ihn etwas zu fragen. Da der Mann alles verschlossen fand, auch aus sein Rufen keine Antwort erhielt, kehrte er zur Anstalt zurück und holte die beiden anderen Arbeiter herbei. Die Männer nahmen eine Leiter mit und stiegen in die Wohnung ein. Dort bot sich ihnen ein schauerlicher Anblick. Der Gasmeister lag tobt in seinem Bette, während seine Frau, welche in demselben Zimmer schlief, nur noch durch schwache Athemzüge ein Lebenszeichen von sich gab. Von den in dem Nebenzimmer schlafenden Knaben des Ehepaares war nur einer durch die Gasdünste etwas betäubt, die beiden anderen dagegen wohl und munter. Unzweifelhaft ist als Ursache des Unglücks die Ausströmung von Gas anzusehen, welches aus einem, wie anzunehmen, aus Versehen unverschlossen gebliebenen Gasrohr erfolgt ist. Weitere Details haben sich bis jetzt noch nicht feststellen lassen. (Wie uns mitgetheilt wird, ist g?stern (Sonntag) auch die Frau gestorben. Red.)
— Frankfurt a.M., 5. April. Die Leiche des Fürsten Georg zu Solms-Braunfels ist in dem im Hochparterre der May'schen Villa gelegenen Sterbezimmer aufgebahrt. Der Heimgegangene ruht aus seidenen Kissen, umgeben von zahlreichen Kerzen, in den Händen ein goldenes Kreuz haltend. Am Kopfende sieht man auf sammtnem Kissen die Fürstenkrone, zu Füßen die zahlreichen Orden und Ehrenzeichen des Verblichenen. Leibjäger in grüner Uniform halten die Wache. Bis morgen bleibt die Leiche im Trauerhause ausgestellt, Dienstag wird sie nach Braunfels übergesührt und in der Schloßcapelle beigesetzt werden. Das Sterbehaus ist der Zielpunkt vieler Leidtragenden und Neugierigen, die kommen, den Verstorbenen zu sehen. Herrliche Blumenspenden trafen und treffen noch fortgesetzt ein, so daß das Sterbezimmer in einen Blumengarten verwandelt erscheint. — Der „G.-Anz." will wissen, eine große Zahl fürstlicher Personen und höhere Würdenträger, sowie eine Deputation des Herrenhauses und der hessischen Kammer, deren Mitglied der verstorbene Fürst war, werde an der Beisetzung Theil nehmen.
Verkehr, Land« unö VslkswrvLHschnft.
— Die Geschäftsergebnisse der 8ebertSverficherurrgS° Gesell* schast z« Leipzig, gegründet 1830 (alte Leipziger), sind im I. Quartal 1891 sehr günstige gewesen. Es wurden 1382 Anträge über 9 238 4C0 Mk. Versicherungssumme gestellt, 157 Anträge und 633 700 Mk. Versicherungssumme mehr als in der gleichen Zeit des Vorjahres; durch Tod der Versicherten wurden fällig 940 950 Mk. Versicherungssumme, 32 850 Mk. weniger als im I. Quartal 1890. Der Versicherungsbestand der Gesellschaft stellte sich am 31. Marz 1891 auf 52 131 Personen, die mit 341051750 Mk. versichert waren. Die Dividende der Versicherten beträgt im laufenden Jahre, wie in jedem der letzten Jahre, 42% der ordentlichen Jahresbeiträge.
— In Oberhessen und Umgegend finden im Monat April u. A. folgende Märkte statt:
Den 7. in Reichelsheim Vieh- und Krämermarkt.
Den 7. und 8. in Ulrichstein Vieh- und Krämermarkt.
Den 8. in Homberg a. d. Ohm Vieh- und Krämeruurrkt.
Den 9. in Lauterbach Viehmarkt.
Den 13., 14. und 15. F rankfurter Pferdemarkt.
Den 15. in Friedberg Vieh- und Krämermarkt.
Den 20. in Lißberg Viehmarkt.
Den 20. und 21. in Gießen Vieh- und Krämermarkt.
Den 24. in Dauernheim Schweinemarkt.
Den 27. in Hungen Vieh- und Kramermarkt.
Den 30. in Grünberg Vieh- und Krämermarkt.
Butzbach, 4. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 1,00—0,00', Käse per Pfund 45—46 Eier zwei Stück 11
«rüuberg, 4. April. Fruchtpreise. Weizen JC 21.50, Korn at 17.— , Gerste JL 18—, Hafer JL 16.50, Erbsen 18.—, Linsen JL. ——, Lein JL 20.—, Kartoffeln 6.30.
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Dienstag den 7. April: Gastsp^l der Frau Ende-Andrießen. Tristan und Isolde. (Isolde: Frau Ende-Andrießen.) Große Preise. Außer Abonnement.
Mittwoch den 8. April: Vorstellungen bet ermäßigten Preisen. Das verwunschene Schloß. Außer Abonnement.
Donnerstag den 9. April: Die Hugenotten. Gewöhnliche Preise.
Freitag den 10. April: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Faust (I. Theil). Außer Abonnement.
Samstag den 11. April: Gastspiel der Frau Ende-Andrießen. Tristan und Isolde. (Isolde: Frau Ende-Andrießen.) Außer Abonnement. Große Preise.
Sonntag den 12. März, Nachmittags 3%Uhr: Robert und Bertram. Außer Abonnement. Ermäßigte Preise. Abends 7Uhr: Mignon. Große Preise.
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Dienstag den 7. April: Benedict. Gewöhnliche Preise.
Mittwoch den8.April: Unsere guten Freunde. Gewöhnliche Preise.
Donnerstag den 9. April: Sodoms Ende. Gewöhnliche Preise. Außer Abonnement.
Freitag den 10.April: Der zündende Funke. Das Versprechen Hinterm Herd. Die Verlobung bei der Laterne. Gewöhnliche Preise.
Samstag den 11. April: Die alte Jungfer. Durchs Ohr. Durch den Kaufmännischen Verein. Gewöhnliche Preise.
Sonntag den 12. April: Zum ersten Male: Familie Moulinard. Schwank in 3 Acten von M. Ordonneau, A. Vala- brögue, H. ftevoul. Deutsch von E. v. Bukowics. Gewöhnliche Preise.


